Rechtsprechung
| OLG München, 11.01.2018 - 34 Wx 201/17 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- openjur.de
- IWW
BGB § 1922 Abs. 1 GBO § 18 Abs. 1, § 35 Abs. 1, § 52 GBO § 22 Abs. 1, § 35 Abs. 1, § 52 ZPO § 239 ZPO § 243 ZPO § 241 ZPO § 246
- Deutsches Notarinstitut
- ra.de
- notar-drkotz.de
Versterben des antragstellenden Erben während eines Beschwerdeverfahrens
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zulässigkeit der Grundbuchberichtigung nach Versterben des Berechtigten
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Zulässigkeit der Grundbuchberichtigung nach Versterben des Berechtigten
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Erbe verstirbt nach Antragstellung: Berichtigungsantrag hat keinen Erfolg!!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Grundbuchberichtigung beim Tod des Erben des im Grundbuch als Berechtigter eingetragenen Erblassers
Papierfundstellen
- FGPrax 2018, 109
- FamRZ 2018, 864
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- BayObLG, 09.06.1994 - 2Z BR 52/94
Ausnahmsweise Eintragung unbekannter Erben in das Grundbuch
Auszug aus OLG München, 11.01.2018 - 34 Wx 201/17
Rn. 20 b) Die Berichtigung des Grundbuchs wegen Versterbens des eingetragenen Berechtigten erfordert gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 GBO, dass nicht nur die Unrichtigkeit des Grundbuchs, sondern auch die Richtigkeit der begehrten Eintragung in der Form der §§ 29, 35 GBO nachgewiesen wird (…Demharter § 22 Rn. 37 mit 42 und § 35 Rn. 1), denn das Grundbuch darf nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten Rechtszustand insgesamt richtig wiedergibt (Senat vom 22.9.2015, 34 Wx 47/14 = Rpfleger 2016, 146; BayObLG NJW-RR 1995, 272).Die mehrfache Rechtsnachfolge außerhalb des Grundbuchs ergibt sich (nur) aus den Eintragungsvermerken in Spalte 4 der ersten Abteilung (Grundlage der Eintragung; vgl. BayObLG NJW-RR 1995, 272/273).
- OLG München, 22.09.2015 - 34 Wx 47/14
Nachweis der Auflassungsberechtigung bei Tod eines Gesellschafters einer …
Auszug aus OLG München, 11.01.2018 - 34 Wx 201/17
Rn. 20 b) Die Berichtigung des Grundbuchs wegen Versterbens des eingetragenen Berechtigten erfordert gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 GBO, dass nicht nur die Unrichtigkeit des Grundbuchs, sondern auch die Richtigkeit der begehrten Eintragung in der Form der §§ 29, 35 GBO nachgewiesen wird (…Demharter § 22 Rn. 37 mit 42 und § 35 Rn. 1), denn das Grundbuch darf nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten Rechtszustand insgesamt richtig wiedergibt (Senat vom 22.9.2015, 34 Wx 47/14 = Rpfleger 2016, 146; BayObLG NJW-RR 1995, 272). - OLG Köln, 09.02.2005 - 2 Wx 41/04
Zulässigkeit der weiteren Beschwerde im Grundbuchverfahren gegen die Ablehnung …
- OLG Frankfurt, 11.04.2024 - 20 W 187/23
Grundbucheintragung: Änderung Gesellschafter GbR nach Inkrafttreten MoPeG
Folge einer Erledigung wäre hingegen, dass es bei dem angefochtenen Beschluss bliebe, so dass der Eintragungsantrag auch nach § 18 Abs. 1 Satz 2 GBO zurückgewiesen werden könnte, was neben der Sache läge (vgl. BayObLGZ 1972, 273, 276 f. = NJW 1972, 2272; OLG München NJW-RR 2010, 672, 673; OLG München FamRZ 2018, 864, 865). - OLG München, 30.01.2019 - 34 Wx 181/18
Löschung eines Testamentsvollstreckervermerks
Rn. 31 Das unrichtig gewordene Grundbuch darf nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten Rechtszustand insgesamt richtig wiedergibt, denn Sinn und Zweck des Berichtigungsverfahrens besteht darin, die Grundbuchlage mit der materiellen Rechtslage in Übereinstimmung zu bringen (Senat vom 11.1.2018, 34 Wx 201/17 = FGPrax 2018, 109 m. w. N.). - OLG München, 21.11.2018 - 34 Wx 105/18
Grundbuchberichtigung - Nachträgliche Dokumentation eines mittlerweile überholten …
Das Grundbuch darf aber nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten Rechtszustand fortan richtig wiedergibt (Senat vom 22.9.2015, 34 Wx 47/14 = Rpfleger 2016, 146; vom 11.1.2018, 34 Wx 201/17 = FGPrax 2018, 109; BayObLG NJW-RR 1995, 272). - OLG München, 30.08.2018 - 34 Wx 67/18
Berichtigungsantrag - Keine isolierte Löschung eines Vorkaufsrechts am …
Rn. 19 a) Die Berichtigung des Grundbuchs aufgrund Unrichtigkeitsnachweises gemäß § 22 Abs. 1 GBO setzt neben dem Nachweis der Unrichtigkeit voraus, dass auch die Richtigkeit der begehrten Eintragung (in der Form des § 29 GBO) nachgewiesen wird, denn das Grundbuch darf nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten materiellen Rechtszustand richtig wiedergibt (Senat vom 28.7.2015, 34 Wx 106/15 = FGPrax 2015, 250; vom 22.9.2015, 34 Wx 47/14 = Rpfleger 2016, 146; vom 1.11.2018, 34 Wx 201/17 = FGPrax 2018, 109; BayObLG NJW-RR 1995, 272;… auch Demharter GBO 31. Aufl. § 22 Rn. 37). - OLG München, 31.01.2019 - 34 Wx 181/18
Löschung eines Testamentsvollstreckervermerks
Das unrichtig gewordene Grundbuch darf nur in der Weise berichtigt werden, dass es den geänderten Rechtszustand insgesamt richtig wiedergibt, denn Sinn und Zweck des Berichtigungsverfahrens besteht darin, die Grundbuchlage mit der materiellen Rechtslage in Übereinstimmung zu bringen (Senat vom 11.1.2018, 34 Wx 201/17 = FGPrax 2018, 109 m. w. N.).
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