Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 27. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 27. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,1401
BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05 (https://dejure.org/2008,1401)
BGH, Entscheidung vom 24.01.2008 - IX ZB 258/05 (https://dejure.org/2008,1401)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05 (https://dejure.org/2008,1401)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,1401) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (14)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    ZPO § 130 Nr. 6, § 520 Abs. 5

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 37 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Unterschrift unter dem Schriftsatz

Besprechungen u.ä. (3)

  • BRAK-Mitteilungen (Entscheidungsanmerkung)

    Unterschrift unter dem Schriftsatz

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 37 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Unterschrift unter dem Schriftsatz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsanwalt muss Berufungsbegründungsschrift eigenverantwortlich prüfen! (IBR 2008, 1031)

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 1311
  • MDR 2008, 644
  • FamRZ 2008, 876
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (29)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 19.10.1988 - IVb ZR 5/88

    Unterzeichnung einer Rechtsmittelbegründungsschrift durch einen Rechtsanwalt

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Die Berufungsbegründung muss deshalb Ergebnis der geistigen Arbeit des Berufungsanwalts sein (vgl. BGHZ 37, 156, 159; BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394, 395; Beschl. v. 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709).

    c) Nach diesen Grundsätzen ist die Berufung nicht in zulässiger Weise begründet worden, weil der Prozessbevollmächtigte den von der Partei selbst verfassten Begründungsschriftsatz vernünftigerweise nicht eigenverantwortlich überprüft haben kann (BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, aaO S. 396).

    Da der Schriftsatz schließlich in weiten Teilen durch unverständliche, wirre Ausführungen, die sich in seitenlangen Zitateinschüben widerspiegeln, geprägt ist, die mit dem angefochtenen Urteil in keinem Zusammenhang stehen, kann eine eigenverantwortliche Prüfung des Prozessbevollmächtigten ausgeschlossen werden (BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, aaO S. 394 f).

  • BGH, 23.06.2005 - V ZB 45/04

    Anforderungen an die Unterzeichnung bestimmende Schriftsätze durch den …

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Die Berufungsbegründung muss deshalb Ergebnis der geistigen Arbeit des Berufungsanwalts sein (vgl. BGHZ 37, 156, 159;… BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394, 395; Beschl. v. 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709).

    Ausnahmen von diesem Grundsatz werden von der Rechtsprechung für zwei Fallgruppen anerkannt, nämlich zum einen, wenn der Anwalt sich durch einen Zusatz von dem unterschriebenen Schriftsatz distanziert, und zum anderen, wenn nach den Umständen außer Zweifel steht, dass der Rechtsanwalt den Schriftsatz ohne eigene Prüfung, also unbesehen, unterschrieben hat (…vgl. BGH, Urt. v. 29. Oktober 1997 - VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574, 575; Beschl. v. 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, aaO).

  • BGH, 20.03.1986 - VII ZB 21/85

    Begleitschreiben zur Rechtsmittelbegründungsschrift

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Erforderlich ist aber, dass der unterzeichnende Anwalt die Berufungsbegründung selbständig prüft und aufgrund der Prüfung die volle Verantwortung für den Schriftsatz übernimmt (BGHZ 97, 251, 253;… Urt. v. 19. Oktober 1998, aaO).
  • BGH, 24.05.1962 - II ZR 173/60

    Nicht unterzeichnete Berufungsbegründung

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Die Berufungsbegründung muss deshalb Ergebnis der geistigen Arbeit des Berufungsanwalts sein (vgl. BGHZ 37, 156, 159;… BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394, 395; Beschl. v. 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709).
  • BGH, 13.07.1989 - VII ZR 223/88

    Unterzeichnung einer von einem anderen Rechtsanwalt gefertigten …

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Für ein Berufungsgericht besteht deshalb in aller Regel kein Anlass, den Inhalt einer anwaltlich unterschriebenen Berufungsbegründung darauf zu überprüfen, in welchem Umfang und wie gründlich der Anwalt den Prozessstoff tatsächlich selbst durchgearbeitet hat (vgl. BGH, Urt. v. 13. Juli 1989 - VII ZR 223/88, NJW 1989, 3022, 3023).
  • BGH, 29.10.1997 - VIII ZR 141/97

    Unterzeichnung der Berufungsbegründung durch einen postulationsfähigen …

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Ausnahmen von diesem Grundsatz werden von der Rechtsprechung für zwei Fallgruppen anerkannt, nämlich zum einen, wenn der Anwalt sich durch einen Zusatz von dem unterschriebenen Schriftsatz distanziert, und zum anderen, wenn nach den Umständen außer Zweifel steht, dass der Rechtsanwalt den Schriftsatz ohne eigene Prüfung, also unbesehen, unterschrieben hat (vgl. BGH, Urt. v. 29. Oktober 1997 - VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574, 575;… Beschl. v. 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, aaO).
  • BGH, 28.03.1969 - I ZR 100/67

    Geltendmachung einer Schadensersatzforderung aus abgetretenem Recht - Abwerbung …

