Rechtsprechung
| BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 |
Flugblattverteilung in Fußgängerzone
Straßenrechtliches Verbot mit Erlaubnisvorbehalt (vgl. für Baden-Württemberg: §§ 13, 16 StrG), Abwägung mit Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG
Volltextveröffentlichungen (3)
- Datenbank zur Rechtsprechung im Kommunalrecht
Erlaubnispflicht für das Verteilen von Flugblättern in einer Fußgängerzone
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Versagung der Verteilung von Flugblättern auf öffentlichen Straßen und Meinungsfreiheit
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Straßenverkehr - Meinungsfreiheit - Erlaubnisvorbehalt - Info-Material - Fußgängerzone - Genehmigungsverfahren
Verfahrensgang
- OVG Hamburg, 23.07.1991 - Bs II 47/91
- BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Papierfundstellen
- NJW 1992, 889 (Ls.)
- NVwZ 1992, 53
- afp 1991, 740
- afp 1992, 212
Wird zitiert von ... (28) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 07.06.1978 - 7 C 5.78
Sondernutzungsgebühren für Gestattung parteipolitischer Werbung
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Der Schutz der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs ist nicht generell geeignet, einen Erlaubnisvorbehalt zu rechtfertigen, unabhängig davon, ob es sich um eine Bundesfernstraße oder um innerörtliche Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche handelt (so auch BVerwGE 56, 63, 66 f.).Jedenfalls steht die Behinderung der Ausübung der Meinungsäußerungs- und Meinungsverbreitungsfreiheit durch das Erfordernis, vor Beginn der Grundrechtsausübung eine Genehmigung einholen zu müssen, außer Verhältnis zu dem mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Erfolg, die Leichtigkeit des Verkehrs in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen zu gewährleisten (vgl. BVerwGE 56, 63, 66 f.; BVerwGE 56, 24, 28; BayVerfGH, NJW 1978, 1913).
Das Oberverwaltungsgericht kann das Verteilen von Flugblättern und Broschüren in Fußgängerzonen, verkehrsberuhigten Zonen und auf innerörtlichen Gehwegen als Gemeingebrauch im Sinne des § 16 HWG bewerten (vgl. BVerwGE 56, 63, 66).
Solange dies nicht erfolgt ist, kann der Bedeutung des Art. 5 Abs. 1 GG auch dadurch Rechnung getragen werden, daß für einzelne Flugblattverteiler eine grundsätzliche Pflicht der zuständigen Behörde zur Duldung von nicht genehmigter Flugblattverteilung besteht (vgl. Steinberg/Herbert, JuS 1980, S. 108, 112).
- BVerfG, 15.01.1958 - 1 BvR 400/51
Lüth - Boykottaufruf, mittelbare Drittwirkung der Grundrechte
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Das grundrechtsbeschränkende Gesetz muß deshalb seinerseits im Lichte des beschränkten Grundrechts ausgelegt werden (vgl. BVerfGE 7, 198, 208; st. Rspr., zuletzt 82, 43, 50). - BVerfG, 08.08.1978 - 2 BvL 8/77
Kalkar I
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Wird der Ausübung grundrechtlicher Befugnisse nämlich durch Gesetz ein Genehmigungsverfahren vorgeschaltet, so muß sich aus der Rechtsvorschrift selbst ergeben, von welchen Voraussetzungen die Erteilung der Genehmigung abhängt oder aus welchen Gründen die Genehmigung versagt werden darf (BVerfGE 20, 150, 158; 46, 120, 157; 49, 89, 145).
- BVerfG, 24.03.1987 - 1 BvR 147/86
5. Rundfunkentscheidung
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Die Einschränkung des Grundrechts, Meinungen frei zu äußern und zu verbreiten, muß geeignet sein, den mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Schutz zu bewirken, und der Erfolg, der damit erreicht wird, muß im angemessenen Verhältnis zu den Einbußen stehen, welche die Beschränkung der Meinungsfreiheit mit sich bringt (vgl. BVerfGE 71, 162, 181; 74, 297, 337). - BVerfG, 10.06.1964 - 1 BvR 37/63
Spezifisches Verfassungsrecht
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Die angegriffene Entscheidung beruht darauf, daß das Oberverwaltungsgericht die Bedeutung der Meinungsfreiheit im Verhältnis zu den vom Hamburgischen Wegegesetz geschützten Rechtsgütern grundsätzlich verkannt hat (BVerfGE 18, 85, 92 f.; 35, 324, 344). - BVerfG, 25.10.1988 - 2 BvR 745/88
Eidespflicht
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Die Erschöpfung des Rechtsweges im Hauptsacheverfahren ist dem Beschwerdeführer nicht zuzumuten, da weitere tatsächliche Aufklärung nicht erforderlich ist, das Oberverwaltungsgericht die streitige Rechtsfrage bereits im Eilverfahren entschieden hat und deshalb eine andere Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in der Hauptsache nicht zu erwarten ist (BVerfGE 59, 63, 84; 79, 69, 73). - BVerfG, 19.11.1985 - 1 BvR 934/82
Frischzellentherapie
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Die Einschränkung des Grundrechts, Meinungen frei zu äußern und zu verbreiten, muß geeignet sein, den mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Schutz zu bewirken, und der Erfolg, der damit erreicht wird, muß im angemessenen Verhältnis zu den Einbußen stehen, welche die Beschränkung der Meinungsfreiheit mit sich bringt (vgl. BVerfGE 71, 162, 181; 74, 297, 337). - BVerfG, 05.08.1966 - 1 BvF 1/61
Sammlungsgesetz
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Wird der Ausübung grundrechtlicher Befugnisse nämlich durch Gesetz ein Genehmigungsverfahren vorgeschaltet, so muß sich aus der Rechtsvorschrift selbst ergeben, von welchen Voraussetzungen die Erteilung der Genehmigung abhängt oder aus welchen Gründen die Genehmigung versagt werden darf (BVerfGE 20, 150, 158; 46, 120, 157; 49, 89, 145). - BVerfG, 10.11.1981 - 2 BvR 1058/79
Eurocontrol II
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Die Erschöpfung des Rechtsweges im Hauptsacheverfahren ist dem Beschwerdeführer nicht zuzumuten, da weitere tatsächliche Aufklärung nicht erforderlich ist, das Oberverwaltungsgericht die streitige Rechtsfrage bereits im Eilverfahren entschieden hat und deshalb eine andere Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in der Hauptsache nicht zu erwarten ist (BVerfGE 59, 63, 84; 79, 69, 73). - BVerfG, 03.09.1957 - 2 BvR 7/57
Sendezeit I
Auszug aus BVerfG, 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91
Der Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung hat durch die Entscheidung in der Hauptsache seine Erledigung gefunden (BVerfGE 7, 99, 109; st. Rspr.). - BVerfG, 03.07.1973 - 1 BvR 368/65
Rückerstattungsverfahren
- BVerwG, 07.06.1978 - VII C 45.74
Verteilung von Flugblättern und Sauberkeit der Straßen
- BVerfG, 12.04.2007 - 1 BvR 78/02
Verfassungsmäßigkeit des Erlaubnisvorbehalts für den Verkauf von Zeitschriften …
Die darin liegende Beeinträchtigung ist ein Eingriff in das Grundrecht (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 -, NVwZ 1992, S. 53;… siehe auch Beschluss des Vorprüfungsausschusses vom 22. Dezember 1976 - 1 BvR 306/76 -, NJW 1977, S. 671).Rn. 30 § 16 Abs. 1 StrG ist ein allgemeines Gesetz in diesem Sinne (vgl. zur Vorgängerregelung in § 18 a.F. des baden-württembergischen Straßengesetzes BVerfG, Beschluss des Vorprüfungsausschusses vom 22. Dezember 1976 - 1 BvR 306/76 -, NJW 1977, S. 671, zur hamburgischen Regelung BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 -, NVwZ 1992, S. 53).
