Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,32374
VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,32374)
VerfGH Thüringen, Entscheidung vom 17.11.2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,32374)
VerfGH Thüringen, Entscheidung vom 17. November 2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,32374)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2023,32374) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Verfassungsgericht Thüringen (Pressemitteilung)

    Thüringer Verfassungsgerichtshof setzt Wirksamkeit einer Eilentscheidung des Landgerichts Erfurt vorläufig aus; keine Entscheidung darüber, ob der Presse ein Zugangsanspruch zu Parteitagen zusteht

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (18)

  • BVerfG, 24.05.2023 - 1 BvR 605/23

    Erfolgreicher Eilantrag im Verfassungsbeschwerdeverfahren: Verletzung des Rechts …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Als prozessuales Urrecht (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 18. Juni 1985 - 2 BvR 414/84 -, BVerfGE 70, 180 [188] = juris Rn. 27) gebietet dieser, in einem gerichtlichen Verfahren der Gegenseite grundsätzlich vor einer Entscheidung Gehör und damit die Gelegenheit zu gewähren, auf eine bevorstehende gerichtliche Entscheidung Einfluss zu nehmen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 25 m. w. N.; vgl. auch ThürVerfGH, Urteil vom 1. Juni 2015 - VerfGH 32/15 -, S. 11 des amtlichen Umdrucks).

    Eine stattgebende Entscheidung über den Verfügungsantrag kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn die Gegenseite die Möglichkeit hatte, auf das mit dem Antrag und weiteren an das Gericht gerichteten Schriftsätzen geltend gemachte Vorbringen zu erwidern (vgl. BVerfG, Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 26 ff. m. w. N.).

    Das setzt im Regelfall voraus, dass es auch nicht möglich war, dem Antragsgegner fernmündlich, durch E-Mail oder Telefax Gelegenheit zu geben, den Vortrag des Antragstellers zur Kenntnis zu nehmen und - gegebenenfalls auch kurzfristig - zu erwidern (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 3. Juni 2020 - 1 BvR 1246/20 -, juris Rn. 21;… Beschluss vom 17. Juni 2020 - 1 BvR 1380/20 -, juris Rn. 16;… Beschluss vom 11. Januar 2021 - 1 BvR 2681/20 -, juris Rn. 35;… Beschluss vom 21. April 2022 - 1 BvR 812/22 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 10. November 2022 - 1 BvR 1941/22 -, Rn. 23; Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 32).

  • VerfGH Thüringen, 11.01.2021 - VerfGH 109/20

    Erfolgloser Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen ein aufgrund …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Rn. 9 Daneben muss nachvollziehbar und hinreichend substantiiert dargelegt werden, dass dem Antragsteller bei Nichtergehen einer einstweiligen Anordnung ein schwerer Nachteil droht (ThürVerfGH…, Beschluss vom 24. Juni 2020 - VerfGH 17/20 -, juris Rn. 63; Beschluss vom 11. Januar 2021 - VerfGH 109/20 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 31. März 2023 - VerfGH 6/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 18. Oktober 2023 - VerfGH 28/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks).

    Dieser verlangt eine besondere Schwere der im Fall des Unterbleibens einer einstweiligen Anordnung drohenden Nachteile (vgl. ThürVerfGH, Beschluss vom 11. Januar 2021 - VerfGH 109/20 -, juris Rn. 12).

    Im Rahmen der Abwägung wird insbesondere bedeutsam, ob für den Fall, dass die einstweilige Anordnung nicht ergeht, ein Eingriff in Grundrechte droht, der als solcher nicht mehr rückgängig gemacht werden kann (ThürVerfGH, Beschluss vom 11. Januar 2021 - VerfGH 109/20 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 24. Februar 2021 - VerfGH 4/21 -, juris Rn. 58).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 16.01.2024 - VerfGH 6/23

    Verfassungsbeschwerde betreffend zivilrechtliche Ansprüche nach einem …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Wird - wie hier - isoliert eine einstweilige Anordnung beantragt, muss der Antrag mithin die Angaben enthalten, die nach § 26 Abs. 1 ThürVerfGHG zur Begründung der noch zu erhebenden Verfassungsbeschwerde erforderlich sind (ThürVerfGH, Beschluss vom 31. März 2023 - VerfGH 6/23 -, S. 4 f. des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 18. Oktober 2023 - VerfGH 28/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks; zur identischen Rechtslage im Bundesverfassungsgerichtsgesetz vgl. BVerfG…, Beschluss vom 30. September 2015 - 2 BvQ 29/15 -, juris Rn. 2;… Beschluss vom 6. Juli 2021 - 2 BvQ 62/21 -, juris Rn. 1;… Beschluss vom 10. Mai 2021 - 2 BvQ 47/21 -, juris Rn. 1;… Beschluss vom 12. Januar 2023 - 2 BvQ 1/23 -, juris Rn. 3).

    Rn. 9 Daneben muss nachvollziehbar und hinreichend substantiiert dargelegt werden, dass dem Antragsteller bei Nichtergehen einer einstweiligen Anordnung ein schwerer Nachteil droht (ThürVerfGH…, Beschluss vom 24. Juni 2020 - VerfGH 17/20 -, juris Rn. 63;… Beschluss vom 11. Januar 2021 - VerfGH 109/20 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 31. März 2023 - VerfGH 6/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 18. Oktober 2023 - VerfGH 28/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks).

  • LG Erfurt, 16.11.2023 - 3 O 1235/23

    AfD und "Monitor": Streit um Zulassung des ARD-Magazins zum Parteitag

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Der Beschluss des Landgerichts Erfurt vom 16. November 2023, Az. 3 O 1235/23, verletzt den Antragsteller in seinem grundrechtsgleichen Recht auf prozessuale Waffengleichheit gemäß Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 47 Absatz 4 der Thüringer Verfassung.

    Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wendet er sich gegen eine vom Landgericht Erfurt am 16. November 2023 erlassene einstweilige Verfügung (Az. 3 O 1235/23), wonach der Antragsteller Journalisten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) Zutritt zu seinem Landesparteitag vom 17. bis 19. November 2023 in Pfiffelbach zu gewähren und diesen eine Akkreditierung für die Berichterstattung zu erteilen habe.

  • VerfGH Thüringen, 18.10.2023 - VerfGH 28/23

    Einzelfall eines erfolglosen Antrags auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Wird - wie hier - isoliert eine einstweilige Anordnung beantragt, muss der Antrag mithin die Angaben enthalten, die nach § 26 Abs. 1 ThürVerfGHG zur Begründung der noch zu erhebenden Verfassungsbeschwerde erforderlich sind (ThürVerfGH, Beschluss vom 31. März 2023 - VerfGH 6/23 -, S. 4 f. des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 18. Oktober 2023 - VerfGH 28/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks; zur identischen Rechtslage im Bundesverfassungsgerichtsgesetz vgl. BVerfG…, Beschluss vom 30. September 2015 - 2 BvQ 29/15 -, juris Rn. 2;… Beschluss vom 6. Juli 2021 - 2 BvQ 62/21 -, juris Rn. 1;… Beschluss vom 10. Mai 2021 - 2 BvQ 47/21 -, juris Rn. 1;… Beschluss vom 12. Januar 2023 - 2 BvQ 1/23 -, juris Rn. 3).

