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Rechtsprechung
   BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,1262
BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1262)
BGH, Entscheidung vom 22.09.1983 - III ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1262)
BGH, Entscheidung vom 22. September 1983 - III ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1262)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Geschäftsräume des Darlehnsvermittlers - Kauffinanzierungsdarlehn - Rückzahlungsbeginn - Schadensersatzanspruch - Vorvertragliche Auskunftspflicht - Vertragsabschluß - Nutzung der Kaufsache

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 229
  • ZIP 1983, 1430
  • MDR 1984, 204
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 18.11.1982 - III ZR 61/81

    Nichtigkeit eines Kreditvertrages wegen Verstoßes gegen ein Gesetz - Nichtigkeit …

    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Damit liegen die Voraussetzungen vor, unter denen nach dem Senatsurteil vom 18.11.1982 (NJW 1983, 868 (869) = ZIP 1983, 38 (40); das Verfahren betraf den Bruder des jetzigen Bekl.) ein geschäftliches Handeln den Begriff des Gewerbes erfüllt.

    Die Wohnung war deswegen aber nicht als Bereicherungsgegenstand an die Stelle des Geldes getreten; der rechtsgeschäftlich erlangte Gegenwert ist nicht als Surrogat i. S. des § 818 I BGB anzusehen (Senat, NJW 1983, 868 m. w. Nachw.).

    Falls es einen Gegenanspruch des Bekl. dem Grunde nach bejaht, müssen bei der Bestimmung des ersatzfähigen Schadens nicht nur die Vorteile berücksichtigt werden, die dem Bekl. aus der Nutzung der Eigentumswohnung zugeflossen sind (Senat, NJW 1983, 868; vgl. auch BGH, NJW 1982, 1279 f.), sondern auch der Gewinn aus dem späteren Weiterverkauf.

  • BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69

    Ersatz entgangenen Gewinns wegen verhinderter Geschäfte; Anrechnung des Ertrages …

    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Der Geschädigte braucht sich nicht alle Vorteile aus eigener Tätigkeit anrechnen zu lassen; der Schädiger würde einen ungerechtfertigten Vorteil erlangen, wenn er durch überpflichtmäßige Anstrengungen des Geschädigten entlastet würde (BGHZ 55, 329 (332) = NJW 1971, 836 m. w. Nachw.).
  • BGH, 10.02.1982 - VIII ZR 27/81

    Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Kaufvertrages - Rücknahme einer …

    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Falls es einen Gegenanspruch des Bekl. dem Grunde nach bejaht, müssen bei der Bestimmung des ersatzfähigen Schadens nicht nur die Vorteile berücksichtigt werden, die dem Bekl. aus der Nutzung der Eigentumswohnung zugeflossen sind (Senat, NJW 1983, 868; vgl. auch BGH, NJW 1982, 1279 f.), sondern auch der Gewinn aus dem späteren Weiterverkauf.
  • BGH, 16.05.1980 - V ZR 91/79

    Verzug der Verpflichtung zur Löschung einer Auflassungsvormerkung; …

    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Allerdings ist in Rechtsprechung und Schrifttum anerkannt, daß für die Vorteilsanrechnung nicht nur die Kausalität zu prüfen ist, sondern daß rechtlich wertend darüber entschieden werden muß, ob die Anrechnung dem Sinn und Zweck der Schadensersatzpflicht entspricht, den Geschädigten nicht unzumutbar belastet und den Schädiger nicht unbillig begünstigt (BGHZ 77, 151 (153) = NJW 1980, 2187; Alff, in: RGRK, 12. Aufl., Vorb.
  • BGH, 25.03.1966 - VIII ZR 225/65
    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Auch ohne ein solches Mißverhältnis kann ein Vertrag zwar nach § 138 I BGB sittenwidrig sein, wenn ein Vertragspartner in subjektiv vorwerfbarer Weise die Unerfahrenheit des anderen ausnutzt und weitere sittlich verwerfliche Umstände hinzutreten (BGH, NJW 1966, 1451; RGZ 147, 344).
  • RG, 10.04.1935 - I 322/34

    1. Unter welchen Umständen kann ein Abzahlungs-Kaufvertrag über einen …

    Auszug aus BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82
    Auch ohne ein solches Mißverhältnis kann ein Vertrag zwar nach § 138 I BGB sittenwidrig sein, wenn ein Vertragspartner in subjektiv vorwerfbarer Weise die Unerfahrenheit des anderen ausnutzt und weitere sittlich verwerfliche Umstände hinzutreten (BGH, NJW 1966, 1451; RGZ 147, 344).
  • BGH, 31.03.2006 - V ZR 51/05

    Rückabwicklung eines Grundstückskaufvertrages im Wege des großen …

    Zu solchen, in die Differenzrechnung einzustellenden Vorteilen gehört auch der Wert der von dem Geschädigten gezogenen Nutzungen (§ 100 BGB), da dieser aufgrund des Kaufvertrages den Besitz der Kaufsache und dadurch die Möglichkeit erhalten hat, sie zu nutzen (…BGH, Urt. v. 2. Juli 1962, VIII ZR 12/61, NJW 1962, 1909;… Urt. v. 10. Februar 1982, VIII ZR 27/81, NJW 1982, 1279, 1280; Urt. v. 18. November 1982, III ZR 61/81, NJW 1983, 868, 870: Urt. v. 22. September 1983, III ZR 171/82, NJW 1984, 229, 230;… vgl. auch Urt. v. 18. Juli 2002, III ZR 248/01, BGHReport 2002, 1080, 1081;… Urt. v. 6. Oktober 2005, VII ZR 325/03, WM 2006, 51).
  • BGH, 22.05.1984 - III ZR 18/83

    Vorrang der Belange einer land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung …

    Das Berufungsgericht wird daher zu prüfen haben, ob die Anrechnung des Vorteils aus der Sicht des Berechtigten zumutbar ist, ob sie dem Zweck der Entschädigung entspricht und den Verpflichteten nicht unbillig entlastet (vgl. BGH Urteil vom 29. November 1977 - VI ZR 177/76 = VersR 1978, 249 - sowie zuletzt Senatsurteil vom 22. September 1983 - III ZR 171/82 = NJW 1984, 229, 230).
  • BGH, 06.06.1997 - V ZR 115/96

    Umfang des Schadensersatzes wegen Nichterfüllung bei einem Grundstücksverkauf

    Die Entscheidung des III. Zivilsenats vom 22. September 1983 (III ZR 171/82, NJW 1984, 229) steht dem nicht entgegen, weil dort nicht festgestellt worden war, worauf der "Gewinn" aus der Weiterveräußerung beruhte.
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