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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,2590
OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94 (https://dejure.org/1994,2590)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27.06.1994 - 20 W 108/94 (https://dejure.org/1994,2590)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27. Juni 1994 - 20 W 108/94 (https://dejure.org/1994,2590)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138, 2271

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138 § 2271; StGB § 175 (a.F.)
    Wirksamkeit einer mit wechselbezüglichen Verfügungen des gemeinschaftlichen Testaments in Widerspruch stehende neue Verfügung von Todes wegen - Sittenwidrigkeit der Erbeinsetzung eines gleichgeschlechtlichen Lebenspartners

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Umfang der Beschränkung der Testierfreiheit durch ein gemeinschaftliches Testament; Wirksamkeit einer Verfügung von Todes wegen bei außerehelichen Beziehungen zum Erben; Sittenwidrigkeit eines Testaments

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1760 (Ls.)
  • NJW-RR 1995, 265
  • FGPrax 1995, 66
  • FamRZ 1995, 1026
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 31.03.1970 - III ZB 23/68

    Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Entscheidung der Oberlandesgerichte im FGG …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Seit der Auflockerung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die Nichtigkeit des sog. "Geliebten- oder auch Mätressentestaments durch die Grundsatzentscheidung vom 31.03.1970 (BGHZ 53, 369 = NJW 1970, 1273 mit Anm. Speckmann S. 1839 = FamRZ 1970, 368 mit Anm. Bosch) sind Verfügungen von Todes wegen ebenso wie Zuwendungen unter Lebenden nicht schon deshalb als sittenwidrig anzusehen, weil zwischen dem Verfügenden und dem Empfänger außereheliche, insbesondere ehebrecherische sexuelle Beziehungen bestanden haben (BGH NJW 1973, 1645 = FamRZ 1973, 537; BGH NJW 1983, 674 = FamRZ 1983, 53 = JZ 1983, 606 mit Anm. Finger; BGH NJW 1984, 2150 = FamRZ 1984, 1211 Ls = JR 1984, 412 mit Anm. Olzen; BayObLG FamRZ 1984, 1153; BayObLG …

    Grundsätzlich ist es ohne Bedeutung, welche Beweggründe etwa einen Erblasser veranlaßt haben, bei der Verteilung seines Nachlasses von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen; sein Wille ist grundsätzlich auch dort zu respektieren, wo seine Motive keine Achtung verdienen (BGHZ 53, 369/374 = aaO).

    So ist eine Zuwendung, die ganz oder überwiegend unentgeltlich erfolgt, in der Regel als sittenwidrig anzusehen, wenn sie ausschließlich die geschlechtliche Hingabe belohnen oder den Empfänger zur Fortsetzung der sexuellen Beziehungen bestimmen oder diese festigen will (BGHZ 53, 369/376 = aaO).

    Daher ist neben der Frage, welche Beziehungen den Erblasser mit dem in einer letztwilligen Verfügung Bedachten verbunden haben, insbesondere zu berücksichtigen, wer zugunsten des Bedachten - etwa die nächsten Angehörigen wie der Ehegatte und die Kinder - zurückgesetzt worden ist, in welchem Beziehungen der Erblasser zu den Zurückgesetzten stand und wie sich die Verfügung für sie wirtschaftlich auswirkt (BGHZ 53, 369 = aaO; OLG Hamm OLGZ 1979 425/426).

  • BGH, 10.11.1982 - IVa ZR 83/81

    Belohnung für geschlechtliche Hingabe als einziger Zweck eines Vermächtnisses - …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Seit der Auflockerung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die Nichtigkeit des sog. "Geliebten- oder auch Mätressentestaments durch die Grundsatzentscheidung vom 31.03.1970 (BGHZ 53, 369 = NJW 1970, 1273 mit Anm. Speckmann S. 1839 = FamRZ 1970, 368 mit Anm. Bosch) sind Verfügungen von Todes wegen ebenso wie Zuwendungen unter Lebenden nicht schon deshalb als sittenwidrig anzusehen, weil zwischen dem Verfügenden und dem Empfänger außereheliche, insbesondere ehebrecherische sexuelle Beziehungen bestanden haben (BGH NJW 1973, 1645 = FamRZ 1973, 537; BGH NJW 1983, 674 = FamRZ 1983, 53 = JZ 1983, 606 mit Anm. Finger; BGH NJW 1984, 2150 = FamRZ 1984, 1211 Ls = JR 1984, 412 mit Anm. Olzen; BayObLG FamRZ 1984, 1153; BayObLG …

