Rechtsprechung
| BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08 |
Volltextveröffentlichungen (15)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
BGB § 133; ; BGB § 157; ; BGB § 167; ; BGB § 667; ; BGB § 675; ; BGB § 700; ; BGB § 1922 Abs. 1
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
BGB §§ 167, 133, 157
Auch umfassende Kontrollvollmacht über den Tod hinaus bevollmächtigt nicht zur Kontoumschreibung auf den Bevollmächtigten - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Berechtigung zur Umschreibung eines Kontos auf den bevollmächtigten Ehegatten eines Erblassers aufgrund einer transmortalen Kontovollmacht; Auszahlungsanspruch eines Erben gegen eine Bank oder Sparkasse nach einer ohne seine Zustimmung erfolgten Auflösung und ...
- ra.de
- Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Rechtsnatur des Girovertrages; Reichweite einer transmortalen Kontovollmacht; Rückforderung nach Auszahlung an einen Nichtberechtigten
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Umfang einer transmortalen Kontovollmacht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Berechtigung zur Umschreibung eines Kontos auf den bevollmächtigten Ehegatten eines Erblassers aufgrund einer transmortalen Kontovollmacht; Auszahlungsanspruch eines Erben gegen eine Bank oder Sparkasse nach einer ohne seine Zustimmung erfolgten Auflösung und ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Bankenrecht - "Transmortale" Kontovollmacht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (10)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Keine Kontoumschreibung mittels Vollmacht
- zbb-online.com (Leitsatz)
§ 167, 133 C, 157 F BGB
Kein Recht zur Auflösung oder Umschreibung eines Kontos aufgrund transmortaler Kontovollmachtmacht - mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Keine Kontoumschreibung des Bevollmächtigten nach Erbfall
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Kontovollmacht "über den Tod hinaus" berechtigt die Witwe nicht dazu, das Konto umschreiben zu lassen
- nwb.de (Kurzmitteilung)
Reichweite einer unbeschränkten Konto-Vollmacht über den Tod hinaus
- erbrecht-ratgeber.de (Kurzinformation)
Ehefrau darf als Nichterbin nach Tod des Ehemanns Girokonto nicht aufgrund einer postmortalen Vollmacht auf sich umschreiben
- tp-partner.com (Kurzinformation)
Transmortale Kontovollmacht des Ehegatten
- rechtstipps.de (Kurzinformation)
Kontovollmacht über den Tod hinaus reicht nicht mehr zur Kontoumschreibung
- gevestor.de (Kurzinformation)
Erbschein: Bank darf nicht auf Erbschein bestehen
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Reichweite einer unbeschränkten Konto-Vollmacht über den Tod hinaus
Besprechungen u.ä. (6)
- meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)
"Transmortale" Kontovollmacht berechtigt grundsätzlich nicht zur Umschreibung des Kontos
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Haftung - Girokonto: "Transmortale" Vollmacht
- Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
"Transmortale" Kontovollmacht berechtigt nicht zur Umschreibung des Kontos
- meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)
"Transmortale" Kontovollmacht berechtigt grundsätzlich nicht zur Umschreibung des Kontos
- Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)
Rechtsnatur des Girovertrages; Reichweite einer transmortalen Kontovollmacht; Rückforderung nach Auszahlung an einen Nichtberechtigten
- erbrecht-papenmeier.de (Kurzanmerkung)
Vorsorgevollmacht - Ist alles wirklich alles?
Verfahrensgang
- AG Mönchengladbach, 27.11.2007 - 29 C 219/07
- LG Mönchengladbach, 28.05.2008 - 2 S 217/07
- BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Papierfundstellen
- BGHZ 180, 191
- NJW-RR 2009, 979
- ZIP 2009, 1000
- MDR 2009, 817
- DNotZ 2009, 621
- FamRZ 2009, 1053
- VersR 2009, 1678
- WM 2009, 980
- JR 2010, 210
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (13)
- BGH, 25.10.1994 - XI ZR 239/93
Ausführung von Weisungen aufgrund einer postmortalen Vollmacht
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Bis zum Widerruf der Vollmacht durch den Erben soll daher im Zweifel allein der ausdrückliche oder mutmaßliche Wille des Erblassers und nicht der des Erben für den Bevollmächtigten maßgeblich sein (Senat BGHZ 127, 239, 244 f. ; siehe ferner BGH, Urteil vom 18. April 1969 - V ZR 179/65, NJW 1969, 1245, 1247;… Gößmann in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 30 Rn. 49 f.).Ein Vollmachtsmissbrauch ist darin im Allgemeinen nicht zu sehen (siehe dazu Senat BGHZ 127, 239, 244 f.) .
