Rechtsprechung
| OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1; ; VOB/B § ... 4 Nr. 7 Satz 2 a.F.; ; VOB/B § 13 Nr. 7 a.F.; ; VOB/B § 13 Nr. 4 Abs. 3 a.F.; ; BGB § 195 n.F.; ; BGB § 199 Abs. 1; ; BGB § 199 Abs. 1 Nr. 2 n.F.; ; BGB § 209 a.F.; ; BGB § 634 a Abs. 1 Nr. 2 n.F.; ; BGB § 634 a Abs. 3 n.F.; ; BGB § 634 a Abs. 3 Satz 1; ; BGB § 823 Abs. 1; ; BGB § 823 Abs. 2; ; BGB § 826; ; EGBGB Art. 229 § 6; ; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4; ; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 1; ; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1; ; StGB § 263
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Bestehen von Gewährleistungsansprüchen wegen der Durchführung von Betonsanierungs- und Beschichtungsarbeiten; Verjährung von vertraglichen Gewährleistungsansprüchen; Dauer einer Verjährungsfrist bei arglistigem Verschweigen einer Verwendung des von den vertraglichen ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Verjährung in Überleitungsfall bei arglistig verschwiegenen Mängeln
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Verjährung in Überleitungsfällen bei arglistig verschwiegenen Mängeln (IBR 2008, 1009)
Verfahrensgang
- LG Bonn, 29.08.2006 - 18 O 567/05
- OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
- BGH, 08.11.2007 - VII ZR 71/07
Papierfundstellen
- BauR 2008, 526
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (17)
- OLG Karlsruhe, 21.12.2006 - 12 U 198/06
Beginn der kürzeren allgemeinen Verjährungsfrist nach Gesetzesänderung: Kenntnis …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Nach herrschender Meinung (…vgl. Palandt/ Heinrichs, a.a.O., Art. 229 § 6 EGBGB Rn 1 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, endet die Verjährungsfrist in Überleitungsfällen am 31.12.2004, wenn spätestens am 1.1.2002 die Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB erfüllt waren (vgl. OLG München, Beschluss vom 7.2.2007 - 34 Wx 129/06, Leitsatz abrufbar bei juris; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Heß NJW 2002, 253, 259 Fn 70; Stenzel ZGS 2006, 130 ff.).Danach beginnt die neue regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß § 195 BGB am 1.1.2002, wenn unter anderem die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB bereits vor oder spätestens am 1.1.2002 vorlagen (vgl. BGH, Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Stenzel ZGS 2006, 130 ff.).
Aber auch soweit mit der nunmehr vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris) bestätigten herrschenden Meinung das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. in Überleitungsfällen gemäß Art. 229 § 6 EGBGB grundsätzlich als erforderlich angesehen wird (vgl. etwa OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2005 - 3 U 21/03, in: ZIP 2006, 180 ff.; OLG Bamberg, Urteil vom 6.10.2005 - 4 U 148/05, in: NJW 2006, 304; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Heß NJW 2002, 253, 258; Gerneth BKR 2006, 312, 315; Rohlfing MDR 2006, 721, 722), wird eine vom Kläger befürwortete einschränkende Anwendung des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf Fälle positiver Kenntnis, soweit ersichtlich, in Rechtsprechung und Literatur nicht verlangt.
- OLG Köln, 20.11.2003 - 18 U 120/01
Welche Fassung der VOB/B ist Vertragsgrundlage?
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
In dem Berufungsverfahren 18 U 120/01 (OLG Köln) berief sich der Kläger mit Schriftsatz vom 14.9.2001 zunächst darauf, dass von der Beklagten statt des vereinbarten Vandex-Unimörtel unzulässigerweise Sakret-Spritzmörtel SSM 2P und 4P verwendet worden sei.Eine i.S.d. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB hinreichende Kenntnis des Klägers von den anspruchsbegründenden Umständen vor dem 1.1.2002 ergibt sich im Übrigen auch aus dem Vorbringen des Klägers in dem Berufungsverfahren 18 U 120/01 (OLG Köln) im Jahre 2001.
- BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06
Verjährungsfrist in Überleitungsfällen von subjektiven Voraussetzungen abhängig
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Danach beginnt die neue regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß § 195 BGB am 1.1.2002, wenn unter anderem die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB bereits vor oder spätestens am 1.1.2002 vorlagen (vgl. BGH, Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Stenzel ZGS 2006, 130 ff.).Aber auch soweit mit der nunmehr vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris) bestätigten herrschenden Meinung das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. in Überleitungsfällen gemäß Art. 229 § 6 EGBGB grundsätzlich als erforderlich angesehen wird (vgl. etwa OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2005 - 3 U 21/03, in: ZIP 2006, 180 ff.; OLG Bamberg, Urteil vom 6.10.2005 - 4 U 148/05, in: NJW 2006, 304; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Heß NJW 2002, 253, 258; Gerneth BKR 2006, 312, 315; Rohlfing MDR 2006, 721, 722), wird eine vom Kläger befürwortete einschränkende Anwendung des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf Fälle positiver Kenntnis, soweit ersichtlich, in Rechtsprechung und Literatur nicht verlangt.
- OLG Hamm, 11.05.2006 - 5 U 215/00
Bestimmung i.S.d. § 1 Abs. 1 HWiG a. F. - Kürzere Verjährungsfrist des § 195 BGB …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Dafür sprechen sowohl der Wortlaut als auch die Entstehungsgeschichte des Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1 EGBGB sowie der Sinn und Zweck der Überleitungsvorschriften (vgl. OLG Köln, Urteil vom 4.7.2006 - 3 U 5/06, abrufbar bei juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 30.3.2006 - 6 U 15/05, in: WM 2006, 1576 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 11.5.2006 - 5 U 215/00, in: WM 2006, 1477 ff.; OLG Jena, Beschluss vom 13.3.2006 - 2 W 68/06, in: OLG-NL 2006, 82 f; LG Köln, Urteil vom 28.10.2005 - 28 O 410/05, in: ZGS 2006, 38 ff.).Im Gegenteil wird teilweise die Auffassung vertreten, dass es für einen Beginn der neuen Verjährungsfrist in Überleitungsfällen ab dem 1.1.2002 überhaupt keiner subjektiven Voraussetzungen bedürfe (vgl. etwa OLG Hamm, Urteil vom 11.5.2006 - 5 U 215/00, in: WM 2006, 1477 ff.;… Assmann/Wagner NJW 2005, 3169, 3171 ff. sowie Nachweise bei Palandt/Heinrichs, a.a.O., Art. 229 § 6 EGBGB Rn 1).
- OLG Karlsruhe, 18.07.2006 - 17 U 320/05
Finanzierter Beitritt zum geschlossenen Immobilienfonds: Unwirksamkeit des …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Danach beginnt die neue regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß § 195 BGB am 1.1.2002, wenn unter anderem die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB bereits vor oder spätestens am 1.1.2002 vorlagen (vgl. BGH, Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Stenzel ZGS 2006, 130 ff.).Aber auch soweit mit der nunmehr vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris) bestätigten herrschenden Meinung das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. in Überleitungsfällen gemäß Art. 229 § 6 EGBGB grundsätzlich als erforderlich angesehen wird (vgl. etwa OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2005 - 3 U 21/03, in: ZIP 2006, 180 ff.; OLG Bamberg, Urteil vom 6.10.2005 - 4 U 148/05, in: NJW 2006, 304; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Heß NJW 2002, 253, 258; Gerneth BKR 2006, 312, 315; Rohlfing MDR 2006, 721, 722), wird eine vom Kläger befürwortete einschränkende Anwendung des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf Fälle positiver Kenntnis, soweit ersichtlich, in Rechtsprechung und Literatur nicht verlangt.
- BGH, 09.12.2004 - VII ZR 357/03
§ 2 Nr. 8 Abs. 1 und 2 VOB/B ist AGB-widrig!
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Die Nichtzulassungsbeschwerde wurde durch Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 9.12.2004 (VII ZR 357/03) zurückgewiesen. - BGH, 14.06.1972 - VIII ZR 75/71
Haftung für Sachmängel - Lebensmittel - Verseuchung - Verdacht der Verseuchung - …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Zum einen wird die einmal bestehende Kenntnis des Gläubigers, die hier zumindest als Verdacht vorlag, welchen der Kläger unter Hinweis auf die Rechtsprechung zum Vorliegen eines Mangels bei mit dem Verdacht einer Gesundheitsgefährdung behafteten Lebensmitteln (vgl. BGH, Urteil vom 14.6.1972 - VIII RZ 75/71, in: NJW 1972, 1462, 1463) selbst als ausreichend erachtet, nicht dadurch wieder ausgeräumt, dass der Schuldner seine Verantwortlichkeit in Abrede stellt (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.2.1997 - 22 U 201/96, in: NJW-RR 1998, 1244) oder - wie die Beklagte - wahrheitswidrige Erklärungen abgibt. - BGH, 09.07.1996 - VI ZR 5/95
Übergang des Direktanspruchs des Geschädigten gegen den Haftpflichtversicherer …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Positiver Kenntnis steht die Möglichkeit des Gläubigers gleich, sich die erforderlichen Kenntnisse in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe zu verschaffen (ständige Rechtsprechung bereits zu § 852 BGB a.F.: vgl. etwa BGH, Urteil vom 9.7.1996 - VI ZR 5/95, in: BGHZ 133, 192 ff.), er somit vor einer sich aufdrängenden Kenntnis gleichsam die Augen verschließt (…vgl. Heinrich/ Spindler, in: Bamberger/Roth, Beck'scher Onlinekommentar zum BGB, Stand: 1.3.2006, § 199 BGB Rn 18 m.w.N.). - OLG Braunschweig, 30.11.2005 - 3 U 21/03
Voraussetzungen für den Anspruch auf Rückzahlung von durch einen atypisch stillen …
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Aber auch soweit mit der nunmehr vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 23.1.2007 - XI ZR 44/06, abrufbar bei juris) bestätigten herrschenden Meinung das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB n.F. in Überleitungsfällen gemäß Art. 229 § 6 EGBGB grundsätzlich als erforderlich angesehen wird (vgl. etwa OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2005 - 3 U 21/03, in: ZIP 2006, 180 ff.; OLG Bamberg, Urteil vom 6.10.2005 - 4 U 148/05, in: NJW 2006, 304; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Urteil vom 18.7.2006 - 17 U 320/05, in: ZIP 2006, 1855 ff.; Heß NJW 2002, 253, 258; Gerneth BKR 2006, 312, 315; Rohlfing MDR 2006, 721, 722), wird eine vom Kläger befürwortete einschränkende Anwendung des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB auf Fälle positiver Kenntnis, soweit ersichtlich, in Rechtsprechung und Literatur nicht verlangt. - OLG München, 07.02.2007 - 34 Wx 129/06
Verjährung von Wohngeldansprüchen - Zurechnung der Verwalterkenntnis
Auszug aus OLG Köln, 23.03.2007 - 19 U 162/06
Nach herrschender Meinung (…vgl. Palandt/ Heinrichs, a.a.O., Art. 229 § 6 EGBGB Rn 1 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, endet die Verjährungsfrist in Überleitungsfällen am 31.12.2004, wenn spätestens am 1.1.2002 die Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 BGB erfüllt waren (vgl. OLG München, Beschluss vom 7.2.2007 - 34 Wx 129/06, Leitsatz abrufbar bei juris; OLG Karlsruhe, Urteil vom 21.12.2006 - 12 U 198/06, abrufbar bei juris; Heß NJW 2002, 253, 259 Fn 70; Stenzel ZGS 2006, 130 ff.). - OLG Köln, 04.07.2006 - 3 U 5/06
Verjährung von Rückgriffsansprüchen gegen Streitverkündeten; Überleitung zum …
- OLG Bamberg, 06.10.2005 - 4 U 148/05
Maßgebliches Recht bei Konkurrenz von kurzer, kenntnisabhängiger und längerer, …
- OLG Düsseldorf, 30.03.2006 - 6 U 15/05
Zu Haftung und Verjährung bei Pflichtverletzungen im Rahmen eines …
- OLG Düsseldorf, 28.02.1997 - 22 U 201/96
Verjährung eines Anspruchs wegen Schädigung durch Holzschutzmittel
- LG Köln, 28.10.2005 - 28 O 410/05
Verjährung nach altem und neuem Recht; Verweis des Art. 229 § 6 Abs. 4 …
- LG Bonn, 29.08.2006 - 18 O 567/05
Arglistige Täuschung bei der Verwendung bestimmter Baumaterialien für einen …
- OLG Jena, 13.03.2006 - 2 W 68/06
- OLG Saarbrücken, 11.11.2015 - 2 U 83/14
Verjährungsbeginn für deliktische Schadensersatzansprüche wegen Gebäudeschäden: …
Bereits zu diesem Zeitpunkt wären die Kläger in der Lage gewesen, Feststellungsklage zu erheben oder zumindest andere den Lauf der Verjährungsfrist unterbrechende Maßnahmen, wie die Einleitung eines Beweissicherungsverfahrens gegen den Beklagten, zu ergreifen (siehe hierzu auch OLG Köln, BauR 2008, 526), was nicht zuletzt auch der Umstand erhellt, dass die Kläger in dem im Jahr 2008 eingeleiteten Beweissicherungsverfahren auch den Beklagten, und zwar ohne Kenntnis von den genauen naturwissenschaftlichen Kausalverläufen (siehe hierzu auch BGH, Urteil vom 03. März 2005 - III ZR 353/04 -, NJW-RR 2005, 1148;… Henrich/Spindler, aaO, Rdnr. 22, m.w.N.), wie sie der Sachverständige Dr.-Ing. - OLG Zweibrücken, 25.10.2023 - 1 U 43/23
Haftung wegen unterlassener Beratung im Zusammenhang mit der Empfehlung eines …
Insbesondere liegt eine grobe Fahrlässigkeit dann vor, wenn der Geschädigte, der sich die Kenntnis in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe beschaffen könnte, die auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit nicht ausnutzt (vgl. BGH, Urteil vom 08.07.2010, Az. III ZR 249/09; OLG Köln, Urteil vom 23.03.2007, Az. 19 U 162/06; OLG Saarbrücken, Urteil vom 06.05.2008, Az. 4 U 484/07; jeweils Juris). - OLG Frankfurt, 10.08.2020 - 3 U 269/19
VW-Dieselskandal: Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist für deliktische …
Insbesondere liegt eine grobe Fahrlässigkeit dann vor, wenn der Geschädigte, der sich die Kenntnis in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe beschaffen könnte, die auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit nicht ausnutzt (vgl. BGH WM 2010, 1493; OLG Köln BauR 2008, 526; OLG Saarbrücken NZG 2008, 638).
- OLG Frankfurt, 28.01.2022 - 3 U 288/21
Verjährung von Schadensersatzansprüchen für Beratungsfehler aus …
Insbesondere liegt eine grobe Fahrlässigkeit dann vor, wenn der Geschädigte, der sich die Kenntnis in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe beschaffen könnte, die auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit nicht ausnutzt (vgl. BGH WM 2010, 1493; OLG Köln BauR 2008, 526; OLG Saarbrücken NZG 2008, 638). - OLG Frankfurt, 18.01.2021 - 3 U 165/20
VW-Dieselskandal: Verjährung deliktischer Schadensersatzansprüche
Insbesondere liegt eine grobe Fahrlässigkeit dann vor, wenn der Geschädigte, der sich die Kenntnis in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe beschaffen könnte, die auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit nicht ausnutzt (vgl. BGH WM 2010, 1493; OLG Köln BauR 2008, 526; OLG Saarbrücken NZG 2008, 638). - LG Marburg, 04.11.2021 - 7 O 145/20 Insbesondere liegt eine grobe Fahrlässigkeit dann vor, wenn der Geschädigte, der sich die Kenntnis in zumutbarer Weise ohne nennenswerte Mühe beschaffen könnte, die auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit nicht ausnutzt (vgl. BGH, WM 2010, 1493; OLG Köln, BauR 2008, 526; OLG Saarbrücken, NZG 2008, 638).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 09.02.2007 - 19 U 162/06 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Justiz Hessen
§ 157 BGB, § 387 BGB, § 143 Abs 1 S 1 InsO, § 129 Abs 1 InsO, § 28 SGB
Rückerstattung von im Wege der Verrechnung empfangener Sozialbeiträge - Wolters Kluwer
Rückerstattung von im Wege der Verrechnung empfangener Sozialbeiträge
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Wiesbaden, 29.06.2006 - 2 O 305/05
- OLG Frankfurt, 09.02.2007 - 19 U 162/06
- BGH, 20.05.2010 - IX ZR 41/07
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BGH, 16.01.1958 - VIII ZR 66/57
Aufrechnung durch Abtretungserklärung
- BGH, 21.10.2004 - IX ZR 71/02
Anfechtung der Verrechnung der Beitragsansprüche von Sozialkassen des Baugewerbes …
Auszug aus OLG Frankfurt, 09.02.2007 - 19 U 162/06
Rn. 14 Auch er wiederholt sein erstinstanzliches Vorbringen, er verteidigt das Urteil des Landgerichts und beruft sich wegen der Darlegungs- und Beweislast auf das eingereichte Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21.10.2004 in dem Verfahren IX ZR 71/02. - OLG Dresden, 04.12.1995 - 2 U 1510/95
Wahlrecht des Gesamtvollstreckungsverwalter bei Sukzessivlieferungsvertrag
Auszug aus OLG Frankfurt, 09.02.2007 - 19 U 162/06
Rn. 21 Sind die verrechneten Ansprüche auf Rückerstattung von Urlaubsvergütungen gegen die Y und auf rückständige, der Y zustehende Beiträge vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden, so steht einer Aufrechnung § 96 Insolvenzordnung nicht entgegen (BSG ZIP 1995 2001 Seite 396 ff, 400;… Uhlenbruck, InsO 12. Aufl., § 96 InsO, Rdn. 9; Seewald in Kasseler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht, § 28 SGB IV Rn 3).
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