Rechtsprechung
| BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05 |
Volltextveröffentlichungen (17)
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BGB § 633 Abs. 2 Satz 1
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
BGB § 633 Abs. 2 Satz 1
- IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Mängelhaftung des Unternehmers für die Funktionsuntüchtigkeit einer Heizungsanlage aufgrund eines von einem anderen Unternehmer errichteten und nicht ausreichend Wärme erzeugenden Blockheizkraftwerks; Definition der vereinbarten Beschaffenheit i.S.v. § 633 BGB nach der ...
- zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
BGB § 633 Abs. 2 Satz 1
Mängelhaftung des Unternehmers bei Fehlen der vereinbarten Funktionstauglichkeit des Werkes - iurado.de (Kurzinformation und Volltext)
Zur Aufklärungs- und Hinweispflicht eines Handwerkers gegenüber dem Auftraggeber wegen fehlerhafter Vorarbeiten
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB § 633 Abs. 2 Satz 1
Gewährleistungsansprüche gegen einen von mehreren Werkunternehmern bei Funktionsuntauglichkeit trotz mangelfreier Einzelleistung - ra.de
- Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Sachmangelbegriff im Werkvertragsrecht (§ 633 II 1 BGB) nach neuem (und altem) Schuldrecht; Einfluß einer unzureichenden Vorleistung auf die Mängelhaftung des Unternehmers
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 633 Abs. 2 S. 1
Begriff des Werkmangels; Haftung des Unternehmers bei unzureichender Vorleistungen anderer Unternehmer - datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zum Mangelbegriff nach der Schuldrechtsreform
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (11)
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Mängelhaftung bei fehlerhafter Vorleistung
- advogarant.de (Kurzinformation)
Mängelhaftung bei Errichtung von Heizungsanlage
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Einwandfreie und doch "funktionsuntaugliche" Heizung Haftet der Installateur für unzureichende Vorleistungen eines anderen Unternehmens?
- schluender.info (Kurzinformation)
Prüfungs- und Hinweispflicht-Der Rettungsanker für Bauunternehmen?!
- wgk.eu (Kurzinformation)
Zum baurechtlichen Mangelbegriff
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Mängelhaftung bei fehlerhafter Vorleistung
- hwhlaw.de (Kurzinformation)
Zu Prüfungs- und Hinweispflichten
- hwhlaw.de (Kurzinformation)
Zu Prüfungs- und Hinweispflichten
- hwhlaw.de (Kurzinformation)
Zu Prüfungs- und Hinweispflichten
- hwhlaw.de (Kurzinformation)
Zu Prüfungs- und Hinweispflichten
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Keine Mängelhaftung des Auftragnehmers wegen unzureichender Vorleistungen eines Dritten bei Erfüllung der Prüfungs- und Hinweispflichten - Verletzung der Prüfungs- und Hinweispflichten begründet ohne Vorliegen eines Mangels keine Mängelhaftung
Besprechungen u.ä. (9)
- ibr-online (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Mängelprobleme nach neuester Rechtsprechung des VII. Zivilsenats des BGH
- Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Sachmangelbegriff im Werkvertragsrecht (§ 633 II 1 BGB) nach neuem (und altem) Schuldrecht; Einfluß einer unzureichenden Vorleistung auf die Mängelhaftung des Unternehmers
- baublatt.de
(Entscheidungsbesprechung)
Mängelhaftung: zur Prüfungs- und Hinweispflicht des Unternehmers nach VOB/B
- baublatt.de
(Entscheidungsbesprechung)
§ 633 BGB
Der Mangelbegriff im Baurecht nach der Schuldrechtsreform (RA Prof. Wolfgang Heiermann; Deutsches Baublatt 1/2008, S. 31) - ibr-online (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Mitwirkung bei der Mängelbeseitigung: Lieferung einer Sanierungsplanung oder einer nachgebesserten Ausführungsplanung?
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Blockheizkraftwerk-Urteil des BGH: Verkannte Wirkung und Begründung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Auch nach neuem Recht: Nicht funktionstaugliches Werk ist mangelhaft! (IBR 2008, 77)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Erfüllung der Prüfungs- und Hinweispflicht führt auch nach neuem Recht zur Haftungsbefreiung! (IBR 2008, 78)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Mängelhaftung: Auftraggeber muss für geeignete Vorunternehmerleistung sorgen! (IBR 2008, 79)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- BGHZ 174, 110
- NJW 2008, 511
- ZIP 2008, 273
- MDR 2008, 200
- DNotZ 2008, 449
- NZBau 2008, 109
- NZM 2008, 94
- WM 2008, 459
- JR 2009, 18
- BauR 2008, 284
- BauR 2008, 344
- ZfBR 2008, 168
Wird zitiert von ... (302) Zitiert selbst (21)
- BGH, 23.10.1986 - VII ZR 48/85
Pflichten des Unternehmers im Hinblick auf von Dritten zu erbringenden …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Unternehmer dann nicht für den Mangel seines Werks verantwortlich, wenn dieser auf verbindliche Vorgaben des Bestellers oder von diesem gelieferte Stoffe oder Bauteile oder Vorleistungen anderer Unternehmer zurückzuführen ist und der Unternehmer seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat (BGH, Urteil vom 11. April 1957 - VII ZR 308/56, LM BGB § 633 Nr. 3; Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, BauR 1987, 79, 80 = ZfBR 1987, 32; Urteil vom 12. Mai 2005 - VII ZR 45/04, BauR 2005, 1314, 1316 = NZBau 2005, 456 = ZfBR 2005, 667).b) Der Rahmen der Prüfungs- und Hinweispflicht und ihre Grenzen ergeben sich aus dem Grundsatz der Zumutbarkeit, wie sie sich nach den besonderen Umständen des Einzelfalls darstellt (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, BauR 1987, 79, 80 = ZfBR 1987, 32).
Was hiernach zu fordern ist, bestimmt sich in erster Linie durch das vom Unternehmer zu erwartende Fachwissen und durch alle Umstände, die für den Unternehmer bei hinreichend sorgfältiger Prüfung als bedeutsam erkennbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, aaO; Urteil vom 12. Dezember 2001 - X ZR 192/00, BauR 2002, 945, 946).
Steht die Arbeit eines Werkunternehmers in engem Zusammenhang mit der Vorarbeit eines anderen Unternehmers oder ist sie aufgrund dessen Planung auszuführen, muss er prüfen und gegebenenfalls auch geeignete Erkundigungen einziehen, ob diese Vorarbeiten, Stoffe oder Bauteile eine geeignete Grundlage für sein Werk bieten und keine Eigenschaften besitzen, die den Erfolg seiner Arbeit in Frage stellen können (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, BauR 1987, 79 = ZfBR 1987, 32).
- BGH, 17.05.1984 - VII ZR 169/82
Begriff des Fehlers beim Werkvertrag; Vorteilsausgleich bei verzögerter …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).Sind dazu Leistungen notwendig, die von der vereinbarten Leistung oder Ausführungsart nicht erfasst sind, ist zu prüfen, ob der Besteller deren Kosten im Rahmen der Vorteilsausgleichung unter dem Gesichtspunkt der Sowiesokosten zu übernehmen hat (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 211; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340 m.w.N.).
- BGH, 25.01.2007 - VII ZR 41/06
Anforderungen an die Ausführung einer Rollladenanlage bei Frost; Erhaltung der …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).Sind dazu Leistungen notwendig, die von der vereinbarten Leistung oder Ausführungsart nicht erfasst sind, ist zu prüfen, ob der Besteller deren Kosten im Rahmen der Vorteilsausgleichung unter dem Gesichtspunkt der Sowiesokosten zu übernehmen hat (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 211; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340 m.w.N.).
- BGH, 16.07.1998 - VII ZR 350/96
Erfolgshaftung des Werkunternehmers; Mangelhaftigkeit eines Werks wegen …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und ist dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart oder den anerkannten Regeln der Technik nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, aaO;… Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, aaO).
- BGH, 11.11.1999 - VII ZR 403/98
Dichtigkeit eines Daches
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und ist dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart oder den anerkannten Regeln der Technik nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (BGH…, Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, aaO; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, aaO).
- BGH, 12.05.2005 - VII ZR 45/04
Voraussetzungen der Übernahme des Risikos einer mangelhaften Leistung durch den …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Unternehmer dann nicht für den Mangel seines Werks verantwortlich, wenn dieser auf verbindliche Vorgaben des Bestellers oder von diesem gelieferte Stoffe oder Bauteile oder Vorleistungen anderer Unternehmer zurückzuführen ist und der Unternehmer seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat (BGH, Urteil vom 11. April 1957 - VII ZR 308/56, LM BGB § 633 Nr. 3; Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, BauR 1987, 79, 80 = ZfBR 1987, 32; Urteil vom 12. Mai 2005 - VII ZR 45/04, BauR 2005, 1314, 1316 = NZBau 2005, 456 = ZfBR 2005, 667).Sodann wird als Ausnahme von diesem Grundsatz der Befreiungstatbestand formuliert (BGH, Urteil vom 14. März 1996 - VII ZR 34/95, BGHZ 132, 189, 192; Urteil vom 12. Mai 2005 - VII ZR 45/04, BauR 2005, 1314, 1316 = NZBau 2005, 456 = ZfBR 2005, 667;… Kapellmann/Messerschmidt-Weyer, VOB, § 13 Rdn. 59).
- BGH, 11.04.1957 - VII ZR 308/56
Mängel eines Werks aufgrund der Vorleistung eines anderen Unternehmers
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Unternehmer dann nicht für den Mangel seines Werks verantwortlich, wenn dieser auf verbindliche Vorgaben des Bestellers oder von diesem gelieferte Stoffe oder Bauteile oder Vorleistungen anderer Unternehmer zurückzuführen ist und der Unternehmer seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat (BGH, Urteil vom 11. April 1957 - VII ZR 308/56, LM BGB § 633 Nr. 3; Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 48/85, BauR 1987, 79, 80 = ZfBR 1987, 32; Urteil vom 12. Mai 2005 - VII ZR 45/04, BauR 2005, 1314, 1316 = NZBau 2005, 456 = ZfBR 2005, 667).Diese Regelungen in § 13 Nr. 3 und § 4 Nr. 3 VOB/B sind eine Konkretisierung von Treu und Glauben, die über den Anwendungsbereich der VOB/B hinaus im Grundsatz auch für den Bauvertrag gelten (BGH, Urteil vom 11. April 1957 - VII ZR 308/56, LM BGB § 633 Nr. 3; Urteil vom 23. Juni 1960 - VII ZR 71/59, NJW 1960, 1813; Urteil vom 23. Oktober 1986 - VII ZR 267/85, BauR 1987, 86, 87 = ZfBR 1987, 34; Hdb. Priv.
