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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 22.02.1995

Rechtsprechung
   BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,1505
BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94 (https://dejure.org/1995,1505)
BVerwG, Entscheidung vom 18.05.1995 - 4 C 4.94 (https://dejure.org/1995,1505)
BVerwG, Entscheidung vom 18. Mai 1995 - 4 C 4.94 (https://dejure.org/1995,1505)
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Volltextveröffentlichung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 1995, 1012
  • DÖV 1995, 951
  • UPR 1995, 391
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (18)

  • BVerwG, 22.03.1985 - 4 C 15.83

    Planrechtfertigung als "Gebotensein" nach den Zielen des FStrG ; Abgrenzung zur …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Der Abschnitt war bereits Gegenstand zweier Planfeststellungsbeschlüsse vom 23. März 1979, die der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nach Zurückverweisung der Sache durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 73.82 - (BVerwGE 71, 163 ) und - BVerwG 4 C 15.83 - (BVerwGE 71, 166 ) mit Urteil vom 29. März 1988 aufgehoben hat.

    Unabhängig davon habe die Planfeststellungsbehörde die Rechtfertigung des Vorhabens nach den dazu im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 1985 (BVerwGE 71, 166 ) gemachten Ausführungen geprüft und rechtsfehlerfrei bejaht.

    Damit bringt der Gesetzgeber eindeutig zum Ausdruck, daß die Bedarfsplanung nicht lediglich ein Instrument der Finanzplanung ist, als solches nur haushaltsrechtliche Wirkungen erzeugt und für die Frage der Planrechtfertigung nur indizielle Bedeutung hat (so die frühere Rechtsprechung des erkennenden Senats, vgl. z.B. Urteil vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 15.83 -, BVerwGE 71, 166 ).

    Das ergibt sich schon daraus, daß die Planfeststellungsbehörde unabhängig von der Bedarfsfeststellung im Ausbauplan den konkreten Bedarf nach den im Urteil des erkennenden Senats vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 15.83 - (BVerwGE 71, 166 ) gemachten Ausführungen ermittelt und nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichtshof zutreffend bejaht hat.

  • BVerwG, 21.07.1994 - 4 VR 1.94

    Vorhaben mit vordringlichem Bedarf - Fernstraßenausbau - Planbetroffener - …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Darauf hat der Senat schon in seinem Beschluß vom 21. Juli 1994 - BVerwG 4 VR 1.94 - hingewiesen.

    Das hat der Senat schon in seinem gegenüber den Klägern ergangenen Beschluß vom 21. Juli 1994 - BVerwG 4 VR 1.94 - (BVerwGE 96, 239 [245 f.]) ausgeführt.

  • BVerwG, 05.12.1986 - 4 C 13.85

    Flughafenplanung, Verkehrsflughafen München II

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Ob dazu Gutachten gehören, beurteilt sich nach den Gegebenheiten des Einzelfalls (BVerwG, Urteil vom 5. Dezember 1986 - BVerwG 4 C 13.85 - BVerwGE 75, 214 [224]).

    Unter welchen Voraussetzungen im einzelnen ein Raumordnungsverfahren oder die Aktualisierung des Ergebnisses eines durchgeführten Raumordnungsverfahrens erforderlich ist, bestimmt sich nach Landesrecht und entzieht sich damit einer revisionsgerichtlichen Überprüfung (BVerwG, Urteil vom 5. Dezember 1986 - BVerwG 4 C 13.85 - BVerwGE 75, 214 [223]).

  • BVerwG, 22.03.1985 - 4 C 73.82

    Planungsleitsatz (Begriffsbestimmung) - Zielvorgabe - Fernstraßen - …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Der Abschnitt war bereits Gegenstand zweier Planfeststellungsbeschlüsse vom 23. März 1979, die der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nach Zurückverweisung der Sache durch die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 73.82 - (BVerwGE 71, 163 ) und - BVerwG 4 C 15.83 - (BVerwGE 71, 166 ) mit Urteil vom 29. März 1988 aufgehoben hat.