Rn. 32 (1) Wird der Ausübung grundrechtlicher Befugnisse durch Gesetz ein Genehmigungsverfahren vorgeschaltet, so darf die Bestimmung der Voraussetzungen, unter denen eine Erlaubnis erteilt wird, nicht dem Belieben der Verwaltung überlassen bleiben (vgl. - am Beispiel der Verteilung von Informationsbriefen - BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 -, NVwZ 1992, S. 53).
Rn. 46 Der vorliegende Fall unterscheidet sich im Übrigen wesentlich von dem von der Beschwerdeführerin herangezogenen Vergleichsfall (BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 -, NVwZ 1992, S. 53).
- VGH Baden-Württemberg, 31.01.2002 - 5 S 3057/99
Sondernutzung: Werbung eines Religionsvereins in Fußgängerzone
Nach der Rechtsansicht des Bundesverfassungsgerichts im Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - dürfe der straßenrechtlich gemeinverträglichen Grundrechtsausübung kein Erlaubnisverfahren vorgeschaltet werden, in dem der Behörde ein freies Ermessen eingeräumt sei.Selbst wenn man hierfür die Maßstäbe heranzieht, die das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (NVwZ 1992, 53) im Rahmen des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG zugrunde gelegt hat, ist der Störgrad der in Rede stehenden Verkaufs- und Werbeaktivitäten, d. h. die dadurch drohende Beeinträchtigung der Leichtigkeit des Fußgängerverkehrs, nicht als nur minimal anzusehen.
Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht im bereits erwähnten Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (…a.a.O.) entschieden, dass die sachliche Reichweite des Grundrechts der Meinungsäußerungsfreiheit nicht jeder Relativierung durch einfaches Gesetz überlassen werden könne, vielmehr das grundrechtsbeschränkende Gesetz seinerseits im Lichte des beschränkten Grundrechts ausgelegt werden müsse; die Einschränkung des Grundrechts, Meinungen frei zu äußern und zu verbreiten, müsse geeignet sein, den mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Schutz zu bewirken, und der Erfolg, der damit erreicht werde, müsse im angemessenen Verhältnis zu den Einbußen stehen, welche die Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit mit sich bringe; danach sei die Meinungsfreiheit mit dem Rechtsgut "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" unter Berücksichtigung der konkreten Umstände abzuwägen; der Schutz der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sei nicht generell geeignet, einen Erlaubnisvorbehalt zu rechtfertigen, unabhängig davon, ob es sich um eine Bundesfernstraße oder um innerörtliche Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche handele; bei der gebotenen differenzierenden Betrachtungsweise könne es als nahezu ausgeschlossen gelten, dass die Sicherheit des Verkehrs in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen durch einzelne oder mehrere Flugblattverteiler überhaupt beeinträchtigt oder gar gefährdet werden könnte; Beeinträchtigungen der Leichtigkeit des Fußgängerverkehrs seien demgegenüber zwar in Betracht zu ziehen; in aller Regel werde die Beeinträchtigung aber schon deshalb minimal sein, weil die Passanten, die an einem Flugblatt oder an einer Broschüre kein Interesse hätten, die Möglichkeit hätten, einem Flugblattverteiler aus dem Wege zu gehen; jedenfalls stehe die Behinderung der Ausübung der Meinungsäußerungsfreiheit und Meinungsverbreitungsfreiheit durch das Erfordernis, vor Beginn der Grundrechtsausübung eine Genehmigung einholen zu müssen, außer Verhältnis zu dem mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Zweck, die Leichtigkeit des Verkehrs in Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Bereichen zu gewährleisten.
Allerdings hat auch hierzu das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (…a.a.O.) erkannt, dass die Auslegung und Anwendung eines Landesstraßengesetzes, die die Gestattung von Betätigungen der Meinungsäußerungsfreiheit in das freie Ermessen der Verwaltung stelle, mit Art. 5 Abs. 1 GG unvereinbar wäre.
- VGH Baden-Württemberg, 11.10.2012 - 1 S 36/12
Verbot der Gehsteigberatung vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle
Denn die von der Beklagten untersagte Gehsteigberatung ist straßenrechtlich noch als Gemeingebrauch und nicht als Sondernutzung anzusehen (vgl. zu entsprechenden Formen des "politischen Meinungskampfes" näher BVerfG [Kammer], Beschl. v. 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - NVwZ 1992, 53;… BVerwG, Urt. v. 07.06.1978 - 7 C 5.78 - BVerwGE 56, 63 ), zumal ihre Erscheinungsformen nicht der erwerbswirtschaftlichen Nutzung des Straßenraums dienen und damit als noch dem "kommunikativen Verkehr" zugehörig einzustufen sind (vgl. zur Abgrenzung im Einzelnen: VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 12.07.1996 - 5 S 472/96 - VBlBW 1997, 64; Sauthoff, NVwZ 1990, 223 ;… Schnebelt/Sigel, Straßenrecht in Baden-Württemberg, 2. Aufl., Rn. 287 ff.;… Lorenz/Will, Straßengesetz Baden-Württemberg, 2. Aufl., § 13 Rn. 22 ff.).