    Rn. 9 Daneben muss nachvollziehbar und hinreichend substantiiert dargelegt werden, dass dem Antragsteller bei Nichtergehen einer einstweiligen Anordnung ein schwerer Nachteil droht (ThürVerfGH…, Beschluss vom 24. Juni 2020 - VerfGH 17/20 -, juris Rn. 63;… Beschluss vom 11. Januar 2021 - VerfGH 109/20 -, juris Rn. 15; Beschluss vom 31. März 2023 - VerfGH 6/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks; Beschluss vom 18. Oktober 2023 - VerfGH 28/23 -, S. 5 des amtlichen Umdrucks).

  • BVerfG, 30.09.2018 - 1 BvR 1783/17

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden wegen Verletzung der prozessualen …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Voraussetzung der Verweisung auf eine nachträgliche Anhörung ist, dass ansonsten der Zweck des einstweiligen Verfügungsverfahrens vereitelt würde (vgl. näher BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. September 2018 - 1 BvR 1783/17 -, juris Rn. 15).
  • BVerfG, 03.06.2020 - 1 BvR 1246/20

    Bestätigung der Anforderungen der prozessualen Waffengleichheit in …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Das setzt im Regelfall voraus, dass es auch nicht möglich war, dem Antragsgegner fernmündlich, durch E-Mail oder Telefax Gelegenheit zu geben, den Vortrag des Antragstellers zur Kenntnis zu nehmen und - gegebenenfalls auch kurzfristig - zu erwidern (vgl. BVerfG, Beschluss vom 3. Juni 2020 - 1 BvR 1246/20 -, juris Rn. 21;… Beschluss vom 17. Juni 2020 - 1 BvR 1380/20 -, juris Rn. 16;… Beschluss vom 11. Januar 2021 - 1 BvR 2681/20 -, juris Rn. 35;… Beschluss vom 21. April 2022 - 1 BvR 812/22 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 10. November 2022 - 1 BvR 1941/22 -, Rn. 23;… Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 32).
  • BVerfG, 17.06.2020 - 1 BvR 1380/20

    Kammerbeschluss: Teilweise Parallelentscheidung

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Das setzt im Regelfall voraus, dass es auch nicht möglich war, dem Antragsgegner fernmündlich, durch E-Mail oder Telefax Gelegenheit zu geben, den Vortrag des Antragstellers zur Kenntnis zu nehmen und - gegebenenfalls auch kurzfristig - zu erwidern (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 3. Juni 2020 - 1 BvR 1246/20 -, juris Rn. 21; Beschluss vom 17. Juni 2020 - 1 BvR 1380/20 -, juris Rn. 16;… Beschluss vom 11. Januar 2021 - 1 BvR 2681/20 -, juris Rn. 35;… Beschluss vom 21. April 2022 - 1 BvR 812/22 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 10. November 2022 - 1 BvR 1941/22 -, Rn. 23;… Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 32).
  • BVerfG, 18.06.1985 - 2 BvR 414/84

    Gefälschter Steckbrief

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Als prozessuales Urrecht (vgl. BVerfG, Beschluss vom 18. Juni 1985 - 2 BvR 414/84 -, BVerfGE 70, 180 [188] = juris Rn. 27) gebietet dieser, in einem gerichtlichen Verfahren der Gegenseite grundsätzlich vor einer Entscheidung Gehör und damit die Gelegenheit zu gewähren, auf eine bevorstehende gerichtliche Entscheidung Einfluss zu nehmen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 25 m. w. N.; vgl. auch ThürVerfGH, Urteil vom 1. Juni 2015 - VerfGH 32/15 -, S. 11 des amtlichen Umdrucks).
  • BVerfG, 11.01.2021 - 1 BvR 2681/20

    Erfolgreicher Eilantrag in einer äußerungsrechtlichen Eilsache: Verletzung des …

    Auszug aus VerfGH Thüringen, 17.11.2023 - VerfGH 34/23
    Das setzt im Regelfall voraus, dass es auch nicht möglich war, dem Antragsgegner fernmündlich, durch E-Mail oder Telefax Gelegenheit zu geben, den Vortrag des Antragstellers zur Kenntnis zu nehmen und - gegebenenfalls auch kurzfristig - zu erwidern (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 3. Juni 2020 - 1 BvR 1246/20 -, juris Rn. 21;… Beschluss vom 17. Juni 2020 - 1 BvR 1380/20 -, juris Rn. 16; Beschluss vom 11. Januar 2021 - 1 BvR 2681/20 -, juris Rn. 35;… Beschluss vom 21. April 2022 - 1 BvR 812/22 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 10. November 2022 - 1 BvR 1941/22 -, Rn. 23;… Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 32).
  • VerfGH Thüringen, 24.06.2020 - VerfGH 17/20

    Eilantrag der AfD-Fraktion gegen die Thüringer …

  • BVerfG, 10.11.2022 - 1 BvR 1941/22

    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Rechts auf prozessuale …

  • BVerfG, 21.04.2022 - 1 BvR 812/22

    Erlass einer einstweiligen Anordnung: Verletzung des Anspruchs auf prozessuale …

  • VerfGH Thüringen, 24.02.2021 - VerfGH 4/21

    Entscheidung wegen Ablehnung der Besorgnis der Befangenheit

  • BVerfG, 12.01.2023 - 2 BvQ 1/23

    Erfolgloser Antrag eines Sicherungsverwahrten auf Erlass einer einstweiligen …

  • BVerfG, 30.09.2015 - 2 BvQ 29/15

    Ablehnung des Erlasses einer eA: Zur Darlegungslast im eA-Verfahren bzgl der …

  • BVerfG, 10.05.2021 - 2 BvQ 47/21

    Erfolgloser Eilantrag gegen die Terminierung einer mündlichen Verhandlung in …

  • BVerfG, 06.07.2021 - 2 BvQ 62/21

    Eilantrag mangels hinreichender Darlegungen zu den Erfolgsaussichten der …

  • VerfGH Thüringen, 10.09.2025 - VerfGH 27/25

    Erfolgloser Eilantrag gegen einstweilige Verfügung auf Unterlassung …

    Der Verfassungsgerichtshof hält an den in den Beschlüssen vom 17. November 2023 (Az. VerfGH 34/23) und vom 30. August 2024 (Az. VerfGH 33/24) aufgestellten Grundsätzen fest.

    Eine stattgebende Entscheidung über einen Verfügungsantrag kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn die Gegenseite zuvor die Möglichkeit hatte, auf das mit dem Antrag und weiteren an das Gericht gerichteten Schriftsätzen geltend gemachte Vorbringen zu erwidern (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 24. Mai 2023 - 1 BvR 605/23 -, juris Rn. 26 ff. m. w. N.; ThürVerfGH, Beschluss vom 17. November 2023 - VerfGH 34/23 -, juris Rn. 14;… Beschluss vom 30. August 2024 - VerfGH 33/24 -, juris Rn. 30).

    Rn. 26 Etwas anderes folgt auch nicht aus den Beschlüssen des Thüringer Verfassungsgerichtshofs vom 17. November 2023 (Az. VerfGH 34/23) und vom 30. August 2024 (Az. VerfGH 33/24).

