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Rechtsprechung
   VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11, VfGBbg 1/11 EA   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,13395
VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11, VfGBbg 1/11 EA (https://dejure.org/2011,13395)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 15.07.2011 - VfGBbg 22/11, VfGBbg 1/11 EA (https://dejure.org/2011,13395)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 15. Juli 2011 - VfGBbg 22/11, VfGBbg 1/11 EA (https://dejure.org/2011,13395)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    Art 8 EMR, Art 2 Abs 3 Verf BB, Art 10 Verf BB, Art 12 Abs 1 Verf BB, Art 26 Verf BB, Art 27 Abs 1 Verf BB, Art 52 Abs 1 Verf BB, Art 52 Abs 3 Verf BB, § 46 VerfGG BB, § 47 ZPO, UNKRÜbk

  • Verfassungsgericht Brandenburg

    Art. 8 EMRK; UN-Kinderrechtskonvention; LV, Art. 2 Abs. 3; LV, Art. 10, 12 Abs. 1; LV, Art. 26 Abs. ; LV, Art. 27 Abs. 1; LV, Art. 52 Abs. 1 und 3; VerfGGBbg, § 46; ZPO, § 47
    International gewährleistete Grundrechte als Auslegungshilfe; Rechte der Großeltern; Subsidiarität; effektiver Rechtsschutz; gesetzlicher Richter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2011, 1514
  • FamRZ 2011, 1874
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (12)

  • VerfG Brandenburg, 18.03.2011 - VfGBbg 56/10

    Fachgerichtliche Ablehnung der Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge eines …

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Das Verfassungsgericht überprüft nur, ob der Entscheidung eine grundsätzlich unrichtige Anschauung von der Bedeutung und Reichweite eines Grundrechts oder ein Verstoß gegen das Willkürverbot zugrunde liegt (vgl. Beschluss vom 18. März 2011 - VfGBbg 56/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).

    In Kindschaftssachen muss es insbesondere geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für eine am Kindeswohl orientierte Entscheidung zu erlangen (Beschluss vom 18. März 2011 - VfGBbg 56/10 -, a. a. O.).

  • BVerfG, 30.01.2002 - 1 BvL 23/96

    Ausschluß vom Doppelnamen

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Die Elternrechte aus Art. 27 Abs. 2 LV sind speziellere Bestimmungen zu denen aus Art. 26 Abs. 1 LV (vgl. zu Art. 6 Abs. 1 und 2 GG, BVerfGE 104, 373, 384).
  • BVerfG, 08.12.1965 - 1 BvR 662/65

    Verfassungsmäßigkeit des § 546 ZPO

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Den Großeltern stehen in der Regel keine grundrechtlich geschützten Rechte zu, die denen der Eltern entgegen gehalten werden können (zum Bundesrecht: BVerfGE 19, 323, 329;… Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 8, 5. Auflage 2008, § 1685 Rdnr. 16).
  • VerfG Brandenburg, 21.01.2011 - VfGBbg 35/10

    Verfassungsbeschwerde: Keine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren …

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Das Grundrecht auf ein faires Verfahren garantiert dem Einzelnen, nicht bloßes Objekt des Verfahrens zu sein, ihm muss die Möglichkeit gegeben werden, zur Wahrung seiner Rechte auf den Gang und das Ergebnis eines Verfahrens Einfluss zu nehmen (Beschluss vom 21. Januar 2011 - VfGBbg 35/10 - wwww.verfassungsgericht.brandenburg.de).
  • VerfG Brandenburg, 18.03.2010 - VfGBbg 11/10

    Rechtswegerschöpfung; Befangenheit und unaufschiebare Handlung; Recht auf den …

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Das danach mit dem Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz abzuwägende Recht auf den gesetzlichen Richter garantiert neben einer abstrakt-generellen Zuständigkeitsordnung, die für jeden denkbaren Streitfall im Voraus den Richter bezeichnet, der für die Entscheidung zuständig ist, dass der Rechtssuchende im Einzelfall vor einem Richter steht, der unabhängig und unparteilich ist und die Gewähr für Neutralität und Distanz gegenüber den Verfahrensbeteiligten bietet (Beschluss vom 18. März 2010 - VfGBbg 11/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
  • BVerfG, 26.03.1987 - 2 BvR 589/79