- BVerwG, 04.07.1996 - 11 B 23.96
Straßen- und Wegerecht: Anspruch einer Religionsgemeinschaft auf Erteilung einer …
Deshalb läßt sich revisionsgerichtlich nicht beanstanden, daß das Berufungsgericht in Anwendung des Niedersächsischen Landesstraßengesetzes zwar das bloße Verteilen von Werbezetteln und Faltblättern dem Gemeingebrauch zuordnet (vgl. dazu BVerfG NVwZ 1992, 53), intensivere Formen der "persönlichen Einwirkung" auf Straßenpassanten aber als Sondernutzung ansieht (BU S. 11).Das Fehlen einer solchen gesetzlichen Kasuistik bedeutet aber nicht, daß die Erlaubnis in Fällen der Grundrechtsausübung - unzulässigerweise (vgl. BVerfG NVwZ 1992, 53 ) - im freien Ermessen der Exekutive stände.
Eine Abweichung von dem Beschluß der 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 - (NVwZ 1992, 53 ) kann schon deshalb nicht mit Erfolg als Divergenz gerügt werden, weil es sich in dem dort entschiedenen Fall um ein behördliches Verbot der Verteilung von Flugblättern und Broschüren auf öffentlichen Wegeflächen handelte und das Bundesverfassungsgericht die Frage geprüft hat, welche Rechtsfolgen sich dafür aus Art. 5 Abs. 1 und 2 GG und dem Hamburgischen Landesrecht ergeben.
- VGH Baden-Württemberg, 31.01.2002 - 5 S 311/00
Sondernutzung: Werbung eines Religionsvereins in Fußgängerzone
Selbst wenn man hierfür die Maßstäbe heranzieht, die das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (NVwZ 1992, 53) im Rahmen des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG zugrunde gelegt hat, ist der Störgrad der in Rede stehenden Verkaufsaktivitäten, d. h. die dadurch drohende Beeinträchtigung der Leichtigkeit des Fußgängerverkehrs, nicht als nur minimal anzusehen.Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht im bereits erwähnten Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (…a.a.O.) entschieden, dass die sachliche Reichweite des Grundrechts der Meinungsäußerungsfreiheit nicht jeder Relativierung durch einfaches Gesetz überlassen werden könne, vielmehr das grundrechtsbeschränkende Gesetz seinerseits im Lichte des beschränkten Grundrechts ausgelegt werden müsse; die Einschränkung des Grundrechts, Meinungen frei zu äußern und zu verbreiten, müsse geeignet sein, den mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Schutz zu bewirken, und der Erfolg, der damit erreicht werde, müsse im angemessenen Verhältnis zu den Einbußen stehen, welche die Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit mit sich bringe; danach sei die Meinungsfreiheit mit dem Rechtsgut "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" unter Berücksichtigung der konkreten Umstände abzuwägen; der Schutz der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sei nicht generell geeignet, einen Erlaubnisvorbehalt zu rechtfertigen, unabhängig davon, ob es sich um eine Bundesfernstraße oder um innerörtliche Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche handele; bei der gebotenen differenzierenden Betrachtungsweise könne es als nahezu ausgeschlossen gelten, dass die Sicherheit des Verkehrs in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen durch einzelne oder mehrere Flugblattverteiler überhaupt beeinträchtigt oder gar gefährdet werden könnte; Beeinträchtigungen der Leichtigkeit des Fußgängerverkehrs seien demgegenüber zwar in Betracht zu ziehen; in aller Regel werde die Beeinträchtigung aber schon deshalb minimal sein, weil die Passanten, die an einem Flugblatt oder an einer Broschüre kein Interesse hätten, die Möglichkeit hätten, einem Flugblattverteiler aus dem Wege zu gehen; jedenfalls stehe die Behinderung der Ausübung der Meinungsäußerungsfreiheit und Meinungsverbreitungsfreiheit durch das Erfordernis, vor Beginn der Grundrechtsausübung eine Genehmigung einholen zu müssen, außer Verhältnis zu dem mit dem Erlaubnisvorbehalt erstrebten Zweck, die Leichtigkeit des Verkehrs in Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Bereichen zu gewährleisten.
Allerdings hat auch hierzu das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 - (…a.a.O.) erkannt, dass die Auslegung und Anwendung eines Landesstraßengesetzes, die die Gestattung von Betätigungen der Meinungsäußerungsfreiheit in das freie Ermessen der Verwaltung stelle, mit Art. 5 Abs. 1 GG unvereinbar wäre.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2022 - 5 B 1289/21
Anträge gegen polizeiliche Videoüberwachung an drei zentralen Plätzen in Köln …
Rn. 194 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 -, juris, Rn. 14 ff.; BVerwG, Urteil vom 7. Juni 1978 - VII C 45.74 -, juris, Rn. 14 ff.; Bethge, in: Sachs, GG, 9. Auflage 2021, Art. 5 Rn. 44; Schemmer, in Epping/Hillgruber, BeckOK Grundgesetz, Stand: 15. Februar 2022, Art. 5 Rn. 9. - OVG Rheinland-Pfalz, 25.10.2001 - 1 A 11012/01
Geltendmachung eines Anspruchs auf Erteilung einer Genehmigung zum Abbruch eines …
Soll nämlich - wie vorliegend - der Ausübung grundrechtlicher Befugnisse (hier: Eigentumsgarantie des Art. 14 GG) ein Genehmigungsverfahren (hier: gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 DSchPflG) vorgeschaltet werden, so muss sich aus der Rechtsvorschrift selbst ergeben, welche Voraussetzungen für die Erteilung der Genehmigung gegeben sein müssen oder aus welchen Gründen die Genehmigung versagt werden darf (vgl. BVerfG, Beschluss vom 18. Oktober 1991, NVwZ 1992, 53: Beschluss vom 5. August 1966, BVerfGE 20, 150). - VG Freiburg, 04.03.2011 - 4 K 314/11
Grundrechte, Polizeirecht: Untersagung von Gehsteigbefragungen durch …
Denn die von der Antragsgegnerin untersagte "Gehsteigberatung" dürfte straßenrechtlich noch als Gemeingebrauch und nicht als Sondernutzung anzusehen sein (vgl. zu entsprechenden Formen des "politischen Meinungskampfes" näher BVerfG [Kammer], Beschluss vom 18.10.1991 - 1 BvR 1377/91 -, NVwZ 1992, 53; BVerwG, Urteil vom 07.06.1978 - 7 C 5.78 -, BVerwGE 56, 63 [67 f.]), zumal ihre Erscheinungsformen nicht der erwerbswirtschaftlichen Nutzung des Straßenraums dienen und damit als noch dem "kommunikativen Verkehr" zugehörig einzustufen sind (vgl. zur Abgrenzung im Einzelnen: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 12.07.1996 - 5 S 472/96 -, VBlBW 1997, 64; Sauthoff, NVwZ 1990, 223 [225]; Schnebelt/Sigel, Straßenrecht in Baden-Württemberg, 2. Aufl. , RdNrn. - VG Hamburg, 02.04.2001 - 7 VG 1186/01 In ihrer Entscheidung hätte die Antragsgegnerin die aus dem Aufbau des Informationsstandes sich ergebenden Beeinträchtigungen des Verkehrs in der ...straße mit einer möglichen Einschränkung der grundgesetzlich gewährleisteten Ausübung der Meinungsäußerungs- und Meinungsverbreitungsfreiheit abwägen müssen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377791 -, NVwZ 1992, 53 f., zu § 19 HmbWegeG).
