Rechtsprechung
| BFH, 11.04.2000 - VII B 221/99 (1) |
Volltextveröffentlichungen (7)
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- Judicialis
FGO § 76 Abs. 2; ; FGO § 102; ; FGO § 100 Abs. 1 Satz 4; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; BFHEntlG Art. 1 Nr. 6
- Wolters Kluwer
Aufhebung einer Pfändungsverfügung - Einziehungsverfügung - Ermessensentscheidung - Amtshaftungsklage - Schadensersatzforderung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FGO § 76 Abs. 2 § 115 Abs. 2 Nr. 3
Hinweispflicht des Gerichts - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
- BFH, 11.04.2000 - VII B 221/99 (1)
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (1)
- BFH, 17.04.1997 - VII B 200/96
Vorgehen gegen die vom Vollziehungsbeamten in der Wohnung des Steuerpflichtigen …
Auszug aus BFH, 11.04.2000 - VII B 221/99
Liegt die rechtliche Bedeutung bestimmter Tatsachen und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, diese Tatsachen bei Gericht vorzubringen und zu substantiieren, zur Erreichung des Prozessziels auf der Hand, so stellt ein unterlassener Hinweis jedenfalls dann keine gegen § 76 Abs. 2 FGO verstoßende Pflichtverletzung dar, wenn der Kläger steuerlich beraten und im Prozess entsprechend vertreten wird (vgl. Senatsbeschluss vom 17. April 1997 VII B 200/96, BFH/NV 1997, 693, m.w.N.).Unter den Umständen des Streitfalls kann der Senat im Unterlassen eines entsprechenden Hinweises durch das Gericht keine Pflichtverletzung und damit auch keinen Verfahrensfehler i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO erkennen (vgl. entsprechend zum Feststellungsinteresse nach § 41 Abs. 1 FGO Senat in BFH/NV 1997, 693).
- FG Berlin-Brandenburg, 26.01.2022 - 16 K 2059/21
Betroffenenrechte aus der DSGVO gegenüber dem Finanzamt nach Datenerhebung bei …
Für ein berechtigtes Interesse im Sinne der vorgenannten Vorschrift genügt nach ständiger Rechtsprechung jedes konkrete, vernünftigerweise anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Klägers zu führen (BFH…, Urteil vom 02.06.1992 - VII R 35/90 -, BFH/NV 1993, 46), wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist (BFH, Beschluss vom 11.04.2000 - VII B 221/99 -, BFH/NV 2000, 1229;… Beschluss vom 20.09.2000 - VII B 33/00 -, BFH/NV 2001, 458).Für ein berechtigtes Interesse im Sinne der vorgenannten Vorschrift genügt nach ständiger Rechtsprechung jedes konkrete, vernünftigerweise anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Klägers zu führen (BFH…, Urteil vom 02.06.1992 - VII R 35/90 -, BFH/NV 1993, 46), wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist (BFH, Beschluss vom 11.04.2000 - VII B 221/99 -, BFH/NV 2000, 1229;… Beschluss vom 20.09.2000 - VII B 33/00 -, BFH/NV 2001, 458).
- BFH, 29.07.2003 - VII R 39/02
Steuergeheimnis im Gewerbeuntersagungsverfahren
Für ein berechtigtes Interesse im Sinne der vorgenannten Vorschrift genügt nach ständiger Rechtsprechung jedes konkrete, vernünftigerweise anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Klägers zu führen (…Urteil des Senats vom 2. Juni 1992 VII R 35/90, BFH/NV 1993, 46), wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist (BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229, …und vom 20. September 2000 VII B 33/00, BFH/NV 2001, 458). - BFH, 15.05.2002 - I B 8/02
Fortsetzungsfeststellungsklage
Diese Voraussetzung ist vom Beschwerdeführer substantiiert darzulegen (BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… vom 20. September 2000 VII B 33/00, BFH/NV 2001, 458).