- BGH, 25.01.1996 - VII ZR 26/95
Berufung auf fehlerhafte Abnahme bei geringfügigen Mängeln
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Sie wird aber auch dann fällig, wenn der Beklagte die Abnahme zu Unrecht endgültig verweigert (BGH, Urteil vom 25. Januar 1996 - VII ZR 26/95, BauR 1996, 390, 391 = ZfBR 1996, 156). - BGH, 23.01.1996 - X ZR 105/93
Eintritt des Verzuges bei Unterlassen der Mitwirkung des Gläubigers; …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
Denn eine solche Aufforderung ist wirkungslos, wenn der Beklagte diejenigen Mitwirkungshandlungen nicht vorgenommen oder jedenfalls angeboten hat, die einen funktionierenden Anschluss ermöglichen (BGH, Urteil vom 23. Januar 1996 - X ZR 105/93, NJW 1996, 1745). - BGH, 10.11.1977 - VII ZR 252/75
Befugnis zur Änderung des vereinbarten Fertigstellungstermins bei Betrauung mit …
Auszug aus BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05
War das nicht der Fall, so kann eine Verantwortlichkeit des Unternehmers für diesen Mangel ebenso wenig angenommen werden, wie in dem Fall, dass die Bedenken erteilt und der Besteller sich gleichwohl für die Errichtung des funktionsuntauglichen Werks entschieden hätte (BGH, Urteil vom 10. Juli 1975 - VII ZR 243/73, BauR 1975, 419, 420; Urteil vom 10. November 1977 - VII ZR 252/75, BauR 1978, 139, 142). - BGH, 10.07.1975 - VII ZR 243/73
Prüfungs- und Hinweispflicht des Auftragnehmers
- BGH, 06.02.1975 - VII ZR 209/72
Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Arglist des Werkunternehmers
- BGH, 12.12.2001 - X ZR 192/00
Annahme der Bevollmächtigung im Falle einer Anrufweiterleitung
- BGH, 15.10.2002 - X ZR 69/01
Klageweise Durchsetzung des Werklohnanspruchs trotz fehlender Abnahme; Pflicht …
- BGH, 04.06.1973 - VII ZR 112/71
Fälligkeit des Vergütungsanspruchs bei zu Recht verweigerter Abnahme
- BGH, 14.09.1999 - X ZR 89/97
Prüfungspflicht des Unternehmers hinsichtlich vom Besteller angelieferter Sachen
- BGH, 14.03.1996 - VII ZR 34/95
Zum Umfang von Gewährleistung bei Baustoff-Mängeln)
- BGH, 23.10.1986 - VII ZR 267/85
Zurechnung des Verschuldens des Architekten als Mitverschulden des Bauherrn
- BGH, 16.05.1974 - VII ZR 35/72
Haftung des Unternehmers für Mängel des Nebenunternehmers
- BGH, 29.11.1973 - VII ZR 179/71
Hinweispflicht des Auftragnehmers nach auf einen Hinweis erfolgter Änderung der …
- BGH, 23.06.1960 - VII ZR 71/59
- BGH, 07.03.2013 - VII ZR 162/12
Unwirksame Vorauszahlungsvereinbarungen bei einem Vertrag über Lieferung und …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Unternehmer dann nicht für den Mangel seines Werks verantwortlich, wenn dieser auf verbindliche Vorgaben des Bestellers oder von diesem gelieferte Stoffe oder Bauteile oder Vorleistungen anderer Unternehmer zurückzuführen ist und der Unternehmer seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 21; Urteil vom 12. Mai 2005 - VII ZR 45/04, BauR 2005, 1314, 1316 = NZBau 2005, 456 = ZfBR 2005, 667). - BGH, 24.02.2016 - VIII ZR 38/15
Handelsgeschäft: Anforderungen an die Untersuchungs- und Rügeobliegenheit des …
Sie macht geltend, selbst wenn eine Genehmigungsfiktion nicht eingetreten wäre, wären Gewährleistungsansprüche der Klägerin jedenfalls gemäß § 242 BGB aufgrund des Rechtsgedankens der § 651 Satz 3, § 645 BGB ausgeschlossen, weil die Klägerin nach den unangegriffenen Feststellungen des Berufungsgerichts die Stahlqualität vorgegeben habe und ein Unternehmer nicht für Mängel verantwortlich sei, die auf verbindliche Vorgaben des Bestellers zurückzuführen seien, sofern der Unternehmer seine Untersuchungs- und Hinweispflicht erfüllt habe (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 21 mwN). - KG, 10.01.2017 - 21 U 14/16
Wechselseitige Kündigung eines Bauvertrag wegen Bauverzögerung: Unangemessene …
Rn. 74 Auch aus dem Urteil des BGH vom 8.11.2007 (VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110, Rz 37) ergibt sich entgegen der Ansicht des Klägervertreters nichts Abweichendes.
- OLG Braunschweig, 20.06.2019 - 8 U 62/18
Werkmangel, Baumangel, Tiefgaragenplatz, erforderliche Breite, Einparken
Eine Abweichung zur vereinbarten Beschaffenheit liegt vor, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck des Werks nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 8. November 2007- VII ZR 183/05 - BGHZ 174, 110, Tz.15;… BGH, Urt. v. 07.02.2019 - VII ZR 274/17 - zit. aus juris, Tz. 22).Welche Beschaffenheit eines Werkes die Parteien vereinbart haben, ergibt die Auslegung des Werkvertrages (§§ 133, 157 BGB); zur vereinbarten Beschaffenheit im Sinne des § 633 Abs. 2 Satz 1 BGB gehören alle Eigenschaften, die nach der Vereinbarung den vertraglich geschuldeten Erfolg herbeiführen sollen (BGH, Urteil vom 8. November 2007 VII ZR 183/05 - BGHZ 174, 110, Tz. 15;… BGH, Urt. v. 07.02.2019 - VII ZR 274/17 - zit. aus juris, Tz. 23).
Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und ist dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart oder den anerkannten Regeln der Technik nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (vgl. BGH, Urteil vom 8. November 2007 VII ZR 183/05 - BGHZ 174, 110, Tz. 15).
- BGH, 08.05.2014 - VII ZR 203/11
Bauvertrag: Mängelrechte bei Errichtung einer Stahlbeton-Glasfassade mit spontan …
Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart oder den anerkannten Regeln der Technik nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 15). - OLG Saarbrücken, 05.08.2020 - 1 U 111/19
Hausmeisterservice unterliegt Werkvertragsrecht
Vor diesem Hintergrund nimmt der für das Werkvertragsrecht zuständige VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in ständiger Rechtsprechung in Fortführung des zu § 633 BGB a.F. entwickelten funktionalen Mangelbegriffs eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit an, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (vgl. BGH, Urteil vom 29.9.2011 - VII ZR 87/11, BauR 2012, 115, 116; Urteil vom 30.6.2011 - VII ZR 109/10, BauR 2011, 1652; Urteil vom 30.6.2011 - VII ZR 24/08, BauR 2011, 1494; Urteil vom 8.11.2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110).Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und ist dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (BGH…, Urteil vom 29.9.2011 - VII ZR 87/11, aaO; Urteil vom 8.11.2007 - VII ZR 183/05, aaO).
Rn. 50 dd) Weil die Beklagte der Klägerin keine konkrete Vorgaben zur Ausführung der Leistung gemacht hat, sondern sie lediglich das Ziel der Leistung - eine "ausreichende Bewässerung" - vorgegeben hat, kommt ein Ausschluss der Haftung der Klägerin für die Mangelhaftigkeit der erbrachten Bewässerungsleistungen auch nicht unter dem rechtlichen Aspekt der "Prüfungs- und Hinweispflicht" in Betracht, denn dieser von der Rechtsprechung im Wege der Rechtsfortbildung entwickelte Haftungsbefreiungstatbestand (hierzu: BGH, Urteil vom 8.11.2007 - VII ZR 183/05, bei Juris Rn. 21;… Jurgeleit in: Kniffka/Koeble/Jurgeleit/Sacher, Kompendium des Baurechts, 5. Aufl., 5. Teil, Rn. 36) greift nur ein, wenn ein Werkmangel auch auf verbindliche Vorgaben des Auftraggebers oder auf von diesem gelieferte Stoffe oder Bauteile oder Vorleistungen anderer Unternehmer zurückzuführen ist (…BGH, aaO).
- OLG Hamburg, 28.09.2018 - 11 U 128/17
Anforderungen an einen Bedenkenhinweis in Bezug auf eine unzureichende …
In Fortführung des zu § 633 BGB a.F. entwickelten funktionalen Mangelbegriffs wird eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werks nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt hat (BGH…, Urteil vom 29. September 2011, VII ZR 87/11, Rn. 11, juris; BGH, Urteil vom 8. November 2007, VII ZR 183/05, Rn. 15, juris).Steht die Arbeit eines Werkunternehmers in engem Zusammenhang mit der Vorarbeit eines anderen Unternehmens oder ist sie aufgrund dessen Planung auszuführen, muss er prüfen und gegebenenfalls auch eigene Erkundigungen einziehen, ob diese Vorarbeiten, Stoffe oder Bauteile eine geeignete Grundlage für sein Werk bieten und keine Eigenschaften besitzen, die den Erfolg seiner Arbeit in Frage stellen können (BGH, Urteil vom 8. November 2007, VII ZR 183/05, Rn. 24, juris).
- BGH, 25.02.2016 - VII ZR 210/13
Werkvertrag: Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung eines Werks als …
Die Verletzung einer Prüfungs- und Hinweispflicht durch den Werkunternehmer ist kein Tatbestand, der eine Mängelhaftung begründen kann (Bestätigung von BGH, Urteil vom 8. November 2007, VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 22).Diese verschuldensunabhängige Mängelhaftung wird durch einen Sach- oder Rechtsmangel des vom Unternehmer hergestellten Werks begründet; die Erfüllung der Prüfungs- und Hinweispflicht ist demgegenüber ein Tatbestand, der den Unternehmer hiervon befreit (vgl. BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 22).
Rn. 18 Aus diesen Gründen ist die Verletzung einer Prüfungs- und Hinweispflicht durch den Unternehmer kein Tatbestand, der eine Mängelhaftung begründen könnte (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, aaO).
- BGH, 29.09.2011 - VII ZR 87/11
Sachmängelhaftung beim Werkvertrag: Abweichung des Werks von der vereinbarten …
Der Bundesgerichtshof hat deshalb in Fortführung des zu § 633 BGB a.F. entwickelten funktionalen Mangelbegriffs eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110; zum alten Recht: BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).Ist die Funktionstauglichkeit für den vertraglich vorausgesetzten oder gewöhnlichen Gebrauch vereinbart und ist dieser Erfolg mit der vertraglich vereinbarten Leistung oder Ausführungsart nicht zu erreichen, schuldet der Unternehmer die vereinbarte Funktionstauglichkeit (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, aaO;… Urteil vom 16. Juli 1998 VII ZR 350/96, aaO;… Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, aaO).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Unternehmer dann nicht für den Mangel seines Werks verantwortlich, wenn dieser auf verbindliche Vorgaben des Bestellers zurückzuführen ist und der Unternehmer seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 15; Urteil vom 10. Februar 2011 - VII ZR 8/10, BauR 2011, 869, 871 = NZBau 2011, 360 = ZfBR 2011, 454).