    Dabei handelt es sich, wie der Senat bereits im Urteil vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 73.82 - (BVerwGE 71, 163 [165 f.]) entschieden hat, nur um einen für die Abwägung bedeutsamen Optimierungsgrundsatz.

  • EuGH, 19.11.1991 - C-6/90

    Francovich und Bonifaci / Italien

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Mehr fordert EG-Recht nicht ( EuGH , Urteil vom 19. November 1991 in den verbundenen Rechtssachen C-6/90 und C-9/90, Frankovich u.a., Sammlg.
  • BVerwG, 14.02.1975 - IV C 21.74

    Schutzauflagen zugunsten betroffener Grundstücke - Planfeststellungsbeschluss zum …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Der Verwaltungsgerichtshof hat die von der Planfeststellungsbehörde getroffene Entscheidung in bezug auf den Abwägungsvorgang und das Abwägungsergebnis nach den vom erkennenden Senat (vgl. Urteil vom 14. Februar 1975 - BVerwG 4 C 21.74 - BVerwGE 48, 56 [63 ff.]) entwickelten und in ständiger Rechtsprechung angewandten Maßstäben überprüft und für rechtmäßig befunden.
  • BVerwG, 07.05.1971 - IV C 76.68

    Verfahren zur Aufstellungs von Bebauungsplänen; Auslegungsfrist; Mitteilung der …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Weitergehende Anforderungen ergeben sich auch nicht aus - ungeschriebenen - planungsrechtlichen Grundsätzen (vgl. insofern zur Begründung des Bebauungsplans Urteil vom 7. Mai 1971 - BVerwG 4 C 76.68 - DÖV 1971, 633 ; Buchholz § 406.11, § 2 BBauG Nr. 7).
  • BVerwG, 15.01.1982 - 4 C 26.78

    Notwendige Beiladung einer Gemeinde als Straßenbaulastträgerin; Rechtsnatur und …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Eine Rechtsverletzung der Kläger ist folglich ausgeschlossen; denn selbständig durchsetzbare Verfahrenspositionen vermittelt das UVP-Gesetz einem von einem UVP-pflichtigen Vorhaben Betroffenen ebensowenig, wie dies nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats Verfahrensvorschriften anderer Fachgesetze tun (vgl. z.B. Beschluß vom 3. August 1982 - BVerwG 4 B 145.82 - DVBl 1982, 1096 , für das Bauleitplanverfahren; Urteil vom 22. Februar 1980 - BVerwG 4 C 24.77 - DVBl 1980, 996 = NJW 1981, 239 = NVwZ 1982, 607 sowie vom 15. Januar 1982 - BVerwG 4 C 26.78 - BVerwGE 64, 325 = DVBl 1982, 359 = NJW 1982, 1546 , für die fernstraßenrechtliche Planfeststellung; Urteil vom 29. Mai 1981 - BVerwG 4 C 97.77 - BVerwGE 62, 243 = DÖV 1981, 719 = NJW 1981, 2769, für die wasserrechtliche Planfeststellung).
  • BVerwG, 04.07.1980 - 4 C 99.77

    Begriff des

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Eine Rechtsverletzung der Kläger ist folglich ausgeschlossen; denn selbständig durchsetzbare Verfahrenspositionen vermittelt das UVP-Gesetz einem von einem UVP-pflichtigen Vorhaben Betroffenen ebensowenig, wie dies nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats Verfahrensvorschriften anderer Fachgesetze tun (vgl. z.B. Beschluß vom 3. August 1982 - BVerwG 4 B 145.82 - DVBl 1982, 1096 , für das Bauleitplanverfahren; Urteil vom 22. Februar 1980 - BVerwG 4 C 24.77 - DVBl 1980, 996 = NJW 1981, 239 = NVwZ 1982, 607 sowie vom 15. Januar 1982 - BVerwG 4 C 26.78 - BVerwGE 64, 325 = DVBl 1982, 359 = NJW 1982, 1546 , für die fernstraßenrechtliche Planfeststellung; Urteil vom 29. Mai 1981 - BVerwG 4 C 97.77 - BVerwGE 62, 243 = DÖV 1981, 719 = NJW 1981, 2769, für die wasserrechtliche Planfeststellung).
  • BVerwG, 07.06.1991 - 7 C 43.90