- BFH, 30.10.2007 - VIII B 198/06
Zulässigkeit der Beschwerde bei Verfahren wegen Fortsetzungsfeststellungsklage
Gründe für ein vernünftigerweise anzuerkennendes schutzwürdiges Interesse im Streitfall hat der Kläger jedoch nicht substantiiert dargetan (zu diesem Erfordernis s. etwa BFH-Urteil vom 29. April 1980 VII R 5/77, BFHE 130, 568, BStBl II 1980, 593; BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… vom 2. April 2003 V B 172/02, BFH/NV 2003, 1080;… vom 22. Dezember 2003 VII B 35/03, BFH/NV 2004, 652;… Gräber/von Groll, a.a.O., § 100 Rz 60). - BFH, 31.05.2001 - V B 40/01
Fachkunde - Unterlassener Hinweis - Hinweis- und Fürsorgepflichten - …
Liegt die rechtliche Bedeutung bestimmter Tatsachen und die daraus folgende Zweckmäßigkeit bestimmter Anträge jedoch auf der Hand, so stellt der unterlassene Hinweis jedenfalls dann keine gegen § 76 Abs. 2 FGO verstoßene Pflichtverletzung dar, wenn der Kläger durch einen fachkundigen Prozessbevollmächtigten vertreten wird oder selbst fachkundig ist (…vgl. BFH-Urteil vom 28. November 1991 XI R 13/90, BFH/NV 1992, 609;… BFH-Beschlüsse vom 5. Mai 2000 III B 14/00, BFH/NV 2000, 1349; vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… vom 23. Februar 2000 VIII R 80/98, BFH/NV 2000, 978, jeweils m.w.N.). - BFH, 30.10.2007 - VIII B 199/06
Darlegung eines berechtigten Interesses an der Feststellung als …
Gründe für ein vernünftigerweise anzuerkennendes schutzwürdiges Interesse im Streitfall hat der Kläger jedoch nicht substantiiert dargetan (zu diesem Erfordernis s. etwa BFH-Urteil vom 29. April 1980 VII R 5/77, BFHE 130, 568, BStBl II 1980, 593; BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… vom 2. April 2003 V B 172/02, BFH/NV 2003, 1080;… vom 22. Dezember 2003 VII B 35/03, BFH/NV 2004, 652;… Gräber/von Groll, a.a.O., § 100 Rz 60). - FG Köln, 20.09.2007 - 2 K 938/07
Zulässigkeit der Erteilung von Spontanauskünften durch ein deutsches Finanzamt an …
(aa) Für ein berechtigtes Interesse im Sinne der vorgenannten Vorschrift genügt nach ständiger Rechtsprechung, welcher der Senat folgt, jedes konkrete, vernünftigerweise anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Klägers zu führen (…vgl. BFH-Urteil vom 02. Juni 1992 VII R 35/90, BFH/NV 1993, 46), wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist (vgl. BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229 undvom 20. September 2000 VII B 33/00, BFH/NV 2001, 458). - BFH, 23.01.2004 - IV B 100/02
Bestellung des Bev. zum Bekanntgabeadressat
Angesichts der Eigenverantwortung der sachkundig vertretenen Kläger für die Formulierung der von ihnen zu stellenden Anträge (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 19. März 2001 VII B 231/00, BFH/NV 2001, 1012; vom 11. April 2000 VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229) hätten sie wie bei einem Beweisantrag darlegen müssen, warum sie nicht von sich aus auf die Änderung der Körperschaftsteuerbescheide hingewiesen haben. - FG Köln, 01.10.2014 - 2 K 2175/12
Unzulässige Klage nach Ablauf des Freistellungszeitraums
Rn. 84 Das Feststellungsinteresse ist zwar vom Gericht als Sachurteilsvoraussetzung von Amts wegen zu prüfen; es ist aber vom Kläger - sofern es nicht offensichtlich ist - substantiiert darzulegen (BFH-Beschlüsse vom 11. April 2000 - VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… vom 30. Oktober 2007 - VIII B 198/06, BFH/NV 2008, 238;… vom 10. Februar 2010 - XI R 3/09, BFH/NV 2010, 1450;… Lange in HHSp, § 100 FGO Rn. 172). - FG Berlin-Brandenburg, 11.06.2025 - 10 K 10002/25
Rechtsschutz gegen vorläufige Einstellung der Kindergeldzahlung - Realakt - …
Für ein berechtigtes Interesse i. S. der vorgenannten Vorschrift genügt nach ständiger Rechtsprechung jedes konkrete, vernünftigerweise anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Klägers zu führen (…Bundesfinanzhof [BFH]-Urteil vom 2. Juni 1992, VII R 35/90, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs [BFH/NV] 1993, 46), wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist (BFH-Beschluss vom 11. April 2000, VII B 221/99, BFH/NV 2000, 1229;… BFH-Beschluss vom 20. September 2000, VII B 33/00, BFH/NV 2001, 458). - BFH, 15.05.2002 - I S 13/01
Nichtzulassungsbeschwerde - Einkommensteuer - Schattenveranlagung - …
- FG München, 01.02.2006 - 10 K 3489/05
Erledigung einer Anfechtungsklage gegen einen Kindergeldrückforderungsbescheid …