  • VerfGH Thüringen, 30.08.2024 - VerfGH 33/24

    Erfolgreicher Eilantrag - Verletzung der prozessualen Waffengleichheit (Art 2 Abs …

    Rn. 28 Hinsichtlich der Begründetheit einer solchen Verfassungsbeschwerde gelten dieselben Gesichtspunkte, die der Verfassungsgerichtshof bereits in seinem Beschluss vom 17. November 2023 (Az. VerfGH 34/23) betreffend eine Entscheidung einer anderen Kammer desselben Landgerichts zum Ausdruck gebracht hat.
  • VerfGH Thüringen, 30.08.2024 - VerfGH 34/24

    Erfolgreicher Eilantrag - Verletzung des Grundrechts auf effektiven Rechtsschutz …

    Rn. 45 Hinsichtlich der Begründetheit einer Verfassungsbeschwerde gelten im Übrigen dieselben Erwägungen, die der Verfassungsgerichtshof bereits in seinem Beschluss vom 17. November 2023 (Az. VerfGH 34/23, DVBl. 2024, 451) zu einer Entscheidung einer anderen Kammer desselben Landgerichts zum Ausdruck gebracht hat.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VerfGH Thüringen

Rechtsprechung
   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,177
VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2025,177)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14.01.2025 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2025,177)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2025,177)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2025,177) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Schuldenbremse: Möglicher Verstoß in NRW bleibt ungeprüft

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2025, 850
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (35)

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 19.05.1992 - VerfGH 5/91

    Prüfungskompetenz des Verfassungsgerichtshofs - Erhöhung der …

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Im vorliegenden Zusammenhang kann dahingestellt bleiben, ob daran festzuhalten ist, dass die Gliedstaatklausel des Art. 1 Abs. 1 Satz 1 LV dazu herangezogen werden kann, um ausgehend von der Landesverfassung einen Verstoß gegen Art. 71 GG feststellen zu können (vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66).

    Rn. 21 Auch die Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs (…Urteile vom 12. März 2013 - VerfGH 7/11, OVGE 55, 298 = juris, Rn. 65, und vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66) spreche dafür, die Einhaltung der Schuldenbremse nicht nur als Verpflichtung aus dem Grundgesetz, sondern auch als Verpflichtung aus der Landesverfassung anzusehen.

    Rn. 64 Dem liegt zugrunde, dass jedes Landesverfassungsgericht zuvörderst berufen ist, oberster Hüter "seiner" Landesverfassung zu sein (vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66, unter Bezugnahme auf BVerfG…, Beschluss vom 15. Januar 1985 - 2 BvR 128/84, BVerfGE 69, 112 = juris, Rn. 16 und 18).

    Darüber hinaus hat er die Gliedstaatklausel des Art. 1 Abs. 1 Satz 1 LV herangezogen, um ausgehend von der Landesverfassung einen Verstoß gegen Art. 71 GG, der die ausschließliche Gesetzgebung des Bundes und ihre grundsätzliche Sperrwirkung gegenüber der Landesgesetzgebung regelt, feststellen zu können (vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66).

    Rn. 76 aa) Der Verfassungsgerichtshof hatte sich auf der Grundlage von Art. 1 Abs. 1 Satz 1 LV befugt gesehen, einen Verstoß gegen Art. 71 GG festzustellen, als er im Rahmen eines Organstreitverfahrens über die Verfassungsmäßigkeit einer landesgesetzlichen Wahlkampfkostenpauschale zu befinden hatte (VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66; ebenso auf Grundlage der jeweiligen landesverfassungsrechtlichen Gliedstaatklausel: VerfGH RP…, Urteil vom 20. November 2000 - VGH N 2/00, DVBl 2001, 470 = juris, Rn. 14; VerfGH SN…, Urteil vom 10. Juli 2003 - Vf. 43-II-00, LVerfGE 14, 333 = juris, Rn. 182).

    In das Landesverfassungsrecht wirkten vielmehr auch Bestimmungen der Bundesverfassung hinein, sodass beide Elemente zusammen erst die Verfassung des Gliedstaates ausmachten, um deren Auslegung ein Verfassungsstreit entbrennen könne (VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66, unter Bezugnahme auf BVerfG, Urteile vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 79, …und vom 22. Juli 1969 - 2 BvK 1/67, BVerfGE 27, 44 = juris, Rn. 37).

    Die generelle Einwirkung der grundgesetzlichen Vorschriften auf die Gesetzgebungskompetenz des Landes Nordrhein-Westfalen, das sein Verfassungsrecht für ein solches Einwirken durch die Betonung der Gliedstaateigenschaft in Art. 1 Abs. 1 Satz 1 LV geöffnet habe, finde ihre Entsprechung im geschriebenen Verfassungstext in Art. 68 Abs. 1 Satz 3 LV, der für den Spezialfall der Gesetzgebung unmittelbar durch das Volk die Gesetzgebungskompetenz des Landes als Kriterium für die (Landes)Verfassungsmäßigkeit normiere (VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66).

  • BVerfG, 07.05.2001 - 2 BvK 1/00

    Naturschutzgesetz Schleswig-Holstein

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Das Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332) habe sich vielmehr mit Blick auf die Verfassungsautonomie eines Landes und das Föderalismusprinzip kritisch zum "Hineinlesen" bundesverfassungsrechtlicher Gesetzgebungskompetenzen in die Gliedstaatklausel oder über das landesverfassungsrechtlich niedergelegte Rechtsstaatsprinzip geäußert.

    In dem föderativ gestalteten Bundesstaat des Grundgesetzes stehen die Verfassungsräume des Bundes und der Länder grundsätzlich selbstständig nebeneinander; entsprechendes gilt für die Verfassungsgerichtsbarkeiten des Bundes und der Länder (…vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1975 - 1 BvR 548/68, BVerfGE 41, 88 = juris, Rn. 94, m. w. N., vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345 = juris, Rn. 79, vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 63, …und vom 8. Juli 2008 - 2 BvR 1223/08, juris, Rn. 2).

    Für die Landesverfassungsgerichte bildet deshalb ausschließlich die Landesverfassung den Maßstab ihrer Entscheidungsfindung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 62 f., 70, …und Urteil vom 21. November 2017 - 2 BvR 2177/16, BVerfGE 147, 185 = juris, Rn. 47, jeweils m. w. N.; StGH HE…, Urteil vom 4. Mai 2004 - P.St. 1714, DVBl 2004, 1022 = juris, Rn. 225 f.; Heusch, NWVBl. 2020, 177 ff.; ders., DVBl 2023, 770 [771];… Rozek, Das Grundgesetz als Prüfungs- und Entscheidungsmaßstab der Landesverfassungsgerichte, 1992, S. 55 ff.).

    Im Übrigen seien die Länder, soweit das Grundgesetz nichts anders vorschreibe, frei in der Ausgestaltung ihrer Verfassung (…vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1975 - 1 BvR 548/68, BVerfGE 41, 88 = juris, Rn. 95, und vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 63, jeweils m. w. N.).

    Rn. 71 bb) Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht in einer späteren Entscheidung anhand des Verhältnisses zwischen dem Verfassungsrecht des Bundes und der Landesverfassung von Schleswig-Holstein ausgeführt, dass das Verfassungsrecht des Bundes im Bereich der Kompetenzordnung für die Gesetzgebung in die Landesverfassung von Schleswig-Holstein nicht hineinwirke (BVerfG, Urteil vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332, 349 ff.).

