Rechtsprechung
| BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R |
Volltextveröffentlichungen (9)
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Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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Rentenversicherung
- lexetius.com
- Judicialis
SGB VI § 147 Abs 2 Nr 2
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Neue Versicherungsnummer - Lebensarbeitszeit - Türkischer Geburtsort - Berichtigung des Geburtsdatums - Änderung des Geburtsdatums - Änderung der Versicherungsnummer
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
§ 33a SGB I verfassungsgemäß
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Gelsenkirchen, 15.06.1994 - S 9 Kn 72/93
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.11.1994 - L 18 Kn 51/94
- BSG, 17.02.1998 - B 13 RJ 31/96 R
- BSG, 31.03.1998 - B 8 KN 7/95 R
- Generalanwalt beim EuGH, 07.10.1999 - C-102/98
- EuGH, 14.03.2000 - C-102/98
- BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
- BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 31/96 R
Papierfundstellen
- SGb 2001, 237
Wird zitiert von ... (24) Zitiert selbst (7)
- BSG, 12.12.1995 - 5 RJ 26/94
Geburtsdatum als anspruchsbegründende Tatsache für die Gewährung von …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Hierzu waren sämtliche erreichbaren und tauglichen Beweismittel von Amts wegen auszuschöpfen (vgl BSG vom 12. Dezember 1995, BSGE 77, 140, 141 ff = SozR 3-2200 § 1248 Nr. 12).Denn hierbei handelt es sich nicht um Eintragungen in deutsche Personenstandsbücher oder -urkunden (vgl BSGE 77, 140, 143 mit Hinweis auf die §§ 60 und 66 Personenstandsgesetz ).
- BSG, 28.05.1997 - 8 RKn 27/95
Rückwirkende Anwendung der Ergänzung des § 93 Abs. 5 SGB VI durch das Wachstums- …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Es wäre widersinnig und verfehlte den begehrten Rechtsschutz, mit Wirkung nur für einen in der Vergangenheit liegenden Zeitraum einen Anspruch des Klägers auf Neuerteilung einer Versicherungsnummer bzw Vorabklärung seines Geburtsdatums für einen künftigen Anspruch auf Altersrente zuzusprechen (zur Anwendung nach Erlaß des Berufungsurteils in Kraft getretenen Rechts in der Revisionsinstanz siehe Teilurteil und Vorlagebeschluß des Senats vom 28. Mai 1997, SozR 3-2600 § 93 Nr. 3 S 27 f). - EuGH, 14.03.2000 - C-102/98
FÜR DIE GEWÄHRUNG EINER DEUTSCHEN ALTERSRENTE AN EINEN TÜRKISCHEN ARBEITNEHMER …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Mit Urteil vom 14. März 2000 hat der EuGH (in den verbundenen Rechtssachen C-102/98 und C-211/98) für Recht erkannt:.
- BSG, 31.03.1998 - B 8 KN 7/95 R
Änderung des Geburtsdatums in der Versicherungsnummer eines türkischen …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Der Senat hat mit Beschluß vom 31. März 1998 (B 8 KN 7/95 R) das Verfahren ausgesetzt und dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) folgende Fragen zur Entscheidung vorgelegt:. - BSG, 09.05.1995 - 10 RKg 7/94
Richtervorlagen nach Art. 100 GG , Anspruch auf Kindergeld nach § 44e BKGG
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
(Zu 1) Der Senat ist nicht davon überzeugt, daß § 33a SGB I - jedenfalls in seiner Anwendung auf den Kläger (vgl BSG vom 9. Mai 1995, SozR 3-5870 § 10 Nr. 6) - dem GG widerspricht. - BSG, 09.09.1993 - 5 RJ 52/92
Anspruch auf die Rückdatierung des Geburtsdatums bei einer Versicherungsnummer - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG) hat mit Urteil vom 25. November 1994 die Berufung zurückgewiesen und sich - ebenso wie das SG - auf die Rechtsprechung des 5. Senats des Bundessozialgerichts (Urteile vom 4. Oktober 1992 - 5 RJ 24/92 und vom 9. September 1993 - 5 RJ 52/92) gestützt. - BSG, 14.10.1992 - 5 RJ 24/92
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 3/00 R
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG) hat mit Urteil vom 25. November 1994 die Berufung zurückgewiesen und sich - ebenso wie das SG - auf die Rechtsprechung des 5. Senats des Bundessozialgerichts (Urteile vom 4. Oktober 1992 - 5 RJ 24/92 und vom 9. September 1993 - 5 RJ 52/92) gestützt.
- BVerwG, 11.07.2013 - 5 C 24.12
Inobhutnahme; Inobhutnahme als Verwaltungsakt; Rücknahme; Rücknahmetatbestand; …
Diese Vorschrift ist entgegen der Rechtsansicht der Revision jedenfalls deshalb auf die Bekanntgabe der Inobhutnahme nicht anwendbar, weil sie nur für Sozialleistungen im Sinne von § 11 SGB I gilt (vgl. BSG, Urteile vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - juris Rn. 35 …und vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2). - BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 35/00 R
Neuvergabe einer Versicherungsnummer aufgrund eines türkischen …
Bei einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage (§ 54 Abs. 1 SGG) ist das zum Zeitpunkt der letztinstanzlichen Entscheidung geltende Recht maßgebend (…vgl Meyer-Ladewig, SGG, 6. Aufl, § 54 RdNr 33, 34 mwN;… zur Beachtung des § 33a SGB I in der Revisionsinstanz vgl auch BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 1, 2; BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R -, Umdr S 5).Grundsätzliche Bedenken verfassungsrechtlicher oder europarechtlicher Art gegen diese Vorschrift bestehen nicht, wie bereits sowohl vom 8. Senat des BSG (…BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 1, 2; Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R mwN) als auch vom erkennenden Senat anderweitig entschieden worden ist (Senatsurteile vom 5. April 2001 - B 13 RJ 21/00 R - und - B 13 RJ 33/00 R).