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Rechtsprechung
| BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
StBerO § 70; ; StBerO § 19; ; StBerO § 19 Abs. 2; ; StBerG § ... 164 a; ; StBerG § 46 Abs. 1 Satz 2; ; StBerG § 40 a Abs. 1; ; StBerG § 46 Abs. 1 Satz 1; ; AO 1977 § 130; ; FGO § 115 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3; ; FGO § 115 Abs. 2; ; FGO § 115 Abs. 3 Satz 3; ; FGO § 96
- Wolters Kluwer
Steuerberatende Berufe - Wirtschaftsberatende Berufe - Fachgehilfe - Helfer in Steuersachen - Prüfungsfreie Bestellung - Steuerbevollmächtigter
- rechtsportal.de
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
Verfahrensgang
- BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
- BFH, 11.04.2000 - VII B 221/99
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (8)
- BFH, 19.01.1999 - VII R 49/98
Steuerbevollmächtigter; Rücknahme der vorläufigen Bestellung
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Er hat darüber hinaus erkannt, daß sich dies aus dem Gesamtzusammenhang der Regelung im Lichte der StBerO so eindeutig ergab, daß Bewerber um eine Bestellung als Steuerbevollmächtigte dies bei der erforderlichen Befassung mit den Vorschriften ohne weiteres hätten erkennen müssen (vgl. u.a. Senatsurteil vom 19. Januar 1999 VII R 49/98, nicht veröffentlicht).Während es in den genannten Senatsurteilen um die Rücknahme einer nach § 19 Abs. 2 StBerO kraft Gesetzes erfolgten Umwandlung einer vorangegangenen Zulassung als Helfer in Steuersachen in eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter ging, handelt es sich im Streitfall um die Rücknahme einer Bestellung als Steuerbevollmächtigter, der keine Zulassung als Helfer in Steuersachen vorangegangen ist und für deren rechtliche Beurteilung bereits die StBerO maßgebend war, aus der im Gegensatz zu der MdF-AnO zu entnehmen war, daß sie offenkundig nur Sachverhalte in der (ehemaligen) DDR betraf, also auch nur Bürger der DDR gegenüber Bürgern der Bundesrepublik (nach dem Stand von vor dem 3. Oktober 1990) begünstigte (vgl. Senatsurteile vom 19. Januar 1999 VII R 49/98 und VII R 50/98).
- BFH, 05.11.1996 - VII R 36/96
Rücknahme der vorläufigen Bestellung als Steuerbevollmächtigter - Zulassung als …
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Der Senat hat mehrfach entschieden, daß, sofern eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter überhaupt nach § 70 StBerO i.V.m. der Anordnung über die Zulassung zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit als Helfer in Steuersachen und die Registrierung von Stundenbuchhaltern (MdF-AnO) vom 7. Februar 1990 (GBl DDR I Nr. 11, 92) möglich gewesen sein sollte, u.a. Voraussetzung für die Bestellung war, daß der Bewerber Bürger der DDR war (…vgl. dazu BFH-Urteile vom 11. Mai 1993 VII R 98/92, BFH/NV 1994, 194;… vom 4. November 1993 VII R 26/93, BFH/NV 1994, 663; vom 1. Februar 1994 VII R 27/93, BFHE 173, 471, BStBl II 1994, 822; vom 5. November 1996 VII R 36/96, BFH/NV 1997, 266).Auch die behauptete Divergenz zwischen dem angefochtenen Urteil und den Senatsurteilen in BFH/NV 1997, 266, und vom 7. März 1996 VII R 61, 62/95 (BFHE 179, 539, BStBl II 1996, 334) besteht nicht.
- BFH, 19.01.1999 - VII R 50/98
Steuerbevollmächtigter, Rücknahme der vorläufigen Bestellung
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Der Umstand, daß der Kläger angeblich von der Eignungsprüfung befreit worden ist, ändert daran nichts (vgl. BFH-Urteil vom 19. Januar 1999 VII R 50/98, nicht veröffentlicht).Während es in den genannten Senatsurteilen um die Rücknahme einer nach § 19 Abs. 2 StBerO kraft Gesetzes erfolgten Umwandlung einer vorangegangenen Zulassung als Helfer in Steuersachen in eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter ging, handelt es sich im Streitfall um die Rücknahme einer Bestellung als Steuerbevollmächtigter, der keine Zulassung als Helfer in Steuersachen vorangegangen ist und für deren rechtliche Beurteilung bereits die StBerO maßgebend war, aus der im Gegensatz zu der MdF-AnO zu entnehmen war, daß sie offenkundig nur Sachverhalte in der (ehemaligen) DDR betraf, also auch nur Bürger der DDR gegenüber Bürgern der Bundesrepublik (nach dem Stand von vor dem 3. Oktober 1990) begünstigte (vgl. Senatsurteile vom 19. Januar 1999 VII R 49/98 und VII R 50/98).
