Rechtsprechung
| OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Beginn des Nachprüfungsverfahrens
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
GWB §§ 102, 107 Abs. 3, § 118
Vorbeugender Rechtsschutz im Vergabeverfahren; Anforderungen an Rüge - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00
- OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
- BGH, 12.06.2001 - X ZB 10/01
Papierfundstellen
- VergabeR 2001, 52
Wird zitiert von ... (44) Zitiert selbst (3)
- OLG Jena, 22.12.1999 - 6 Verg 3/99
Vergabeprüfung Leibis (Hauptsache)
Auszug aus OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00
Eine Kostenentscheidung für das Verfahren nach § 118 GWB ist nicht veranlasst, weil nach der ständigen Rechtsprechung des Senats über die Mehrkosten derartiger Verfahren mit der Hauptsacheentscheidung zu befinden ist (vgl. Senat, BauR 2000, 396 m.w.N.). - OLG Celle, 24.11.1999 - 13 Verg 7/99
Vergabesachen; öffentliche Aufträge; Rettungsdienste; Rettungswachen
Auszug aus OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00
Der Auffassung des Senats, dass ein zulässiger Vergabeüberprüfungsantrag voraussetzt, dass ein Vergabeverfahren schon eingeleitet ist, steht die Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle vom 24.11.1999 (NZBau 2000, 299 ff) nicht entgegen. - OLG Frankfurt, 25.09.2000 - 11 Verg 2/99
GWB: Entscheidung innerhalb der Entscheidungsfrist zuzustellen?
Auszug aus OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00
Den von der Antragstellerin geltend gemachten vorbeugenden Rechtsschutz sieht das Vergabeüberprüfungsverfahren nach den §§ 102 ff. GWB nicht vor (vgl. OLG Düsseldorf, NZBau 306, 310; siehe auch OLG Frankfurt, Beschluss vom 25.09.2000, 11 Verg 2/99).
- OLG Düsseldorf, 14.04.2010 - Verg 60/09
Abgrenzung von Bau- und Dienstleistungen
Dies richtet sich allein nach objektiven Kriterien und der gegebenen objektiven Sachlage, und zwar danach, dass - wie hier - von einem öffentlichen Auftraggeber ein öffentlicher Auftrag vergeben werden soll, der den maßgebenden Schwellenwert erreicht oder überschreitet, ohne dass einer der in § 100 Abs. 2 GWB normierten Ausnahmefälle vorliegt (vgl. §§ 98, 99, 100 Abs. 1, 102 GWB; § 1 VgV sowie OLG Düsseldorf, Beschl. v. 20.6.2001 - Verg 7/01, VergabeR 2001, 329, 330 f.; Beschl. v. 25.3.2002 - Verg 5/02, NJOZ 2003, 2684 [Entscheidung nach § 118 Abs. 1 Satz 3 GWB]; Beschl. v. 8.5.2002 - Verg 5/02, NZBau 2002, 697 [Beschwerdeentscheidung]; OLG Stuttgart, Beschl. v. 12.8.2002 - 2 Verg 9/02, VergabeR 2002, 101, 102 f.; BayObLG, Beschl. v. 23.2.2002 - Verg 7/02, VergabeR 2002, 510; Thüringer OLG, Beschl. v. 22.11.2000 - 6 Verg 8/00, VergabeR 2001, 52, 54; anders und ohne weitere Auseinandersetzung neuerdings möglicherweise nur OLG Bremen, Beschl. v. 26.6.2009 - Verg 3/05, VergabeR 2009, 948, 951). - OLG Naumburg, 03.11.2005 - 1 Verg 9/05
Immer Probleme mit dem Müll
Ein Anspruch auf vorbeugenden Rechtsschutz muss aber den Beteiligten eines Vergabeverfahrens grundsätzlich versagt bleiben (vgl. Senatsbeschl. v. 13.05.2003, 1 Verg 2/03, NZBau 2004, 62 ff; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 20.06.01, Verg 3/01, NZBau 2001, 696, 698; NZBau 2000, 306, 310; OLG Frankfurt, Beschl. v. 25.09.2000, 11 Verg 2/99; OLG Jena, Beschl. v. 22.11.2000, 6 Verg 8/00,VergR 2001, 52, 54). - BayObLG, 27.02.2003 - Verg 25/02
Vergabesachen: Gewährung von Primärrechtsschutz - Anwendung des Vergaberechts auf …
Für die Zwecke des Primärrechtsschutzes genügt es demnach, dass der Antragsgegner sich zur Deckung eines bestimmten Bedarfs entschlossen und mit dem Ziel eines Vertragsschlusses mit organisatorischen und/oder planerischen Schritten zur Durchführung des Beschaffungsvorhabens begonnen hat (BayObLG VergabeR 2002, 244; Thüringer OLG VergabeR 2001, 52/54; OLG Düsseldorf VergabeR 2001, 329).
