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| BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1954, 633
- VersR 1954, 96
Wird zitiert von ... (32) Zitiert selbst (5)
- BGH, 27.09.1951 - IV ZR 155/50
Öffentlichrechtliche Verwahrung. Rechtsweg
Auszug aus BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52
Das Unterlassen einer derartigen Auseinandersetzung bedeutet aber keinen Verstoß gegen die - von der Anschlußrevision als verletzt angesehene - Bestimmung des § 286 ZPO, wenn nur, wie es vorliegend ersichtlich geschehen ist, unter Berücksichtigung des Gesamtvorbringens eine sachliche Würdigung des Ergebnisses der Beweisaufnahme stattgefunden hat (BGHZ 3, 162 [175]).Da das Gericht nach § 287 ZPO indessen über Entstehung und Höhe des Schadens unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung zu entscheiden hat und auch die Erhebung von Beweisen seinem Ermessen überlassen ist, kann im Revisionsverfahren nur nachgeprüft werden, ob die vorgenommene Schadensermittlung auf grundsätzlich falschen oder offenbar unsachlichen Erwägungen beruht oder ob wesentliche, die Entscheidung bedingende Tatsachen außer acht gelassen sind (BGHZ 3, 162 [175/176]).
- BGH, 14.07.1953 - V ZR 97/52
Eheliches Güterrecht. Gleichberechtigung
Auszug aus BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52
Das ist auch im gegenwärtigen Verfahren zu beachten (BGHZ 10, 266 [282]). - BGH, 14.07.1952 - IV ZR 28/52
Ungerechtfertigte Bereicherung
Auszug aus BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52
Die Anschlußrevision übersieht, daß, da es sich bei dem Rentenverlangen nach § 845 BGB um einen - wenn auch besonders gearteten - Schadensersatzanspruch handelt (BGHZ 7, 123; BGH L-M § 845 BGB Nr. 5), für die richterliche Feststellung der Höhe des vom Beklagten zu ersetzenden Wertes der ausgefallenen Dienste nicht § 286 ZPO, sondern § 287 ZPO maßgebend ist. - BGH, 03.12.1951 - III ZR 72/51
Rechtsnatur und Bemessung des Schadensersatzanspruchs wegen entgangener Dienste
Auszug aus BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52
Bei der Beurteilung von Rentenansprüchen nach § 845 BGB wegen Tötung einer Ehefrau ist allerdings in den Entscheidungen BGHZ 4, 123 [132] und BGH L-M § 845 BG3 Nr. 5 ausgeführt worden, fremde Hilfskräfte brächten im allgemeinen wider das gleiche Interesse noch die gleiche Arbeitskraft wie eine Ehefrau für den Haushalt oder die Landwirtschaft des Mannes auf; der Wert der Dienste der getöteten Ehefrau sei daher häufig größer als die Baraufwendungen für eine fremde Hilfskraft. - BGH, 18.03.1953 - VI ZR 68/52
Auszug aus BGH, 16.12.1953 - VI ZR 87/52
Ob sich der Gehweg in einem solchen Zustand befunden hat, daß der Kläger und seine Ehefrau von der im § 37 StVO bestimmten Verpflichtung der Fußgänger zur Benutzung der Gehwege befreit waren, hatte jedoch der Kläger zu beweisen (Urteil des erkennenden Senats vom 18. März 1953, VI ZR 68/52).
- BGH, 26.04.1957 - VI ZR 66/56
Rechtsmittel
Will ein Fußgänger den für ihn vorgesehenen Gehweg verlassen und die Fahrbahn betreten, so ist er verpflichtet, auf den Fahrzeugverkehr zu achten und in seinem Verhalten auf ihn Rücksicht zu nehmen, vor allem darauf zu achten, daß er nicht in die Fahrbahn eines Fahrzeugs gerät und dieses behindert (Urteil des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - DAR 1954, 58 Nr. 33 = VRS 6, 87 Nr. 40 = VersR 1954, 96).Zwar mag das Vorhandensein großer Wasserlachen die Annahme nahelegen, ein Fußgänger werde sie umgehen und dabei die Fahrbahn betreten (vgl. das oben angeführte Urteil des Senats vom 16. Dezember 1953 a.a.O.).