    Unschuldsvermutung

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Sie können als Auslegungshilfen für die Bestimmung von Inhalt und Reichweite von Grundrechten und rechtsstaatlichen Grundsätzen des Grundgesetzes dienen, sofern dies nicht zu einer - von der Konvention selbst nicht gewollten (vgl. Art. 53 EMRK) - Einschränkung oder Minderung des Grundrechtsschutzes nach dem Grundgesetz führt (vgl. BVerfGE 74, 358, 370).
  • EGMR, 13.06.1979 - 6833/74
    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Die Achtung des so verstandenen Familienlebens begründet für den Staat die Verpflichtung, in einer Weise zu handeln, die die normale Entwicklung dieser Beziehung ermöglicht (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte - EGMR -, Urteil vom 13. Juni 1979, NJW 1979, 2449, 2452).
  • BVerfG, 18.06.1986 - 1 BvR 857/85

    Minderjährigenbeschwerde

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Rn. 21 f. Etwaige Bedenken gegen die Zulässigkeit der vom Beschwerdeführer zu 2) erhobenen Verfassungsbeschwerde unter dem Gesichtspunkt mangelnder Prozessfähigkeit des minderjährigen Kindes können, da die Verfassungsbeschwerde jedenfalls unbegründet ist, dahinstehen (vgl. BVerfGE 72, 122, 132).
  • BVerfG, 18.12.2008 - 1 BvR 2604/06

    Verfassungswidrigkeit der Nichtberücksichtigung der Großeltern bei Anordnung …

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Hieraus hat das Bundesverfassungsgericht gefolgert, dass die Gerichte nach Art. 6 Abs. 1 GG bei der Auswahl eines Vormunds bestehende Familienbande zwischen Großeltern und Enkeln zu beachten haben und somit deren Beziehung in den Grundrechtsschutz mit einbezogen (Beschluss vom 18. Dezember 2008 - 1 BvR 2604/06 -, BVerfGK 14, 539).
  • EGMR, 03.12.2015 - 74820/10

    [ENG]

    Auszug aus VerfG Brandenburg, 15.07.2011 - VfGBbg 22/11
    Sie begründete die Anträge u. a. damit, dass ihr Sohn und Kindesvater über mutmaßliche Unrichtigkeiten bzw. Unvollständigkeiten bei der Wiedergabe der Kindesbefragung im Termin vor dem Amtsgericht Potsdam vom 26. Mai 2011 in den Verfahren 43 F 70 und 71/11 sowie 43 F 159/11 durch den dort ebenfalls zuständigen Richter und dieselbe Verfahrensbeiständin berichtet habe.
  • VerfG Brandenburg, 25.02.2011 - VfGBbg 46/10

    Rechtsschutzbedürfnis nach Erledigung der Hauptsache; Wiederholungsgefahr; …

  • VerfG Brandenburg, 18.03.2011 - VfGBbg 3/11

    Faires Verfahren; Rechtswegerschöpfung; Subsidiarität; notwendige Verteidigung

  • VerfG Brandenburg, 16.12.2016 - VfGBbg 33/16

    Begründung; Urteilsverfassungsbeschwerde; Willkür; faires Verfahren; effektiver …

    Das Verfassungsgericht überprüft nur, ob der Entscheidung eine grundsätzlich unrichtige Anschauung von der Bedeutung und Reichweite eines Grundrechts zugrunde liegt (st. Rspr., vgl. Beschlüsse vom 20. Februar 2015 - VfGBbg 44/14 -, vom 15. Juli 2011 - VfGBbg 22/11, VfGBbg 1/11 EA - und vom 18. März 2011 - VfGBbg 56/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
  • VerfG Brandenburg, 21.10.2011 - VfGBbg 15/11