Diese Vorschrift ist verfassungsrechtlich bedenklich, da sie der Ausübung von Grundrechten durch Gesetz ein Genehmigungsverfahren vorschreibt, ohne dass aus diesem Gesetz ergibt, von welchen Voraussetzungen die Erteilung der Genehmigung abhängt oder aus welchen Gründen die Genehmigung versagt werden kann (BVerfG, Beschl. v. 18. Oktober 1991, a.a.O.).
In verfassungskonformer Auslegung ist § 19 Abs. 1 Satz 3 HmbWegeG deshalb so auszulegen, dass die Gestattung von Betätigungen der Freiheit, Meinungen frei zu äußern und zu verbreiten, nicht in das freie Ermessen der Antragsgegnerin gestellt werden kann (BVerfG, Beschl. v. 18. Oktober 1991, a.a.O.).
Ob der Antragstellerin letztlich in einem möglichen Hauptsacheverfahren ( vgl. § 123 Abs. 3 i.V.m. § 926 Abs. 1 ZPO) ein Anspruch auf Erteilung einer förmlichen Erlaubnis oder aber nur auf Duldung eines solchen Informationstandes zuzusprechen wäre (vgl. BVerfG, Beschl. v. 18. Oktober 1991, a.a.O.), kann hier offen bleiben, da es für das hier zu entscheidende Eilverfahren sachlich auf das gleiche Ergebnis hinausläuft.
- BVerwG, 04.07.1996 - 11 B 24.96
Straßen- und Wegerecht: Anspruch einer Religionsgemeinschaft auf Erteilung einer …
Das Fehlen einer solchen gesetzlichen Kasuistik bedeutet aber nicht, daß die Erlaubnis in Fällen der Grundrechtsausübung - unzulässigerweise (vgl. BVerfG NVwZ 1992, 53 ) - im freien Ermessen der Exekutive stände.Das ist nicht der Fall: Eine Abweichung von dem Beschluß der 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Oktober 1991 - 1 BvR 1377/91 - (NVwZ 1992, 53) kann schon deshalb nicht mit Erfolg als Divergenz gerügt werden, weil es sich in dem dort entschiedenen Fall um ein behördliches Verbot der Verteilung von Flugblättern und Broschüren auf öffentlichen Wegeflächen handelte und das Bundesverfassungsgericht die Frage geprüft hat, welche Rechtsfolgen sich dafür aus Art. 5 Abs. 1 und 2 GG und dem Hamburgischen Landesrecht ergeben.
- VG Karlsruhe, 13.07.2001 - 8 K 1632/98
Straßenverkauf von Zeitungen als Sondernutzung
- VGH Hessen, 21.09.1993 - 2 UE 3583/90
Versagung einer Sondernutzungserlaubnis aus allgemeinen ordnungsrechtlichen …
- VGH Baden-Württemberg, 12.07.1996 - 5 S 472/96
Werbung für entgeltliche Leistungen einer Scientology-Kirche als Sondernutzung
- OVG Niedersachsen, 13.11.1995 - 12 L 1856/93
Gemeingebrauch; Werbendes Ansprechen von Personen; Sondernutzung; Scientology; …
- VGH Bayern, 10.01.2020 - 10 B 19.2363
Rechtswidrigkeit des Verbots des Verteilens von Flugblättern im Rahmen einer …
- BVerwG, 30.07.2002 - 3 B 80.02
Verteilen von Flugblättern und Broschüren an Passanten im öffentlichen …
- OLG Stuttgart, 07.07.1995 - 1 Ss 218/95
Verteilen von Flugblättern in einer Fußgängerzone als Gemeingebrauch
- OVG Rheinland-Pfalz, 21.08.2003 - 1 A 11997/02
Denkmalschutzrechtliche Genehmigung zum Abbruch
- VGH Bayern, 22.11.2019 - 10 ZB 19.1918
Polizeiliche Beschränkungen einer Versammlung
- OVG Bremen, 25.02.1997 - 1 BA 30/96
Straßen- und Wegerecht: Gewerbliche Straßenwerbung durch Religionsgemeinschaften, …
- VG Gelsenkirchen, 18.02.2004 - 14 L 359/04
Auswirkung einer politischen Partei als Antragstellerin auf die Erlaubnispflicht …
- VG Braunschweig, 07.06.2007 - 6 B 163/07
Anordnungsgrund; einstweiliger Rechtsschutz; freie Meinungsäußerung; …
- VG Ansbach, 08.12.2008 - AN 10 K 08.00961
Verteilen von Handzetteln durch nichtgewerbliche Verteiler ist Gemeingebrauch
- BayObLG, 13.06.1997 - 3 ObOWi 21/97
Straßenwerbung der Scientology-Kirche Deutschland e.V. - Sondernutzungserlaubnis …
- LSG Baden-Württemberg, 23.04.2002 - L 13 RA 763/02 PKH-B
- OVG Saarland, 03.06.2004 - 1 W 22/04
- AG Freiburg, 06.02.1996 - 23 OWi 643/95
- VG München, 20.01.1994 - M 17 K 92.3979
Rechtmäßigkeit der Kostenforderung für einen Polizeieinsatz; Transparent als …
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Rechtsprechung
| BVerfG, 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
Überspannung der Anforderungen an die Erfolgsaussicht eines Rechtsschutzbegehrens im Prozeßkostenhilfeverfahren
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Prozeßkostenhilfe - Hauptsache - Überprüfung der Erfolgsaussicht
Verfahrensgang
- OLG Frankfurt, 19.07.1991 - 10 W 18/91
- BVerfG, 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91
Papierfundstellen
- NJW 1992, 889
- NVwZ 1992, 463 (Ls.)