- OLG Jena, 14.10.2003 - 6 Verg 5/03
Bieterbenachrichtigung bei De-facto-Vergabe
Das Gericht, das insoweit einem formellen Verständnis des Vergabebegriffs den Vorzug einräumen möchte, sieht sich in diesem Punkt im Widerspruch zu den Auffassungen verschiedener Oberlandesgerichte (einen materiellen Vergabebegriff vertreten der Senat vgl. VergabeR 2001, 52, 54, das BayObLG NZBau 2002, 397, 398 und das OLG Düsseldorf a.a.O.). - OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 8/01
Wahrung der Fünf-Wochen-Frist
Hiernach befindet sich der öffentliche Auftrageber in einem Vergabeverfahren und ist ein solches Verfahren eingeleitet worden, wenn der öffentliche Auftraggeber zur Deckung eines fälligen oder demnächst fälligen Bedarfs an Waren, Bau- oder Dienstleistungen entschlossen ist und mit organisatorischen und/oder planenden Maßnahmen begonnen hat zu regeln, auf welche Weise (insbesondere in welcher Vergabeart) und mit welchen gegenständlichen Leistungsanforderungen das Beschaffungsvorhaben eingeleitet und durchgeführt und wie die Person oder der Personenkreis des oder der Leistenden ermittelt und mit dem Endziel des Abschlusses eines entgeltlichen und verbindlichen Vertrages ausgewählt werden soll (…OLG Düsseldorf a.a.O.; zustimmend: BayObLG, Beschl. vom 22.1.2002, - Verg 18/01, Abdruck S. 8 f.; auf der gleichen Linie liegend auch Thüringer OLG, VergabeR 2001, 52, 54). - OLG Düsseldorf, 09.04.2003 - Verg 66/02
Begriff des öffentlichen (Dienstleistungs-)Auftrags
Dementsprechend müssen in der Rüge die beanstandeten Verstöße gegen die Regeln des Vergaberechts konkret benannt werden; der bloß pauschale Hinweis, das Vergabeverfahren sei fehlerhaft, genügt nicht (Senat, VergabeR 2001, 419; KG, VergabeR 2001, 392; BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001 - Verg 19/01; OLG Dresden, Beschluss vom 17.8.2001 - WVerg 5/01; Thüringer OLG, VergabeR 2001, 52). - OLG Schleswig, 01.04.2010 - 1 Verg 5/09
Rechtsfolgen der Versäumung der Frist für die Feststellung der Unwirksamkeit …
Auch eine Vorinformation über ein künftiges Beschaffungsvorhaben genügt für den materiellen Beginn eines Vergabeverfahrens noch nicht (vgl. OLG Naumburg, Beschluss vom 8. Oktober 2009, 1 Verg 9/09, VergabeR 2010, 219 f. [zu Ls. 1.2]; OLG Jena, Beschluss vom 22. November 2000, 6 Verg 8/00, VergabeR 2001, 52/54). - OLG Düsseldorf, 22.05.2002 - Verg 6/02
Rechtsweg für Einwendungen eines Bieters gegen die Vergabe durch eine …
Hiernach befindet sich der öffentliche Auftrageber in einem Vergabeverfahren und ist ein solches Verfahren eingeleitet worden, wenn der öffentliche Auftraggeber zur Deckung eines fälligen oder demnächst fälligen Bedarfs an Waren, Bau- oder Dienstleistungen entschlossen ist und mit organisatorischen und/oder planenden Maßnahmen begonnen hat zu regeln, auf welche Weise (insbesondere in welcher Vergabeart) und mit welchen gegenständlichen Leistungsanforderungen das Beschaffungsvorhaben eingeleitet und durchgeführt und wie die Person oder der Personenkreis des oder der Leistenden ermittelt und mit dem Endziel des Abschlusses eines entgeltlichen und verbindlichen Vertrages ausgewählt werden soll (vgl. OLG Düsseldorf, NZBau 2001, 696, 698 m.w.N.; zustimmend: BayObLG, Beschl. vom 22.1.2002, - Verg 18/01, Abdruck S. 8 f.; auf der gleichen Linie liegend auch Thüringer OLG, VergabeR 2001, 52, 54). - OLG Naumburg, 08.01.2003 - 1 Verg 7/02
