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Rechtsprechung
   BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,47006
BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20 (https://dejure.org/2020,47006)
BGH, Entscheidung vom 17.12.2020 - III ZB 14/20 (https://dejure.org/2020,47006)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20 (https://dejure.org/2020,47006)
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Volltextveröffentlichungen (15)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Unterschrift auf der Berufungsschrift

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Paraphe muss Anwalt zuordenbar sein - Paraphe muss Anwalt zuordenbar sein

  • famrz.de (Kurzinformation)

    Anforderung an Unterschrift des Rechtsanwalts bei nicht feststehender Urheberschaft

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 ZPO, § 519 ZPO
    Schönschrift muss nicht sein - aber Urheberschaft zweifellos feststehen

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anforderungen an eine Unterschrift auf einer Berufung

Besprechungen u.ä. (2)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 ZPO, § 519 ZPO
    Schönschrift muss nicht sein - aber Urheberschaft zweifellos feststehen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Welche Anforderungen sind an die Unterschrift unter einer Berufung zu stellen? (IBR 2021, 275)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2021, 314
  • MDR 2021, 440
  • MDR 2021, 544
  • FamRZ 2021, 621
  • WM 2022, 137
  • AnwBl 2021, 238
  • AnwBl Online 2021, 552
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 22.10.2019 - VI ZB 51/18

    Formgültige Unterschrift unter Schriftsatz bei hinreichend individuellen und …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Für die insoweit gegebenenfalls erforderliche Gesamtwürdigung kommt es auf alle bei Ablauf der Rechtsmittelfrist dem Berufungsgericht zur Verfügung stehenden Umstände an (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. September 2012 - VIII ZB 22/12, NJW 2013, 237 Rn. 14 und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 13).

    Die hierfür erforderlichen Feststellungen trifft der Senat selbständig ohne Bindung an die Ausführungen des Berufungsgerichts (…BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 14;… vom 3. März 2015 aaO Rn. 10;… vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 8;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 10 und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 10; jeweils mwN).

    Eine Klärung der Identität und Postulationsfähigkeit zu einem späteren Zeitpunkt ist nur zulässig, wenn bis zum Fristablauf klar ist, dass eine Unterschrift vorliegt, die von einem Rechtsanwalt stammt (…BGH, Beschlüsse vom 25. September 2012 - VIII ZB 22/12, NJW 2013, 237 Rn. 14 und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 13; jeweils mwN).

  • BGH, 03.03.2015 - VI ZB 71/14

    Anforderungen an die anwaltliche Unterzeichnung der Berufungsschrift und der …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11; vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12; vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Die hierfür erforderlichen Feststellungen trifft der Senat selbständig ohne Bindung an die Ausführungen des Berufungsgerichts (…BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 14; vom 3. März 2015 aaO Rn. 10;… vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 8;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 10 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 10; jeweils mwN).

    Er und sein Prozessbevollmächtigter können sich deshalb nicht auf einen entsprechenden Vertrauensschutz berufen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 28. September 1998 - II ZB 19/98, DStR 1998, 1841, 1842; vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775, 3776;… vom 11. April 2013 aaO und vom 3. März 2015 aaO Rn. 15; s. auch BVerfG, NJW 1988, 2787).

  • BGH, 09.07.2015 - V ZB 203/14

    Formwirksame Unterzeichnung der Berufungsschrift und der …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8; vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO; vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Die hierfür erforderlichen Feststellungen trifft der Senat selbständig ohne Bindung an die Ausführungen des Berufungsgerichts (…BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 14;… vom 3. März 2015 aaO Rn. 10; vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 8;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 10 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 10; jeweils mwN).

    Zwar kann unter den vorgenannten Voraussetzungen auch ein derart vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 9 ff).

  • BGH, 27.09.2005 - VIII ZB 105/04

    Anforderungen an die Unterzeichnung der Berufungs- und der …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381; Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Er und sein Prozessbevollmächtigter können sich deshalb nicht auf einen entsprechenden Vertrauensschutz berufen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 28. September 1998 - II ZB 19/98, DStR 1998, 1841, 1842; vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775, 3776;… vom 11. April 2013 aaO …und vom 3. März 2015 aaO Rn. 15; s. auch BVerfG, NJW 1988, 2787).

