Rechtsprechung
| BGH, 15.01.1986 - VIII ZR 6/85 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
GmbH, die mit einer Schwestergesellschaft unter ähnlicher Firma im selben Markt tätig ist - Vertragsschluss namens einer GmbH - Grundsätze über die Folgen von unwidersprochen gebliebenen kaufmännischen Bestätigungsschreiben - Zustandekommen kaufvertraglicher Beziehungen ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 151
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1986, 456
- ZIP 1986, 366
- MDR 1986, 576
- WM 1986, 527
- BB 1986, 554
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BGH, 09.07.1970 - VII ZR 70/68
Kfm. Bestätigungsschreiben auch bei telefonischer Verhandlungen
Auszug aus BGH, 15.01.1986 - VIII ZR 6/85
Es wird durch den Zweck gekennzeichnet, das Ergebnis vorangegangener Vertragsverhandlungen verbindlich festzulegen (BGHZ 54, 236, 239) [BGH 09.07.1970 - VII ZR 70/68]. - BGH, 13.03.1974 - VII ZR 65/72
Honorar nach den Gebührensätze der GOA
Auszug aus BGH, 15.01.1986 - VIII ZR 6/85
In der Erklärung L. lag aber zumindest die Bestätigung eines für berechtigt gehaltenen Anspruchs in dem Sinne, daß nunmehr die Beklagte beweisen müßte, daß sie nicht Vertragspartnerin der Klägerin geworden ist (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 1974 - VII ZR 65/72, WM 1974, 410, 411 unter II. 1 b). - BGH, 09.02.1977 - VIII ZR 149/75
Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Bauvertrags über die Erstellung von 13 …
Auszug aus BGH, 15.01.1986 - VIII ZR 6/85
Das ist im Ansatz zutreffend, denn jedenfalls insoweit ist von einer durch das Prozeßverhalten der Parteien stillschweigend getroffenen Rechtswahl auszugehen (vgl. Senatsurteil vom 9. Februar 1977 - VIII ZR 149/75, WM 1977, 478 unter A;… Palandt/Heldrich, BGB, 45. Aufl., Anm. 4 a vor Art. 12 EGBGB).
- BGH, 21.12.2010 - IX ZR 199/10
Kapitalanlagevermittlung: Rechtsscheinhaftung des sich im Internet als …
Erweckt ein Unternehmen im Geschäftsverkehr den Eindruck, ein fast namensgleiches Unternehmen fortzuführen, so verstößt es gegen Treu und Glauben, wenn es geltend macht, für einen gegen das andere Unternehmen gerichteten Schadensersatzanspruch nicht passivlegitimiert zu sein (…BGH, Urt. v. 23. Oktober 1986 - VII ZR 195/85, NJW-RR 1987, 335; v. 7. Dezember 1989 - VII ZR 130/88, NJW-RR 1990, 417, 418; vgl. auch BGH, v. 15. Januar 1986 - VIII ZR 6/85, NJW-RR 1986, 456, 457). - BGH, 12.12.1990 - VIII ZR 332/89
Vereinbarung einer Verschiffungszeit als Fixgeschäft
Eine solche - stillschweigende - Rechtswahl kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes dann angenommen werden, wenn die Parteien während des Rechtsstreits von der Anwendung einer bestimmten Rechtsordnung, vor allem durch Anführen ihrer Vorschriften, ausgehen (z.B. Senatsurteil vom 15. Januar 1986 - VIII ZR 6/85 = WM 1986, 527 unter II 1 und BGH, Urteil vom 30. September 1987 - IVa ZR 22/86 = WM 1987, 1501 unter I 2 a, jeweils m.Nachw.). - OLG Köln, 14.02.1997 - 19 U 205/96
Verwirkung des Anspruchs auf Lieferung eines Handbuchs, Computerrecht, Hard- und …
Indizien für eine konkludente Rechtswahl, die auch nachträglich erfolgen kann (Art. 27 Abs. 2 EGBGB), ist u. a. das Verhalten der Parteien im Prozeß, namentlich die beiderseitige Behandlung der Sache nach deutschem Recht (Palandt-Heldrich, BGB, 56. Auflage, Art. 27 EGBGB Rdnr. 7 unter Hinweis auf BGH NJW-RR 1986, 456 und auf weitere Entscheidungen).