- BSG, 19.05.2004 - B 13 RJ 26/03 R
Altersruhegeld - Änderung des Geburtsdatums - Angehörige eines anderen …
Auch der 8. Senat des BSG hat in seinen Urteilen vom 31. März 1998 (…B 8 KN 5/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und B 8 KN 11/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 2) sowie in der weiteren Entscheidung vom 19. Oktober 2000 (B 8 KN 3/00 R - SGb 2001, 237 - vollständig abgedruckt bei Juris) entschieden, dass die Vorschrift des § 33a SGB I weder gegen den Eigentumsschutz des Art. 14 Abs. 1 GG noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt.In den zitierten Urteilen hat es der EuGH der Beurteilung nach innerstaatlichem Recht überlassen, ob Personen aus dem Umstand, dass sie unter der Geltung früherer, weniger strenger Rechtsvorschriften einen Antrag auf Änderung ihrer Versicherungsnummer gestellt haben, Rechte für die Gewährung ihrer Altersrente herleiten können (vgl BSG Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - SGb 2001, 237, vollständig veröffentlicht bei Juris).
- LSG Hessen, 29.05.2018 - L 2 R 163/16
Geburtsdatum ist nachträglich nicht um 12 Jahre zu ändern
Es liegt weder ein Verstoß gegen das durch Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz (GG) geschützte Eigentum noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vor (hierzu BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris;… Urteil vom 31. März 1998, B 8 KN 5/95 R und B 8 KN 11/95 R, SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und 2;… Urteil vom 9. April 2003, B 5 RJ 32/02 R, SozR 4-1200 § 33a Nr. 1, m.w.N.;… BVerfG 19. März 2007, 1 BvR 2426/04, SozR 4-1200 § 33a Nr. 3). - BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 21/00 R
Türkisches Zivilgerichtsurteil als Urkunde iS. von § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I
Bei einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage (§ 54 Abs. 1 SGG) ist das zum Zeitpunkt der letztinstanzlichen Entscheidung geltende Recht maßgebend (…vgl Meyer-Ladewig, SGG, 6. Aufl, § 54 RdNr 33, 34 mwN;… zur Beachtung des § 33a SGB I in der Revisionsinstanz vgl auch BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 1, 2; BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R -, Umdr S 5).Sie verstößt insbesondere nicht gegen Art. 3 und 14 GG oder das in Art. 20 GG verankerte Vertrauensschutzprinzip (vgl insoweit auch BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - mwN).
- BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 33/00 R
Türkisches Zivilgerichtsurteil als Urkunde iS. von § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I
Bei einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage (§ 54 Abs. 1 SGG) ist das zum Zeitpunkt der letztinstanzlichen Entscheidung geltende Recht maßgebend (…vgl Meyer-Ladewig, SGG, 6. Aufl, § 54 RdNr 33, 34 mwN;… zur Beachtung des § 33a SGB I in der Revisionsinstanz vgl auch BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 1, 2; BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R -, Umdr S 5).Sie verstößt insbesondere nicht gegen Art. 3 und 14 des Grundgesetzes (GG) oder das in Art. 20 GG verankerte Vertrauensschutzprinzip (vgl insoweit auch BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - mwN).
- LSG Baden-Württemberg, 26.06.2007 - L 9 R 780/06 Zweifel an der Vereinbarkeit der Vorschrift mit Gemeinschafts- und Verfassungsrecht bestehen zur Überzeugung des Senats insbesondere unter Berücksichtigung der einschlägigen und gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung zu § 33a SGB I nicht (vgl. dazu nur Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft - EuGH -, Urteil vom 14. März 2000, C-102/98, - Kocak - SozR 3-6940 Art. 3 Nr. 1 = NSZ 2000, 506 ff. und Bundessozialgericht - BSG -, Urteile vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, vom 28. April 2004, B 5 RJ 33/03 R und vom 19. Mai 2004, B 13 RJ 26/03 R jeweils juris-doc.
Zweck der Regelung ist es, einerseits eine missbräuchliche Inanspruchnahme von Sozialleistungen in Fällen zu verhindern, in denen auf Grund einer nachträglichen Änderung von Geburtsdaten ein früherer oder ein längerer Bezug von Sozialleistungen beantragt wird (vgl. BT-Drucksache 13/8994 S. 36, 85; ebenso BSG, Urteil vom 18. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris-dok; LSG Baden-Württemberg, Urteil 22. Juli 1998, L 2 RJ 454/98, juris-dok;… Fastabend, in Hauck/Noftz, Sozialgesetzbuch - SGB I, Allgemeiner Teil, Kommentar, Loseblatt, 2003, § 33a Rn. 8; Seewald in Kasseler Kommentar, Sozialversicherungsrecht, Band 1, 1999, § 33a SGB I Rn 2).
