Rechtsprechung
| VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- forum-vergabe.de
- oeffentliche-auftraege.de
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Rahmenrabattverträge: Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb unzulässig!
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (16)
- OLG Düsseldorf, 17.01.2008 - Verg 57/07
Zur Geltung des allgemeinen Vergaberechts für Pharma-Rabattverträge - Allgemeine …
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Sie werden zudem über die gesetzlich geregelte Pflichtversicherung der Krankenkassenmitglieder (§§ 3, 5, 220 ff. SGB V) mittelbar überwiegend durch den Bund finanziert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07; VK Bund, Beschluss vom 22. August 2008, VK 2-73/08, m.w.N.).Es kommt allein darauf an, dass die Ag über den Arzt und/oder Apotheker den Auftragnehmer mit der Lieferung eines Medikaments beauftragen und ihn für die Lieferung bezahlen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2008, VII-Verg 57/07).
Der Zuständigkeit der Vergabekammer stehen nicht § 130a Abs. 9 SGB V oder § 51 SGG entgegen (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08, sowie OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07).
- OLG Düsseldorf, 30.04.2008 - Verg 23/08
Nachprüfungsverfahren: Zur Veräußerung kommunaler Grundstücke, die mit einer …
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
In Einzelfällen ist zudem denkbar, dass aus diesem vorvertraglichen Vertrauensverhältnis ein Nachprüfungsrecht verwirkt werden kann (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30. April 2008, VII-Verg 23/08; Kulartz/Kus/Portz- Wiese, GWB-Vergaberecht, § 107 Rn.112, m.w.N.).Denn seit Bescheidung der hier maßgeblichen Rüge der ASt vom 10. Juni 2008 mit Schreiben der Ag vom 24. Juni 2008 bis zur Einreichung des Nachprüfungsantrags sind lediglich ungefähr zwei Monate vergangen; eine Verwirkung ist bisher nur in Fällen von mehreren Monaten angenommen worden (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 11. September 2003, WVerg 0007/03: 14 Monate; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30. April 2008, VII- Verg 23/08: fünf Jahre; VK Bund, Beschluss vom 28. März 2008, VK 2-28/08: über acht Monate (nicht bestätigt durch Beschluss vom 2. Oktober 2008, VII-25/08)).
- OLG Düsseldorf, 23.05.2007 - Verg 50/06
Ausschreibungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Sie werden zudem über die gesetzlich geregelte Pflichtversicherung der Krankenkassenmitglieder (§§ 3, 5, 220 ff. SGB V) mittelbar überwiegend durch den Bund finanziert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07; VK Bund, Beschluss vom 22. August 2008, VK 2-73/08, m.w.N.).Der Zuständigkeit der Vergabekammer stehen nicht § 130a Abs. 9 SGB V oder § 51 SGG entgegen (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08, sowie OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07).
- BGH, 15.07.2008 - X ZB 17/08
Rabattvereinbarungen
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Der Zuständigkeit der Vergabekammer stehen nicht § 130a Abs. 9 SGB V oder § 51 SGG entgegen (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08, sowie OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07).§ 104 GWB ist insoweit lex specialis gegenüber § 51 Abs. 2 SGG und § 130a Abs. 9 SGB V (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08).
- LSG Baden-Württemberg, 28.10.2008 - L 11 KR 4810/08
Sozialgerichtliches Verfahren - Zwischenentscheidung - einstweiliger Rechtsschutz …
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Nach anderer Ansicht ergibt sich die Eigenschaft der Ag als öffentliche Auftraggeberinnen (allein) daraus, dass sie als staatlich kontrollierte Einrichtungen zu betrachten sind (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 28. Oktober 2008, L 11 KR 4810/08 ER-B).Auch soweit sich nach anderer Ansicht die Auftraggebereigenschaft der Ag allein daraus ergibt, dass es sich bei den Ag um staatlich kontrollierte Einrichtungen handelt (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 28 Oktober 2008, L 11 KR 4810/08 ER-B), ist der Auftrag dem Bund zuzurechnen, da die Ag auch danach als bundesunmittelbare Versicherungsträger nach § 90 Abs. 1 SGB IV dem Bund zuzurechnen sind.