    Auf diese Weise wird letztlich ein Eckpfeiler des Staatswesens der Bundesrepublik Deutschland untergraben: das föderale Prinzip des Art. 20 Abs. 1 GG (wie BVerfG, Beschluss vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 83 ff.).

    Die Landesverfassungsgerichtsbarkeit hat auf die Grundgesetzmäßigkeit ihres Prüfungsmaßstabs zu achten und deshalb im Vorfeld die anzuwendenden Bestimmungen der Landesverfassung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 68).

  • BVerfG, 05.04.1952 - 2 BvH 1/52

    7,5%-Sperrklausel

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Beide Elemente zusammen machten erst die Verfassung des Gliedstaates aus (vgl. BVerfG, Urteil vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 79).

    Vielfach handele es sich bei solcher Einwirkung der Bundesverfassung auf die Landesverfassung um allgemeine verfassungsrechtliche Grundsätze, die im Grundgesetz formuliert seien, aber "als ungeschriebene Bestandteile auch der Landesverfassungen" vorausgesetzt werden könnten und müssten (vgl. BVerfG, Urteil vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 81).

    Insbesondere Art. 21 GG, der den politischen Parteien einen besonderen Status im demokratischen Prozess zuspreche, gelte nicht nur für den Bereich des Bundes, sondern unmittelbar auch für die Länder; er sei insoweit zugleich Bestandteil der Landesverfassung (vgl. BVerfG, Urteil vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 64; bestätigt durch BVerfG…, Urteil vom 6. Februar 1956 - 2 BvH 1/55, BVerfGE 4, 375 = juris, Rn. 15, …sowie Beschlüsse vom 7. Mai 1957 - 2 BvH 1/56, BVerfGE 6, 367 = juris, Rn. 29…, vom 19. Dezember 1967 - 2 BvQ 1/67, BVerfGE 23, 33 = juris, Rn. 25…, vom 9. Februar 1982 - 2 BvK 1/81, BVerfGE 60, 53 = juris, Rn. 38, …und vom 24. Januar 1984 - 2 BvH 3/83, BVerfGE 66, 107 = juris, Rn. 23).

    Das Bundesverfassungsgericht hat außerdem Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 3 Abs. 1 GG und Art. 25 GG (vgl. BVerfG, Urteil vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 81 ff.) sowie die Gewährleistung der Rundfunkfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG (vgl. BVerfG…, Urteil vom 11. Juli 1961 - 2 BvG 2/58, 2 BvE 1/59, BVerfGE 13, 54 = juris, Rn. 65) als in die Landesverfassung hineinwirkende Teile der Bundesverfassung angesehen.

    In das Landesverfassungsrecht wirkten vielmehr auch Bestimmungen der Bundesverfassung hinein, sodass beide Elemente zusammen erst die Verfassung des Gliedstaates ausmachten, um deren Auslegung ein Verfassungsstreit entbrennen könne (VerfGH NRW, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66, unter Bezugnahme auf BVerfG, Urteile vom 5. April 1952 - 2 BvH 1/52, BVerfGE 1, 208 = juris, Rn. 79, …und vom 22. Juli 1969 - 2 BvK 1/67, BVerfGE 27, 44 = juris, Rn. 37).

  • StGH Bremen, 12.04.2013 - St 1/12

    Landesgesetzliches Umschlagverbot für Kernbrennstoffe; Zuständigkeit des …

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Denn die Zuständigkeit des Verfassungsgerichts bestimmt der jeweilige Verfassungsraum (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 2. Februar 1960 - 2 BvF 5/58, BVerfGE 10, 285 = juris, Rn. 35; StGH HB, Urteil vom 12. April 2013 - St 1/12, StGHE BR 8, 198 = juris, Rn. 48).

    Rn. 78 (1) Die Vorschriften über die Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen auf Bund und Länder in den Art. 70 ff. GG bilden ein Scharnier der bundesstaatlichen Ordnung, sodass beide Seiten - Bund und Länder - unmittelbar an sie gebunden sind (vgl. StGH HB, Urteil vom 12. April 2013 - St 1/12, StGHE BR 8, 198 = juris, Rn. 50 f.).

    Dem Wortlaut und dem Sinn und Zweck des Art. 1 Abs. 1 Satz 1 LV lässt sich daher - anders als etwa bei Art. 4 Abs. 1 LV - kein Anhaltspunkt für den Willen des Verfassunggebers entnehmen, bundesverfassungsrechtliche Nomen allgemein in die Landesverfassung zu transformieren, selbst wenn sie einen Bezug zum Bundesstaatsprinzip aufweisen (ebenso zu Art. 64 LV HB: StGH HB, Urteil vom 12. April 2013 - St 1/12, StGHE BR 8, 198 = juris, Rn. 65 ff.).

    Die Verfassungsautonomie der Länder verwirklicht sich vor allem in der Kompetenz der Länder, für ihren Verfassungsraum eigenständige Regelungen zu schaffen, sofern das Grundgesetz - wie hier durch Art. 109 Abs. 3 Satz 5 GG - dafür Raum lässt (vgl. StGH HB, Urteil vom 12. April 2013 - St 1/12, StGHE BR 8, 198 = juris, Rn. 69).

  • BVerfG, 23.10.1951 - 2 BvG 1/51

    Südweststaat

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Der Bund solle in Achtung der Eigenstaatlichkeit der Länder grundsätzlich nicht in deren verfassungsrechtliche Gestaltungsfreiheit eingreifen (vgl. BVerfG, Urteile vom 23. Oktober 1951 - 2 BvG 1/51, BVerfGE 1, 14 = juris, Rn. 84, …und vom 8. Februar 2001 - 2 BvF 1/00, BVerfGE 103, 111 = juris, Rn. 106).

    Die Formulierung stellt klar, dass das Land Nordrhein-Westfalen Staatsqualität hat (…vgl. Dünchheim, in: Ogorek/Dauner-Lieb, BeckOK LV NRW, Stand: 1. Oktober 2024, Art. 1 Rn. 10;… Dietlein, in: ders./Hellermann, Öffentliches Recht in Nordrhein-Westfalen, 10. Aufl. 2024, § 1 Rn. 8; siehe allgemein auch BVerfG, Urteil vom 23. Oktober 1951 - 2 BvG 1/51, BVerfGE 1, 14 = juris, Rn. 85).

  • BVerfG, 15.11.2023 - 2 BvF 1/22

    Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2021 - abstrakte Normenkontrolle

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Rn. 57 bb) Jedenfalls würde sich die streitgegenständliche Kreditermächtigung für ein Sondervermögen als mit der Schuldenbremse aus Art. 109 Abs. 3 GG i. V. m. §§ 18a Abs. 2, 18b LHO vereinbar erweisen, auch nachdem das Bundesverfassungsgericht die geschriebenen und ungeschriebenen Tatbestandsvoraussetzungen des Art. 109 Abs. 3 GG in seinem Urteil vom 15. November 2023 (2 BvF 1/22, BVerfGE 167, 86) näher ausgeformt habe.