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Zur letztgenannten Fallgruppe werden insbesondere Rechtsmittelbegründungsschriftsätze gerechnet, die weitgehend unverständlich sind und Ausführungen enthalten, die mit dem Urteil des erstinstanzlichen Gerichts in keinem Zusammenhang stehen (vgl. BGH, Beschl. v. 21. Mai 1954 - IV ZB 28/54, JR 1954, 463; Urt. v. 28. März 1969 - I ZR 100/67, VersR 1969, 617;… v. 19. Oktober 1998, aaO, S. 395).
  • BGH, 21.05.1954 - IV ZB 28/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 24.01.2008 - IX ZB 258/05
    Zur letztgenannten Fallgruppe werden insbesondere Rechtsmittelbegründungsschriftsätze gerechnet, die weitgehend unverständlich sind und Ausführungen enthalten, die mit dem Urteil des erstinstanzlichen Gerichts in keinem Zusammenhang stehen (vgl. BGH, Beschl. v. 21. Mai 1954 - IV ZB 28/54, JR 1954, 463;… Urt. v. 28. März 1969 - I ZR 100/67, VersR 1969, 617;… v. 19. Oktober 1998, aaO, S. 395).
  • LG München I, 07.02.2020 - 37 O 18934/17

    Financialright darf nicht für Lkw-Kartell-Geschädigte klagen: Mehr als 3.000 …

    Rn. 83 1. Aus Gründen der Rechtssicherheit genügt diesen Anforderungen grundsätzlich das äußere Merkmal der Unterschrift, ohne dass ein darüberhinausgehender Nachweis notwendig wäre, dass der Anwalt den Prozessstoff eigenverantwortlich durchgearbeitet hat und die Verantwortung von dessen Inhalt tragen will (BGH NJW 2008, 1311, 1312 Rn. 6b m.w.N.).
  • BGH, 12.05.2026 - KZR 6/24

    Sammelklage-Inkasso - Grenzen des "Sammelklage-Inkassos" beim LKW-Kartell

    Rn. 11 a) Es trifft nicht zu, dass - wie die Revision meint - die an den Inhalt einer Berufungsbegründung gemäß § 520 Abs. 3 ZPO zu stellenden Anforderungen (vgl. dazu BGH, Beschlüsse vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709; vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 7;… vom 11. Februar 2021 - V ZR 137/20, NJW-RR 2021, 567 Rn. 6;… vom 27. Februar 2025 - IX ZB 46/23, MDR 2025, 746 Rn. 9) auch für den Inhalt der Klageschrift gelten.

    Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Rechtsanwalt sich durch einen Zusatz von dem unterschriebenen Schriftsatz distanziert oder nach den Umständen außer Zweifel steht, dass der Rechtsanwalt den Schriftsatz ohne eigene Prüfung, also unbesehen, unterschrieben hat (vgl. BGH, NJW 2005, 2709; NJW 2008, 1311 Rn. 7;… NJW-RR 2021, 567 Rn. 6;… MDR 2025, 746 Rn. 9).

  • OLG Dresden, 06.04.2023 - 8 U 578/22

    Wiedergutschrift eines ohne Autorisierung von einem Bankkonto abgebuchten …

    Es kann daher auf sich beruhen, ob dieses neue und - worauf die Beklagte zutreffend hinweist - weitgehend nur in Kursivschrift wiedergegebene, mit den Worten "der Kläger lässt vortragen" in den Rechtsstreit eingeführte Vorbringen des Klägers im Berufungsrechtszug überhaupt noch berücksichtigungsfähig und wirksam eingebracht ist (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 19.10.1988 - IVb ZR 5/88;… BGH, Urt. v. 29.10.1997 - VIII ZR 141/97; BGH, Beschl. v. 24.01.2008 - IX ZB 258/05; BVerwG, Beschl. v. 16.02.1988 - 4 B 29/88; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschl. v. 28.01.2019 - 4 S 17/19, sämtlich juris).
  • OLG München, 28.03.2024 - 29 U 1319/20

    Abtretung von Schadensersatzansprüchen, Unzulässige Rechtsausübung, …

    Rn. 263 Die wirksame Einreichung eines bestimmenden Schriftsatzes im Anwaltsprozess setzt voraus, dass der unterzeichnende Rechtsanwalt den Schriftsatz selbständig geprüft und aufgrund dieser Prüfung die volle Verantwortung für den gesamten Schriftsatz übernommen hat (vgl. BGH NJW 2008, 1311 Rn. 5 ff.;… BGH NJW-RR 2006, 342 Rn. 5 f.; BGH NJW 2005, 2709 f.;… Zöller/Greger, ZPO, 34. Aufl., § 130 Rn. 16).

    Das wurde vom BGH nur angenommen, wenn sich der Anwalt ausdrücklich distanziert (BGH NJW 1989, 394 f.), wenn es sich um wirren, unverständlichen Inhalt handelte (BGH NJW 2008, 1311 Rn. 5 ff.;… BGH NJW-RR 2006, 342 Rn. 5 f.) oder wenn der Prozessbevollmächtigte lediglich eine Rohfassung einer Berufungsbegründung unterzeichnet und darauf die Kanzlei verlassen hatte und ihm daher der endgültige Inhalt unbekannt war (vgl. BGH NJW 2005, 2709 f.).

  • BGH, 20.11.2025 - V ZR 66/25

    Unterzeichnung der Berufungsbegründung durch einen postulationsfähigen …

    Für ein Berufungsgericht besteht deshalb in aller Regel kein Anlass, den Inhalt einer anwaltlich unterschriebenen Berufungsbegründung darauf zu überprüfen, in welchem Umfang und wie gründlich der Anwalt den Prozessstoff tatsächlich selbst durchgearbeitet hat (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709;… Beschluss vom 11. Februar 2021 - V ZR 137/20, NJW-RR 2021, 567 Rn. 5; BGH, Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 5;… Beschluss vom 27. Februar 2025 - IX ZB 46/23, MDR 2025, 746 Rn. 10 jeweils mwN).