    Rechtsschutz gegen die Entscheidung einer Eildienstrichterin in einer …

    Dabei muss es in dem vom Amtsermittlungsgrundsatz geprägten Familienverfahren dem erkennenden Gericht überlassen bleiben, welchen Weg es im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften für geeignet hält, um zu den für seine Entscheidung notwendigen Erkenntnissen zu gelangen (Beschlüsse vom 25. Februar 2011 - VfGBbg 15/10 [8/10 EA] - und vom 15. Juli 2011 - VfGBbg 22/11 [1/11 EA] -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
  • VerfG Brandenburg, 29.07.2011 - VfGBbg 4/11

    Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde (bezüglich eines Beweisbeschlusses)

    Aus den gleichen Gründen kam die Bestellung eines Ergänzungspflegers für den Beschwerdeführer zu 2) nicht in Betracht (vgl. Beschlüsse vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 52/10 - und vom 15. Juli 2011 - VfGBbg 22/11 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
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Rechtsprechung
   VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 01/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,61028
VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 01/11 (https://dejure.org/2012,61028)
VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Entscheidung vom 07.12.2012 - 01/11 (https://dejure.org/2012,61028)
VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Entscheidung vom 07. Dezember 2012 - 01/11 (https://dejure.org/2012,61028)
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Volltextveröffentlichung

  • kirchenrecht-ekwue.de

    § 9 Abs. 1 KVwGG; § 1 Abs. 3 Nr. 2 DSG.EKD; 15 Abs. 1 Nr. 1 DSG.EKD; § 15 Abs. 2 Satz 2 DSG.EKD; § 24 DSG.EKD
    Arbeitsgericht, Auskunftsanspruch, Datenschutz, Personalakten, Personalakten Übermittlung, Protokoll, Rechtsweg, nichtöffentliche Gemeinderatssitzung

 
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Wird zitiert von ... (81)Zitiert selbst (16)

  • BVerfG, 15.12.1983 - 1 BvR 209/83

    Volkszählung

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 13.06.2007 - 1 BvR 1550/03

    Abruf von Kontostammdaten

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 12.04.2005 - 2 BvR 1027/02

    Beschlagnahme von Datenträgern und Daten bei Rechtsanwälten und Steuerberaterern …

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 02.03.2006 - 2 BvR 2099/04

    Kommunikationsverbindungsdaten

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 04.04.2006 - 1 BvR 518/02

    Rasterfahndung II

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 11.03.2008 - 1 BvR 2074/05

    Automatisierte Kennzeichenerfassung

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung trägt Gefährdungen und Verletzungen der Persönlichkeit Rechnung, die sich unter den Bedingungen moderner Datenverarbeitung aus informationsbezogenen Maßnahmen ergeben (vgl. BVerfGE 65, 1, 42; 113, 29, 46; 115, 166, 188; 115, 320, 341 f.; 118, 168, 184; 120, 378, 397).
  • BVerfG, 04.06.1985 - 2 BvR 1703/83

    Loyalitätspflicht

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Anderes folgt auch nicht aus dem von der Beklagten angeführten Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 04.06.1985 - 2 BvR 1703/83, 2 BvR 1718/83 und 2 BvR 856/84 -, BVerfGE 70, 138, 165, juris.
  • BVerfG, 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97

    Körperschaftsstatus der Zeugen Jehovas

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Im Übrigen ist in Bezug auf Vorschriften des Grundgesetzes zu bemerken, dass nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden kann, dass die Evangelische Landeskirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts (Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 5 WRV) - und demzufolge auch eine kirchliche Behörde - als Grundrechtsträger gleichzeitig und stets auch der Grundrechtsbindung unterliegt (vgl. BVerfG, Urt. v. 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97 -, BVerfGE 102, 379, juris Rdnr. 94;… BVerwG, Beschl. v. 29.12.2011 - 2 B 88.11 - juris Rdnr. 9, Classen Religionsrecht, Rdnr. 318ff).
  • BVerfG, 09.12.2008 - 2 BvR 717/08

    Innerkirchliche Rechtsakte sind der staatlichen Gerichtsbarkeit entzogen

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das von Klägerseite im nachgereichten Schriftsatz vom 30.12.2012 zitierte Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 18.09.2012 (5 A 1941/10, juris), in dem - dies sei nur am Rande erwähnt - vom Gericht selbst ein Dissens zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss v. 09.12.2008 - 2 BvR 717/08 -, juris) eingeräumt wird (Rdnrn. 50 ff.), erfordert keine andere Betrachtung.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.09.2012 - 5 A 1941/10