    Atomgesetz - Genehmigung kerntechnischer Anlagen - Teilbetriebsgenehmigung - …

    Auszug aus BVerwG, 18.05.1995 - 4 C 4.94
    Selbst im Atomrecht, in dem die ordnungsgemäße Verfahrensdurchführung in besonderer Weise grundrechtsgewährleistende Funktion hat, muß der Kläger zur Begründung einer Rechtsverletzung geltend machen, "daß sich der von ihm gerügte Verfahrensfehler auf seine materiellrechtliche Position ausgewirkt haben könnte" (zuletzt BVerwG, Urteil vom 7. Juni 1991 - BVerwG 7 C 43.90 - BVerwGE 88, 286, 288).
  • BVerwG, 22.02.1980 - 4 C 24.77

    Änderung einer Ortsdurchfahrt im Zuge einer Bundesstraße - Anspruch Dritter auf …

  • BVerwG, 03.08.1982 - 4 B 145.82

    Kein Anspruch auf Fortführung eines Planaufstellungsverfahrens

  • BVerwG, 29.05.1981 - 4 C 97.77

    Beseitigung einer Teilstrecke eines oberirdischen Gewässers - Drittschützende …

  • EuGH, 09.08.1994 - C-396/92

    Bund Naturschutz in Bayern u.a. / Freistaat Bayern

  • BVerfG, 18.12.1968 - 1 BvR 638/64

    Hamburgisches Deichordnungsgesetz

  • BVerfG, 10.05.1977 - 1 BvR 514/68

    Öffentliche Last

  • BVerwG, 02.11.1992 - 4 B 205.92

    Planfeststellungsbeschluß - Straßenbauvorhaben - Gesamtplanung

  • BVerwG, 26.06.1981 - 4 C 5.78

    Rechtsnatur und gerichtliche Überprüfung der Planungs- und …

  • VGH Baden-Württemberg, 17.11.1995 - 5 S 334/95

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung: Einwendungsausschluß nach Ablauf der …

    Denn selbständig durchsetzbare Verfahrenspositionen vermittelt das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung Drittbetroffenen ebensowenig wie die Verfahrensvorschriften anderer Fachgesetze (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 - DVBl. 1995, 1012 m. w. N. und Erbguth/Schink, UVPG, Einleitung RdNr. 117 mit Literaturnachweisen).

    Die Kläger haben nicht nachvollziehbar die für den Erfolg ihres Klagebegehrens erforderlichen Auswirkungen der gerügten Verstöße gegen das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung auf ihre materiell-rechtliche Position dargetan (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a.a.O.).

    Es war Absicht des Gesetzgebers, die bis dahin nach der Rechtsprechung geltende Rechtslage zu ändern und die gerichtliche Überprüfung der Planrechtfertigung in bisherigem Umfang einzuschränken, wogegen auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 - DVBl. 1995, 951 und zuvor schon Urt. d. erk. Sen. v. 03.09.1993 - 5 S 874/92 - VBlBW 1994, 271 = NuR 1994, 234).

    Rn. 102 Jedenfalls ist die Argumentation der Kläger, die ihre Folgerungen insbesondere aus der Interpretation von § 1 Abs. 2 FStrAbG in der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 18.05.1995 a.a.O.) und des erkennenden Senats (…vgl. Urt. v. 03.09.1993 a.a.O.) im Zusammenhang mit der Planrechtfertigung zieht, deshalb abzulehnen, weil sie zu unverständlichen Ergebnissen führen müßte.