- VK Bund, 22.08.2008 - VK 2-73/08
Abschluss von Rabattkooperationen nach § 130a Abs. 8 SGB V über TNF-Alpha-Blocker
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Sie werden zudem über die gesetzlich geregelte Pflichtversicherung der Krankenkassenmitglieder (§§ 3, 5, 220 ff. SGB V) mittelbar überwiegend durch den Bund finanziert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 23. Mai 2007 und 17. Januar 2008, VII-Verg 50/06 bzw. VII-Verg 57/07; VK Bund, Beschluss vom 22. August 2008, VK 2-73/08, m.w.N.).Ein entsprechender Wille des Gesetzgebers ist der Regelung des § 69 SGB V (insbesondere dessen Satz 2) aber auch nicht zu entnehmen (vgl. VK Bund, Beschluss vom 22. August 2008, VK 2- 73/08, m.w.N.).
- VK Bund, 15.08.2008 - VK 3-107/08
Rabattvereinbarung im Sinne des § 130 a Abs. 8 SGB V
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Der Abschluss der Einzelverträge erfolgt dann, wenn ein Versicherter infolge des Sachleistungsprinzips nach § 2 Abs. 2 SGB V zu Lasten der Ag aufgrund einer ärztlichen Verordnung ein rabattiertes Arzneimittel in der Apotheke bezieht (vgl. VK Bund, Beschluss vom 15. August 2008, VK 3-107/08).§ 69 SGB V ist daher richtlinienkonform dahingehend auszulegen, dass er die in Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben ergangenen nationalen vergaberechtlichen Bestimmungen nicht verdrängt (vgl. VK Bund, Beschluss vom 15. August 2008, VK 3- 107/08, m.w.N.).
- BGH, 15.04.2008 - X ZR 129/06
Sporthallenbau
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Für ein offenes Verfahren müssten die Ag dagegen bestimmen, welche unternehmensbezogenen Voraussetzungen erforderlich sind, damit ein Bieter in der Lage ist, den fraglichen Auftrag auszuführen; insbesondere für die Ermittlung qualitativer Unterschiede hinsichtlich der Eignung ist hier kein Raum (vgl. BGH, Beschluss vom 15. April 2008, X ZR 129/06, m.w.N.). - OLG Dresden, 11.09.2003 - WVerg 7/03
Verwirkung eines Nachprüfungsbegehrens; Zurechnung eines Rügeschreibens bei …
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Denn seit Bescheidung der hier maßgeblichen Rüge der ASt vom 10. Juni 2008 mit Schreiben der Ag vom 24. Juni 2008 bis zur Einreichung des Nachprüfungsantrags sind lediglich ungefähr zwei Monate vergangen; eine Verwirkung ist bisher nur in Fällen von mehreren Monaten angenommen worden (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 11. September 2003, WVerg 0007/03: 14 Monate; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30. April 2008, VII- Verg 23/08: fünf Jahre; VK Bund, Beschluss vom 28. März 2008, VK 2-28/08: über acht Monate (nicht bestätigt durch Beschluss vom 2. Oktober 2008, VII-25/08)). - OLG Düsseldorf, 23.03.2005 - Verg 76/04
Aufhebung der Ausschreibung (hier) zulässig!
Auszug aus VK Bund, 19.11.2008 - VK 1-126/08
Dieses liegt bereits im Hinblick auf Schadensersatzansprüche, die der ASt möglicherweise wegen vergeblicher Aufwendungen bei der Erstellung des Teilnahmeantrags zustehen, und der Bindungswirkung einer Feststellung für einen späteren Schadensersatzprozess gemäß § 124 Abs. 1 GWB vor (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. Mai 2005, VII-Verg 76/04). - VK Bund, 28.03.2008 - VK 2-28/08
Verkauf der Liegenschaft
- BGH, 19.12.2000 - X ZB 14/00
Anrufung der Vergabekammer nach Abschluß des Vergabeverfahrens
- OLG Düsseldorf, 21.05.2008 - Verg 19/08
Nachprüfungsantrag: Unterlassen einer Bekanntgabe einer Bewertungsmatrix; …
- BGH, 22.02.2005 - KZR 36/03
Ausschreibungsgewinnerin
- OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 48/07
Sind Allgemeine Ortskrankenkassen öffentliche Auftraggeber?
- EuGH, 03.04.2008 - C-444/06
Kommission / Spanien - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …
- VK Bund, 18.02.2009 - VK 3-158/08
Arzneimittelrabattvereinbarung
werden (VK Bund, Beschluss vom 19. November 2008, VK 1 - 126/08).§ 69 SGB V ist daher richtlinienkonform dahingehend auszulegen, dass er die in Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben ergangenen nationalen vergaberechtlichen Bestimmungen nicht verdrängt (vgl. VK Bund, Beschluss vom 15. August 2008, VK 3 - 107/08; VK Bund, Beschluss vom 19. November 2008, VK 1 - 126/08).