Die Darlegungs- und Beweislast für einen Tatbestand, der dazu führt, dass der Unternehmer von der Mängelhaftung befreit ist, trägt der Unternehmer (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 26).
- BGH, 28.05.2020 - VII ZR 108/19
Herstellungsanspruch des Bauherrn verjährt: Werklohn wird dadurch nicht fällig
Wenn der Besteller die Abnahme endgültig verweigert, so ist diese Fristsetzung entbehrlich (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05 Rn. 29, BGHZ 174, 110). - BGH, 07.02.2019 - VII ZR 274/17
Beschaffenheitsvereinbarung bei Beauftragung mit Abdichtungsarbeiten: Anwendung …
- OLG Dresden, 12.11.2013 - 12 U 877/13
Zur "W+M-Planung" kann mehr gehören als die Erstellung der Werkstatt- und …
- BGH, 25.06.2015 - VII ZR 220/14
VOB-Vertrag: Darlegungslast des Auftraggebers bei Geltendmachung von …
- OLG Hamm, 14.08.2019 - 12 U 73/18
Werkvertrag; Mangel; funktionaler Mangelbegriff; Kombinationsabdichtung; …
- OLG Oldenburg, 21.08.2018 - 2 U 62/18
Begriff der Mangelhaftigkeit eines Werks
- BGH, 10.02.2011 - VII ZR 8/10
Haftung des Architekten: Mitverschulden des Bauherrn bei Kenntnis der …
- BGH, 31.08.2017 - VII ZR 5/17
Werkvertrag über Malerarbeiten: Auslegung des Vertrages im Hinblick auf eine …
- AG Brandenburg, 11.05.2017 - 31 C 354/15
Löcher in Holzständerwand gebohrt: Haftung für Schäden an dahinter liegenden …
- OLG Düsseldorf, 16.06.2017 - 22 U 14/17
Mängel einer Fußbodenheizung in einer Garage bei Einbau einer ungeeigneten …
- OLG Hamm, 08.02.2018 - 21 U 95/15
Haftung des Installateurs bei Lochkorrosion der Wasserleitungen
- BGH, 09.05.2019 - VII ZR 154/18
Frage zur fehlenden Abnahmeerklärung und daher des fehlenden Eintritts der …
- OLG Düsseldorf, 19.03.2019 - 21 U 118/16
Mangelbeseitigungskosten und Schadensersatz aus einem Werkvertrag
- OLG Brandenburg, 20.05.2020 - 11 U 74/18
Anforderungen an einen Bedenkenhinweis gem. § 4 Abs. 3 VOB/B
- OLG Düsseldorf, 28.02.2012 - 23 U 59/11
Verpflichtung des Auftraggebers zur Erstattung von Fahrtkosten des …
- OLG Oldenburg, 04.09.2018 - 2 U 58/18
Mangelhaftigkeit von Fenstern und Rollläden wegen Fehlens der CE-Kennzeichnung
- OLG Naumburg, 18.08.2017 - 7 U 17/17
Hochwasserschutz, Spundwandprofile - Vergabe öffentlicher Bauaufträge: …
- OLG Düsseldorf, 06.10.2017 - 22 U 41/17
Wie weit gehen die Prüfungs- und Hinweispflichten des Auftragnehmers?
- OLG Koblenz, 23.12.2014 - 3 U 814/14
Pflichten des Werkunternehmers bei Einbringung von Material gegen den nicht …
- BGH, 19.05.2011 - VII ZR 24/08
Bauvertrag: Haftung des Auftragnehmers bei unterlassener Aufklärung des …
- OLG Stuttgart, 21.11.2016 - 10 U 71/16
Bauvertrag: Befreiung des Auftragnehmers von der Mängelhaftung bei …
- OLG Hamm, 19.04.2016 - 24 U 48/15
Werkvertrag; Vorunternehmer; funktionaler Mangelbegriff
- OLG Stuttgart, 28.03.2023 - 10 U 29/22
Gewährleistungsansprüche im Zusammenhang mit einem mangelhaften Dachaufbau (sog. …
- OLG Brandenburg, 10.06.2020 - 11 U 120/17
Anspruch auf Werklohn für Beschichtungsarbeiten an einer Stahlbaubrücke; …
- OLG Frankfurt, 07.07.2010 - 7 U 76/09
Werkvertrag: Erfolgshaftung des Unternehmers für die Funktionstauglichkeit eines …
- BGH, 15.01.2026 - VII ZR 119/24
Haftung des ausführungsplanenden Architekten, der vom Besteller fehlerhafte Pläne …
- OLG Düsseldorf, 24.03.2015 - 21 U 62/14
Haftung des Unternehmers bei in dem Keller des errichteten Bauwerks eindringender …
- OLG Naumburg, 27.02.2014 - 2 U 28/12
Vertrag über die Lieferung und Montage eines Blockheizkraftwerks: Mangel der …
- OLG Düsseldorf, 18.02.2015 - 21 U 220/13
Auslegung der Erklärung der Minderung durch den Auftraggeber im Werklohnprozess
- OLG Brandenburg, 10.10.2024 - 10 U 80/23
Streit um Kosten für die Mängelbeseitigung im Zusammenhang mit der Herstellung …
- OLG Stuttgart, 30.11.2021 - 10 U 58/21
Selbständiges Beweisverfahren: Enden der Hemmung der Verjährung hinsichtlich …
- BGH, 21.04.2011 - VII ZR 130/10
Werkvertrag: Mangel an einem funktionstauglichen Rundbogenfenster bei …
- BGH, 30.06.2011 - VII ZR 109/10
Werkvertrag: Pflichten des Installateurs im Rahmen eines Auftrags zum Anschluss …
- OLG Oldenburg, 09.04.2024 - 13 U 48/23
Zahlung eines Kostenvorschusses für den Austausch eines Bodenbelags wegen …
- OLG Celle, 11.05.2016 - 7 U 164/15
Rechte des Unternehmers bei Verweigerung der Abnahme wegen objektiv vorhandener …
- OLG Köln, 17.05.2018 - 3 U 199/13
Keine Nachtragsvergütung ohne Vorlage der Urkalkulation!
- OLG Düsseldorf, 16.04.2020 - 5 U 131/18
Anspruch auf Restwerklohn Gewährleistungsansprüche und Ansprüche auf Erstattung …
- OLG Saarbrücken, 02.06.2016 - 4 U 136/15
Dach zwar dicht, aber Speicher verschimmelt: Dachdeckerleistung mangelhaft!
- OLG Düsseldorf, 11.04.2019 - 5 U 30/15
Mängel an Natursteinbelägen
- OLG Frankfurt, 10.05.2019 - 21 U 64/18
Bauvertrag: Abgrenzung eines Mangels von einer Hinweispflichtverletzung des …
- OLG Brandenburg, 25.05.2011 - 13 U 83/10
Gewährleistung im Werkvertrag: Haftung des Unternehmers für die vereinbarte …
- OLG Brandenburg, 07.06.2012 - 12 U 234/11
Werklohnanspruch: Entbehrlichkeit der Abnahme
- BGH, 25.06.2024 - X ZR 97/23
Stillschweigende Risikoübernahme bei der Buchung eines Fluges trotz Bestehen …
- OLG Düsseldorf, 27.01.2015 - 22 U 154/14
Auslegung eines Werkvertrages hinsichtlich der geschuldeten Werkleistung
- OLG Schleswig, 20.12.2024 - 1 U 85/22
Verjährung eines vor Abnahme des Werks entstandenen Anspruchs auf Ersatz von …
- OLG Düsseldorf, 15.07.2010 - 5 U 25/09
Anforderungen an den Trittschallschutz der Sanierung eines Gebäudes
- OLG Stuttgart, 31.03.2015 - 10 U 93/14
Gewährleistungsansprüche aus Bauvertrag: Vorliegen eines dem Unternehmer …
- OLG Hamburg, 19.02.2015 - 4 U 111/13
Bauvertrag: Vertragsauslegung hinsichtlich der Beschaffenheitsvereinbarung; …
- BGH, 09.07.2014 - VII ZR 161/13
VOB-Vertrag: Hemmung der Verjährung durch Anerkenntnis bei Mängelbeseitigung
- OLG Köln, 02.02.2022 - 11 U 44/21
Anspruch auf Vorschuss zur Mängelbeseitigung an einem Fertighaus; Mangelhafte …
- OLG Oldenburg, 14.05.2021 - 2 U 122/20
Mängel einer Glasfassade wegen unterbliebener Abstimmung der beteiligten …
- OLG Frankfurt, 06.05.2019 - 29 U 199/16
Mangelhafte Montage einer Photovoltaik-Anlage auf Wohnhaus
- OLG Brandenburg, 29.08.2014 - 11 U 170/11
Architektenhaftung: Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung einer …
- OLG Hamm, 10.07.2024 - 12 U 80/22
Schadenersatzbegehren nach einem Wasserschaden am Neubau einer Kindertagesstätte; …
- OLG Köln, 08.02.2023 - 11 U 252/21
Voraussetzungen des Anspruchs auf Mängelbeseitigung bei eigenständigen Mängeln …
- OLG Frankfurt, 14.02.2017 - 14 U 88/16
Keine stillschweigende Vergütung nach § 632 BGB bei Nachbesserungsforderung
- OLG Saarbrücken, 17.12.2015 - 4 U 140/14
Berufung im Bauprozess: Zulässigkeit der Berufung eines Gesamtschuldners bei …
- OLG Köln, 28.05.2014 - 11 U 99/10
Begriff des Werkmangels i.S. von § 633 Abs. 2 S. 1 BGB
- OLG Düsseldorf, 25.04.2019 - 5 U 185/17
Risse am Nachbarhaus sind kein Indiz für schlecht ausgeführte …
- OLG Karlsruhe, 11.04.2017 - 8 U 141/14
Werkvertrag: Mängelhaftung eines Unternehmers für Wärme-und Kältetechnik für eine …
- OLG Braunschweig, 02.06.2016 - 8 U 101/15
Kann der Auftraggeber vor der Abnahme wegen Mängeln vom Vertrag zurücktreten?
- OLG Köln, 31.10.2018 - 11 U 166/17
Keine fiktiven Mängelbeseitigungskosten bei Durchgriffshaftung wegen Baumängeln!
- OLG Saarbrücken, 13.10.2011 - 8 U 298/07
Werkvertrag: Voraussetzungen der Einbeziehung der VOB/B; Restwerklohnanspruch …
- KG, 13.04.2021 - 21 U 45/19
Bauvertrag: Mehrvergütungsanspruch des Werkunternehmers für …
- BGH, 10.06.2010 - Xa ZR 3/07
Werkvertrag: Verantwortlichkeit des Werkunternehmers für mangelhaftes Gesamtwerk …
- OLG Düsseldorf, 14.02.2014 - 22 U 101/13
Fachunternehmer muss auf fehlende Planung hinweisen!