    Unter der vom Landesgesetzgeber zulässigerweise gewählten Regelungskonstruktion mag auch das Anliegen des verfassungsändernden Bundesgesetzgebers leiden, durch die Föderalismusreform II die Effektivität des Staatsschuldenrechts zu verwirklichen (…vgl. BT-Drs. 16/12410, S. 1; siehe auch BVerfG, Urteil vom 15. November 2023 - 2 BvF 1/22, BVerfGE 167, 86 = juris, Rn. 184); es ist in Nordrhein-Westfalen insoweit dem politischen Raum überantwortet.

  • BVerfG, 15.01.1985 - 2 BvR 128/84

    Verwaltungsgerichtliche Normnenkrontrolle, landesrechtliche Popularklage und …

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Rn. 64 Dem liegt zugrunde, dass jedes Landesverfassungsgericht zuvörderst berufen ist, oberster Hüter "seiner" Landesverfassung zu sein (vgl. VerfGH NRW…, Urteil vom 19. Mai 1992 - VerfGH 5/91, OVGE 43, 205 = juris, Rn. 66, unter Bezugnahme auf BVerfG, Beschluss vom 15. Januar 1985 - 2 BvR 128/84, BVerfGE 69, 112 = juris, Rn. 16 und 18).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. Januar 1985 - 2 BvR 128/84, BVerfGE 69, 112 = juris, Rn. 17) gilt dies gleichermaßen für Gesetze, die auf der "Vorfragenebene" relevant sind, wie auch für solche, die den "Gegenstand" des Normenkontrollverfahrens oder der Rechtssatzverfassungsbeschwerde bilden (…kritisch gegenüber der Ausdehnung der Vorlagepflicht auch auf das Gesetz, das seinerseits Gegenstand des landesverfassungsgerichtlichen Verfahrens ist: Dietlein, in: ders./Hellermann, Öffentliches Recht in Nordrhein-Westfalen, 10. Aufl. 2024, § 1 Rn. 214).

  • BVerfG, 15.10.1997 - 2 BvN 1/95

    Landesverfassungsgerichte

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    In dem föderativ gestalteten Bundesstaat des Grundgesetzes stehen die Verfassungsräume des Bundes und der Länder grundsätzlich selbstständig nebeneinander; entsprechendes gilt für die Verfassungsgerichtsbarkeiten des Bundes und der Länder (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1975 - 1 BvR 548/68, BVerfGE 41, 88 = juris, Rn. 94, m. w. N., vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345 = juris, Rn. 79…, vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 63, …und vom 8. Juli 2008 - 2 BvR 1223/08, juris, Rn. 2).

    Soweit das Grundgesetz für die Verfassungen der Länder nichts bestimme, könnten die Länder ihr Verfassungsrecht und ihre Verfassungsgerichtsbarkeit selbst ordnen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345 = juris, Rn. 79).

  • BVerfG, 17.12.1975 - 1 BvR 548/68

    Gemeinschaftsschule

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    In dem föderativ gestalteten Bundesstaat des Grundgesetzes stehen die Verfassungsräume des Bundes und der Länder grundsätzlich selbstständig nebeneinander; entsprechendes gilt für die Verfassungsgerichtsbarkeiten des Bundes und der Länder (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1975 - 1 BvR 548/68, BVerfGE 41, 88 = juris, Rn. 94, m. w. N., vom 15. Oktober 1997 - 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345 = juris, Rn. 79…, vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 63, …und vom 8. Juli 2008 - 2 BvR 1223/08, juris, Rn. 2).

    Im Übrigen seien die Länder, soweit das Grundgesetz nichts anders vorschreibe, frei in der Ausgestaltung ihrer Verfassung (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1975 - 1 BvR 548/68, BVerfGE 41, 88 = juris, Rn. 95, …und vom 7. Mai 2001 - 2 BvK 1/00, BVerfGE 103, 332 = juris, Rn. 63, jeweils m. w. N.).

  • BVerfG, 02.02.1960 - 2 BvF 5/58

    Bundesgerichte

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.01.2025 - VerfGH 34/23
    Denn die Zuständigkeit des Verfassungsgerichts bestimmt der jeweilige Verfassungsraum (vgl. BVerfG, Beschluss vom 2. Februar 1960 - 2 BvF 5/58, BVerfGE 10, 285 = juris, Rn. 35; StGH HB…, Urteil vom 12. April 2013 - St 1/12, StGHE BR 8, 198 = juris, Rn. 48).

    Dabei beschränkten sie durch ihre Landesverfassung den Kompetenzbereich der Landesverfassungsgerichtsbarkeit ebenso wie das Grundgesetz den Kompetenzbereich der Bundesverfassungsgerichtsbarkeit begrenze (vgl. BVerfG, Beschluss vom 2. Februar 1960 - 2 BvF 5/58, BVerfGE 10, 285 = juris, Rn. 35).

  • BVerfG, 31.03.2016 - 2 BvR 1576/13

    Nichtannahmebeschluss: Zur Teilnahme von Unionsbürgern an kommunalen Abstimmungen …

  • VerfGH Sachsen, 10.07.2003 - 43-II-00

    Abstrakte Normenkontrolle betreffend einzelne Vorschriften des Sächsischen …

  • BVerfG, 19.10.2022 - 1 BvN 1/21

    Unzulässige Divergenzvorlage zu Thüringer Coronaverordnung

  • VerfGH Bayern, 12.06.2013 - 11-VII-11

    Teilnahmemöglichkeit ausländischer Unionsbürger an kommunalen Bürgerbegehren und …

  • BVerfG, 11.07.1961 - 2 BvG 2/58

    Neugliederung Hessen

  • BVerfG, 29.01.1974 - 2 BvN 1/69

    Niedersächsisches Landesbesoldungsgesetz

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 06.07.1999 - VerfGH 14/98

    Organklagen gegen 5%-Sperrklausel im Kommunalwahlrecht erfolgreich

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 30.06.2020 - VerfGH 63/20

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen den Termin für die Kommunalwahlen 2020 und …

  • BVerfG, 07.05.1957 - 2 BvH 1/56

    Partei auf Landesebene

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 20.11.2000 - VGH N 2/00

    Landesgesetzliche Ermächtigung zur Bejagung von Rabenkrähe und Elster mit Verf RP …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 29.09.1994 - VerfGH 7/94

    Der Verfassungsgerichtshof hält die 5 %-Sperrklausel im nordrhein-westfälischen …