    Sittenwidrigkeit und damit Nichtigkeit einer letztwilligen Verfügung kann daher nur in besonders hervorstechenden Ausnahmefällen angenommen werden (BGH NJW 1983, 674 = aaO; BayObLG NJW 1987, 910 = aaO; BayObLG …

  • BayObLG, 02.09.1986 - BReg. 1 Z 31/86

    Testament; Sittenwidrigkeit; Übergehung; Angehörige; Zurückhaltung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Sittenwidrigkeit und damit Nichtigkeit einer letztwilligen Verfügung kann daher nur in besonders hervorstechenden Ausnahmefällen angenommen werden (…BGH NJW 1983, 674 = aaO; BayObLG NJW 1987, 910 = aaO; BayObLG …

    Bei einer so lange dauernden Beziehung zwischen zwei Personen gleichen oder verschiedenen Geschlechts ist in aller Regel nicht anzunehmen, daß die intimen Beziehungen die alleinige oder auch nur wesentliche Grundlage dieser Verbindung waren (vgl. BayObLG FamRZ 1984, 1153; BayObLG NJW 1987, 910 = aaO;… Erman/Schmidt aaO vor § 2064 Rn. 15;… Lange/Kuchinke aaO § 34 IV 2b und 3 b).

  • BGH, 13.07.1959 - V ZB 4/59

    Wechselbezüglichkeit letztwilliger Verfügungen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Voll wirksam sind sie vielmehr dann, wenn sie den anderen Ehegatten rechtlich besser stellen als bisher (BGHZ 30, 261), nur die wechselbezügliche Anordnung wiederholen (OLG Hamm OLGZ 1967, 77) oder wenn die vorrangige wechselbezügliche Verfügung durch den ersatzlosen Wegfall des Bedachten - wie hier infolge Vorversterbens der Ehefrau des Erblassers (vgl. § 1923 BGB ) - gegenstandslos werden (RGZ 149, 200/201;… RGRK-Johannsen BGB 12. Aufl. § 2271 Rn. 19;… Palandt/Edenhofer aaO;… Erman/Schmidt BGB 9. Aufl. § 2271 Rn. 11;… Jauernig/Stürner BGB 7. Aufl. § 2271 Anm. 2b dd).
  • BGH, 15.02.1956 - IV ZR 294/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Für die Beurteilung der Sittenwidrigkeit eines Testaments ist daher eine Gesamtbetrachtung aller maßgebenden Umstände im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments (BGHZ 20, 71 = NJW 1956, 965; BGH FamRZ 1969, 323;… Palandt/Edenhofer aaO § 1937 Rn. 21;… Jauernig/Stürner aaO § 2077 Anm. 1 b), aber auch im Zeitpunkt des Erbfalls (…Lange/Kuchinke aaO § 34 IV 5;… Erman/Brox aaO § 138 Rn. 52; Johannsen WM 1971, 918/923;… Hohloch aaO) erforderlich.
  • BGH, 12.01.1984 - III ZR 69/83

