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Rechtsprechung
   BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,1184
BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89 (https://dejure.org/1990,1184)
BGH, Entscheidung vom 13.12.1990 - III ZR 336/89 (https://dejure.org/1990,1184)
BGH, Entscheidung vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 (https://dejure.org/1990,1184)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Positive Vertragsverletzung - PVV - Schuldner - Verantwortungsbereich - Feststehende Schadensursache - Beweislastumkehr

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 575
  • WM 1991, 514
 
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Wird zitiert von ... (35)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 21.10.1982 - VII ZR 369/80

    Beweislast - Ungerechtfertigte Bereicherung - Bankkonto - Gutschrift - …

    Auszug aus BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89
    Sind sie tatsächlich nicht zu diesem Zweck verwendet worden, muß der Beauftragte sie dem Auftraggeber nach § 667 BGB zurückgeben (BGH, NJW 1983, 626 (627)).

    Er trägt insbesondere die Beweislast dafür, daß ein ihm zur Ausführung des Auftrags zugewendeter Geldbetrag bestimmungsgemäß verwendet worden ist (BGH, NJW 1983, 626 (627) m. w. Nachw.;… NJW-RR 1987, 963 = BGHRBGBB § 667 - Beweislast 1; vgl. auch NJW-RR 1990, 131 = WM 1989, 1813).

  • BGH, 19.09.1989 - XI ZR 103/88

    Erlöschen von Auskunfts-, Rechenschafts- und Herausgabeansprüchen aufgrund …

    Auszug aus BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89
    Er trägt insbesondere die Beweislast dafür, daß ein ihm zur Ausführung des Auftrags zugewendeter Geldbetrag bestimmungsgemäß verwendet worden ist (BGH, NJW 1983, 626 (627) m. w. Nachw.;… NJW-RR 1987, 963 = BGHRBGBB § 667 - Beweislast 1; vgl. auch NJW-RR 1990, 131 = WM 1989, 1813).
  • BGH, 25.03.1987 - IVa ZR 224/85

    Rechtsfolgen inhaltlicher Abweichung des Versicherungsscheins von den Wünschen …

    Auszug aus BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89
    Demgegenüber ist in der Rechtsprechung des BGH anerkannt, daß die allgemeine Regel, nach der der Gläubiger alle Voraussetzungen der positiven Vertragsverletzung zu beweisen habe, dann nicht gilt, wenn feststeht, daß nur eine Schadensursache aus dem Verantwortungsbereich des Schuldners in Betracht kommt; in diesem Falle hat sich der Schuldner zu entlasten, und zwar nicht nur hinsichtlich der subjektiven Seite, sondern auch hinsichtlich der objektiven Pflichtwidrigkeit (BGH, NJW 1988, 60 (62) = LM § 43 VVG Nr. 11 = BGHR BGB vor § 1/Positive Vertragsverletzung - Beweislast 2 m. zahlr.
  • BGH, 18.11.1986 - IVa ZR 79/85

    Übertragung eines Kommanditanteils zum Zwecke der vorweggenommenen Erbfolge - …

    Auszug aus BGH, 13.12.1990 - III ZR 336/89
    Er trägt insbesondere die Beweislast dafür, daß ein ihm zur Ausführung des Auftrags zugewendeter Geldbetrag bestimmungsgemäß verwendet worden ist (BGH, NJW 1983, 626 (627) m. w. Nachw.; NJW-RR 1987, 963 = BGHRBGBB § 667 - Beweislast 1; vgl. auch NJW-RR 1990, 131 = WM 1989, 1813).
  • OLG Karlsruhe, 12.04.2022 - 17 U 823/20

    Rückzahlungsansprüche eines Bankkunden wegen angeblich nicht autorisierter …

    Rn. 59 Nach den vor Inkrafttreten des Zahlungsverkehrsrechts im Überweisungsverkehr geltenden Grundsätzen oblag in einem Geschäftsbesorgungsvertrag dem Beauftragten die Beweislast für die ordnungsgemäße Auftragsausführung nicht nur dann, wenn er Aufwendungsersatzansprüche nach §§ 675, 670 BGB geltend machte, sondern auch dann, wenn er Rückerstattungsansprüche des Auftraggebers nach §§ 675, 667 BGB bestritt (BGH, Urteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 -, NJW-RR 1991, 575; BGH, Urteil vom 13. Juni 1995 - XI ZR 154/94 -, BGHZ 130, 87-96).
  • LAG Düsseldorf, 11.09.2017 - 9 Sa 42/17