Andererseits dient die Vorschrift auch dazu, den Sozialversicherungsträgern die mit der Abklärung der Richtigkeit des Geburtsdatums verbundene verwaltungsintensive Prüfung zu ersparen; dadurch bewirkt sie nicht nur - mögliche - Nachteile für Versicherte, sondern kann sich auch zu deren Vorteil auswirken, etwa wenn fälschlicherweise ein zu frühes Geburtsdatum "festgeschrieben" worden ist (vgl. BSG, Urteil vom 18. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris-doc;… Fastabend, in Hauck/Noftz, Sozialgesetzbuch - SGB I, Allgemeiner Teil, Kommentar, Loseblatt, 2003, § 33a Rn. 8).
- LSG Baden-Württemberg, 20.06.2006 - L 9 R 3243/05 Zweifel an der Vereinbarkeit der Vorschrift mit Gemeinschafts- und Verfassungsrecht bestehen zur Überzeugung des Senats insbesondere unter Berücksichtigung der einschlägigen und gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung zu § 33a SGB I nicht (vgl. dazu nur Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft - EuGH -, Urteil vom 14. März 2000, C-102/98, - Kocak - SozR 3-6940 Art. 3 Nr. 1 = NSZ 2000, 506 ff. und Bundessozialgericht - BSG -, Urteile vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, vom 28. April 2004, B 5 RJ 33/03 R und vom 19. Mai 2004, B 13 RJ 26/03 R jeweils juris-doc.
Zweck der Regelung ist es, einerseits eine missbräuchliche Inanspruchnahme von Sozialleistungen in Fällen zu verhindern, in denen auf Grund einer nachträglichen Änderung von Geburtsdaten ein früherer oder ein längerer Bezug von Sozialleistungen beantragt wird (vgl. BT-Drucksache 13/8994 S. 36, 85; ebenso BSG, Urteil vom 18. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris-dok; LSG Baden-Württemberg, Urteil 22. Juli 1998, L 2 RJ 454/98, juris-dok;… Fastabend, in Hauck/Noftz, Sozialgesetzbuch - SGB I, Allgemeiner Teil, Kommentar, Loseblatt, 2003, § 33a Rn. 8; Seewald in Kasseler Kommentar, Sozialversicherungsrecht, Band 1, 1999, § 33a SGB I Rn 2).
Andererseits dient die Vorschrift auch dazu, den Sozialversicherungsträgern die mit der Abklärung der Richtigkeit des Geburtsdatums verbundene verwaltungsintensive Prüfung zu ersparen; dadurch bewirkt sie nicht nur - mögliche - Nachteile für Versicherte, sondern kann sich auch zu deren Vorteil auswirken, etwa wenn fälschlicherweise ein zu frühes Geburtsdatum "festgeschrieben" worden ist (vgl. BSG, Urteil vom 18. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris-dok;… Fastabend, in Hauck/Noftz, Sozialgesetzbuch - SGB I, Allgemeiner Teil, Kommentar, Loseblatt, 2003, § 33a Rn. 8).
- LSG Baden-Württemberg, 16.11.2017 - L 7 R 100/15
Änderung des Geburtsdatums in der Versicherungsnummer - türkischer …
Das BSG hat wiederholt ausgeführt, dass Bedenken verfassungsrechtlicher Art gegen § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I nicht bestehen (BSG…, Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 5/95 - juris Rdnr. 19 ff.; BSG…, Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - juris Rdnr. 17 ff.; BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - juris Rdnr. 25 ff.; BSG…, Urteil vom 5. April 2001 - B 13 RJ 35/00 R - juris Rdnr. 21; ebenso LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 24. Juni 2014 - L 11 R 2651/13 - juris Rdnr. 27 ). - LSG Bayern, 05.08.2009 - L 14 R 65/08
Änderung des Geburtsdatums in der Versicherungsnummer eines türkischen …
41 Verfassungsrechtliche oder europarechtliche Bedenken gegen die Anwendung dieser Bestimmung auch im Verhältnis zur Türkei bestehen nicht (vgl. BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, sowie Urteil des EuGH vom 14. März 2000, Rs. C-102/98, C-211/98).Beruht die Angabe des Geburtsdatums eines ausländischen Berechtigten auf einer wegen eines Schreibfehlers falschen Eintragung in seinem Herkunftsland, wird kein Anspruch auf Berichtigung begründet (vgl. Urteil des Hessischen LSG vom 1. November 2005, L 2 RA 66/04 unter Bezugnahme auf das Urteil des BSG vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R).
- LSG Bayern, 11.07.2001 - L 20 RJ 102/01
Pflicht des gesetzlichen Rentenversicherers zur Vergabe einer neuen …
- LSG Hamburg, 23.04.2003 - L 1 RJ 91/00
Altersruhegeldanspruch - griechische Staatsangehörige - Vollendung des 60. …
- LSG Baden-Württemberg, 24.06.2014 - L 11 R 2651/13
Anspruch auf Neuvergabe einer Versicherungsnummer unter Berücksichtigung eines …
- LSG Hessen, 01.11.2005 - L 2 RA 66/04
Änderung des Geburtsdatums in der Versicherungsnummer eines ehemals türkischen …
- SG Gießen, 27.11.2013 - S 4 R 286/10
Änderung des bei Ausstellung des Sozialversicherungsausweises angegebenen …
- LSG Bayern, 12.05.2004 - L 16 RJ 579/02
Anspruch auf Zahlung von Altersrente wegen Vollendung des 65. Lebensjahres; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 05.10.2001 - L 13 RJ 27/01
Rentenversicherung
- BSG, 22.12.2023 - B 5 R 120/23 B
Vergabe einer neuen Versicherungsnummer (VSNR) mit geändertem Geburtsdatum an …
- SG Mannheim, 03.08.2016 - S 15 R 3936/14
Anspruch auf Vergabe einer neuen Versicherungsnummer
- LSG Berlin, 19.01.2004 - L 16 RJ 30/01
Anspruch auf eine neue Versicherungsnummer mit geändertem Geburtsdatum im …
- BSG, 19.04.2012 - B 13 R 432/11 B
- LSG Baden-Württemberg, 29.06.2010 - L 10 R 1642/10
- LSG Baden-Württemberg, 09.07.2013 - L 11 R 47/13
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.05.2011 - L 16 R 169/11
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Rechtsprechung
| BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R |
Volltextveröffentlichungen (10)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Sozialgerichtsbarkeit.de
Rentenversicherung
- lexetius.com
- Judicialis
SGB VI § 228a Abs 3
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Minderung der Witwerrente - Bundesknappschaft - Knappschaftsruhegeld - Versichertenrente - Änderung der Bruttorente - Wohnungswechsel - Beitrag zur Krankenversicherung - Änderung der Berechnungsgrundlagen
- Deutsche Rentenversicherung
- rechtsportal.de
Rechtsbehelfsfrist beim Berichtigungsbescheid, Verringerung des Rentenzahlbetrags nach Umzug in das Beitrittsgebiet
- datenbank.nwb.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
Besprechungen u.ä.
