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Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.11.2017

Rechtsprechung
   BGH, 26.04.2018 - VII ZR 82/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,12261
BGH, 26.04.2018 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2018,12261)
BGH, Entscheidung vom 26.04.2018 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2018,12261)
BGH, Entscheidung vom 26. April 2018 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2018,12261)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    VOB-Vertrag: Vergütungsanspruch für nicht erbrachte Leistungen bei einvernehmlicher Vertragsbeendigung; Anpassung der Vergütung bei Mengenänderungen

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 2 Nr 3 VOB/B 2002, § 8 Nr 1 Abs 2 VOB/B 2002
    VOB-Vertrag: Vergütungsanspruch für nicht erbrachte Leistungen bei einvernehmlicher Vertragsbeendigung; Anpassung der Vergütung bei Mengenänderungen

  • IWW

    Art. 229 § 39 EGBGB, § ... 8 Nr. 1 VOB/B (2002, § 8 Nr. 5 VOB/B (2002, §§ 8, 9 VOB/B (2002, § 2 Nr. 3 VOB/B (2002, § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002, § 649 Satz 2 BGB, § 280 Abs. 1, § 286 BGB, § 254 Abs. 2 Satz 1, 2. Fall BGB, § 97 Abs. 1 ZPO

  • Wolters Kluwer

    Anspruch eines Auftragnehmers auf eine Vergütung für infolge verkürzter Bauzeit nicht erbrachte Leistungen

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VOB/B (2002) § 2 Nr. 3 ; VOB/B (2002) § 8 Nr. 1
    Anspruch eines Auftragnehmers auf eine Vergütung für infolge verkürzter Bauzeit nicht erbrachte Leistungen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vertrag einvernehmlich aufgehoben: Vergütung wie bei "freier" Kündigung!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vergütung des Auftragnehmers bei einvernehmlicher Vertragsbeendigung

  • hoffmann-christlein.de (Kurzinformation)

    Vergütung gem. § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002) bei Teilkündigung

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Bei einvernehmlicher vorzeitiger Aufhebung des Bauvertrags hat der Auftragnehmer, wenn nichts anderes vereinbart wird, Anspruch auf Vergütung und entgangenen Gewinn wie bei einer freien Kündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Achtung bei der vorzeitigen Beendigung eines Bau- oder Architektenvertrages

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verkürzung der Bauzeit als Teilkündigung - Vergütungsanspruch für nicht erbrachte Leistungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Preisanpassung nach § 2 Abs. 3 VOB/B bei Eingriff des Auftraggebers! (IBR 2018, 371)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsfolgen nach einvernehmlicher Aufhebung des Bauvertrags? (IBR 2018, 380)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 2564
  • MDR 2018, 734
  • NZBau 2018, 461
  • BauR 2018, 1267
  • ZfBR 2018, 561
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 26.04.2018 - VII ZR 81/17

    Bauvertrag mit öffentlichem Auftraggeber: Anspruch auf Ersatz von nach …

    Auszug aus BGH, 26.04.2018 - VII ZR 82/17
    Diese Forderung ist Gegenstand des Parallelverfahrens VII ZR 81/17.

    Eine Obliegenheit der Klägerin, ihren Prozessbevollmächtigten hinsichtlich des im vorliegenden Verfahren geltend gemachten Vergütungsanspruchs und des im Parallelverfahren VII ZR 81/17 verfolgten Zahlungsanspruchs einen einheitlichen Auftrag zu erteilen, folgt entgegen der Auffassung der Revision nicht bereits daraus, dass sie in diesem Fall wegen der Zusammenrechnung der Forderungen infolge der sich aus der Gebührentabelle ergebenden Gebührenstufen insgesamt eine geringere Verfahrensgebühr an ihre Prozessbevollmächtigten hätte zahlen müssen.