  • BVerfG, 24.01.1984 - 2 BvH 3/83

    Organstreitigkeiten in einem Bundesland - Parteienfinanzierung durch Spenden

  • BVerfG, 09.02.1982 - 2 BvK 1/81

    Rundfunkrat

  • BVerfG, 06.02.1956 - 2 BvH 1/55

    Schwerpunktparteien

  • BVerfG, 22.07.1969 - 2 BvK 1/67

    Parlamentarisches Regierungssystem

  • BVerfG, 11.05.1955 - 1 BvO 1/54

    Landesgesetze über die Verwaltungsgerichtsbarkeit

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.02.1985 - VerfGH 8/84

    Wahleinwirkung durch Erstellung und Verbreitung einer gemeindebezogenen …

  • BVerfG, 19.12.1967 - 2 BvQ 1/67

    Unzulässigkeit des Antrags auf einstweilige Anordnung gegen eine bereits …

  • BVerfG, 21.11.2017 - 2 BvR 2177/16

    Kommunalverfassungsbeschwerde gegen die Verlagerung der Verpflichtung zur …

  • BVerfG, 08.02.2001 - 2 BvF 1/00

    Wahlprüfung Hessen

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 01.07.2014 - VerfGH 21/13

    Normenkontrolle gegen Besoldungsgesetz hat Erfolg

  • StGH Hessen, 04.05.2004 - P.St. 1714

    Allzuständigkeit; Aufgabenverteilungsprinzip; Ballungsraum; Demokratie; …

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 12.03.2013 - VerfGH 7/11

    Haushaltsgesetz 2011 verfassungswidrig

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 21.11.1995 - VerfGH 21/94

    5 %-Klausel in der Landschaftsverbandsordnung muß überprüft werden

  • BVerfG, 08.07.2008 - 2 BvR 1223/08
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 30.06.2026 - VerfGH 33/23
    Ein etwaiger Verstoß gegen die Regelungen über die Ausnahmen vom grundsätzlichen Verbot der strukturellen Neuverschuldung (sog. Schuldenbremse) ist vom Verfassungsgerichtshof hingegen nicht zu prüfen (vgl. bereits grundlegend VerfGH NRW, Urteil vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, NWVBl. 2025, 196 = juris, Rn. 60 ff.).

    Rn. 96 Insbesondere hat der Verfassungsgerichtshof in dem von den Antragstellern parallel geführten Normenkontrollverfahren VerfGH 34/23 bereits mit Urteil vom 14. Januar 2025 (NWVBl. 2025, 196 = juris, Rn. 60 ff.) grundlegend entschieden, dass eine verfassungsgerichtliche Überprüfung der Kreditermächtigung zur Finanzierung der Aufgaben des hier streitgegenständlichen Sondervermögens "Bewältigung der Krisensituation in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine" in § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HHG 2023 am Maßstab der Vorschriften zur Schuldenbremse nach Art. 109 Abs. 3 Satz 1 und 5 GG a. F. (bzw. nunmehr Art. 109 Abs. 3 Satz 1 und 8 GG n. F.) unzulässig ist.

  • VerfGH Bayern, 14.11.2025 - 3-VII-23

    Gemeinde, Selbstverwaltungsrecht, Bescheid, Genehmigung, Verbot, …

    Rn. 61 Dass mit Art. 83 Abs. 2 Satz 2 BV kein originäres Steuerfindungsrecht begründet wird, ergibt sich auch aus einer grundgesetzkonformen Auslegung (dazu allgemein VerfGH vom 15.2.2017 VerfGHE 70, 22 Rn. 58; BVerfG vom 7.5.2001 BVerfGE 103, 332/352; VerfGH NRW vom 14.1.2025 NVwZ 2025, 850 Rn. 91 f.;.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 06.05.2025 - VerfGH 30/23

    Teilweise erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Vorschriften über …

    In seinem Urteil vom 14. Januar 2025 hat er aber ausdrücklich offen gelassen, ob die Beschränkung des Prüfungsmaßstabs des Verfassungsgerichtshofs auf die Landesverfassung einer solchen Überprüfung der Gesetzgebungskompetenz entgegensteht (vgl. dazu VerfGH NRW, Urteil vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 74).
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - VerfGH 114/24

    Erfolgreiches Organstreitverfahren wegen der Änderung des Kommunalwahlgesetzes

    Inwieweit dessen Grundsätze als Landesverfassungsrecht unmittelbar auch in den Ländern gelten und das Grundgesetz in die Landesverfassung "hineinwirkt" (…vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 26. Mai 2009 - VerfGH 2/09, OVGE 52, 280 = juris, Rn. 81…, vom 21. November 2017 - VerfGH 21/16, NVwZ 2018, 159 = juris, Rn. 37, und vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 66 ff., jeweils m. w. N.; BVerfG…, Urteil vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07, BVerfGE 120, 82 = juris, Rn. 103), kann im vorliegenden Zusammenhang dahingestellt bleiben.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - VerfGH 101/24

    Erfolgreiches Organstreitverfahren wegen der Änderung des Kommunalwahlgesetzes

    Inwieweit dessen Grundsätze als Landesverfassungsrecht unmittelbar auch in den Ländern gelten und das Grundgesetz in die Landesverfassung "hineinwirkt" (…vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 26. Mai 2009 - VerfGH 2/09, OVGE 52, 280 = juris, Rn. 81…, vom 21. November 2017 - VerfGH 21/16, NVwZ 2018, 159 = juris, Rn. 37, und vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 66 ff., jeweils m. w. N.; BVerfG…, Urteil vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07, BVerfGE 120, 82 = juris, Rn. 103), kann im vorliegenden Zusammenhang dahingestellt bleiben.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - VerfGH 124/24

    Erfolgreiches Organstreitverfahren wegen der Änderung des Kommunalwahlgesetzes

    Inwieweit dessen Grundsätze als Landesverfassungsrecht unmittelbar auch in den Ländern gelten und das Grundgesetz in die Landesverfassung "hineinwirkt" (…vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 26. Mai 2009 - VerfGH 2/09, OVGE 52, 280 = juris, Rn. 81…, vom 21. November 2017 - VerfGH 21/16, NVwZ 2018, 159 = juris, Rn. 37, und vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 66 ff., jeweils m. w. N.; BVerfG…, Urteil vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07, BVerfGE 120, 82 = juris, Rn. 103), kann im vorliegenden Zusammenhang dahingestellt bleiben.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - VerfGH 7/25

    Erfolgreiches Organstreitverfahren wegen der Änderung des Kommunalwahlgesetzes

    Inwieweit dessen Grundsätze als Landesverfassungsrecht unmittelbar auch in den Ländern gelten und das Grundgesetz in die Landesverfassung "hineinwirkt" (…vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 26. Mai 2009 - VerfGH 2/09, OVGE 52, 280 = juris, Rn. 81…, vom 21. November 2017 - VerfGH 21/16, NVwZ 2018, 159 = juris, Rn. 37, und vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 66 ff., jeweils m. w. N.; BVerfG…, Urteil vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07, BVerfGE 120, 82 = juris, Rn. 103), kann im vorliegenden Zusammenhang dahingestellt bleiben.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - VerfGH 118/24

    Erfolgreiches Organstreitverfahren wegen der Änderung des Kommunalwahlgesetzes

    Inwieweit dessen Grundsätze als Landesverfassungsrecht unmittelbar auch in den Ländern gelten und das Grundgesetz in die Landesverfassung "hineinwirkt" (…vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 26. Mai 2009 - VerfGH 2/09, OVGE 52, 280 = juris, Rn. 81…, vom 21. November 2017 - VerfGH 21/16, NVwZ 2018, 159 = juris, Rn. 37, und vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 66 ff., jeweils m. w. N.; BVerfG…, Urteil vom 13. Februar 2008 - 2 BvK 1/07, BVerfGE 120, 82 = juris, Rn. 103), kann im vorliegenden Zusammenhang dahingestellt bleiben.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 19.03.2025 - VerfGH 21/25