    Zur letztgenannten Fallgruppe werden insbesondere Rechtsmittelbegründungsschriftsätze gerechnet, die weitgehend unverständlich sind und Ausführungen enthalten, die mit dem Urteil des erstinstanzlichen Gerichts in keinem Zusammenhang stehen oder nach deren Inhalt schlechthin auszuschließen ist, dass der Anwalt sie in der gebotenen Weise überprüft haben kann (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709;… Beschluss vom 11. Februar 2021 - V ZR 137/20, NJW-RR 2021, 567 Rn. 6; BGH, Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 7;… Beschluss vom 27. Februar 2025 - IX ZB 46/23, MDR 2025, 746 Rn. 8 f. jeweils mwN).

  • BGH, 14.03.2017 - VI ZB 34/16

    Anwalt muss Verantwortung für Berufungsbegründung übernehmen

    Erforderlich ist aber, dass der unterzeichnende Anwalt die Berufungsbegründung selbständig prüft und aufgrund der Prüfung die volle Verantwortung für den Schriftsatz übernimmt (BGH, Urteil vom 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394, 395; Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 5).

    Für ein Berufungsgericht besteht deshalb in aller Regel kein Anlass, den Inhalt einer anwaltlich unterschriebenen Berufungsbegründung darauf zu überprüfen, in welchem Umfang und wie gründlich der Anwalt den Prozessstoff tatsächlich selbst durchgearbeitet hat (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 1989 - VII ZR 223/88, NJW 1989, 3022, 3023; Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 6).

    Rn. 9 Ausnahmen von diesem Grundsatz werden von der Rechtsprechung für zwei Fallgruppen anerkannt, nämlich zum einen, wenn der Anwalt sich durch einen Zusatz von dem unterschriebenen Schriftsatz distanziert, und zum anderen, wenn nach den Umständen außer Zweifel steht, dass der Rechtsanwalt den Schriftsatz ohne eigene Prüfung, also unbesehen, unterschrieben hat (vgl. BGH, Urteil vom 29. Oktober 1997 - VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574, 575; Beschlüsse vom 23. Juni 2005 - V ZB 45/04, NJW 2005, 2709; vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 7).

  • BGH, 11.02.2021 - V ZR 137/20

    Anwalt unterschreibt vom Mandanten verfasste Berufungsbegründung: Berufung …

    Zur letztgenannten Fallgruppe werden insbesondere Rechtsmittelbegründungsschriftsätze gerechnet, die weitgehend unverständlich sind und Ausführungen enthalten, die mit dem Urteil des erstinstanzlichen Gerichts in keinem Zusammenhang stehen (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Mai 1954 - IV ZB 28/54, JR 1954, 463; Urteil vom 19. Oktober 1988 - IVb ZR 5/88, NJW 1989, 394, 395; Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05, NJW 2008, 1311 Rn. 7) bzw. nach deren Inhalt schlechthin auszuschließen ist, dass der Anwalt sie in der gebotenen Weise überprüft haben kann (so BGH, Urteil vom 13. Juli 1989 - VII ZR 223/88, NJW 1989, 3022, 3023; Urteil vom 29. Oktober 1997 - VIII ZR 141/97, NJW-RR 1998, 574, 575; ähnlich Urteil vom 28. März 1969 - I ZR 100/67, VersR 1969, 617).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 02.08.2018 - 5 Sa 298/17

    Haftungsausschluss für Personenschäden - Vorsatz

    Ein dahingehender Schluss ist namentlich dann gerechtfertigt, wenn in solchen Schriftsätzen enthaltene Ausführungen in juristischer Hinsicht abwegig und unhaltbar sind oder aus ihnen hervorgeht, dass dem Verfasser die für ein bestimmtes Rechtsmittel geltenden Begründungsanforderungen nicht geläufig sind (…vgl. BayVGH 04.06.2018 - 22 C 18.780 - Rn. 34 ff mwN;… BGH 14.03.2017 - VI ZB 34/16 - Rn. 7 ff; BGH 24.01.2008 - IX ZB 258/05 - Rn. 7 ff mwN).
  • OLG Köln, 01.09.2021 - 22 U 171/18

    Kalte Räumung; rechtliches Gehör; eigene Sachprüfung von Vorbringen durch den …

    Letzteres betrifft indessen Fälle, in denen nicht nur evident ist, dass zum einen der Mandant die Stellungnahme selbst und insoweit ohne Hinzuziehung des Anwalts verfasst hat, sondern darüber hinaus außerdem konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Rechtsanwalt das Vorbringen auch nicht nach Erhalt vom Mandanten nachträglich geprüft und sich auch nicht damit identifiziert und als Werk seiner eigenverantwortlichen Prüfung vorgelegt hat (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 24. Januar 2008 - IX ZB 258/05 -, juris: hier legte ein Rechtsanwalt überaus ausführlichen Mandantenvortrag vor, der sich auf gegenseitiges Vorbringen bezog, dies aber bei gleichzeitigem Akteneinsichtsgesuch mit der Begründung, man kenne den Vortrag der Gegenseite nicht, was wiederum ein vorheriges Nachvollziehen des eigenen Parteivorbringens ausschloss).
  • OLG Koblenz, 04.12.2019 - 9 U 1067/19