- BFH, 26.11.1992 - IV R 109/90
Dispacheur ist kein freier Beruf
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Denn auf die Befreiung von der Prüfung kam es nach der in diesem Zusammenhang allein erheblichen Rechtsauffassung des FG (vgl. dazu BFH-Urteil vom 26. November 1992 IV R 109/90, BFHE 170, 88, BStBl II 1993, 235;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 115 Rz. 34) nicht an. - BFH, 01.02.1994 - VII R 27/93
Zulassung als Steuerbevollmächtigter in der ehemaligen DDR
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Der Senat hat mehrfach entschieden, daß, sofern eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter überhaupt nach § 70 StBerO i.V.m. der Anordnung über die Zulassung zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit als Helfer in Steuersachen und die Registrierung von Stundenbuchhaltern (MdF-AnO) vom 7. Februar 1990 (GBl DDR I Nr. 11, 92) möglich gewesen sein sollte, u.a. Voraussetzung für die Bestellung war, daß der Bewerber Bürger der DDR war (…vgl. dazu BFH-Urteile vom 11. Mai 1993 VII R 98/92, BFH/NV 1994, 194;… vom 4. November 1993 VII R 26/93, BFH/NV 1994, 663; vom 1. Februar 1994 VII R 27/93, BFHE 173, 471, BStBl II 1994, 822;… vom 5. November 1996 VII R 36/96, BFH/NV 1997, 266). - BVerfG, 05.02.1997 - 1 BvR 127/97
Verfassungsmäßigkeit der Rücknahme einer Bestellung zum Steuerberater nach …
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluß vom 5. Februar 1997 1 BvR 127/97 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1997, 336) die Meinung vertreten, daß sich die StBerO offenkundig nur auf Sachverhalte in ihrem Geltungsbereich, d.h. der DDR, beziehen konnte. - BFH, 11.05.1993 - VII R 98/92
Zulassung zur Aufnahme einer Tätigkeit als Helfer in Steuersachen - Anwendbarkeit …
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Der Senat hat mehrfach entschieden, daß, sofern eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter überhaupt nach § 70 StBerO i.V.m. der Anordnung über die Zulassung zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit als Helfer in Steuersachen und die Registrierung von Stundenbuchhaltern (MdF-AnO) vom 7. Februar 1990 (GBl DDR I Nr. 11, 92) möglich gewesen sein sollte, u.a. Voraussetzung für die Bestellung war, daß der Bewerber Bürger der DDR war (vgl. dazu BFH-Urteile vom 11. Mai 1993 VII R 98/92, BFH/NV 1994, 194;… vom 4. November 1993 VII R 26/93, BFH/NV 1994, 663; vom 1. Februar 1994 VII R 27/93, BFHE 173, 471, BStBl II 1994, 822;… vom 5. November 1996 VII R 36/96, BFH/NV 1997, 266). - BFH, 04.11.1993 - VII R 26/93
Steuerbevollmächtigter in der ehemaligen DDR
Auszug aus BFH, 20.05.1999 - VII B 221/99
Der Senat hat mehrfach entschieden, daß, sofern eine Bestellung als Steuerbevollmächtigter überhaupt nach § 70 StBerO i.V.m. der Anordnung über die Zulassung zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit als Helfer in Steuersachen und die Registrierung von Stundenbuchhaltern (MdF-AnO) vom 7. Februar 1990 (GBl DDR I Nr. 11, 92) möglich gewesen sein sollte, u.a. Voraussetzung für die Bestellung war, daß der Bewerber Bürger der DDR war (…vgl. dazu BFH-Urteile vom 11. Mai 1993 VII R 98/92, BFH/NV 1994, 194; vom 4. November 1993 VII R 26/93, BFH/NV 1994, 663; vom 1. Februar 1994 VII R 27/93, BFHE 173, 471, BStBl II 1994, 822;… vom 5. November 1996 VII R 36/96, BFH/NV 1997, 266).
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