    Da die Klägerin berechtigt war, die beiden Ansprüche in zwei getrennten Prozessen geltend zu machen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 8. November 2017 - VII ZR 81/17 und VII ZR 82/17), ist die Erteilung zweier getrennter Aufträge nicht als Verstoß gegen § 254 Abs. 2 Satz 1, 2. Fall BGB zu bewerten.

  • BGH, 27.11.2003 - VII ZR 346/01

    Voraussetzungen und Rechtsfolgen einer einseitigen Leistungsänderung durch den …

    Auszug aus BGH, 26.04.2018 - VII ZR 82/17
    Eine Anpassung der vereinbarten Vergütung nach § 2 Nr. 3 VOB/B (2002) kommt nur in Betracht, wenn es ohne Eingriff in den ursprünglichen Leistungsbestand zu einer reinen Mengenänderung bei den Vordersätzen der bei Vertragsschluss festgelegten Leistungen kommt (im Anschluss an BGH, Urteil vom 27. November 2003, VII ZR 346/01, BauR 2004, 495 = NZBau 2004, 207).

    Eine Anpassung der vereinbarten Vergütung nach § 2 Nr. 3 VOB/B (2002) kommt nur in Betracht, wenn es ohne Eingriff in den ursprünglichen Leistungsbestand zu einer reinen Mengenänderung bei den Vordersätzen der bei Vertragsschluss festgelegten Leistungen kommt (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 2003 - VII ZR 346/01, BauR 2004, 495, 496, juris Rn. 18 = NZBau 2004, 207).

  • BGH, 04.06.1973 - VII ZR 113/71

    Rechtsstellung der Parteien nach einverständlicher Vertragsaufhebung

    Auszug aus BGH, 26.04.2018 - VII ZR 82/17
    Im Falle der einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002), sofern sich die Parteien über die Folgen der Vertragsbeendigung nicht anderweitig geeinigt haben (im Anschluss an BGH, Urteil vom 4. Juni 1973, VII ZR 113/71, NJW 1973, 1463).

    Rn. 19 b) Im Falle der einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002), der inhaltlich weitgehend dem § 649 Satz 2 BGB entspricht, sofern sich die Parteien über die Folgen der Vertragsbeendigung nicht anderweitig geeinigt haben (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juni 1973 - VII ZR 113/71, NJW 1973, 1463 f., juris Rn. 25 f. m.w.N.;… Ingenstau/Korbion/Joussen/Vygen, VOB Teile A und B, 20. Aufl., § 8 Abs. 6 VOB/B Rn. 8; O. Vogel, BauR 2011, 313, 315).

  • BGH, 27.09.2018 - VII ZR 45/17

    Inhaltskontrolle der Klausel über VOB-Gewährleistung mit fünfjähriger …

    Rn. 34 aa) Die tatrichterliche Vertragsauslegung ist revisionsrechtlich nur dahingehend überprüfbar, ob Verstöße gegen gesetzliche Auslegungsregeln, anerkannte Auslegungsgrundsätze, sonstige Erfahrungssätze oder Denkgesetze vorliegen oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr., siehe nur BGH, Urteil vom 26. April 2018 - VII ZR 82/17 Rn. 15 m.w.N., MDR 2018, 734).

    Rn. 84 Die tatrichterliche Vertragsauslegung ist revisionsrechtlich nur dahingehend überprüfbar, ob Verstöße gegen gesetzliche Auslegungsregeln, anerkannte Auslegungsgrundsätze, sonstige Erfahrungssätze oder Denkgesetze vorliegen oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr., siehe nur BGH, Urteil vom 26. April 2018 - VII ZR 82/17 Rn. 15 m.w.N., BauR 2018, 1267 = NZBau 2018, 461).

  • OLG Köln, 17.03.2021 - 11 U 281/19

    Vergütung nach Kündigung: Was sind "erbrachte Leistungen"?