    Dementsprechend hat es auch das Bundesverwaltungsgericht gebilligt, unabhängig von der Bedarfsfeststellung im Ausbauplan die Zielkonformität einer planfestgestellten Vorhabens nach den bisherigen zur Planlegitimation aufgestellten Kriterien zu ermitteln (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 a.a.O.).

  • BVerwG, 28.11.1995 - 11 VR 38.95

    Kein Baustopp für den Tiergartentunnel

    Die UVP-Richtlinie enthält keinerlei Anhalt dafür, daß der nationale Gesetzgeber verpflichtet wäre, Naturschutzverbänden eine weitergehende Klagemöglichkeit zu eröffnen, als sie das nationale Recht allgemein bei der Verletzung von Verfahrensvorschriften eröffnet (vgl. BVerwG, Urteil vom 8. Juni 1995 - BVerwG 4 C 4.94 - UPR 1995, 391 (395)).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.1995 - 5 S 152/95

    Klagebefugnis einer Gemeinde gegen einen eisenbahnrechtlichen …

    Selbst der vom Vorhaben enteignend Betroffene kann einen Planfeststellungsbeschluß wegen eines Verfahrensverstoßes nur dann im Ergebnis mit Erfolg anfechten, wenn nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalls die konkrete Möglichkeit besteht, daß die Planungsbehörde ohne den Verfahrensfehler anders entschieden hätte (BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -DVBl. 1995, 1012/1016 f.; Beschl. v. 21.07.1994 - 4 VR 1.94 - BVerwGE 96, 239 u. v. 23.02.1994 - 4 B 35.94 - VBlBW 1994, 269 sowie Urt. d. Senats v. 22.03.1995 - 5 S 2448/94 - jeweils m. w. Nw.).

    Dies ist weder im Fachplanungsrecht (hier dem Allgemeinen Eisenbahngesetz - AEG - und dem VwVfG) noch im Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz - UVPG - der Fall (so ausdrücklich BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - a. a. O. m. w. Nw.).

    Es bedarf hier keiner Entscheidung, ob jedenfalls das Änderungsverfahren (vgl. dazu § 3 UVPG Nr. 10 der Anlage zu § 3) und möglicherweise wegen der Unbeachtlichkeit der Übergangsvorschrift in § 22 UVPG (vgl. Urt. d. EuGH v. 09.08.1994 - Rechtssache C-89/92 - DVBl. 1994, 1926 sowie BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a. a. O., S. 1015 u. Urt. d. Senats v. 22.03.1995, a. a. O.) auch bereits das ursprüngliche Planfeststellungsverfahren einer Umweltverträglichkeitsprüfung bedurft hätte und ob und inwieweit das tatsächlich durchgeführte Verfahren den Anforderungen an die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung genügt (vgl. auch hierzu BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a. a. O., S. 1015 f. sowie Urt. d. Senats v. 03.09.1993 - 5 S 874/92 - VBlBW 1994, 271).

    Rn. 38 c) Die hinsichtlich des Planfeststellungsbeschlusses vom 18.11.1993 auf den damals noch gültigen § 36 Bundesbahngesetz i. V. m. § 73 VwVfG und hinsichtlich des Planfeststellungsänderungsbeschlusses vom 09.05.1995 auf § 18 AEG i. V. m. § 76 VwVfG gestützte Planfeststellung entbehrt auch nicht der für jede Fachplanung erforderlichen Planrechtfertigung (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a. a. O., S. 1013 f. sowie Kühling, Fachplanungsrecht, RdNrn.