- BGH, 10.05.1990 - I ZR 234/88
Ausgleichsanspruch des Unterfrachtführers; Verjährung der Ansprüche des …
Zwar findet, soweit die CMR nicht gilt, ergänzend nationales Recht Anwendung, hier deutsches Recht, da die Klägerin ihre Regreßansprüche auf Normen des deutschen Rechts gestützt und die Beklagte - auch in der Revisionsinstanz - rügelos zur Anwendung deutschen Rechts verhandelt hat, so daß zumindest von einer durch das Prozeßverhalten der Parteien stillschweigend getroffenen Rechtswahl auszugehen ist (…vgl. BGH, Urt. v. 6.5.1955 - I ZR 195/53, WM 1955, 1588, 1589; BGHZ 40, 320, 323 ff.; BGH, Urt. v. 15.1.1986 - VIII ZR 6/85, NJW-RR 1986, 456, 457;… BGH, Urt. v. 30.9.1987 - IVa ZR 22/86, WM 1987, 1501, 1502). - OLG Brandenburg, 18.06.1999 - 4 U 166/98
Nachträgliche Rechtswahl zugunsten des deutschen Rechts durch rügelose Hinnahme …
Die Parteien haben nach den Umständen des Falles zumindest nachträglich eine Rechtswahl zugunsten des deutschen Rechts getroffen, indem sie die Anwendung deutschen Zivilrechts in den Urteilsgründen des Landgerichts rügelos hingenommen haben (vgl. zur Rechtswahl im Prozeß: BGH, NJW-RR 1986, 456; NJW 1991, 1293 [BGH 12.12.1990 - VIII ZR 332/89]). - OLG Koblenz, 20.10.2003 - 12 U 418/02
Zustandekommen eines mit dem Geschäftsführer verschiedener Baugesellschaften …
- OLG Düsseldorf, 27.03.2001 - 23 U 119/00
Zustandekommen einer Verzichtsvereinbarung; Vertretung einer Gebietskörperschaft …
Anderes gilt nach allgemeiner Auffassung aber dann, wenn der Angebotsempfänger nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte gehalten gewesen wäre, seinen abweichenden Willen zu äußern und dem Angebot zu widersprechen (vergl. etwa BGH WM 1986, 527, 528; NJW 1990, 1601f. [insoweit in BGHZ 110, 241 nicht abgedrückt];… Heinrichs in: Palandt, BGB, 61. Aufl. 2002, Vor § 116 BGB, Rn. 6ff, 10 mwN.); dabei spielt es keine Rolle, ob durch das Angebot ein Vertragsverhältnis erst begründet oder lediglich dessen Abwicklung oder Rechtsfolgen einer einvernehmlichen Regelung zugeführt werden sollen (vergl. BAG NJW 1997, 212 mwN.). - AG Seligenstadt, 23.11.2022 - 1 C 93/22 Kann nämlich der Antragende nach Treu und Glauben einen Widerspruch des Antragsempfängers erwarten, falls dieser mit dem Angebot nicht einverstanden ist, kommt dem Schweigen des Antragsempfängers der Erklärungswert einer Zustimmung zu (BGH, Urteil v. 15.01.1986 - VIII ZR 6/85 = NJW-RR 1986, 456; Urteil v. 07.05.1969 - VIII ZR 142/68 = BeckRS 1969, 31178718; Urteil v. 04.04.1951 - II ZR 52/50 = NJW 1951, 711).
- OLG Köln, 28.10.1997 - 24 U 122/96 Zwar kann eine stillschweigende Rechtswahl der Parteien nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs angenommen werden, wenn die Parteien des Rechtsstreits von der Anwendung einer bestimmten Rechtsordnung, vor allem durch Anführen ihrer Vorschriften, ausgehen und bezüglich der dadurch bedingten Rechtswahl ein Erklärungsbewußtsein haben ( vgl. BGH NJW 1991, 1292, 1293; BGH NJW-RR 1986, 456, 457;… Palandt-Heldrich, BGB, 56. Auflage, Art. 27 EGBGB Rn. 7 mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen ).
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