- LG Karlsruhe, 23.12.2020 - 6 O 141/20
Bauträgervertrag: Formularmäßige Abtretung der Gewährleistungsansprüche des …
- OLG Oldenburg, 01.09.2020 - 2 U 43/20
Sachmängelhaftung eines Fußbodenverlegers: Umfang der Überprüfungspflicht im …
- OLG Dresden, 16.09.2013 - 12 U 877/13
Zur "W+M-Planung" kann mehr gehören als die Erstellung der Werkstatt- und …
- OLG Stuttgart, 17.12.2024 - 10 U 23/24
Kostentragung der Beseitigung des Mangels an einem Bauwerk; Architektenhaftung …
- OLG Stuttgart, 10.04.2019 - 10 U 20/19
Werkvertrag: Prüf- und Hinweispflicht eines Auftragnehmers hinsichtlich einer …
- OLG Frankfurt, 01.08.2013 - 15 U 163/12
Hinweispflicht des Fachunternehmers auf mögliche Beschädigung von Fugen durch …
- KG, 24.09.2021 - 7 U 35/15
VOB-Vertrag: Restwerklohnanspruch und Beweislastverteilung bei gescheitertem …
- OLG Brandenburg, 30.03.2011 - 13 U 16/10
Werkvertrag: Beweislast bei vom Unternehmer behaupteter …
- OLG Düsseldorf, 20.03.2009 - 23 U 82/08
Mängel eines Estrichs; Verweigerung der Mängelbeseitigung wegen unverhältnismäßig …
- BGH, 18.05.2010 - VII ZR 158/09
Werklohnprozess: Notwendige Beweisaufnahme zur Abnahmereife der Werkleistung nach …
- OLG Hamm, 19.08.2014 - 24 U 41/14
Geltendmachung von Gewährleistungsrechten des Auftraggebers vor Abnahme der …
- OLG München, 09.04.2013 - 9 U 4449/08
Haftung des Architekten und des Bauunternehmers wegen fehlender Vorkehrungen …
- AG Brandenburg, 11.05.2018 - 31 C 14/16
Hund mit Wasserkopf ein Sachmangel
- OLG Celle, 18.05.2022 - 14 U 180/21
Werklohn für Erd-, Pflaster- und Bauarbeiten zur Erstellung eines barrierefreien …
- OLG Hamm, 22.09.2022 - 24 U 65/21
Vergütungsansprüche des Unternehmers nach Mängelbeseitigung durch den …
- OLG Hamm, 30.07.2019 - 24 U 6/18
Rückabwicklung eines notariellen Kaufvertrags nach erklärtem Rücktritt
- OLG Stuttgart, 25.09.2008 - 19 U 28/08
Architektenhaftung: Beachtung der Mindestanforderungen an den Schallschutz bei …
- OLG Oldenburg, 23.04.2024 - 2 U 128/23
Anspruch des Insolvenzverwalters auf restlichen Werklohn aus einem Bauvertrag; …
- KG, 17.01.2023 - 27 U 11/22
Ansprüche auf Restwerklohn auf Grundlage eines geschlossenen …
- OLG Köln, 29.12.2016 - 7 U 131/15
Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts wegen Werkmängeln
- OLG Celle, 01.03.2019 - 8 U 188/18
Lüftung muss lüften!
- LG Ravensburg, 24.05.2023 - 5 O 110/21
Gewährleistungsansprüche aus einem Bauvertrag bei Eigenleistung des …
- LG Stendal, 18.10.2013 - 21 O 17/11
Gewährleistung beim Werkvertrag: Mangelhaftigkeit eines Tankcontainers; …
- OLG Hamm, 18.08.2022 - 24 U 51/20
Gewährleistung wegen Mängeln einer gepflasterten Straßenfläche; …
- LG Köln, 22.12.2021 - 4 O 94/19
Tätowierung bei Freestyle mangelhaft - Anspruch auf Schadensersatz?
- KG, 29.12.2017 - 21 U 120/15
Haftung des Bauunternehmers: Mangelhaftigkeit von Fensterfassadenelementen in …
- OLG Düsseldorf, 30.08.2016 - 21 U 8/16
Voraussetzungen des Anspruchs des Auftraggebers auf Aufwendungsersatz für die …
- OLG Köln, 22.02.2016 - 11 U 106/15
Mangelhaftigkeit der lufttechnischen Anlage in einem Supermarkt
- OLG Celle, 18.06.2008 - 14 U 147/07
Wann ist Fristsetzung zur Nacherfüllung wirkungslos?
- OLG Stuttgart, 22.10.2024 - 10 U 34/24
Abnahme der GU-Leistung ≠ Abnahme der NU-Leistung!
- OLG Brandenburg, 27.01.2021 - 4 U 86/19
Architekt muss die aktuellste Arbeitsstättenverordnung beachten!
- OLG Karlsruhe, 06.11.2019 - 15 U 27/18
Nur einzelne Grundleistungen übertragen: Höhe des Architektenhonorars?
- OLG Brandenburg, 13.02.2014 - 12 U 133/13
Werkvertrag: Auslegung eines Vertrages über eine Kellerabdichtung
- OLG Naumburg, 08.01.2013 - 1 U 57/12
Restwerklohnprozess: Aufrechnung mit Aufwendungen einer Mängelbeseitigung durch …
- OLG Celle, 10.06.2021 - 8 U 11/20
Vergütungs- und Gewährleistungsansprüche aus Bauvorhaben; Aufrechnung gegen eine …
- OLG Rostock, 23.09.2020 - 4 U 86/19
Bedeutung der allgemein anerkannten Regeln der Technik bei Mangelhaftigkeit eines …
- OLG Köln, 19.12.2018 - 11 U 110/16
Generalunternehmer muss sich Planungsfehler des Bauherrn anrechnen lassen!
- LG Karlsruhe, 23.11.2022 - 6 O 195/20
Abgrenzung von Werkvertrag und Kaufvertrag bei Lieferung und Montage von …
- OLG Köln, 12.10.2016 - 16 U 21/15
Pflicht des Unternehmers zu einem Bedenkenhinweis
- OLG Düsseldorf, 27.03.2009 - 23 U 83/08
- OLG Rostock, 11.06.2009 - 3 U 213/08
Werkvertrag: Verpflichtung des Unternehmers zur Leistung von Aufwendungsersatz
- OLG Brandenburg, 19.03.2025 - 4 U 68/24
Antrag auf Zahlung des Werklohns für Pflasterarbeiten an einem Gehsteig; …
- OLG Hamm, 03.12.2020 - 24 U 14/20
Planung eines Warmdaches: Architekt muss detaillierte Angaben zu den Anschlüssen …
- OLG Rostock, 15.09.2020 - 4 U 16/20
Unabhängigkeit der Unternehmer-Prüfpflicht von tatsächlichen Kenntnissen
- OLG Saarbrücken, 16.01.2019 - 1 U 395/12
Entwässerungsplan gehört zur Ausführungsplanung!
- OLG Stuttgart, 24.07.2012 - 10 U 56/12
Unternehmereigenschaft einer GmbH
- OLG Karlsruhe, 06.04.2010 - 4 U 129/08
Haftung des Bauunternehmers bei Eindringen von Wasser in dem von ihm erstellten …
- OLG Schleswig, 27.03.2015 - 1 U 87/10
Bauen im Bestand: Kann der Auftraggeber Neubaustandard erwarten?
- OLG Düsseldorf, 26.03.2013 - 23 U 87/12
Leistungsumfang wird durch konkrete Angaben im LV bestimmt!
- OLG Hamm, 08.11.2016 - 21 U 161/13
Vorgewerke müssen sich nur innerhalb der zulässigen Toleranzen bewegen!
- OLG Düsseldorf, 10.10.2014 - 22 U 72/14
"Stoffverantwortung" entbindet Auftragnehmer nicht von seinen …
- OLG Düsseldorf, 08.02.2008 - 23 U 58/07
Anforderungen an Planung und Bauüberwachung eines Architekten im Hinblick auf …
- OLG Rostock, 14.07.2023 - 4 U 52/23
Notwendige Prüfung des Heizungsfüllwassers durch Installateur bei Austausch einer …
- LG Bonn, 18.09.2019 - 20 O 299/16
§ 7 Abs. 5 HOAI 2013 ist europarechtswidrig!
- OLG Naumburg, 26.06.2014 - 2 U 131/13
Vertrag über die Lieferung von Tankbehältern: Anwendung von Werkvertragsrecht; …
- OLG Celle, 16.05.2013 - 13 U 11/09
Anforderungen an die Beschaffenheit eines Werks; Mängel von Sanierungsarbeiten
- OLG Hamm, 09.11.2018 - 12 U 20/18
Voraussetzungen der Haftung des Auftragnehmers wegen Mängeln eines Bauwerks wegen …
- OLG Düsseldorf, 02.12.2014 - 21 U 94/14
Minderung des Kaufpreises für ein mit einem Mehrfamilienwohnhaus bebautes …
- OLG Zweibrücken, 03.12.2013 - 8 U 32/11
Vertrag über die Planung und Erstellung einer Heizungs- und Lüftungsanlage: …
- OLG Düsseldorf, 18.07.2013 - 5 U 142/12
Prüfungs- und Hinweispflicht besteht bei allen Bauverträgen!
- OLG Düsseldorf, 27.01.2026 - 23 U 155/23
Anerkannte Regeln der Technik sind ein Muss!
- OLG Celle, 30.04.2019 - 7 U 282/18
Anforderungen an eine konkludente Abnahme?
- OLG Dresden, 09.11.2017 - 8 U 518/17
Tageslichtsystem dient nicht der Energieeinsparung!
- OLG Köln, 24.07.2015 - 19 U 129/14
Feststellung des Vertragspartners bei einem unternehmensbezogenen Geschäft
- OLG Frankfurt, 04.08.2011 - 22 U 167/09
Schadenersatz wegen mangelhafter Verlegung eines Kunststoffbodens (hier: Umfang …
- OLG Saarbrücken, 10.05.2011 - 4 U 319/10
Werkvertrag: Mangelnde Verkehrssicherheit einer Treppenanlage; Mitverschulden des …
- LG Berlin II, 17.07.2024 - 29 O 76/21
Mängelrechte und Nutzungstauglichkeit von Gemeinschaftseigentum beim Erwerb von …
- AG Brandenburg, 20.02.2020 - 31 C 140/18
Reitpferdkauf - Sachmangel bei Kronbein-Zyste
- OLG Karlsruhe, 12.09.2024 - 19 U 29/21
Neuer "Mangel" durch Mängelbeseitigung: Schadensersatz, keine Nachbesserung!
- OLG Düsseldorf, 30.01.2020 - 5 U 240/18
Prüfverfahren ungeeignet: Gutachten mangelhaft!
- OLG Düsseldorf, 07.10.2016 - 22 U 60/16
Trocken heißt trocken!
- OLG Celle, 18.06.2015 - 16 U 15/15
Mauermörtel besser als vereinbart: Mangel ja, aber Mangelbeseitigung …
- OLG Celle, 09.10.2013 - 14 U 70/13
Schadensersatz wegen Baumängeln setzt Aufforderung zur Mängelbeseitigung voraus!