  • BVerwG, 16.08.1995 - 4 B 92.95

    Planfeststellung einer Bundesfernstraße - Umweltverträglichkeitsprüfung - …

    Die darin liegende Bewertung der privaten und öffentlichen Belange und ihrer Gewichtung im Verhältnis untereinander macht das Wesen der Planung als einer im Kern politischen und als solcher nur auf die Einhaltung des rechtlichen Rahmens gerichtlich überprüfbaren Entscheidung aus (ständige Rechtsprechung, vgl. zuletzt Urteil vom 18. Mai 1995 - BVerwG 4 C 4.94 - zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • VGH Baden-Württemberg, 13.03.1996 - 5 S 1743/95

    Straßenrechtliche Planfeststellung: Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen

    Als nicht enteignend Betroffener kann der Kläger mit Erfolg daher allenfalls die Verletzung solcher verfahrensrechtlicher Bestimmungen rügen, bei deren Beachtung die konkrete Möglichkeit einer anderen Sachentscheidung gerade im Hinblick auf solche Belange besteht, auf deren Berücksichtigung er einen Anspruch hat (vgl. Urt. d. Sen. v. 07.12.1995 - 5 S 152/95 - sowie BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 - DVBl. 1995, 1012/1016 f.; Beschl. v. 21.07.1994 - 4 VR 1.94 - BVerwGE 96, 239).

    Dies ist im Fachplanungsrecht (hier § 17 FStrG, § 73 LVwVfG) nicht der Fall (so ausdrücklich BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a.a.O.).

    Anhaltspunkte dafür, daß die Aufnahme in den Bedarfsplan eine gesetzgeberische Fehlentscheidung sein könnte, sind nicht ersichtlich (vgl. zur Reichweite der gesetzlichen Planrechtfertigung BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 - a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1338/95

    Zu den Voraussetzungen eines Entschädigungsanspruchs wegen Beeinträchtigung des …

    Ob Gutachten dazu gehören, beurteilt sich nach den Gegebenheiten des Einzelfalles (vgl. hierzu BVerwG, Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -, DVBl. 1995, 1012 = UPR 1995, 391).

    Zwar bedarf der Bau einer Bundesfernstraße, für die das Planfeststellungsverfahren - wie hier - nach dem 03.07.1988, dem Ablauf der Frist für die Umsetzung der Richtlinie des Rates für die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten vom 27.06.1985 (UVP-Richtlinie), aber vor dem 01.08.1990, dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), eingeleitet worden ist, einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Maßgabe der insoweit unmittelbar anwendbaren UVP-Richtlinie (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 - sowie Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -, DÖV 1995, 951 = UPR 1995, 361).

    Der Bedarfsplan trifft nicht bereits eine abschließende Entscheidung über die Zulässigkeit der Enteignung, sondern stellt nur eine der tatbestandlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Planfeststellung für das Straßenbauvorhaben verbindlich fest (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1301/95

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung: Zuständigkeit des Straßenbaulastträgers …

    Zwar bedarf der Bau einer Bundesfernstraße, für die das Planfeststellungsverfahren - wie hier - nach dem 03.07.1988, dem Ablauf der Frist für die Umsetzung der Richtlinie des Rates für die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten vom 27.06.1985 (UVP-Richtlinie), aber vor dem 01.08.1990, dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Maßgabe der insoweit unmittelbar anwendbaren UVP-Richtlinie (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 - sowie Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -, DÖV 1995, 951 = UPR 1995, 361).

    Der Bedarfsplan trifft nicht bereits eine abschließende Entscheidung über die Zulässigkeit der Enteignung, sondern stellt nur eine der tatbestandlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Planfeststellung für das Straßenbauvorhaben verbindlich fest (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.12.2000 - 8 S 2477/99

    Normenkontrolle eines Regionalplans

    Vielmehr konkretisiert der Gesetzgeber damit den Bedarf mit bindender Wirkung auch für die zur Rechtmäßigkeitskontrolle von Planfeststellungen berufenen Gerichte (BVerwG, Urt. v. 18.5.1995 - 4 C 4.94 - UPR 1995, 391;… Urt. v. 21.3.1996 - 4 C 26.94 - BVerwGE 100, 388 = NVwZ 1997, 169).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.03.1996 - 5 S 1110/95

