Rechtsprechung
| LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22 (Kart) |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
Grundversorger, Ersatzversorger, Grundversorgungstarif, Ersatzversorgungstarif, Preisspaltung.Parallelentscheidung: 16 O 8/22 [Kart]
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
§§ 19 Abs. 2 Nr. 1 und 3, 33 Abs. 1 und 3 GWB; §§ 3, 3a, 8 Abs. 1 und 3, 12 Abs. 1 UWG; §§ 36, 38 EnWG
Aktuelle Marktsituation: Keine unzulässige Preisspaltung bei hohen Strompreisen für Neukunden
Kurzfassungen/Presse
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Energieunternehmen darf unterschiedliche Preise für Bestands- und Neukunden erheben
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (6)
- LG Berlin, 25.01.2022 - 92 O 1/22
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Rn. 55 2. Ob die §§ 36, 38 UWG eine Marktverhaltensregel im Sinne von § 3a UWG darstellen, die auch dem Schutz von Mitbewerbern dienen soll, erscheint unter dem Gesichtspunkt, dass diese Vorschriften dem Zweck der Daseinsvorsorge dienen und die Grundversorgung der Haushaltskunden mit Energie sicherstellen sollen (…vgl. Britz/Hellermann/Hermes, Energiewirtschaftsgesetz, 3. Aufl. 2015, § 36, Rdnr. 1ff.) zweifelhaft (vgl. LG Berlin, Urteil vom 25.01.2022, Az.: 92 O 1/22 Kart), kann vorliegend aber letztlich dahinstehen.Da die Preisspaltung ihren Grund in der besonderen derzeitigen Marktsituation hat, stellt sie sich entgegen der Ansicht der Verfügungsklägerin auch nicht als Bestrafung der wechselwilligen Kunden dar (vgl. LG Berlin, Urteil vom 25.01.2022, Az.: 92 O 1/22 Kart, unter A. 3. f).
Dabei kann dahinstehen, ob die Verfügungsbeklagte aufgrund ihrer Eigenschaft als Grund- und Ersatzversorger im Bereich 02-Ort trotz ihres geringen Anteils am gesamtdeutschen Strommarkt als marktbeherrschend anzusehen ist, wobei allerdings aus Sicht der Kammer vieles dafür spricht, dass es im Verhältnis der Parteien zueinander ausschließlich auf den gesamten Marktanteil der Verfügungsbeklagten an der Belieferung von Haushaltskunden mit Strom ankommt (vgl. LG Berlin, Urteil vom 25.01.2022, Aktenzeichen 92 O 1/22 Kart, unter A. 2. c a.E.), so dass eine marktbeherrschende Stellung vorliegend zu verneinen wäre.
- LG Dortmund, 02.03.2022 - 10 O 11/22
Keine Unzulässigkeit der Preisspaltung in Grundversorgung
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Die Tarife können auch an andere Unterscheidungskriterien anknüpfen (LG Dortmund, Beschluss vom 02.03.2022, Aktenzeichen 10 O 11/22 [EnW]).§ 36 betrifft mithin nur das "Ob", nicht aber das "Wie" der Belieferung (LG Dortmund, Beschluss vom 02.03.2022, Aktenzeichen 10 O 11/22 [EnW], unter II. 3. a) bb; Kment/Rasbach aaO, Rdnr. 13).
- BGH, 28.10.2015 - VIII ZR 158/11
Änderung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Preisanpassungsrecht der …
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Rn. 61 Dementsprechend ist es auch in der Rechtsprechung anerkannt, dass es dem Energieversorgungsunternehmen auch in der Grundversorgung freisteht, verschiedene Tarife anzubieten (BGH…, Beschluss vom 13.04.2021, Az.: VIII ZR 277/19, BeckRS 2021, 15924, Rdnr. 7;… BGH NZKart 2017, 245, 247, Rdnr. 25; BGH NJW 2016, 1718, Rdnr. 18 m. w. N.;… vgl. auch Britz/Hellermann/Hermes/Hellermann, Energiewirtschaftsgesetz, 3. Aufl. 2015, § 36, Rdnr. 26a;… Kment/Rasbach, Energiewirtschaftsgesetz, 2. Aufl. 2019, § 36 Rdnr. 15).
