Rechtsprechung
| BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Abschluss zur Erweiterung der Festlegung des Erbbauzinssatzes - Berechnung des Erbbauzinses von einem Bodenwert - Wirksamkeit schuldrechtlicher Vereinbarungen über eine Anpassung des Erbbauzinses an geänderte Verhältnisse
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Papierfundstellen
- MDR 1970, 496
- DNotZ 1970, 351
- WM 1970, 353
- BB 1970, 558
- DB 1970, 584
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (9)
- BGH, 28.11.1956 - V ZR 40/56
Änderung des Erbbauzinse
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats und der im Schrifttum herrschenden Auffassung davon ausgegangen, daß § 9 Abs. 2 Satz 1 ErbbauVG, wonach der Zins nach Zeit und Höhe für die ganze Erbbauzeit im voraus feststehen muß, der Wirksamkeit schuldrechtlicher Vereinbarungen über eine Anpassung des Erbbauzinses an geänderte Verhältnisse oder über eine Neufestsetzung nicht entgegensteht (vgl. u.a. BGHZ 22, 220; Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 - V ZR 93/65, WM 1969, 62, 63 f mit weiteren Nachweisen, und vom 4. Juli 1969 - V ZR 188/67, WM 1969, 1209;… ferner Ripfel a.a.O. S 458 und Hönn, NJW 1968, 827 ff). - BGH, 20.03.1964 - V ZR 46/63
Rechtsmittel
- BGH, 05.02.1971 - V ZR 172/69
Beschränkte gerichtliche Überprüfung der Sachverständigenbewertung - …
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats und der im Schrifttum herrschenden Auffassung davon ausgegangen, daß § 9 Abs. 2 Satz 1 ErbbauVG, wonach der Zins nach Zeit und Höhe für die ganze Erbbauzeit im voraus feststehen muß, der Wirksamkeit schuldrechtlicher Vereinbarungen über eine Anpassung des Erbbauzinses an geänderte Verhältnisse oder über eine Neufestsetzung nicht entgegensteht (vgl. u.a. BGHZ 22, 220; Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 - V ZR 93/65, WM 1969, 62, 63 f mit weiteren Nachweisen, und vom 4. Juli 1969 - V ZR 188/67, WM 1969, 1209;… ferner Ripfel a.a.O. S 458 und Hönn, NJW 1968, 827 ff).
- BGH, 10.02.1960 - V ZR 113/58
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Es mag dahinstehen, ob es im Hinblick auf § 3 WährG einer Genehmigung der Wertsicherungsvereinbarung (§ 14) überhaupt bedurfte (vgl. Senatsurteile vom 10. Februar 1960 - V ZR 113/58, WM 1960, 437 ff, und vom 14. März 1969 - V ZR 174/65, WM 1969, 769). - BGH, 18.10.1968 - V ZR 93/65
Anpassung von Erbbauzinsen nach Wegfall der Geschäftsgrundlage - Aufhebung der …
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats und der im Schrifttum herrschenden Auffassung davon ausgegangen, daß § 9 Abs. 2 Satz 1 ErbbauVG, wonach der Zins nach Zeit und Höhe für die ganze Erbbauzeit im voraus feststehen muß, der Wirksamkeit schuldrechtlicher Vereinbarungen über eine Anpassung des Erbbauzinses an geänderte Verhältnisse oder über eine Neufestsetzung nicht entgegensteht (vgl. u.a. BGHZ 22, 220; Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 - V ZR 93/65, WM 1969, 62, 63 f mit weiteren Nachweisen, und vom 4. Juli 1969 - V ZR 188/67, WM 1969, 1209;… ferner Ripfel a.a.O. S 458 und Hönn, NJW 1968, 827 ff). - BGH, 04.07.1969 - V ZR 188/67
Bestellung von Erbbaurecht an Grundstücken - Auslegung von Anpassungsklauseln in …
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats und der im Schrifttum herrschenden Auffassung davon ausgegangen, daß § 9 Abs. 2 Satz 1 ErbbauVG, wonach der Zins nach Zeit und Höhe für die ganze Erbbauzeit im voraus feststehen muß, der Wirksamkeit schuldrechtlicher Vereinbarungen über eine Anpassung des Erbbauzinses an geänderte Verhältnisse oder über eine Neufestsetzung nicht entgegensteht (vgl. u.a. BGHZ 22, 220; Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 - V ZR 93/65, WM 1969, 62, 63 f mit weiteren Nachweisen, und vom 4. Juli 1969 - V ZR 188/67, WM 1969, 1209;… ferner Ripfel a.a.O. S 458 und Hönn, NJW 1968, 827 ff). - BGH, 10.11.1967 - V ZR 105/65