    Bauvoranfrage - Verstoß gegen Rechtsdienstleistungsgesetz eines Architekten bei …

    Rn. 47 Mit den Regelungen über den Anwaltszwang soll erreicht werden, dass ein mit dem Verfahren vertrauter Rechtsanwalt dem Gericht und dem Gegner den zur Entscheidung gestellten Sachverhalt nach persönlicher Durcharbeitung des Prozessstoffs vorträgt (vgl. BGH, NJW 2008, 1311, 1312, Rdnr. 5; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 14. Oktober 2009 - 4 U 75/09 -, BeckRS 2009, 29700).
  • BGH, 06.12.2022 - VIII ZA 12/22

    Zulässigkeit einer Berufung bei Fehlen der Unterschrift in Schriftsatz des …

  • BGH, 06.05.2008 - X ZR 28/07

    Umfang des Anwaltszwangs

  • BGH, 21.09.2010 - VIII ZB 9/10

    Mindestanforderungen an eine Berufungsbegründungsschrift

  • BGH, 27.02.2025 - IX ZB 46/23

    Zahlung von Vergütung für rechtsanwaltliche Tätigkeiten; Unterzeichnung der …

  • BGH, 12.09.2023 - XI ZA 1/23

    Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts

  • BGH, 19.02.2014 - IV ZB 30/12

    Zurechnung des Fehlens der Unterschrift eines Prozessbevollmächtigten unter der …

  • BGH, 06.10.2011 - AnwZ (Brfg) 25/11

    Verwaltungsrechtliche Anwaltssache: Begründung des Antrags auf Zulassung der …

  • LG Bremen, 15.07.2022 - 4 O 2347/20

    Zu den Pflichten eines Rechtsanwalts, verjährungshemmende Maßnahmen zu ergreifen, …

  • OLG München, 29.07.2008 - 19 U 3317/08
  • OLG Brandenburg, 28.05.2020 - 5 U 59/19
  • LAG Hessen, 18.04.2017 - 8 Sa 1347/16

    Einem Urteil, dass außerhalb eines Urteilsverfahren ergangen ist, etwa weil …

  • OLG Düsseldorf, 21.09.2012 - 18 U 90/12

    Anforderungen an die Unterzeichnung der Berufungsbegründungsschrift

  • OLG Celle, 20.02.2025 - 1 U 65/24

    Erfolglose Berufung des Klägers gegen Ablehnung von Schmerzensgeld wegen …

  • OLG Braunschweig, 25.05.2016 - 9 U 80/15

    Beginn der Frist für die Beantragung der Wiedereinsetzung gegen die mit der …

  • LG München I, 31.07.2015 - 14 S 23048/14

    Streit um Herausgabe und Räumung einer Wohnung

  • OLG Zweibrücken, 14.10.2009 - 4 U 75/09

    Berufungsverfahren: (Un-)Zulässigkeit einer Berufung wegen bloß "formaler" …

  • OLG Dresden, 19.01.2026 - 4 U 862/25
  • LG Köln, 21.02.2022 - 1 S 181/21
  • LG Wiesbaden, 31.05.2023 - 14 S 13/22

    Zu den Anforderungen an eine Berufungsbegründung

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,2693
OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07 (https://dejure.org/2008,2693)
OLG Köln, Entscheidung vom 25.02.2008 - 2 W 80/07 (https://dejure.org/2008,2693)
OLG Köln, Entscheidung vom 25. Februar 2008 - 2 W 80/07 (https://dejure.org/2008,2693)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,2693) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • IWW
  • rechtsportal.de

    Prüfung der Erfolgsaussicht beabsichtigter Rechtsverfolgung bei Berufung auf höchstrichterliche Entscheidung - Entziehung des Pflichtteils bei ehrlosem Lebenswandel - Bestimmtheit des Antrags auf Ermittlung des Nachlasswerts

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Wegfall der Pflichtteilsberechtigung bei wirksamer Entziehung des Pflichtteils; Notwendigkeit des Bestehens einer Beziehung zwischen dem Erblasser und einem nichtehelichen Abkömmling für die Entziehbarkeit des Pflichtteils; Notwendigkeit der Beeinträchtigung der ...

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Pflichtteilsrecht - Pflichtteilsentzug bei Verletzung der Familienehre

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 644
  • FamRZ 2008, 1979
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (13)

  • OLG Karlsruhe, 21.08.2006 - 15 W 23/06

    Notarielles Nachlassverzeichnis: Verpflichtung zur Vorlage bei Vorliegen eines …

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Der Erbe ist auf Verlangen des Pflichtteilsberechtigten zur Vorlage eines von einem Notar aufgenommenen Verzeichnisses auch dann verpflichtet, wenn er bereits ein privatschriftliches Verzeichnis erstellt hat (vgl. OLG Karlsruhe, NJW-RR 2007, 881 f.).

    Ein derartiges notarielles Verzeichnis, welches sich auf das - hier erklärte - Verlangen des Pflichtteilsberechtigten auch auf den fiktiven Nachlaß zu erstrecken hat (vgl. OLG Oldenburg, NJW-RR 1993, 782 [783]; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2007, 881 [882]), hat die Antragsgegnerin unstreitig noch nicht vorgelegt.

