Rechtsprechung
| KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
On-Board-Shopping
Art 29 AEUV, Art 34 AEUV, Art 36 AEUV, Art 9 Abs 1 S 1 EGV 207/2009, Art 9 Abs 2 Buchst a EGV 207/2009
Gemeinschaftsmarkenrechtsverletzung: Online-Verkauf von Markenparfums über eine Internet-Versandhandelsplattform; Erschöpfungseinwand des Verletzers bei On-Board-Verkauf der Markenparfums in Flugzeugen aus Flügen aus einem Drittland in die Europäische Union; ... - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- juve.de (Kurzinformation)
Grauer Markt: Clarins verteidigt sein Vertriebssystem gegen Amazon
- zl-legal.de (Kurzinformation)
Beweislastverteilung bei Markenrechtsverletzungen im selektiven Vertriebssystem - Entscheidung zum Vorteil der Markeninhaber
Verfahrensgang
- LG Berlin, 15.11.2017 - 97 O 25/17
- KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
- BGH, 23.04.2020 - I ZR 136/19
Papierfundstellen
- GRUR-RR 2019, 432
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (41)
- BGH, 15.03.2012 - I ZR 137/10
CONVERSE II
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 154 Die Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach Art. 15 Abs. 1 UMV sind nach den allgemeinen Regeln von demjenigen darzulegen und zu beweisen, der wegen einer Markenverletzung in Anspruch genommen wird (vgl. BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 26).(BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 52 ff).
(vgl. BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 31; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 53).
Rn. 158 Die Voraussetzungen für eine Modifizierung der Beweislast hat die Beklagte darzulegen und zu beweisen (vgl. BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 56),.
(BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29).
Rn. 160 Die tatsächliche Gefahr der Marktabschottung, besteht jedenfalls dann, wenn der als Verletzer in Anspruch Genommene durch die Offenbarung seiner Bezugsquelle nachweisen müsste, dass er die in Rede stehenden Waren innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums von einem Vertragshändler erworben hat, weil der Markeninhaber dann auf seinen Vertragshändler mit dem Ziel einwirken kann, derartige Lieferungen zu unterlassen (BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 30).
Rn. 185 Diese Voraussetzungen sind hier schon deshalb nicht erfüllt, weil die Beklagte weiß oder zumindest wissen müsste, auf welchem Weg sie das an den von der Klägerin eingesetzten Testkäufer ausgelieferte Produkt erhalten hat (vgl. BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 38, 0LG München WRP 2018, 1386).
- BGH, 23.02.2006 - I ZR 272/02
Markenparfümverkäufe
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
(vgl. BGH GRUR 2006, 421 - Markenparfümverkäufe, Rn 39; BGH GRUR 2013, 1235 - Restwertbörse II, Rn 18).Rn. 198 Hat ein Beklagter ein bestimmtes Schutzrecht des Klägers verletzt, begründet dies zwar nicht ohne weiteres die Vermutung, dass er auch andere dem Kläger zustehende oder von ihm berechtigt wahrgenommene Schutzrechte verletzen wird (BGH GRUR 2006, 421 - Markenparfümverkäufe, Rn 40).
Rn. 199 Für die Annahme einer solchen Begehungsgefahr kann aber die Lebenserfahrung sprechen, wenn die Dinge so liegen wie in dem vor dem OLG Bremen geführten Rechtsstreit 2 U 78/01 (vgl. BGH GRUR 2006, 421 - Markenparfümverkäufe, Rn 40) und wie auch im vorliegenden Fall.
Rn. 234 Die Klägerin hat mit der Berufungserwiderung zu einer mit Testkauf im Mai 2018 festgestellten Verletzung der Marke "Thierry Mugler" vorgetragen, auf die sie den Unterlassungsantrag zusätzlich stützen wolle und damit einen neuen Streitgegenstand in den Rechtsstreit eingeführt (vgl. BGH GRUR 2006, 421 - Markenparfümverkäufe, Rn 26).
Rn. 245 Mit der Einführung der Verletzung der Marke "Thierry Mugler" und der daraus folgenden Annexansprüche in den vorliegenden Prozess hat die Klägerin eine Klageänderung im Sinne des § 263 ZPO vorgenommen (BGH GRUR 2006, 421 - Markenparfümverkäufe, Rn 26), deren Zulässigkeit nach § 533 ZPO zu bejahen ist.
- BGH, 15.03.2012 - I ZR 52/10
CONVERSE I
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
(BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 52 ff).(vgl. BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 31; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 53).
Rn. 158 Die Voraussetzungen für eine Modifizierung der Beweislast hat die Beklagte darzulegen und zu beweisen (vgl. BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 56),.
Rn. 160 Die tatsächliche Gefahr der Marktabschottung, besteht jedenfalls dann, wenn der als Verletzer in Anspruch Genommene durch die Offenbarung seiner Bezugsquelle nachweisen müsste, dass er die in Rede stehenden Waren innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums von einem Vertragshändler erworben hat, weil der Markeninhaber dann auf seinen Vertragshändler mit dem Ziel einwirken kann, derartige Lieferungen zu unterlassen (BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 30).
Rn. 186 Die Frage der sekundären Darlegungslast des Markeninhabers, der eine Produktfälschung behauptet, zu den Anhaltspunkten und Umständen, aufgrund derer von einer Fälschung auszugehen ist (und nur hierzu verhält sich BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 27), stellt sich im vorliegenden Fall nicht.
- BGH, 05.03.2015 - I ZB 74/14
Markenrechtlicher Auskunftsanspruch: Berücksichtigung des …
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 154 Die Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach Art. 15 Abs. 1 UMV sind nach den allgemeinen Regeln von demjenigen darzulegen und zu beweisen, der wegen einer Markenverletzung in Anspruch genommen wird (vgl. BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 26).(BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 52 ff).
(vgl. BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 31; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 53).
- OLG München, 19.07.2018 - 29 U 3493/17
Unionsmarke; Erschöpfung
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 168 Vortrag, der lediglich die Situation auf dem deutschen Markt wiedergibt, reicht zum Nachweis der tatsächlichen Abschottung im Hinblick auf Art. 34 und 36 AEUV aber nicht aus (vgl. BGH, I ZR 99/11, Beschluss vom 7. August 2012, Rn 10; OLG München WRP 2018, 1386; Müller in: BeckOK UMV, Büscher/Kochendörfer, Stand 28. Mai 2018, Art. 15, Rn 84;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 53).Da dies aber für umsatzstärkere Depositäre, die keinen Zweifel daran haben, die Mindestbezugsmenge zu erreichen oder sie bereits erreicht haben, nicht gilt, kann diese Regelung nicht zu einer Abschottung der nationalen Märkte führen (OLG München GRUR-RR 2019, 104).
Rn. 185 Diese Voraussetzungen sind hier schon deshalb nicht erfüllt, weil die Beklagte weiß oder zumindest wissen müsste, auf welchem Weg sie das an den von der Klägerin eingesetzten Testkäufer ausgelieferte Produkt erhalten hat (vgl. BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 38, 0LG München WRP 2018, 1386).
- BGH, 07.08.2012 - I ZR 99/11
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Erschöpfung von …
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 154 Die Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach Art. 15 Abs. 1 UMV sind nach den allgemeinen Regeln von demjenigen darzulegen und zu beweisen, der wegen einer Markenverletzung in Anspruch genommen wird (vgl. BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 26).(BGH GRUR 2012, 626 - CONVERSE I, Rn 30; BGH GRUR 2012, 630 - CONVERSE II, Rn 29; BGH, Beschluss vom 12. August 2012, I ZR 99/11, Rn 4; BGH GRUR 2015, 1248 - Tonerkartuschen, Rn 27;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 52 ff).
Rn. 168 Vortrag, der lediglich die Situation auf dem deutschen Markt wiedergibt, reicht zum Nachweis der tatsächlichen Abschottung im Hinblick auf Art. 34 und 36 AEUV aber nicht aus (vgl. BGH, I ZR 99/11, Beschluss vom 7. August 2012, Rn 10; OLG München WRP 2018, 1386; Müller in: BeckOK UMV, Büscher/Kochendörfer, Stand 28. Mai 2018, Art. 15, Rn 84;… Thiering in: Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 24, Rn 53).
- BGH, 08.11.2007 - I ZR 99/05
Beweiswirkung des Tatbestandes bei Entscheidung im schriftlichen Verfahren
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 219 Diese Beweiswirkung erstreckt sich auch darauf, ob eine bestimmte Behauptung bestritten ist oder nicht (vgl. BGH NJW 2000, 3007; BGH NJW-RR 2008, 1566).Bei einem Widerspruch zwischen dem Inhalt der vorbereitenden Schriftsätze und der Wiedergabe des Parteivorbringens im Urteilstatbestand sind die Ausführungen im Tatbestand maßgeblich (vgl. BGH NJW 1999, 1339; BGH NJW-RR 2008, 1566).
- BGH, 07.12.2007 - V ZR 210/06
Frist für eine den Streitgegenstand verändernde Anschlussberufung mit dem Ziel …
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 241 Der in erster Instanz obsiegende Kläger muss sich der Berufung der Gegenseite fristgerecht anschließen, wenn er eine Klageerweiterung vornehmen, einen neuen Klagegrund, und zwar auch dann, wenn dies keine Änderung des Sachantrages erforderlich macht, oder neue Ansprüche einführen und sich damit nicht nur auf die Abwehr der Berufung beschränken will (BGH NJW 2008, 1953, Rn 12; BGH GRUR 2012, 180 - Werbegeschenke, Rn 22; BGH NJW 2015, 2812, Rn 26, 28;… Heßler in: Zöller, ZPO, 32. Aufl., § 524, Rn 2).(vgl. BGH NJW 2008, 1953, Rn 16; BGH GRUR 2012, 180 - Werbegeschenke, Rn 26; OLG Stuttgart, Urteil vom 26. Juni 2018, 6 U 76/17).
- BGH, 26.10.2006 - I ZR 97/04
Regenwaldprojekt II
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
(vgl. BGH GRUR 2007, 251 - Regenwaldprojekt II, Rn 31; BGH GRUR 2009, 502 - pcb, Rn 17; BGH GRUR 2009, 871 - Ohrclips, Rn 27).Rn. 188 Eine prozessuale Erklärungspflicht der Klägerin setzt vor allem auch voraus, dass die Beklagte über bloße Verdachtsmomente hinaus die für Erschöpfung der Rechte der Klägerin bzw. der Markeninhaberin sprechenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat (vgl. BGH GRUR 1997, 229 - Beratungskompetenz; BGH WRP 2000, 724- Space Fidelity Peep-Show; BGH GRUR 2007, 251 - Regenwaldprojekt II, Rn 31; KG WRP 2019, 339 ).
- BGH, 09.06.2011 - I ZR 41/10
Werbegeschenke
Auszug aus KG, 24.05.2019 - 5 U 1/18
Rn. 241 Der in erster Instanz obsiegende Kläger muss sich der Berufung der Gegenseite fristgerecht anschließen, wenn er eine Klageerweiterung vornehmen, einen neuen Klagegrund, und zwar auch dann, wenn dies keine Änderung des Sachantrages erforderlich macht, oder neue Ansprüche einführen und sich damit nicht nur auf die Abwehr der Berufung beschränken will (BGH NJW 2008, 1953, Rn 12; BGH GRUR 2012, 180 - Werbegeschenke, Rn 22; BGH NJW 2015, 2812, Rn 26, 28;… Heßler in: Zöller, ZPO, 32. Aufl., § 524, Rn 2).(vgl. BGH NJW 2008, 1953, Rn 16; BGH GRUR 2012, 180 - Werbegeschenke, Rn 26; OLG Stuttgart, Urteil vom 26. Juni 2018, 6 U 76/17).
- KG, 14.04.2015 - 5 U 17/13
Darlegungs- und Beweislast im Streit um das Inverkehrbringen von gefälschten …
- EuGH, 18.10.2005 - C-405/03
Class International - Marken - Richtlinie 89/104/EWG - Verordnung (EG) Nr. 40/94 …
- OLG Frankfurt, 15.03.2018 - 6 U 143/16
Markenrecht: Auswirkungen einer nur teilweise rechtserhaltenden Benutzung auf die …
- LG Berlin, 15.11.2017 - 97 O 25/17
- EuGH, 06.12.2017 - C-230/16
Ein Anbieter von Luxuswaren kann seinen autorisierten Händlern verbieten, die …
- KG, 08.01.2019 - 5 U 83/18
Kennzeichnungspflicht für Influencer auf Instagram: Nicht alles ist Werbung
- BGH, 29.04.2010 - I ZR 68/08
Restwertbörse
- BGH, 04.12.2008 - I ZR 3/06
Ohrclips - Bewerbung "à la Cartier" für Cartier-fremde Produkte ist …
- BGH, 19.03.2015 - I ZR 4/14
ZPO § 524; UrhG § 69 Nr. 3 Satz 2, § 69d Abs. 1; EGV 207/2009 Art. 13 Abs. 2
- BGH, 20.06.2013 - I ZR 55/12
Restwertbörse II
- BGH, 22.01.2009 - I ZR 139/07
pcb - Zulässigkeit der Verwendung fremder Marken bei Google Adwords
- BGH, 07.05.2015 - VII ZR 145/12
Vergütungsklage nach Bestellerkündigung eines Werklieferungsvertrages: Behandlung …
- BGH, 25.03.2014 - VI ZR 271/13
Revisionsverfahren: Geltendmachung der Unrichtigkeit tatbestandlicher …
- BGH, 08.01.2007 - II ZR 334/04
Beweiskraft des Tatbestands eines Berufungsurteils
- BGH, 02.02.1999 - VI ZR 25/98
Zivilprozeßrecht: Rechtsmittelbeschwer bei Zuerkennung eines der …
- BGH, 17.01.2012 - XI ZR 457/10
Rückabwicklung eines von einen Treuhänder abgeschlossenen …
- BGH, 17.05.2011 - X ZR 77/10
Treppenlift
- OLG München, 29.09.2016 - 29 U 745/16
Versand durch Amazon
- EuGH, 30.11.2004 - C-16/03
Peak Holding
- BGH, 17.05.2000 - VIII ZR 216/99
Widersprüchliche Feststellungen im Berufungsurteil
- BGH, 27.01.2010 - XII ZR 148/07
Zulässigkeit einer Klageänderung in der Berufungsinstanz; Auslegung eines …
- BGH, 17.02.2000 - I ZR 239/97
Space Fidelity Peep-Show
- BGH, 29.04.1993 - IX ZR 215/92
Außergerichtliche Vermögensübertragung auf Treuhänder nach Liquidationsvergleich
- BGH, 26.03.1997 - IV ZR 275/96
Berichtigung eines in den Entscheidungsgründen enthaltenen Tatbestandes
- BGH, 19.09.1996 - I ZR 124/94
Beratungskompetenz - Irreführung/Leistungsfähigkeit
- BGH, 05.06.1985 - I ZR 151/83
"Darcy"; Begriff der Benutzung eines Warenzeichens
- OLG Stuttgart, 04.12.2014 - 2 U 158/12
Wettbewerbsverstöße von Lotterieveranstaltern und Lottoannahmestellen: …
- OLG Stuttgart, 26.06.2018 - 6 U 76/17
Vereinbarung einer Vorleistungspflicht des Sicherungsgebers
- OLG Bremen, 05.09.2002 - 2 U 78/01
- BGH, 16.04.2013 - VI ZR 44/12
Arzthaftungsprozess wegen Querschnittlähmung nach Bandscheibenoperation: Grenzen …
- BGH, 30.03.2017 - I ZR 263/15
BretarisGenuair - Verletzung einer Unionsmarke: Tatbestandswirkung der …
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Rechtsprechung
| OLG Zweibrücken, 23.05.2018 - 5 U 1/18 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Rheinland-Pfalz
§ 133 BGB, § 157 BGB, § 631 BGB, §§ 631 ff BGB, § 634a Abs 1 Nr 2 BGB
Contracting-Vertrag: Rechtsanwendung bei der Geltendmachung einer Anlagenunterdimensionierung infolge eines Planungsmangels - ra.de
- rechtsportal.de
Bgb § 280; bgb § 631; bgb § 634a
Rechtliche Einordnung eines Vertrages über die Planung, Errichtung und den entgeltlichen Betrieb einer Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage im Anwesen des anderen Vertragspartners - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Welches Recht findet auf Energie-Contracting-Verträge Anwendung?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
"Contracting-Vertrag" als typengemischter Vertrag
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Rechtliche Einordnung eines Vertrages über die Planung, Errichtung und den entgeltlichen Betrieb einer Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage im Anwesen des anderen Vertragspartners; Rechte des Vertragspartners bei planungsbedingter Unterdimensionierung der Anlage
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Welches Recht findet auf Energie-Contracting-Verträge Anwendung? (IBR 2018, 549)
Verfahrensgang
- LG Frankenthal, 24.11.2017 - 6 O 286/16
- OLG Zweibrücken, 23.05.2018 - 5 U 1/18
Papierfundstellen
- NJW-RR 2019, 80
- MDR 2018, 1363
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (1)
- BGH, 19.12.2001 - XII ZR 233/99
Zur Verjährung von Schadensersatzansprüche aus positiver Vertragsverletzung wegen …
Auszug aus OLG Zweibrücken, 23.05.2018 - 5 U 1/18
Dabei ist es grundsätzlich geboten, die jeweils sachnächsten Vorschriften anzuwenden, soweit sie nicht im Widerspruch zum Gesamtvertrag stehen (vgl. BGH NJW 2002, 1336, nach Juris Rn. 20).
- LG Berlin, 09.07.2020 - 67 O 97/19
Wegfall der Pflicht des Eigentümers zur Entrichtung eines in einem …
Insoweit kann dahinstehen, ob die von der Klägerin vertraglich geschuldeten Leistungspflichten einen typengemischten Vertrag entstammen oder das gesamte Vertragsverhältnis miet- oder werkvertraglich zu beurteilen ist (vgl. dazu OLG Zweibrücken, Beschl. v. 23. Mai 2018 - 5 U 1/18, NJW-RR 2019, 80).
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Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Saarland
§ 823 Abs 1 BGB, § 76 S 1 BG SL, § 286 ZPO, § 287 ZPO
Schadensersatz infolge der Körperverletzung eines Justizvollzugsbeamten durch einen Gefangenen - rabüro.de
Zur Haftung des Gefangenen für Schäden durch Verletzung eines Justizvollzugsbeamten
- rechtsportal.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Saarbrücken, 07.12.2017 - 4 O 436/15
- OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Papierfundstellen
- NJW-RR 2018, 1112
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (26)
- BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Nicht erforderlich ist, dass die aus der Verletzungshandlung resultierenden (haftungsausfüllenden) Folgeschäden für den Schädiger vorhersehbar waren (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133).Der Schädiger kann sich nach ständiger Rechtsprechung nicht darauf berufen, dass der Schaden nur deshalb eingetreten oder ein besonderes Ausmaß erlangt hat, weil der Verletzte infolge von körperlichen Anomalien oder Dispositionen zur Krankheit besonders anfällig gewesen sei: Wer einen gesundheitlich schon geschwächten Menschen verletzt, kann nicht verlangen, so gestellt zu werden, als wenn der Betroffene gesund gewesen wäre; deshalb ist eine volle Haftung auch dann zu bejahen, wenn der Schaden - wie hier - auf einem Zusammenwirken körperlicher Vorschäden und der Unfallverletzungen beruhte (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133;… Knerr, in: Geigel, a.a.O., § 1 Rn. 25).
Eine Haftung scheidet aber aus für Renten- oder Begehrensneurosen, in denen der Geschädigte den Unfall in dem neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlass nimmt, den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen, oder wenn das schädigende Ereignis ganz geringfügig ist (Bagatelle) und nicht gerade speziell die Schadensanlage des Verletzten trifft und deshalb die psychische Reaktion im konkreten Fall, weil in einem groben Missverhältnis zu dem Anlass stehend, schlechterdings nicht mehr verständlich ist (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133;… Knerr, in: Geigel, a.a.O., § 1 Rn. 25).
- BGH, 10.07.2012 - VI ZR 127/11
Schadenersatzanspruch bei Unfallverletzungen: Zurechnungszusammenhang zwischen …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Nicht erforderlich ist, dass die aus der Verletzungshandlung resultierenden (haftungsausfüllenden) Folgeschäden für den Schädiger vorhersehbar waren (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133).Der Schädiger kann sich nach ständiger Rechtsprechung nicht darauf berufen, dass der Schaden nur deshalb eingetreten oder ein besonderes Ausmaß erlangt hat, weil der Verletzte infolge von körperlichen Anomalien oder Dispositionen zur Krankheit besonders anfällig gewesen sei: Wer einen gesundheitlich schon geschwächten Menschen verletzt, kann nicht verlangen, so gestellt zu werden, als wenn der Betroffene gesund gewesen wäre; deshalb ist eine volle Haftung auch dann zu bejahen, wenn der Schaden - wie hier - auf einem Zusammenwirken körperlicher Vorschäden und der Unfallverletzungen beruhte (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133;… Knerr, in: Geigel, a.a.O., § 1 Rn. 25).
Eine Haftung scheidet aber aus für Renten- oder Begehrensneurosen, in denen der Geschädigte den Unfall in dem neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlass nimmt, den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen, oder wenn das schädigende Ereignis ganz geringfügig ist (Bagatelle) und nicht gerade speziell die Schadensanlage des Verletzten trifft und deshalb die psychische Reaktion im konkreten Fall, weil in einem groben Missverhältnis zu dem Anlass stehend, schlechterdings nicht mehr verständlich ist (BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341; Urteil vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133;… Knerr, in: Geigel, a.a.O., § 1 Rn. 25).
- BGH, 12.03.1996 - VI ZR 12/95
Haftung des Flüchtenden für Verfolgungsschäden; Mitverschulden des Verfolgers
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
In diesen sog. "Verfolgerfällen" ist eine Zurechnung der Schadensfolge gerechtfertigt, wenn der selbständige Entschluss des Verletzten, der eine neue Gefahr schafft, durch den haftungsbegründenden Vorgang herausgefordert worden ist, wobei es auch nicht darauf ankommt, ob der Verfolgende sich des Risikos eigener Verletzung bewusst war oder nicht (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 1971 - VI ZR 125/70, BGHZ 57, 25; Urteil vom 29. Oktober 1974 - VI ZR 168/73, BGHZ 63, 189; Urteil vom 12. März 1996 - VI ZR 12/95, BGHZ 132, 164; Saarl.Die hiernach erforderliche billigenswerte Motivation des Verletzten kann ihre Grundlage unter anderem in den Dienstpflichten des für die Bewachung des Fliehenden zuständigen Beamten finden (BGH, Urteil vom 12. März 1996 - VI ZR 12/95, BGHZ 132, 164; Saarl. OLG, Urteil vom 15. November 1991 - 4 U 104/90, NJW-RR 1992, 472).
Der Zeuge musste, nachdem der Beklagte im Begriff war, das unbefugt entwendete Schreiben zu verschlucken, zeitnah auf diese Situation reagieren; hierzu war er dienstrechtlich verpflichtet, dabei war er auch zur Eingehung gewisser, ein vernünftiges Maß nicht übersteigender Risiken berechtigt (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 1996 - VI ZR 12/95, BGHZ 132, 164; Saarl. OLG, Urteil vom 15. November 1991 - 4 U 104/90, NJW-RR 1992, 472).
- OLG Saarbrücken, 15.11.1991 - 4 U 104/90
Zurechnung eines Unfallschadens; Verfolgung eines Verdächtigen; Alkoholbedingte …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
OLG, Urteil vom 15. November 1991 - 4 U 104/90, NJW-RR 1992, 472).Die hiernach erforderliche billigenswerte Motivation des Verletzten kann ihre Grundlage unter anderem in den Dienstpflichten des für die Bewachung des Fliehenden zuständigen Beamten finden (BGH, Urteil vom 12. März 1996 - VI ZR 12/95, BGHZ 132, 164; Saarl. OLG, Urteil vom 15. November 1991 - 4 U 104/90, NJW-RR 1992, 472).
Der Zeuge musste, nachdem der Beklagte im Begriff war, das unbefugt entwendete Schreiben zu verschlucken, zeitnah auf diese Situation reagieren; hierzu war er dienstrechtlich verpflichtet, dabei war er auch zur Eingehung gewisser, ein vernünftiges Maß nicht übersteigender Risiken berechtigt (vgl. BGH, Urteil vom 12. März 1996 - VI ZR 12/95, BGHZ 132, 164; Saarl. OLG, Urteil vom 15. November 1991 - 4 U 104/90, NJW-RR 1992, 472).
- BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
Anspruch auf Schadensersatz - Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes - …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Dazu bedurfte es nicht der Überzeugung, der Beklagte habe den Zeugen wissentlich und willentlich, d.h. mit direktem Vorsatz, am Körper verletzt; vielmehr handelt auch schon vorsätzlich, wer die Verletzung eines in § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechtsguts lediglich billigend in Kauf nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69, JZ 1972, 127;… Staudinger/Georg Caspers (2014) BGB § 276, Rn. 22).Darauf, ob er auch weitere Folgeerkrankungen, insbesondere psychischer Natur, billigend in Kauf genommen hat, kommt es dagegen im Rahmen des § 823 Abs. 1 BGB nicht an (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69, JZ 1972, 127).
- BGH, 28.01.2003 - VI ZR 139/02
Ursächlichkeit eines Unfalls mit geringer Geschwindigkeit für eine HWS-Verletzung
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Der Nachweis von Folgeschäden einer einzelnen Verletzung oder von neben der feststehenden Körperverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB entstehenden weiteren Schäden aus derselben Schädigungsursache richtet sich nach § 287 Abs. 1 ZPO (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZR 7/08, VersR 2009, 69;… Knerr, in: Geigel, Der Haftpflichtprozess 27. Aufl., § 1 Rn. 25); hierfür kann je nach Lage des Einzelfalls eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung genügen (BGH, Urteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02, VersR 2003, 474). - BGH, 17.10.2003 - V ZR 84/02
Schadensmindernde Berücksichtigung von Steuervorteilen; Darlegungs- und …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Dass ein bestimmter Vorteil anzurechnen ist, muss der Schädiger behaupten; diese Darlegung ist ihm nicht erlassen (BGH, Urteil vom 17. Oktober 2003 - V ZR 84/02, NJW-RR 2004, 79). - BGH, 14.10.2008 - VI ZR 7/08
Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren; Recht einer Partei auf Ladung …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Der Nachweis von Folgeschäden einer einzelnen Verletzung oder von neben der feststehenden Körperverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB entstehenden weiteren Schäden aus derselben Schädigungsursache richtet sich nach § 287 Abs. 1 ZPO (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2008 - VI ZR 7/08, VersR 2009, 69;… Knerr, in: Geigel, Der Haftpflichtprozess 27. Aufl., § 1 Rn. 25); hierfür kann je nach Lage des Einzelfalls eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung genügen (BGH, Urteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02, VersR 2003, 474). - BGH, 19.03.2013 - VI ZR 174/12
Dienstunfall eines Beamten: Forderungsübergang auf den Dienstherrn nach der …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Bei dem streitgegenständlichen Vorfall handelte es sich - was der Beklagte nicht in Frage stellt - um einen Dienstunfall (§ 31 Abs. 1 Satz 1 SBeamtVG), weshalb dem Kläger als Dienstherrn des Zeugen B. aufgrund seiner Verpflichtung zur Gewährung von Unfallfürsorge (§§ 30 ff. SBeamtVG) und Weitergewährung der Besoldung (§ 1 Abs. 2 SBesG; § 3 BBesG) Aufwendungen entstanden sind (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 174/12, VersR 2013, 735). - BGH, 07.05.1996 - VI ZR 102/95
Umfang des Schadensersatzes bei unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit
Auszug aus OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Die geleisteten Beträge für Gehaltsfortzahlungen und Urlaubsentgelt entsprechen dem Erwerbsschaden, der dem Zeugen unfallbedingt entstanden ist, und sind vom Schädiger auszugleichen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1). - BGH, 13.02.2013 - II ZR 46/13
Nichtzulassungsbeschwerde: Streitwerterhöhung durch Feststellungsantrag
- BGH, 15.10.2015 - IX ZR 44/15
Zwangsverwaltung: Pflicht des Zwangsverwalters zur Ermittlung möglicher …
- BGH, 17.12.2002 - VI ZR 271/01
Ersatz von Beihilfeaufwendungen
- BGH, 22.11.2005 - VI ZR 330/04
Darlegungs- und Beweislast bei mitwirkendem Verschulden
- BGH, 12.04.2005 - VI ZR 50/04
Voraussetzungen des Forderungsübergangs auf den Versorgungsträger
- BGH, 04.07.1972 - VI ZR 88/71
Ersatz von entgangenen Dienstbezügen eines Beamten; Ersatz anteiligen …
- OLG München, 09.01.2015 - 20 W 30/15
Streitwert eines Feststellungsantrags bei Zahlungsverpflichtung aus unerlaubter …
- BGH, 18.12.2015 - V ZR 55/15
Haftung des Grundstückseigentümers bei Beschädigung einer auf dem …
- BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03
Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …
- BGH, 17.09.2013 - VI ZR 95/13
Ersatz von Arztkosten nach Verkehrsunfall: Erforderlicher Nachweis einer …
- BGH, 13.07.1971 - VI ZR 125/70
Bahnhofstreppe - § 823 BGB, Herausforderung, gesteigertes Verfolgungsrisiko, …
- BGH, 02.07.2013 - VI ZR 110/13
Arzthaftungsprozess: Ausnahme von der Bindung des Berufungsgerichts an die …
- BGH, 29.10.1974 - VI ZR 168/73
Zur Haftung für Schäden bei einer durch den Täter veranlassten Verfolgung durch …
- BGH, 20.03.1961 - III ZR 9/60
Dienstunfall eines Beamten
- BGH, 02.03.1971 - VI ZR 136/69
Rechtfertigung einer Körperverletzung durch Notwehr - Voraussetzungen für das …
- BGH, 13.01.1970 - VI ZR 124/68
Unfallausgleich - Ersatzpflicht - Unfallbedingter Mehrbedarf
- OLG Saarbrücken, 10.07.2019 - 1 U 121/18
Abschleppen eines unbefugt auf einem Privatgrundstück abgestellten Fahrzeugs: …
Der Zeuge durfte sich durch das rechtswidrige und schuldhafte Vorverhalten der Klägerin zu der Abschleppmaßnahme herausgefordert fühlen, weshalb am Zurechnungszusammenhang zwischen Verletzungshandlung und der eingetretenen Schadensfolge nicht zu zweifeln ist und die Schadensfolge auch im Schutzbereich der verletzten Norm liegt (vgl. Saarländisches Oberlandesgericht, Urteil vom 13.7.2018 - 5 U 1/18, bei Juris Rn. 14 und ferner BGH, Urteil vom Urteil vom 5.6.2009 - V ZR 144/08, BGHZ 181, 233 - bei Juris Rn. 19). - LG Ellwangen/Jagst, 08.01.2026 - 6 O 56/24
Bemessung der Ansprüche auf Hinterbliebenengeld bzw. Schmerzensgeld im Fall der …
Die vorliegend unstreitig eingetretene Verletzung eines der in § 823 Abs. 1 BGB genannten Rechte oder Rechtsgüter, hier des Lebens des A.Y., indiziert ohnehin bereits die Rechtswidrigkeit (vgl. BGH…, Urteil vom 18. Dezember 2015 - V ZR 55/15, Rn. 13; Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, Urteil vom 13. Juli 2018 - 5 U 1/18, Rn. 15; OLG Hamm…, Urteil vom 10. Dezember 2021 - I-7 U 65/20, Rn. 21; LG Karlsruhe…, Urteil vom 04. Februar 2022 - 6 O 280/19 , Rn. 58 , jew. zit. nach juris). - LG Saarbrücken, 14.12.2018 - 13 S 111/18
Deliktshaftung für psychische Primärschäden: Vorsätzlich falsche Todesnachricht …
Vielmehr handelt auch schon vorsätzlich, wer die Verletzung eines in § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechtsguts lediglich billigend in Kauf nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 11.05.1971 - VI ZR 211/69, VersR 1971, 820; Saarl. OLG, Urteil vom 13.07.2018 - 5 U 1/18, juris).
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