- VK Baden-Württemberg, 30.12.2008 - 1 VK 51/08
Abschluss von wirkstoffbezogenen Rabattverträgen
Rn. 107 Es kann im vorliegenden Fall dahinstehen, ob die Antragsgegnerinnen von einer Gebietskörperschaft im Sinne des § 98 Nr. 1 GWB überwiegend finanziert werden ( so z.B. OLG Düsseldorf v. 23.5.2007, Verg 50/06; VK Bund, B. v. 09.05.2007, VK 1-26/07, B. v. 14.11.2007, VK3-124/07, B. v. 18.12.2007, VK3-139/07, B. v. 19.11.2008, VK 1- 126 / 08; VK Schleswig- Holstein, B. v. 12.9.2008, VK-SH 10/08) oder ob man darauf abstellt, dass sie unter der Aufsicht des jeweiligen Bundeslandes stehen (so LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.10.08). - VK Bund, 26.05.2009 - VK 2-30/09
Abschluss von Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Absatz 8 SGB V
Der Abschluss der Einzelverträge erfolgt dann, wenn ein Versicherter infolge des Sachleistungsprinzips nach § 2 Abs. 2 SGB V zu Lasten der Ag aufgrund einer ärztlichen Verordnung ein rabattiertes Arzneimittel in der Apotheke bezieht (vgl. etwa 3. Vergabekammer des Bundes, Beschl. vom 15. August 2008, VK 3 - 107/08; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschl. v. 19. November 2008 - VK 1 - 126/08).
- VK Sachsen, 19.12.2008 - 1/SVK/061-08
Rabattverträge: Zuständigkeit der VK der Länder oder des Bundes?
So führt die 1. Vergabekammer Bund mit Beschluss vom 19.11.2008 (VK 1 - 126 / 08 ) aus:. - VK Sachsen, 19.12.2008 - 1/SVK/064-08
Rabattverträge: Zuständigkeit der VK der Länder oder des Bundes?
- VK Westfalen, 12.03.2015 - VK 1-5/15
Vorabinformationsschreiben stellt keinen Zuschlag dar!
Diese Informationspflicht des Auftraggebers dient primär dazu, die Bieter durch einen Vertragsschluss nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen und sie so der Möglichkeit zu berauben, die Zuschlagsentscheidung des Auftraggebers überprüfen zu lassen (BGH, Urteil v. 22.02.2005 - Az.: KZR 36/03; Brandenburgisches OLG, B. v. 16.02.2012 - Az.: Verg W 1/12; OLG Düsseldorf, B. v. 03.08.2011 - Az.: VII-Verg 6/11; OLG Karlsruhe, B. v. 16.06.2010 - Az.: 15 Verg 4/10; B. v. 29.08.2008 - Az.: 15 Verg 8/08; OLG München, B. v. 12.05.2011 - Az.: Verg 26/10; VK Berlin, B. v. 15.08.2011 - Az.: VK B 2-22/11; VK Baden-Württemberg, B. v. 31.07.2008 - Az.: 1 VK 24/08; B. v. 13.02.2006 - Az.: 1 VK 1/06; VK Brandenburg, B. v. 17.12.2009 - Az.: VK 21/09; 1. VK Bund, B. v. 19.11.2008 - Az.: VK 1-135/08; B. v. 19.11.2008 - Az.: VK 1-126/08; VK Nordbayern, B. v. 20.12.2010 - Az.: 21.VK-3194-44/10; VK Südbayern, B. v. 16.05.2011 - Az.: Z3-3-3194-1-09-03/11; B. v. 19.01.2009 - Az.: Z33-3194-1-41-11-08; B. v. 31.10.2002 - Az.: 42-10/02). - VK Bund, 16.12.2008 - VK 1-156/08
Vergabe von Hilfsmittelverträgen im Sinne von § 127 Abs. 1 SGB V (ableitende …
§ 69 SGB V ist daher richtlinienkonform dahingehend auszulegen, dass er die in Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben ergangenen nationalen vergaberechtlichen Bestimmungen nicht verdrängt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2008, VII-Verg 57/07, sowie u.a. VK Bund, Beschluss vom 19. November 2008, VK 1- 126/08).
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