    Klage einer Gemeinde gegen einen straßenrechtlichen Planfeststellungsbeschluß: …

    Zwar bedarf der Bau einer Bundesfernstraße, für die das Planfeststellungsverfahren - wie hier - nach dem 03.07.1988, dem Ablauf der Frist für die Umsetzung der Richtlinie des Rates für die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten vom 27.06.1985 (UVP-Richtlinie), aber vor dem 01.08.1990, dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Maßgabe der insoweit unmittelbar anwendbaren UVP-Richtlinie (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.01.1996 - 4 C 5.95 - sowie Urt. v. 18.05.1995 - 4 C 4.94 -, DÖV 1995, 951 = UPR 1995, ...1).

    Der Bedarfsplan trifft nicht bereits eine abschließende Entscheidung über die Zulässigkeit der Enteignung, sondern stellt nur eine der tatbestandlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Planfeststellung für das Straßenbauvorhaben verbindlich fest (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.05.1995, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.05.1999 - 20 B 1464/98
    Rn. 51 Vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Mai 1998 - 4 C 11.96 -, NuR 1998, 649 (652); Urteil vom 18. Mai 1995 - 4 C 4.94 -, DVBl. 1995, 1012 (1016 f.).
  • BVerwG, 30.08.1995 - 4 B 185.95

    UVP-Richtlinie - Straßen - Umweltverträglichkeitsprüfung - Freistellung

  • OVG Schleswig-Holstein, 15.02.2001 - 4 L 92/99

    Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses für den Bau und Betrieb einer …

  • VGH Baden-Württemberg, 10.06.1998 - 5 S 1581/96

    Sachlegitimation bei Veräußerung eines streitbefangenen Grundstücks; …

  • VG München, 15.11.2011 - M 2 K 10.3688

    Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken; Planungshoheit; Darstellungen des …

  • VG Hamburg, 26.08.2005 - 3 E 1828/05

    Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses zur "Wasserwirtschaftlichen …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.02.1997 - 1 C 11558/94

    Planrechtfertigung; Bedarfsplanung; Verkehrsprognose; Planungsziel; …

  • VG Neustadt, 18.09.2003 - 3 L 2252/03

    Erweiterung des Militärflughafens Ramstein

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.03.1996 - 4 K 3/95

    Landesnaturschutzverband; Beteiligungsrechte; Altruistische Verbandsklage; …

  • VGH Baden-Württemberg, 14.09.1995 - 8 S 520/95

    Straßenrechtliche Planfeststellung: Umweltverträglichkeitsprüfung - Änderung der …

  • OVG Niedersachsen, 16.10.1996 - 7 K 2363/92

    Straßenplanung: Abschnittsbildung; Abschnittsbildung; Abwägung, …

  • VG Schleswig, 10.12.2002 - 21 A 423/02

    Umweltverträglichkeitsprüfung, Planfeststellung, Planungskompetenz, Präklusion

  • VG Karlsruhe, 14.09.1998 - 5 K 2834/96

    Verpflichtungsbegehren auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis; Erteilung der …

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   BVerwG, 22.02.1995 - 11 VR 1.95   

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https://dejure.org/1995,5949
BVerwG, 22.02.1995 - 11 VR 1.95 (https://dejure.org/1995,5949)
BVerwG, Entscheidung vom 22.02.1995 - 11 VR 1.95 (https://dejure.org/1995,5949)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Februar 1995 - 11 VR 1.95 (https://dejure.org/1995,5949)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1995, 903
  • DÖV 1995, 779
  • UPR 1995, 391
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 16.08.1995 - 11 A 2.95

    Verkehrswegeplanung - Einwendungsausschluß - Anstoßwirkung - Nicht ortsansässiger …

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1995 - 11 VR 1.95
    Am 16. Januar 1995 hat die Antragstellerin im Verfahren BVerwG 11 A 2.95 Klage erhoben und gleichzeitig um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht.
  • BVerwG, 13.06.1994 - 7 VR 8.94

