Rechtsprechung
| OLG Dresden, 16.01.2002 - 11 U 1021/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Justiz Sachsen
Direkte Verlinkung leider nicht möglich. Bitte geben Sie das Aktenzeichen in das Suchformular auf der Folgeseite ein. Hier klicken, um das Aktenzeichen in Ihre Zwischenablage zu kopieren.
- Judicialis
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 398 § 364
Abtretung, erfüllungshalber Stundung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Abtretung; Stundung; Subunternehmer; Werklohn; Werkvertrag; Schuldanerkenntnis
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Abtretung des Werklohns an (Sub-)Unternehmer: Welche Wirkungen? (IBR 2002, 182)
Verfahrensgang
- LG Chemnitz, 16.03.2001 - 3 O 4105/00
- OLG Dresden, 16.01.2002 - 11 U 1021/01
Papierfundstellen
- MDR 2002, 817
- NJ 2002, 320
- BauR 2002, 958
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- BGH, 24.10.1991 - IX ZR 18/91
Zulässige Verjährungseinrede im Nachverfahren
Auszug aus OLG Dresden, 16.01.2002 - 11 U 1021/01
a) Zwar ist nach h. M. in der Regel mit der Leistung erfüllungshalber eine Stundung der Grundforderung verbunden und der Gläubiger darf auf diese erst zurückgreifen, wenn der Versuch der anderweitigen Befriedigung aus dem übertragenen Gegenstand fehlgeschlagen ist (BGH NJW 1986, 426; 1992, 684; WM 1992, 159).
- BGH, 23.01.2024 - VI ZR 357/22
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Wirksamkeit einer Formularklausel über die …
Rn. 15 aa) In Rechtsprechung (BGH…, Beschluss vom 16. Oktober 2018 - II ZR 70/16, NJW-RR 2019, 524 Rn. 35;… OLG Nürnberg, MDR 1976, 841, 842, juris Rn. 41, 43; OLG Dresden, MDR 2002, 817, 818, juris Rn. 43) und Literatur (…Looschelders in BeckOGK, BGB, Stand 1.9.2023, § 364 Rn. 38;… Fetzer in MünchKomm, BGB, 9. Aufl., § 364 Rn. 13; jeweils mwN) ist anerkannt, dass dem Zessionar nur zumutbare Verwertungsmöglichkeiten entgegengehalten werden können; insbesondere ist er im Regelfall nicht gehalten, eine ihm erfüllungshalber abgetretene Forderung mit unsicheren Erfolgsaussichten einzuklagen. - BGH, 23.01.2024 - VI ZR 230/22
Abtretung eines Anspruchs auf Erstattung des Sachverständigenhonorars gegen den …
Rn. 15 aa) In Rechtsprechung (BGH…, Beschluss vom 16. Oktober 2018 - II ZR 70/16, NJW-RR 2019, 524 Rn. 35;… OLG Nürnberg, MDR 1976, 841, 842, juris Rn. 41, 43; OLG Dresden, MDR 2002, 817, 818, juris Rn. 43) und Literatur (…Looschelders in BeckOGK, BGB, Stand 1.9.2023, § 364 Rn. 38;… Fetzer in MünchKomm, BGB, 9. Aufl., § 364 Rn. 13; jeweils mwN) ist anerkannt, dass dem Zessionar nur zumutbare Verwertungsmöglichkeiten entgegengehalten werden können; insbesondere ist er im Regelfall nicht gehalten, eine ihm erfüllungshalber abgetretene Forderung mit unsicheren Erfolgsaussichten einzuklagen.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
UnterhaltstitelanpassungsG § 2; ; ZPO § 655 Abs. 5; ; ZPO § 655 Abs. 3 Satz 3; ; BGB § 1612 b; ; BGB § 1612 c
- rechtsportal.de
Zur Verfassungsmäßigkeit des § 1612 b Abs. 5 BGB und den Bedenken hinsichtlich der Europäischen Menschenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtekonvention
- Wolters Kluwer
Unterhaltsanpassung; Kindergeldanrechnung; Gleichheitsgrundsatz; Kindergeld