- BGH, 07.12.2010 - KZR 5/10
Entega II
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Die Entscheidung des BGH vom 07.12.2010, Aktenzeichen KZR 5/10, steht dem nicht entgegen, denn auch nach dieser Entscheidung kann eine Ungleichbehandlung gleichartiger Abnehmer im beherrschten Markt sachlich gerechtfertigt und damit zulässig sein (…BGH NRW-RR 2011, 774, 779, Rdnr. 57). - BGH, 07.03.2017 - EnZR 56/15
Energielieferungsvertrag: Zustandeskommen eines Grundversorgungsvertrags bei …
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Rn. 61 Dementsprechend ist es auch in der Rechtsprechung anerkannt, dass es dem Energieversorgungsunternehmen auch in der Grundversorgung freisteht, verschiedene Tarife anzubieten (BGH…, Beschluss vom 13.04.2021, Az.: VIII ZR 277/19, BeckRS 2021, 15924, Rdnr. 7; BGH NZKart 2017, 245, 247, Rdnr. 25;… BGH NJW 2016, 1718, Rdnr. 18 m. w. N.;… vgl. auch Britz/Hellermann/Hermes/Hellermann, Energiewirtschaftsgesetz, 3. Aufl. 2015, § 36, Rdnr. 26a;… Kment/Rasbach, Energiewirtschaftsgesetz, 2. Aufl. 2019, § 36 Rdnr. 15). - BGH, 13.04.2021 - VIII ZR 277/19
Erdgaslieferungsvertrag: Unmittelbare Anwendung der Transparenzanforderungen der …
Auszug aus LG Dortmund, 31.03.2022 - 16 O 10/22
Rn. 61 Dementsprechend ist es auch in der Rechtsprechung anerkannt, dass es dem Energieversorgungsunternehmen auch in der Grundversorgung freisteht, verschiedene Tarife anzubieten (BGH, Beschluss vom 13.04.2021, Az.: VIII ZR 277/19, BeckRS 2021, 15924, Rdnr. 7;… BGH NZKart 2017, 245, 247, Rdnr. 25;… BGH NJW 2016, 1718, Rdnr. 18 m. w. N.;… vgl. auch Britz/Hellermann/Hermes/Hellermann, Energiewirtschaftsgesetz, 3. Aufl. 2015, § 36, Rdnr. 26a;… Kment/Rasbach, Energiewirtschaftsgesetz, 2. Aufl. 2019, § 36 Rdnr. 15).
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Rechtsprechung
| LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22 Baul |
Volltextveröffentlichung
- Justiz Baden-Württemberg
§ 308 Abs 1 S 1 ZPO, § 322 Abs 1 ZPO, Art 14 Abs 3 S 4 GG
Substantiierung der Antragsbegründung und gerichtlicher Prüfungsumfang bei Baulandsverfahrens-Umlegungsplan
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Prüfungsumfang des Gerichts bei einem Umlegungsplan in Baulandverfahren
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (22)
- LG Karlsruhe, 30.10.2020 - 16 O 11/19
Kostenentscheidung bei einer übereinstimmenden Erledigungserklärung in einer …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Rn. 5 der Umlegungsplan erfülle die formellen Anforderungen nicht; insoweit werde auf die Entscheidung des LG Karlsruhe - Kammer für Baulandsachen - vom 30.10.2020, Az. 16 O 11/19 Baul , veröffentlicht bei juris, verwiesen.Denn auf eine Beratung kann wirksam im Einzelfall auch ganz verzichtet werden (vgl. erkennendes Gericht, LG Karlsruhe, Beschluss vom 30.10.2020 -16 O 11/19 Baul , juris).
Die Sachregelungskompetenz erfasst daher auch die insoweit erforderliche und nicht bereits anderweitig geregelte Verfahrensregelungskompetenz (vgl. LG Karlsruhe, Beschluss vom 30.10.2020, aaO., Rn. 53 ff., juris).
- LG Karlsruhe, 24.07.2017 - 16 O 2/17
Baulandsache: Anwendung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Kammer für …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Substanzarmer Vortrag der Antragstellerin ist im Hinblick auf die vorgebrachten Rügen in den Grenzen einer unzulässigen Ausforschung zu würdigen (st. Rechtsprechung des erkennenden Gerichts, LG Karlsruhe, Beschluss vom 24. Juli 2017 - 16 O 2/17 Baul , Rn. 10 - 12, juris m.w.N.).Rn. 21 1. Der substanzarme Vortrag der Antragstellerin war nicht als "pauschaler Vortrag ins Blaue hinein" zurückzuweisen, sondern im Hinblick auf die vorgebrachten Rügen in den Grenzen einer unzulässigen Ausforschung zu würdigen (st. Rechtsprechung des erkennenden Gerichts, LG Karlsruhe, Beschluss vom 24.07.2017 - 16 O 2/17 Baul , Rn. 10 - 12, juris m.w.N.).