Wird zitiert von ... (156) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 13.03.1990 - 2 BvR 94/88
Gleichheitssatz - Prozeßkostenhilfe - Erfolgsaussichten - Ungeklärte Rechtsfragen
Auszug aus BVerfG, 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91
a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsgrundsatz, der in Art. 20 Abs. 3 GG allgemein niedergelegt ist und für die Rechtsschutzgewährleistung in Art. 19 Abs. 4 GG besonderen Ausdruck findet, das Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes (vgl. u.a. BVerfGE 78, 104 [117 f.]; 81, 347 [356] m.w.N.).Das Prozeßkostenhilfeverfahren will den grundrechtlich garantierten Rechtsschutz nicht selbst bieten, sondern zugänglich machen (vgl. BVerfGE 81, 347 [357]).
Das ist namentlich dann der Fall, wenn die Anforderungen an die Aussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung weit überspannt werden und dadurch der Zweck der Prozeßkostenhilfe deutlich verfehlt wird (vgl. BVerfGE 81, 347 [358]).
- BVerfG, 26.04.1988 - 1 BvL 84/86
Verfassungsmäßigkeit der Ratenzahlung bei Bewilligung von Prozeßkostenhilfe
Auszug aus BVerfG, 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91
a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsgrundsatz, der in Art. 20 Abs. 3 GG allgemein niedergelegt ist und für die Rechtsschutzgewährleistung in Art. 19 Abs. 4 GG besonderen Ausdruck findet, das Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes (vgl. u.a. BVerfGE 78, 104 [117 f.]; 81, 347 [356] m.w.N.). - BVerfG, 18.06.1957 - 1 BvR 41/57
Anspruch auf rechtliches Gehör in Verfahren mit Untersuchungsgrundsatz
Auszug aus BVerfG, 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91
Soweit sich die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluß des Oberlandesgerichts richtet, ist sie zulässig (vgl. u.a. BVerfGE 7, 53 [55]) und offensichtlich begründet.
- OVG Niedersachsen, 12.02.2007 - 4 LA 94/07
Freistellung von der Unterhaltspflicht im Sinne eines planwidrigen Ausfalls von …
Entgegen der Annahme der Klägerin bestehen bei der in diesem Verfahren gebotenen summarischen Prüfung (vgl. dazu BVerfG, Beschl. v. 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91 - NJW 1992 S. 889) keine ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung. - OVG Niedersachsen, 25.11.2019 - 10 PA 204/19
Eingliederungshilfe; Hilfe zur Erziehung; Leistung zur Teilhabe; …
An das Tatbestandsmerkmal "hinreichende Erfolgsaussicht" als Voraussetzung für die Gewährung von Prozesskostenhilfe dürfen keine überspannten Anforderungen gestellt werden (BVerfG, Beschluss vom 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91 -, juris Rn. 8). - OVG Sachsen-Anhalt, 31.07.2009 - 4 O 127/09
Zum Fragerecht und Auskunftsanspruch eines Mitglieds des Gemeinderates gegenüber …
Die Prüfung der Erfolgsaussichten des Anordnungsbegehrens darf allerdings nicht dazu führen, die Rechtsverfolgung selbst in das summarische Verfahren der Prozesskostenhilfe zu verlagern und dieses anstelle des Hauptsacheverfahrens treten zu lassen (BVerfG, Beschl. v. 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91 -, NJW 1992, 889).
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.04.2016 - L 23 SO 50/16
Ermittlung der Einkommensgrenze und Berücksichtigung von Heizkosten - …
Rn. 7 Dabei dürfen an die Prüfung der Erfolgsaussicht keine überspannten Anforderungen gestellt werden (BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Oktober 1991, 1 BvR 1386/91, NJW 1992, 889). - BVerfG, 10.12.2001 - 1 BvR 1803/97
Prüfung der Erfolgsaussichten im Prozesskostenhilfeverfahren
Prozesskostenhilfe darf daher insbesondere dann nicht versagt werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtsfrage abhängt (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 4. Februar 1997, NJW 1997, 2102 ; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 30. Oktober 1991, NJW 1992, 889; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 2. März 2000, NJW 2000, 2098; Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 10. August 2001, 2 BvR 569/00, Umdruck S. 10, 11). - BGH, 09.09.1997 - IX ZB 92/97
Entscheidung von schwierigen Rechtsfragen im Prozeßkostenhilfeverfahren; …
Das wäre ein Verstoß gegen Art. 3 I GG i.V. mit dem Rechtsstaatsprinzip (BVerfG, NJW 1991, 413; NJW 1992, 889; NJW-RR 1993, 1090; NJW 1994, 241 [242]). - OVG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2009 - 18 A 462/09
Niederlassungserlaubnis Volljähriger Asylverfahren Anrechnung Ermessen …
etwa BVerfG, Beschlüsse vom 10.8.2001 - 2 BvR 569/01 -, DVBl. 2001, 1748, vom 30.10.1991 - 1 BvR 1386/91 - , NJW 1992, 889 und vom 13.7.2005 - 1 BvR 175/05 - OVG NRW, Beschluss vom 21.7.2006 - 18 E 355/06 - Bader/Funke-Kaiser/Kuntze/von Albedyll, Verwaltungsgerichtsordnung, 3. Auflage 2005, § 166 Rn. 4 m.w.N. aus der Rechtsprechung. - BSG, 23.09.1997 - 2 BU 177/97
Verwirklichung des Rechtsschutzes im im sozialgerichtlichen Verfahren, Einholung …
Diese Verpflichtung zur Einholung des Gutachtens bedeutet im Kern nichts anderes, als daß das Gericht die für die Prozeßkostenhilfe in dem Fall nach § 114 Abs. 1 ZPO zwingend vorgeschriebene Erfolgsaussicht, die verfassungsrechtlich unbedenklich ist (BVerfG NJW 1992, 889), nicht prüfen kann.Der Beschwerdeführer weist zwar zu Recht auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), wonach Art. 3 Abs. 3, 20 Abs. 3 und 19 Abs. 4 GG das Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes zu entnehmen ist (BVerfG NJW 1992, 889).