- OLG Hamm, 07.12.1994 - 31 U 100/94
Reichweite einer transmortalen Aktienverfügungsbefugnis
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
In der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur besteht daher Einigkeit darüber, dass der Inhaber einer Kontovollmacht, der - anders als etwa der Mitinhaber eines Oder-Kontos - selbst nicht Forderungsinhaber ist, grundsätzlich nicht befugt ist, die vertragliche Rechtsstellung des vertretenen Kontoinhabers aufzuheben oder zu verändern (OLG Hamm, WM 1995, 152, 153 ;… Erman/Palm, BGB 12. Aufl., § 167 Rn. 32a;… Palandt/Heinrichs, BGB, 68. Aufl., § 167 Rn. 9;… PWW/Frensch, BGB, 3. Aufl., § 167 Rn. 25;… Soergel/Leptien, BGB, 13. Aufl., § 167 Rn. 43; vgl. auch OLG Düsseldorf, WM 1983, 547, 548 sowie OLG Frankfurt am Main, WM 1985, 1199, 1200;… Schramm in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 32 Rn. 48).Der Hinweis darauf, dass der bevollmächtigte Ehepartner auf das gesamte Guthaben zugreifen könne, indem er sich dieses von der Bank oder Sparkasse auf sein eigenes Konto überweisen lasse (so OLG Hamm, WM 1995, 152, 153 ;… Schramm in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 32 Rn. 48), rechtfertigt keine andere rechtliche Beurteilung.
- OLG Düsseldorf, 03.02.1983 - 6 U 164/82
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
In der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur besteht daher Einigkeit darüber, dass der Inhaber einer Kontovollmacht, der - anders als etwa der Mitinhaber eines Oder-Kontos - selbst nicht Forderungsinhaber ist, grundsätzlich nicht befugt ist, die vertragliche Rechtsstellung des vertretenen Kontoinhabers aufzuheben oder zu verändern (OLG Hamm, WM 1995, 152, 153 ;… Erman/Palm, BGB 12. Aufl., § 167 Rn. 32a;… Palandt/Heinrichs, BGB, 68. Aufl., § 167 Rn. 9;… PWW/Frensch, BGB, 3. Aufl., § 167 Rn. 25;… Soergel/Leptien, BGB, 13. Aufl., § 167 Rn. 43; vgl. auch OLG Düsseldorf, WM 1983, 547, 548 sowie OLG Frankfurt am Main, WM 1985, 1199, 1200;… Schramm in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 32 Rn. 48).Dabei kann dahinstehen, ob es sich bei der Umschreibung eines Kontos um eine Vertragsübernahme (…so Gößmann in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 29 Rn. 30), eine Abtretung (…siehe Canaris, Bankvertragsrecht, 3. Aufl., Rn. 181) oder um eine Löschung des alten und eine Eröffnung des neuen Kontos handelt (siehe BGH, Urteil vom 13. Juni 1983 - II ZR 226/82, WM 1983, 834, 835; vgl. auch OLG Düsseldorf, WM 1983, 547, 548).
- BGH, 06.10.1998 - XI ZR 36/98
Haftung von Grundstücken in der ehemaligen DDR aus vom staatlichen Verwalter …
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Dessen Auslegung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn sie gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (st. Rspr., siehe etwa Senat BGHZ 139, 357, 366 ; BGH, Urteile vom 17. Januar 2007 - VIII ZR 37/06, WM 2007, 562, Tz. 15 und vom 6. November 2007 - VI ZR 182/06, WM 2008, 202, Tz. 19, jeweils m.w.N.). - BGH, 17.01.2007 - VIII ZR 37/06
Wirksamkeit des vertraglichen Ausschlusses der Anfechtung wegen arglistiger …
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Dessen Auslegung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn sie gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (st. Rspr., siehe etwa Senat BGHZ 139, 357, 366 ; BGH, Urteile vom 17. Januar 2007 - VIII ZR 37/06, WM 2007, 562, Tz. 15 und vom 6. November 2007 - VI ZR 182/06, WM 2008, 202, Tz. 19, jeweils m.w.N.). - BGH, 30.10.1990 - XI ZR 352/89
Änderung der Verfügungsbefugnis über ein Gemeinschaftssparkonto
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
So hat der erkennende Senat sogar für die Umwandlung eines Oder-Kontos in ein Und-Konto entschieden, dass die Veränderung der vertraglichen Rechtsstellung eines Konto-(Mit-)Inhabers im Allgemeinen eine Einigung der Bank oder der Sparkasse mit allen betroffenen Kontoinhabern voraussetzt ( Senatsurteil vom 30. Oktober 1990 - XI ZR 352/89, WM 1990, 2067, 2068; siehe ferner BGH, Urteil vom 9. November 1992 - II ZR 219/91, WM 1993, 141, 143). - BGH, 06.11.2007 - VI ZR 182/06
Beginn der Verjährung von Schadensersatz- und Rückforderungsansprüchen wegen …
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Dessen Auslegung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn sie gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (st. Rspr., siehe etwa Senat BGHZ 139, 357, 366 ; BGH, Urteile vom 17. Januar 2007 - VIII ZR 37/06, WM 2007, 562, Tz. 15 und vom 6. November 2007 - VI ZR 182/06, WM 2008, 202, Tz. 19, jeweils m.w.N.). - BGH, 10.10.1995 - XI ZR 263/94
Eintritt des Nacherben in ein vom Vorerben vorgeführtes Girovertragsverhältnis …
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Ein Haben-Saldo des Kunden stellt eine Forderung aus unregelmäßiger Verwahrung im Sinne des § 700 BGB i.V. mit §§ 488 ff. BGB dar (Senatsurteile BGHZ 131, 60, 63 f. und vom 15. Juni 1993 - XI ZR 133/92, WM 1993, 1585, 1586). - BGH, 18.04.1969 - V ZR 179/65
Rechtswirkung einer postmortalen Vollmacht
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Bis zum Widerruf der Vollmacht durch den Erben soll daher im Zweifel allein der ausdrückliche oder mutmaßliche Wille des Erblassers und nicht der des Erben für den Bevollmächtigten maßgeblich sein (Senat BGHZ 127, 239, 244 f. ; siehe ferner BGH, Urteil vom 18. April 1969 - V ZR 179/65, NJW 1969, 1245, 1247;… Gößmann in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 30 Rn. 49 f.). - BGH, 11.12.1990 - XI ZR 54/90
Recht der Sparkasse zur Auflösung von Giro- und Depotverhältnissen
Auszug aus BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08
Das Girovertragsverhältnis zwischen einer Bank oder Sparkasse und ihrem Kunden ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit dienstvertraglichen Elementen ( Senatsurteil vom 11. Dezember 1990 - XI ZR 54/90, WM 1991, 317, 318 m.w.N.). - BGH, 13.06.1983 - II ZR 226/82
Rückzahlung überwiesener Rentenbeträge durch Empfangsbank
- BGH, 15.06.1993 - XI ZR 133/92
Rechtskrafterstreckung bei Gesamtschuldverhältnissen - Darlegungs- und Beweislast …
- BGH, 09.11.1992 - II ZR 219/91
Umwandlung eines Oder-Kontos in ein Und-Konto - Haftung für Überziehungskredit
- LG Tübingen, 26.01.2018 - 4 O 187/17
Negativzinsen für Sparkonten nicht zulässig (AGB-Kontrolle)
Verträge mit positiver Verzinsung über eine Festgeldanlage werden von der Rechtsprechung als Darlehensverträge i.S.v. § 488 BGB behandelt (BGHZ 131, 60 (63); BGH NJW-RR 2009, 979). - LG München I, 31.07.2026 - 42 O 763/25
Urheberrechtsverletzung durch KI-Musikgenerator SUNO durch Memorisierung und …
Der Vollmachtgeber wollte vielmehr mit der transmortalen Vollmacht den Bevollmächtigten über den Tod hinaus in die Lage versetzen, bestimmte Rechtshandlungen unabhängig von dem Willen des Erben vornehmen zu können (vgl. BGH 24.03.2009, XI ZR 191/08 Rn. 19). - BGH, 21.01.2010 - IX ZR 65/09
Insolvenzeröffnungsverfahren: Einziehung einer zur Sicherheit abgetretenen …
Dessen Auslegung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn sie gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (ständige Rechtsprechung, vgl. etwa BGHZ 180, 191, 194 Rn. 14).
- BGH, 17.03.2011 - IX ZR 63/10
Insolvenzanfechtung: Anfechtbarkeit von zukünftig entstehenden oder zukünftig …
Rn. 17 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Auslegung von Individualvereinbarungen grundsätzlich Sache des Tatrichters; sie kann vom Revisionsgericht nur darauf überprüft werden, ob der Auslegungsstoff vollständig berücksichtigt ist oder gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt sind (BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37; vom 24. März 2009 - XI ZR 191/08, BGHZ 180, 191 Rn. 14;… vom 16. März 2009 - II ZR 68/08, ZIP 2009, 880 Rn. 12 je mwN). - LG Tübingen, 29.06.2018 - 4 O 220/17
Wirksamkeit einer Zinsanpassungsklausel in einem "Riester"-Sparvertrag
Verträge mit positiver Verzinsung über Festgelder oder eine Spareinlage werden von der Rechtsprechung als unregelmäßige Verwahrverträge i.S.v. § 700 BGB i.V.m. §§ 488 ff. BGB behandelt (BGHZ 131, 60 (63); BGH NJW-RR 2009, 979). - OLG Hamm, 27.11.2019 - 8 U 69/19
Einstweilige Verfügung; Gesellschafterliste, transmortale Vollmacht, …
Dementsprechend ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass eine grundsätzlich zulässige transmortale Vollmacht zwar nach dem Tod des Vollmachtgebers weiterwirkt, nunmehr aber nur noch zu Rechtshandlungen für dessen Erben befugt; unmittelbare eigene Rechtshandlungen des Bevollmächtigten sind nach dem Tod des Vollmachtgebers demgegenüber grundsätzlich unzulässig (BGH, Urteil vom 24.03.2009, XI ZR 191/08, juris;… Grunewald, ZEV 2014, S. 579 ff.). - LSG Baden-Württemberg, 01.12.2021 - L 8 R 1212/21
Auszahlung einer fälschlicherweise zurückgebuchten Rente aus der gesetzlichen …
Bis zum Widerruf der Vollmacht durch den Erben soll daher im Zweifel allein der ausdrückliche oder mutmaßliche Wille des Erblassers und nicht der des Erben für den Bevollmächtigten maßgeblich sein (BGH, Urteil vom 24.03.2009 - XI ZR 191/08 -, in juris). - BGH, 01.07.2011 - V ZR 84/10
Schadensrecht - Kauf von Waldgrundstücken und Rücktritt
Die Auslegung individueller Erklärungen ist Sache des Tatrichters; sie ist für das Revisionsgericht nur dann nicht bindend, wenn sie gesetzliche oder allgemeine Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (Senatsurteil vom 6. Oktober 1998 - V ZR 36/98, BGHZ 139, 357, 366; BGH, Urteil vom 24. März 2009 - XI ZR 191/08, BGHZ 180, 191, 194 Rn. 14 - st. Rspr.). - OLG Frankfurt, 16.05.2023 - 26 U 1/19
Anwaltshaftung: Anscheinsbeweis im Regressprozess
In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass eine Umdeutung nicht den Zweck hat, einem nichtigen Rechtsgeschäft durch eine im Wege einer bloßen Fiktion erfolgende Nachholung fehlender Rechtshandlungen zur Wirksamkeit zu verhelfen (vgl. BGH, Urteil vom 24.03.2009 - XI ZR 191/08 -, NJW-RR 2009, 979, 980).
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