  • BGH, 23.01.1980 - IV ZR 152/78

    Verfassungsmäßigkeit des Anspruchs des nichtehelichen Kidnes auf vorzeitigen …

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Mit seiner dafür gegeben Begründung setzt sich das Landgericht in Widerspruch zu der von ihm angeführten Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 23. Januar 1980 (BGHZ 76, 109 ff. = NJW 1980, 936 ff.).

    Er hat hieraus gefolgert, einem nichtehelichen Abkömmling des Erblassers könne nach dieser Bestimmung der Pflichtteils nicht ("... keinesfalls ...") entzogen werden, wenn zwischen dem Erblasser und dem Abkömmling keinerlei Beziehungen bestanden haben, weil dann eine Beeinträchtigung der Familienehre des Erblassers durch das Verhalten des Abkömmlings nicht in Betracht komme (BGH NJW 1980, 936 [938]; vgl. auch OLG Hamburg, NJW 1988, 977 [978];… Erman/ Schlüter, BGB, 11. Aufl. 2004, § 2333, Rdn. 7;… Palandt/Edenhofer, BGB, 67. Aufl. 2008, § 2333, Rdn. 7).

  • BVerfG, 29.05.2006 - 1 BvR 430/03

    503 Service Unavailable

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Hier darf deshalb nicht mit der Begründung, das Gericht beabsichtigte nicht, dieser Entscheidung zu folgen, bereits die Erfolgsaussicht verneint werden (vgl. BVerfG FamRZ 2007, 1876 [1877]).
  • BVerfG, 19.04.2005 - 1 BvR 1644/00

    Pflichtteil

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    In der Tat erscheint es zweifelhaft, ob dann, wenn das Pflichtteilsrecht Ausdruck einer Familiensolidarität ist, die in grundsätzlich unauflösbarer Weise zwischen dem Erblasser und seinen Kindern besteht (vgl. BVerfG NJW 2005, 1561 [1564]), der Pflichtteil bei im konkreten Fall fehlender Solidarität schwerer zu entziehen sein sollte, als wenn sie auch tatsächlich gegeben ist.
  • BGH, 02.11.1960 - V ZR 124/59

    Verjährung von Auskunftsansprüchen

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Zwar erstreckt sich der Wertermittlungsanspruch nach § 2314 Abs. 1 Satz 2 BGB auch auf Gegenstände des fiktiven Nachlasses im Sinne von § 2325 Abs. 1 BGB, also auf solche Gegenstände, die der Erblasser innerhalb der Frist des § 2325 Abs. 3 BGB unentgeltlich zugewandt hat (vgl. BGHZ 33, 373 [376]).
  • BGH, 09.11.1983 - IVa ZR 151/82

    Auskunftsanspruch des Pflichtteilsberechtigten

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Er kann die Ermittlung des Wertes eines nicht im Nachlaß befindlichen Gegenstandes daher erst dann fordern, wenn feststeht, daß dieser Gegenstand zum fiktiven Nachlaß gehört, d.h. vom Erblasser im maßgeblichen Zeitraum verschenkt worden ist (vgl. BGH NJW 1984, 487 [488]; OLG Schleswig, ZEV 2007, 477 [478];… Baumgärtel, a.a.O.;… Palandt/Edenhofer, a.a.O., § 2314, Rdn. 13).
  • BVerfG, 04.02.1997 - 1 BvR 391/93

    Verfassungsbeschwerde gegen Versagung einer Entschädigung wegen entgangener …

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Wie in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts anerkannt ist, darf Prozeßkostenhilfe dann nicht wegen fehlender Erfolgsaussicht verweigert werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bisher ungeklärten Rechtsfrage abhängt (vgl. BVerfG NJW 1997, 2102 [2103]; BVerfG NJW 2000, 2098; BVerfG NJW 2005, 1567;… Zöller/Philippi, ZPO, 26. Aufl. 2007, § 114, Rdn. 21).
  • BVerfG, 06.10.2004 - 1 BvR 414/04

    Rechtsnatur der Europäischen Menschenrechtskonvention; Verfassungsmäßigkeit …

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Wie in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts anerkannt ist, darf Prozeßkostenhilfe dann nicht wegen fehlender Erfolgsaussicht verweigert werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bisher ungeklärten Rechtsfrage abhängt (vgl. BVerfG NJW 1997, 2102 [2103]; BVerfG NJW 2000, 2098; BVerfG NJW 2005, 1567;… Zöller/Philippi, ZPO, 26. Aufl. 2007, § 114, Rdn. 21).
  • BVerfG, 02.03.2000 - 1 BvR 2224/98

    Austragung von schwierigen Rechtsfragen im Prozeßkostenhilfeverfahren

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Wie in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts anerkannt ist, darf Prozeßkostenhilfe dann nicht wegen fehlender Erfolgsaussicht verweigert werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bisher ungeklärten Rechtsfrage abhängt (vgl. BVerfG NJW 1997, 2102 [2103]; BVerfG NJW 2000, 2098; BVerfG NJW 2005, 1567;… Zöller/Philippi, ZPO, 26. Aufl. 2007, § 114, Rdn. 21).
  • OLG Oldenburg, 26.01.1993 - 5 U 126/92