    Rechtsschutz für früheren Pastor gegen seine Landeskirche

    Auszug aus VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 07.12.2012 - 1/11
    Das von Klägerseite im nachgereichten Schriftsatz vom 30.12.2012 zitierte Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 18.09.2012 (5 A 1941/10, juris), in dem - dies sei nur am Rande erwähnt - vom Gericht selbst ein Dissens zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss v. 09.12.2008 - 2 BvR 717/08 -, juris) eingeräumt wird (Rdnrn. 50 ff.), erfordert keine andere Betrachtung.
  • BVerwG, 29.12.2011 - 2 B 88.11

    Dienstwohnungsausgleich bei Pfarrer-Ehegatten (mit einer dienstlichen …

  • VGH Baden-Württemberg, 12.03.1999 - A 14 S 1361/97

    Zeitpunkt der Wirksamkeit einer gerichtlichen Entscheidung bei Bekanntgabe durch …

  • VGH Hessen, 22.06.1995 - 6 UE 1668/92

    Fehlende Rechtsgrundlage für die weitere Speicherung und Aufbewahrung …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.1994 - 21 A 3119/93

    Rehabilitationsinteresse; Weitergabe personenbezogener Informationen; …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.1994 - 21 A 3434/93

    Auskunftsanspruch; Gespeicherte Daten; Bundesamt für Verfassungsschutz

  • VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 26.09.2008 - 7/08
  • LAG Baden-Württemberg, 27.10.2023 - 7 Sa 35/23

    Rechtsweg bei kirchlicher und staatlicher Rechtsgrundlage - Verhältnis …

    Ihrem zweiten Hilfsantrag zum Hauptantrag Ziffer 1 stehe die Rechtskraft des kirchlichen Verwaltungsgerichtsurteils vom 07.12.2012 (VG 01/11) nicht entgegen.

    Dies alles zeigt, dass die Protokolle über nichtöffentliche Kirchengemeinderatssitzungen oder andere schriftliche Unterlagen, welche sich auf nichtöffentlich verhandelte Beratungsgegenstände beziehen, von vornherein nicht zur Übermittlung an Dritte, d. h. Personen außerhalb der verantwortlichen Stelle (§ 4 Nr. 9 DSG-EKD), bestimmt sind (vgl. VG der ELK, Urt. v. 07.12.2012, VG 01/11, zu 2. a) der Entscheidungsgründe).

    Nicht unerwähnt darf bleiben, dass die Klägerin bereits zwei Verfahren vor dem Verwaltungsgericht der Evangelischen Landeskirche Württemberg in diesem Sachzusammenhang ohne Erfolg durchgeführt hat (Urt. v. 07. Dezember 2012, VG 01/11 …und Urt. v. 18. Mai 2018, VG 01/14).

    Mit ihrem Einverständnis wurde die Klägerin danach als "Springerin" eingesetzt (siehe auch Tatbestand des Urteils des Verwaltungsgerichts der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vom 07.12.2012 (VG 01/11).

    Ausweislich des Tatbestands des Urteils des Verwaltungsgerichts der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vom 07.12.2012 (VG 01/11) hat sie danach mit diversen Schreiben vom 16.06.2010, 16.07.2010, 17.07.2010 und 16.04.2011 Auskunft und Einsicht über sie gespeicherte Daten, insbesondere in Bezug auf die streitgegenständliche Kirchengemeinderatssitzung im Mai 2006 erfolglos verlangt.

    Überdies hat sie die Überführung ihrer Personalakte an die Gesamtkirchengemeinde S. beanstandet, worüber das Verwaltungsgerichts der Evangelischen Landeskirche in Württemberg mit Urteil vom 07.12.2012 (VG 01/11) zum Nachteil der Klägerin rechtskräftig befunden hat.

  • VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, 18.05.2018 - 1/14
    Die Beklagte ist den Klagen entgegen getreten und hat zur Begründung zusammengefasst zuletzt ausgeführt: Hinsichtlich des Klageantrages unter 1. sei die Klage unzulässig, weil über den zugrundeliegenden Lebenssachverhalt aufgrund des Urteils des Verwaltungsgerichts der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vom 07.12.2012 (Az. VG 1/11) bereits rechtskräftig entschieden sei.

    Der Vorfall sei zudem Gegenstand des Verfahrens 1/11 gewesen.

    Soweit sich die Beklagte auf Verjährung berufe, sei dies rechtsmissbräuchlich; auch sei die Verjährung infolge der durch die unter dem Az 1/11 erhobenen Klage gehemmt gewesen.

    Unter Zugrundelegung dieser Maßstäbe ist der vorliegende Streitgegenstand des Klageantrags Nr. 1 mit dem Klageantrag Nr. 1a identisch, über den das erkennende Gericht bereits mit Urteil vom 07.12.2012 (Az.: VG 1/11) entschieden hat.

    Zur Begründung ihres Auskunftsverlangens trug die Klägerin schon im Verfahren VG 1/11 vor, es habe gegen datenschutzrechtliche Vorschriften und ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht verstoßen, dass Diakon W. und Pfarrer P. an der Sitzung teilgenommen und auf diese Weise Kenntnis von die Klägerin betreffenden vertraulichen Angelegenheiten erlangt hätten.

    Das Gericht lässt wie schon im Urteil vom 07.12.2012 (VG 1/11) ausdrücklich offen, ob und in welchem Umfang eine kirchliche Behörde der Grundrechtsbindung unterliegt.

    Auch diesem Klageantrag steht die Rechtskraft des Urteils vom 07.12.2012 (§ 86 KVwGG) nicht entgegen, denn das Verwaltungsgericht hatte den im Verfahren VG 1/11 gestellten Klageantrag Nr. 3, welcher mit dem nunmehr gestellten Klageantrag Nr. 3 sachlich identisch ist, nur deshalb als unzulässig angesehen, weil die Voraussetzungen einer Klageänderung - in Form der Klageerweiterung - gem. § 50 KVwGG in jenem Verfahren nicht vorlagen.

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.02.2014 - 4 KS 1/12

    (Oberverwaltungsgericht Schleswig bestätigt) Vereinsverbot der Hells Angels Kiel

    Aus den Feststellungen des rechtskräftigen Urteils des Landgerichts Kiel vom 14. Juni 2012 gegen Rb. (28 KLs 1/11) gehe hervor, dass führende Vereinsmitglieder zahlreiche Straftaten veranlasst hätten, die von Mitgliedern der Legion 81, dem Supporter-Club des HAMC Kiel, verübt wurden und durch die die Gründung eines Chapters des Bandidos MC in Preetz verhindert werden sollte.

    Rn. 68 Ferner gehe aus dem Urteil des Landgerichts Kiel vom 14. Juni 2012 (28 KLs 1/11) hervor, dass Rb. die Prostituierte W. gezwungen habe, dem Vereinsmitglied P. sexuell zu Diensten zu sein, um sich als Präsident des Supporter-Clubs Ansehen beim Kläger zu verschaffen, wessen sich P. auch bewusst gewesen sei.

    Er hatte Gelegenheit, im gerichtlichen Verfahren zu den in der Verbotsverfügung benannten strafrechtlich relevanten Sachverhalten und deren Zurechnung ebenso Stellung zu nehmen wie zu den nachträglich vom Beklagten - beispielsweise durch Bezugnahme auf das Urteil des Landgerichts Kiel vom 14. Juni 2012 gegen Rb. (28 KLs 1/11) - zur Begründung des Vereinsverbots herangezogenen Straftaten, was er auch getan hat.

    Mit Urteil vom 14. Juni 2012 verurteilte das Landgericht Kiel (28 KLs 1/11) den ehemaligen Präsidenten der Legion 81 Rb. - unter anderem - wegen gemeinschaftlich versuchter gefährlicher Körperverletzung, gemeinschaftlich begangener Sachbeschädigung und schweren Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung in zwei tateinheitlich begangenen Fällen in Tateinheit mit Zuhälterei und mit Beihilfe zur Zuhälterei zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten.