    Erfolgloser Eilantrag im Zusammenhang mit der Änderung der Schuldenbremse im …

    Stattdessen wurden lediglich in der einfachgesetzlichen Landeshaushaltsordnung Regelungen zu Kreditaufnahmen in Ausnahmesituationen oder von der Normallage abweichenden konjunkturellen Entwicklung (§§ 18 bis 18h LHO) aufgenommen (vgl. dazu VerfGH NRW, Urteil vom 14. Januar 2025 - VerfGH 34/23, juris, Rn. 65 ff.).
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 42/23

    Keine Besorgnis der Befangenheit eines Richters des Verfassungsgerichtshofs

    Rn. 5 In den Plenarsitzungen vom 7. und 20 Dezember 2022 hat der Landtag NRW sowohl das NRW-Krisenbewältigungsgesetz zur Errichtung eines Sondervermögens, das inhaltlich Gegenstand des Verfahrens VerfGH 33/23 ist, als auch das Haushaltsgesetz 2023, das inhaltlich Gegenstand des Verfahrens VerfGH 34/23 ist, sowie die damit im Beschlusswege verbundene Feststellung einer außergewöhnlichen Notsituation, gegen dessen Zustandekommen sich der im vorliegenden Verfahren angekündigte Antrag richtet, beraten.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VerfGH Nordrhein-Westfalen

Rechtsprechung
   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,12729
VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2024,12729)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15.05.2024 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2024,12729)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15. Mai 2024 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2024,12729)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2024,12729) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (8)

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 08.01.2021 - VerfGH 177/20

    Selbstablehnung eines Mitglieds des Verfassungsgerichtshofs in einem …

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Entscheidend ist ausschließlich, ob ein am Verfahren Beteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (…vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 5. Mai 1994 - VerfGH 6/94, NWVBl. 1994, 375, vom 27. August 2019 - VerfGH 5/18, juris, Rn. 5, und vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 4, m. w. N.).

    § 15 Abs. 3 i. V. m. Abs. 1 VerfGHG bezweckt jedoch, schon den bösen Schein einer möglicherweise fehlenden Unabhängigkeit oder Distanz zu vermeiden (vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 4, …und vom 1. Februar 2022 - VerfGH 149/21 und 150/21, juris, Rn. 9, m. w. N.).

    Zu einem Ausschluss kann deshalb regelmäßig lediglich eine Tätigkeit in dem verfassungsgerichtlichen Verfahren selbst oder in dem diesem unmittelbar vorausgegangenen und ihm sachlich zugeordneten Verfahren führen (…vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 2. Dezember 2019 - VerfGH 44/19.VB-3, NVwZ 2020, 232 = juris, Rn. 6, und vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 5).

    Diese können etwa darin liegen, dass durch die Tätigkeit als Prozessbevollmächtigter in einem anderen Verfahren eine zeitliche und sachliche Verklammerung mit dem zur Entscheidung anstehenden Verfahren gebildet wird, die auch nicht durch Zeitablauf oder andere Ereignisse zwischenzeitlich aufgelöst ist (vgl. VerfGH NRW, Beschluss vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 6; BVerfG…, Beschluss vom 24. Oktober 2023 - 1 BvR 1160/19, juris, Rn. 24, m. w. N.).

    Der für die Besorgnis der Befangenheit genügende "böse Schein" möglicherweise fehlender Unvoreingenommenheit entsteht, wenn das konkrete Verhalten des betroffenen Richters jenseits der von § 3 Abs. 2, § 14 VerfGHG grundsätzlich akzeptierten übrigen beruflichen Tätigkeit bei vernünftiger Würdigung auf eine verfassungsrechtliche Vorfestlegung schließen lässt (vgl. VerfGH NRW, Beschluss vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 9).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.12.2019 - VerfGH 44/19

    Ablehnungsgesuch im Individualverfassungsbeschwerdeverfahren

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Zu einem Ausschluss kann deshalb regelmäßig lediglich eine Tätigkeit in dem verfassungsgerichtlichen Verfahren selbst oder in dem diesem unmittelbar vorausgegangenen und ihm sachlich zugeordneten Verfahren führen (vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 2. Dezember 2019 - VerfGH 44/19.VB-3, NVwZ 2020, 232 = juris, Rn. 6, …und vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 5).

    Eine Vorbefassung, die diese Voraussetzung nicht erfüllt, kann damit in der Regel für sich allein nicht die Besorgnis der Befangenheit begründen (vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 2. Dezember 2019 - VerfGH 44/19.VB-3, NVwZ 2020, 232 = juris, Rn. 9, …und vom 1. Februar 2022 - VerfGH 149/21 und 150/21, juris, Rn. 10).

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 01.02.2022 - VerfGH 149/21

    Begründete Selbstablehnung eines Mitglieds des Verfassungsgerichtshofs

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    § 15 Abs. 3 i. V. m. Abs. 1 VerfGHG bezweckt jedoch, schon den bösen Schein einer möglicherweise fehlenden Unabhängigkeit oder Distanz zu vermeiden (…vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 4, und vom 1. Februar 2022 - VerfGH 149/21 und 150/21, juris, Rn. 9, m. w. N.).

    Eine Vorbefassung, die diese Voraussetzung nicht erfüllt, kann damit in der Regel für sich allein nicht die Besorgnis der Befangenheit begründen (…vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 2. Dezember 2019 - VerfGH 44/19.VB-3, NVwZ 2020, 232 = juris, Rn. 9, und vom 1. Februar 2022 - VerfGH 149/21 und 150/21, juris, Rn. 10).

  • BVerfG, 24.10.2023 - 1 BvR 1160/19

    Zwischenentscheidung über die Frage des Ausschlusses eines Richters von der …

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Diese können etwa darin liegen, dass durch die Tätigkeit als Prozessbevollmächtigter in einem anderen Verfahren eine zeitliche und sachliche Verklammerung mit dem zur Entscheidung anstehenden Verfahren gebildet wird, die auch nicht durch Zeitablauf oder andere Ereignisse zwischenzeitlich aufgelöst ist (vgl. VerfGH NRW…, Beschluss vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 6; BVerfG, Beschluss vom 24. Oktober 2023 - 1 BvR 1160/19, juris, Rn. 24, m. w. N.).
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 27.08.2019 - VerfGH 5/18

    Ablehnungsgesuch im Organstreitverfahren

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Entscheidend ist ausschließlich, ob ein am Verfahren Beteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 5. Mai 1994 - VerfGH 6/94, NWVBl. 1994, 375, vom 27. August 2019 - VerfGH 5/18, juris, Rn. 5, …und vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 4, m. w. N.).
  • StGH Bremen, 23.10.2025 - St 6/23

    Notsituation ja, Notkredit nein: Bremer Haushaltsgesetze waren verfassungswidrig

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Rn. 16 In dem noch anhängigen Verfahren der abstrakten Normenkontrolle vor dem Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen (St 6/23) stellt die CDU-Bürgerschaftsfraktion einen Normenkontrollantrag gegen den Bremer Nachtragslandeshaushalt 2023, mit dem die Schuldenbremse für Maßnahmen des Klimaschutzes und wegen der Auswirkungen des Ukraine-Krieges ausgesetzt wurde.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 32/23