    Rn. 59 2. Allerdings hat der Auftragnehmer unabhängig vom Kündigungsgrund und auch bei einer "einverständlichen Vertragsbeendigung" - wie sie das Landgericht angenommen hat - einen Anspruch auf Vergütung für die bis zur Vertragsbeendigung erbrachten Leistungen (BGH NJW 1993, 1972 f;… Kniffka/Schmitz, Bauvertragsrecht, 3. Aufl., 2018, § 648 Rn. 34; BGH v. 26.04.2018, VII ZR 82/17, NJW 2018, 2564 für die einverständliche Vertragsaufhebung, vgl. jetzt auch § 648a Abs. 5 BGB), deren Abrechnung sich nach den vertraglichen Grundlagen richtet (…Oberhauser/Manteufel, VOB Teil B, 3. Aufl., 2019, Rn. 230;… Joussen/Vygen, in: Ingenstau/Korbion, VOB, 21. Aufl., 2020, § 8 Abs. 3 VOB/B Rn. 38).
  • OLG Hamm, 05.07.2024 - 12 U 95/22

    Anspruch auf Zahlung restlichen Werklohns für Nullpositionen bei Wegfall von …

    Rn. 107 Im Falle der einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 VOB/B (2016), der inhaltlich weitgehend dem § 648 Satz 2 BGB entspricht, sofern sich die Parteien über die Folgen der Vertragsbeendigung nicht anderweitig geeinigt haben (vgl. BGH, Urteil vom 26.04.2018 - VII ZR 82/17, juris Rn. 19 m.w.N., seinerzeit noch zu § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002) bzw. § 649 Satz 2 BGB a. F.).
  • OLG Dresden, 24.10.2018 - 1 U 601/17

    Schriftform nicht eingehalten: Keine Kündigung, aber Vertragsaufhebung!

    Haben die Parteien keine Einigung über die Folgen der einvernehmlichen Vertragsaufhebung getroffen, richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 VOB/B (Anschluss an BGH, IBR 2018, 380).

    Haben die Parteien keine Einigung über die Folgen der einvernehmlichen Vertragsaufhebung getroffen, richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 VOB/B (Anschluss an BGH, IBR 2018, 380).

  • KG, 11.06.2019 - 21 U 142/18

    Bauleitervertrag: Vergütung bei Vertragsaufhebung wegen eines wichtigen …

    (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 2018, VII ZR 82/17, m.w.N.;… Schmitz in: Kniffka, Bauvertragsrecht, 3. Auflage, 2018, § 648 BGB, Rz. 15, m.w.N.).

    Da der Besteller im Zweifel nicht berechtigt ist, den Werkvertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, ist somit im Regelfall von der Vergütungsfolge einer freien Kündigung, also der "großen Kündigungsvergütung" auszugehen (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 2018, VII ZR 82/17;… Schmitz in: Kniffka, Bauvertragsrecht, 3. Auflage, 2018, § 648 BGB, Rz. 15 m.w.N.), die abzüglich ersparter Aufwendungen auch die Vergütung für die nicht erbrachten Leistungen umfasst (vgl. § 649 BGB a.F.).

  • OLG Köln, 23.06.2021 - 11 U 266/19

    Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung Anspruch auf …

    Rn. 95 aa) Alle Forderungspositionen aus dieser Rechnung betreffen lediglich die Vergütung für die von der Klägerin nicht mehr erbrachte Leistung, also eine sog. Kündigungsvergütung gem. § 649 BGB a.F., deren Grundsätze auch bei einer wie hier anzunehmenden einvernehmlichen Vertragsbeendigung entsprechende Anwendung finden (…BGH, Urt. v. 30.11.1989 - III ZR 215/88, juris; Urt. v. 26.04.2018 - VII ZR 82/17, juris Rn. 19).
  • KG, 15.05.2025 - 27 U 117/23