    Sittenwidrigkeit einer Zuwendung unter Lebenden aus sexuellen Motiven

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Seit der Auflockerung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die Nichtigkeit des sog. "Geliebten- oder auch Mätressentestaments durch die Grundsatzentscheidung vom 31.03.1970 (BGHZ 53, 369 = NJW 1970, 1273 mit Anm. Speckmann S. 1839 = FamRZ 1970, 368 mit Anm. Bosch) sind Verfügungen von Todes wegen ebenso wie Zuwendungen unter Lebenden nicht schon deshalb als sittenwidrig anzusehen, weil zwischen dem Verfügenden und dem Empfänger außereheliche, insbesondere ehebrecherische sexuelle Beziehungen bestanden haben (BGH NJW 1973, 1645 = FamRZ 1973, 537; BGH NJW 1983, 674 = FamRZ 1983, 53 = JZ 1983, 606 mit Anm. Finger; BGH NJW 1984, 2150 = FamRZ 1984, 1211 Ls = JR 1984, 412 mit Anm. Olzen; BayObLG FamRZ 1984, 1153; BayObLG …
  • BGH, 29.06.1973 - V ZR 187/71

    Vereinbarkeit des Überlassungsvertrags eines Ehemanns an seine Geliebte mit den …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Seit der Auflockerung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über die Nichtigkeit des sog. "Geliebten- oder auch Mätressentestaments durch die Grundsatzentscheidung vom 31.03.1970 (BGHZ 53, 369 = NJW 1970, 1273 mit Anm. Speckmann S. 1839 = FamRZ 1970, 368 mit Anm. Bosch) sind Verfügungen von Todes wegen ebenso wie Zuwendungen unter Lebenden nicht schon deshalb als sittenwidrig anzusehen, weil zwischen dem Verfügenden und dem Empfänger außereheliche, insbesondere ehebrecherische sexuelle Beziehungen bestanden haben (BGH NJW 1973, 1645 = FamRZ 1973, 537; BGH NJW 1983, 674 = FamRZ 1983, 53 = JZ 1983, 606 mit Anm. Finger; BGH NJW 1984, 2150 = FamRZ 1984, 1211 Ls = JR 1984, 412 mit Anm. Olzen; BayObLG FamRZ 1984, 1153; BayObLG …
  • OLG Zweibrücken, 28.10.1991 - 3 W 34/91

    Weitere Beschwerde gegen Vorbescheid zur Erteilung eines Erbscheins; Nachweis des …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Wegen der Vergleichbarkeit mit der erbvertraglichen Bindung ergeben sie sich daher durch analoge Anwendung von § 2289 BGB (RGZ 58, 64;… MünchKomm/Musielak BGB 2. Aufl. § 2271 Rn. 15 und 45;… Palandt/Edenhofer BGB 53. Aufl. § 2271 Rn. 15; Gerken Rpfleger 1992, 252).
  • OLG Hamm, 11.09.1979 - 15 W 69/79

    Zur Nichtigkeit letztwilliger Verfügungen wegen Sittenwidrigkeit

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Daher ist neben der Frage, welche Beziehungen den Erblasser mit dem in einer letztwilligen Verfügung Bedachten verbunden haben, insbesondere zu berücksichtigen, wer zugunsten des Bedachten - etwa die nächsten Angehörigen wie der Ehegatte und die Kinder - zurückgesetzt worden ist, in welchem Beziehungen der Erblasser zu den Zurückgesetzten stand und wie sich die Verfügung für sie wirtschaftlich auswirkt (…BGHZ 53, 369 = aaO; OLG Hamm OLGZ 1979 425/426).
  • RG, 11.11.1935 - IV 160/35

    Zur Auslegung des § 2271 Abs. 1 BGB.

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.06.1994 - 20 W 108/94
    Voll wirksam sind sie vielmehr dann, wenn sie den anderen Ehegatten rechtlich besser stellen als bisher (BGHZ 30, 261), nur die wechselbezügliche Anordnung wiederholen (OLG Hamm OLGZ 1967, 77) oder wenn die vorrangige wechselbezügliche Verfügung durch den ersatzlosen Wegfall des Bedachten - wie hier infolge Vorversterbens der Ehefrau des Erblassers (vgl. § 1923 BGB ) - gegenstandslos werden (RGZ 149, 200/201;… RGRK-Johannsen BGB 12. Aufl. § 2271 Rn. 19;… Palandt/Edenhofer aaO;… Erman/Schmidt BGB 9. Aufl. § 2271 Rn. 11;… Jauernig/Stürner BGB 7. Aufl. § 2271 Anm. 2b dd).
  • RG, 25.04.1904 - IV 396/03