- BGH, 10.03.1954 - VI ZR 93/53
Rechtsmittel
Die Möglichkeit eines anderen Verhaltens muss jedoch in Betracht gezogen werden, wenn die Umstände des Falles sie ersichtlich naherücken (BGH Urteile VerkR S 4, 370 Nr. 183; 374 Nr. 185 und das zur Veröffentlichung vorgesehene Urteil des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 -).(So das bereits angeführte Urteil des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 -).
- BGH, 13.06.1958 - VI ZR 131/57
Rechtsmittel
Denn nach diesem Grundsatz darf ein Verkehrsteilnehmer nur auf das Unterbleiben solcher Verkehrswidrigkeiten vertrauen, mit denen zu rechnen bei verständiger Würdigung aller Umstände kein Anlaß besteht (BGH Urt. vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 = VRS 6, 87).Unter derartigen, besonders ungünstigen Verhältnissen darf sich ein vorsichtiger Fußgänger bei verständiger Würdigung nicht darauf verlassen, ein von hinten kommender Kraftfahrer werde ihn auf der Fahrbahn schon rechtzeitig erkennen und ungefährdet vermeiden (BGH Urt. vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 = VRS 6, 87).
- BGH, 24.01.1956 - VI ZR 123/55
Anscheinsbeweis für Mitursächlichkeit der Trunkenheit eines Fußgängers für einen …
Wenn es auch unwahrscheinlich erscheinen mag, daß der Kläger auf die vom Berufungsgericht angeführte Entfernung von 3, 50 m getaumelt ist, so bleibt gleichwohl die naheliegende Möglichkeit bestehen, daß der Kläger am Unfalltag, insbesondere unter den anderen Bedingungen, die damals gegeben waren, infolge seiner Trunkenheit in die Fahrbahn des auf der falschen Fahrbahnseite herankommenden Kraftwagens getaumelt ist oder sonstwie nicht die besondere Aufmerksamkeit angewandt hat, zu der ein Fußgänger verpflichtet ist, der bei Nacht auf der Fahrbahn einer Straße sein Fahrrad führt (vgl. die Urteile des Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - DAR 1954, 58, [61] = VRS 6, 87 Nr. 40 = VersR 1954, 96, vom 10. März 1954 - VI ZR 93/53 - DAR 1954, 109 Nr. 69 = VRS 6, 264 Nr. 123 und vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 - VersR 1956, 55). - BGH, 15.06.1954 - III ZR 125/53
Verkehrssicherung auf Landstraßen II. Ordnung
Nach den Lebensverhältnissen des Klägers und seiner Ehefrau war letztere auf Grund der ehelichen Lebensgemeinschaft zu Verrichtungen von Arbeiten im Hauswesen verpflichtet (vgl. BGH in NJW 1954, 633). - BGH, 15.11.1966 - VI ZR 57/65
Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Anforderungen an …
habe vertrauen dürfen, denn der Vertrauensgrundsatz kommt dem nicht zugute, der sich selbst über die Verkehrsregeln hinwegsetzt (Urteil des BGH vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - VersR 1954, 96). - BGH, 14.12.1956 - VI ZR 269/55
Haftungsverteilung bei Auffahren eines Motorradfahrers auf einen bei Dunkelheit …