    Zustehen einer Vergütung auch für die nicht erbrachten Leistungen i.R.e. …

    Stand beiden Seiten im Zeitpunkt der einvernehmlichen Vertragsaufhebung ein Recht zur außerordentlichen Beendigung des Bauvertrages nicht zu, kann der Auftragnehmer die volle Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen nach § 648 S. 2 BGB, § 8 Abs. 1 Nr. 2 VOB/B zustehen I/K. Rn. 79; BGH, Urteil vom 18.12.1975 zu VII ZR 75/75, BGHZ 65, 391 - 394, zitiert nach juris, dort Rdz. 14 und BGH Urteil vom 26.4.2018 zu VII ZR 82/17, BauR 2018, 1267 - 1270, zitiert nach juris, dort Leitsatz 1 und Rdz. 19).
  • LG Nürnberg-Fürth, 18.12.2023 - 12 O 8630/20

    AGB-Klauseln zur Preisanpassung bei Mindermengen und zum Skontoabzug im …

    Rn. 52 Im Falle einer einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 VOB/B, sofern sich die Parteien nicht anderweitig geeinigt haben (vgl. BGH VII 82/17, IBR 2018, 371).

    Rn. 53 b) Dementsprechend macht die Klägerin mit ihrer Berechnung der angepassten Einheitspreise Baustellengemeinkosten, allgemeine Geschäftskosten und Gewinn geltend, mithin Vergütungsbestandteile, die nicht erspart werden können und ihr unabhängig von anderweitigem Erwerb zustünden (vgl. BGH IBR 2018, 371).

  • KG, 18.11.2025 - 21 U 16/25

    Streit um Höhe der Vergütung aus Gerüstbauverträgen

    Denn auch wenn ein reiner Werkvertrag nicht durch Kündigung, sondern durch Aufhebungsvereinbarung zwischen den Parteien beendet wird, richtet sich die Vergütungsfolge dieser Vereinbarung nach § 648 BGB, solange dem Besteller nicht ein wichtiger Kündigungsgrund für eine außerordentliche Kündigung des Vertrags zur Seite gestanden hätte (BGH, Urteil vom 26. April 2018, VII ZR 82/17).
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Rechtsprechung
   BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,45608
BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2017,45608)
BGH, Entscheidung vom 08.11.2017 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2017,45608)
BGH, Entscheidung vom 08. November 2017 - VII ZR 82/17 (https://dejure.org/2017,45608)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Bauvertrag: Prozessverbindung von Teilklagen aus einer Schlussrechnung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 147 ZPO
    Bauvertrag: Prozessverbindung von Teilklagen aus einer Schlussrechnung

  • IWW

    § 147 ZPO, § 642 BGB

  • Wolters Kluwer

    Gerichtliche Anordnung der Verbindung mehrerer anhängiger Prozesse derselben oder verschiedener Parteien zum Zwecke der gleichzeitigen Verhandlung und Entscheidung; Vergütungsbegehren für infolge verkürzter Bauzeit nicht erbrachter Leistungen

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    ZPO § 147
    Gerichtliche Anordnung der Verbindung mehrerer anhängiger Prozesse derselben oder verschiedener Parteien zum Zwecke der gleichzeitigen Verhandlung und Entscheidung; Vergütungsbegehren für infolge verkürzter Bauzeit nicht erbrachter Leistungen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Wann sind mehrere Verfahren zur gemeinsamen Entscheidung zu verbinden?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Prozessverbindung bei zwei denselben Bauvertrag betreffenden Klagen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2018, 81
  • NZBau 2018, 100
  • BauR 2018, 550
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 15.04.2004 - VII ZR 471/01

    Rechtliche Auswirkungen der Erteilung einer Schlußrechnung auf eingetretenen …

    Auszug aus BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17
    Rn. 8 Entgegen der Auffassung der Beklagten ist dem Urteil des Senats vom 15. April 2004 (VII ZR 471/01, BauR 2004, 1146, 1147, juris Rn. 15) nichts anderes zu entnehmen.