Begriff der"grundlegenden Veränderungen der "Wirtschaftsverhältnisse" - …
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Er hat dabei den in der Rechtsprechung des Senats aufgestellten Grundsätzen Rechnung getragen (vgl. insbesondere das Urteil vom 10. November 1967 - V ZR 105/65, WM 1967, 1220). - BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
Vereinbarung eines Erbbaurechts - Erhöhung eines Erbbauzinsbetrages - Auslegung …
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Es mag dahinstehen, ob es im Hinblick auf § 3 WährG einer Genehmigung der Wertsicherungsvereinbarung (§ 14) überhaupt bedurfte (vgl. Senatsurteile vom 10. Februar 1960 - V ZR 113/58, WM 1960, 437 ff, und vom 14. März 1969 - V ZR 174/65, WM 1969, 769). - BGH, 17.12.1959 - VIII ZR 4/59
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67
Hat die Landeszentralbank eine nur zugunsten des Gläubigers wirkende Wertsicherungsklausel für den Fall genehmigt, daß die Vertragspartner sie auch zugunsten des Schuldners vereinbaren, ist der Schuldner jedenfalls in aller Regel nach Treu und Glauben verpflichtet, an einer entsprechenden Vereinbarung dieses Inhalts mitzuwirken; lehnt er eine entsprechende Vertragsänderung ab, ist er so zu behandeln, als sei sie zustande gekommen (BGH Urteil vom 17. Dezember 1959 - VIII ZR 4/59, BB 1960, 118).
- BGH, 20.10.1972 - V ZR 196/71
Anfängliche Bemessung des Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung durch die …
Daß es auf die ursprüngliche Zinsbemessung überhaupt nicht ankomme, ergibt sich entgegen der Meinung der Revision nicht zwingend daraus, daß der Vertrag in seinem Wortlaut von Neufestsetzung und nicht etwa von Abänderung (im Sinn von § 323 ZPO) spricht; das in Bezug genommene Senatsurteil vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67 (LM ErbbauVO § 9 Nr. 5 = WM 1970, 353) verwendet allerdings beide Begriffe nebeneinander, besagt aber nichts über einen Unterschied im Sinn der Revision.Das Senatsurteil vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67 (LM ErbbauVO § 9 Nr. 5 = WM 1970, 353) besagt entgegen der Meinung der Revision nicht, daß der Bodenpreis im Regelfall voll berücksichtigt werden müsse; es besagt auch ebensowenig wie das Senatsurteil vom 10. November 1967, V ZR 105/65 (LM ErbbauVO § 9 Nr. 3 = WM 1967, 1220), daß die grundsätzliche Ausschaltung des Bodenwerts ausgeschlossen sei.
- BGH, 25.06.1976 - V ZR 121/73
Pflicht zur Vertragstextänderung
Er hat in Einzelfällen die Verpflichtung der Vertragsparteien bejaht, an einer die Genehmigungsfähigkeit herbeiführenden Vertragsänderung - hauptsächlich handelte es sich um die Änderung von Wertsicherungsklauseln - mitzuwirken (BGH-Urteile vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/63 - WM 1963, 763; vom 18. April 1966 - VIII ZR 279/63 - LM BGB § 1136 Nr. 1; vom 25. Januar 1967 - VIII ZR 206/64 - NJW 1967, 830; vom 27. Juni 1973 - VIII ZR 98/72 - NJW 1973, 1498; vom 17. Dezember 1959 - VIII ZR 4/59 - NJW 1960, 523; vom 11. April 1960 - III ZR 76/59 - BB 1960, 919; vgl. auch Urteile vom 14. Februar 1969 - V ZR 119/65 - LM § 1 ErbbauVO Nr. 3 Bl. 2 und vom 13. Februar 1970 - V ZR 33/67 - Betrieb 1970, 584). - BGH, 07.04.1978 - V ZR 141/75
Neubemessung des Grundstückskaufpreises auf Grund einer Wertanpassungsklausel
Ebensowenig hat der Senat bei einer unmittelbar auf den Bodenwert abstellenden Klausel eine Ausrichtung allein an diesem Kriterium für unzulässig gehalten (Urteil vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67, BB 1970, 558).