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dejure.org Übersicht VG der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Rechtsprechung
   OLG München, 12.05.2011 - Z 1/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,39490
OLG München, 12.05.2011 - Z 1/11 (https://dejure.org/2011,39490)
OLG München, Entscheidung vom 12.05.2011 - Z 1/11 (https://dejure.org/2011,39490)
OLG München, Entscheidung vom 12. Mai 2011 - Z 1/11 (https://dejure.org/2011,39490)
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Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   SG Darmstadt, 16.12.2004 - S 1/11   

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https://dejure.org/2004,43760
SG Darmstadt, 16.12.2004 - S 1/11 (https://dejure.org/2004,43760)
SG Darmstadt, Entscheidung vom 16.12.2004 - S 1/11 (https://dejure.org/2004,43760)
SG Darmstadt, Entscheidung vom 16. Dezember 2004 - S 1/11 (https://dejure.org/2004,43760)
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   LG Verden, 02.03.2011 - T 1/11   

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LG Verden, 02.03.2011 - T 1/11 (https://dejure.org/2011,36853)
LG Verden, Entscheidung vom 02.03.2011 - T 1/11 (https://dejure.org/2011,36853)
LG Verden, Entscheidung vom 02. März 2011 - T 1/11 (https://dejure.org/2011,36853)
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   LG Saarbrücken, 15.06.2011 - O 1/11   

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LG Saarbrücken, Entscheidung vom 15. Juni 2011 - O 1/11 (https://dejure.org/2011,87046)
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   KAG Freiburg, 12.02.2011 - K 1/2011   

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https://dejure.org/2011,79093
KAG Freiburg, 12.02.2011 - K 1/2011 (https://dejure.org/2011,79093)
KAG Freiburg, Entscheidung vom 12.02.2011 - K 1/2011 (https://dejure.org/2011,79093)
KAG Freiburg, Entscheidung vom 12. Februar 2011 - K 1/2011 (https://dejure.org/2011,79093)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • zmv-online.de PDF

    Zu den Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Verfügung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Rechtsprechung
   RG, 20.09.1911 - Rep. I. 1/11   

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RG, 20.09.1911 - Rep. I. 1/11 (https://dejure.org/1911,16)
RG, Entscheidung vom 20.09.1911 - Rep. I. 1/11 (https://dejure.org/1911,16)
RG, Entscheidung vom 20. September 1911 - Rep. I. 1/11 (https://dejure.org/1911,16)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Firmenrecht. Haupt- und Zweigniederlassung.

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 77, 60
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BayObLG, 11.05.1979 - BReg. 1 Z 21/79

    Zweigniederlassung; Hauptniederlassung; Geschäftstätigkeit; Mittelpunkt; …

    Denn die Zweigniederlassung bildet einen eigenen, von der Hauptniederlassung zu unterscheidenden Mittelpunkt für die Geschäfte der GmbH; sie ist ein abgesonderter Teil des Gesamtunternehmens (RGZ 77, 60/63;… Ulmer in Hachenburg a.a.O. RdNr. 7), der selbständig veräußert werden kann (BGH BB 1972, 1068/1069;… RGZ a.a.O.), dessen Geschäfte somit auch gesondert erfaßt werden müssen.
  • BGH, 17.04.1957 - IV ZR 2/57

    Rechtsmittel

    Hier kann der Veräußerer des Geschäfts oder der ausscheidende Gesellschafter gestatten, daß die "übertragene" Firma außer von der Hauptniederlassung auch von dem Erwerber benutzt wird, der die verselbständigte Zweigniederlassung weiterführt, obwohl in diesen Fällen eine Teilung des Unternehmens und damit eine Vervielfältigung der Firmen eintritt (so RGZ 67, 94; 77, 60; 169, 133; RG in GRUR 1934, 67; BayObLG in Seuff Bl 77, 460; KG in HJA 17, 87;… Dühringer-Hachenburg-Höniger a.a.O. § 22 Anm. 10 auf S. 311;… Pisko a.a.O.;… Adler a.a.O. S. 135).
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