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Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.02.1978

Rechtsprechung
   BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,212
BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85 (https://dejure.org/1986,212)
BGH, Entscheidung vom 18.09.1986 - III ZR 83/85 (https://dejure.org/1986,212)
BGH, Entscheidung vom 18. September 1986 - III ZR 83/85 (https://dejure.org/1986,212)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 14
    Umfang der Entschädigung eines Gestein abbauenden Betriebes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 98, 341
  • NJW 1987, 1256
  • NJW-RR 1987, 590 (Ls.)
  • MDR 1987, 388
  • NVwZ 1987, 530 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (46)Zitiert selbst (34)

  • BGH, 01.02.1982 - III ZR 93/80

    U-Bahn-Dienstbarkeit

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Diese im Rahmen des § 287 ZPO vorgenommene tatrichterliche Wertermittlung kann vom Revisionsgericht nur darauf überprüft werden, ob sie auf grundsätzlich fehlerhaften Erwägungen beruht oder entscheidungserhebliche Tatsachen außer acht gelassen wurden (Senatsurteil BGHZ 83, 61, 66 m. w. Nachw.).

    Der Richter ist in der Auswahl der Wertermittlungsmethode für den konkreten Entschädigungsfall grundsätzlich frei (Senatsurteile BGHZ 83, 61, 69 m. w. Nachw. und vom 23. Juni 1983 - III ZR 39/82 = WM 1983, 997, 998;… Krohn/Löwisch aaO Rdn. 374; Kreft WM Sonderbeilagen Nr. 7/1982 S. 18 und Nr. 6/1985 S. 19 f., jew. m. w. Nachw.).

    Das ist aber eine Nutzungsmöglichkeit, die nicht mehr in absehbarer Zeit verwirklicht werden kann und daher den Verkehrswert eines Grundstücks nicht beeinflußt (Senatsurteile BGHZ 39, 198, 203 ff.; 83, 61, 68; und vom 3. Juni 1982 - III ZR 98/79 = WM 1982, 985 = LM GG Art. 14 Ea Nr. 113;… Kreft in BGB-RGRK aaO Rdn. 91 vor § 839).

    Die Möglichkeit, weiteres Gelände oder Ausbeutungsrechte daran für die Basaltgewinnung zu erlangen, stellt aber nur eine rein tatsächliche Chance dar, die keinen Eigentumsschutz genießt (vgl. BVerfGE 68, 193, 222; Senatsurteil BGHZ 83, 61, 67 f.).

  • BGH, 28.06.1984 - III ZR 35/83

    Drittbezogenheit von Amtspflichten einer Gemeinde im Planaufstellungsverfahren; …

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Artikel 14 Abs. 1 GG vermittelt jedoch nur Bestandsschutz, nicht Erwerbsschutz (Senatsurteil BGHZ 92, 34, 46).

    Das gilt auch für beabsichtigte Betriebserweiterungen (Senatsurteile BGHZ 34, 188, 190; 92, 34, 46 und vom 26. April 1979 - III ZR 100/77 = NJW 1980, 387 [BGH 26.04.1979 - III ZR 100/77]).

  • BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57

    Bausperre aus Planungsgründen

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Es muß also im Betrieb schon eine produktive Aufgabe haben, so daß die hoheitliche Maßnahme einen "im Betrieb bereits wirkenden Wert« nachteilig betrifft (Senatsurteile BGHZ 30, 338, 356 f. [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] , vom 31. Januar 1972 - III ZR 133/69 = NJW 1972, 758, 759, vom 5. Juli 1979 - III ZR 64/78 = LM Nr. 3 zu § 31 WasserhaushaltsG , und vom 10. Januar 1972 - III ZR 139/70 = DVBl 1973, 137, 138 [BGH 10.01.1972 - III ZR 139/70] = WM 1972, 371, 372).

    Nur wenn der (noch nicht in Gang gesetzte) Gewerbebetrieb bereits so eingerichtet ist, daß er ohne weiteres und unbeschränkt ausgeübt werden kann, wird er vom Eigentumsschutz umfaßt (Senatsurteil BGHZ 30, 338, 356 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] m. w. Nachw.).

  • BGH, 31.01.1972 - III ZR 133/69

    Klage des Landes Niedersachsen auf Entschädigung einer Enteignung - Vornahme …

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Es muß also im Betrieb schon eine produktive Aufgabe haben, so daß die hoheitliche Maßnahme einen "im Betrieb bereits wirkenden Wert« nachteilig betrifft (Senatsurteile BGHZ 30, 338, 356 f. [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] , vom 31. Januar 1972 - III ZR 133/69 = NJW 1972, 758, 759, vom 5. Juli 1979 - III ZR 64/78 = LM Nr. 3 zu § 31 WasserhaushaltsG , und vom 10. Januar 1972 - III ZR 139/70 = DVBl 1973, 137, 138 [BGH 10.01.1972 - III ZR 139/70] = WM 1972, 371, 372).

    Auch wenn eine Betriebserweiterung geplant und sorgfältig vorbereitet ist, können Grundstücke, die erst in den Betrieb einbezogen werden sollen, grundsätzlich noch nicht seiner Substanz zugerechnet werden, selbst wenn sie sich in räumlicher Nähe zu den Betriebsanlagen befinden (Senatsurteile vom 31. Januar 1972 aaO und vom 29. Mai 1972 - III ZR 119/70 = LM GG Art. 14 Cc Nr. 23 = DVBl 1972, 827).

  • BGH, 05.12.1985 - III ZR 154/84

    Amtshaftung und enteignungsgleicher Eingriff wegen Untersagung des Abbaus von …

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Ausbeuterechte, die ebenfalls als Eingriffsobjekt in Frage kommen (Senatsurteil vom 5. Dezember 1985 - III ZR 154/84 = VersR 1986, 372 = UPR 1986, 261) sind der Beteiligten zu 2 nicht enteignet worden.

    Denn grundsätzlich werden auch noch nicht verwirklichte Nutzungsmöglichkeiten, die sich nach Lage und Beschaffenheit der basalthaltigen Grundstücke objektiv anbieten, eigentumsrechtlich geschützt (Senatsurteile BGHZ 90, 4, 15; 90, 17, 25 und vom 5. Dezember 1985 aaO).

  • BGH, 25.11.1974 - III ZR 42/73

    Voraussetzungen eines Enteignungsverlangens des Eigentümers

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Voraussetzung hierfür ist, daß die (unverbindliche) Planung ursächlich für die spätere Enteignung war, eine hinreichende Bestimmtheit hatte und die spätere verbindliche Planung, die dann zur Enteignung führte, mit Sicherheit erwarten ließ (Senatsurteile BGHZ 63, 240, 242; 64, 382, 384 [BGH 12.06.1975 - III ZR 25/73];… Krohn/Löwisch, Eigentumsgarantie, Enteignung, Entschädigung 3. Aufl. Rdn. 297;… Kreft in: BGB-RGRK 12. Aufl. Rdn. 96 vor § 839, jew. m. w. Nachw.).

    Ob diese Voraussetzungen im Einzelfall gegeben sind, ist weitgehend eine Frage tatrichterlicher Würdigung (BGHZ 63, 240, 242).

  • BGH, 01.07.1982 - III ZR 10/81

    Bemessung der Grundstückspreise bei Verkäufen an die öffentliche Hand

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Auch bei Grundstücken mit abbauwürdigen Bodenschätzen steht es im pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters, ob er das Vergleichs- oder Ertragswertverfahren heranzieht; Voraussetzung ist allerdings, daß sich in der betreffenden Gegend ein Markt für derartige Grundstücke gebildet hat (Senatsurteil vom 1. Juli 1982 - III ZR 10/81 = NVwZ 1982, 644, 645;… Krohn/Löwisch aaO Rdn. 383).

    3 unter II 6, vom 1. März 1984 - III ZR 197/82 = WM 1984, 708, 710 - insoweit in BGHZ 90, 243 [BGH 01.03.1984 - III ZR 197/82] nicht mitabgedruckt - und vom 1. Juli 1982 aaO; Krohn/Löwisch aaO Rdn. 391; Kreft, jew. aaO).

  • BGH, 24.03.1977 - III ZR 32/75

    Voraussetzung einer Enteignung

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Allerdings ist anerkannt, daß bei der Wertermittlung Kaufpreise, die wesentlich durch ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse bestimmt sind und nicht im objektiven, für jedermann geltenden Wert des Grundstücks ihre Grundlage haben, nicht zu berücksichtigen sind (Senatsurteile vom 24. März 1977 - III ZR 32/75 = WM 1977, 627, 630, vom 22. April 1982 - III ZR 131/80 = LM § 51 BBauGNr.

    c) Jedoch liegt die Frage, ob solche atypischen Umstände hier dazu geführt haben, daß die erzielten Kaufpreise unter dem Verkehrswert des Geländes lagen, auf tatrichterlichem Gebiet (Senatsurteil vom 24. März 1977 aaO).

  • BGH, 24.01.1980 - III ZR 26/78

    Voraussetzungen der Sperrwirkung eines Kaufangebots

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    a) Das Kaufangebot vom 31. Oktober 1973 konnte nur dann eine preisfixierende Wirkung entfalten, wenn es angemessen war (Senatsurteil vom 24. Januar 1980 - III ZR 26/78 = NJW 1980, 1844, 1845 f. m. w. Nachw.).

    Der sich ablehnend verhaltende Eigentümer soll nicht besser gestellt werden als derjenige, der seinen Grundbesitz auf der Grundlage eines angemessenen Angebots zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben freihändig veräußert (Senatsurteil vom 24. Januar 1980 - III ZR 26/78 = NJW 1980, 1844, 1845 zu dem mit § 13 Abs. 2 Nr. 2 LEnteigG übereinstimmenden § 95 Abs. 2 Nr. 3 BBauG).

  • BVerfG, 15.07.1981 - 1 BvL 77/78

    Naßauskiesung

    Auszug aus BGH, 18.09.1986 - III ZR 83/85
    Der Gewerbebetrieb genießt grundsätzlich keinen weitergehenden Schutz als seine wirtschaftlichen Grundlagen (BVerfGE 58, 300, 353; Senatsurteil BGHZ 84, 223, 227 [BGH 03.06.1982 - III ZR 28/76] m. w. Nachw.).
  • BVerfG, 31.10.1984 - 1 BvR 35/82

    Zahntechniker-Innungen

  • BGH, 26.01.1984 - III ZR 216/82

    Anwendbarkeit von § 254 BGB auf Enteignung

  • BGH, 28.01.1957 - III ZR 141/55

    Umfang des Gemeingebrauchs an öffentlichen Straßen; Eingriff in einen …

  • BGH, 08.11.1962 - III ZR 86/61

    Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück

  • BGH, 03.06.1982 - III ZR 28/76

    Kein Anspruch auf Enteignungsentschädigung bei Versagung der wasserrechtlichen …

  • BGH, 10.07.1980 - III ZR 160/78

    Reklamefahrten

  • BGH, 07.05.1981 - III ZR 67/80

    Ermittlung der Wertminderung des Restgrundstücks bei Teilenteignung für …

  • BGH, 07.01.1982 - III ZR 114/80

    Enteignungsfähigkeit von Rechten des Mieters

  • BGH, 26.01.1984 - III ZR 179/82

    Rechtsfolgen der Versagung einer wasserrechtlichen Planfeststellung; …

  • BGH, 03.03.1983 - III ZR 93/81

    Entschädigung für eine Teilenteignung wegen Verlustes der Kiesabbaumöglichkeit …

  • BGH, 23.05.1985 - III ZR 39/84

    Enteignung eines Fährbetriebes durch Inbetriebnahme einer Flußbrücke

  • BGH, 03.06.1982 - III ZR 98/79

    Enteignung - Enteignungsgleicher Eingriff - Grundstück - Kiesvorkommen - …

  • BGH, 26.04.1979 - III ZR 100/77

    Rechtswidrige Versagung einer Baugenehmigung als enteignungsgleicher Eingriff; …

  • BGH, 10.01.1972 - III ZR 139/70

    Enteignungsentschädigung bei faktischer Bausperre; Berechnung der …

  • BGH, 23.01.1961 - III ZR 8/60

    Rezeptsammelstelle

  • BGH, 05.07.1979 - III ZR 64/78

    Entschädigung wegen der Beeinträchtigung der Kiesausbeute durch die Anhebung des …

  • BGH, 08.02.1979 - III ZR 86/77

    Enteignung von Grundeigentum wegen Baus einer Autobahn - Entschädigung für die …

  • BGH, 29.05.1972 - III ZR 119/70

    Genehmigung zum Betrieb des Automaten "Bingo Royal" - Rechtswidrige Vorenthaltung …

  • BGH, 12.06.1975 - III ZR 25/73

    Entschädigung für die Eigentumsentziehung eines Grundstücks

  • BGH, 01.03.1984 - III ZR 197/82

    Voraussetzungen der Enteignung

  • BGH, 22.04.1982 - III ZR 131/80

    Bedeutung einer Verfügungs- und Veränderungssperre im Umlegungsverfahren für die …

  • BGH, 23.06.1983 - III ZR 39/82

    Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück

  • BGH, 17.10.1974 - III ZR 53/72

    Angemessenheit eines Entschädigungsangebots

  • BGH, 16.12.1982 - III ZR 123/81

    Voraussetzungen einer Enteignung

  • BVerwG, 08.12.1995 - 8 C 37.93

    Nachträgliche Kraftloserklärung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung

    Die Eigentumsgewährleistung erstreckt sich lediglich auf den vorhandenen konkreten Bestand an Rechten und Gütern (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 31. Oktober 1984 - 1 BvR 35, 356, 794/82 - BVerfGE 68, 176 [223] und vom 26. Mai 1993 - 1 BvR 208/93 - NJW 1993, 2035 [2036] m.w.N., st.Rspr.; BGH, Urteil vom 18. September 1986 - III ZR 83/85 - BGHZ 98, 341 [351] m.w.N.; st.Rspr.).

    Die durch Artikel 14 Abs. 1 GG geschützte Rechtsposition schließt künftige Gewinnchancen und einfachrechtlich ungesicherte bloße Erwerbsmöglichkeiten nicht ein (vgl. BVerfG…, Beschluß vom 31. Oktober 1984, aaO. S. 223 m.w.N.; BGH, Urteil vom 18. September 1986, aaO. S. 351 m.w.N.; BVerwG, Urteile vom 27. Mai 1981 - BVerwG 7 C 34.77 - Buchholz 451.22 AbfG Nr. 4 S. 1, vom 1. Dezember 1982 - BVerwG 7 C 111.81 - BVerwGE 66, 307 [309] und vom 11. November 1983 - BVerwG 4 C 82.80 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 55 S. 48 [49]).

  • BGH, 03.08.2023 - III ZR 54/22

    Keine Entschädigung für coronabedingte Einnahmeausfälle eines Berufsmusikers in …

    Das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb schützt jedoch gerade die Fortsetzung des Betriebes im bisherigen Umfang nach den schon getroffenen betrieblichen Maßnahmen (Senat, Urteile vom 18. September 1986 - III ZR 83/85, BGHZ 98, 341, 351 …und vom 14. März 1996 aaO; BGH, Urteil vom 18. März 1969 - VI ZR 204/67, NJW 1969, 1207, 1208 mwN).
  • BVerfG, 23.02.2010 - 1 BvR 2736/08

    Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über Entschädigungsregelung für …

    Rn. 27 Im Gesamtzusammenhang mit dieser Rechtsprechung seien auch die Senatsurteile zu sehen, in denen die Auslegung der Pläne in einem Planfeststellungsverfahren als maßgeblicher Zeitpunkt für die Ermittlung des Grundstückszustands in Rede gestanden habe (vgl. BGHZ 98, 341; BGH, Urteil vom 10. März 1977 - III ZR 195/74 -, WM 1977, 624; weiter: BGHZ 87, 66 und BGH…, Urteil vom 3. März 1983 - III ZR 94/81 -, VBlBW 1984, S. 33).
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Rechtsprechung
   BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,589
BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77 (https://dejure.org/1978,589)
BGH, Entscheidung vom 14.02.1978 - VI ZR 78/77 (https://dejure.org/1978,589)
BGH, Entscheidung vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 (https://dejure.org/1978,589)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einrede der Verjährung - Verzicht auf die Verjährungeinrede - Unbefristeter Verzicht auf die Einrede der Verjährung - Dauer der Frist für Klageerhebung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 242
    Abstandnahme von einem Verzicht auf die Einrede der Verjährung

Papierfundstellen

  • NJW 1978, 1256
  • NJW 1987, 1256
  • MDR 1978, 479
  • VersR 1978, 521
  • WM 1978, 415
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 20.01.1976 - VI ZR 15/74

    Elternteil - Minderjähriges Kind - Unerlaubte Handlung - Elterliche Sorge

    Auszug aus BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77
    Der erkennende Senat hat wiederholt zu den Voraussetzungen Stellung genommen, die erfüllt sein müssen, um der Verjährungseinrede des Schuldners mit dem Arglisteinwand zu begegnen (vgl. Senatsurteilevom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 = VersR 1976, 565 undvom 1. Februar 1977 - VI ZR 43/75 = VersR 1977, 617, jeweils mit w.Nachw.).

    Weil die bei der Prüfung der Frage nach der jeweils angemessenen Überlegungsfrist geltenden Maßstäbe ihrer Natur nach flexibel sind und daher allgemein gültige Grenzziehungen nicht erlauben (so auch Senatsurteil vom 20. Januar 1976 a.a.O.), muß im jeweils zur Entscheidung stehenden Fall unter Beachtung aller maßgeblichen Umstände eine Lösung gefunden werden.

  • BGH, 01.02.1977 - VI ZR 43/75

    Rechtsanwalt - Verjährung - Durchsetzbarkeit eines Anspruchs

    Auszug aus BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77
    Der erkennende Senat hat wiederholt zu den Voraussetzungen Stellung genommen, die erfüllt sein müssen, um der Verjährungseinrede des Schuldners mit dem Arglisteinwand zu begegnen (vgl. Senatsurteilevom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 = VersR 1976, 565 undvom 1. Februar 1977 - VI ZR 43/75 = VersR 1977, 617, jeweils mit w.Nachw.).
  • BGH, 07.12.1962 - VI ZR 62/62
    Auszug aus BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77
    Hier stand, wie das anläßlich eines ähnlich gelagerten Falles imSenatsurteil vom 7. Dezember 1962 (VI ZR 62/62= VRS 24 Nr. 38) bereits hervorgehoben wurde, der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung daher nur noch für eine angemessene, jedoch in aller Regel kurze Übergangsfrist zur Verfügung.
  • BGH, 25.10.2005 - XI ZR 353/04

    Anspruch auf Rückzahlung einer 1925 emittierten Teilschuldverschreibung der …

    Nach dem Wegfall der die Unzulässigkeit der Rechtsausübung begründenden Umstände bestimmt sich die Frist für die Geltendmachung des Anspruchs nach den Anforderungen des redlichen Geschäftsverkehrs und den Umständen des einzelnen Falles, wobei die dem Gläubiger zuzubilligende Frist im Hinblick auf den Zweck der Vorlegungsfrist knapp zu bemessen ist (vgl. BGH, Urteile vom 14. Oktober 1958 - VI ZR 183/57, NJW 1959, 96, vom 5. Juni 1975 - II ZR 131/73, WM 1975, 793, 794, vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77, WM 1978, 415, 416 und vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 126/90, WM 1991, 738, 739).
  • BGH, 04.11.1997 - VI ZR 375/96

    Geltendmachung von auf einen Sozialversicherungsträger übergegangenen …

    Aus diesem Grunde ist in der Rechtsprechung, je nach den Umständen des Falles, wiederholt eine Frist von drei Monaten (Senatsurteile vom 18. April 1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701, 702 und vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 - VersR 1978, 521) oder auch schon von sechs Wochen (BGH…, Urteil vom 6. Dezember 1990 - VI ZR 126/90 - aaO) für zu lang erklärt und in dem zuletzt genannten Urteil für die Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle eine Frist von einem Monat für ausreichend erklärt worden.
  • BVerwG, 18.04.1986 - 8 A 1.83

    Verjährung - Bundesdarlehn - Sozialer Wohnungsbau

    Die Frist kann dementsprechend bei der gebotenen Abwägung von Gläubigerschutz und berechtigten Interessen des Schuldners nach den Grundsätzen von Treu und Glauben in aller Regel nur kurz sein (vgl. BGH, ständige Rechtsprechung, u.a. Urteile vom 12. Oktober 1955 - VI ZR 112.54 - NJW 1955, 1834, vom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 - NJW 1976, 2344 [BGH 20.01.1976 - VI ZR 15/74] m.weit.Nachw., vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 - NJW 1978, 1256 m.weit.Nachw. und vom 26. Februar 1985 - VI ZR 144/83 - NJW 1985, 1151 [BGH 26.02.1985 - VI ZR 144/83]).

    In seinem Urteil vom 14. Februar 1978 (a.a.O.) hat er die Auffassung vertreten, der klagenden öffentlich-rechtlichen Krankenkasse sei - auch mit Rücksicht darauf, daß ihr geschulte Kräfte zur Verfügung gestanden hätten - seit Erkennbarkeit der Absicht des Schuldners, an einem ausdrücklichen unbefristeten Verzicht auf die Einrede der Verjährung nicht mehr festhalten zu wollen, zuzumuten gewesen, die Klage jedenfalls früher als nach drei Monaten einzureichen, um der Verjährungseinrede wirksam zu begegnen.

  • OLG Karlsruhe, 16.01.2006 - 17 U 344/05

    Anspruchsverjährung: Dauer der Verjährungshemmung bei Verhandlungen über …

    Darüber hinaus ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass einem Gläubiger eine angemessene, jedoch in aller Regel kurze Übergangsfrist zur Klageerhebung zur Verfügung steht, wenn ein Schuldner zunächst auf die Einrede der Verjährung verzichtet und an diesem Verzicht später nicht mehr festhalten will (BGH, NJW 1978, 1256).
  • OLG Stuttgart, 21.06.2018 - 13 U 18/18

    Verkehrsunfall mit Personenschaden: Zulässigkeit und Begründetheit einer Klage …

    Von dem Zeitpunkt an, zu dem der Gläubiger die Absicht des Schuldners, an dem Verzicht nicht mehr festhalten zu wollen, zu erkennen in der Lage ist, steht ihm nur noch eine angemessene, jedoch in aller Regel - ihrem Zweck nach - kurze Übergangsfrist zur Klageerhebung zur Verfügung (BGH, Urteil vom 14.02.1978 - VI ZR 78/77 -, VersR 1978, 521;… vgl. zu all dem auch Staudinger/Peters/Jacoby (2014) BGB § 214 Rdn. 24;… Schmidt-Räntsch Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 15. Aufl. 2017, § 214 Rdn. 13 m.w.N.).

    Aus diesem Grunde ist in der Rechtsprechung, je nach den Umständen des Falles, wiederholt eine Frist von drei Monaten (BGH, Urteil vom 18.04.1961 - VI ZR 131/60 - VersR 1961, 701, 702; Urteil vom 14.02.1978 - VI ZR 78/77 -, a.a.O.) oder auch schon von sechs Wochen (BGH, Urteil vom 06.12.1990 - VI ZR 126/90 -, NJW 1991, 974) für zu lang erklärt und für die Mehrzahl der "durchschnittlichen" Fälle eine Frist von einem Monat für ausreichend erklärt worden (vgl. BGH…, Urteil vom 04.11.1997 - VI ZR 375/96 -, juris Rdn. 19).

  • BGH, 26.02.1985 - VI ZR 144/83

    Zulässigkeit der Verjährungseinrede gegenüber Inanspruchnahme des Rechtsanwalts …

    Nach Erhalt des Schreibens vom 24. November 1981, in dem die Beklagten Schadensersatz endgültig verweigerten und die Kläger auf den Klageweg verwiesen haben, konnte diesen dann nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung nur noch eine nach den gegebenen Umständen und der Billigkeit zu bemessende, in aller Regel kurze, Frist zur gerichtlichen Geltendmachung ihrer Ansprüche zugebilligt werden (…vgl. Senatsurteile vom 1. Februar 1977, aaO; vom 14. Februar 1978 - VI ZR 78/77 - VersR 1978, 521 und vom 8. Mai 1984 - VI ZR 143/82 - VersR 1984, 689, 890).
  • BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80

    Verzicht auf die Einrede der Verjährung

    Deshalb kann auf die Einrede der Verjährung nicht von vornherein wirksam verzichtet werden (st. Rspr., vgl. etwa BGH Urteile vom 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866 und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

    Nachdem das Land durch Erhebung der Verjährungseinrede zu erkennen gegeben hatte, daß es sich an den - im voraus erklärten und daher unwirksamen - "Verzicht" vom 15. Dezember 1970 nicht mehr gebunden fühlte, hätte sich der Kläger innerhalb einer angemessenen, im allgemeinen nur kurzen Uberlegungsfrist über die Klageerweiterung schlüssig werden müssen (BGH Urteile v. 12. Dezember 1978, VI ZR 159/77, NJW 1979, 866, 867 1. Sp. und vom 14. Februar 1978, VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256 m.w.N.).

  • BGH, 20.06.1991 - IX ZR 226/90

    Pflichtverletzung des steuerlichen Beraters durch Zuschätzungen; Verjährung des …

    Von dem Zeitpunkt an, zu dem der Schuldner erkennbar nicht mehr an seinem Verzicht festhalten will, steht dem Gläubiger nur noch eine angemessene, in aller Regel kurze Überlegungsfrist zur Klageerhebung zur Verfügung (…BGH, Urt. v. 20.1.1976 - VI ZR 15/74, NJW 1976, 2344, 2345; Urt. v. 14.2.1978 - VI ZR 78/77, NJW 1978, 1256), die im Regelfall nicht länger als mit etwa einem Monat bemessen wird (…BGH, Urt. v. 14.10.1963 - III ZR 69/62, VersR 1964, 66, 68;… Urt. v. 6.12.1990 - VII ZR 126/90, NJW 1991, 974, 975;… vgl. auch MünchKomm/von Feldmann, BGB 2. Aufl. § 194 Rdn. 12).
  • BGH, 12.12.1978 - VI ZR 159/77

    Unterbrechung der Verjährung durch Abschlagszahlungen des Haftpflichtversicherers

    Beruft der Schuldner sich gleichwohl auf Verjährung, so kann der Gläubiger dem den Einwand der Arglist entgegenhalten (st.Rspr.; siehe zuletzt Senatsurteil vom 14. Februar 197® - VI ZR 78/77 == VersR 1978, 521).
  • OLG Düsseldorf, 06.12.2002 - 5 U 28/02

    Zur Frage der Haftung eines Architekten auf Schadensersatz wegen unrichtig …

    Selbst wenn man sogar eine Klagefrist von 3 Monaten annehmen wollte - eine solche Frist ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes allerdings regelmäßig als zu lang angesehen worden ( BGH VersR 1998, 1158, 1160; NJW 1991, 975; NJW 1978, 1256; vgl. auch OLG Düsseldorf in NJW 2001, 2265) -, so war diese im Zeitpunkt der Einreichung des Mahnbescheides am 10.11.2000 bereits abgelaufen.
  • BGH, 24.02.1982 - IVa ZR 296/80

    Schadensersatzanpsruch gegenüber Steuerberatern bei der Unterlassung von …

  • OLG Düsseldorf, 09.02.2001 - 22 U 171/00

    Hemmung der Verjährung aufgrund Stillhalteabkommen - Abwarten eines Rechtsstreits …

  • BGH, 08.05.1984 - VI ZR 143/82

    Verzicht auf die Einrede der Verjährung

  • LAG Hessen, 08.07.1988 - 5 Sa 72/88

    Verjährung von Beitragsansprüchen zu den Sozialkassen des Baugewerbes; …

  • BGH, 07.03.1983 - II ZR 11/82

    Beirat der Publikumsgesellschaft

  • OLG Koblenz, 23.12.1997 - 5 U 694/97

    Verzicht auf die Einrede der Verjährung gegen anwaltliche Gebührenforderung - …

  • LG Kempten, 08.10.2018 - 33 O 1927/16

    Verzicht auf Verjährungseinrede

  • BGH, 11.02.1982 - III ZR 26/81

    Ausfall von Provisionseinnahmen wegen des Rückgangs zu vermittelnder Flüge - …

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