Es ist aus Gründen wichtiger öffentlicher Interessen ständige Praxis dieser Baulandkammer, in Umlegungsverfahren die dem umstrittenen Verwaltungsakt zugrunde liegenden Verwaltungsakten zu Beginn des Verfahrens beizuziehen, insbesondere wenn der Antrag auf gerichtliche Entscheidung in zulässiger Weise vom Grundstückseigentümer selbst ohne Zuziehung eines Anwalts gestellt wurde (§ 222 Abs. 3 BauGB), um die vorgetragenen Tatsachen in das Verfahren "einzuordnen" und die gesetzlichen Voraussetzungen für die staatlichen Maßnahmen überprüfen (vgl. zur vorzeitigen Besitzeinweisung: LG Karlsruhe, Beschluss vom 24.07.2017 a.a.O.).
- BGH, 04.11.2004 - III ZR 372/03
Höhe der Entschädigung bei Altlasten; Zurückweisung von Vorbringen ind er …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
In bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten gilt jedoch insbesondere die Verhandlungsmaxime und die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 04.11.2004 - III ZR 372/03, BGHZ 161, 38-48; vom 17.02.1970 - III ZR 139/67, BGHZ 53, 245-264).Die Vorschrift macht es dem Gericht zur Pflicht, die von einem der Beteiligten in das gerichtliche Verfahren eingeführte Behauptung, soweit sie rechtserheblich ist, von Amts wegen zu klären (zusammenfassend: BGH, Urteile vom 23.04.2015 - III ZR 195/14, juris, NVwZ-RR 2015, 330; vom 04.11.2004, aaO.; vom 07.02.1974 - III ZR 13/73, NJW 1974, 947).
- BGH, 05.03.1981 - III ZR 48/80
Anforderungen an die Ausübung des Ermessens durch die Umlegungsstelle
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Auch solche Gesichtspunkte müssen im Rahmen des § 59 Abs. 1 BauGB Beachtung finden (vgl. BGH, Urteil vom 05.03.1981 - III ZR 48/80, Rn. 14 ff., juris, BauR 1981, 3448). - BGH, 09.06.1994 - IX ZR 125/93
Zulässigkeit eines Grundurteils über eine Feststellungsklage; Beiziehung von …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Der in der Rechtsprechung anerkannte Grundsatz, dass durch die Stellung der Anträge und anschließendes Verhandeln der gesamte, bis zum Termin angefallene Akteninhalt zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 29.04.1981 - VIII ZR 157/80, WM 1981, 798, 799), betrifft die Hauptakten, die in der Regel das gesamte Parteivorbringen enthalten, nicht dagegen Akten anderer Behörden, die nach § 273 Abs. 2 Nr. 2, § 432 ZPO beigezogen worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 09.06.1994 - IX ZR 125/93, BGHZ 126, 217-226). - BGH, 20.07.2006 - III ZR 280/05
Voraussetzungen der Rechtmäßigkeit des Umlegungsplans
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Er ist daher kein modifizierter beschließender Ausschuss, sondern ein eigenes Organ der Gemeinde (vgl. BGH Urteile vom 17.02.1966 - III ZR 171/65, WM 1966, 808, 813; vom 13.12.1990 - III ZR 240/89, BGHZ 113, 139, 141; vom 20.07.2006 - III ZR 280/05 -, BGHZ 168, 346 Rn. 13). - BGH, 13.12.1990 - III ZR 240/89
Antragsbefugnis des Umlegungsausschusses; Verlegung einer stark befahrenen …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Er ist daher kein modifizierter beschließender Ausschuss, sondern ein eigenes Organ der Gemeinde (vgl. BGH Urteile vom 17.02.1966 - III ZR 171/65, WM 1966, 808, 813; vom 13.12.1990 - III ZR 240/89, BGHZ 113, 139, 141;… vom 20.07.2006 - III ZR 280/05 -, BGHZ 168, 346 Rn. 13). - BGH, 26.06.1997 - III ZR 152/96