    Präklusion der Einwendung gegen einen Planfeststellungsbeschluss

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1995 - 11 VR 1.95
    Dieser Einwendungsausschluß erstreckt sich auch auf das gerichtliche Verfahren, so daß dort ein Abwehranspruch gegen die Planfeststellung nicht mehr durchgesetzt werden kann (vgl. BVerwG, Beschluß vom 13. Juni 1994 - BVerwG 7 VR 8.94 -).
  • BVerwG, 21.03.1996 - 4 C 26.94

    Vorgehen einer Gemeinde gegen fernstraßenrechtliche Planung

    Als Hoheitsträgerin kann die Gemeinde, wie der Verwaltungsgerichtshof zutreffend ausgeführt hat, den Planfeststellungsbeschluß wegen seiner enteignenden Vorwirkung nicht mit der Begründung angreifen, öffentliche, sie nicht in ihrer Planungshoheit schützende Belange, wie solche des Umweltschutzes, seien nicht oder nicht mit dem ihnen zukommenden Gewicht in die Abwägung eingestellt worden (Urteil vom 1. Juli 1988 - BVerwG 4 C 15.85 - Buchholz 11 Art. 28 GG Nr. 69 = NVwZ 1989, 247 = NuR 1990, 109; Urteil vom 24. November 1994 - BVerwG 7 C 25.93 - BVerwGE 97, 143 [151 ff.]; Beschluß vom 13. März 1995 - BVerwG 11 VR 2.95 - NVwZ 1995, 903, 905; NuR 1995, 250; UPR 1995, 268).
  • BVerwG, 10.02.2016 - 9 A 1.15

    Bundesfernstraße; Bundesstraße; Verkehrsanlage; Verkehrsweg; Gewinnungsbetrieb; …

    Aufgrund dieser gegenseitigen Rücksichtnahmepflicht kann der Bergbautreibende in allen Phasen der Planung der öffentlichen Verkehrsanlage erwarten, mit den von ihm geltend gemachten Vorstellungen, Anliegen und Wünschen gehört und im Rahmen des Möglichen berücksichtigt zu werden (vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. Februar 1995 - 11 VR 1.95 - Buchholz 442.09 § 20 AEG Nr. 1 S. 2 f.).
  • BVerwG, 15.09.1995 - 11 VR 16.95

    Recht des Schienenverkehrs: Parallelführung von Freileitungen bei der …

    Der Funktionszusammenhang, der nach § 1 Abs. 1 Satz 2 VerkPBG zu den Vorhaben des Baus oder der Änderung von Verkehrswegen der Bundeseisenbahnen gewahrt bleiben muß, ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts beim Bau neuer Unterwerke (vgl. Beschluß vom 29. Dezember 1994 - BVerwG 7 VR 12.94 -) und Bahnstromleitungen (vgl. z.B. Beschluß vom 22. Februar 1995 - BVerwG 11 VR 1.95 - ZfBergR 1995, 95 = RdE 1995, 191) bislang stillschweigend angenommen worden.
  • BVerwG, 16.08.1995 - 11 A 2.95

    Verkehrswegeplanung - Einwendungsausschluß - Anstoßwirkung - Nicht ortsansässiger …

    Am 16. Januar 1995 hat die Klägerin die vorliegende Klage erhoben und gleichzeitig im Verfahren BVerwG 11 VR 1.95 um vorläufigen Rechtschutz nachgesucht.
  • BVerwG, 13.03.1995 - 11 VR 5.95

    Planfeststellung - Wasserstraßen - Anhörung - Präklusion

    Wie der Senat zu der parallelen Vorschrift des § 20 Abs. 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 27. Dezember 1993 - BGBl I S. 2378, 2396 - (AEG) bereits entschieden hat (Beschluß vom 22. Februar 1995 - BVerwG 11 VR 1.95 -), ist der Einwendungsausschluß auch im gerichtlichen Verfahren zu beachten (zum Einwendungsausschluß nach § 17 Abs. 3 und 4 WaStrG a.F. vgl. BVerwGE 66, 99 ff.).
  • OVG Thüringen, 29.02.2024 - 5 EO 574/23

    Planfeststellung für den Bau einer Hochspannungsleitung; kommunales …

    Rn. 56 Als Hoheitsträgerin kann die Gemeinde den Planfeststellungsbeschluss wegen seiner enteignenden Vorwirkung nicht mit der Begründung angreifen, öffentliche, sie nicht in ihrer Planungshoheit schützende Belange, seien nicht oder nicht mit dem ihnen zukommenden Gewicht in die Abwägung eingestellt worden (…BVerwG, Urt. v. 1. Juli 1988 - 4 C 15.85 - Buchholz 11 Art. 28 GG Nr. 69 = NVwZ 1989, 247 = juris;… Urt. v. 24. November 1994 - 7 C 25.93 - BVerwGE 97, 143 = juris; Beschl. v. 13. März 1995 - 11 VR 2.95 - NVwZ 1995, 903, 905 = juris).
  • VG Schleswig, 03.08.2021 - 8 B 29/21

    Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs gegen eine …

    Der überwiegende Teil der Rechtsprechung - so auch die Kammer (siehe auch bereits VG Schleswig, Beschluss vom 15.07.2017, 8 B 18/17; VG Schleswig, Beschluss vom 12.07.2016, 8 B 25/16) - hält den Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung (§§ 80a Abs. 3 Satz 2, 80 Abs. 5 VwGO) für den statthaften Rechtsbehelf (so auch BVerwG, Beschluss vom 22.02.1995, 11 VR 1/95, NVwZ 1995, S. 903, 904).
  • VG Schleswig, 15.06.2017 - 8 B 18/17

    Nachbarklage gegen Baugenehmigung

    Der überwiegende Teil der Judikatur - so auch die Kammer (vgl. u.a. die Beschlüsse vom 12.07.2016 - 8 B 25/16 sowie 8 B 26/16 -) - hält den Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung (§§ 80a Abs. 3 S. 2, 80 Abs. 5 VwGO) für den statthaften Rechtsbehelf (so auch BVerwG, Beschluss vom 22.02.1995 - 11 VR 1/95 -, NVwZ 1995, S. 903, S. 904).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.03.1996 - 8 S 3060/95

    Wasserrechtliche Planfeststellung: Einwendungsausschluß iSv WasG BW § 107 Abs 2; …

    Dies hat das Bundesverwaltungsgericht zu mehreren vergleichbaren Präklusionsvorschriften entschieden (vgl. beispielsweise Beschl. v. 12.11.1992 - 7 ER 300.92 - NVwZ 1993, 266 zu § 36 Abs. 4 S. 1 BBahnG; Beschl. v. 22.2.1895 - 11 VR 1.95 - NVwZ 1995, 903 = UPR 1995, 391 zu § 20 Abs. 2 AEG; Beschl. v. 13.3.1995 - 11 VR 2.95 - NVwZ 1995, 905 = UPR 1995, 268 und - 11 VR 5.95 -, UPR 1995, 269 = ZfW 1996, 308 zu § 17 Nr. 5 WaStrG, Beschl. v. 12.2.1996 - 4 A 38.95 - zu § 17 Abs. 4 S. 1 FStrG).
  • OVG Hamburg, 14.12.1999 - 2 E 22/96

    Einordnung des Netzes der Hamburger S-Bahn als Eisenbahn im Sinne von § 2 …

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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.10.1999 - 20 B 1150/99
  • VG Bremen, 02.11.2004 - 1 V 2119/04

    Nachbarschutz gegen die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage

  • VG Neustadt, 03.04.2002 - 4 L 510/02

    Kostentragung bei übereinstimmender Erledigungserklärung im gerichtlichen …

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