Wenn der erkennende Senat - worauf die Revision Bezug nimmt - im Urteil VI ZR 87/52 vom 16. Dezember 1953 (LM Nr. 6 zu § 1 StVO = VRS 6, 105) erklärt hat, für die Rechte und Pflichten der Ehegatten sei in erster Linie die eheliche Lebensgemeinschaft bestimmend, so hat er damit, wie der Zusammenhang der Gründe ergibt, lediglich zu § 84 5 BGB ausgeführt, daß die Pflicht der Frau zur Arbeit im Hauswesen und gegebenenfalls zur Mitarbeit im Berufe des Mannes heute nicht mehr aus dem dem "Gleichheitsgrundsatz" widersprechenden § 1356 Abs. 1 BGB, sondern aus der im § 1353 Satz 1 BGB normierten Verpflichtung zur ehelichen Lebensgemeinschaft abzuleiten sei. - BGH, 28.11.1961 - VI ZR 89/61
Haftungsverteilung bei plötzlichem Hineintreten eines Fußgängers in die Fahrbahn …
Die Schreckzeit ist dem Fahrer nur dann zu versagen, wenn er es verschuldet hat, daß er durch eine plötzlich und unerwartet eingetretene Gefahr überrascht worden ist (vgl. die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - VRS 6, 87 mit Nachweisen und vom 24. Februar 1959 - VI ZR 41/58 - VersR 1959, 455, die dem Fahrer im Rahmen des § 7 Abs. 2 StVO eine Schreckzeit zubilligt). - BGH, 10.11.1959 - VI ZR 201/58
Rechtsmittel
§ 1356 Abs. 2 BGB a.F. war mangels einer entsprechenden Bestimmung für den Mann mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung nicht vereinbar (Urteil des erkennenden Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - NJW 1954, 633). - BGH, 14.10.1958 - VI ZR 183/57 Daß es auch nach neuerem Recht entscheidend von den Verhältnissen abhing, in denen die Ehegatten lebten, ob eine Rechtspflicht der Ehefrau zur Mitarbeit im Gewerbebetrieb des Ehemannes bestand, hat der erkennende Senat in dem Urteil vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - = NJW 1954, 633 = VersR 1954, 96 ausgeführt (vgl. auch OLG Oldenburg, NJW 1953, 1351; Wussow, Unfallhaftpflichtrecht 69 Aufl. T.Z. 855).
- OLG Köln, 21.12.1982 - 3 U 77/82
Haftungsverteilung bei Vorfahrtverletzung
- BGH, 30.06.1959 - VI ZR 122/58
Rechtsmittel
- BGH, 21.09.1955 - VI ZR 128/54
Haftungsverteilung bei Auffahren auf einen zum Zwecke des Umladens abgestellten …
- BGH, 10.03.1959 - VI ZR 17/58
Rechtsmittel
- BGH, 30.06.1959 - VI ZR 116/58
Rechtsmittel
- BGH, 16.12.1953 - VI ZR 143/52
- BGH, 27.09.1957 - VI ZR 230/56
- BGH, 16.04.1955 - VI ZR 71/54
- BGH, 17.03.1959 - VI ZR 85/58
Rechtsmittel
- BGH, 19.06.1958 - III ZR 51/57
Rechtsmittel
- BGH, 10.12.1957 - VI ZR 273/56
- BGH, 21.12.1955 - VI ZR 13/55
Rechtsmittel
- BGH, 08.02.1961 - IV ZR 215/60
Rechtsmittel
- BGH, 16.12.1958 - VI ZR 270/57
- BGH, 28.09.1955 - VI ZR 261/54
Rechtsmittel
- BGH, 28.09.1955 - VI ZR 143/54
Rechtsmittel
- BGH, 30.09.1959 - 4 StR 331/59
Rechtsmittel
- BGH, 20.03.1956 - VI ZR 152/55
Rechtsmittel
- BGH, 18.05.1955 - VI ZR 66/54
- BGH, 20.09.1954 - III ZR 261/53
Rechtsmittel
- BGH, 26.03.1957 - VI ZR 34/56
Rechtsmittel
- BGH, 12.05.1955 - III ZR 230/53
Rechtsmittel
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