Rechtsnatur des Umlegungsverfahrens im Hinblick auf die betroffenen …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Dabei ist bei der Beurteilung, ob die Umlegung ein zulässiges Ziel verfolgt, nicht auf einzelne Grundstücke, sondern auf das gesamte Umlegungsgebiet abzustellen (vgl. BGH, Beschluss vom 26.06.1997 - III ZR 152/96, NVwZ-RR 1998, 8 m.w.N.). - BGH, 29.04.1981 - VIII ZR 157/80
Verpflichtung des Pächters zur Übergabe der Pachtsache in einem zu unmittelbarer …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Der in der Rechtsprechung anerkannte Grundsatz, dass durch die Stellung der Anträge und anschließendes Verhandeln der gesamte, bis zum Termin angefallene Akteninhalt zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 29.04.1981 - VIII ZR 157/80, WM 1981, 798, 799), betrifft die Hauptakten, die in der Regel das gesamte Parteivorbringen enthalten, nicht dagegen Akten anderer Behörden, die nach § 273 Abs. 2 Nr. 2, § 432 ZPO beigezogen worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 09.06.1994 - IX ZR 125/93, BGHZ 126, 217-226). - BGH, 28.05.1976 - III ZR 137/74
Inzidentprüfung von Bebauungsplänen durch Baulandgerichte bezüglich der …
Auszug aus LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22
Dabei gilt, dass wenn der Eigentümer einerseits auch keinen Anspruch darauf hat, Neugrundstücke an der Stelle zugeteilt zu erhalten, an der die alten Grundstücke lagen, die Umlegungsstelle doch verpflichtet, ihr Ermessen grundsätzlich dahin auszuüben, (nach Möglichkeit) ein Grundstück in gleicher oder gleichwertiger Lage zuzuteilen (zur fehlerhaften Ermessensausübung vgl. BGH, Urteil vom 28.05.1976 - III ZR 137/74, Rn. 25 ff, juris, BGHZ 66, 322). - BVerfG, 02.12.1999 - 1 BvR 335/89
Kinderspielplatz im Innenhof - Art. 14 GG, zur Auslegung von § 61 BBauG (jetzt …
- BGH, 11.07.1966 - II ZR 153/63
Lagervertrag
- BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65
Zulässigkeit einer Untätigkeitsklage vor den Baulandgerichten
- BGH, 27.06.1966 - III ZR 110/65
Verfahren zur Bodenordnung - Beanstandung eines Umlegungsplans - Beanstandung …
- BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67
Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts
- BGH, 23.04.2015 - III ZR 195/14
Baulandsache betreffend die Anfechtung eines gemeindlichen Umlegungsbeschlusses: …
- BGH, 16.03.2006 - III ZR 129/05
Umfang der Enteignungsentschädigung des Pächters; Entschädigung des vom Pächter …
- BGH, 10.03.2005 - III ZR 224/04
Beteiligung der Gemeinde im baulandgerichtlichen Verfahren; Rechtsfolgen eines …
- LG Karlsruhe, 08.04.2011 - 16 O 20/09
Baulandsache: Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit eines Umlegungsplans; …
- BVerfG, 23.02.1956 - 1 BvL 28/55
Enteignungsverfahren
- BGH, 07.02.1974 - III ZR 13/73
Fortführung des Umlegungsverfahrens trotz Mängel des Bebauungsplanes
- BGH, 03.10.1956 - IV ZR 58/56
- LG Karlsruhe, 13.10.2023 - 16 O 5/23
Baurecht: Verhältnis zwischen Angebotsbebauungsplan mit Gewerbegebietsausweisung …
Aus Gründen wichtiger öffentlicher Interessen ist es ständige Praxis dieser Baulandkammer, in Umlegungsverfahren die dem umstrittenen Verwaltungsakt zugrunde liegenden Verwaltungsakten zu Beginn des Verfahrens beizuziehen, um die vorgetragenen Tatsachen in das Verfahren "einzuordnen" und die gesetzlichen Voraussetzungen für die staatlichen Maßnahmen zu überprüfen (vgl. zur vorzeitigen Besitzeinweisung: LG Karlsruhe, Beschluss vom 24.07.2017 - 16 O 2/17 Baul , juris; zum Umlegungsplan: LG Karlsruhe, Urteil vom 07.07.2023, - 16 O 10/22 -, juris, mit Anmerkung Struck, jurisPR-ÖffBauR 11/2023, Anm. 6).
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