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Weitere Entscheidung unten: BGH, 11.05.2021

Rechtsprechung
   BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,20161
BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20 (https://dejure.org/2021,20161)
BGH, Entscheidung vom 08.06.2021 - VI ZR 1232/20 (https://dejure.org/2021,20161)
BGH, Entscheidung vom 08. Juni 2021 - VI ZR 1232/20 (https://dejure.org/2021,20161)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Kostentragungspflicht bei übereinstimmender Erledigungserklärung nach vollständiger Zahlung der Klageforderung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 91a ZPO

  • IWW

    § 19 Anreizregulierungsverordnung, § 4 Anreizregulierungsverordnung, § 254 BGB, § 91a Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 91a ZPO

  • Wolters Kluwer

    Erledigungserklärung einer Klage eines Stormanbieters gegen ein Tiefbauunternehmen auf Schadensersatz wegen der Beschädigung eines Stromkabels

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 91a
    Zur Kostentragungspflicht bei übereinstimmender Erledigungserklärung nach vollständiger Zahlung der Klageforderung.

  • rechtsportal.de

    ZPO § 91a
    Erledigungserklärung einer Klage eines Stormanbieters gegen ein Tiefbauunternehmen auf Schadensersatz wegen der Beschädigung eines Stromkabels

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wer trägt die Kosten nach vollständiger Zahlung der Klageforderung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2021, 2589
  • MDR 2021, 1213
  • VersR 2021, 1188
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 10.02.2004 - VI ZR 110/03

    Kostentscheidung nach Erledigung der Hauptsache

    Auszug aus BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20
    Der Senat stellt darauf in ständiger Rechtsprechung dann ab, wenn der Beklagte den mit der Klage geforderten Betrag zahlt und erklärt, die Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen (vgl. Senatsbeschluss vom 10. Februar 2004 - VI ZR 110/03, DAR 2004, 344, juris Rn. 3).

    Bei dieser Sachlage hat der Senat nicht mehr zu prüfen, ob die von der Klägerin verfolgte Forderung bis zur Erledigungserklärung begründet war oder nicht (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, aaO;… vom 27. April 2010 - VI ZR 256/09, juris Rn. 2; vom 10. Februar 2004 - VI ZR 110/03, aaO; BGH, Beschluss vom 3. Juni 1985 - II ZR 248/84, MDR 1985, 914).

  • BGH, 21.09.2010 - VI ZR 11/10

    Auferlegung der Kosten des Rechtsstreits bei Zahlung der Klageforderung durch den …

    Auszug aus BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20
    Doch ist nicht erkennbar, dass die Zahlung aus anderen Gründen erfolgt ist als dem, dass der Rechtsstandpunkt der Klägerin im Ergebnis hingenommen wird (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, juris Rn. 2;… vom 27. Juli 2010 - VI ZR 154/08, juris Rn. 5).

    Bei dieser Sachlage hat der Senat nicht mehr zu prüfen, ob die von der Klägerin verfolgte Forderung bis zur Erledigungserklärung begründet war oder nicht (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, aaO;… vom 27. April 2010 - VI ZR 256/09, juris Rn. 2;… vom 10. Februar 2004 - VI ZR 110/03, aaO; BGH, Beschluss vom 3. Juni 1985 - II ZR 248/84, MDR 1985, 914).

  • BGH, 03.06.1985 - II ZR 248/84

    Anerkennung der Kostentragungspflicht nach Erledigung der Hauptsache; Kosten der …

    Auszug aus BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20
    Bei dieser Sachlage hat der Senat nicht mehr zu prüfen, ob die von der Klägerin verfolgte Forderung bis zur Erledigungserklärung begründet war oder nicht (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, aaO;… vom 27. April 2010 - VI ZR 256/09, juris Rn. 2;… vom 10. Februar 2004 - VI ZR 110/03, aaO; BGH, Beschluss vom 3. Juni 1985 - II ZR 248/84, MDR 1985, 914).
  • BGH, 27.07.2010 - VI ZR 154/08

    Tragung der Kosten für einen Rechtsstreit über einen Anspruch auf Erstattung …

    Auszug aus BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20
    Doch ist nicht erkennbar, dass die Zahlung aus anderen Gründen erfolgt ist als dem, dass der Rechtsstandpunkt der Klägerin im Ergebnis hingenommen wird (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, juris Rn. 2; vom 27. Juli 2010 - VI ZR 154/08, juris Rn. 5).
  • BGH, 27.04.2010 - VI ZR 256/09