- OLG Düsseldorf, 29.03.2011 - 21 U 6/07
Maßgeblichkeit des Zeitpunkts der Abnahme für die Fälligkeit einer …
- OLG Nürnberg, 12.11.2015 - 13 U 577/12
Haftung des planenden Architekten und des ausführenden Unternehmens für die …
- OLG Dresden, 06.10.2015 - 9 U 272/15
Hinweispflicht eines die Bauunternehmers gegen die Art der Ausführung eines …
- OLG Köln, 14.05.2013 - 15 U 214/11
Auch Planer müssen Bedenken anmelden!
- OLG Düsseldorf, 06.05.2010 - 12 U 59/09
Rückgewähr von Leistungen wegen Verstoßes gegen das Verbot gem. § 3 MaBV
- LG Karlsruhe, 08.05.2024 - 6 O 300/17
Schadensersatzhaftung des bauüberwachenden Architekten für Mängel einer …
- LG Karlsruhe, 10.01.2020 - 6 O 380/11
Rückabwicklung eines Vertrages über Austausch einer Heizungsanlage; Prüfungs- und …
- OLG Koblenz, 31.05.2019 - 6 U 1075/18
Bauausführung muss anerkannten Regeln der Technik entsprechen!
- LG Karlsruhe, 17.04.2019 - 6 O 125/18
Werklohnklage des Bauunternehmers: Verweisung des Auftragnehmers auf Minderung …
- OLG Düsseldorf, 06.03.2014 - 5 U 84/11
Haftung eines Architekten für Mängel des Sonnenschutzes an einem Hochhaus mit …
- OLG Köln, 27.01.2014 - 11 U 217/12
Auftragnehmer bestimmt, wie er die Leistung erbringt!
- OLG Düsseldorf, 13.12.2013 - 22 U 67/13
Einschränkungen der "thermischen Behaglichkeit" als Mangel einer Fußbodenheizung
- OLG Hamm, 18.09.2008 - 24 U 48/07
Fehlerhafter Einbau einer Heizungsanlage
- OLG Koblenz, 28.10.2014 - 3 U 814/14
Prüfungspflichten des Werkunternehmers hinsichtlich Vorgewerken
- OLG Düsseldorf, 26.03.2019 - 23 U 90/18
Vereinbarte Abdichtungsmethode ungeeignet: Leistung mangelhaft, aber …
- OLG Düsseldorf, 07.10.2011 - 23 U 151/10
Ausnahmen von Mängelhaftung: Risikoübernahme oder Bedenkenhinweis!
- OLG Stuttgart, 10.09.2008 - 3 U 48/08
Werkvertrag: Vereinbarte Beschaffenheit des Werkes; Funktionstauglichkeit für den …
- OLG Braunschweig, 16.04.2026 - 8 U 3/25
Kein Schadensersatz wegen Verletzung der Prüf- und Hinweisobliegenheiten!
- LG Karlsruhe, 02.12.2022 - 6 O 65/18
Rücktritt nach Lieferung und Montage eines freitragenden, motorbetriebenen …
- LG Duisburg, 03.02.2017 - 22 O 3/09
Bauvertrag - Verletzung der Prüfungs- und Hinweispflicht
- OLG Stuttgart, 14.12.2010 - 10 U 52/10
Erfüllung/ Nacherfüllung eines Kaufvertrags über eine zu erstellende …
- OLG Brandenburg, 15.05.2013 - 4 U 5/11
Werkvertragsrecht: Mängelbeseitigung, Schadensersatz bei vereinbarter …
- OLG Köln, 03.08.2011 - 11 U 99/10
Anforderungen an den Eintritt der Fälligkeit einer Werklohnforderung bei …
- OLG Saarbrücken, 01.02.2008 - 8 U 521/04
Unbegründetheit einer Kündigungsfeststellungsklage bei mehrfacher Kündigung
- OLG Schleswig, 16.11.2021 - 7 U 185/19
Werkvertrag: Anforderungen an Biogasanlagenbehälter
- OLG Dresden, 09.06.2010 - 1 U 745/09
Planung muss aktuelle Entwicklungen berücksichtigen!
- OLG Brandenburg, 25.09.2025 - 10 U 9/25
Pflasterfläche ohne Gefälle: Mängelbeseitigung durch Entwässerungsrinne?
- OLG Celle, 23.06.2021 - 14 U 47/20
Was nicht funktionstauglich ist, ist mangelhaft!
- OLG Frankfurt, 15.07.2016 - 5 U 138/15
Haftung des Bauunternehmers wegen Verletzung selbstständiger Garantie
- KG, 08.11.2013 - 7 U 103/13
Keine Abnahmeverweigerung nach Fertigstellung: Verzicht auf förmliche Abnahme!
- OLG Brandenburg, 14.08.2013 - 4 U 191/11
Werkvertragsrecht: Mängelhaftung bei einem Werkvertrag über die Sanierung eines …
- OLG Rostock, 21.04.2011 - 3 U 74/08
Abgrenzung Leistung/Nachtrag: DIN-Normen doch nicht maßgeblich?
- KG, 27.06.2024 - 7 U 1016/20
- OLG Oldenburg, 17.01.2017 - 2 U 68/16
Haftung eines Ingenieurs für Fehler des von ihm beauftragten Tragwerksplaners; …
- OLG München, 29.04.2015 - 20 U 2941/14
Abgenzung Kaufvertrag mit Montageverpflichtung und Werkvertrag, Hinweispflicht …
- OLG Köln, 13.12.2013 - 11 U 217/12
Auftragnehmer bestimmt, wie er seine Leistung erbringt!
- OLG Bremen, 16.03.2012 - 2 U 94/09
Werkvertragliche Mängelrüge wegen Abweichung von der vertraglichen …
- OLG Köln, 16.09.2010 - 7 U 158/08
Unverhältnismäßigkeit der Nachbesserung
- LG Düsseldorf, 06.04.2023 - 13 O 151/15
Wiederauffüllungsverpflichtung kann zu Übersicherung führen!
- OLG Köln, 10.01.2013 - 19 U 127/12
- OLG Frankfurt, 16.12.2011 - 10 U 294/09
Werklohnforderungklage und Haftung eines Generalunternehmers: Fälligkeit eines …
- OLG Düsseldorf, 02.12.2022 - 22 U 113/22
Vager Hinweis ist keine ordnungsgemäße Bedenkenanmeldung!
- OLG Frankfurt, 01.07.2022 - 21 U 92/19
Pflichtverletzung des Architekten bei Dimensionierung der Entwässerungsleitung
- LG Ellwangen/Jagst, 07.06.2019 - 2 O 256/17
Gewährleistung bei Werkvertrag: Mangelhaftigkeit des Fußbodenbelags in einer …
- KG, 31.01.2014 - 7 U 30/13
Umfang des Schadensersatzes des Werkunternehmers wegen fehlerhafter Verlegung von …
- OLG Braunschweig, 17.01.2013 - 8 U 203/10
Keine Bedenken gegen die Planung angemeldet: Auftragnehmer haftet zu 50%!
- OLG Frankfurt, 08.03.2011 - 5 U 48/10
Baurecht: konkludenter Vertrag; Geschäftsführung ohne Auftrag; Bereicherung
- OLG Hamm, 03.12.2024 - 24 U 26/22
Pflasterklinker muss nicht besonders schmutzresistent sein!
- OLG Dresden, 16.07.2021 - 13 U 1583/18
Behinderungsanzeige ist zu begründen!
- OLG Zweibrücken, 20.07.2015 - 6 U 7/14
Werklohnklage wegen Beschichtungsarbeiten im Vorfeld und hinter einem Hangar …
- OLG Köln, 24.07.2012 - 15 U 166/08
Verwertung der Beweisergebnisse des selbständigen Beweisverfahrens im …
- OLG Stuttgart, 02.06.2022 - 13 U 9/21
Werkvertrag: Lieferung von speziell angepassten Fensterläden; Fälligkeit des …
- OLG Stuttgart, 24.07.2012 - 10 U 47/12
VOB-Vertrag: Abgrenzung Werk(lieferungs)vertrag vom Handelskauf; Streitverkündung …
- OLG Dresden, 13.07.2011 - 1 U 56/11
Arbeitsteilige Ausführung: Grenzen der Erfolgshaftung?
- OLG München, 06.06.2024 - 28 U 1136/24
Wer vom Baugrundgutachten abweicht, übernimmt das Baugrundrisiko!
- OLG Düsseldorf, 16.12.2022 - 22 U 113/22
Mängel eines Bauvorhabens Mangelhaftigkeit von Betonarbeiten Kostenerstattung …
- OLG Düsseldorf, 26.02.2016 - 23 U 79/14
Statik muss auf tatsächlichen Bodenverhältnissen basieren!
- OLG Köln, 03.12.2014 - 16 U 175/13
Ansprüche des Auftraggebers einer Straßenbaumaßnahme bei Einbau von von der …
- OLG Düsseldorf, 12.12.2024 - 5 U 103/23
Nur ein schriftlicher Bedenkenhinweis befreit (hier) von der Mängelhaftung!
- OLG Oldenburg, 03.12.2024 - 12 U 224/21
Zahlung eines Kostenvorschusses für den Austausch eines Bodenbelags wegen …
- OLG Karlsruhe, 28.05.2019 - 8 U 185/16
Vorunternehmerleistung unzureichend: Aufforderung zur Mängelbeseitigung …
- OLG Karlsruhe, 21.11.2016 - 19 U 14/16
Wer ein "fremdes" Leistungsverzeichnis übernimmt, kann sich nicht auf …
- LG Karlsruhe, 20.12.2024 - 6 O 136/21
Verjährung im Bauprozess einer WEG bei selbständigem Beweisverfahren und …
- OLG Köln, 12.08.2021 - 7 U 144/20
Geltendmachung der Zahlung von Werklohn aus abgetretene Ansprüchen; Erklärung der …
- LG Landau/Pfalz, 30.12.2020 - 2 O 105/19
Vorunternehmer ist Erfüllungsgehilfe des Auftraggebers!
- OLG München, 27.02.2018 - 9 U 3595/16
Hälfte des Straßenbelags erreicht Warnwert vorzeitig: Gesamter Belag ist …
- OLG Karlsruhe, 28.07.2014 - 19 U 27/13
Erwerber weist auf Schwerbehinderung hin: Wohnung ist schwellenfrei auszuführen!