- BVerfG, 29.05.2006 - 1 BvR 430/03
503 Service Unavailable
Rn. 16 Prozesskostenhilfe darf insbesondere dann nicht versagt werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtsfrage abhängt (…vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 4. Februar 1997 - 1 BvR 391/93 -, NJW 1997, S. 2102 ; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 30. Oktober 1991 - 1 BvR 1386/91 -, NJW 1992, S. 889;… Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 2. März 2000 - 1 BvR 2224/98 -, NJW 2000, S. 2098). - OLG Brandenburg, 21.12.2000 - 10 WF 9/00
Klagebefugnis bei der Abänderungsklage; bei Auskunftsansprüchen besteht kein …
Deshalb darf eine Unterinstanz die Erfolgsaussicht nicht verneinen, wenn eine schwierige entscheidungserhebliche Rechtsfrage nicht geklärt ist und es angebracht erscheint, dass die höhere Instanz sich mit ihr befasst (BVerfG, NJW 1991, 413 f.; NJW 1992, 889; FamRZ 1993, 664 f.; BGH, FamRZ 1982, 367 f.; MDR 1997, 1147 f.; MDR 1998, 302;… Zöller/Philippi, a. a. O., § 114, Rz. 21). - OLG Köln, 15.11.2002 - 2 U 79/02
Unterbrechung des Insolvenzverfahrens bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe - …
- VG Düsseldorf, 27.08.2014 - 26 K 3308/14
Prozesskostenhilfe Informationsfreiheit Mobilfunknummer Telefonliste Unzulässige …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2021 - 12 E 846/20
Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung eines Rechtsanwalts
- VG Düsseldorf, 18.07.2023 - 22 L 1063/23
Richtlinie 2001/55/EG, Massenzustrom, vorübergehender Schutz
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2013 - 13 E 1164/12
Voraussetzungen für die Anerkennung von im Ausland erworbenen stomatologischen …
- VG Regensburg, 11.03.2026 - RN 3 K 24.1507
Namensänderung, Kindeswohl, Trennungshalbwaise, Familienname, …
- VG Düsseldorf, 07.01.2022 - 22 L 2222/21
Gewöhnlicher Aufenthalt, Verteilungsverfahren
- LSG Berlin-Brandenburg, 05.10.2009 - L 23 SO 109/09
Leistungen zur Erhaltung der Wohnung bei stationärem Aufenthalt; Abgrenzung zu …
- BVerfG, 27.04.1994 - 2 BvL 3/91
Festlegung der örtlichen Zuständigkeit der Amtsgerichte in Berlin - Unzulässige …
- BVerfG, 27.11.2000 - 2 BvR 2109/99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2018 - 18 E 172/18
Zahlung von Pflegegeld zur Sicherung des allgemeinen Lebensunterhalts
- BSG, 22.08.2001 - B 3 KR 9/00 R
Kriegsopferversorgung - Krankenversicherung - Erstattungsanspruch - Hilfsmittel - …
- BSG, 08.06.1994 - 1 RK 31/93
Kostenbeteiligung der Krankenkassen bei schädigungsbedingter Versorgung mit einem …
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.11.2022 - L 21 U 120/22
PKH-Beschwerde - Rückwirkende Erbringung von Sozialleistungen
- BFH, 17.12.1993 - IV B 21/93
Erlaß von Steuern aus Billigkeitsgründen (§ 227 AO )
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.01.2008 - 18 E 359/07
Syrische Staatsangehörige Passbeschaffung Mitwirkung Altfallregelung …
- VG Köln, 03.01.2014 - 26 L 1943/13
Erlass eines Hausverbots bei drohender nachhaltiger Störung des Dienstbetriebs …
- VG Halle, 18.12.2012 - 7 A 16/12
Wohngeld; Haushaltsmitglied; Heimunterbringung; PKH - Beiordnung einer …
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.09.2010 - L 20 AS 902/10
Mehrbedarf für Alleinerziehende; keine Besserstellung gegenüber Eheleuten
- LSG Bayern, 22.04.2009 - L 9 B 1175/07
Prozesskostenhilfe - fehlende Erfolgsaussicht - Arbeitslosengeld - Sperrzeit …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2003 - 12 E 144/01
Antrag auf Prozesskostenhilfe; Zustellung an einen Rechtsanwalt gegen …
- VG Köln, 09.07.2018 - 26 K 5610/17
- OVG Nordrhein-Westfalen, 04.04.2008 - 18 E 1140/07
Niederlassungserlaubnis Besitz einer Aufenthaltserlaubnis Unterbrechung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.11.2008 - 18 E 816/08
Deutsche Staatsangehörigkeit, ehemalige Deutsche, Verlust, …
- BFH, 05.02.1993 - VIII B 103/92
Ermittlung der Höhe der Besteuerungsgrundlagen durch Schätzung - Darlegung der …
- OVG Berlin-Brandenburg, 03.09.2013 - 7 M 36.13
Türkei; Visum; Ehegatten- und Familiennachzug zu Deutschen; Ausweisungsgrund; …
- OVG Sachsen-Anhalt, 08.12.2009 - 4 O 198/09
Prozesskostenhilfe; Änderung des Streitgegenstandes im Beschwerdeverfahren nicht …
- LSG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - L 23 AY 8/09
Keine Leistungen für die Vergangenheit; Aktualitätsprinzip; Rechtsmissbräuchliche …
- LSG Berlin-Brandenburg, 16.12.2008 - L 23 B 128/08
Sozialhilfe - Hilfe bei Krankheit - private Krankenversicherung - Zuzahlungen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2007 - 18 E 881/07
Eigenständige Aufenthaltserlaubnis Ehegatte Verlängerung Ausweisungsgrund …
- OVG Sachsen-Anhalt, 09.07.2007 - 4 O 172/07
Zur Heranziehung zu einem Schmutzwasserherstellungsbeitra
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.07.2002 - 12 E 653/01
Prozesskostenhilfe (PKH); Hinreichende Aussicht auf Erfolg; Richtung des …
- LSG Berlin-Brandenburg, 12.08.2013 - L 23 SO 17/13
Fortsetzungsfeststellungsklage - Hilfe zur Pflege und persönliches Budget
- SG Neuruppin, 03.06.2009 - S 14 SO 97/08
Kostenübernahme für eine Mietwohnung während einer Langzeittherapie als Leistung …
- OVG Berlin-Brandenburg, 26.02.2009 - 11 M 5.08
Kostenerstattung im verwaltungsrechtlichen Widerspruchsverfahren: Anforderungen …
- OLG München, 09.10.2008 - 25 W 2183/08
Prozesskostenhilfe für vorläufigen Rechtsschutz: Einstweilige Verfügung auf …
- BVerwG, 23.07.2002 - 3 PKH 22.01
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Fristversäumis auf Grund der Armut des …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.06.2014 - 17 E 1136/13