EuGH bestätigt Vergaberechtsentscheidung
Allerdings haben inzwischen verschiedene Nachprüfungsbehörden (so die Vergabekammer beim Regierungspräsidium Magdeburg, vgl. WuW/E Verg 604 ff.; und die Vergabekammer Düsseldorf, - unveröffentlicht -) sowie verschiedene Vergabesenate (des Thüringer Oberlandesgerichts Jena, vgl. VergabeR 2001, 52 ff., des Oberlandesgerichts Düsseldorf, vgl. NZBau 2001, 696 ff., und des Bayerischen Obersten Landgerichts, vgl. VergabeR 2002, 244 ff.) die Auffassung vertreten, dass die Vorschriften der §§ 102 ff. GWB dahin auszulegen seien, dass der Begriff "in einem Vergabeverfahren" in § 104 Abs. 2 S. 1 GWB nicht formell, sondern materiell verstanden werde. - VK Berlin, 26.04.2011 - VK-B2-3/11
Bau- oder Dienstleistungsauftrag: Abgrenzungskriterien?
Die Vergabekammer hat hinsichtlich der Frage, ob der Rechtsweg zu ihr als Nachprüfungsinstanz gegeben ist, allein zu prüfen, ob der maßgebliche Schwellenwert erreicht oder überschritten ist (…OLG Düsseldorf a.a.O.; Beschl. v. 20.6.01 - Verg 7/01; OLG Stuttgart, Beschl. v. 12.8.02 - 2 Verg 9/02; OLG Thüringen, Beschl. v. 22.11.2000 - 6 Verg 8/00). - OLG Brandenburg, 17.02.2005 - Verg W 11/04
Anforderungen an den Inhalt einer Vergaberüge; Übergang vom Offenen in das …
- BayObLG, 27.02.2003 - Verg 1/03
Vergabesachen: Voraussetzungen eines entgeltlichen Vertrags - Gegenleistung des …
- OLG Düsseldorf, 11.03.2002 - Verg 43/01
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde gegen die Aussetzung des …
- VK Rheinland-Pfalz, 14.06.2005 - VK 16/05
Zwingender Ausschluss bei Mehrfachbeteiligung
- VK Bund, 20.05.2003 - VK 1-35/03
Lieferung von Daten
- BayObLG, 28.05.2003 - Verg 7/03
Nachprüfungsantrag bei bevorstehender "de-facto-Vergabe"
- OLG Dresden, 09.11.2001 - WVerg 9/01
Antragsbefugnis eines nicht am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmens
- OLG Naumburg, 13.05.2003 - 1 Verg 2/03
Antragsbefugnis eines Bieters bei beabsichtigter Aufhebung der Ausschreibung
- VK Baden-Württemberg, 19.03.2007 - 1 VK 7/07
Zwingender Angebotsausschluss wegen fehlender Urkalkulation
- VK Berlin, 13.05.2011 - VK-B2-7/11
Anforderungen an die Abgrenzung von Bauauftrag und Dienstleistungsauftrag i.R.v. …
- VK Berlin, 26.04.2011 - VK-B2-03/11
- VK Hamburg, 25.07.2002 - VgK FB 1/02
Primärrechtsschutz bei Aufhebung von öffentlichen Ausschreibungen
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 15/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 11/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- VK Sachsen, 02.08.2001 - 1/SVK/70-01
Fehlende Unterschrift des Nachprüfungsantrages ist heilbar
- VK Hamburg, 21.04.2004 - VgK FB 1/04
Ausschluss des Einsatzes von Unterauftragnehmern
- VK Berlin, 13.06.2011 - VK-B2-7/11
Arbeiten an Straßenbeleuchtungsanlagen: Bauauftrag?
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 14/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 10/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- VK Hamburg, 17.12.2002 - VgK FB 3/02
Ordnungsgemäße Rüge
- VK Baden-Württemberg, 13.08.2009 - 1 VK 37/09
Anforderungen an eine Verfahrensrüge
- VK Niedersachsen, 26.08.2005 - VgK-37/05
Voraussetzung für die Antragsbefugnis im Nachprüfungsverfahren; Vergabe von …
- VK Hamburg, 13.02.2003 - VgK FB 1/03
Umfang des Transparenzgebotes
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 13/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- VK Baden-Württemberg, 27.07.2009 - 1 VK 31/09
Gesonderte Rüge im bereits anhängigen Nachprüfungsverfahren?
- VK Baden-Württemberg, 06.04.2009 - 1 VK 13/09
Technische Nebenangebote müssen geforderte Erklärungen enthalten
- VK Baden-Württemberg, 15.08.2005 - 1 VK 47/05
Bindung an den Ausschreibungsgegenstand
- VK Berlin, 20.05.2010 - VK-B2-03/10
- VK Baden-Württemberg, 03.05.2004 - 1 VK 14/04
Welche Anforderungen sind an eine Rüge zu stellen?
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 9/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
- VK Berlin, 13.05.2011 - VK-B2-07/11
- VK Hamburg, 17.08.2005 - Vgk FB 6/05
Keine Angebote von konzernverbundenen Schwesterunternehmen!
- VK Hamburg, 19.12.2002 - VgK FB 4/02
Einarbeitungszeit für Newcomer
- OLG Düsseldorf, 08.05.2002 - Verg 12/01
Aufhebung einer wirksamen Vertragskündigung als Neuvergabe
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Rechtsprechung
| OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- oeffentliche-auftraege.de
Unterschriftserfordernis zur Wirksamkeit eines Beschlusses der Vergabekammer
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- ibr-online
Unterschriftserfordernis zur Wirksamkeit Vergabekammerbeschluss
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- nomos.de
, S. 23 (Kurzinformation)
Zur Unterschrift eines ehrenamtlichen Beisitzers in Vergabekammerentscheidung
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Unwirksamkeit der Vergabekammerentscheidung
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Unterzeichnung der Entscheidung der Vergabekammer
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erfordernis eines prüffähigen Vergabeverfahrens; Fehlen eines entgeltlichen Vertrages; Vorliegen eines In-House-Geschäfts; Richtlinienkonforme Auslegung des Vergaberechts; Fehlen der Unterschrift eines Mitglieds der Vergabekammer als Entscheidungshindernis; Analoge ...
Verfahrensgang
- OLG Jena, 22.11.2000 - 6 Verg 8/00
- OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
- BGH, 12.06.2001 - X ZB 10/01
Papierfundstellen
- NVwZ 2001, 16 (Ls.)
- NZBau 2001, 281
- VergabeR 2001, 159
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (8)
- EuGH, 18.11.1999 - C-107/98
Teckal - "Öffentliche Dienstleistungs- und Lieferaufträge Richtlinien 92/50/EWG …
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Derartige Verwaltungsakte unterliegen nach dem Wortlaut des Gesetzes (§ 99 Abs. 1 GWB) und der maßgeblichen Richtlinie der EU (Art. 1 a Dienstleistungsrichtlinie der EG 92/50) sowie nach einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Literatur (vgl. EuGH NZBau 2000, 90, 91;… Boesen, Vergaberecht, § 99 Rn. 14 ff;… Niebuhr/Kulartz/ Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, § 99 Rn. 12; siehe auch OLG Celle NZBau 2000, 299, 300) nicht der vergaberechtlichen Überprüfung, weil es an einem entgeltlichen Vertrag fehlt.(vgl. NZBau 2000, 90, 91) aufgestellten Kriterien, nämlich Kontrolle über die zu beauftragende Gesellschaft wie über eine eigene Dienststelle und überwiegende Tätigkeit der Gesellschaft für den Auftraggeber liegen hier, wie sich schon aus dem Gesellschaftsvertrag der GFAW, deren alleiniger Anteilseigner der Antragsgegner ist, ohne Weiteres vor.
- EuGH, 07.12.2000 - C-94/99
RECHT - DIE TEILNAHME VON EINRICHTUNGEN, DIE ÖFFENTLICHE ZUWENDUNGEN ERHALTEN, AN …
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Aus dem Urteil des EuGH vom 07.12.2000 (NZBau 2001, 99) ergibt sich, dass der EuGH diese Grundsätze ersichtlich auch auf die Dienstleistungskoordinierungsrichtlinie 92/50/EWG, die für die richtlinienkonforme Auslegung des deutschen Vergaberechts im vorliegenden Fall einschlägig ist, ausdehnen will. - OLG Düsseldorf, 15.06.2000 - Verg 6/00
Euro-Münzplättchen III; Teilung eines ausgeschriebenen Auftrags in Lose
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Der Senat erachtet indessen anders als das Oberlandesgericht Düsseldorf, das diese Frage nicht behandelt, auch die analoge Anwendung von § 117 Abs. 1 S. 4 VwGO auf Beschlüsse der Vergabekammer für geboten und für rechtsstaatlich unbedenklich, so dass die Unterschrift des ehrenamtlichen Beisitzers nicht erforderlich ist (für die Ergänzung lückenhafter Verfahrensregelungen aus der VwGO vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5.2. 2001, Verg 26/00, Umdruck S. 6; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 440, 444).
- OLG Jena, 22.12.1999 - 6 Verg 3/99
Vergabeprüfung Leibis (Hauptsache)
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Aus dem Charakter dieses Verfahrens als Verwaltungsverfahren hat die Rechtsprechung soweit ersichtlich einhellig abgeleitet, dass ergänzend die Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes bzw. der Verwaltungsverfahrensgesetze der Länder, nicht aber die für das gerichtliche Verfahren geltenden Prozessordnungen anzuwenden sind (vgl. Senat BauR 2000, 396 m.w.N.). - OLG Naumburg, 19.10.2000 - 1 Verg 9/00
Zulässigkeit eines Antrags auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung; Begriff …
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Im Übrigen stellt die jedenfalls spätestens mit dem öffentlich-rechtlichen Vertrag vom 22.12.2000 erfolgte Beauftragung der GFAW für den Fall, dass öffentlich - rechtliche Verträge dem Vergaberecht überhaupt unterfallen (…vgl. OLG Celle, a.a.O. mit kritischen Anmerkungen von Althaus, NZBau 2000, 277 und Schulte, NZBau 2000, 272; OLG Naumburg, Beschluss vom 19.10.2000, 1 Verg 9/00 jeweils für Rettungsdienstleistungen), nach Auffassung des Senats ein sogenanntes In-House- Geschäft dar (vgl. Gnittke/Siederer, ZVGR 2000, 236, 237 m.w.N.; Jaeger, NZBau 2001, 6, 9;… Boesen, Vergaberecht, § 100 Rn. 86 ff; Kulartz/Niebuhr, NZBau 2000, 6 ff). - OLG Celle, 24.11.1999 - 13 Verg 7/99
Vergabesachen; öffentliche Aufträge; Rettungsdienste; Rettungswachen
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Derartige Verwaltungsakte unterliegen nach dem Wortlaut des Gesetzes (§ 99 Abs. 1 GWB) und der maßgeblichen Richtlinie der EU (Art. 1 a Dienstleistungsrichtlinie der EG 92/50) sowie nach einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Literatur (vgl. EuGH NZBau 2000, 90, 91;… Boesen, Vergaberecht, § 99 Rn. 14 ff;… Niebuhr/Kulartz/ Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, § 99 Rn. 12; siehe auch OLG Celle NZBau 2000, 299, 300) nicht der vergaberechtlichen Überprüfung, weil es an einem entgeltlichen Vertrag fehlt. - OLG Düsseldorf, 22.01.2001 - Verg 24/00
Unterzeichnung des Beschlusses der Vergabekammer
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
An dieser beabsichtigten Entscheidung sieht der Senat sich durch den Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 22.01.2001 (Verg 24/00) gehindert. - OLG Düsseldorf, 05.02.2001 - Verg 26/00
Rechtspfleger beim OLG setzt auch VK-Kosten fest!
Auszug aus OLG Jena, 28.02.2001 - 6 Verg 8/00
Der Senat erachtet indessen anders als das Oberlandesgericht Düsseldorf, das diese Frage nicht behandelt, auch die analoge Anwendung von § 117 Abs. 1 S. 4 VwGO auf Beschlüsse der Vergabekammer für geboten und für rechtsstaatlich unbedenklich, so dass die Unterschrift des ehrenamtlichen Beisitzers nicht erforderlich ist (für die Ergänzung lückenhafter Verfahrensregelungen aus der VwGO vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5.2. 2001, Verg 26/00, Umdruck S. 6; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 440, 444).
- OLG Düsseldorf, 28.12.2007 - Verg 40/07
Selbstständige Anfechtbarkeit der von der Vergabekammer verfügten Einsichtnahme …
Zumal in vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren zur Schließung von Regelungslücken im Vierten Teil des GWB Analogien zur Rechtslage nach der VwGO eher angezeigt sind als solche zu anderen Verfahrensordnungen, da dieses Verfahren dem Kartellverwaltungsverfahren nachgebildet ist (vgl. Senat, Beschl. v. 13.4.1999 - Verg 1/99, BauR 1999, 751 = NZBau 2000, 45, 48; Beschl. v. 15.6.2000 - Verg 6/00, NZBau 2000, 440, 444; Beschl. v. 20.7.2000 - Verg 2/99, NZBau 2001, 164, 165; Beschl. v. 5.2.2001 - Verg 26/00; Thüringer OLG, Beschl. v. 28.2.2001 - 6 Verg 8/00, NZBau 2001, 281, 283;… Jaeger a.a.O., § 120 GWB Rn. 1207), erachtet der Senat im Anschluss an die vorgenannten Entscheidungen eine von der Vergabekammer verfügte Erteilung von Akteneinsicht für - im Wege einer Beschwerde nach § 116 Abs. 1 GWB - selbständig anfechtbar, sofern durch einen Vollzug, namentlich durch eine faktisch gestattete Einsichtnahme in die Akten, Rechte des von der Akteneinsicht Betroffenen in einer durch die Hauptsacheentscheidung nicht wieder gutzumachenden Weise beeinträchtigt werden können (…so auch Byok in Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 2. Aufl., § 111 GWB Rn. 1051;… a.A. Jaeger, ebenda, § 116 Rn. 1115). - OLG Dresden, 05.04.2001 - WVerg 8/00
Anfechtbarkeit des Kostenfestsetzungsbescheids, Auftragssumme
Das Thüringer Oberlandesgericht hat für die gleiche Konstellation eine abweichende Auffassung vertreten (Beschluss vom 28.02.2001, 6 Verg 8/00) und sein Beschwerdeverfahren deshalb gemäß § 124 Abs. 2 GWB dem Bundesgerichtshof vorgelegt. - BayObLG, 29.03.2001 - Verg 2/01
Kostenerstattung im Verfahren vor der Vergabekammer
Der Senat teilt die Auffassungen der Oberlandesgerichte Düsseldorf (Beschluß vom 22.1.2001 Verg 24/00) und Thüringen (Beschluß vom 28.2.2001 - 6 Verg 8/00), daß eine nur vom Vorsitzenden der Vergabekammer unterschriebene Urschrift dem Erfordernis einer von allen drei Mitgliedern schriftlich zu treffenden Entscheidung "der Vergabekammer" keinesfalls genügt.
- OLG Düsseldorf, 05.09.2001 - Verg 18/01
Ausschreibung zum Zweck der Beschaffung von EDV-Hardware
Die im Senatstermin mit den Verfahrensbeteiligten erörterte Entscheidung des Thüringer Oberlandesgerichts vom 28.2.2001 (VergabeR 2001, 159 ff.) erfordert keine Divergenzvorlage der vorliegenden Sache an den Bundesgerichtshof gemäß § 124 Abs. 2 GWB. - VK Baden-Württemberg, 06.06.2001 - 1 VK 6/01
Welchen Rechtsschutz gibt es gegen de-facto-Vergaben?
Nach Auffassung des OLG Thüringen (Beschluss vom 22.11.2000 - 6 Verg 8/00-, NZBau 2001, 281) kann nicht allgemein darauf abgestellt werden, dass bereits eine Ausschreibung erfolgt ist, "weil an dem Auftrag interessierten Bietern nach Sinn und Zweck der Bestimmungen des 4. Teils des GWB die Möglicheit offen stehen muss, die Frage, ob ein bestimmter Auftrag europaweit auszuschreiben ist, einer vergaberechtlichen Überprüfung zu unterziehen." Nach Auffassung des Gerichts ist jedoch Mindestvoraussetzung für ein Vergabeverfahren in diesem Sinne, "dass feststeht, dass ein öffentlicher Auftraggeber eine bestimmte Maßnahme überhaupt durchführen wird und hierzu hinreichend konkret bestimmte Aufträge an Dritte vergeben will." Demgegenüber geht der BGH (Beschluss vom 19.12.2000 -X ZB 14/00-, NZBau 2001, 151) auf den Fall ein, dass das Vergabeverfahren durch wirksame Erteilung des Auftrags abgeschlossen ist. - VK Berlin, 18.03.2009 - VK-B2-30/08
Ausschlussmöglichkeit eines Angebots bei fehlenden Nachweisen
In der Rüge muss daher zum Ausdruck kommen, dass der Rügende den Gegner auffordert, den vermeintlichen Vergaberechtsverstoß abzustellen (OLG Thüringen, Beschl. vom 28.2.01 6 Verg 8/00, Beschl. vom 16.1.02, 6 Verg 7/01; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226). - VK Berlin, 02.05.2006 - VK-B2-10/06
Anspruch auf Ausschluss anderer Mitbewerber aus dem Grundsatz der …
Als Voraussetzung für den Inhalt einer ordnungsgemäßen Rüge verlangt die Rechtsprechung, dass der Rügende einen vermeintlichen Vergaberechtsverstoß bezeichnet und den Gegner auffordert, diesen Verstoß abzustellen (OLG Thüringen, Beschl. v. 28.02.2001, 6 Verg 8/00, Beschl. v. 16.01.2002, 6 Verg 7/01, VergabeR 2001, 53; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226). - BayObLG, 30.03.2001 - Verg 3/01
Erfordernis der Unterschrift aller Mitglieder der Vergabekammer unter einer …
a) Der Senat teilt die Auffassungen der Oberlandesgerichte Düsseldorf (Beschluß vom 22.1.2001 - Verg 24/00) und Thüringen (Beschluß vom 28.2.2001 - 6 Verg 8/00), daß eine wie hier nur vom Vorsitzenden der Vergabekammer unterschriebene Urschrift dem Erfordernis einer von allen drei Mitgliedern schriftlich zu treffenden Entscheidung "der Vergabekammer" nicht genügt. - BayObLG, 30.03.2001 - Verg 3/01 6
Unterschriftserfordernis zur Wirksamkeit eines Beschlusses der Vergabekammer
a) Der Senat teilt die Auffassungen der Oberlandesgerichte Düsseldorf (Beschluss vom 22.01.2001 - Verg 24/00) und Thüringen (Beschluss vom 28.02.2001 - 6 Verg 8/00), dass eine wie hier nur vom Vorsitzenden der Vergabekammer unterschrieben Urschrift dem Erfordernis einer von allen drei Mitgliedern schriftlich zu treffenden Entscheidung "der Vergabekammer" nicht genügt. - VK Südbayern, 30.03.2001 - Verg 3/01
Vergabestelle als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts; Ausschreibung …
Der Senat teilt die Auffassungen der Oberlandesgerichte Düsseldorf (Beschluss vom 22.1.2001 - Verg 24/00) und Thüringen (Beschluss vom 28.2.2001 - 6 Verg 8/00), dass eine wie hier nur vom Vorsitzenden der Vergabekammer unterschriebene Urschrift dem Erfordernis einer von allen drei Mitgliedern schriftlich zu treffenden Entscheidung "der Vergabekammer" nicht genügt. - VK Südbayern, 21.03.2001 - Verg 2/01
Kostenfestsetzungsbescheid einer Vergabekammer als selbstständig anfechtbare …
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