    Pflichtteilsberechtigter, Vermächtnis, Nachlaß, Nachlaßverzeichnis, …

    Auszug aus OLG Köln, 25.02.2008 - 2 W 80/07
    Ein derartiges notarielles Verzeichnis, welches sich auf das - hier erklärte - Verlangen des Pflichtteilsberechtigten auch auf den fiktiven Nachlaß zu erstrecken hat (vgl. OLG Oldenburg, NJW-RR 1993, 782 [783]; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2007, 881 [882]), hat die Antragsgegnerin unstreitig noch nicht vorgelegt.
  • OLG Hamburg, 11.06.1987 - 10 U 132/86

    Berechtigung zur Pflichtteilsentziehung; Berechtigtes Interesse des Erblassers an …

  • OLG München, 05.04.2004 - 16 WF 837/04

    Prozesskostenhilfe bei einer Stufenklage; Bewilligung im vorhinein für sämtliche …

  • OLG Köln, 14.12.1994 - 27 WF 115/94

    Umfang der PKH-Bewilligung bei Stufenklage

  • BGH, 23.05.2012 - IV ZR 250/11

    BGH erkennt Pflichtteilsergänzungsanspruch auch für Schenkungen des Erblassers …

    Insbesondere kann er verlangen, dass der Erbe trotz Vorlage eines privaten Verzeichnisses danach noch ein amtliches Verzeichnis vorlegt (BGH, Urteil vom 2. November 1960 - V ZR 124/59, BGHZ 33, 373, 378 f.; OLG Köln ZEV 2008, 383, 385; OLG Karlsruhe ZEV 2007, 329).
  • LG Bonn, 29.01.2009 - 18 O 144/07

    Pflichtteilsrechtsentziehung wegen der Führung eines ehrlosen und unsittlichen …

    Aus diesem Grunde folgt die Kammer der vielfach geäußerten Kritik an der Rechtsprechung des BGH und wendet diese hier nicht wortwörtlich an (vgl. schon OLG Köln, Beschluss vom 25.02.2008 - 2 W 80/07;… Lange in MüKo, 4. Aufl., § 2333 Rn 14;… Mayer in BeckOK, Stand 01.11.2008, § 2333 Rn. 13;… Olshausen in Staudinger, 2. Aufl. 2006, Rn. 20 m.w.N.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Köln

Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 26.02.2008 - 13 WF 2/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,10726
OLG Koblenz, 26.02.2008 - 13 WF 2/08 (https://dejure.org/2008,10726)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 26.02.2008 - 13 WF 2/08 (https://dejure.org/2008,10726)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 26. Februar 2008 - 13 WF 2/08 (https://dejure.org/2008,10726)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,10726) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de

    ZPO § 321a
    Frist für die Anbringung einer Gegenvorstellung

  • Wolters Kluwer

    Zeitliche Grenze für die Korrektur der eigenen Entscheidung durch ein Gericht

  • juris (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 644
  • FamRZ 2008, 1359
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06

    Gegenvorstellung: Zweiwochenfrist für die Einlegung der Gegenvorstellung

    Auszug aus OLG Koblenz, 26.02.2008 - 13 WF 2/08
    "Die sich aus Gründen der Rechtssicherheit für das Gericht ergebende Verpflichtung, seine Entscheidung selbst zu korrigieren, beträgt analog der Anhörungsrüge (§ 321a ZPO ) zwei Wochen (im Anschluss an OLG Frankfurt FamRZ 06, 964; OLG Dresden NJW 06, 851).«.

    Nach einer zwischenzeitlich im Vordringen befindlichen Auffassung (OLG Frankfurt, FamRZ 06, 964;… OLG Dresden, NJW 06, 851, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des BGH, Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO , 66 Auflage, Grundz § 567 Rz. 8), der sich der Senat angeschlossen hat, muss es aus Gründen der Rechtssicherheit für die Verpflichtung des Gerichts, seine Entscheidung selbst zu korrigieren, eine zeitliche Grenze geben.

  • OLG Dresden, 17.10.2005 - 21 UF 527/04
    Auszug aus OLG Koblenz, 26.02.2008 - 13 WF 2/08
    "Die sich aus Gründen der Rechtssicherheit für das Gericht ergebende Verpflichtung, seine Entscheidung selbst zu korrigieren, beträgt analog der Anhörungsrüge (§ 321a ZPO ) zwei Wochen (im Anschluss an OLG Frankfurt FamRZ 06, 964; OLG Dresden NJW 06, 851).«.

    Nach einer zwischenzeitlich im Vordringen befindlichen Auffassung (OLG Frankfurt, FamRZ 06, 964; OLG Dresden, NJW 06, 851, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des BGH, Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO , 66 Auflage, Grundz § 567 Rz. 8), der sich der Senat angeschlossen hat, muss es aus Gründen der Rechtssicherheit für die Verpflichtung des Gerichts, seine Entscheidung selbst zu korrigieren, eine zeitliche Grenze geben.