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Fürstenwalde - 9 FH 11/01
- OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Papierfundstellen
- NJ 2002, 320
- FamRZ 2002, 1217
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (11)
- OLG Düsseldorf, 28.05.2001 - 8 UF 46/01
Anrechnung des Kindergeldes bei der Bemessung des Unterhalts
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Das Amtsgericht hat die Kindergeldanrechnung, was vom Antragsgegner auch nicht beanstandet wird, auf der Grundlage der Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB in der seit dem 1.1.2001 auf Grund des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Unterhaltsrechts vom 2.11.2000 (BGBl. I, S. 1479} geltenden Fassung zutreffend vorgenommen. Die Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB ist entgegen der Auffassung des Antragsgegners nicht verfassungswidrig (so auch OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096 ff.; OLG München, MDR 2001, 1354 f.; OLG Celle, JAmt 2001, 368; OLG Hamm, JAmt 2001, 368; Graba, NJW 2001, 249,252; Bäumel, JAmt 2001, 264, 266; Schwonberg, JAmt 2001, 309 ff., 392 ff.; a. A. AG Karaenz, FamRZ 2001, 1090 ff.; Böttner, NJ 2003, 169 ff., zweifelnd Scholz, FamRZ 2000.1541, 1543 f.; Vossenkämper, FamRZ 2000, 1547, 1551; vgl. bereits zu § 1612 b Abs. 5 BGB a. F. Schumacher/Grün, FamRZ 1998, 778, 785 sowie Schumacher, FamRZ 1999, 699) und steht auch mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der UN-Kinderrechtekonvention in Einklang.Dass der weniger leistungsfällige Unterhaltsschuldner seinen Kindergeldanteil zur Sicherung des Existenzminimums einsetzen muss, ist sachgerecht, da das Kindergeld nach seiner Zweckbestimmung gerade auch dazu dient, das Existenzminimum des Kindes sicherzustellen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1097 unter Hinweis auf BVerfG, FamRZ 1999, 291; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355; Schwonberg, JAmt 2001, 309, 313 f. sowie 392, 394).
Der Unterschied zwischen mehr oder weniger leistungsfähigen Unterhaltsschuldnern ist ohnehin nicht so bedeutsam, dass er unbedingt zu einer unterschiedlichen Bemessung des Unterhalts führen muss (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1097; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355).
Denn Bar- und Betreuungsunterhalt sind gleichwertig und der Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet erfüllt seine Verpflichtung zur Sicherung des Existenzminimums des Kindes durch die Betreuungsleistungen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096 f.; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355; ähnlich auch Heger/Schomburg, KindPrax 2000, 171, 173).
Überdies ist auch im Rahmen des Art. 6 GG der Schutzzweck der Neuregelung, die Sicherung des Existenzminimums für das Kind, zu beachten (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1098).
Denn es besteht die Möglichkeit, die Kosten des Umgangsrechts in großzügigerer Weise als bisher bei der Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Elternteils bzw. bei der Bemessung des Selbstbehalts zu berücksichtigen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1097 f.).
- AG Kamenz, 30.01.2001 - 1 F 210/00
Feststellung der Vaterschaft und Kindesunterhalt
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Das Amtsgericht hat die Kindergeldanrechnung, was vom Antragsgegner auch nicht beanstandet wird, auf der Grundlage der Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB in der seit dem 1.1.2001 auf Grund des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Unterhaltsrechts vom 2.11.2000 (BGBl. I, S. 1479} geltenden Fassung zutreffend vorgenommen. Die Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB ist entgegen der Auffassung des Antragsgegners nicht verfassungswidrig (so auch OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096 ff.; OLG München, MDR 2001, 1354 f.; OLG Celle, JAmt 2001, 368; OLG Hamm, JAmt 2001, 368; Graba, NJW 2001, 249,252; Bäumel, JAmt 2001, 264, 266; Schwonberg, JAmt 2001, 309 ff., 392 ff.; a. A. AG Karaenz, FamRZ 2001, 1090 ff.; Böttner, NJ 2003, 169 ff., zweifelnd Scholz, FamRZ 2000.1541, 1543 f.; Vossenkämper, FamRZ 2000, 1547, 1551; vgl. bereits zu § 1612 b Abs. 5 BGB a. F. Schumacher/Grün, FamRZ 1998, 778, 785 sowie Schumacher, FamRZ 1999, 699) und steht auch mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der UN-Kinderrechtekonvention in Einklang.Die Neuregelung der Kindergeldanrechnung in § 1612 b Abs. 5 BGB n. F. verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG Es ist weder zu beanstanden, dass auf Grund der Regelung des § 1612 b Abs. 5 BGB von einer bestimmten Einkommensgrenze an nach wie vor entsprechend § 1612 b Abs. 1 BGB eine volle Anrechnung auf den Barunterhalt stattfindet, während bei darunter liegenden Einkünften das hälftige Kindergeld gar nicht oder mit abnehmenden Teilbeträgen auf den Barunterhalt angerechnet wird, noch, dass innerhalb der Gruppe derjenigen Unterhaltsschuldner, die nicht in den Genuss der Kindergeldanrechnung kommen, die Höhe der teilweisen Anrechnung mit zunehmendem Einkommen steigt (a. A. AG Kamenz, FamRZ 2001, 1090,1094 f.; Böttner, NJ 2001, 169, 173).
Dass allein auf Grund der nicht einheitlichen Kindergeldanrechnung eine Ungleichbehandlung von Bar- und Erziehungsunterhalt stattfindet, die mittel- und langfristig eine Förderung der Ein-Verdiener-Ehe zu Lasten der Mehr-Verdiener-Ehe und eine Förderung der Kinderlosen oder Ein-Kind-Ehe zu Lasten der Mehr-Kinder-Ehe bewirken könne (so AG Kamenz, FamRZ 2001, 1090, 1095; Böttner, NJ 2001, 169,174), lässt sich nicht feststellen.
Gleiches gilt für die Befürchtung, die Schlechterbehandlung des Barunterhaltspflichtigen entgegen der Leistungsfähigkeit sei geeignet, die bei einer Trennung der Eltern zu treffende Entscheidung über den Aufenthaltsort des Kindes und damit über die Barunterhaltspflicht sachfremd zu beeinflussen (so AG Kamenz, FamRZ 2001, 1090, 1095; Böttner, NJ 2001, 169, 174).
- OLG München, 17.09.2001 - 26 WF 1076/01
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Das Amtsgericht hat die Kindergeldanrechnung, was vom Antragsgegner auch nicht beanstandet wird, auf der Grundlage der Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB in der seit dem 1.1.2001 auf Grund des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Unterhaltsrechts vom 2.11.2000 (BGBl. I, S. 1479} geltenden Fassung zutreffend vorgenommen. Die Vorschrift des § 1612 b Abs. 5 BGB ist entgegen der Auffassung des Antragsgegners nicht verfassungswidrig (so auch OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096 ff.; OLG München, MDR 2001, 1354 f.; OLG Celle, JAmt 2001, 368; OLG Hamm, JAmt 2001, 368; Graba, NJW 2001, 249,252; Bäumel, JAmt 2001, 264, 266; Schwonberg, JAmt 2001, 309 ff., 392 ff.; a. A. AG Karaenz, FamRZ 2001, 1090 ff.; Böttner, NJ 2003, 169 ff., zweifelnd Scholz, FamRZ 2000.1541, 1543 f.; Vossenkämper, FamRZ 2000, 1547, 1551; vgl. bereits zu § 1612 b Abs. 5 BGB a. F. Schumacher/Grün, FamRZ 1998, 778, 785 sowie Schumacher, FamRZ 1999, 699) und steht auch mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der UN-Kinderrechtekonvention in Einklang.Dass der weniger leistungsfällige Unterhaltsschuldner seinen Kindergeldanteil zur Sicherung des Existenzminimums einsetzen muss, ist sachgerecht, da das Kindergeld nach seiner Zweckbestimmung gerade auch dazu dient, das Existenzminimum des Kindes sicherzustellen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1097 unter Hinweis auf BVerfG, FamRZ 1999, 291; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355; Schwonberg, JAmt 2001, 309, 313 f. sowie 392, 394).
Der Unterschied zwischen mehr oder weniger leistungsfähigen Unterhaltsschuldnern ist ohnehin nicht so bedeutsam, dass er unbedingt zu einer unterschiedlichen Bemessung des Unterhalts führen muss (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096, 1097; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355).
Denn Bar- und Betreuungsunterhalt sind gleichwertig und der Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet erfüllt seine Verpflichtung zur Sicherung des Existenzminimums des Kindes durch die Betreuungsleistungen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1096 f.; OLG München, MDR 2001, 1354, 1355; ähnlich auch Heger/Schomburg, KindPrax 2000, 171, 173).
- BGH, 25.03.1998 - VIII ZR 337/97
Aussetzung des Verfahrens wegen Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit eines …
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Dabei kann dahinstehen, ob ein Zivilgericht, wenn es eine Norm, derentwegen bereits ein Kontrollverfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig ist, nicht für verfassungswidrig hält das Verfahren nach § 148 ZPO aussetzen darf (dafür BGH NJW 1998, 1957;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 23. Aufl., § 148, Rz. 1;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 60. Aufl., § K8, Rz. 29) oder ob das Zivilgericht in einem solchen Fall verpflichtet ist, die Norm, die es für verfassungsgemäß hält, anzuwenden, ohne zu einer Aussetzung berechtigt zu sein (…so vgl. auch Zöller/Greger, a.a.O., § 148, Rz. 3; BayObLG, FamRZ 1991, 227, 229). - BVerfG, 27.03.2001 - 1 BvR 356/01
Verfassungsbeschwerde gegen geänderte Kindergeldanrechnung nicht angenommen
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Der Umstand, dass ein konkretes Normenkontrollverfahren gemäß Art. 100 Abs. 1 GG beim Bundesverfassungsgericht, das den Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt (BVerfG, FamRZ 2001, 541) und Verfassungsbeschwerden gegen die Anwendung von § 1612 b Abs. 5 BGB nicht zur Entscheidung angenommen hat (BVerfG, FamRZ 2001, 756), anhängig ist, rechtfertigt eine Aussetzung des vorliegenden Verfahrens bis zur Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht nicht. - BVerfG, 12.01.2001 - 1 BvQ 38/00
Ablehnung des Erlasses einer einstweiligen Anordnung gegen Neuregelung der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Der Umstand, dass ein konkretes Normenkontrollverfahren gemäß Art. 100 Abs. 1 GG beim Bundesverfassungsgericht, das den Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt (BVerfG, FamRZ 2001, 541) und Verfassungsbeschwerden gegen die Anwendung von § 1612 b Abs. 5 BGB nicht zur Entscheidung angenommen hat (BVerfG, FamRZ 2001, 756), anhängig ist, rechtfertigt eine Aussetzung des vorliegenden Verfahrens bis zur Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht nicht. - BayObLG, 24.08.1990 - BReg. 1a Z 46/89
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Dabei kann dahinstehen, ob ein Zivilgericht, wenn es eine Norm, derentwegen bereits ein Kontrollverfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig ist, nicht für verfassungswidrig hält das Verfahren nach § 148 ZPO aussetzen darf (dafür BGH NJW 1998, 1957;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 23. Aufl., § 148, Rz. 1;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 60. Aufl., § K8, Rz. 29) oder ob das Zivilgericht in einem solchen Fall verpflichtet ist, die Norm, die es für verfassungsgemäß hält, anzuwenden, ohne zu einer Aussetzung berechtigt zu sein (…so vgl. auch Zöller/Greger, a.a.O., § 148, Rz. 3; BayObLG, FamRZ 1991, 227, 229). - BVerfG, 16.01.1957 - 1 BvR 253/56
Elfes
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Als verfassungsmäßige Ordnung ist die Gesamtheit der Rechtsnormen zu verstehen, die formell und materiell der Verfassung entsprechen (BVerfGE 6, 32, 38; 90, 145, 171 f.). - BVerfG, 09.03.1994 - 2 BvL 43/92
Cannabis
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Als verfassungsmäßige Ordnung ist die Gesamtheit der Rechtsnormen zu verstehen, die formell und materiell der Verfassung entsprechen (BVerfGE 6, 32, 38; 90, 145, 171 f.). - BGH, 09.11.1994 - XII ZR 206/93
Minderung des Unterhaltsanspruchs des unterhaltsberechtigten Ehegatten wegen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 21.01.2002 - 10 UF 109/01
Der Umstand, dass das hälftige Kindergeld auch dazu dienen soll, den Unterhaltsschuldner bei den mit der Ausübung des Umgangsrechts verbundenen Kosten zu entlasten (vgl. BGH, FamRZ 1995, 215 sowie Scholz, FamRZ 2000, 1541.1543), rechtfertigt nicht die Annahme, der Wegfall der hälftigen Anrechnung des Kindergeldes auf den Unterhaltsanspruch sei verfassungswidrig. - BVerfG, 10.11.1998 - 2 BvL 42/93
Kinderexistenzminimum I
- BGH, 29.01.2003 - XII ZR 289/01
Familienrecht - Kindergeld und Barunterhalt
Der Senat sieht mit der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte (vgl. OLG Brandenburg - 10. Senat - NJ 2002 320, 321; OLG Brandenburg - 9. Senat - RPfleger 2002, 204, 205; OLG München - 2. Senat - NJW-RR 2001, 1664, 1665; OLG München - 26. Senat - MDR 2001, 1354, 1355; OLG Celle JAmt 2001, 368; OLG Hamm JAmt 2001, 368; OLG Stuttgart - 16. Senat - FamRZ 2002, 177, 179; OLG Stuttgart - 17. Senat - FamRZ 2002, 901, 903; OLG München - 12. Senat - FamRZ 2002, 903, 904; OLG Nürnberg FamRZ 2002, 904, 905; OLG Düsseldorf FamRZ 2001, 1096, 1097) und mit der überwiegend in der Literatur vertretenen Meinung (vgl. Graba NJW 2001, 249, 252; Heger, FamRZ 2001, 1409, 1413; Schwonberg JAmt 2001, 309 ff. und 392 ff.) in der geschilderten Ungleichbehandlung aber keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG. - OLG Düsseldorf, 11.03.2004 - 8 WF 26/04
Anrechnung von Kindergeld auf Volljährigenunterhalt trotz mangelnder …
Dies folgt aus einer entsprechenden Anwendung der zuvor genannten Vorschriften (OLG Hamm FamRZ 2001, 1728; OLG Celle FamRZ 2001, 47; OLG Brandenburg FamRZ 2002, 1217; OLG Nürnberg OLG-Report Nürnberg 2000, 63; OLG Köln FamRZ 2003, 1408; OLG Celle FamRZ 2003, 1408). - OLG Düsseldorf, 04.03.2004 - 8 WF 26/04
Berücksichtigung des Kindergeldes bei Leistungsunfähigkeit der …
Dies folgt aus einer entsprechenden Anwendung der zuvor genannten Vorschriften (OLG Hamm, FamRZ 2001, 1728; OLG Celle, FamRZ 2001, 47; OLG Brandenburg, FamRZ 2002, 1217; OLG Nürnberg, OLG-Report 2000, 63; OLG Köln, FamRZ 2003, 1408; OLG Celle, FamRZ 2003, 1408). - OLG Düsseldorf, 06.03.2006 - 7 UF 276/05
Halbteilung des Kindergelds bei fehlender Fähigkeit eines Elternteils zur Zahlung …
Dies folgt aus einer entsprechenden Anwendung der zuvor genannten Vorschriften (OLG Hamm FamRZ 2001, 1728; OLG Celle FamRZ 2001, 47; OLG Brandenburg FamRZ 2002, 1217; OLG Nürnberg OLG-Report Nürnberg 2000, 63; OLG Köln FamRZ 2003, 1408; OLG Celle FamRZ 2003, 1408).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".