  • BGH, 29.11.2016 - VI ZB 16/16

    Anforderungen an die anwaltliche Unterzeichnung einer Berufungsschrift

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7; vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO; vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Die hierfür erforderlichen Feststellungen trifft der Senat selbständig ohne Bindung an die Ausführungen des Berufungsgerichts (…BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 14;… vom 3. März 2015 aaO Rn. 10;… vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 8; vom 29. November 2016 aaO Rn. 10 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 10; jeweils mwN).

  • BGH, 16.07.2013 - VIII ZB 62/12

    Berufungsschriftsatz: Anforderungen an die Unterschrift des Rechtsanwalts als …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10;… vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8; vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO;… vom 26. April 2012 aaO; vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

    Die hierfür erforderlichen Feststellungen trifft der Senat selbständig ohne Bindung an die Ausführungen des Berufungsgerichts (BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 14;… vom 3. März 2015 aaO Rn. 10;… vom 9. Juli 2015 aaO Rn. 8;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 10 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 10; jeweils mwN).

  • BGH, 11.04.2013 - VII ZB 43/12

    Form der Berufung: Anforderungen an die Unterschrift des Rechtsanwalts am Ende …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Dem Prozessbevollmächtigten des Klägers mussten daher die höchstrichterlichen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Unterzeichnung bestimmender Schriftsätze bekannt sein (BGH, Beschluss vom 11. April 2013 - VII ZB 43/12, NJW 2013, 1966 Rn. 11).

    Er und sein Prozessbevollmächtigter können sich deshalb nicht auf einen entsprechenden Vertrauensschutz berufen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 28. September 1998 - II ZB 19/98, DStR 1998, 1841, 1842; vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775, 3776; vom 11. April 2013 aaO …und vom 3. März 2015 aaO Rn. 15; s. auch BVerfG, NJW 1988, 2787).

  • BGH, 26.04.2012 - VII ZB 36/10

    Berufungseinlegung: Unterschriftscharakter eines aus unleserlichen Zeichen …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Unter diesen Voraussetzungen kann auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als Unterschrift anzuerkennen sein, wobei insbesondere von Bedeutung ist, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775;… vom 9. Februar 2010 - III ZB 67/09, juris Rn. 10; vom 26. April 2012 - VII ZB 36/10, NJW-RR 2012, 1140 Rn. 8;… vom 16. Juli 2013 - VIII ZB 62/12, NJW-RR 2013, 1395 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, NJW-RR 2015, 699 Rn. 8;… vom 9. Juli 2015 - V ZB 203/14, NJW 2015, 3104 Rn. 7;… vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445 Rn. 7 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 11).

    Rn. 10 In Anbetracht der Variationsbreite, die Unterschriften ein und derselben Person aufweisen können, ist ein großzügiger Maßstab anzuwenden, wenn die Autorenschaft gesichert ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3381;… Beschlüsse vom 27. September 2005 aaO; vom 26. April 2012 aaO;… vom 16. Juli 2013 aaO Rn. 12;… vom 3. März 2015 aaO;… vom 9. Juli 2015 aaO;… vom 29. November 2016 aaO Rn. 8 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 8).

  • BGH, 25.09.2012 - VIII ZB 22/12

    Berufungsschrift: Unterzeichnung mit dem Vermerk i.A. durch ein …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Für die insoweit gegebenenfalls erforderliche Gesamtwürdigung kommt es auf alle bei Ablauf der Rechtsmittelfrist dem Berufungsgericht zur Verfügung stehenden Umstände an (vgl. BGH, Beschlüsse vom 25. September 2012 - VIII ZB 22/12, NJW 2013, 237 Rn. 14 …und vom 22. Oktober 2019 aaO Rn. 13).

    Eine Klärung der Identität und Postulationsfähigkeit zu einem späteren Zeitpunkt ist nur zulässig, wenn bis zum Fristablauf klar ist, dass eine Unterschrift vorliegt, die von einem Rechtsanwalt stammt (BGH, Beschlüsse vom 25. September 2012 - VIII ZB 22/12, NJW 2013, 237 Rn. 14 …und vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, MDR 2020, 305 Rn. 13; jeweils mwN).

  • BVerfG, 26.04.1988 - 1 BvR 669/87

    Grundsätze des fairen Verfahrens bei unleserlicher Unterschrift des …

    Auszug aus BGH, 17.12.2020 - III ZB 14/20
    Er und sein Prozessbevollmächtigter können sich deshalb nicht auf einen entsprechenden Vertrauensschutz berufen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 28. September 1998 - II ZB 19/98, DStR 1998, 1841, 1842; vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775, 3776;… vom 11. April 2013 aaO …und vom 3. März 2015 aaO Rn. 15; s. auch BVerfG, NJW 1988, 2787).
  • BGH, 28.09.1998 - II ZB 19/98

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Unterzeichnung mit einer Paraphe

  • BGH, 10.07.1997 - IX ZR 24/97

    Unterzeichnung einer Berufungsschrift

  • OLG Frankfurt, 11.03.2020 - 10 U 156/18

    Unzulässige Berufung wegen formunwirksamer Unterzeichnung

  • BGH, 17.09.2009 - III ZB 67/09

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbeschwerde i.R.d. …

  • BGH, 24.06.2025 - VI ZB 91/23

    Unleserliche Unterschrift (ohne Namenszusatz) reicht nicht!

    Wo die Urheberschaft nicht sicher feststellbar war, genügte entsprechend auch ein unleserlicher Schriftzug nicht den Anforderungen (siehe etwa BGH, Beschlüsse vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20, WM 2022, 137 Rn. 13-17;… vom 26. Oktober 2011 - IV ZB 9/11, juris Rn. 7-11;… vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82, VersR 1982, 973, juris Rn. 6).
  • BGH, 10.01.2023 - VIII ZB 41/22

    Berufungseinlegung: Verschulden eines Rechtsanwalts an Fristversäumnis bei …

    Rn. 28 (aa) Ein Rechtsanwalt muss die Gesetze kennen, die in einer Anwaltspraxis gewöhnlich zur Anwendung kommen (st. Rspr.;… siehe nur BGH, Beschlüsse vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18, BGHZ 222, 105 Rn. 25;… vom 27. April 2021 - VI ZB 60/20, NJW 2021, 2660 Rn. 9;… vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, NJW 2022, 3512 Rn. 16), hat sich auch über deren Änderung Kenntnis zu verschaffen (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2004 - IX ZR 472/00, NJW 2004, 3487 unter II 1 [Steuerberater]; Beschlüsse vom 30. Juni 1971 - IV ZB 41/71, NJW 1971, 1704;… vom 18. Dezember 2013 - XII ZB 38/13, NJW-RR 2014, 643 Rn. 21) und muss sich über den Stand der Rechtsprechung unterrichten (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 11. April 2013 - VII ZB 43/12, NJW 2013, 1966 Rn. 11; vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20, NJW-RR 2021, 314 Rn. 20;… vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, aaO).
  • LAG Nürnberg, 17.12.2020 - 4 TaBV 11/20

    Syndikusanwalt - Prozessbevollmächtigter - Betriebsratsmitglieder - Freistellung …

    Ein solches Vertrauen kann neben einer - hier nicht vorliegenden - fehlerhaften Belehrung oder neben einem fehlerhaften oder unklaren Hinweis auch dadurch entstehen, dass das Gericht eine bestimmte Handlungsweise über längere Zeit ohne Beanstandung akzeptiert und hingenommen hat (vgl. etwa BGH vom 11.04.2013, VII ZB 43/12; BGH vom 17.12.2020, III ZB 14/20; BVerfG vom 18.09.1989, 2 BvR 270/89, allerdings nur bei Handhabung durch denselben Spruchkörper, jeweils zitiert nach juris).
  • OLG Düsseldorf, 27.12.2022 - 24 U 128/21

    Ursachenzusammenhang im Rahmen der Rechtsberaterhaftung

    Dabei ist in Anbetracht der Variationsbreite, die selbst Unterschriften ein und derselben Person aufweisen, jedenfalls bei gesicherter Urheberschaft ein großzügiger Maßstab anzulegen (BGH NJW-RR 2021, 314 Rn 10 mwN)..

    Dabei ist in Anbetracht der Variationsbreite, die selbst Unterschriften ein und derselben Person aufweisen, jedenfalls bei gesicherter Urheberschaft ein großzügiger Maßstab anzulegen (BGH NJW-RR 2021, 314 Rn 10 mwN).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2021 - 18 A 4322/18

    Unzulässig; Klagefrist; Unterschrift; Rechtsmittelbelehrung; fehlerhaft; …

    Rn. 42 Vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2020- III ZB 14/20 -, juris, Rn. 9, und Versäumnisurteil vom 19. Juli 2007 - I ZR 136/05 -, juris, Rn. 24.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.08.2024 - L 3 R 789/23

    Überprüfungsverfahren nach Ablehnung der Gewährung von Rente wegen verminderter …

    Rn. 34 Die eigenhändige Unterschrift muss nicht unbedingt lesbar (…BSG 12.05.2020 - B 12 KR 39/19 B Rn. 7; BGH 29.11.2016 - VI ZB 16/16, NJW-RR 2017, 445; BAG AP Nr. 46 zu § 518 ZPO; BFHE 147, 199), aber ein die Identität des Unterschreibenden kennzeichnender individueller Schriftzug sein, der charakteristische Merkmale aufweist (BSG…, Urteil vom 30.06.1970 - 7/2 RU 35/68 -, Rn. 16; BSG…, Beschluss vom 12.05.2020 - B 12 KR 39/19 - Rn. 7; BGH, Beschluss vom 17.12.2020 - III ZB 14/20 -, Rn. 9; BFH…, Beschluss vom 25.03.1983 - III R 64/82 -, Rn. 3).
  • LAG Nürnberg, 17.12.2020 - 11 BV 66/19

    Postulationsfähigkeit eines Syndikusanwalts

    Ein solches Vertrauen kann neben einer - hier nicht vorliegenden - fehlerhaften Belehrung oder neben einem fehlerhaften oder unklaren Hinweis auch dadurch entstehen, dass das Gericht eine bestimmte Handlungsweise über längere Zeit ohne Beanstandung akzeptiert und hingenommen hat (vgl. etwa BGH vom 11.04.2013, VII ZB 43/12; BGH vom 17.12.2020, III ZB 14/20; BVerfG vom 18.09.1989, 2 BvR 270/89, allerdings nur bei Handhabung durch denselben Spruchkörper, jeweils zitiert nach juris).
  • VG Berlin, 03.09.2025 - 41 L 523.25
    Für eine Unterschrift ist ein die Identität des Unterzeichnenden ausreichend kennzeichnender Schriftzug erforderlich, der individuelle, charakteristische Merkmale, die die Nachahmung erschweren, aufweist, sich - ohne lesbar sein zu müssen - als Wiedergabe eines Namens darstellt und die Absicht einer vollen Unterschrift erkennen lässt, selbst wenn er nur flüchtig niedergelegt und von einem starken Abschleifungsprozess gekennzeichnet ist (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20 -, juris Rn. 9).
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 482.25
    Für eine Unterschrift ist ein die Identität des Unterzeichnenden ausreichend kennzeichnender Schriftzug erforderlich, der individuelle, charakteristische Merkmale, die die Nachahmung erschweren, aufweist, sich - ohne lesbar sein zu müssen - als Wiedergabe eines Namens darstellt und die Absicht einer vollen Unterschrift erkennen lässt, selbst wenn er nur flüchtig niedergelegt und von einem starken Abschleifungsprozess gekennzeichnet ist (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20 -juris, Rn. 9).
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 466.25
    Für eine Unterschrift ist ein die Identität des Unterzeichnenden ausreichend kennzeichnender Schriftzug erforderlich, der individuelle, charakteristische Merkmale, die die Nachahmung erschweren, aufweist, sich - ohne lesbar sein zu müssen - als Wiedergabe eines Namens darstellt und die Absicht einer vollen Unterschrift erkennen lässt, selbst wenn er nur flüchtig niedergelegt und von einem starken Abschleifungsprozess gekennzeichnet ist (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2020 - III ZB 14/20 -juris, Rn. 9).
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 472.25
  • VG Berlin, 04.09.2025 - 41 L 532.25
  • VG Berlin, 26.08.2025 - 41 L 420.25
  • VG Berlin, 05.09.2025 - 41 L 506.25
  • VG Berlin, 04.09.2025 - 17 L 453.25
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 487.25
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 483.25
  • VG Berlin, 25.08.2025 - 41 L 481.25
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