- BGH, 05.02.1971 - V ZR 172/69
Beschränkte gerichtliche Überprüfung der Sachverständigenbewertung - …
Vor allem aber handelt es sich bei der Findung geeigneter Maßstäbe für die Anpassung von Erbbauzinsen auf Grund von Vertragsklauseln, die so allgemein gefaßt sind wie hier, um eine schwierige tatsächliche Frage, die die Berücksichtigung einer Vielzahl von Gesichtspunkten fordert oder doch als vertretbar erscheinen läßt; für ihre Beantwortung lassen sich allgemeine Regeln nicht aufstellen, sie hängt vielmehr von den jeweiligen besonderen Umständen des Einzelfalls ab (vgl. an bisherigen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs: hinsichtlich der Bodenpreise einerseits die Senatsurteile vom 20. März 1964, V ZR 46/63, WM 1964, 561 und vom 10. November 1967, V ZR 105/65, LM ErbbauVO § 9 Nr. 3, andererseits die Senatsurteile vom 18. Oktober 1968, V ZR 63/65, WM 1969, 62, vom 13. Februar 1970, V ZR 63/67, WM 1970, 353, und vom 5. Februar 1971, V ZR 75/70; hinsichtlich der Miet- und Wohnungskosten die genannten Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 und 13. Februar 1970 sowie das Senatsurteil vom 14. März 1969, V ZR 174/65; hinsichtlich der Lebenshaltungskosten das Urteil vom 4. März 1964, VIII ZR 214/62, NJW 1964, 1021 und - für einen Grundstücksverkauf auf Rentenbasis - das Senatsurteil vom 22. Januar 1969, V ZR 44/67; wegen der Lohn- und. - BGH, 05.02.1971 - V ZR 75/70
Erhöhung des Erbbauzinses nach Maßgabe der seit Vertragsabschluss gestiegenen …
Auch ist nicht ersichtlich, wieso die Beteiligten, wenn sie unter sich persönlich oder vor einem Schiedsgericht oder Schiedsgutachter über die Zinserhöhung verhandeln, auf das Ergebnis einen größeren Einfluß haben sollten als im Rahmen eines Zivilprozesses; dem Beklagten insbesondere war es unbenommen, im vorliegenden Rechtsstreit alle für seine Auffassung sprechenden Tatsachen und Gesichtspunkte vorzutragen, und er hat von dieser Befugnis, wie seine Schriftsätze erweisen, uneingeschränkt Gebrauch gemacht (vgl. Urteil des Senats vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67, WM 1970, 353). - BGH, 15.11.1974 - V ZR 63/73 Januar 1974, BGBl I S. 41? vgl. das bereits in dieselbe Richtung weisende Senatsurteil vom 20. Oktober 1972, V ZR 137/71, DM ErbbauVO § 9 Nr. 9, etwa gegenüber dem ein Waldgrundstück betreffen den Urteil vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67, aaO Nr. 5 = WM 1970, 353).
- BGH, 11.01.1980 - V ZR 77/76 Soweit nicht § 9 a ErbbauVO eingreift oder besondere Umstände des Einzelfalles unter Billigkeitsgesichtspunkten eine andere Beurteilung rechtfertigen, sind die Vertragsparteien vielmehr auch an eine Vereinbarung solchen Inhalts gebunden, wie der Senat schon wiederholt zum Ausdruck gebracht hat (u.a. Senatsurteil vom 13. Februar 1970, V ZR 33/67, BB 1970, 558 = LM ErbbauVO § 9 Nr. 5; vgl. auch das bereits zitierte Urteil vom 24. Februar 1978 sowie das Senatsurteil vom 23. Februar 1979, V ZR 106/76, WM 1979, 728).
- BGH, 05.03.1971 - V ZR 28/69
Voraussetzungen für die Vereinbarung eines Erbbaurechts - Ermittlung des …
Daß die Partner bei Vertragsschluß davon ausgegangen seien, eine Erhöhung des Bodenwerts sei zu erwarten, eine solche werde aber keinesfalls in der nunmehrigen Höhe eintreten, und daß die Vertragspartner derartige Überlegungen etwa zur Vertragsgrundlage gemacht hätten (Wegfall der Geschäftsgrundlage; vgl. Senatsurteil vom 13. Februar 1970 - V ZR 33/67, WM 1970, 353, 354), hat der Tatrichter nicht festgestellt.
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