Niederlassungserlaubnis, Ausweisungsgrund, Ausweisung, Aufenthaltserlaubnis, …
- LSG Berlin-Brandenburg, 11.06.2010 - L 20 AS 2147/09
Mehrbedarf wegen Kostenaufwendungen; Ernährung
- OLG München, 22.04.2009 - 1 W 1130/09
Verkehrssicherungspflicht bei einem Weg untergeordneter Verkehrsbedeutung
- LSG Berlin-Brandenburg, 22.01.2008 - L 23 B 18/07
Asylbewerberleistungsrecht - Einstellung der erhöhten Leistungsgewährung nach § 2 …
- VG Düsseldorf, 04.01.2023 - 22 L 2538/22
- VG Düsseldorf, 07.01.2022 - 22 L 2208/21
Abschiebungsandrohung; Erneuerung; Zweitbescheid; de-facto-Vaterschaft
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.08.2007 - 18 E 686/07
Zwingende Ausweisung Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Generalprävention …
- LSG Hessen, 10.01.2005 - L 6 B 124/04
Zeitpunkt der Entscheidung über den Prozesskostenhilfeantrag
- OVG Berlin, 04.11.2003 - 6 M 20.03
Zwangsarbeiter II
- VG Regensburg, 27.09.2021 - RO 4 S 21.1250
Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse
- VG Regensburg, 20.11.2018 - RN 4 K 17.556
Herausgabe sichergestellter Sachen ohne Nachweis der Berechtigung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2010 - 18 E 819/10
Rückwirkende Bewilligung von Prozesskostenhilfe trotz der Erledigung des …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2006 - L 1 B 40/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.01.2006 - L 23 B 1090/05
Prozesskostenhilfe - Erfolgsaussicht - Beiordnung eines Rechtsanwalts
- BGH, 20.02.1995 - II ZB 19/94
Zulässigkeit von vorab erfolgenden Einzahlungen auf eine erst künftig zu …
- OLG Stuttgart, 16.09.1993 - 15 WF 395/93
Prozesskostenhilfe bei Geltendmachung eines Unterhaltsanspruchs
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2022 - 18 E 493/22
Nachkommen der besonderen Passbeschaffungspflicht eines Ausländers durch Nachweis …
- SG Nürnberg, 23.03.2021 - S 22 AS 182/21
FFP2-Masken nur in Sonderfällen Hartz-IV-Leistung
- OVG Sachsen-Anhalt, 24.05.2016 - 3 L 62/16
Erstattungsanspruch - Verdienstausfall Selbstständiger nach § 14a Abs. 2 Satz 2 …
- VG Köln, 04.09.2015 - 5 L 1936/15
Rechtmäßige Zustellung einer Ordnungsverfügung durch öffentliche Bekanntmachung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2015 - 18 E 687/13
Anerkannter Flüchtling, Ausweisung, Straftat, Unionsrecht, …
- LSG Berlin-Brandenburg, 18.02.2009 - L 20 B 1537/08
Arbeitslosengeld II - Einkommensberücksichtigung - Eigenheimzulage - …
- LSG Berlin-Brandenburg, 08.10.2007 - L 23 B 108/07
Vollumfängliche Bewilligung von Prozesskostenhilfe als Folge einer nur teilweise …
- OVG Sachsen-Anhalt, 20.03.2007 - 4 O 87/07
Zur Einschränkung des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes im …
- VG Gelsenkirchen, 26.10.2006 - 14 K 1491/06
Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts; Befreiung …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 25.03.1997 - 8 E 830/96
Kein Verstoß gegen Gleichheitssatz
- LSG Berlin-Brandenburg, 26.10.2021 - L 20 AS 1147/21
PKH - Entscheidungsreife
- VG Bayreuth, 16.03.2021 - B 1 K 20.722
Prozesskostenhilfe, Abschleppkosten, eigener Abschleppdienst, …
- SG Augsburg, 15.06.2020 - S 11 U 74/20
Prozesskostenhilfe, Leistungen, Nichtzulassung, Verwaltungsakt, Bescheid, …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.01.2008 - 18 E 1284/07
Aufenthaltserlaubnis humanitäre Gründe Ausweisung Abschiebungsverbot Kausalität …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.02.2007 - L 1 B 6/07
Arbeitslosenversicherung
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.01.2006 - L 21 B 125/05
Gewährung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- OLG Brandenburg, 30.06.2003 - 9 WF 89/03
Abänderung einer einstweiligen Anordnung betreffend das …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.05.2001 - 12 E 692/00
Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Bewilligung von …
- OLG Karlsruhe, 14.03.1995 - 2 W 15/94
Gerichtliche Hinweispflicht auf Prozesskostenhilfe im Statusverfahren
- VG Magdeburg, 03.04.2024 - 4 B 83/23
Nutzungsuntersagung eines Eiscafés; formelle Illegalität - Bestandsschutz
- LSG Bayern, 15.09.2010 - L 7 AS 612/10
Sozialgerichtliches Verfahren - keine Prozesskostenhilfe für das PKH-Verfahren
- VG Gelsenkirchen, 12.06.2006 - 14 K 819/06
Befreiung, Rundfunkgebühren, Einkommen, Altersrente, besonderer Härtefall
- OVG Berlin-Brandenburg, 30.09.2005 - 5 M 25.05
Anspruch auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 03.12.2001 - 12 E 159/00
Sozialhilfe bei Sehschwäche
- VG Köln, 25.02.2020 - 5 L 2328/19
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.07.2013 - 13 E 1165/12
Prozesskostenhilfe im Zusammenhang mit einem Streit über die Versagung der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.2010 - 18 E 298/10
Auslegung des Begriffs der hinreichenden Aussicht auf Erfolg i.R.d. Gewährung von …
- SG Berlin, 23.07.2009 - S 49 AY 35/08
- OVG Sachsen-Anhalt, 30.11.2004 - 2 O 559/04
Erfolgsaussicht bei Prozesskostenhilfe
- VG Düsseldorf, 31.03.2003 - 19 K 8071/00
Ausgestaltung der verwaltungsprozessualen Klagefrist bei fehlender …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.03.2002 - 12 E 599/99
Wirtschaftliche Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.01.1998 - 8 E 554/96
Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozeßkostenhilfe ; Prüfung der …
- VG Halle, 17.04.2025 - 1 A 242/22
Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bei Straftat von erheblicher Bedeutung" i. …
- VG Köln, 17.12.2020 - 26 L 2214/20
- SG München, 13.01.2017 - S 13 AS 2844/16
Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für Rechtsschutz gegen Vorgehensweise eines …
- LAG Sachsen, 20.10.2011 - 4 Ta 178/11
Hinreichende Erfolgsaussicht der Zahlungsklage eines Leiharbeitnehmers auf …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.07.2009 - 18 E 1323/08
- LSG Bayern, 07.10.2008 - L 9 B 429/07
- VG Gelsenkirchen, 31.10.2006 - 14 K 1251/06
Ablehnung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Verfahren betreffend die …
- VG Köln, 02.02.2006 - 26 K 7276/05
Voraussetzungen für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht bei Vorliegen …
- OLG München, 16.12.2005 - 1 W 2878/05
Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld wegen einer fehlerhaften ärztlichen …
- LSG Hessen, 08.12.2005 - L 9 B 199/05
Sozialgerichtliches Verfahren - Bescheidung eines vollständig eingereichten …
- VG Köln, 30.11.2005 - 26 K 5318/05
Voraussetzungen für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht gemäß § 6 Abs. …
- OVG Niedersachsen, 28.08.2004 - 2 PA 1183/04
Hinreichende Erfolgsaussicht; Maßstab; Prozesskostenhilfe
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2000 - 16 E 137/98
Anforderungen an das Vorliegen eines sozialhilferechtlichen Anspruchs auf …
- OVG Berlin-Brandenburg, 09.03.2012 - 11 M 2.12
Ausnahme von Sicherung des Lebensunterhalts als Voraussetzung für Familiennachzug
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2009 - 17 E 696/08
- VG Düsseldorf, 19.02.2008 - 20 K 1018/07
Verbot einer Klärung von schwierigen, bislang nicht hinreichend geklärten …
- VG Lüneburg, 17.07.2007 - 1 A 7/07
Prozeßkostenhilfe (Bewilligung); Wahrscheinlichkeit, gewisse; Erfolgsaussichten, …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.11.2002 - 16 E 410/02
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2000 - 22 E 500/99
Bewilligung von Prozesskostenhilfe
- OVG Niedersachsen, 23.11.1998 - 13 O 2482/98
PKH-Verfahren; Erfolgsaussicht
- VG Halle, 09.02.2023 - 1 A 316/22
Duldung
- VG Köln, 24.09.2021 - 26 K 5557/18
- VG Regensburg, 24.06.2021 - RN 4 K 21.65
Bescheid, Gemeinde, Prozesskostenhilfe, Hund, Bewilligung, Beschwerde, …
- VG Augsburg, 09.11.2011 - Au 3 S 11.30409
Asylbewerber aus Somalia; Einreise aus sicherem Drittstaat (Ungarn); …
- VG Augsburg, 30.09.2011 - Au 3 E 11.1358
Eilrechtsschutz; fachliche Abschlussprüfung; Bestehensvoraussetzung; Zulassung …
- LSG Berlin-Brandenburg, 06.01.2011 - L 20 AS 847/10
- VGH Bayern, 22.12.2009 - 12 C 08.2140
WohngeldrechtProzesskostenhilfe; hinreichende Erfolgsaussicht der Klage verneint; …
- VGH Bayern, 25.03.2009 - 12 C 08.1446
Kinder- und Jugendhilferecht; Prozesskostenhilfe abgelehnt; Mietkosten
- LSG Berlin-Brandenburg, 23.01.2009 - L 20 B 2202/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 28.08.2008 - L 20 B 1106/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 11.06.2008 - L 23 B 290/07
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.06.2008 - L 20 B 806/08
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.04.2008 - 8 E 254/08
- VG Lüneburg, 11.01.2008 - 1 B 50/07
Erfolgsaussichten; Prüfung; Klausuren; Prüfungsbehinderung; Bearbeitungszeit, …
- VG Gelsenkirchen, 31.10.2007 - 14 K 1898/07
Rundfunkgebühr; Rundfunkgebührenbefreiung; Gebührenbefreiung; AlG II; Zuschlag; …
- VG Gelsenkirchen, 27.11.2006 - 14 K 1168/06
Ablehnung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Verfahren betreffend die …
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.11.2006 - L 23 B 169/06
- VG Gelsenkirchen, 03.08.2006 - 14 K 983/06
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.2001 - 16 E 512/00
Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Bewilligung von …
- OLG Köln, 13.09.2001 - 13 W 54/01
Zulässigkeit einer Beweisantizipation im Prozesskostenhilfeverfahren
- BVerwG, 06.02.1998 - 3 B 266.97
Beschränkung - Gegenstandswert - Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision …
- LSG Berlin-Brandenburg, 23.05.2012 - L 20 AS 2161/11
- OLG München, 28.09.2011 - 1 W 1728/11
Prozesskostenhilfeverfahren: Erfolgsaussichtprüfung für eine Arzthaftungsklage …
- LSG Berlin-Brandenburg, 27.03.2009 - L 20 B 1799/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.01.2009 - L 20 B 1061/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 29.08.2008 - L 23 B 50/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 22.07.2008 - L 23 B 59/08
- LSG Berlin-Brandenburg, 28.06.2007 - L 23 B 58/07
- LSG Berlin-Brandenburg, 12.04.2007 - L 21 B 1230/06
- LSG Berlin-Brandenburg, 21.09.2006 - L 23 B 168/06
- VG Gelsenkirchen, 19.05.2006 - 14 K 144/06
- OVG Niedersachsen, 18.08.2005 - 2 PA 211/05
Prozesskostenhilfe, Erfolgsaussichten, Aufenthaltserlaubnis, Reisedokumente, …
- VG Dessau, 29.03.2004 - 1 B 95/04
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.02.2001 - 16 E 267/00
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.03.1997 - 16 E 212/97
Zuordnung zu einer der im Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) genannten …
- VG Köln, 24.09.2021 - 26 K 4438/19
- VG Köln, 18.04.2018 - 26 K 12974/17
- VG Augsburg, 30.09.2011 - Au 3 E 11.1359
Fachlehrerausbildung; fachliche Abschlussprüfung; Bestehensvoraussetzungen; …
- VG Berlin, 19.04.2012 - 3 K 30.12
Frage der Hochschulzugangsberechtigung eines in Syrien erworbenen …
- VG Halle, 06.03.2012 - 1 A 238/11
Keine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG bei offensichtlich …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2011 - 18 E 1207/10
Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, Unmöglichkeit der Ausreise, Irak, …
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