- OLG Frankfurt, 15.01.2018 - 21 U 22/17
Zur Verantwortlichkeit des Auftragnehmers nach § 13 Nr. 3 VOB/B
- OLG Schleswig, 09.11.2017 - 7 W 40/17
BGB-Bauvertrag: Anforderungen an die Bedenkenhinweispflicht des Werkunternehmers; …
- OLG Frankfurt, 12.07.2017 - 11 U 114/15
Werklohn: Schlüssiger Klagevortrag zur Abnahmeverweigerung durch Besteller
- OLG Köln, 23.06.2022 - 19 U 237/21
Werklohnansprüche nach Kündigung Werkvertrag Anzeige Behinderung gemäß § 6 Abs. 1 …
- LG Wuppertal, 14.08.2015 - 17 O 210/12
- OLG Düsseldorf, 15.01.2008 - 23 U 43/07
Erlöschen des Vergütungsanspruchs für Pflasterarbeiten durch Aufrechnung mit …
- LG Hamburg, 24.04.2017 - 325 O 153/13
Werkvertrag über einen Praxisausbau: Eindrücke in einem PVC-Fußbodenbelag als …
- OLG Stuttgart, 14.12.2010 - 10 U 53/10
Kauf einer Eigentumswohnung: Anspruch auf Zahlung von Kaufpreisraten; …
- OLG Celle, 11.11.2021 - 6 U 19/21
Mängelbeseitigung vor Abnahme verweigert: Vorschuss auch ohne Kündigung!
- OLG Dresden, 28.03.2019 - 10 U 1748/15
Gebäude mit Glasfassade: Architekt muss für geeigneten Sonnenschutz sorgen!
- KG, 09.08.2011 - 21 U 178/09
Fälligkeit des Werklohnanspruchs für erbrachte Teilleistungen bei Kündigung des …
- OLG Dresden, 18.04.2023 - 14 U 1678/22
Bedenkenhinweis nur bei erkennbaren Mängeln!
- OLG Hamm, 06.12.2022 - 24 U 55/21
Hinweispflicht; Aufklärungspflicht; Beweiswürdigung; unvollständiger …
- OLG Stuttgart, 19.08.2019 - 10 U 330/19
Werkvertrag: Funktionstauglichkeit einer Krananlage
- LG Düsseldorf, 09.11.2012 - 22 S 100/12
Schadensersatzanspruch bei Mangelhaftigkeit des Werkes
- OLG Brandenburg, 10.06.2026 - 4 U 129/25
Anspruch der Klägerin auf Vergütung für landwirtschaftlich erbrachte Dienst- und …
- OLG Braunschweig, 07.03.2024 - 8 U 99/19
Wirkt ein Vergleich zwischen Bauherr und GU zu Gunsten des NU?
- LG Rostock, 22.11.2019 - 1 S 177/18
Werkvertrag: Haftung für Sachmängel bei Ausführung eines Werkes nach Vorgabe des …
- LG Münster, 06.02.2015 - 16 O 475/10
Zahlungsanspruch auf Restwerklohn aufgrund von Heizungsarbeiten und …
- OLG Düsseldorf, 11.04.2013 - 5 U 105/12
Trotz zeitlicher Abstimmungsprobleme: Mängel sind fristgerecht zu beseitigen!
- OLG Köln, 23.07.2010 - 19 U 3/10
Vergütungsansprüche wegen der Platzierung von Werbepostings in Internet-Foren und …
- OLG Naumburg, 02.11.2023 - 2 U 44/20
Konkludente Abnahme einer Werkleistung bei Nutzung ohne Mängelrüge; Fälligkeit …
- OLG Frankfurt, 19.08.2019 - 29 U 163/18
Unzulässigkeit eines Vorbehaltsurteils bei Gegenüberstehen von zur Aufrechnung …
- KG, 07.06.2018 - 27 U 7/17
Rückgewähransprüche nach Rücktritt von Werkvertrag wegen mangelhafter Herstellung …
- OLG München, 24.06.2014 - 9 U 4193/11
Gesamtschuldnerausgleich zwischen Planer und ausführendem Unternehmen einer …
- OLG Koblenz, 01.07.2009 - 1 U 1535/08
Mehrvergütungsansprüche bei Übernahme des Planungsrisikos im Rahmen eines …
- OLG Brandenburg, 09.04.2008 - 4 U 179/04
Wegfall des Werklohnanspruchs wegen Unbrauchbarkeit des Werks für den …
- KG, 18.10.2022 - 27 U 11/22
Vergütung zusätzlicher Leistungen auf Basis der Urkalkulation?
- OLG Hamm, 16.11.2021 - 24 U 32/20
Anspruch auf Werklohnzahlung; Voraussetzungen für eine Fälligkeit; Fehlende …
- OLG Karlsruhe, 20.07.2021 - 4 U 126/14
Ringanker soll unterbrochen werden: Auftragnehmer muss Bedenken anmelden!
- LG Köln, 22.04.2026 - 17 O 123/22
Kein Abrechnungsverhältnis? Keine Mängelansprüche vor Abnahme!
- OLG München, 27.02.2019 - 13 U 1219/17
Auf die amtliche Vermessung darf sich der Architekt verlassen!
- LG Bonn, 17.10.2018 - 1 O 79/11
Auf Bedenken ist verständlich und fachgerecht hinzuweisen!
- OLG Rostock, 03.05.2017 - 4 U 110/15
Vorleistung unzureichend: Leistung mangelhaft!
- OLG Köln, 29.05.2015 - 19 U 107/14
Ansprüche des Bauherrn gegen den Tragwerksplaner wegen Mehrkosten durch die …
- OLG Hamm, 28.03.2014 - 26 U 137/12
Auf Angaben des Auftraggebers darf sich der Auftragnehmer verlassen!
- OLG Köln, 05.11.2012 - 17 U 5/12
Umfang der Pflichten des Werkunternehmers bei einem Pauschalvertrag
- OLG München, 30.03.2012 - 25 U 3953/10
Bauleistungsversicherung: Folgen einer Obliegenheitsverletzung durch verspätete …
- OLG Köln, 07.04.2020 - 7 U 242/19
Anspruch auf Zahlung eines Vorschusses zur Mängelbeseitigung; Konstruktiv …
- OLG Celle, 02.12.2021 - 8 U 91/21
Zahlung von Kostenvorschuss für die Beseitigung von Mängeln an dem beim Bau ihres …
- OLG Köln, 04.12.2020 - 16 U 62/20
Zahlung von Restwerklohn für Fassaden-, Sonnen- und Blendschutzarbeiten Inhalt …
- OLG Frankfurt, 26.03.2019 - 21 U 64/18
Hauswand muss frei von Flecken sein!
- LG Duisburg, 24.01.2013 - 8 O 297/09
Vergütungsanspruch für Architektenleistungen i.R.d. Um- und Ausbaus eines …
- LG Münster, 31.10.2012 - 2 O 335/08
Ersatz frustrierter Aufwendungen infolge des untauglichen Versuchs zum Aufbau …
- OLG Frankfurt, 08.08.2011 - 25 U 27/05
Werklohn für Wintergarten
- LG München I, 04.11.2025 - 5 O 8743/21
Hobbyraum nicht als Wohnraum nutzbar: Erwerber kann Kaufpreis mindern!
- OLG Naumburg, 17.01.2024 - 5 U 86/23
Werklohnanspruch aus einem VOB/B-Gerüstbauvertrag
- LG Siegen, 11.12.2023 - 5 O 124/21
Auch renommierte Fachunternehmer sind zu überwachen!
- OLG Bamberg, 13.09.2022 - 3 U 300/21
Auftraggeber muss für mangelfreies Vorgewerk sorgen!
- OLG Oldenburg, 28.04.2015 - 2 U 4/14
Keine Prüfungs- und Hinweispflichten in Bezug auf Nachfolgegewerke!
- OLG Celle, 19.11.2009 - 6 U 96/09
Werk mangelhaft wegen unzureichender Vorgewerke
- OLG München, 26.09.2024 - 28 U 1136/24
Wer vom Baugrundgutachten abweicht, übernimmt das Baugrundrisiko!
- OLG München, 30.01.2020 - 28 U 3980/18
Leistungen, Berufung, Auslegung, Beschaffenheit, Verletzung, Technik, …
- OLG Braunschweig, 29.06.2017 - 8 U 127/16
Auftraggeber haftet für die Richtigkeit seiner Vorgaben!
- LG Wuppertal, 22.12.2015 - 1 O 51/12
- LG Ulm, 21.05.2010 - 3 O 203/07
Fälligkeit des Werklohnanspruches ohne erfolgte Abnahme bei Abnahmereife des …
- LG Mainz, 07.04.2022 - 9 O 191/18
WEG-Verwalter ist richtiger Adressat einer Bedenkenanzeige!
- OLG Dresden, 19.11.2019 - 6 U 839/19
Deliktsrechtliche Haftung Werkunternehmer für Mangel neben …
- OLG Oldenburg, 19.02.2019 - 13 U 69/17
Fahrstuhlschacht ungeeignet: Aufzugsbauer haftet für unzureichenden Schallschutz!
- LG Essen, 25.08.2016 - 9 O 250/09
Schadensersatzanspruch wegen mangelhafter Werkleistung bzgl. Heizleistung eines …
- LG Essen, 04.02.2014 - 15 S 268/13
Werkunternehmer haftet auch dann für unterbliebende Hinweispflichten, wenn der …
- OLG Bamberg, 06.05.2013 - 4 U 19/13
- KG, 19.12.2008 - 6 U 9187/00
Bauvertrag: Haftung des Bauunternehmers bei Ausführungsfehlern neben …
- LG Krefeld, 25.11.2021 - 5 O 331/19
- OLG München, 19.10.2020 - 28 U 4343/20
Selbständiges Beweisverfahren, Sachverständigengutachten, Weiterer …
- OLG München, 18.05.2018 - 28 U 120/17
Dampfbremsfolie ist keine Dampfsperre!
- OLG Bamberg, 08.11.2013 - 5 U 84/13
Feuerschutzvorhänge mangelhaft: Rücktritt auch im VOB-Vertrag möglich!?
- LG Köln, 07.12.2011 - 4 O 449/09
Unzulässigkeit der Berufung auf eine zu Unrecht verweigerte Abnahme eines Werkes
- OLG Schleswig, 22.08.2023 - 7 U 209/22
Elektrische Begutachtung einer Gewerbeimmobilie durch ein Ingenieurbüro als …
- OLG Düsseldorf, 19.07.2022 - 23 U 230/21
Auch eine auf falschem Höhenniveau errichtete Straße funktioniert!
- OLG Hamm, 24.11.2021 - 12 U 166/16
Feldrisse vor Aufmaß!
- LG Aachen, 04.05.2021 - 7 O 332/20
- LG Ravensburg, 29.07.2013 - 6 O 444/12
Mängelbürgschaft sichert keine Ansprüche aus § 4 Abs. 3 VOB/B!
- OLG Düsseldorf, 31.03.2009 - 23 U 127/08
Schulden der Funktionstauglichkeit von Fliesenarbeiten auch im Bereich des …
- LG Landau/Pfalz, 11.08.2025 - 2 O 23/24
Unternehmer muss örtliche Gegebenheiten berücksichtigen!
- LG Neuruppin, 09.01.2025 - 1 O 251/20
- LG Aschaffenburg, 09.10.2015 - 32 O 461/13
Aufhebung eines Versäumnisurteils im Streit um Rückabwicklung eines …
- OLG Naumburg, 02.04.2020 - 9 U 37/19
Planungsleistung dominiert: Lieferung eines Prozessluftgeräts ist Werkvertrag!