    Die Ausführungen im Urteil vom 15. April 2004 (VII ZR 471/01, aaO), wonach nach Erteilung einer Schlussrechnung lediglich noch eine Werklohnforderung besteht, sind auch nicht dahin zu verstehen, dass die Schlussrechnungsforderung stets nur im Ganzen einheitlich geltend gemacht werden könnte.

  • BGH, 24.01.2008 - VII ZR 43/07

    Anforderungen an die Individualisierung des mit einer Teilklage geltend gemachten …

    Auszug aus BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17
    Zwar sind die für verschiedene Leistungen angesetzten Beträge in Bezug auf den Schlussrechnungssaldo lediglich als Rechnungsposten anzusehen (vgl. BGH, Beschluss vom 24. Januar 2008 - VII ZR 43/07, BauR 2008, 871, 872, juris Rn. 5 = NZBau 2008, 319;… Urteil vom 9. November 2006 - VII ZR 151/05, BauR 2007, 429, 430, juris Rn. 15 = NZBau 2007, 167;… Urteil vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 167/97, BauR 1999, 251, 252, juris Rn. 9 f.).

    Dies schließt es jedoch nicht aus, dass eine Teilforderung aus einem Schlussrechnungssaldo im Wege der Teilklage geltend gemacht wird (vgl. BGH, Beschluss vom 24. Januar 2008 - VII ZR 43/07, aaO).

  • BGH, 09.11.2006 - VII ZR 151/05

    Voraussetzungen eines Grundurteils bei Ansprüchen aus VOB/B

    Auszug aus BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17
    Zwar sind die für verschiedene Leistungen angesetzten Beträge in Bezug auf den Schlussrechnungssaldo lediglich als Rechnungsposten anzusehen (vgl. BGH…, Beschluss vom 24. Januar 2008 - VII ZR 43/07, BauR 2008, 871, 872, juris Rn. 5 = NZBau 2008, 319; Urteil vom 9. November 2006 - VII ZR 151/05, BauR 2007, 429, 430, juris Rn. 15 = NZBau 2007, 167;… Urteil vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 167/97, BauR 1999, 251, 252, juris Rn. 9 f.).
  • BGH, 22.10.1998 - VII ZR 167/97

    Abtretbarkeit von Aktivpositionen einer Schlußrechnung

    Auszug aus BGH, 08.11.2017 - VII ZR 82/17
    Zwar sind die für verschiedene Leistungen angesetzten Beträge in Bezug auf den Schlussrechnungssaldo lediglich als Rechnungsposten anzusehen (vgl. BGH…, Beschluss vom 24. Januar 2008 - VII ZR 43/07, BauR 2008, 871, 872, juris Rn. 5 = NZBau 2008, 319;… Urteil vom 9. November 2006 - VII ZR 151/05, BauR 2007, 429, 430, juris Rn. 15 = NZBau 2007, 167; Urteil vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 167/97, BauR 1999, 251, 252, juris Rn. 9 f.).
  • BGH, 19.12.2024 - VII ZR 130/22

    Zulässigkeit einer Teilklage auf Werklohn aus Architektenvertrag

    So habe der Bundesgerichtshof in dem Beschluss vom 8. November 2017 (VII ZR 82/17, BauR 2018, 550 = NZBau 2018, 100) ausgeführt, dass die für verschiedene Leistungen angesetzten Beträge in Bezug auf den Schlussrechnungssaldo zwar lediglich als Rechnungsposten anzusehen seien, dies jedoch nicht ausschließe, dass eine Teilforderung aus einem Schlussrechnungssaldo im Wege der Teilklage geltend gemacht werde.

    Rn. 30 Die Entscheidungen des Senats vom 8. November 2017 (VII ZR 81/17 und 82/17, BauR 2018, 550 = NZBau 2018, 100) stehen dem nicht entgegen.