    Verkehrssicherungspflicht im Arbeitsverhältnis bei einem Sturm

    Dies greift allerdings zu kurz, wenn feststeht, dass nur eine Schadensursache aus dem Verantwortungsbereich des Schuldners in Betracht kommt (BGH v. 22.10.2008 - XII ZR 148/06, NJW 2009, 142; BGH v. 17.12.1992 - III ZR 133/91, juris Rz.; BGH v. 13.12.1990 - III ZR 336/89, WM 1991, 514; KG Berlin v. 25.05.2004 - 14 U 37/03, juris).

    In diesem Fall hat sich der Schuldner hinsichtlich der objektiven Pflichtwidrigkeit und hinsichtlich der subjektiven Seite zu entlasten (BGH v. 22.10.2008 - XII ZR 148/06, NJW 2009, 142; BGH v. 17.12.1992 - III ZR 133/91, juris Rz.; BGH v. 13.12.1990 - III ZR 336/89, WM 1991, 514; BGH v. 10.03.1981 - VI ZR 202/79, NJW 1981, 2002, 2003; KG Berlin v. 25.05.2004 - 14 U 37/03, juris;… Palandt-Heinrichs, § 280 Rz. 37;… MüKoBGB/Ernst BGB § 280 Rn. 142;… BeckOK BGB/Lorenz BGB § 280 Rn. 81;… Seichter in: Herberger/Martinek/Rüßmann u.a., jurisPK-BGB, § 280 BGB, Rn. 151).

  • BGH, 18.05.1994 - XII ZR 188/92

    Darlegungs- und Beweislast bei Beschädigungen vermieteter Räume

    Diese Regelung entspricht zudem den Grundsätzen, die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs für den Fall gelten, daß Ansprüche aus positiver Vertragsverletzung geltend gemacht werden (vgl. BGH, Urteile vom 20. Juni 1990 - VIII ZR 182/89 - und vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 - BGHR BGB vor § 1/Positive Vertragsverletzung, Beweislast 4 und 6 m.w.N.).
  • BGH, 06.03.1997 - III ZR 248/95

    Ansprüche der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen den Verwalter

    Im Prozeß ist es dann Sache des in Anspruch genommenen Geschäftsbesorgers, im einzelnen darzulegen und zu beweisen, daß das Geld in Erledigung des Auftrags verbraucht worden ist (vgl. Senat, Urteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 - NJW-RR 1991, 575, 576; BGH, Urteil vom 4. Februar 1991 - II ZR 246/89 - NJW 1991, 1884; jeweils m.w.N. aus der Rechtsprechung).
  • BGH, 07.12.2006 - IX ZR 161/04

    Rechtsfolgen der Freigabe und Abtretung des Kaufpreisanspruchs in einem …

    Bei zweckwidriger Verwendung folgt der - verschuldensunabhängige - Herausgabeanspruch des Beauftragten nach wie vor aus § 667 BGB (BGH, Urt. v. 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89, NJW-RR 1991, 575; v. 10. Oktober 1996 - III ZR 205/95, NJW 1997, 47, 48).
  • BGH, 10.10.1996 - III ZR 205/95

    Rückabwicklung eines wegen der Verpflichtung zur Schaffung eines Adeltstitels …

    Er ist daher, was auch von der Revisionserwiderung im Ansatz nicht anders gesehen wird, nach §§ 681 Satz 2, 667 1. Alt. BGB verpflichtet, das ihm zur Verfügung gestellte Geld herauszugeben: zu den Gegenständen, die der Beauftragte zur Ausführung des Auftrags erhalten hat, gehören nicht nur solche, die von vornherein dafür vorgesehen sind, in Natur zurückgegeben zu werden, sondern auch diejenigen (insbesondere Geld-)Mittel, die dafür bestimmt waren, in Ausführung des Auftrags verbraucht zu werden (Senatsurteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 - NJW-RR 1991, 575; BGH, Urteil vom 4. Februar 1991 - II ZR 246/89 - NJW 1991, 1884).
  • BGH, 18.02.1993 - III ZR 23/92

    Grenzen des Gefälligkeitsverhältnisses

    Der Beauftragte hat sich auch bei einer Inanspruchnahme aus positiver Vertragsverletzung hinsichtlich der subjektiven Seite zu entlasten, wenn feststeht, daß nur eine Schadensursache aus seinem Verantwortungsbereich in Betracht kommt (BGH…, Urteil vom 25. März 1987 - IVa ZR 224/85 - BGHR BGB vor § 1/positive Vertragsverletzung - Beweislast 2 = NJW 1988, 60, 62; Senat, Urteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 - BGHR BGB § 667 Beweislast 4 m.w.N. = WM 1991, 514, 516).

    Der Beauftragte muß dartun und beweisen, daß er bei der Durchführung des Auftrags die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen und Sicherungsvorkehrungen getroffen hat (Senat, Urteil vom 13. Dezember 1990 a.a.O.).

  • BGH, 09.04.2026 - III ZR 52/25

    Beauftragter muss Verbleib eines zur Ausführung eines Auftrags überlassenen …

    Rn. 10 b) Für den Herausgabeanspruch gemäß § 667 Fall 1 BGB muss der Auftraggeber lediglich dartun und notfalls beweisen, welchen Inhalt der Auftrag hatte, was der Beauftragte zur Erledigung der ihm übertragenen Aufgabe erlangt hat und welche Weisungen ihm erteilt worden sind (vgl. zB Senat, Urteile vom 19. Februar 2004 - III ZR 147/03, NJW-RR 2004, 927 und vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89, NJW-RR 1991, 575, 576; BGH, Urteil vom 18. November 1986 - IVa ZR 79/85, NJW-RR 1987, 963).

    Denn die Darlegungs- und Beweislast für den Verbleib beziehungsweise die bestimmungsgemäße Verwendung des erlangten Geldes liegt - anders als das Berufungsgericht meint - beim Beauftragten (…zB Senat, Urteile vom 1. August 2024 aaO Rn. 25;… vom 19. Februar 2004 aaO;… vom 4. Oktober 2001 aaO Rn. 7;… vom 10. Oktober 1996 aaO S. 48 und vom 13. Dezember 1990 aaO S. 575 f; BGH, Urteile vom 4. Februar 1991 - II ZR 246/89, NJW 1991, 1884;… vom 18. November 1986 aaO und vom 13. November 1985 - IVa ZR 42/84, NJW 1986, 1492, 1493).

  • BGH, 17.12.1992 - III ZR 133/91

    Auftragsübertragung an Dritten

    Auch hat der Gläubiger die Voraussetzungen einer positiven Vertragsverletzung darzulegen und zu beweisen, außer wenn feststeht, daß nur eine Schadensursache aus dem Verantwortungsbereich des Schuldners in Betracht kommt (Senatsurteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89 - BGHR BGB § 667 Beweislast 4 = WM 1991, 514; BGH…, Urteil vom 25. März 1987 - IVa ZR 224/85 - BGHR BGB § 665 Satz 1 Beweislast 1 = NJW 1988, 60, 62); im letztgenannten Falle hat sich der Schuldner hinsichtlich der objektiven Pflichtwidrigkeit und hinsichtlich der subjektiven Seite zu entlasten (…Senat, aaO.; BGH, Urteil vom 10. März 1981 - VI ZR 202/79 - NJW 1981, 2002, 2003; BGH…, Urteil vom 25. März 1987 aaO.).
  • OLG Saarbrücken, 10.05.2023 - 5 U 57/22

    Folgen einer Veräußerung von Nachlassgrundstück durch Vermächtnisnehmer und …

    Rn. 31 Soweit es damit vorliegend Sache des Beklagten war, darzulegen und ggf. nachzuweisen, dass er den in Ausübung seiner Befugnisse unstreitig erlangten Betrag in Höhe von 86.000,- Euro aus dem namens der Erbengemeinschaft bewerkstelligten Hausverkauf auftragsgemäß verwendet hat (zur Darlegungs- und Beweislast des Beauftragten für die auftragsgemäße Verwendung des Erlangten BGH, Urteil vom 13. Dezember 1990 - III ZR 336/89, NJW-RR 1991, 575; Urteil vom 21. Juni 2012 - III ZR 290/11, juris; Senat, Urteil vom 6. Juni 2018 - 5 U 63/17; OLG Schleswig, FamRZ 2014, 1397), ist dies hier aber unzweifelhaft geschehen.
  • OLG Düsseldorf, 28.08.2012 - 21 U 74/10

    Verwertbarkeit eines im Rahmen eines staatsanwaltschaftlichen …

  • OLG Stuttgart, 26.07.2016 - 1 U 165/15

    Doppelseitige Anwaltstreuhand hinsichtlich einer Kaufpreiszahlung: …

  • OLG Saarbrücken, 17.12.2021 - 5 U 22/21

    Wechselbezüglichkeit einer Schlusserbeinsetzung bei jungen Eheleuten und krankem …

  • BGH, 13.06.1995 - XI ZR 154/94

    Erstattungsansprüche einer Bank wegen der Auszahlung von Geldbeträgen

  • BGH, 04.10.2001 - III ZR 290/00

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich der Erfüllung eines Auftrags; …

  • OLG Brandenburg, 21.08.2013 - 4 U 202/11

    Bankenhaftung aus Gewährung eines Verbraucherdarlehens zur Finanzierung der …

  • OLG Hamm, 25.04.2012 - 5 U 20/12

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Ansprüchen auf Rechnungslegung …

  • BayObLG, 26.08.1999 - 2Z BR 53/99

    Darlegungslast bezüglich der Erforderlichkeit von Ausgaben im Rahmen der …

  • OLG Saarbrücken, 06.08.2021 - 5 W 42/21

    Bei der nach § 91a ZPO zu treffenden Kostenentscheidung können die …

  • OLG Saarbrücken, 08.01.2015 - 4 U 16/14

    Haftung eines Finanztransferunternehmens: Anforderungen an eine auftragsgemäße …

  • BGH, 30.09.2005 - V ZR 185/04

    Anspruch des Berechtigten auf Herausgabe der gezahlten Umsatzsteuer

  • OLG Düsseldorf, 10.11.2004 - 15 U 31/04

    Darlegungs- und Beweislast für Obhutspflichtverletzung einer zur Reinigung …

  • OLG Brandenburg, 22.05.2008 - 12 U 200/07

    Durch Erbschaft übergangener Herausgabeanspruch des Erblassers aus …

  • BGH, 06.04.1995 - III ZR 52/94

    Kapitalbeteiligung an einem Immobilienprojekt - Rückzahlungsanspruch einer …

  • BGH, 19.12.1991 - III ZR 5/91

    Pflichtverletzung eines Kommissionärs; Schadensersatzumfang bei begangener …

  • OLG Naumburg, 04.11.2002 - 4 U 120/02

    Voraussetzungen für eine erneute Beweisaufnahme oder ein Abweichen von der …

  • OLG Karlsruhe, 03.12.1999 - 11 Wx 76/99

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach vorbehaltloser Entlastung des …

  • BGH, 08.01.1998 - III ZR 170/96

    Anspruch eines Kreditsuchenden auf Rückzahlung einer an einen Kreditvermittler …

  • KG, 29.03.1995 - 24 W 4812/94

    Entscheidung über Auszahlung von Guthaben aus mehrheitlich beschlossenen …

  • OLG Hamm, 16.11.2004 - 26 U 100/04

    Schadensersatz wegen Verletzung eines Pferdes durch Außerachtlassung der …

  • LG Limburg, 27.10.2004 - 7 T 210/04

    Notaranderkonto: Abrechnung gegenüber finanzierender Bank muss Namen der …

  • OLG Frankfurt, 05.03.2012 - 23 U 88/11

    Verletzung von Mitteilungspflichten aus einem Beratungsdepotvertrag

  • OLG Köln, 20.05.1999 - 7 U 19/98

    Gerichtliche Durchsetzung eines Zahlungsanspruchs auf Grundlage der Regeln über …

  • BGH, 19.09.1995 - XI ZR 218/94

    Weiterleitung empfangener Darlehensvaluta an Broker zum Erwerb einer Insel als …

  • OLG Koblenz, 07.12.1992 - 12 U 1372/91

    Schadensersatzanspruch aus einem Verkehrsunfall gegen den Vermieter des …

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