    Kostenentscheidung nach billigem Ermessen i.F.d. Beendigung eines Prozesses durch …

    Auszug aus BGH, 08.06.2021 - VI ZR 1232/20
    Bei dieser Sachlage hat der Senat nicht mehr zu prüfen, ob die von der Klägerin verfolgte Forderung bis zur Erledigungserklärung begründet war oder nicht (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, aaO; vom 27. April 2010 - VI ZR 256/09, juris Rn. 2;… vom 10. Februar 2004 - VI ZR 110/03, aaO; BGH, Beschluss vom 3. Juni 1985 - II ZR 248/84, MDR 1985, 914).
  • LG Karlsruhe, 12.09.2022 - 11 T 17/22

    Befugnis zur Einberufung einer Eigentümerversammlung

    Rn. 26 Unterwirft sich eine Partei freiwillig dem gegen sie geltend gemachten Anspruch (im Allgemeinen indem die Klageforderung vollständig erfüllt wird, was im faktischen Ergebnis durch den Vergleich der Fall sein dürfte) und wird hieraufhin der Rechtsstreit für erledigt erklärt, so kann dies bei der Kostenentscheidung nach § 91a zu berücksichtigen sein mit der Folge, dass ihr in Anwendung des Grundgedankens des § 307 ZPO ohne weitere Sachprüfung die Kosten aufzuerlegen sind (BGH NJW 2021, 2589; BAG NJW 2004, 533; OLG München BeckRS 2017, 105163).

    Ist dies der Fall, dürfen die Kosten ohne weitere Prüfung der Zulässigkeit und Begründetheit der Klage dem Beklagten auferlegt werden (BGH NJW 2021, 2589; BeckRS 2014, 16534;… BeckOK ZPO/Jaspersen, 44. Ed. 1.3.2022, ZPO § 91a Rn. 31.4).

  • BGH, 23.09.2021 - I ZB 9/21

    Zwangsvollstreckungsverfahren: Erforderlichkeit der Vorlage des …

    Die Zahlung des geforderten Betrags rechtfertigt unter Billigkeitsgesichtspunkten eine Kostenentscheidung zulasten des Leistenden, wenn dieser dadurch zum Ausdruck bringt, dass er den Rechtsstandpunkt des Gläubigers im Ergebnis hinnehme (…vgl. BGH, NZI 2011, 937 Rn. 12; BGH, Beschluss vom 8. Juni 2021 - VI ZR 1232/20, VersR 2021, 1188 Rn. 2; jeweils mwN).
  • BGH, 13.08.2024 - VIII ZR 255/21

    Mietrecht: Erledigung des Räumungsrechtsstreit, Kostenmischentscheidung

    Zwar kann nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung im Rahmen der Billigkeitsentscheidung gemäß § 91a Abs. 1 ZPO in bestimmten Fällen berücksichtigt werden, dass der Beklagte sich durch die Zahlung einer noch streitgegenständlichen Forderung freiwillig in die Rolle des Unterlegenen begibt, auch wenn nicht zugleich erklärt wird, die Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 27. Juli 2010 - VI ZR 154/08, juris Rn. 5;… vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, juris Rn. 2; vom 8. Juni 2021 - VI ZR 1232/20, NJW 2021, 2589 Rn. 2;… vom 22. März 2023 - V ZR 268/21, juris Rn. 1).

    Auch hat der Beklagte vorliegend durch die zunächst erfolgte Erwiderung auf die Revisionsbegründung und den von ihm gestellten Kostenantrag im Rahmen der Teilerledigungserklärung (…auf diese Aspekte abstellend BGH, Beschlüsse vom 27. Juli 2010 - VI ZR 154/08, aaO;… vom 21. September 2010 - VI ZR 11/10, aaO; vom 8. Juni 2021 - VI ZR 1232/20, aaO) hinreichend deutlich gemacht, dass er der rechtlichen Einschätzung der Kläger widerspricht.

  • AGH Hamburg, 08.11.2023 - AGH I EVY 4/23 (I-43)AGH I EVY 4/23
    Zum Zeitpunkt der Aufrechnungen des Rechtsanwalts gegenüber seinen Mandanten bestand eine unklare Rechtslage darüber, ob ein Rechtsanwalt vom Gericht und vom Prozessgegner erhaltene Kostenerstattungen behalten und mit eigenen Honorarforderungen gegen den eigenen Mandanten verrechnen darf (vgl. BGH vom 08.06.2021 - VI ZR 1232/20 -, NJW 2021, 2589 Rn. 25 zum Streitstand im Hinblick auf das Quotenvorrecht)).

    Die o.g. BGH-Entscheidungen vom 23.07.2019 - VI ZR 307/18 (VersR 2019, 1378), vom 16.12.2021 - IX ZR 81/21 (NJW 2022, 1020, 1021) und vom 08.06.2021 - VI ZR 1232/20 (NJW 2021,2589,2591 Rn. 19) führen zwar rechtlich zutreffend zu einem anderen Ergebnis.

  • LG Göttingen, 08.08.2023 - 1 T 11/23

    Prüffrist Versicherung; Anlass zur Klageerhebung; sofortiges Anerkenntnis; …

    Begibt sich eine Partei dabei durch Zahlung auf die Klageforderung freiwillig in die Rolle des Unterliegenden, hat sie insoweit grundsätzlich die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, wenn nicht erkennbar ist, dass die Zahlung aus anderen Gründen erfolgt ist als dem, dass der Rechtsstandpunkt der klagenden Partei im Ergebnis hingenommen wird (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Juni 2021 - VI ZR 1232/20, NJW 2021, 2589 Rn. 2 mwN).
  • LG Nürnberg-Fürth, 30.12.2021 - 2 O 3834/21

    Prozessuale Folgen einer Verweisung auf eine günstigere Fachwerkstatt

    Die Beklagten trifft dann auch ohne Erklärung zur Kostenübernahme die volle Kostenlast (BGH 8.6.2021 - VI ZR 1232/20; BGH 30.2.2011 - VI ZR 305/10) und dies nach dem Grundgedanken des § 307 ZPO ohne weitere Sachprüfung (BGH 27.4.2010 - VI ZR 256/09; BGH 18.5.2010 - VI ZR 229/08).
  • LAG Sachsen, 23.02.2026 - 2 SLa 305/24

    Ansprüche des Klägers auf Schadenersatz für entgangene Provision im Geschäftsjahr …

    Zwar kann nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung im Rahmen der Billigkeitsentscheidung gemäß § 91a Abs. 1 ZPO in bestimmten Fällen berücksichtigt werden, dass der Beklagte sich durch die Zahlung einer noch streitgegenständlichen Forderung freiwillig in die Rolle des Unterlegenen begibt, auch wenn nicht zugleich erklärt wird, die Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 8. Juni 2021, Az. VI ZR 1232/20, NJW 2021, 2589 Rn. 2;… vom 22. März 2023, Az. V ZR 268/21, juris Rn. 1).
  • OLG Frankfurt, 17.04.2025 - 3 W 2/25

    Streitwertfestsetzung im Falle einer Leistungsverfügung

    Wenn die Beklagte den mit der Klage geforderten Betrag zahlt, hat sie sich durch die Zahlung der Klageforderung freiwillig in die Rolle der Unterlegenen begeben, auch wenn nicht zugleich erklärt wird, die Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen, so dass es in derartigen Fällen in aller Regel billigem Ermessen entspricht, der Beklagten die Kosten des Rechtsstreits nach § 91a ZPO aufzuerlegen (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 08.06.2021 - VI ZR 1232/20 -, NJW 2021, 2589; Beschluss vom 22.03.2023 - V ZR 268/21 -, juris; BAG, Urteil vom 02.11.1959 - 2 AZR 479/56 -, juris; Beschluss vom 14.01.1987 - 5 AZR 454/86 -, juris).
  • OLG Köln, 09.04.2026 - 19 U 182/25
    Rn. 10 Auch muss nicht im Einzelnen geklärt werden, wer sich inwieweit durch die Vereinbarung vom 01./12.2025 "freiwillig in die Rolle des Unterlegenen" begeben hat (…vgl. Verf-Bekl-Schriftsatz vom 02.02.2026, S. 13, Bl. 240 d. A.; Verf-Kl-Schriftsatz vom 03.02.2026, Bl. 246 f. d. A.) zumal aus diesem Kriterium ohnehin kein allgemeiner Grundsatz für die Zuweisung der Kostenlast abgeleitet werden kann (vgl. OLG Schleswig…, Beschluss vom 06.08.2025, 7 W 11/25, juris Rn. 11; OLG Hamm…, Beschluss vom 16.03.2011, 8 WF 35/11, juris Rn. 3;… Althammer in: Zöller, Kommentar zur ZPO, 36. Auflage 2026, § 91a ZPO Rn. 25;… Smid/Hartmann in: Wieczorek/Schütze, Kommentar zur ZPO, 5. Auflage 2022, § 91a ZPO, Rn. 16), sondern dem Gesichtspunkt nur dann entscheidende Bedeutung zukommen kann, wenn das einem Anerkenntnis entsprechende Verhalten keinen anderen Grund haben kann als den, dass der Rechtsstandpunkt des Gegners im Ergebnis hingenommen wird (…BGH, Beschlüsse vom 27.07.2010, VI ZR 154/08, juris Rn. 5;… vom 24.10.2011, IX ZR 244/09, juris Rn. 12; vom 08.06.2021, VI ZR 1232/20, juris Rn. 2 …und vom 23.09.2021, I ZB 9/21, juris Rn. 10), was vorliegend hingegen bei beiden Parteien nicht angenommen werden kann.
  • AG Steinfurt, 24.10.2025 - 21 C 1399/24
    Anderes als die Hinnahme des Rechtsstandpunktes des Klägers ist nicht ersichtlich (Vgl. dazu: BGH vom 08.06.2021, VI ZR 1232/20).
  • LG Memmingen, 27.10.2021 - 2 HKO 677/20

    Kostenpflicht nach Erledigung durch Abgabe einer Unterlassungserklärung

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Rechtsprechung
   BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,19297
BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20 (https://dejure.org/2021,19297)
BGH, Entscheidung vom 11.05.2021 - VI ZR 1206/20 (https://dejure.org/2021,19297)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20 (https://dejure.org/2021,19297)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 103 Abs 1 GG, § 544 Abs 9 ZPO

  • IWW

    § 522 Abs. 2 ZPO, § ... 544 Abs. 9 ZPO, Art. 103 Abs. 1 GG, § 529 Abs. 2 Satz 1, § 520 Abs. 3 ZPO, § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbsatz 2 ZPO, § 529 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 286 Abs. 1 ZPO, § 529 ZPO, § 529 Abs. 1 ZPO, § 529 Abs. 2 ZPO

  • Wolters Kluwer

    Beweisangebot eines Geschädigten auf Einholung eines biomechanischen Gutachtens zur Anstoßgeschwindigkeit; Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld nach einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn

  • rechtsportal.de

    GG Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 544 Abs. 9
    Beweisangebot eines Geschädigten auf Einholung eines biomechanischen Gutachtens zur Anstoßgeschwindigkeit; Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld nach einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn

  • rechtsportal.de

    GG Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 544 Abs. 9
    Beweisangebot eines Geschädigten auf Einholung eines biomechanischen Gutachtens zur Anstoßgeschwindigkeit; Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld nach einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Beweiswürdigung vorweggenommen: Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Gehörsverstoß durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots - Zu Unrecht unterbliebene Einholung eines Sachverständigengutachtens

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2021, 1294
  • MDR 2021, 1213
  • VersR 2022, 267
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03

    Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ;… vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

    Bemerkt das Berufungsgericht etwa anlässlich der Prüfung sonstiger Berufungsrügen, dass das Eingangsgericht eine für die Beweiswürdigung bedeutsame Tatsache oder ein erhebliches Beweisangebot übergangen hat, dann bestehen auch ohne dahingehende Rüge konkrete Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen, die das Berufungsgericht gemäß § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbsatz 2 ZPO zu einer erneuten Tatsachenfeststellung verpflichten (…Senatsbeschluss vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8; BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 f. , juris Rn. 19 ff.).

    Für die tatsächliche Inhaltskontrolle ist ausschließlich § 529 Abs. 1 ZPO maßgebend, eine Vermischung mit der in § 529 Abs. 2 ZPO geregelten Rechtsfehlerkontrolle darf mithin selbst dann nicht stattfinden, wenn die fehlerhaften Tatsachenfeststellungen im erstinstanzlichen Urteil auf einem Verfahrensmangel beruhen (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 279 , juris Rn. 21, mwN auch zur Gegenansicht).

    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ;… vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

    Bemerkt das Berufungsgericht etwa anlässlich der Prüfung sonstiger Berufungsrügen, dass das Eingangsgericht eine für die Beweiswürdigung bedeutsame Tatsache oder ein erhebliches Beweisangebot übergangen hat, dann bestehen auch ohne dahingehende Rüge konkrete Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen, die das Berufungsgericht gemäß § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbsatz 2 ZPO zu einer erneuten Tatsachenfeststellung verpflichten (…Senatsbeschluss vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8; BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 f. , juris Rn. 19 ff.).

    Für die tatsächliche Inhaltskontrolle ist ausschließlich § 529 Abs. 1 ZPO maßgebend, eine Vermischung mit der in § 529 Abs. 2 ZPO geregelten Rechtsfehlerkontrolle darf mithin selbst dann nicht stattfinden, wenn die fehlerhaften Tatsachenfeststellungen im erstinstanzlichen Urteil auf einem Verfahrensmangel beruhen (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 279 , juris Rn. 21, mwN auch zur Gegenansicht).

  • BGH, 25.04.2019 - I ZR 170/18

    Verletzung des rechtlichen Gehörs: Nichtberücksichtigung eines Beweisangebots; …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    aa) Ein Gericht verletzt Art. 103 Abs. 1 GG , wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots auf einer vorweggenommenen Beweiswürdigung beruht (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13;… vom 19. Januar 2012 - V ZR 141/11 , WuM 2012, 164 Rn. 8).

    Eine unzulässige Beweisantizipation liegt vor, wenn der von einer Partei angebotene Beweis nicht erhoben wird, weil das Gericht dem unter Beweis gestellten Vorbringen wegen seiner bereits gewonnenen Überzeugung kein Gewicht mehr beimisst (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13;… vom 21. September 2017 - V ZR 64/17 , juris Rn. 19).

    aa) Ein Gericht verletzt Art. 103 Abs. 1 GG , wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots auf einer vorweggenommenen Beweiswürdigung beruht (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13;… vom 19. Januar 2012 - V ZR 141/11 , WuM 2012, 164 Rn. 8).

    Eine unzulässige Beweisantizipation liegt vor, wenn der von einer Partei angebotene Beweis nicht erhoben wird, weil das Gericht dem unter Beweis gestellten Vorbringen wegen seiner bereits gewonnenen Überzeugung kein Gewicht mehr beimisst (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13;… vom 21. September 2017 - V ZR 64/17 , juris Rn. 19).

  • BGH, 28.04.2020 - VI ZR 347/19

    Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs durch Zurückweisung …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Dementsprechend wird im ersten Rechtszug nicht zurückgewiesenes Vorbringen ohne weiteres Prozessstoff der zweiten Instanz; eines erneuten Vorbringens bedarf es insoweit grundsätzlich nicht (…Senatsbeschlüsse vom 24. September 2019 - VI ZR 517/18 ,VersR 2020, 379Rn. 8; vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8).

    Bemerkt das Berufungsgericht etwa anlässlich der Prüfung sonstiger Berufungsrügen, dass das Eingangsgericht eine für die Beweiswürdigung bedeutsame Tatsache oder ein erhebliches Beweisangebot übergangen hat, dann bestehen auch ohne dahingehende Rüge konkrete Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen, die das Berufungsgericht gemäß § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbsatz 2 ZPO zu einer erneuten Tatsachenfeststellung verpflichten (Senatsbeschluss vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8; BGH…, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 f. , juris Rn. 19 ff.).

    Dementsprechend wird im ersten Rechtszug nicht zurückgewiesenes Vorbringen ohne weiteres Prozessstoff der zweiten Instanz; eines erneuten Vorbringens bedarf es insoweit grundsätzlich nicht (…Senatsbeschlüsse vom 24. September 2019 - VI ZR 517/18 ,VersR 2020, 379Rn. 8; vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8).

    Bemerkt das Berufungsgericht etwa anlässlich der Prüfung sonstiger Berufungsrügen, dass das Eingangsgericht eine für die Beweiswürdigung bedeutsame Tatsache oder ein erhebliches Beweisangebot übergangen hat, dann bestehen auch ohne dahingehende Rüge konkrete Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen, die das Berufungsgericht gemäß § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbsatz 2 ZPO zu einer erneuten Tatsachenfeststellung verpflichten (Senatsbeschluss vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8; BGH…, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 f. , juris Rn. 19 ff.).

  • BGH, 19.01.2012 - V ZR 141/11

    Sachmangel eines gekauften Hausgrundstücks wegen Wohnflächenabweichung: …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    aa) Ein Gericht verletzt Art. 103 Abs. 1 GG , wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots auf einer vorweggenommenen Beweiswürdigung beruht (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13; vom 19. Januar 2012 - V ZR 141/11 , WuM 2012, 164 Rn. 8).

    aa) Ein Gericht verletzt Art. 103 Abs. 1 GG , wenn die Nichtberücksichtigung des Beweisangebots auf einer vorweggenommenen Beweiswürdigung beruht (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13; vom 19. Januar 2012 - V ZR 141/11 , WuM 2012, 164 Rn. 8).

  • BGH, 21.09.2017 - V ZR 64/17

    Rechtsstreit über einen Erbbaurechtsvertrag und dessen Rückabwicklung wegen …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Eine unzulässige Beweisantizipation liegt vor, wenn der von einer Partei angebotene Beweis nicht erhoben wird, weil das Gericht dem unter Beweis gestellten Vorbringen wegen seiner bereits gewonnenen Überzeugung kein Gewicht mehr beimisst (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13; vom 21. September 2017 - V ZR 64/17 , juris Rn. 19).

    Eine unzulässige Beweisantizipation liegt vor, wenn der von einer Partei angebotene Beweis nicht erhoben wird, weil das Gericht dem unter Beweis gestellten Vorbringen wegen seiner bereits gewonnenen Überzeugung kein Gewicht mehr beimisst (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. April 2019 - I ZR 170/18 ,TranspR 2019, 376Rn. 13; vom 21. September 2017 - V ZR 64/17 , juris Rn. 19).

  • BGH, 19.03.2004 - V ZR 104/03

    Bindung des Berufungsgerichts an die erstinstanzlich getroffenen Feststellungen; …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ;… vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ;… vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

  • BGH, 27.09.2006 - VIII ZR 19/04

    Sachdienlichkeit einer Klageänderung im Berufungsverfahren

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ; vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

    Ist die Berufung zulässig, so gelangt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz ( BGH, Urteile vom 12. März 2004 - V ZR 257/03 , BGHZ 158, 269, 278 ; vom 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295, 309 ; vom 27. September 2006 - VI ZR 19/04, NJW 2007, 2414 Rn. 16).

  • BGH, 28.05.2019 - VI ZR 328/18

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze findet (st. Rspr., vgl. nur Senatsbeschluss vom 28. Mai 2019 - VI ZR 328/18 ,VersR 2020, 317Rn. 6 mwN).

    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze findet (st. Rspr., vgl. nur Senatsbeschluss vom 28. Mai 2019 - VI ZR 328/18 ,VersR 2020, 317Rn. 6 mwN).

  • BGH, 09.01.2018 - VI ZR 106/17

    Beweisaufnahme: Tatrichterlicher Verzicht auf Einholung eines beantragten …

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Davon ist unter anderem dann auszugehen, wenn das Gericht auf den wesentlichen Kern des Tatsachenvortrags eines Beteiligten zu einer Frage, die für das Verfahren von zentraler Bedeutung ist, nicht eingegangen ist, sofern er nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert gewesen ist (st. Rspr.; vgl. nur Senatsbeschluss vom 9. Januar 2018 - VI ZR 106/17 , VersR 2018, 1147 Rn. 11 mwN).

    Davon ist unter anderem dann auszugehen, wenn das Gericht auf den wesentlichen Kern des Tatsachenvortrags eines Beteiligten zu einer Frage, die für das Verfahren von zentraler Bedeutung ist, nicht eingegangen ist, sofern er nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert gewesen ist (st. Rspr.; vgl. nur Senatsbeschluss vom 9. Januar 2018 - VI ZR 106/17 , VersR 2018, 1147 Rn. 11 mwN).

  • BGH, 24.09.2019 - VI ZR 517/18

    Anwendung des Novenrechts bei Zurückweisung der Berufung durch Beschluss

    Auszug aus BGH, 11.05.2021 - VI ZR 1206/20
    Dementsprechend wird im ersten Rechtszug nicht zurückgewiesenes Vorbringen ohne weiteres Prozessstoff der zweiten Instanz; eines erneuten Vorbringens bedarf es insoweit grundsätzlich nicht (Senatsbeschlüsse vom 24. September 2019 - VI ZR 517/18 ,VersR 2020, 379Rn. 8;… vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8).

    Dementsprechend wird im ersten Rechtszug nicht zurückgewiesenes Vorbringen ohne weiteres Prozessstoff der zweiten Instanz; eines erneuten Vorbringens bedarf es insoweit grundsätzlich nicht (Senatsbeschlüsse vom 24. September 2019 - VI ZR 517/18 ,VersR 2020, 379Rn. 8;… vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 ,VersR 2020, 1612Rn. 8).

  • BGH, 27.01.2022 - VII ZR 303/20

    Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG im Zusammenhang mit Fragen der …

    Im ersten Rechtszug nicht zurückgewiesenes Vorbringen muss deshalb in der zweiten Instanz grundsätzlich nicht erneut vorgebracht werden (vgl. BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20 Rn. 9, MDR 2021, 1213;… Beschluss vom 19. Mai 2020 - VI ZR 171/19 Rn. 7, NJW-RR 2020, 1454;… Beschluss vom 28. April 2020 - VI ZR 347/19 Rn. 8, NJW-RR 2020, 822; jeweils m.w.N.).
  • OLG Saarbrücken, 09.10.2026 - 3 U 10/26
    Denn grundsätzlich gelangt mit einer zulässigen Berufung der gesamte aus den Akten ersichtliche Prozessstoff erster Instanz ohne weiteres in die Berufungsinstanz (vgl. BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, Rn. 9, juris).
  • BGH, 26.01.2023 - III ZR 91/22

    Gehörsverstoß des Berufungsgerichts durch Übergehen des wesentlichen Kerns des …

    Beides stellt einen Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG dar (…vgl. zB Senat, Beschlüsse vom 2. Dezember 2021 - III ZR 146/20, BeckRS 2021, 47559 Rn. 17;… vom 25. November 2021 - III ZR 202/20, BeckRS 2021, 41003 Rn. 10 …und vom 27. August 2020 - III ZR 105/19, BeckRS 2020, 24306 Rn. 8; BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, NJW-RR 2021, 1294 Rn. 13).

    Die Berücksichtigung einzelner in eine Gesamtabwägung einzustellender Aspekte darf jedoch nicht dazu führen, dass deswegen Beweise gar nicht erst erhoben werden, denn dies käme einer vorweggenommenen Beweiswürdigung gleich, die das rechtliche Gehör der übergangenen Partei ebenfalls verletzt (vgl. zB BGH, Beschlüsse vom 11. Mai 2021 aaO Rn. 18;… vom 27. Juli 2016 - XII ZR 59/14, NJW-RR 2016, 1291, Rn. 12 …und vom 16. April 2015 - IX ZR 195/14, NJW-RR 2015, 829 Rn. 9; jew. mwN).

  • BGH, 08.12.2021 - VIII ZR 280/20

    Zur Substantiierungspflicht des Käufers eines vom sogenannten Abgasskandal …

    Liegt dem Rechtsstreit - wie hier - ein einheitlicher Streitgegenstand zugrunde, muss der Berufungskläger nicht zu allen für ihn nachteilig beurteilten Streitpunkten in der Berufungsbegründung Stellung nehmen, wenn schon der allein vorgebrachte - unterstellt erfolgreiche - Berufungsangriff gegen einen Punkt geeignet ist, der Begründung des angefochtenen Urteils insgesamt die Tragfähigkeit zu nehmen (vgl. BGH…, Urteil vom 23. Juni 2015 - II ZR 166/14, NJW 2015, 3040 Rn. 12; Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, juris Rn. 9 f.; jeweils mwN).
  • OLG Köln, 17.07.2026 - 19 Sch 1/26

    Schiedsrichterliche Beweiswürdigung ist unangreifbar!

    Von einer Verletzung der Pflicht ist auch auszugehen, wenn die Begründung der Entscheidung nur den Schluss zulässt, dass sie auf einer allenfalls den äußeren Wortlaut, aber nicht den Sinn des Vortrags der Partei erfassenden Wahrnehmung beruht (BGH, Beschluss vom 11.05.2021, VI ZR 1206/20, juris Rn. 13;… Beschluss vom 13.04.2021, VI ZR 493/19, juris Rn. 45;… Beschluss vom 21.01.2020, VI ZR 165/19, juris Rn. 7 m.w.Dr. Sudhof).
  • BGH, 21.12.2023 - III ZR 21/23

    Inanspruchnahme einer Fondsgesellschaft auf Schadenersatz im Zusammenhang mit …

    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn dies im Prozessrecht keine Stütze mehr findet (st. Rspr.; vgl. zB Senat…, Urteil vom 16. März 2023 - III ZR 104/21, NJW 2023, 1734 Rn. 13 …und Beschluss vom 25. November 2021 - III ZR 202/20, BeckRS 2021, 41003 Rn. 10; BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, NJW-RR 2021, 1294 Rn. 7; jew. mwN).
  • OLG Köln, 04.05.2026 - 19 Sch 20/25
    Von einer Verletzung der Pflicht ist auch auszugehen, wenn die Begründung der Entscheidung nur den Schluss zulässt, dass sie auf einer allenfalls den äußeren Wortlaut, aber nicht den Sinn des Vortrags der Partei erfassenden Wahrnehmung beruht (BGH, Beschluss vom 11.05.2021, VI ZR 1206/20, juris Rn. 13;… Beschluss vom 13.04.2021, VI ZR 493/19, juris Rn. 45;… Beschluss vom 21.01.2020, VI ZR 165/19, juris Rn. 7 m.w.N.).
  • BGH, 24.04.2025 - III ZR 18/24

    Ansprüche bei verfrühter Löschung einer Auflassungsvormerkung

    Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG ist aber anzunehmen, wenn besondere Umstände vorliegen, die deutlich ergeben, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei der Entscheidung nicht beachtet worden ist (…vgl. zB Senat, Beschlüsse vom 26. Januar 2023 - III ZR 91/22, NJW 2023, 2042 Rn. 7 …und vom 27. August 2020 - III ZR 105/19, BeckRS 2020, 24306 Rn. 8; BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, NJW-RR 2021, 1294 Rn. 13).
  • BayObLG, 20.01.2023 - 102 Sch 115/21

    Zulässige Anträge auf Vollstreckbarerklärung aus einem Schiedsspruch

    Damit gleichzusetzen ist es, wenn sich das Gericht mit dem Parteivortrag nicht inhaltlich auseinandersetzt, sondern mit Leerformeln über diesen hinwegsetzt (BGH…, Beschluss vom 18. Juli 2019, I ZB 90/18, SchiedsVZ 2020, 46 Rn. 10;… Beschluss vom 7. Juni 2018, I ZB 70/17, SchiedsVZ 2018, 318 Rn. 6) und die Begründung der Entscheidung den Schluss zulässt, dass sie auf einer nur den äußeren Wortlaut, aber nicht den Sinn des Parteivortrags erfassenden Wahrnehmung beruht (BGH, Beschluss vom 11. Mai 2021, VI ZR 1206/20, juris Rn. 13;… Beschluss vom 13. April 2021, VI ZR 493/19, NJW 2021, 1886 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Januar 2020, VI ZR 165/19, NJW 2020, 934 Rn. 7 m. w. N.).
  • BGH, 11.07.2023 - VI ZR 256/22

    Geltendmachung eines Gehörsverstoßes in Schadensersatzprozess

    Davon ist unter anderem dann auszugehen, wenn das Gericht auf den wesentlichen Kern des Tatsachenvortrags eines Beteiligten zu einer Frage, die für das Verfahren von zentraler Bedeutung ist, nicht eingegangen ist, sofern er nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert gewesen ist (st. Rspr.; vgl. nur Senatsbeschluss vom 11. Mai 2021 - VI ZR 1206/20, VersR 2022, 267 Rn. 13 mwN).
  • OLG Köln, 08.05.2023 - 19 Sch 34/22

    Ablehnung der Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs wegen Verletzung des …

  • OLG Nürnberg, 19.08.2021 - 8 U 1139/21

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei unterlassener Erhebung des …

  • BayObLG, 14.09.2022 - 101 ZRR 180/21

    Art. 75 BayGO - Unterwertige Veräußerung eines Gemeindegrundstücks

  • BayObLG, 16.02.2022 - 101 Sch 60/21

    Aufhebungsklage gegen einen Schiedsspruch im Herkunftsstaat und …

  • BGH, 09.04.2026 - I ZR 148/25

    Verletzung des Grundsatzes auf rechtlichen Gehörs durch Unterlassung der durch …

  • BayObLG, 16.08.2024 - 101 AR 103/24

    Streitwert eines Feststellungsantrages

  • OLG Saarbrücken, 17.10.2025 - 3 U 14/25

    Rechtskraftwirkung bei übergangenem Quotenvorrecht und fehlender …

  • BayObLG, 16.02.2023 - 101 AR 3/23

    Rügelose Einlassung im Anwendungsbereich des Art. 24 LugÜ

  • BayObLG, 04.08.2023 - 102 AR 151/23

    Gerichtsstandsbestimmung - schwerwiegender Mangel des Verweisungsbeschlusses

  • OLG Köln, 13.12.2024 - 19 Sch 11/24

    Schiedsverfahren wegen Schadensersatz und Auskunft zu …

  • OLG Braunschweig, 04.07.2025 - 4 U 441/23

    Kein Anspruch auf Schadensersatz des Bankkunden in bezifferter Höhe aus …

  • BayObLG, 24.04.2024 - 101 AR 29/24

    Unanfechtbarkeit, Verletzung, Bindungswirkung, Mietvertrag, Kenntnis, Bank, …

  • OLG Braunschweig, 04.11.2025 - 4 U 11/24

    Zustandekommen eines Vergleichs infolge eines schuldhaften Verhaltens einer …

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