Papierfundstellen
- NZS 2001, 336 (Ls.)
- NJ 2001, 336 (Ls.)
- SGb 2001, 237
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (12)
- BVerfG, 18.02.1998 - 1 BvR 1318/86
Hinterbliebenenrenten
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Die Witwerrente des K.H. diente, wie alle Hinterbliebenenrenten und anders als die Versichertenrenten, nicht dem Lohn-, sondern dem Unterhaltsersatz (Bundesverfassungsgericht vom 18. Februar 1998, BVerfGE 97, 271, 287 mwN).Die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG kann ihm bereits deshalb nicht entgegenstehen, da die Hinterbliebenenrente nicht dem Eigentumsschutz unterfällt (hierzu BVerfG vom 18. Februar 1998, BVerfGE 97, 271, 283 ff).
Prüfungsmaßstab ist insoweit vor allem das Verhältnismäßigkeitsprinzip (vgl BVerfG vom 18. Februar 1998, BVerfGE 97, 271, 286 mwN).
- BSG, 31.05.1990 - 8 RKn 22/88
Berichtigung eines Bescheides nach § 38 SGB X, Ermessen
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Sie hat dabei eine Ermessensentscheidung zu treffen (Senatsurteil vom 31. Mai 1990, BSGE 67, 70, 72 = SozR 3-1300 § 38 Nr. 1).Zwar liegt ein Rechenfehler iS des § 38 Satz 1 SGB X nur vor, wenn er auch offenbar ist (siehe das Senatsurteil vom 31. Mai 1990, BSGE 67, 70, 71 = SozR 3-1300 § 38 Nr. 1).
Enthält ein Bescheid eine für einen verständigen Leser sofort erkennbare Unrichtigkeit, muß sich der Rentenberechtigte - auch wenn sich der Fehler in einem mehrere Seiten umfassenden Bescheid findet - die Berichtigung des Bescheides zu seinen Ungunsten gefallen lassen (hierzu der Senat im Urteil vom 31. Mai 1990, BSGE 67, 70, 72 = SozR 3-1300 § 38 Nr. 1).
- BVerfG, 06.06.1989 - 1 BvR 921/85
Reiten im Walde
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Denn diese Regelung berührt nicht direkt und gezielt, sondern allenfalls mittelbar das Recht, jeden Ort des Bundesgebietes aufzusuchen und sich dort aufhalten zu dürfen; das Grundrecht schützt nicht vor jedem Nachteil, der auf staatliche Maßnahmen zurückgeht (vgl BVerfG, Kammerbeschluß vom 20. Juli 1999 - 1 BvQ 10/99, NJW 1999, 3477; BVerfG vom 6. Juni 1989, BVerfGE 80, 137, 150;… vgl ferner das Senatsurteil vom 2. November 1988, SozR 2200 § 1265 Nr. 88 S 299).
- BVerfG, 14.03.2000 - 1 BvR 284/96
Kriegsbeschädigtengrundrente
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Der Gesetzgeber darf jedoch keine Ungleichbehandlungen auf Dauer anlegen (vgl BVerfG vom 14. März 2000 - 1 BvR 284/96 ua, NJW 2000, 1855, 1857 f). - BSG, 12.07.1989 - 7 RAr 62/88
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme - ABM - Arbeitsentgelt - Arbeitslosengeld - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Denn auf dem Wege des Herstellungsanspruchs können zwar gewisse sozialrechtliche Voraussetzungen für die Gewährung von Leistungen, wie etwa eine verspätete Antragstellung, als erfüllt angesehen werden; dies gilt jedoch nicht für außerhalb des Sozialrechtsverhältnisses liegende Tatbestände, die nach materiellem Recht auf den Leistungsanspruch Einfluß haben (BSG vom 12. Juli 1989 - 7 RAr 62/88, NZA 1990, 76 mwN;… vgl auch das Senatsurteil vom 14. November 1989, SozR 2200 § 1248 Nr. 49: keine Ersetzung einer Zeit der Arbeitslosigkeit, wenn der Versicherte wegen unrichtiger Beratung ins Ausland gegangen ist). - BVerfG, 20.07.1999 - 1 BvQ 10/99
Weitere Entscheidung zur Rechtschreibreform, hier: keine einstweilige Anordnung …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Denn diese Regelung berührt nicht direkt und gezielt, sondern allenfalls mittelbar das Recht, jeden Ort des Bundesgebietes aufzusuchen und sich dort aufhalten zu dürfen; das Grundrecht schützt nicht vor jedem Nachteil, der auf staatliche Maßnahmen zurückgeht (vgl BVerfG, Kammerbeschluß vom 20. Juli 1999 - 1 BvQ 10/99, NJW 1999, 3477; BVerfG vom 6. Juni 1989, BVerfGE 80, 137, 150;… vgl ferner das Senatsurteil vom 2. November 1988, SozR 2200 § 1265 Nr. 88 S 299). - BSG, 24.03.1994 - 5 RJ 22/93
Rechtmäßigkeit der Umwandlung der Witwenrente in eine Hinterbliebenenrente - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Das LSG ist davon ausgegangen, daß der Bescheid vom "12. August 1997" im unmittelbaren Anschluß an die Absendung des Anhörungsschreibens vom 11. August 1997 erging, hat sich jedoch mit der - dann zutreffenden - Erwägung beholfen, daß der Anhörungsfehler jedenfalls im Widerspruchsverfahren geheilt sei (so für die angenommene Fallgestaltung bereits BSG vom 24. März 1994 - 5 RJ 22/93, HVBG-INFO 1994, 1829). - BSG, 02.11.1988 - 5a RKn 6/87
Unterhalt; Polen; Ehegatte; Wert
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Denn diese Regelung berührt nicht direkt und gezielt, sondern allenfalls mittelbar das Recht, jeden Ort des Bundesgebietes aufzusuchen und sich dort aufhalten zu dürfen; das Grundrecht schützt nicht vor jedem Nachteil, der auf staatliche Maßnahmen zurückgeht (vgl BVerfG, Kammerbeschluß vom 20. Juli 1999 - 1 BvQ 10/99, NJW 1999, 3477; BVerfG vom 6. Juni 1989, BVerfGE 80, 137, 150; vgl ferner das Senatsurteil vom 2. November 1988, SozR 2200 § 1265 Nr. 88 S 299). - BGH, 17.01.1991 - VII ZB 13/90
Beginn und Lauf von Rechtsmittelfristen im Hinblick auf eine Berichtigung des …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Hier ist für die Rechtsbehelfsfristen die berichtigende Entscheidung - ausnahmsweise (vgl BGH vom 17. Januar 1991, BGHZ 113, 228, 230 f mwN) - dann maßgebend, wenn die unberichtigte Entscheidung keine ausreichende Grundlage für die Entscheidung über die Rechtsmitteleinlegung abgibt. - BVerwG, 11.01.2000 - 11 VR 4.99
Fristversäumnis bei Aussetzungsantrag; Planfeststellung; Auslegung eines …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R
Soweit sich der angefochtene Bescheid in seiner Teilbedeutung als Berichtigungsbescheid als rechtmäßig erweist - wie im folgenden ausgeführt -, ändert er nicht den Inhalt des Bescheides vom 27. November 1996, sondern lediglich dessen Verlautbarung: Die Berichtigung stellt lediglich klar, was wirklich gewollt war (so zur Parallelvorschrift des § 42 VwVfG: BVerwG vom 11. Januar 2000 - 11 VR 4/99, NVwZ 2000, 553, 555 unter Bezugnahme auf BVerwG vom 15. Mai 1970 - VI C 26.66, DÖV 1970, 747 = Buchholz 237.7 § 98 NWLBG Nr. 8). - BGH, 10.03.1981 - VI ZR 236/79
Bemessung des Schmerzensgeldes für Prellungen
- BVerwG, 15.05.1970 - VI C 26.66
Rückforderung überzahlter Bezüge bei "offenbarer Unrichtigkeit" des …
- LSG Berlin-Brandenburg, 03.04.2012 - L 27 R 1009/10
Witwenrente - Einkommen - Rentenwert
Rn. 20 Der durch den Senat vorgenommenen Auslegung des Regelungsinhalts des Bescheides vom 10. Mai 2007 steht auch nicht das Urteil des Bundessozialgerichts vom 19. Oktober 2000, Az. B 8 KN 8/99 R (SozR 3-2600 § 228a Nr. 1) entgegen.Nur diese Auslegung des § 228a Abs. 3 SGB VI trägt Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Vorschrift Rechnung und stimmt mit den Gesetzesmaterialien überein (vgl. Bundessozialgericht -BSG-, Urteil vom 19. Oktober 2000, aaO).
Die Regelung des § 228 a Abs. 3 SGB VI stellt keine unzumutbare Belastung dar und steht im angemessenen Verhältnis zum Regelungsziel (vgl. BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, aaO).
Den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt es, wenn Übergangsregelungen den unterschiedlichen Lebensverhältnissen in West und Ost mit einer am Gerechtigkeitsgedanken orientierten Betrachtungsweise noch entsprechen (vgl. BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, aaO).
- LSG Berlin-Brandenburg, 28.06.2007 - L 6 RA 41/04
Zulassung der Berufung bei grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache
Insoweit werde auf die Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 8/99 R - verwiesen.Zum einen ist die Frage der Verfassungsmäßigkeit des § 228a Abs. 3 SGB VI iVm § 97 SGB VI, d.h. die Zugrundelegung des aktuellen Rentenwertes (Ost) bei Bestimmung des Freibetrages im Rahmen der Einkommensanrechnung auf Hinterbliebenenrenten bei Umzug des Rentenberechtigten in das Beitrittsgebiet, wozu - was dem Kläger bekannt ist - auch das Gebiet des Landes Berlin gehört, in dem das Grundgesetz vor dem 03. Oktober 1990 nicht galt, höchstrichterlich durch die Entscheidung des BSG vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 8/99 R (SozR 3-2600 § 228a Nr. 1) geklärt.
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.07.2007 - L 8 R 1191/06
Rechtswidrige Zusicherung; Rücknahme; Umzug ins Beitrittsgebiet
Denn bei einem Verzug aus dem "alten Bundesgebiet" in das Beitrittsgebiet - hier in den Ostteil Berlins - steht nur ein gegenüber dem bisherigen Freibetrag geringerer Betrag aus dem Einkommen - hier der Altersrente - anrechnungsfrei zu, sodass sich die Witwenrente mit dem Umzug verringert (vgl. zu einem gleichartigen Sachverhalt und der Verfassungsgemäßheit der maßgebenden Regelung in § 228a Abs. 3 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch [-SGB VI-]: BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 8/99 R - in SozR 3-2600 § 228a Nr. 1).Gleiches gilt bezüglich des von der Klägerin geltend gemachten, aus Vermögensdispositionen resultierenden Vertrauensschutzes, der bei einem Renteneinkommen von über 1.100,- EUR und einer Differenz von rund 33,- EUR monatlich zumindest zweifelhaft erscheint (vgl. BSG, SozR 3-2600 § 228a Nr. 1).
- BSG, 28.09.2010 - B 5 R 42/10 B 11 Insbesondere setzt sich die Klägerin in nicht ausreichender Weise mit der - im angefochtenen Urteil zitierten Rechtsprechung des BVerfG (…Urteil vom 14.3.2000 - 1 BvR 284/96, 1 BvR 1659/96 - SozR 3-3100 § 84a Nr. 3) und des BSG (Urteil vom 19.10.2000 - B 8 KN 8/99 R - SozR 3-2600 § 228a Nr. 1) zu der aufgeworfenen Problematik auseinander.
14 Eine Divergenz ist auch nicht schlüssig dargelegt, soweit die Klägerin geltend macht, das LSG weiche von den Entscheidungen des BSG vom 19.10.2000 (B 8 KN 8/99 R - SozR 3-2600 § 228a Nr. 1) ab.
- LSG Baden-Württemberg, 25.01.2022 - L 11 R 2539/20
Zu Unrecht erbrachte Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung - zu hohe …
Dies begründe bereits grobe Fahrlässigkeit (Hinweis auf BSG 19.10.2000, B 8 KN 8/99 R; LSG Baden-Württemberg 07.08.2013, L 5 R 5759/11). - LSG Berlin-Brandenburg, 31.05.2012 - L 8 R 26/11
FRG-Zeiten - Entgeltpunkte - Umzug alte und neue Bundesländer - gewöhnlicher …
In dem Auskunftsersuchen des Klägers in seiner Angelegenheit ist eine solche Eingrenzung jedenfalls nicht ersichtlich, ohne dass vorliegend entschieden werden müsste, ob das Auskunftsersuchen der Ehefrau zu Hinweisen auch auf die Sach- und Rechtslage bei einem Umzug in die neuen Bundesländer Anlass hätte geben müssen (vgl. zum Umfang von Beratungspflichten etwa BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 8/99 R, Fundstelle Juris). - LSG Sachsen, 23.01.2019 - L 6 R 178/18
Rechtmäßigkeit der Rücknahme eines Bescheides über die Gewährung einer …
Enthält ein Bescheid eine für einen verständigen Leser sofort erkennbare Unrichtigkeit, muss sich der Rentenberechtigte - auch wenn sich der Fehler in einem mehrere Seiten umfassenden Bescheid findet - die Berichtigung des Bescheides zu seinen Ungunsten gefallen lassen (BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, Az. B 8 KN 8/99 R Rdnr. 37 = SozR-2600 § 228a Nr. 1).
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Rechtsprechung
| BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Sozialgerichtsbarkeit.de
Alterssicherung der Landwirte
- lexetius.com
- Judicialis
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Befreiung von Versicherungspflicht - Alterssicherung der Landwirte - Landwirtschaftliche Unternehmerin - Beitragspflichtigkeit - Abgabe des landwirtschaftlichen Betriebes - Weiterversicherungserklärung - Verfassungswidrige Benachteiligung
- datenbank.nwb.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- SGb 2001, 237
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (9)
- BSG, 12.02.1998 - B 10 LW 2/97 R
Altershilfe für Landwirte - Pflichtversicherung - Befreiung - Landwirtsehegatte - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Die Befreiungsmöglichkeit scheitert daher an § 85 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ALG, da sämtliche Voraussetzungen der Nrn 1 bis 3 kumulativ (zusammen angehäuft) erfüllt sein müssen (vgl Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 11 zu den Voraussetzungen von § 85 Abs. 3a ALG).Eine andere Betrachtung liefe darauf hinaus, daß das Gericht die Rolle des Gesetzgebers übernähme, was der Bindung an Recht und Gesetz (Art. 20 Abs. 2 und 3 GG) entgegenstände (vgl Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 12 mwN).
Dem diente die Erhöhung der Zahl der Beitragszahler durch Einbeziehung des neuen Personenkreises der Bäuerinnen und die Umgestaltung der Beitragszuschußregelung (vgl Entwurf eines ASRG, BT-Drucks 12/5700, S I, 62 f, 66;… die Senatsurteile vom 12. Februar 1998, BSGE 81, 294, 297 = SozR 3-5868 § 1 Nr. 1 S 1, 5; SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 14).
Für letzteren Personenkreis sind mit dem ASRG-ÄndG eng begrenzte weitere Befreiungsmöglichkeiten (§ 85 Abs. 3a und 3b ALG) geschaffen worden zur Vermeidung von Härten, die sich aus dem ASRG ergeben hatten (vgl Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 14).
§ 85 Abs. 3 ALG ist eine Übergangsvorschrift im Rahmen der Agrarsozialreform, bei der dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zusteht (vgl Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 15 zu § 85 Abs. 3a ALG unter Hinweis auf BVerfGE 44, 1, 21).
- BSG, 29.03.1990 - 4 RLw 4/89
Erstattungsfähigkeit nach § 27 GAL entrichteter Beiträge
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Bei den danach begründeten Beiträgen handelt es sich in beiden Fällen um Pflichtbeiträge (vgl BSG, Urteil vom 29. März 1990, SozR 3-5850 § 48 Nr. 1 S 1, 5).Aufgrund der Unwiderruflichkeit der Weiterversicherungserklärung konnte die Versicherungspflicht während der Geltungsdauer des GAL vor Vollendung des 60. Lebensjahres oder vor Beginn bestimmter Sozialleistungen wie dem Altersgeld (§ 27 Abs. 1 Satz 5 GAL) nicht beendet werden (vgl BSG, Urteil vom 29. März 1990, SozR 3-5850 § 48 Nr. 1 S 5 f;… BVerfG, Beschluß des Dreier-Ausschusses vom 3. September 1982, SozR 5850 § 27 GAL Nr. 5).
- BVerfG, 08.12.1976 - 1 BvR 810/70
Nichtehelichen-Erbrecht
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
§ 85 Abs. 3 ALG ist eine Übergangsvorschrift im Rahmen der Agrarsozialreform, bei der dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zusteht (vgl Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 15 zu § 85 Abs. 3a ALG unter Hinweis auf BVerfGE 44, 1, 21).
- BSG, 12.02.1998 - B 10/4 LW 9/96 R
Alterssicherung der Landwirte - Versicherungspflicht - Ehegatte eines Landwirts - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Dem diente die Erhöhung der Zahl der Beitragszahler durch Einbeziehung des neuen Personenkreises der Bäuerinnen und die Umgestaltung der Beitragszuschußregelung (vgl Entwurf eines ASRG, BT-Drucks 12/5700, S I, 62 f, 66; die Senatsurteile vom 12. Februar 1998, BSGE 81, 294, 297 = SozR 3-5868 § 1 Nr. 1 S 1, 5;… SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 14). - BSG, 29.10.1985 - 11a RLw 4/84
Befreiung von einer Beitragspflicht - Altershilfe für Landwirte
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Bis zur Bescheiderteilung hatte vorübergehend und vorrangig eine - die Weiterentrichtungspflicht nach § 84 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 ALG zurückdrängende - Beitragspflicht als Landwirtsehegattin vorgelegen; es bestand keine doppelte Beitragspflicht (vgl BSG, Urteil vom 29. Oktober 1985, SozR 5850 § 27 Nr. 6 S 9, 11 f). - BSG, 25.11.1998 - B 10 LW 10/97 R
Alterssicherung der Landwirte - Versicherungspflicht - Bäuerin - Nichtmitarbeit - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Nach Beendigung Ihrer Tätigkeit als landwirtschaftliche Unternehmerin war sie nicht wie die meisten Bäuerinnen, die lediglich Ehefrau des Allein-Unternehmers sind, am Aufbau einer eigenständigen Alterssicherung gehindert (vgl dazu Senatsurteil vom 25. November 1998, BSGE 83, 145, 148 ff = SozR 3-5868 § 1 Nr. 2 S 16, 20 ff). - BSG, 17.08.2000 - B 10 LW 12/99 R
Altersrente - Gewährung - Wartezeit - Landwirtschaft - Ehegatte - …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Eine besondere Härte liegt auch nicht darin, daß der Klägerin im Gegensatz zu den erstmals am 1. Januar 1995 versicherungspflichtigen Landwirtsehegatten keine Zeiten des Ehegatten nach § 92 Abs. 1 Satz 1 ALG beitragsfrei übertragen werden (vgl Senatsurteile vom 17. August 2000, B 10 LW 3/99 R, B 10 LW 5/99 R, B 10 LW 12/99 R - zur Veröffentlichung vorgesehen -). - BSG, 17.08.2000 - B 10 LW 3/99 R
Beitragsfreie Anrechnung von Ehezeiten in der Alterssicherung der Landwirte, …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Eine besondere Härte liegt auch nicht darin, daß der Klägerin im Gegensatz zu den erstmals am 1. Januar 1995 versicherungspflichtigen Landwirtsehegatten keine Zeiten des Ehegatten nach § 92 Abs. 1 Satz 1 ALG beitragsfrei übertragen werden (vgl Senatsurteile vom 17. August 2000, B 10 LW 3/99 R, B 10 LW 5/99 R, B 10 LW 12/99 R - zur Veröffentlichung vorgesehen -). - BSG, 17.08.2000 - B 10 LW 5/99 R
Berücksichtigung von sog. zugesplitteten Zeiten in der Alterssicherung der …
Auszug aus BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 1/99 R
Eine besondere Härte liegt auch nicht darin, daß der Klägerin im Gegensatz zu den erstmals am 1. Januar 1995 versicherungspflichtigen Landwirtsehegatten keine Zeiten des Ehegatten nach § 92 Abs. 1 Satz 1 ALG beitragsfrei übertragen werden (vgl Senatsurteile vom 17. August 2000, B 10 LW 3/99 R, B 10 LW 5/99 R, B 10 LW 12/99 R - zur Veröffentlichung vorgesehen -).
- BSG, 25.07.2002 - B 10 LW 12/01 R
Alterssicherung der Landwirte - mitarbeitender Familienangehöriger - Ausbildung - …
a) Der - von der Revision für sich reklamierte - Grundsatz des Ausschlusses einer Doppelversicherung schützt den Kläger nicht vor der Belastung mit Beiträgen zur AdL sowie zur gesetzlichen RV, denn seine Bedeutung beschränkt sich auf verschiedene Versicherungspflichttatbestände innerhalb der AdL, er erstreckt sich jedoch nicht über deren Grenzen hinaus (vgl Senatsurteile vom 19. Oktober 2000, aaO S 8;… vom 17. August 2000, BSGE 87, 66, 71 = SozR 3-5868 § 92 Nr. 1 S 6).Der Kläger vermag keine Anhaltspunkte dafür zu benennen, dass der Gesetzgeber hier entweder der Rechtsprechung ein Einschreiten zur Regelung der vorliegenden Fallgestaltung überlassen wollte oder dass das Fehlen einer Befreiungsmöglichkeit für die Betroffenen auf einem Versehen oder Übersehen beruht (dazu näher Senatsurteile vom 19. Oktober 2000, SozR 3-5868 § 85 Nr. 3 S 16, 18;… vom 12. Februar 1998, aaO S 13 f).
- BSG, 30.03.2006 - B 10 LW 3/04 R
Alterssicherung der Landwirte - Erwerbsminderungsrente - versicherungsrechtliche …
Andererseits setzte er sich die gerechtere Ausgestaltung und finanzielle Stabilisierung des agrarsozialen Sicherungssystems zum Ziel; dem diente die Erhöhung der Zahl der Beitragszahler durch die Einbeziehung des neuen Personenkreises der Bäuerinnen und die Umgestaltung ua der Beitragszuschussregelung (vgl BSG SozR 3-5868 § 85 Nr. 3 S 16, 19 mwN).Die Integration der Bäuerinnen in das neue System der AdL bedeutete für den Gesetzgeber eine große Herausforderung (…vgl zu den aufgeworfenen Fragen stellvertretend BSGE 81, 294 = SozR 3-5868 § 1 Nr. 1;… SozR 4-5868 § 92 Nr. 1 ;… SozR 4-5868 § 97 Nr. 1 ), wobei das Bemühen erkennbar ist, sich aus dem ASRG 1995 ergebende Härten zu vermeiden (vgl BSG SozR 3-5868 § 85 Nr. 3 ).
- BSG, 17.04.2002 - B 10 LW 4/01 R
Alterssicherung der Landwirte - Befreiung - Versicherungspflicht - Ehegatte eines …
Der erkennende Senat hatte bereits grundsätzlich auf den abschließenden Charakter des "Bündels von vorübergehenden und dauernden Befreiungsmöglichkeiten" hingewiesen und verdeutlicht, dass insbesondere kein Anlass besteht, die bestehenden Übergangsregelungen (dort des ASRG-ÄndG) noch zu erweitern (…Senatsurteil vom 12. Februar 1998, SozR 3-5868 § 85 Nr. 2 S 9, 13 f mwN; bestätigt durch Urteil vom 19. Oktober 2000, SozR 3-5868 § 85 Nr. 3;… siehe bereits das Urteil vom 19. Dezember 1995, SozR 3-5868 § 85 Nr. 1, "Kapitallebensversicherung", dort insbesondere S 3 f zur wortgetreuen Gesetzesauslegung).
- BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 14/99 R
Befreiung von Versicherungspflicht - Alterssicherung der Landwirte - …
Bis dahin hat vorübergehend und vorrangig eine - die Weiterentrichtungspflicht zurückdrängende - Beitragspflicht als Landwirtsehegattin vorgelegen (s das Urteil des Senats vom 19. Oktober 2000 - B 10 LW 1/99 R -, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen). - BSG, 19.10.2000 - B 10 LW 20/99 R
Befreiung von Versicherungspflicht - Ehemaliger Landwirt - Landwirtschaftliches …
Entsprechend hat der Senat mit Urteil vom 19. Oktober 2000 (B 10 LW 1/99 R) entschieden, daß der Ehefrau eines Landwirts, die am 31. Dezember 1994 als Weiterversicherte beitragspflichtig war, die Befreiung nach der Regelung des § 85 Abs. 3 ALG verstellt ist. - LSG Berlin-Brandenburg, 25.11.2010 - L 22 LW 1/09
Befreiungsantrag; Ehefrau eines Landwirts im Nebenerwerb; Missbrauchskosten
Rn. 24 Die befristeten Übergangsregelungen des § 85 Abs. 3 Satz 1, Abs. 4 Satz 1 ALG bewahren nur die erstmals zum 01. Januar 1995 neu in die Versicherungspflicht einbezogenen Landwirtsehegatten davor, zur Landwirtschaftlichen Alterskasse beitragspflichtig zu werden, - u. a. - unter der Voraussetzung, dass eine anderweitige, außerhalb des landwirtschaftlichen Alterssicherungssystems öffentlich- oder privatrechtliche Alterssicherung abgeschlossen worden ist (§ 85 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 3 ALG; vgl. BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, B 10 LW 1/99 R, veröffentlicht in juris).
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