    Anwendbarkeit des § 2287 B.G.B. auf korrespektive Testamente

  • OLG Naumburg, 15.02.2013 - 12 Wx 62/12

    Grundbuchberichtigung nach Erbfall: Erfordernis eines Erbscheins bei Vorliegen …

    Eine Beeinträchtigung liegt jedoch nicht vor, wenn die vorrangige wechselbezügliche Verfügung zuvor gegenstandslos geworden ist (vgl. BGH FamRZ 1998, 103; BayObLG FamRZ 2001, 319; OLG Frankfurt NJW-RR 1995, 265;… Reymann in jurisPK-BGB, 06. Aufl., Bearbeitung 2012, Rdn. 95 ff;… Weidlich in Palandt, BGB, 71. Aufl., Rdn. 14 zu § 2271 BGB).
  • OLG Brandenburg, 18.02.2020 - 3 W 9/20

    Nichtanwendbarkeit der Auslegungsregel des § 2270 Abs. 2 BGB

    Rn. 10 3. Das Ehegattentestament vom 22.09.2004 entfaltet vor dem Hintergrund des Vorstehenden keine Rechtswirkungen mehr, ist vielmehr (spätestens, d.h. soweit überhaupt Wechselbezüglichkeit anzunehmen wäre) durch den Tod der Schlusserbin gegenstandslos geworden (§ 1923 Abs. 1 BGB; vgl. BayObLG FamRZ 2001, 319; OLG Frankfurt/Main NJW-RR 1995, 265;… Palandt/Weidlich aaO § 2271 Rz. 13), so dass der Erblasser mit Testament vom 26.09.2009 über den Nachlass frei (und wirksam) verfügen konnte.
  • OLG Brandenburg, 31.05.2021 - 3 W 53/21

    Wirksamkeit einer einem gemeinschaftlichen Testament widersprechenden …

    Voll wirksam sind sie vielmehr auch dann, wenn die vorrangige wechselbezügliche Verfügung durch den ersatzlosen Wegfall des Bedachten infolge dessen Vorversterbens gegenstandslos wird (OLG Frankfurt, Beschluss vom 27.06.1994, 20 W 108/94; OLG Karlsruhe Urteil vom 08.07.1998, 6 U 138/96;… Palandt/Weidlich, BGB, 79. Aufl., § 2271, Rn 13).
  • OLG Karlsruhe, 30.09.2019 - 11 W 114/17

    Erbscheinsverfahren: Ergänzende Auslegung eines durch einen jüdischen Erblasser …

    Dabei ist nach der Rechtsprechung bei der Beurteilung der Sittenwidrigkeit auf den Zeitpunkt der Errichtung des Testaments abzustellen (BGH…, Urteil vom 15. Februar 1956 - IV ZR 294/55, juris Rn. 9; OLG Frankfurt, Beschluss vom 27. Juni 1994 - 20 W 108/94, juris Rn. 16; offen gelassen in BGH…, Beschluss vom 02. Dezember 1998 - IV ZB 19/97, juris Rn. 35;… zum Meinungsstand Staudinger/Sack/Fischinger, BGB Neubearb. 2017 § 138 Rn. 139 ff.; Gebhardt, Rpfleger 2008, 622 ff.).
  • OLG Brandenburg, 28.07.2026 - 3 U 76/24

    Zustimmungserteilung zur Auszahlung der Pachteinnahmen; Auflassung und …

    Allerdings ist oder wird eine einseitige Verfügung von Todes wegen, die der überlebende Ehegatte vor (OLG Frankfurt FamRZ 1995, 1026) oder nach dem Tode des Erstverstorbenen im Widerspruch zu einer wechselbezüglichen Verfügung errichtet, wirksam, wenn sie durch den vorzeitigen Tod des von dem überlebenden Ehegatten bedachten Ehegatten oder Dritten (§§ 1923, 2160 BGB), durch Ausschlagung der Zuwendung (§§ 1953, 2180 Abs. 3 BGB), durch Erbverzicht (§§ 2346 ff BGB) oder Erbunwürdigkeit (§ 2344 BGB) gegenstandslos ist oder wird (RGZ 130, 213; 149, 200; RG WarnR 1918 Nr. 124; KG JW 1938, 681; OLGE 44, 104; BayObLGZ 22, 120; 32, 411; OLG Celle ErbR 2018, 269; OLG Hamm FamRZ 1982, 203; OLG Frankfurt FamRZ 1995, 1026; OLG Hamm NJW-RR 1991, 1349, 1351; OLG Bremen FamRZ 2013, 661; OLG Braunschweig 31.5.2021 - 3 W 53/21, ErbR 2021, 790 [791]; Senat, Beschl v 31.05.2021 - 3 W 53/21 -, ErbR 2021, 790 = BeckRS 2021, 14873).
  • OLG Jena, 04.05.2017 - 6 W 102/15

    Testamentsauslegung: Konkludente Regelung der Schlusserbenfolge zu Gunsten der …

    Die von ihr 2011 verfügte "Enterbung" des Beteiligten zu 4) ist vielmehr entsprechend § 2289 BGB nichtig (zur Unwirksamkeit einer neuen letztwilligen Verfügung des überlebenden Ehegatten in analoger Anwendung von § 2289 BGB vgl. BGH NJW 1978, 423; OLG Frankfurt NJW-RR 1995, 265; BayOblG …
  • OLG Stuttgart, 19.08.1997 - 8 W 124/97

    Auslegung und Ausführung eines Erbvertrages ; Anordnung einer Nacherbfolge ; …

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  • BayObLG, 09.06.2000 - 1Z BR 25/00

    Auswirkungen eines Zuwendungsverzichts

    Umfang und Wirkung der Bindung ergeben sich durch analoge Anwendung von § 2289 BGB (RG 58, 64; OLG Frankfurt a.M. NJW-RR 1995, 265/266;… Palandt/Edenhofer § 22711 Rn. 15).
  • OLG Frankfurt, 09.01.1998 - 20 W 595/95

    Vorrang der individuellen Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments; …

    Alleinerbin nicht mehr wirksam treffen können, weil sie gemäß §§ 2271 Abs. 2 Satz BGB , 2289 Abs. 1 Satz 2 BGB entsprechend (vgl. Senat in 20 W 108/94 vom 27.06.1994 = FGPrax 1995, 66 = NJW-RR 1995, 265 FamRZ 1995, 1026 = OLG-Rp 1994, 236;… Palandt/Edenhofer aaO § 2271 Rz. 15) durch die Bindungswirkung des gemeinschaftlichen Testaments vom 18.03.1984 in ihrer Testierfreiheit beschränkt war, hält rechtlicher Nachprüfung ebenfalls stand.
  • OLG Brandenburg, 01.06.2021 - 3 W 53/21

    Wirksamkeit nachträgliche Erbeneinsetzung in Testament

    Voll wirksam sind sie vielmehr auch dann, wenn die vorrangige wechselbezügliche Verfügung durch den ersatzlosen Wegfall des Bedachten infolge dessen Vorversterbens gegenstandslos wird (OLG Frankfurt, Beschluss vom 27.06.1994, 20 W 108/94; OLG Karlsruhe Urteil vom 08.07.1998, 6 U 138/96;… Palandt/Weidlich, BGB, 79. Aufl., § 2271, Rn 13).
  • BayObLG, 20.12.2000 - 1Z BR 153/99

    Interlokalen Nachlaßspaltung

  • OLG Karlsruhe, 08.07.1998 - 6 U 138/96

    Zulässigkeit eines einseitigen Widerrufs wechselbezüglicher Verfügungen in einem …

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