  • BGH, 02.09.2021 - VII ZR 124/20

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage: Vergütungsanspruch eines Bauunternehmers …

    In Bezug auf den Schlussrechnungssaldo sind die Abrechnungspositionen lediglich unselbständige Rechnungsposten (vgl. BGH…, Urteil vom 22. Oktober 1998 - VII ZR 167/97, BauR 1999, 251, juris Rn. 10; Beschluss vom 8. November 2017 - VII ZR 82/17 Rn. 7, BauR 2018, 550 = NZBau 2018, 100) und stellen deshalb grundsätzlich eine bloße Vorfrage für den Vergütungsanspruch nach dem Schlussrechnungssaldo und kein eigenständiges Rechtsverhältnis dar.
  • OLG Köln, 20.05.2021 - 18 AktG 1/21

    Zur Statthaftigkeit und Zulässigkeit eines nach dem 01.09.2009 bei dem …

    Eine Verfahrensverbindung gemäß § 147 ZPO kommt nur für Verfahren in Betracht, die bei demselben Gericht ("das Gericht") anhängig sind (vgl. nur BGH, Beschluss vom 8. November 2017 - VII ZR 82/17 -, NJW 2018, 81 Rn. 5;… Fritsche, in: MünchKommZPO, 6. Aufl., § 147 Rn. 3;… Stadler, in: Musielak/Voit, ZPO, 18. Aufl., § 147 Rn. 2).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 07.03.2023 - 8 Sa 371/21

    Unwirksame Verlängerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags - Arzt in …

    Die Vorschrift dient der Prozessökonomie und ermöglicht eine einheitliche Verhandlung, Beweisaufnahme und Entscheidung, wenn der Streitstoff sonst ohne sachlichen Grund willkürlich in mehrere Prozesse zerlegt würde (BGH 8. November 2017 - VII ZR 82/17 - Rn. 5).
  • OLG Hamburg, 22.06.2021 - 8 U 53/18

    Zeitliche Grenzen bei der außerordentlichen Kündigung eines Werkvertrages

    Ohne Erfolg beruft sich der Kläger in diesem Kontext auf das Urteil des BGH vom 08.11.2017 (Az: VII ZR 82/17), welches jedoch vom Sachverhalt her auf den vorliegenden Fall nicht übertragbar ist.
  • LAG Köln, 19.01.2022 - 9 Ta 198/21

    Keine Pflicht zur Klageverbindung zwecks Gewährung von Prozesskostenhilfe; …

    Bei der Entscheidung über eine Verbindung hat ein Gericht zu prüfen, ob sie aus Rechtsgründen geboten oder unter prozessökonomischen Gesichtspunkten veranlasst ist (vgl. BGH, Beschluss vom 08. November 2017 - VII ZR 82/17 -, Rn. 6, juris).
  • OLG München, 06.03.2024 - 15 U 986/23

    Berufung, Drittwiderklage, Anwaltshaftung, Zwangsvollstreckung, Streitbeitritt, …

    Die Vorschrift dient der Prozessökonomie und ermöglicht eine einheitliche Verhandlung, Beweisaufnahme und Entscheidung, wenn der Streitstoff sonst ohne sachlichen Grund willkürlich in mehrere Prozesse zerlegt würde (BGH, NJW-RR 2018, 81 Rn. 5 m.w.N.;… MüKoZPO/Fritsche ZPO § 147 Rn. 3-5;… Musielak/Voit/Stadler ZPO § 147 Rn. 2).
  • OLG München, 25.04.2022 - 28 U 574/22

    Schlußrechnung, Gegenerklärung, Zwischenurteil, Leistungsverweigerungsrecht, …

    Gerade die vorliegende Konstellation, in welcher der Unternehmer auf Grundlage einer Schlussrechnung unterschiedliche Rechtsstreiten führt, war Gegenstand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH NJW-RR 2018, 81), auf die der Senat hingewiesen hatte.
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