- LG Karlsruhe, 09.05.2018 - 6 O 225/17
Architektenvertrag: Planungs- und Bauüberwachungsfehler des Architekten bei …
- OLG Hamm, 31.07.2012 - 21 U 36/11
- LG Oldenburg, 04.03.2020 - 6 O 1188/18
Industrieboden muss der Nutzung angepasst sein!
- OLG Koblenz, 16.04.2013 - 4 U 765/12
Putz löst sich nach der Abnahme von der Wand: Wer muss was beweisen?
- LG Aachen, 03.06.2025 - 7 O 212/24
- OLG München, 12.01.2015 - 27 U 3783/14
- LG Aachen, 03.06.2025 - 7 O 212/25
Wasserzähler muss individuelle Verbrauchserfassung ermöglichen!
- KG, 29.01.2010 - 7 U 84/09
Kein fälliger Werklohnanspruch mangels Werkabnahme
- KG, 10.06.2009 - 21 U 80/08
Recht des Auftraggebers zur Selbstvornahme nach Fristsetzung
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Rechtsprechung
| BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
BGB § 631
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
BGB § 631
- IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Darlegungslast und Beweislast eines Architekten hinsichtlich der Höhe der Vergütung bei Geltendmachung einer Überzahlung durch den Auftraggeber; Anspruch auf Rückzahlung überzahlten Architektenhonorars bei Vorauszahlung durch den Auftraggeber
- zfir-online.de
BGB § 631
Beweislast des Architekten für Vergütungsanspruch bei Geltendmachung von Überzahlung geleisteter Vorauszahlungen durch den Auftraggeber - grundeigentum-verlag.de
BGB § 631
Rückzahlung von Vorschüssen für Architektenhonorar - Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Beweislast bei Rückforderung von à-conto-Zahlungen (Abschlagszahlungen): Kein Bereicherungsanspruch, sondern vertragliche Anspruchsgrundlage
- rechtsportal.de
BGB § 631
Rechtsnatur des Anspruchs des Auftraggebers eines Architekten auf Rückzahlung von Überzahlungen - datenbank.nwb.de
- ibr-online
Architekten & Ingenieure - Honorar: Darlegungs- und Beweislast bei Überzahlung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- IWW (Kurzinformation)
Honorarrecht - Schlussrechnung schützt nicht vor Rückforderung
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Rückforderung zu viel bezahlten Architektenhonorars
- anwaltzentrale.de (Kurzinformation)
Die Beweislast beim Architektenhonorar
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Rückforderung zu viel bezahlten Architektenhonorars - Beweisumkehr und Darlegungslast des Architekten hinsichtlich des Bestehens eines Anspruchs in der bestimmten Höhe
Besprechungen u.ä. (5)
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Honorar-Rückforderungen verhindern - Prüffähige Abrechnung wird Pflichtaufgabe
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Bauprozess - Das müssen Sie wissen, wenn Sie eine Überzahlung vom Architekten oder Bauunternehmer zurückfordern
- Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Beweislast bei Rückforderung von à-conto-Zahlungen (Abschlagszahlungen): Kein Bereicherungsanspruch, sondern vertragliche Anspruchsgrundlage
- baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)
Bauherr verlangt von Architekten Überzahlungen zurück: Wer hat die Beweislast?
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Rückzahlung von Abschlagszahlungen - Beweislast trägt Architekt als Auftragnehmer! (IBR 2008, 98)
Verfahrensgang
- LG München I, 14.12.2004 - 11 O 21035/03
- OLG München, 02.05.2006 - 13 U 1744/05
- BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06
Papierfundstellen
- NJW-RR 2008, 328
- MDR 2008, 200
- MDR 2009, 543
- NZBau 2008, 256
- VersR 2008, 821
- BauR 2008, 540
- ZfBR 2008, 266
Wird zitiert von ... (51) Zitiert selbst (4)
- BGH, 11.02.1999 - VII ZR 399/97
Abweisung der Klage wegen fehlender Prüffähigkeit der Schlußrechnung; Abrechnung …
Auszug aus BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06
Der Auftraggeber hat einen vertraglichen Anspruch auf Auszahlung eines Überschusses (im Anschluss an BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365).Verpflichtet sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen, ist dieser verpflichtet, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr. vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 373; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 939 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329; Urteil vom 2. Mai 2002 - VII ZR 249/00, BauR 2002, 1407, 1408 = ZfBR 2002, 673 = NZBau 2002, 562; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940, 1941 = ZfBR 2005, 63 = NZBau 2005, 41).
Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, aaO, S. 375 f;… Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, aaO, S. 940;… Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, aaO).
Der Auftraggeber kann sich zur Darlegung eines Rückzahlungsanspruchs wegen einer überzahlten Vergütung auf den Vortrag beschränken, der bei zumutbarer Ausschöpfung der ihm zur Verfügung stehenden Quellen seinem Kenntnisstand entspricht (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 375; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 940 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329).
Er ist nicht verpflichtet, selbst eine prüffähige Abrechnung zu erstellen (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, aaO).
- BGH, 24.01.2002 - VII ZR 196/00
Rechtsfolgen der Vereinbarung von Voraus- oder Abschlagszahlungen; Darlegungs- …
Auszug aus BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06
Verpflichtet sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen, ist dieser verpflichtet, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr. vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 373; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 939 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329; Urteil vom 2. Mai 2002 - VII ZR 249/00, BauR 2002, 1407, 1408 = ZfBR 2002, 673 = NZBau 2002, 562; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940, 1941 = ZfBR 2005, 63 = NZBau 2005, 41).Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, aaO, S. 375 f; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, aaO, S. 940;… Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, aaO).
Der Auftraggeber kann sich zur Darlegung eines Rückzahlungsanspruchs wegen einer überzahlten Vergütung auf den Vortrag beschränken, der bei zumutbarer Ausschöpfung der ihm zur Verfügung stehenden Quellen seinem Kenntnisstand entspricht (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 375; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 940 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329).
- BGH, 30.09.2004 - VII ZR 187/03
Rechtsnatur des Anspruchs auf Rückzahlung eines Überschusses aus …
Auszug aus BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06
Verpflichtet sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen, ist dieser verpflichtet, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr. vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 373; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 939 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329; Urteil vom 2. Mai 2002 - VII ZR 249/00, BauR 2002, 1407, 1408 = ZfBR 2002, 673 = NZBau 2002, 562; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940, 1941 = ZfBR 2005, 63 = NZBau 2005, 41).Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, aaO, S. 375 f;… Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, aaO, S. 940; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, aaO).
- BGH, 02.05.2002 - VII ZR 249/00
Rechtsnatur des Anspruchs auf Rückzahlung überzahlter Abschlagszahlungen
Auszug aus BGH, 22.11.2007 - VII ZR 130/06
Verpflichtet sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen, ist dieser verpflichtet, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr. vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 373; Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 939 = ZfBR 2002, 473 = NZBau 2002, 329; Urteil vom 2. Mai 2002 - VII ZR 249/00, BauR 2002, 1407, 1408 = ZfBR 2002, 673 = NZBau 2002, 562; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940, 1941 = ZfBR 2005, 63 = NZBau 2005, 41).
- BGH, 08.01.2015 - VII ZR 6/14
Bestellerkündigung eines Werkvertrags über Internet-Dienstleistungen: Berechnung …
Haben die Parteien eines BGB-Werkvertrages Voraus- oder Abschlagszahlungen vereinbart, folgt ein etwaiger Rückzahlungsanspruch aufgrund eines sich nach einer Abrechnung ergebenden Überschusses aus dem Vertrag (im Anschluss an BGH, Urteil vom 22. November 2007, VII ZR 130/06, BauR 2008, 540 = NZBau 2008, 256; Urteil vom 24. Januar 2002, VII ZR 196/00, BauR 2002, 938 = NZBau 2002, 329).Hat der Besteller nach diesen Grundsätzen ausreichend vorgetragen, muss der Unternehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (BGH, Urteile vom 22. November 2007 - VII ZR 130/06, BauR 2008, 540, 542 = NZBau 2008, 256; vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940, 1941 = NZBau 2005, 41; vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938, 940 = NZBau 2002, 329).
- BFH, 14.05.2014 - VIII R 25/11
Gewinnrealisierung bei Abschlagszahlungen nach § 8 Abs. 2 HOAI
Sie ist dem Leistenden auch "so gut wie sicher", da eine Rückforderung geleisteter Abschlagszahlungen ausgeschlossen ist, wenn der Auftragnehmer durch Überreichung einer prüfbaren Honorarschlussrechnung nachweist, dass der Honoraranspruch in der bereits abgerechneten Höhe entstanden ist (BGH-Urteil vom 22. November 2007 VII ZR 130/06, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 2008, 328, m.w.N.;… Korbion/Mantscheff/Vygen, a.a.O., § 8 Rz 61). - OLG Düsseldorf, 11.03.2016 - 22 U 176/14
Rechtsnatur und Beginn der Verjährung von Ansprüchen auf Rückzahlung überzahlter …
Wenn die Summe der Voraus- und Abschlagszahlungen die dem Auftragnehmer zustehende Gesamtvergütung übersteigt, ist dieser nach ständiger Rechtsprechung und herrschender Auffassung in der Literatur aufgrund der stillschweigend getroffenen Abrede aus dem Vertrag selbst zur Zahlung in Höhe des Überschusses an den Auftraggeber verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 23. Januar 1986, IX ZR 46/85, BauR 1986, 361; BGH, Urteil vom 1. Februar 1990, VII ZR 176/88, BauR 1990, 379, 381; BGH, Urteil vom 22. November 2007, VII ZR 130/06, BauR 2008, 540, Rn. 16; BGH, Urteil vom 11. Oktober 2012, VII ZR 10/11, juris;… Koeble, in: Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl. 2014, 12.Jedenfalls beim VOB-Vertrag könne er seiner Darlegungslast regelmäßig nur durch Vorlage einer prüffähigen Rechnung genügen, aus der sich ergebe, dass ihm zumindest in Höhe der erhaltenen Voraus- und Abschlagszahlungen eine endgültige Vergütung zustehe (vgl. BGH
…, Urteil vom 11. Februar 1999, VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365-379, Rn. 28; BGH, Urteil vom 22. November 2007, VII ZR 130/06, Rn. 16, juris; BGH…, Urteil vom 8. Januar 2015, VII ZR 6/14, Rn. 15, juris).Es ist in diesem Fall dann Sache des Auftragnehmers, mit einer endgültigen, den vertraglichen Anforderungen entsprechenden Abrechnung dem Anspruch entgegenzutreten (vgl. BGH
…, Urteil vom 11. Februar 1999, VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365-379, Rn. 28; BGH, Urteil vom 22. November 2007, VII ZR 130/06, Rn. 16, juris; BGH…, Urteil vom 8. Januar 2015, VII ZR 6/14, Rn. 15, juris).
- BGH, 11.10.2012 - VII ZR 10/11
Unwirksame Zeithonorarvereinbarung wegen Überschreitung der Höchstsätze der HOAI: …
Rn. 17 cc) Sind die bis Ende 2005 bezahlten Rechnungen Abschlagsrechnungen, so handelt es sich bei dem Anspruch der Klägerin auf Rückzahlung überzahlten Architektenhonorars nicht um einen Bereicherungsanspruch, sondern um einen vertraglichen Anspruch (vgl. BGH, Urteil vom 22. November 2007 - VII ZR 130/06, BauR 2008, 540 Rn. 16 = NZBau 2008, 256 = ZfBR 2008, 266).Rn. 18 Grundsätzlich kann ein vertraglicher Anspruch aus Überzahlung eines Bau- oder Architektenvertrages nicht vor dem Zeitpunkt fällig werden, zu dem der Vertrag beendet wird, so dass er mit einer Schlussrechnung abgerechnet werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, 373; Urteil vom 19. März 2002 - X ZR 125/00, BauR 2002, 1257 = NZBau 2002, 390 = ZfBR 2002, 558; Urteil vom 30. September 2004 - VII ZR 187/03, BauR 2004, 1940 = NZBau 2005, 41 = ZfBR 2005, 63; Urteil vom 22. November 2007 - VII ZR 130/06, BauR 2008, 540 = NZBau 2008, 256 = ZfBR 2008, 266;… Urteil vom 23. Mai 2012 - VIII ZR 210/11, NJW 2012, 2647 Rn. 10).
- KG, 21.06.2022 - 21 U 122/21
Störung der Geschäftsgrundlage bei einem coronabedingten Ausfall von …
Aus der Vereinbarung einer solchen Abschlagszahlung folgt zugleich die Pflicht der Beklagten als Werkunternehmerin, ihre Leistungen nach Beendigung des Vertrags nachzuweisen und die Abschlagszahlung zurück zu gewähren, soweit sie keine entsprechende Vergütung verdient hat (BGH, Urteil vom 8. Januar 2015, VII ZR 6/14; Urteil vom 22. November 2007, VII ZR 130/06; Urteil vom 24. Januar 2002, VII ZR 196/00 zu dem vorliegenden Vertragsmodell vgl. KG…, Beschluss vom 6. August 2021, 21 U 19/21 , Rn. 23 ). - OLG Koblenz, 02.11.2017 - 10 U 1434/16
Schlösseraustausch ist keine Kündigung!
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs finden auf Ansprüche des Auftraggebers auf Rückzahlung überzahlter Vorauszahlungen auf eine Werklohnforderung des Auftragnehmers nach vorzeitiger Beendigung eines zwischen den Parteien geschlossenen Bauvertrags die Vorschriften des Bereicherungsrechts und die dort geltenden Darlegungs- und Beweislastgrundsätze keine Anwendung, weil sich ein Zahlungsanspruch aus der vertraglichen Abrede der Parteien ergibt (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540; BGH, Urteil vom 30.09.2004, VII ZR 187/03 = NJW-RR 2005, 129; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 27).Hat sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen verpflichtet, ist der Auftragnehmer gehalten, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06, Rn. 16; BGH…, Urteil vom 30.09.2004, VII ZR 187/03 = BauR 2004, 1940, Rn. 12).
Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Vorauszahlungen endgültig zu behalten (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 16; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 27).
Dem Auftragnehmer obliegt die Beweislast für seinen Vergütungsanspruch auch im Prozess des Auftraggebers auf Rückzahlung eines Überschusses, wobei diese Verteilung der Darlegungs- und Beweislast auch nach Kündigung des Bauvertrages gilt (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 17; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 28).
Er ist nicht verpflichtet, selbst eine prüffähige Abrechnung zu erstellen (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 19).
Es war damit Aufgabe des Beklagten, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 20).
Damit war es Aufgabe des Beklagten, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 20).
Nach der oben zitierten höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2006, 540, Rn. 20) ist der Auftragnehmer unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des beauftragten Angebots verpflichtet, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht.
Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung oblag es, was bereits ausgeführt wurde und worauf verwiesen wird, im vorliegenden Fall dem Beklagten, darzulegen und zu beweisen, dass er berechtigt ist, die Vorauszahlungen endgültig zu behalten (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540, Rn. 16).
- OLG Koblenz, 05.09.2017 - 10 U 1434/16
Schlösseraustausch ist keine Kündigung!
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs finden auf Ansprüche des Auftraggebers auf Rückzahlung überzahlter Vorauszahlungen auf eine Werklohnforderung des Auftragnehmers nach vorzeitiger Beendigung eines zwischen den Parteien geschlossenen Bauvertrags die Vorschriften des Bereicherungsrechts und die dort geltenden Darlegungs- und Beweislastgrundsätze keine Anwendung, weil sich ein Zahlungsanspruch aus der vertraglichen Abrede der Parteien ergibt (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540; BGH, Urteil vom 30.09.2004, VII ZR 187/03 = NJW-RR 2005, 129; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 27).Hat sich der Auftraggeber in einem Bauvertrag gegenüber dem Auftragnehmer zu Voraus- oder Abschlagszahlungen verpflichtet, ist der Auftragnehmer gehalten, seine Leistungen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrages abzurechnen und einen etwaigen Überschuss an den Auftraggeber auszuzahlen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06, Rn. 16; BGH…, Urteil vom 30.09.2004, VII ZR 187/03 = BauR 2004, 1940, Rn. 12).
Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Vorauszahlungen endgültig zu behalten (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 27).
Dem Auftragnehmer obliegt die Beweislast für seinen Vergütungsanspruch auch im Prozess des Auftraggebers auf Rückzahlung eines Überschusses, wobei diese Verteilung der Darlegungs- und Beweislast auch nach Kündigung des Bauvertrages gilt (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540; OLG Köln…, Urteil vom 04.07.2014, I-3 U 128/13, 3 U 128/13 = BauR 2017, 775, Rn. 28).
Er ist nicht verpflichtet, selbst eine prüffähige Abrechnung zu erstellen (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540).
Es war damit Aufgabe des Beklagten, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540).
Damit war es Aufgabe des Beklagten, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2008, 540).
Nach der oben zitierten höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06 = BauR 2006, 540) ist der Auftragnehmer unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des beauftragten Angebots verpflichtet, unter Vorlage einer prüffähigen Abrechnung der von ihm erbrachten Leistungen darzulegen, dass ihm eine Vergütung in Höhe der erhaltenen Vorauszahlungen endgültig zusteht.
- BGH, 11.07.2024 - VII ZR 127/23
Bauvertrag über die schlüsselfertige Errichtung eines Lebensmittelmarktes: …
Hat der Besteller nach diesen Grundsätzen ausreichend vorgetragen, muss der Unternehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (Bestätigung von BGH…, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, juris Rn. 27 ff.;… Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938 = NZBau 2002, 329, juris Rn. 21 und Urteil vom 22. November 2007 - VII ZR 130/06 Rn. 16, 19, BauR 2008, 540 = NZBau 2008, 256).Hat der Besteller nach diesen Grundsätzen ausreichend vorgetragen, muss der Unternehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (BGH…, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365, juris Rn. 27 ff.;… Urteil vom 24. Januar 2002 - VII ZR 196/00, BauR 2002, 938 = NZBau 2002, 329, juris Rn. 21; Urteil vom 22. November 2007 - VII ZR 130/06 Rn. 16, 19, BauR 2008, 540 = NZBau 2008, 256;… vgl. auch Urteil vom 26. Juni 2014 - VII ZR 289/12 Rn. 21 f., BauR 2014, 1773 = NZBau 2014, 555).
- KG, 03.03.2023 - 7 U 158/21
Architektenvertrag: Rückzahlungspflicht bei überzahlten Abschlagszahlungen; …
Derartige Abschläge sind lediglich vorläufige Zahlungen auf den endgültigen Vergütungsanspruch des Auftragnehmers, der erst nach der Schlussrechnung ermittelt werden kann (BGH, Urteil vom 11.02.1999 - VII ZR 399-97, NJW 1999, 1867; BGH, Urteil vom 19.03.2002 - X ZR 125/00, NJW 2002, 2640; BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256).Dieser Rückzahlungsanspruch ist vertraglicher Natur und ergibt sich allein aus der Vereinbarung der Parteien, welche die Pflicht des Auftraggebers zu Abschlagszahlungen vorsieht (BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256, 257, Rz. 16 m.w.N.; BGH, Urteil vom 23.01.1986 - IX ZR 46/85, NJW 1986, 1681).
Auf einen solchen Anspruch finden die Vorschriften des Bereicherungsrechts und die dort geltenden Darlegungs- und Beweislastgrundsätze keine Anwendung (BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256, 257).
Unterlässt es der Auftragnehmer, in angemessener Frist eine Schlussabrechnung vorzulegen, kann der Auftraggeber auch ohne eine solche Rechnung Klage auf Rückzahlung seiner Abschläge erheben, soweit sie die Vergütung des Auftragnehmers seiner Meinung nach übersteigen (st. Rechtsprechung vgl. BGH, Urteil vom 11.02.1999 - VII ZR 399/97, NJW 1999, 1867; BGH, Urteil vom 19.03.2002 - X ZR 125/00, NJW 2002, 2640; BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256, 257, Rz. 16 m.w.N.).
Hat der Auftraggeber ausreichend vorgetragen, muss der Auftragnehmer darlegen und beweisen, dass er berechtigt ist, die Voraus- und Abschlagszahlungen endgültig zu behalten (BGH, Urteil vom 30.09.2004 - VII ZR 187/03, BeckRS 2004, 10182; BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256).
Auf den hier geltend gemachten Anspruch der Klägerin gegen den Beklagten auf Rückzahlung überzahlten Architektenhonorars sind diese Grundsätze entsprechend anzuwenden (BGH, Urteil vom 22.11.2007 - VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256, 257, Rz. 16 m.w.N.).
- OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - 22 U 92/14
Abrechnung eines gekündigten Detailpauschalpreisvertrags
Dabei trägt - entgegen der insoweit rechtsfehlerhaften Ausführungen des LG (vgl. Seite 11, 3. Absatz; dazu bereits oben) - die Beklagte als Auftragnehmerin die Darlegungs- und Beweislast für die ihr gemäß § 631 BGB zustehende Teilvergütung der bis zur Kündigung erbrachten Werkleistungen (vgl. BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06, BauR 2008, 540; BGH, Urteil vom 14.11.2002, VII ZR 224/01, BauR 2003, 377; KG, Urteil vom 26.09.1997, 4 U 3098/05, BauR 1998, 348;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 9. Teil, Rn 18 mwN;… Werner/Pastor, a.a.O., Rn 1559/2427/2428 mwN); dies gilt sowohl für den (technischen) Bautenstand als auch dessen (werklohnbezogene) Bewertung.Vielmehr muss sie auf - hier durch die vorliegende Klage zumindest konkludent erfolgtes - Verlangen der Kläger als Auftraggeber darlegen und beweisen, dass sie berechtigt ist, die bereits vorläufig vereinnahmten Abschlagszahlungen auch dauerhaft zu behalten (vgl. BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII ZR 130/06, NZBau 2008, 256;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 9. Teil, Rn 10).
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