  • OLG Rostock, 10.06.2008 - 1 U 138/08

    Gegenvorstellung: Frist zur Einlegung der Gegenvorstellung

    Einzuhalten ist die Notfrist des § 321 a Abs. 2 Satz 2 ZPO von zwei Wochen (vgl. BGH, NJW 2002, 1577; BFH, NJW 2003, 909; OLG Frankfurt, FamRZ 2006, 964; OLG Dresden, MDR 2006, 771 = NJW 2006, 851 = OLGR 2006, 116; OLG Koblenz, MDR 2008, 644;… zustimmend Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., Rn. 7;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 28. Aufl., Vorbem § 567 Rn. 15;… MünchKomm/Lipp, ZPO-Aktualisierungsband, vor § 567 Rn. 13;… zweifelnd Zöller/Gummer, a.a.O., § 567 Rn. 22 a.E.; ablehnend BFH, NJW 2006, 861: nicht fristgebunden).
  • OLG Frankfurt, 26.01.2009 - 6 UF 22/08

    Frist für die Gegenvorstellung

    Diese Auffassung hat in der Rechtsprechung teilweise Zustimmung gefunden (…OLG Dresden, NJW 2006, S. 851; OLG Frankfurt, 2. Senat für Familiensachen, FamRZ 2006, 964; OLG Koblenz, FamRZ 2008, S. 1359; Senat, Einzelrichterbeschluss vom 18.03.2008 - 6 UF 33/07).
  • AG Andernach, 30.09.2008 - 7 F 447/07
    Insoweit wird auf die Entscheidung des OLG Koblenz vom 26.02.2008 - 13 WF 2/08 - verwiesen.
  • OLG München, 25.06.2008 - 5 W 1394/08

    Funktionelle Zuständigkeit des Gerichts für Urheberrechtsstreitigkeiten: …

    Die Gegenvorstellung erweist sich als zulässig (vgl. hierzu: OLG Stuttgart, Beschluss vom 07.02.2008 - 2 U 18/06; OLG Koblenz, Beschluss vom 26.02.2008 - 13 WF 2/08, MDR 2008, 644;… Musielak, ZPO, 6. Aufl. § 127 Rn. 26) und teilweise begründet.
  • BPatG, 20.10.2011 - 35 W (pat) 19/10
    Geht man ferner zu Gunsten der Antragstellerin davon aus, dass die von der Antragstellerin bemängelte Beschwer erst durch den Berichtigungsbeschluss vom 7. Februar 2011, der ihr am 15. Februar 2011 zugegangen ist, entstanden oder für sie erkennbar geworden ist, so hat sie mit ihrer Eingabe vom 16. Februar 2011 auch die bei der Gegenvorstellung zu beachtende, zweiwöchige Notfrist des § 321a Abs. 2 Satz 1 ZPO (vgl. OLG Koblenz, MDR 2008, 644 f. - m. w. N.) ersichtlich eingehalten (vgl. zum Lauf einer neuen Rechtsmittelfrist im Falle einer Entscheidungsberichtigung: BGHZ 113, 228, 231).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Koblenz

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,8043
OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06 (https://dejure.org/2006,8043)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 14.03.2006 - 2 WF 35/06 (https://dejure.org/2006,8043)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 14. März 2006 - 2 WF 35/06 (https://dejure.org/2006,8043)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,8043) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    ZPO § 567; ZPO § 321a
    Gegenvorstellung bei Verletzung eines Verfahrensgrundrechts - Unzulässigkeit eines außerordentlichen Rechtsmittels zum BGH

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Zulässigkeit eines außerordentlichen Rechtsmittels zum Bundesgerichtshof nach der Neuregelung des Beschwerderechts; Zulässigkeit und Frist einer "Gegenvorstellung"

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • AG Biedenkopf - 31 F 148/05
  • OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 644
  • FamRZ 2006, 964
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 30.04.2003 - 1 PBvU 1/02

    Rechtsschutz gegen den Richter I

    Auszug aus OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06
    Sie ist aber in analoger Anwendung zu § 321 a ZPO als fristgebunden und binnen einer Notfrist von zwei Wochen einzulegen (vgl. auch BVerfG NJW 2003, 1924 ff.;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 63. Aufl. Grundz § 567 Rz. 8).
  • BGH, 07.03.2002 - IX ZB 11/02

    Zulässigkeit der weiteren Beschwerde zum BGH nach der in der seit dem 1.1.2002 …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06
    Nachdem nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozessreformgesetz ein außerordentliches Rechtsmittel zum Bundesgerichtshof nicht mehr statthaft ist, und zwar selbst dann nicht, wenn die Entscheidung ein Verfahrensgrundrecht des Beschwerdeführers verletzt oder aus sonstigen Gründen "greifbar gesetzwidrig" ist (vgl. BGH NJW 2002, 1577; BGH FuR 2004, 139; OLG Celle NJW 2002, 3715), ist in einem solchen Fall die Gegenvorstellung als möglich anzusehen.
  • BGH, 23.07.2003 - XII ZB 91/03

    Zulässigkeit einer außerordentlichen Beschwerde zum BGH im …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06
    Nachdem nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozessreformgesetz ein außerordentliches Rechtsmittel zum Bundesgerichtshof nicht mehr statthaft ist, und zwar selbst dann nicht, wenn die Entscheidung ein Verfahrensgrundrecht des Beschwerdeführers verletzt oder aus sonstigen Gründen "greifbar gesetzwidrig" ist (vgl. BGH NJW 2002, 1577; BGH FuR 2004, 139; OLG Celle NJW 2002, 3715), ist in einem solchen Fall die Gegenvorstellung als möglich anzusehen.
  • OLG Celle, 24.09.2002 - 2 W 57/02

    Wegfall des außergerichtlichen Rechtsbehelfs der weiteren Beschwerde; Möglichkeit …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 14.03.2006 - 2 WF 35/06
    Nachdem nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozessreformgesetz ein außerordentliches Rechtsmittel zum Bundesgerichtshof nicht mehr statthaft ist, und zwar selbst dann nicht, wenn die Entscheidung ein Verfahrensgrundrecht des Beschwerdeführers verletzt oder aus sonstigen Gründen "greifbar gesetzwidrig" ist (vgl. BGH NJW 2002, 1577; BGH FuR 2004, 139; OLG Celle NJW 2002, 3715), ist in einem solchen Fall die Gegenvorstellung als möglich anzusehen.
  • OLG Frankfurt, 19.04.2013 - 4 UF 239/12

    Gegenvorstellung gegen verfahrensabschließende Endentscheidung

    Rn. 4 Es kann dabei dahingestellt bleiben, ob die im Gesetz nicht ausdrücklich vorgesehene Gegenvorstellung, mit welcher eine inhaltliche Überprüfung einer an sich unanfechtbaren Entscheidung durch das Ausgangsgericht im Wege der gerichtlichen Selbstkontrolle begehrt wird, nach Einführung der Anhörungsrüge durch (zunächst) § 321 a ZPO und (später) § 44 FamFG überhaupt noch statthaft ist (bejahend z. B. BGH, Beschluss vom 15.2.2006, IV ZB 57/04, BeckRS 2006, 03595; BFH, Beschluss vom 1.7.2009, V S 10/07, FamRZ 2009, 1829; OLG Frankfurt, Beschluss vom 14.3.2006, 2 WF 35/06; BeckRS 2007, 01604; OLG Dresden, Beschluss vom 17.10.2005, 21 UF 527/04; BeckRS 2005, 13638;… Fischer in Musielak, ZPO, 10. Aufl. 2013, § 127, Rdnr. 26; ablehnend z. B. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 2.2.2005, 3 S 83/05; NJW 2005, 920; OVG Lüneburg, NJW 2005, 2171) und inwieweit ihrer Statthaftigkeit im vorliegenden Fall eine etwaige materielle Rechtskraft der vom Senat getroffenen Kostenentscheidung im Verhältnis der Beteiligten untereinander entgegensteht (…vgl. zur Problematik Heßler in Zöller, ZPO, 29. Aufl. 2012, § 567, Rdnr. 23ff.).
  • OLG Frankfurt, 13.03.2009 - 3 W 39/07

    Außerordentlicher Rechtsbehelf im Zivilprozess: Frist für die Einlegung einer …

    Der BGH hat eine analoge Anwendung der Zwei-Wochen-Frist des § 321a Abs. 2 Satz 2 ZPO für erwägenswert gehalten (BGH NJW 2002, 1577), nahezu alle OLG"s (OLG Rostock MDR 2002, 1393; OLG Koblenz OLGR 2004, 294; OLG Dresden NJW 2006, 851; OLG Frankfurt FamRZ 06, 964; OLG Koblenz MDR 2008, 644; OLG Rostock MDR 2009, 49) und die einhellige Literatur (…Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 28. Aufl., Vorbem § 567 Rn. 15;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 66. Aufl., Grundz § 567 Rn. 7;… MünchKomm/Lipp, ZPO-Aktualisierungsband, vor § 567 Rn. 13;… Zöller/Gummer, a.a.O., § 567 Rn. 22 a.E.; sind ihm dabei zwischenzeitlich gefolgt. Ablehnend hat sich - soweit erkennbar - bislang allein ein Senat des BFH (NJW 2006, 861) geäußert.
  • OLG Rostock, 10.06.2008 - 1 U 138/08

    Gegenvorstellung: Frist zur Einlegung der Gegenvorstellung

    Einzuhalten ist die Notfrist des § 321 a Abs. 2 Satz 2 ZPO von zwei Wochen (vgl. BGH, NJW 2002, 1577; BFH, NJW 2003, 909; OLG Frankfurt, FamRZ 2006, 964; OLG Dresden, MDR 2006, 771 = NJW 2006, 851 = OLGR 2006, 116; OLG Koblenz, MDR 2008, 644;… zustimmend Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., Rn. 7;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 28. Aufl., Vorbem § 567 Rn. 15;… MünchKomm/Lipp, ZPO-Aktualisierungsband, vor § 567 Rn. 13;… zweifelnd Zöller/Gummer, a.a.O., § 567 Rn. 22 a.E.; ablehnend BFH, NJW 2006, 861: nicht fristgebunden).
  • OLG Bremen, 06.12.2007 - 4 WF 124/07
    Unter diesen Umständen kann dahinstehen, ob überhaupt eine Gegenvorstellung gegen einen auf eine Gegenvorstellung hin ergangenen Beschluss zuzulassen ist und auch, ob die Gegenvorstellung hier innerhalb der Frist des § 321 a ZPO , der analog auf die Gegenvorstellung anzuwenden ist (OLG Frankfurt, FamRZ 2006, 964 ;… Baumbach/Hartmann, ZPO , 65. Aufl., Grundz § 567 Rn.8; vgl. auch BVerfG, NJW 2003, 1924 ff.), bei Gericht eingegangen ist.
  • OLG Frankfurt, 26.01.2009 - 6 UF 22/08

    Frist für die Gegenvorstellung

    Diese Auffassung hat in der Rechtsprechung teilweise Zustimmung gefunden (…OLG Dresden, NJW 2006, S. 851; OLG Frankfurt, 2. Senat für Familiensachen, FamRZ 2006, 964;… OLG Koblenz, FamRZ 2008, S. 1359; Senat, Einzelrichterbeschluss vom 18.03.2008 - 6 UF 33/07).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Frankfurt
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht