Rechtsprechung
| BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24 |
Volltextveröffentlichungen (8)
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- Bundesverwaltungsgericht
GG Art. 28 Abs. 1 Satz 2; BauGB § 136 Abs. 2 Satz 1, Abs. 4 Satz 3, § 142 Abs. 3, § 146 Abs. 1, § 154 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, § 155 Abs. 1 Nr. 2, § 162 Abs. 1 Satz 1, § 246 Abs. 2 Satz 1
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags
- rechtsinformationen.bund.de
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags
- rechtsprechung-im-internet.de
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Wann ist ein Gebiet sanierungsbedürftig?
Kurzfassungen/Presse (5)
- Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)
Heranziehung zu einem sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrag
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Heranziehung zu einem sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrag
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags
- beck-aktuell.de (Kurzinformation)
Sanierungsbeitrag: Für eigene Maßnahmen müssen Hauseigentümer dem Staat nichts zahlen
- tp-presseagentur.de (Kurzinformation)
Heranziehung zu einem sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrag
Verfahrensgang
- VG Berlin, 24.11.2022 - 13 K 267.19
- OVG Berlin-Brandenburg, 28.11.2023 - 10 B 26.23
- BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Papierfundstellen
- NVwZ 2025, 1610
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (32)
- BVerwG, 24.07.2020 - 4 B 18.19
Kausalitätserfordernis der Bodenwerterhöhung bei Sanierungsausgleichsbeiträgen
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Für das Vorliegen einer sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung ist nach den § 153 Abs. 1, § 154 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BauGB die Gemeinde beweispflichtig (BVerwG, Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - BRS 88, Nr. 131).Aus dem Beschluss des Senats vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - (…juris Rn. 7) lässt sich für eine solche entgegen der Auffassung der Vorinstanz nichts herleiten.
Der Qualitätsstichtag für den Anfangswert ist grundsätzlich durch den Zeitpunkt des beginnenden Sanierungseinflusses bestimmt und damit dem Wertermittlungsstichtag vorgelagert (…BVerwG, Beschlüsse vom 15. März 2018 - 4 B 66.17 - ZfBR 2018, 478 Rn. 11 f. und vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - juris Rn. 6;… Kleiber/Fieseler, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Stand November 2024, § 154 Rn. 96 und Rn. 131 ff.;… Kleiber, Verkehrswertermittlung von Grundstücken, 10. Aufl. 2023, VI Rn. 318 ff. und 556).
Dies erfolgt in der Regel durch eine entsprechende Anpassung bzw. Fortschreibung des Anfangswertes (…siehe dazu Kleiber, Verkehrswertermittlung von Grundstücken, 10. Aufl. 2023, VI Rn. 337 ff.; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - juris Rn. 8).
Rn. 33 Für die regelhafte Abbildung hypothetischer Kausalverläufe geben auch die Beschlüsse des Senats vom 15. März 2018 - 4 B 66.17 - (…ZfBR 2018, 478 Rn. 12) und vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - (…juris Rn. 7) nichts her.
Soweit der Wertermittlungsspielraum reicht, findet eine eingeschränkte gerichtliche Kontrolle in Form einer Plausibilitätskontrolle statt (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 4 S. 13 f. …und vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 12; Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - BRS 88 Nr. 131).
- BVerwG, 27.11.2014 - 4 C 31.13
Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Hagedorn-Verfahren; …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Anfangs- und Endwert sind auf denselben Zeitpunkt zu ermitteln (vgl. § 16 Abs. 5 der Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermittlungsverordnung - ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 639; BVerwG, Urteil vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - NVwZ 2015, 531 Rn. 6).Soweit der Wertermittlungsspielraum reicht, findet eine eingeschränkte gerichtliche Kontrolle in Form einer Plausibilitätskontrolle statt (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 4 S. 13 f. und vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 12; Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - BRS 88 Nr. 131).
Zu ihnen gehört jedenfalls der in § 16 Abs. 1 ImmoWertV 2010 enthaltene, auf die Grundaussagen der §§ 194 bis 196 BauGB zurückgehende Vorrang der Vergleichswertmethode (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 4 S. 11 und vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 7).
Ob eine Wertermittlungsmethode geeignet ist, die Erhöhung des Bodenwertes zuverlässig abzubilden, ist eine Tatfrage (vgl. BVerwG, Urteil vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 7 …und Beschluss vom 18. Februar 2014 - 4 B 46.13 - BRS 82 Nr. 229 Rn. 6 m. w. N.).
Diese Ausführungen verkennen, dass die Beschränkung der gerichtlichen Überprüfung auf eine Plausibilitätskontrolle nur deshalb gerechtfertigt ist, weil die Grundstücksbewertung eine Schätzung darstellt und Erfahrung und Sachkunde voraussetzt, über die ein Gericht weniger verfügt als die Mitglieder von Gutachterausschüssen (BVerwG
, Urteil vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 10 ff.). - VG Berlin, 17.05.2018 - 13 K 271.14
Bemessung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrages; Zielbaummethode; …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Dies hat das Oberverwaltungsgericht u. a. unter Bezugnahme (UA S. 33, 74, 78) auf die Ausführungen im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 24. November 2022 (VG 13 K 267.19 ), das Sachverständigengutachten vom 9. Dezember 2013 sowie das Protokoll über die Sachverständigenanhörung in der mündlichen Verhandlung vom 17. Mai 2018 vor dem Verwaltungsgericht Berlin im Verfahren 13 K 271.14 nachvollzogen und bejaht (UA S. 74 ff.).Zur Begründung hat sie u. a. auf das Protokoll der mündlichen Verhandlung am 17. Mai 2018 beim Verwaltungsgericht Berlin im Verfahren VG 13 K 271.14 verwiesen.
Der Sachverständige im Verfahren VG 13 K 271.14 habe eine Überprüfung nach fünf Jahren für sinnvoll, aber nicht für geboten oder gar zwingend erachtet.
- BVerwG, 17.05.2002 - 4 C 6.01
Vorauszahlungsbescheid; Ausgleichsbetrag; Sanierungsgebiet; Entwicklungssatzung; …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Soweit der Wertermittlungsspielraum reicht, findet eine eingeschränkte gerichtliche Kontrolle in Form einer Plausibilitätskontrolle statt (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 4 S. 13 f. …und vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 12; Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - BRS 88 Nr. 131).Zu ihnen gehört jedenfalls der in § 16 Abs. 1 ImmoWertV 2010 enthaltene, auf die Grundaussagen der §§ 194 bis 196 BauGB zurückgehende Vorrang der Vergleichswertmethode (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 4 S. 11 …und vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 7).
- BVerwG, 16.11.2004 - 4 B 71.04
Methodik der Ermittlung der Bodenwerterhöhung nach Durchführung städtebaulicher …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Fehlt es an aussagekräftigem Datenmaterial, ist eine andere geeignete Methode anzuwenden (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 16. Januar 1996 - 4 B 69.95 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 3 S. 4, vom 16. November 2004 - 4 B 71.04 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 5 S. 18 …und vom 18. Februar 2014 - 4 B 46.13 - BRS 82 Nr. 229 Rn. 6).Dies kann auch ein Verfahren sein, bei dem - wie im Zielbaumverfahren - Anfangs- und Endwert nicht getrennt festgestellt werden, sondern der Endwert aus dem festgestellten Anfangswert und dem modellhaft berechneten Betrag der sanierungsbedingten Wertsteigerung abgeleitet wird (BVerwG, Beschluss vom 16. November 2004 - 4 B 71.04 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 5 S. 18).
- BVerwG, 15.03.2018 - 4 B 66.17
Auslegung von § 154 Abs. 1 und 2 BauGB; Ausgleichsbeitrag für sanierungsbedingte …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Der Qualitätsstichtag für den Anfangswert ist grundsätzlich durch den Zeitpunkt des beginnenden Sanierungseinflusses bestimmt und damit dem Wertermittlungsstichtag vorgelagert (BVerwG, Beschlüsse vom 15. März 2018 - 4 B 66.17 - ZfBR 2018, 478 Rn. 11 f. …und vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - juris Rn. 6;… Kleiber/Fieseler, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Stand November 2024, § 154 Rn. 96 und Rn. 131 ff.;… Kleiber, Verkehrswertermittlung von Grundstücken, 10. Aufl. 2023, VI Rn. 318 ff. und 556).Rn. 33 Für die regelhafte Abbildung hypothetischer Kausalverläufe geben auch die Beschlüsse des Senats vom 15. März 2018 - 4 B 66.17 - (ZfBR 2018, 478 Rn. 12) und vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 - (…juris Rn. 7) nichts her.
- BVerwG, 18.02.2014 - 4 B 46.13
Vergleichswertverfahren zur Bestimmung des sanierungsrechtlichen …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Fehlt es an aussagekräftigem Datenmaterial, ist eine andere geeignete Methode anzuwenden (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 16. Januar 1996 - 4 B 69.95 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 3 S. 4, vom 16. November 2004 - 4 B 71.04 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 5 S. 18 und vom 18. Februar 2014 - 4 B 46.13 - BRS 82 Nr. 229 Rn. 6).Ob eine Wertermittlungsmethode geeignet ist, die Erhöhung des Bodenwertes zuverlässig abzubilden, ist eine Tatfrage (vgl. BVerwG…, Urteil vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - Buchholz 406.11 § 154 BauGB Nr. 7 Rn. 7 und Beschluss vom 18. Februar 2014 - 4 B 46.13 - BRS 82 Nr. 229 Rn. 6 m. w. N.).
- BVerwG, 04.03.1999 - 4 C 8.98
Ausgleichsbetrag; Sanierungsgebiet; Funktionsschwäche; Sanierungsziel; Begrenzung …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Ob ein bestimmtes Gebiet sanierungsbedürftig ist und ob seine Sanierung aus der maßgeblichen Sicht der Gemeinde erforderlich ist, lässt sich abschließend nur unter Berücksichtigung des - seinerseits auf einer Abwägung beruhenden - Sanierungskonzepts und aller übrigen öffentlichen und privaten Belange (§ 136 Abs. 4 Satz 3 BauGB), also im Wege einer Abwägung, entscheiden (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 4. März 1999 - 4 C 8.98 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 5 und Beschluss vom 24. März 2010 - 4 BN 60.09 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 7 ).Ob ein bestimmtes Gebiet sanierungsbedürftig ist und ob seine Sanierung aus der maßgeblichen Sicht der Gemeinde erforderlich ist, lässt sich abschließend nur unter Berücksichtigung des - seinerseits auf einer Abwägung beruhenden - Sanierungskonzepts und aller übrigen öffentlichen und privaten Belange (§ 136 Abs. 4 Satz 3 BauGB), also im Wege einer Abwägung, entscheiden (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. März 1999 - 4 C 8.98 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 5 S. 5 …und Beschluss vom 24. März 2010 - 4 BN 60.09 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 7 Rn. 3).
- BVerwG, 24.03.2010 - 4 BN 60.09
Sanierungssatzung; städtebauliche Sanierungsmaßnahmen; Substanzmängel; …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Ob ein bestimmtes Gebiet sanierungsbedürftig ist und ob seine Sanierung aus der maßgeblichen Sicht der Gemeinde erforderlich ist, lässt sich abschließend nur unter Berücksichtigung des - seinerseits auf einer Abwägung beruhenden - Sanierungskonzepts und aller übrigen öffentlichen und privaten Belange (§ 136 Abs. 4 Satz 3 BauGB), also im Wege einer Abwägung, entscheiden (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 4. März 1999 - 4 C 8.98 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 5 und Beschluss vom 24. März 2010 - 4 BN 60.09 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 7 ).Ob ein bestimmtes Gebiet sanierungsbedürftig ist und ob seine Sanierung aus der maßgeblichen Sicht der Gemeinde erforderlich ist, lässt sich abschließend nur unter Berücksichtigung des - seinerseits auf einer Abwägung beruhenden - Sanierungskonzepts und aller übrigen öffentlichen und privaten Belange (§ 136 Abs. 4 Satz 3 BauGB), also im Wege einer Abwägung, entscheiden (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. März 1999 - 4 C 8.98 - Buchholz 406.11 § 142 BauGB Nr. 5 S. 5 und Beschluss vom 24. März 2010 - 4 BN 60.09 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 7 Rn. 3).
- BVerfG, 23.10.2018 - 1 BvR 2523/13
Zur Begrenzung gerichtlicher Kontrolle durch den Erkenntnisstand der …
Auszug aus BVerwG, 25.03.2025 - 4 C 1.24
Nach allgemeinen Grundsätzen bleibt aber auch dann noch verwaltungsgerichtlicher Kontrolle unterworfen, ob der Behörde bei der Ermittlung und der Anwendung der von ihr aus dem Spektrum des Vertretbaren gewählten fachlichen Methode Verfahrensfehler unterlaufen, ob sie anzuwendendes Recht verkennt, von einem im Übrigen unrichtigen oder nicht hinreichend tiefgehend aufgeklärten Sachverhalt ausgeht, allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verletzt oder sich von sachfremden Erwägungen leiten lässt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 23. Oktober 2018 - 1 BvR 2523/13 u. a. - BVerfGE 149, 407 Rn. 30 m. w. N.). - BVerfG, 25.06.2014 - 1 BvR 668/10
Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge bei konkret-individueller …
- BVerwG, 07.12.2016 - 6 C 49.15
Rundfunkbeitrag für Betriebsstätten und betrieblich genutzte Kraftfahrzeuge …
- BVerwG, 17.10.2012 - 4 C 5.11
Windenergieanlage; Außenbereich; immissionsschutzrechtliche Genehmigung; …
- BVerwG, 23.01.2018 - 6 B 67.17
Beweis des ersten Anscheins; Darlegungslast für Gehörs- und Aufklärungsrügen; …
- BVerwG, 16.01.1996 - 4 B 69.95
Städtebauförderungsrecht: Einbeziehung eines nicht zu sanierenden Grundstücks in …
- OVG Berlin-Brandenburg, 27.01.2022 - 10 B 6.19
Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung, …
- BVerwG, 24.08.1999 - 8 C 24.98
Beweis des ersten Anscheins, Anscheinsbeweis, Aufklärungspflicht, …
- BVerwG, 23.05.2024 - 10 C 8.23
Festsetzung einer Sicherheitsleistung gemäß dem Verpackungsgesetz
- BVerwG, 30.04.2009 - 9 B 60.08
Zurückweisung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision mangels …
- OVG Berlin-Brandenburg, 08.06.2010 - 2 S 13.10
Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Anrechnung; eigene Aufwendungen des …
- BVerfG, 13.02.2008 - 2 BvK 1/07
Sperrklausel Kommunalwahlen
- BVerfG, 22.11.1983 - 2 BvL 25/81
Bekanntmachung des Bebauungsplans
- BVerwG, 20.03.2014 - 4 C 11.13
Streitgegenstand; Beschränkung des ~; Klageerweiterung; Berufungsbegründung; …
- BVerfG, 14.05.1985 - 2 BvR 397/82
Bebauungspläne Hamburg
- BVerwG, 21.12.2011 - 4 C 13.10
Sanierungssatzung; Abschlusserklärung; Grundstück; Buchgrundstück; Baugrundstück; …
- BVerwG, 07.09.1992 - 7 NB 2.92
Einwegverpackungen
- BGH, 08.05.1980 - III ZR 27/77
Rechtswirkungen einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts im …
- BVerwG, 07.09.1984 - 4 C 20.81
Genehmigungsbedürftigkeit von Nutzungs- bzw. Mietverträgen für Räume in noch zu …
- BVerwG, 24.10.1990 - 4 NB 29.90
Normenkollision zwischen landesrechtlichen Vorschriften - Bebauungsplan und …
- BVerwG, 21.03.2019 - 4 BN 38.18
Dokumentation der Abwägungserwägungen der Gemeinde trotz fehlender förmlicher …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2011 - 2 D 146/08
Verletzung eigener Rechte i.S.d. § 47 Abs. 2 S. 1 Verwaltungsgerichtsordnung ( …
- OVG Berlin-Brandenburg, 21.06.2010 - 2 S 23.10
Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Aufhebung der Sanierungssatzung; …
- VG Berlin, 02.12.2025 - 19 K 316.19 In Ermangelung einer weitergehenden Spezifizierung im Wortlaut ist die Norm dahingehend auszulegen, dass den Ländern alle nach landesverfassungsrechtlichen Vorgaben zulässigen Formen der Rechtsetzung, also auch Rechtsverordnungen nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 VvB a.F., offenstehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 9 f.).
Unabhängig davon, ob die Festlegung von Sanierungsgebieten dem wesentlichen Kernbereich der gemeindlichen Selbstverwaltung zuzurechnen ist, lässt sich in Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG kein Parlamentsvorbehalt hineinlesen, wie dies auf staatlicher Ebene durch die Wesentlichkeitslehre erfolgt, da die kommunalen Vertretungskörperschaften Teil der Exekutive sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 11; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 28. November 2023 - 10 B 26/23 -, juris Rn. 120;… Mehde, in: Dürig/Herzog/Scholz, 108. EL August 2025, GG Art. 28 Rn. 95).
Sie unterliegt allerdings bei ihrer Entscheidung dem Abwägungsgebot aus § 136 Abs. 4 Satz 3 BauGB (zu diesem Maßstab vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 14 f.).
Auch für das sanierungsrechtliche Abwägungsgebot gilt deshalb die vom Bundesverwaltungsgericht entwickelte Abwägungsfehlerlehre (grundlegend BVerwG…, Urteil vom 12. Dezember 1969 - IV C 105.66 -, juris Rn. 29; Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 15).
Dies ermöglicht auch die Aufhebung der Sanierungssatzung, bevor sämtliche geplanten Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 19; OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 21. Juni 2010 - 2 S 23.10 -, juris Rn. 2).
Ob eine Sanierung durchgeführt ist, beurteilt sich nach dem Sanierungskonzept der Gemeinde im Zeitpunkt der Aufhebung der Sanierungsverordnung (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 22).
Als nicht sanierungsbedingt ausgeschieden werden müssen ferner solche wertbeeinflussenden Änderungen des Grundstückszustands, etwa durch sog. externe Effekte, die zwar im Zeitraum des Sanierungseinflusses eintreten, aber in keinem Kausalzusammenhang mit der Sanierung stehen (vgl. grundlegend BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 31).
Rn. 66 Zu den allgemein anerkannten Grundsätzen gehört zudem der nunmehr in § 40 Abs. 1 und 2 ImmoWertV enthaltene, auf die Grundaussagen der §§ 194 bis 196 BauGB zurückgehende Vorrang der Vergleichswertmethode (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 38): Nach § 40 Abs. 1 ImmoWertV ist der Bodenwert ohne Berücksichtigung der vorhandenen baulichen Anlagen auf dem Grundstück vorrangig im Vergleichswertverfahren nach den §§ 24 bis 26 ImmoWertV zu ermitteln.
§ 40 Abs. 2 ImmoWertV gestattet die (ggf. ergänzende) Ableitung des Bodenwertes aus - vom Gutachterausschuss ermittelten - Bodenrichtwerten (vgl. noch zur ImmoWertV 2010: BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 38).
Die Vorrangstellung des direkten Vergleichswertverfahrens steht unter der Voraussetzung, dass eine ausreichende Zahl hinreichend geeigneter Vergleichspreise zur Verfügung stehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 39;… Kleiber, Verkehrswertermittlung von Grundstücken, 10. Aufl. 2023, ImmoWertV § 40 Rn. 18).
Da bei der Bodenwertermittlung die auf dem Grundstück vorhandenen baulichen Anlagen unberücksichtigt bleiben (vgl. § 40 Abs. 1 ImmoWertV), sind grundsätzlich nur Vergleichspreise über unbebaute Grundstücke als geeignet in diesem Sinne anzusehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 39).
Fehlt es an aussagekräftigem Datenmaterial, ist vorrangig nach Maßgabe des § 26 Abs. 2 ImmoWertV ein objektspezifisch angepasster Bodenrichtwert zu verwenden (vgl. § 40 Abs. 2 ImmoWertV, vgl. zum Vorrang des Bodenrichtwertverfahrens: BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 41 ff.).
Nach allgemeinen Grundsätzen bleibt aber auch dann noch verwaltungsgerichtlicher Kontrolle unterworfen, ob der Behörde bei der Ermittlung und der Anwendung der von ihr aus dem Spektrum des Vertretbaren gewählten fachlichen Methode Verfahrensfehler unterlaufen, ob sie anzuwendendes Recht verkennt, von einem im Übrigen unrichtigen oder nicht hinreichend tiefgehend aufgeklärten Sachverhalt ausgeht, allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verletzt oder sich von sachfremden Erwägungen leiten lässt (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 35).
Angesichts der zwischenzeitlich ergangenen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris) erscheint es jedenfalls zweifelhaft, ob an der Kammerrechtsprechung zu Voraussetzungen und Auswirkungen der wendebedingten Effekte (vgl. zuletzt Urteil vom 30. November 2022 - 19 K 482/20 -, amtl. Abd., S. 14 ff.) festgehalten werden kann.
Eine solche Prüfung ziele der Sache nach auf die mangelnde Erforderlichkeit der Sanierung, stelle aber die Sanierungsbedingtheit der Bodenwertsteigerung rechtlich nicht in Frage (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 32).
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.12.2025 - 1 LB 230/19 BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 4 C 1.24 , juris.
Die Pflicht zur Zahlung des Ausgleichsbetrags entsteht mit der rechtsförmlichen Aufhebung der Sanierungssatzung gemäß § 162 Abs. 1 BauGB (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 18).
Ob die Sanierung durchgeführt ist, beurteilt sich daher nach der jeweiligen städtebaulichen Situation, den von der Gemeinde formulierten Sanierungszielen, dem darauf aufbauenden Sanierungskonzept und dem Grad seiner Verwirklichung (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 19).
Für das Vorliegen einer sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung ist nach den § 153 Abs. 1, § 154 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BauGB die Gemeinde beweispflichtig (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 25; BVerwG, Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 -, BRS 88, Nr. 131).
Die Grundsätze der Ermittlung einer sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung sind im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - (…juris Rn. 30 f.) wie folgt umrissen:.
Nach allgemeinen Grundsätzen bleibt aber auch dann noch verwaltungsgerichtlicher Kontrolle unterworfen, ob der Behörde bei der Ermittlung und der Anwendung der von ihr aus dem Spektrum des Vertretbaren gewählten fachlichen Methode Verfahrensfehler unterlaufen, ob sie anzuwendendes Recht verkennt, von einem im Übrigen unrichtigen oder nicht hinreichend tiefgehend aufgeklärten Sachverhalt ausgeht, allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verletzt oder sich von sachfremden Erwägungen leiten lässt (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 23. Oktober 2018 - 1 BvR 2523/13 u. a. -, BVerfGE 149, 407 Rn. 30; vgl. zum Ganzen BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 35; vgl. auch OVG Hamburg…, Beschluss vom 5. Mai 2025 - 2 Bs 32/25 -, juris Rn. 17).
Bei pauschalierten Schätzungen - wie den vom Gutachterausschuss vorgenommenen - ist es aber maßgeblich, ob der Schätzwert auf einer geeigneten Grundlage beruht und die daran anknüpfende Pauschalierung sachlich nachvollziehbar ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 54 m. w. N.).
Der Schätzwert nach Maßgabe des Gutachtens vom 28. Februar 2014 beruht daher nicht auf einer geeigneten Grundlage, die daran anknüpfende Pauschalierung ist sachlich nicht nachvollziehbar (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 54 m. w. N.).
Rn. 90 Das angefochtene Urteil hat vor diesem Hintergrund nicht hinreichend berücksichtigt, dass sich der Wertermittlungsspielraum der Gemeinde bzw. Beklagten - nicht des Gutachterausschusses - nicht auf die rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen der Bewertung erstreckt, und wird insoweit den aus dem Recht auf effektiven Rechtsschutz (Art. 19 Abs. 4 GG) abgeleiteten Anforderungen einer ordnungsgemäßen Plausibilitätsprüfung (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 55) nicht hinreichend gerecht.
Eben diese Darlegungen hat das Gericht auf ihre Plausibilität zu überprüfen (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 57).
Für das Vorliegen einer sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung ist nach den § 153 Abs. 1, § 154 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BauGB die Gemeinde beweispflichtig (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 -, juris Rn. 25;… Beschluss vom 24. Juli 2020 - 4 B 18.19 -, juris Rn. 12). Soweit das Verwaltungsgericht eine Überprüfung der Plausibilität der Aussagen des Zeugen vorgenommen hat, die sich darauf beschränkt haben, vergleichsweise abstrakt die Vergleichbarkeit bzw. den Vorgang der Herstellung der Vergleichbarkeit der berücksichtigten Verkaufsfälle zu beschreiben, jedoch nicht für die einzelnen Fälle ganz konkret, etwa hinsichtlich der Anwendung von Vergleichskoeffizienten, genügte dies daher nicht.
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.05.2026 - 10 B 2.26
Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrages; Wahl des …
Als nicht sanierungsbedingt ausgeschieden werden müssen ferner solche wertbeeinflussenden Änderungen des Grundstückszustands, etwa durch sog. externe Effekte, die zwar im Zeitraum des Sanierungseinflusses eintreten, aber in keinem Kausalzusammenhang mit der Sanierung stehen (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 31).Rn. 92 Zu den allgemein anerkannten Grundsätzen gehört der in § 16 Abs. 1 ImmoWertV 2010 enthaltene, auf §§ 194 bis 196 BauGB zurückgehende Vorrang der Vergleichswertmethode (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 38).
Nach allgemeinen Grundsätzen bleibt aber auch dann noch verwaltungsgerichtlicher Kontrolle unterworfen, ob der Behörde bei der Ermittlung und der Anwendung der von ihr aus dem Spektrum des Vertretbaren gewählten fachlichen Methode Verfahrensfehler unterlaufen, ob sie anzuwendendes Recht verkennt, von einem im Übrigen unrichtigen oder nicht hinreichend tiefgehend aufgeklärten Sachverhalt ausgeht, allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verletzt oder sich von sachfremden Erwägungen leiten lässt (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 35).
Rn. 127 Diese Rechtsauffassung ist zwischenzeitlich überholt (ebenso: VG Berlin…, Urteil vom 2. Dezember 2025 - 19 K 316.19 - juris Rn. 103 ) durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, derzufolge es bei der Prüfung, ob eine Bodenwerterhöhung sanierungsbedingt ist, keiner Betrachtung der fiktiven Eigenentwicklung ohne den Erlass der Sanierungsverordnung bedarf, da die Frage, ob sich das Gebiet auch ohne förmliche Sanierungsfestlegung weiterentwickelt hätte, der Sache nach auf die mangelnde Erforderlichkeit der Sanierung zielt, indes die Sanierungsbedingtheit der Bodenwertsteigerung rechtlich nicht in Frage stellt (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 32).
Da sich der Wert des Bodens eines bebauten Grundstücks grundsätzlich ohne Berücksichtigung der vorhandenen baulichen Anlagen auf dem Grundstück bestimmt (§ 16 Abs. 1 Satz 1 ImmoWertV 2010), sind solche Maßnahmen bei der Anrechnung nach § 155 Abs. 1 Nr. 2 Halbs. 1 BauGB im Regelfall nicht zu berücksichtigen (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 59 f.).
Sanierungsmaßnahmen an einem einzelnen Gebäude können jedoch ausnahmsweise, etwa wegen einer besonders prägenden Wirkung des Objekts auf das übrige Sanierungsgebiet, geeignet sein, die Lagequalität des Sanierungsgebiets zu verändern und damit den Bodenwert zu erhöhen (BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - juris Rn. 60).
- BVerwG, 20.08.2026 - 7 B 14.26
Wann ist das UmwRG anwendbar?
Der Kläger verkennt insoweit, dass die Auslegung eines Verwaltungsakts ebenso wie die Feststellung seines Inhalts zur Tatsachenfeststellung gehört (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2025 - 4 C 1.24 - NVwZ 2025, 1610 Rn. 16 m. w. N.). - VG Gießen, 20.10.2025 - 2 L 5339/25
Straßenbeitragspflicht für denkmalgeschütztes Villengrundstück mit parkähnlichem …
Dabei stellt das Auftreten solcher abweichenden Einzelfälle die Entscheidung des Normgebers nicht in Frage, solange nicht mehr als 10 % der von der Regelung betroffenen Fälle dem "Typ" widersprechen (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.03.2025 - 4 C 1.24 -, Rn. 52;… BVerwG, Beschl. v. 28.08.2008 - 9 B 40.08 -, Rn. 9;… OVG NRW, Beschl. v. 03.07.2025 - 15 A 625/22 -, Rn. 55 ff. mit weiteren Nachweisen; alle juris).
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