    Begründete Selbstablehnung eines Richters des Verfassungsgerichtshofs

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Rn. 5 2. Der Richter Prof. Dr. Wieland hat sich mit an die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs gerichtetem einheitlichen Schreiben vom 20. November 2023 in den verfassungsgerichtlichen Verfahren VerfGH 32/23, 33/23 und 34/23 gemäß § 15 Abs. 3 VerfGHG für befangen erklärt.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 05.05.1994 - VerfGH 6/94

    Neuwahl der Wahlmitglieder des VerfGH NRW zurückgewiesen

    Auszug aus VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.05.2024 - VerfGH 34/23
    Entscheidend ist ausschließlich, ob ein am Verfahren Beteiligter bei vernünftiger Würdigung aller Umstände Anlass hat, an der Unvoreingenommenheit des Richters zu zweifeln (vgl. VerfGH NRW, Beschlüsse vom 5. Mai 1994 - VerfGH 6/94, NWVBl. 1994, 375, vom 27. August 2019 - VerfGH 5/18, juris, Rn. 5, …und vom 8. Januar 2021 - VerfGH 177/20, juris, Rn. 4, m. w. N.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VerfGH Nordrhein-Westfalen

Rechtsprechung
   VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,37298
VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,37298)
VerfGH Berlin, Entscheidung vom 13.12.2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,37298)
VerfGH Berlin, Entscheidung vom 13. Dezember 2023 - VerfGH 34/23 (https://dejure.org/2023,37298)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2023,37298) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    Unzulässigkeit eines Antrags im Organstreitverfahren bzgl der Beantwortung einer Schriftlichen Anfrage - fehlendes Rechtsschutzinteresse bei unzureichender Wahrnehmung der Konfrontationsobliegenheit

Kurzfassungen/Presse

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Erfolgloses Organstreitverfahren eines Abgeordneten der Fraktion der AfD wegen Verletzung seiner Konfrontationsobliegenheit

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 10.10.2017 - 2 BvE 6/16

    Unzulässiger Antrag im Organstreitverfahren wegen fehlenden …

    Auszug aus VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23
    Auf vermeintlich oder tatsächlich unrichtig beantwortete parlamentarische Fragen muss er den Antragsgegner hinweisen und diesem so zur Streitvermeidung die Möglichkeit geben, die Sach- und Rechtslage erneut zu prüfen und seine Antwort gegebenenfalls zu berichtigen oder zu ergänzen (…a. a. O., Rn. 35; vgl. zudem zum Bundesrecht: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2017 - 2 BvE 6/16 -, juris Rn. 19).
  • VerfGH Berlin, 18.02.2015 - VerfGH 92/14

    Verletzung des parlamentarischen Fragerechts

    Auszug aus VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23
    Die Notwendigkeit einer umfassenden vorgerichtlichen Erörterung der Sach- und Rechtslage ergibt sich daraus, dass den Beteiligten verwehrt ist, im Verlauf des Organstreitverfahrens Gründe nachzuschieben (Beschlüsse vom 18. Februar 2015 - VerfGH 92/14 - Rn. 39, …sowie vom 19. Juni 2020 - VerfGH 108/19 - Rn. 57; st. Rspr.).
  • VerfGH Berlin, 19.06.2020 - VerfGH 108/19

    Erfolglose Anträge im Organstreitverfahren bzgl parlamentarischer Fragen zu …

    Auszug aus VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23
    Die Notwendigkeit einer umfassenden vorgerichtlichen Erörterung der Sach- und Rechtslage ergibt sich daraus, dass den Beteiligten verwehrt ist, im Verlauf des Organstreitverfahrens Gründe nachzuschieben (…Beschlüsse vom 18. Februar 2015 - VerfGH 92/14 - Rn. 39, sowie vom 19. Juni 2020 - VerfGH 108/19 - Rn. 57; st. Rspr.).
  • VerfGH Berlin, 24.09.2021 - VerfGH 61/21

    Unzulässigkeit eines Antrags im Organstreitverfahren bzgl der Beantwortung einer …

    Auszug aus VerfGH Berlin, 13.12.2023 - VerfGH 34/23
    Der Antragstellende muss sich vor Einleitung eines Organstreitverfahrens dezidiert mit den Antworten des Antragsgegners auseinandersetzen (Beschluss vom 24. September 2021 - VerfGH 61/21 - Rn. 35 ff. m. w. N., wie alle nachfolgend zitierten Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes abrufbar unter gesetze.berlin.de).
  • VerfGH Berlin, 13.05.2025 - VerfGH 67/24

    Begründeter Antrag im Organstreitverfahren zum parlamentarischen Fragerecht

    Der Antragstellende muss sich vor Einleitung eines Organstreitverfahrens dezidiert mit den Antworten des Antragsgegners auseinandersetzen (…Beschlüsse vom 24. September 2021 - VerfGH 61/21 - Rn. 35 ff. und vom 13. Dezember 2023 - VerfGH 34/23 - Rn. 11 jeweils m. w. N., wie alle nachfolgend zitierten Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes abrufbar unter gesetze.berlin.de).

    Die Verpflichtung, sich bereits im politischen Prozess mit der Verfassungsrechtslage zu befassen und beanspruchte Rechte einzufordern, stellt dabei keine unzumutbare Belastung dar; sie ist lediglich Konsequenz der Ausgestaltung des Organstreits als kontradiktorisches Verfahren, in dem über streitig gewordene Rechte und Pflichten zwischen den Beteiligten zu befinden ist, und geht nicht über das hinaus, was für den Umgang zwischen Verfassungsorganen auch im Hinblick auf das Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme als selbstverständlich zu erwarten ist (Beschluss vom 13. Dezember 2023, a. a. O., Rn. 11 m. w. N.).

  • VerfGH Berlin, 19.11.2025 - VerfGH 7/24
    Der Antragstellende muss sich vor Einleitung eines Organstreitverfahrens dezidiert mit den Antworten des Antragsgegners auseinandersetzen (Beschlüsse vom 24. September 2021 - VerfGH 61/21 - Rn. 35 ff., vom 13. Dezember 2023 - VerfGH 34/23 - Rn. 11 …und vom 13. Mai 2025 - VerfGH 67/24 - Rn. 29, jeweils m. w. N.).

    Die Verpflichtung, sich bereits im politischen Prozess mit der Verfassungsrechtslage zu befassen und beanspruchte Rechte einzufordern, stellt dabei keine unzumutbare Belastung dar; sie ist lediglich Konsequenz der Ausgestaltung des Organstreits als kontradiktorisches Verfahren, in dem über streitig gewordene Rechte und Pflichten zwischen den Beteiligten zu befinden ist, und geht nicht über das hinaus, was für den Umgang zwischen Verfassungsorganen auch im Hinblick auf das Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme als selbstverständlich zu erwarten ist (Beschlüsse vom 13. Dezember 2023 - VerfGH 34/23 - Rn. 11 …und vom 13. Mai 2025 - VerfGH 67/24 - Rn. 29).

    Da es den Beteiligten verwehrt ist, im Verlauf des Organstreitverfahrens Gründe nachzuschieben, muss es ihnen ermöglicht werden, anhand der Einwände des jeweils anderen sämtliche aus ihrer Sicht relevanten (Gegen-) Argumente bereits vorgerichtlich vorzubringen (Beschluss vom 13. Dezember 2023 - VerfGH 34/23 - Rn. 11).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VerfGH Berlin
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht