Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,34136
BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20 (https://dejure.org/2021,34136)
BVerwG, Entscheidung vom 08.06.2021 - 9 B 26.20 (https://dejure.org/2021,34136)
BVerwG, Entscheidung vom 08. Juni 2021 - 9 B 26.20 (https://dejure.org/2021,34136)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2021,34136) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesverwaltungsgericht

    VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 3, § 108 Abs. 2, § 144 Abs. 4; VwVfG § 48 Abs. 1; GG Art. 1 Abs. 3, Art. 20 Abs. 3; KAG BB § 8 Abs. 7 Satz 2, § 12 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b; AO § 130 Abs. 1
    Rücknahme von auf der rückwirkenden Anwendung von § 8 Abs. 7 Satz 2 KAG BB n.F. beruhenden Beitragsbescheiden.

Besprechungen u.ä.

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2021, 1078
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (19)

  • BVerfG, 30.01.2008 - 1 BvR 943/07

    Pflicht der Regulierungsbehörde zur Rücknahme eines rechtswidrigen …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Dies gilt auch für bestandskräftige Verwaltungsakte, deren Rechtsgrundlage gegen Verfassungsrecht verstößt oder die auf der verfassungswidrigen Anwendung einer gültigen Rechtsnorm beruhen (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 , Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 , Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Rn. 6 Dabei findet diese Rechtsprechung trotz der Bindung der öffentlichen Gewalt an die verfassungsmäßige Ordnung (Art. 20 Abs. 3 GG) und die Grundrechte (Art. 1 Abs. 3 GG) insbesondere auch dann Anwendung, wenn die Verfassungswidrigkeit oder verfassungswidrige Anwendung der Rechtsnorm, auf die ein bestandskräftiger Verwaltungsakt gestützt ist, auf ihrer Grundrechtswidrigkeit beruht (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 : Unvereinbarkeit der Auslegung mit Art. 6 Abs. 1 GG; vgl. dazu BVerfG, Urteil vom 21. Februar 1961 - 1 BvL 29/57, 1 BvL 20/60 - BVerfGE 12, 151 ; Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 : Unvereinbarkeit der Rechtsgrundlage mit Art. 3 Abs. 1 GG).

    Denn sowohl das Bundesverfassungsgericht als auch das Bundesverwaltungsgericht haben in solchen Fällen unter Berufung auf diese Rechtsprechung eine Ermessensreduktion auf Null allein wegen der Grundrechts- oder Verfassungswidrigkeit eines bestandskräftigen Verwaltungsakts verneint (BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 11 ff., 14, jeweils zu § 48 VwVfG).

    Rn. 9 b) Dieses Ergebnis wird auch nicht durch die Einwände des Klägers gegen die Berücksichtigung des Nichtannahmebeschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - (NVwZ 2008, 550) in Frage gestellt.

    Rn. 11 Soweit der Kläger geltend macht, die Beschlüsse vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - (BVerfGE 117, 302 ) und vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - (NVwZ 2008, 550 ) gingen insoweit über den von ihnen zitierten Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - (BVerfGE 20, 230 ) hinaus, als sie eine Rücknahmeverpflichtung nicht nur von Amts wegen, sondern auch auf Antrag verneinten, trifft dies nicht zu.

    Dass der vorgenannte Beschluss nicht die Frage einer Ermessensreduktion auf Null betraf, ändert nichts daran, dass das Bundesverfassungsgericht und das Bundesverwaltungsgericht vom Fehlen einer Verpflichtung, rechts- und verfassungswidrige bestandskräftige Verwaltungsakte aufzuheben, auch in Fällen ausgegangen sind, in denen die Rücknahme in das Ermessen der Behörde gestellt war; sie haben auch in solchen Fällen eine Ermessensreduktion auf Null allein wegen der Rechts- oder Verfassungswidrigkeit der betreffenden Bescheide verneint (BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

  • BVerfG, 11.10.1966 - 1 BvR 164/64

    Verfassungsmäßigkeit des § 55c Abs. 1 LAG

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Dies gilt auch für bestandskräftige Verwaltungsakte, deren Rechtsgrundlage gegen Verfassungsrecht verstößt oder die auf der verfassungswidrigen Anwendung einer gültigen Rechtsnorm beruhen (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 , Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 , Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Rn. 6 Dabei findet diese Rechtsprechung trotz der Bindung der öffentlichen Gewalt an die verfassungsmäßige Ordnung (Art. 20 Abs. 3 GG) und die Grundrechte (Art. 1 Abs. 3 GG) insbesondere auch dann Anwendung, wenn die Verfassungswidrigkeit oder verfassungswidrige Anwendung der Rechtsnorm, auf die ein bestandskräftiger Verwaltungsakt gestützt ist, auf ihrer Grundrechtswidrigkeit beruht (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 : Unvereinbarkeit der Auslegung mit Art. 6 Abs. 1 GG; vgl. dazu BVerfG, Urteil vom 21. Februar 1961 - 1 BvL 29/57, 1 BvL 20/60 - BVerfGE 12, 151 ; Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 : Unvereinbarkeit der Rechtsgrundlage mit Art. 3 Abs. 1 GG).

    Verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist dies im Hinblick auf den im Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 3 GG verankerten Grundsatz der Rechtssicherheit, dem der Gesetzgeber jedenfalls grundsätzlich den Vorrang vor dem Prinzip der Gerechtigkeit im Einzelfall auch dann einräumen darf, wenn infolgedessen die Durchsetzung eines Grundrechts in abgeschlossenen Verfahren nicht mehr möglich ist (BVerfG, Beschlüsse vom 12. Dezember 1957 - 1 BvR 678/57 - BVerfGE 7, 194 und vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 ).

    Rn. 11 Soweit der Kläger geltend macht, die Beschlüsse vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - (BVerfGE 117, 302 ) und vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - (NVwZ 2008, 550 ) gingen insoweit über den von ihnen zitierten Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - (BVerfGE 20, 230 ) hinaus, als sie eine Rücknahmeverpflichtung nicht nur von Amts wegen, sondern auch auf Antrag verneinten, trifft dies nicht zu.

    Denn auch dem Beschluss vom 11. Oktober 1966 lag ein Antrag der Adressaten auf Aufhebung oder Änderung der bestandskräftigen verfassungswidrigen Bescheide zugrunde (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 ).

  • BVerwG, 24.02.2011 - 2 C 50.09

    Wiederaufgreifen im weiteren Sinne; Wiederaufnahme nach Ermessen; …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Dies gilt auch für bestandskräftige Verwaltungsakte, deren Rechtsgrundlage gegen Verfassungsrecht verstößt oder die auf der verfassungswidrigen Anwendung einer gültigen Rechtsnorm beruhen (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 , Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 , Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Denn sowohl das Bundesverfassungsgericht als auch das Bundesverwaltungsgericht haben in solchen Fällen unter Berufung auf diese Rechtsprechung eine Ermessensreduktion auf Null allein wegen der Grundrechts- oder Verfassungswidrigkeit eines bestandskräftigen Verwaltungsakts verneint (BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 11 ff., 14, jeweils zu § 48 VwVfG).

    Jedoch gibt sie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der Sache nach so wieder, wie dies bereits in vorausgegangenen Entscheidungen geschehen ist (BVerfG, Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 und Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 ) und wie sie auch vom Bundesverwaltungsgericht übernommen worden ist (BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Dass der vorgenannte Beschluss nicht die Frage einer Ermessensreduktion auf Null betraf, ändert nichts daran, dass das Bundesverfassungsgericht und das Bundesverwaltungsgericht vom Fehlen einer Verpflichtung, rechts- und verfassungswidrige bestandskräftige Verwaltungsakte aufzuheben, auch in Fällen ausgegangen sind, in denen die Rücknahme in das Ermessen der Behörde gestellt war; sie haben auch in solchen Fällen eine Ermessensreduktion auf Null allein wegen der Rechts- oder Verfassungswidrigkeit der betreffenden Bescheide verneint (BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

  • BVerfG, 27.02.2007 - 1 BvR 1982/01

    Art. 19 Einigungsvertrag

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Dies gilt auch für bestandskräftige Verwaltungsakte, deren Rechtsgrundlage gegen Verfassungsrecht verstößt oder die auf der verfassungswidrigen Anwendung einer gültigen Rechtsnorm beruhen (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 , Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 , Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Jedoch gibt sie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der Sache nach so wieder, wie dies bereits in vorausgegangenen Entscheidungen geschehen ist (BVerfG, Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 und Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 ) und wie sie auch vom Bundesverwaltungsgericht übernommen worden ist (BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Rn. 11 Soweit der Kläger geltend macht, die Beschlüsse vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - (BVerfGE 117, 302 ) und vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - (NVwZ 2008, 550 ) gingen insoweit über den von ihnen zitierten Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - (BVerfGE 20, 230 ) hinaus, als sie eine Rücknahmeverpflichtung nicht nur von Amts wegen, sondern auch auf Antrag verneinten, trifft dies nicht zu.

  • BVerwG, 31.07.2002 - 8 C 37.01

    Unlautere Machenschaften, Erbausschlagung, Berechtigter, Kettenerbausschlagung, …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Enthält dagegen das Urteil zu zentralen rechtlichen Gesichtspunkten im Vortrag eines Beteiligten keine nähere Auseinandersetzung in den Entscheidungsgründen und auch keinen Hinweis darauf, weshalb diese Argumente nach Ansicht des Gerichts nicht entscheidungserheblich sind, liegt ein Verstoß gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör vor (BVerwG, Urteil vom 31. Juli 2002 - 8 C 37.01 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 35 S. 109 …und Beschluss vom 4. Juli 2008 - 3 B 18.08 - juris Rn. 10).

    Denn ein solcher Mangel verletzt anders als ein den Tatsachenvortrag eines Beteiligten betreffender Gehörsverstoß das rechtliche Gehör nicht im Sinne von § 138 Nr. 3 VwGO, weil er im Revisionsverfahren heilbar ist, wenn es sich nicht um eine bloße Verfahrensrevision handelt (BVerwG, Urteile vom 30. Juni 1965 - 5 C 29.64 - BVerwGE 21, 274 und vom 31. Juli 2002 - 8 C 37.01 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 35 S. 109 f.).

  • BVerfG, 24.05.2006 - 2 BvR 669/04

    Einbürgerung

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Dies gilt auch für bestandskräftige Verwaltungsakte, deren Rechtsgrundlage gegen Verfassungsrecht verstößt oder die auf der verfassungswidrigen Anwendung einer gültigen Rechtsnorm beruhen (BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 , Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 , Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

    Jedoch gibt sie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der Sache nach so wieder, wie dies bereits in vorausgegangenen Entscheidungen geschehen ist (BVerfG, Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 und Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 ) und wie sie auch vom Bundesverwaltungsgericht übernommen worden ist (BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14).

  • BVerwG, 30.06.1965 - V C 29.64

    Verletzung des rechtlichen Gehörs als absoluter Revisionsgrung bei Nachholung …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Denn ein solcher Mangel verletzt anders als ein den Tatsachenvortrag eines Beteiligten betreffender Gehörsverstoß das rechtliche Gehör nicht im Sinne von § 138 Nr. 3 VwGO, weil er im Revisionsverfahren heilbar ist, wenn es sich nicht um eine bloße Verfahrensrevision handelt (BVerwG, Urteile vom 30. Juni 1965 - 5 C 29.64 - BVerwGE 21, 274 und vom 31. Juli 2002 - 8 C 37.01 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 35 S. 109 f.).
  • BVerwG, 22.06.2005 - 7 B 51.05

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ; Gerichtliche …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Rn. 21 Eine entsprechende Anwendung von § 144 Abs. 4 VwGO kommt danach insbesondere dann in Betracht, wenn einem Beteiligten zwar das rechtliche Gehör zu Rechtsfragen versagt worden ist, sich dies aber auf das endgültige Ergebnis des Rechtsstreits mit Sicherheit nicht auswirken kann, weil bereits im Verfahren über die Nichtzulassungsbeschwerde feststeht, dass auch eine Berücksichtigung des Beteiligtenvorbringens, auf das sich der Gehörsverstoß bezieht, nicht zu einem anderen Ausgang des Verfahrens führen kann (vgl. zu einer ähnlichen Konstellation BVerwG, Beschluss vom 22. Juni 2005 - 7 B 51.05 - juris Rn. 3).
  • KG, 07.10.2019 - 28 U 19/18

    Anwaltliche Aufklärungspflicht: Kenntnis der Entwicklungen in Rechtsprechung und …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Rn. 23 b) Eine die Zulassung der Revision rechtfertigende Gehörsverletzung ist auch nicht dargetan, soweit der Kläger geltend macht, das Berufungsgericht habe Vortrag zu einem angeblich vom Kläger angesprochenen Hinweisbeschluss des Kammergerichts vom 7. Oktober 2019 - 28 U 19/18 - verworfen, obwohl er mit diesem Beschluss nicht argumentiert habe.
  • BVerfG, 12.11.2015 - 1 BvR 2961/14

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden gegen die rückwirkende Festsetzung von …

    Auszug aus BVerwG, 08.06.2021 - 9 B 26.20
    Letzteres ist hier mit der gegen Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des Vertrauensschutzes aus Art. 20 Abs. 3 GG verstoßenden rückwirkenden Anwendung von § 8 Abs. 7 Satz 2 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Brandenburg (KAG BB) in der Fassung des Zweiten Gesetzes zur Entlastung der Kommunen von pflichtigen Aufgaben vom 17. Dezember 2003 (GVBl. I S. 294; KAG BB n.F.) in Fällen, in denen Beiträge nach § 8 Abs. 7 Satz 2 KAG BB in seiner ursprünglichen Fassung vom 27. Juni 1991 (GVBl. I S. 200; KAG BB a.F.) nicht mehr erhoben werden können, der Fall (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 12. November 2015 - 1 BvR 2961/14, 3051/14 - juris Rn. 2, 4 und 39 ff.).
  • BVerfG, 26.06.1991 - 1 BvR 779/85

    Aussperrung

  • BVerfG, 24.01.1995 - 1 BvL 18/93

    Feuerwehrabgabe

  • BVerfG, 26.05.1970 - 1 BvR 83/69

    Dienstpflichtverweigerung

  • OVG Berlin-Brandenburg, 12.11.2019 - 9 B 40.18

    Bestandskräftige "Altanschließerbescheide" müssen nicht aufgehoben werden

  • BVerfG, 12.12.1957 - 1 BvR 678/57

    Ehegattenbesteuerung

  • BVerfG, 21.02.1961 - 1 BvL 29/57

    Ehegattenfreibetrag

  • BVerwG, 21.11.2019 - 7 B 30.18

    Antrag; Bergrechtliche Bewilligung; Erlöschen; Frist; Rohstoffe; Verlängerung; …

  • BVerwG, 04.07.2008 - 3 B 18.08
  • BVerwG, 22.08.1996 - 8 B 100.96

    Verwaltungsprozeßrecht - Anwendbarkeit des § 144 Abs. 4 VwGO im …

  • BVerwG, 02.02.2023 - 5 C 8.21

    Unzureichende Anhörung und ermessensfehlerhafte Entscheidung ohne mündliche …

    Ob § 144 Abs. 4 VwGO in dem Fall, dass allein ein absoluter Revisionsgrund im Sinne von § 138 Nr. 3 VwGO vorliegt, ausnahmsweise dann anwendbar ist, wenn sich die Versagung des rechtlichen Gehörs nicht auf das Gesamtergebnis des Verfahrens, sondern nur auf einzelne Feststellungen bezieht, auf die es für die Entscheidung nicht ankommt (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Juni 2004 - 6 C 28.03 - BVerwGE 121, 211 und Beschluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 - Buchholz 11 Art. 1 GG Nr. 22 Rn. 20), bedarf hier keiner Entscheidung.
  • VG Cottbus, 26.02.2024 - 6 K 519/22

    Aufhebung bestandskräftiger Anschlussbeitragsbescheide, Bindungswirkung einer …

    Dementsprechend gibt es keine allgemeine Verpflichtung der vollziehenden Gewalt, rechtswidrige belastende Verwaltungsakte unbeschadet des Eintritts ihrer Bestandskraft von Amts wegen oder auf Antrag des Adressaten aufzuheben (vgl. BVerfG…, Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 -, juris, Rz. 80;… Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 -, juris, Rz. 33; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 -, juris, Rz. 14), und zwar auch dann nicht, wenn die Rechtsgrundlage des bestandskräftigen Verwaltungsakts oder deren Auslegung bzw. Anwendung gegen Verfassungsrecht verstößt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 11. Oktober 1966 - 1 BvR 164/64, 1 BvR 178/64 - BVerfGE 20, 230 ; Urteil vom 24. Mai 2006 - 2 BvR 669/04 - BVerfGE 116, 24 ; Beschluss vom 27. Februar 2007 - 1 BvR 1982/01 - BVerfGE 117, 302 und Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 14; Bechluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26/20 -, juris, Rn. 5).

    Denn sowohl das Bundesverfassungsgericht als auch das Bundesverwaltungsgericht haben in solchen Fällen unter Berufung auf diese Rechtsprechung eine Ermessensreduktion auf Null allein wegen der Grundrechts- oder Verfassungswidrigkeit eines bestandskräftigen Verwaltungsakts verneint (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 30. Januar 2008 - 1 BvR 943/07 - NVwZ 2008, 550 ; BVerwG…, Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 58 Rn. 11 ff., 14, jeweils zu § 48 VwVfG; jüngst ausdrücklich zu § 8 Abs. 7 Satz 2 KAG n.F.: BVerwG, Bechluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26/20 -, juris, Rn. 5 ff.).

    Auf der Grundlage dieser Rechtsprechung ist daher entgegen der Auffassung der Klägerseite ohne Weiteres davon auszugehen, dass die Bindung der öffentlichen Gewalt an die verfassungsmäßige Ordnung (Art. 20 Abs. 3 GG) und die Grundrechte (Art. 1 Abs. 3 GG) nicht dazu führt, dass das einer Behörde durch eine Regelung über die Rücknahme von Verwaltungsakten wie § 12 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b) KAG in Verbindung mit § 130 Abs. 1 AO eingeräumte Ermessen allein deshalb auf Null reduziert ist, weil der zurückzunehmende Bescheid verfassungs- oder grundrechtswidrig ist ( vgl. jüngst zu § 8 Abs. 7 Satz 2 KAG ausdrücklich BVerwG, Bechluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26/20 -, juris, Rn. 5 ff.).

    Dabei kann es sogar dahinstehen, ob das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 12. November 2015 eine bestimmte Auslegungsvariante des § 8 Abs. 7 Satz 2 KAG n.F. für verfassungswidrig erklärt und eine verfassungskonforme Auslegung dieser Norm vorgenommen hat (so OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 11. September 2018 - OVG 9 S 10.18 -, juris, Rn. 9;… Urteile vom 12. November 2019, a.a.O.) oder die Anwendung der Norm auf eine bestimmte, aber eine Vielzahl von Fällen betreffende Konstellation für verfassungswidrig erklärt hat (so BVerwG, Beschl. vom 8. Juni 2021 - 9 B 26/20 -, juris, Rn. 5) .

  • BVerwG, 02.05.2024 - 2 C 13.23

    Bei Eintritt in den Ruhestand nicht abgebaute Zeitguthaben auf …

    Auch die Verfassungs- und Grundrechtsbindung der öffentlichen Gewalt (Art. 1 Abs. 3, Art. 20 Abs. 3 GG) führt nicht dazu, dass das einer Behörde durch eine Ermächtigung im Hinblick auf die Aufhebung von Verwaltungsakten eingeräumte Ermessen allein deshalb auf Null reduziert ist, weil der Verwaltungsakt verfassungs- oder grundrechtswidrig ist (vgl. BVerwG…, Urteil vom 9. September 2021 - 2 C 1.20 - BVerwGE 173, 228 Rn. 28; Beschluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 - Buchholz 11 Art. 1 GG Nr. 22 Rn. 6 ff.).
  • BVerwG, 02.03.2023 - 4 B 16.22

    Planfeststellungsbeschluss für eine einen Windpark querende Erdgasfernleitung; …

    Rn. 20 cc) Im Übrigen erweist sich die angegriffene Entscheidung insoweit jedenfalls nach dem im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde entsprechend anwendbaren § 144 Abs. 4 VwGO (…stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. November 2019 - 7 B 30.18 - Buchholz 406.27 § 16 BBergG Nr. 2 Rn. 3 und vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 - Buchholz 11 Art. 1 GG Nr. 22 Rn. 19) als richtig.
  • VGH Bayern, 15.04.2025 - 8 BV 22.183

    Rückwirkende Erteilung einer beschränkten wasserrechtlichen Erlaubnis

    Dementsprechend gibt es keine allgemeine Verpflichtung der vollziehenden Gewalt, rechtswidrige belastende Verwaltungsakte unbeschadet des Eintritts ihrer Bestandskraft von Amts wegen oder auf Antrag des Adressaten aufzuheben (…vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2011 - 2 C 50.09 - NVwZ 2011, 888 = juris Rn. 11 und 14; B.v. 8.6.2021 - 9 B 26.20 - BayVBl 2021, 825 = juris Rn. 5 ff.).
  • BVerwG, 10.04.2026 - 3 BN 10.24
    Das ergibt sich aus der im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde entsprechend anwendbaren Vorschrift des § 144 Abs. 4 VwGO (vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 - juris Rn. 18 ff. m. w. N.).
  • BGH, 11.02.2026 - IV AR (VZ) 6/25

    Stützen der Rücknahme eines rechtswidrigen Feststellungsbescheids auf den …

    Die Möglichkeit der Verwaltung, unter Verstoß gegen die Rechtsordnung erlassene Verwaltungsakte aufzuheben und damit den Rechtsverstoß zu beseitigen, ist Ausdruck des aus dem Rechtsstaatsprinzip im Sinne des Art. 20 Abs. 3 GG folgenden verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (BVerwG NVwZ-RR 2021, 1078 Rn. 6;… Kopp/ Ramsauer/Ramsauer, VwVfG 26. Aufl. § 48 Rn. 5;… Sachs in Stelkens/ Bonk/Sachs, VwVfG 10. Aufl. § 48 Rn. 28).
  • BVerwG, 02.06.2022 - 3 B 23.21

    Veröffentlichung und Rechtmäßigkeit der Ergebnisse des sogenannten 10. Warentests …

    Dieser Gedanke wirkt auf das Verfahren über die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision vor, so dass nach dem Sinn und Zweck des § 144 Abs. 4 VwGO auch eine Nichtzulassungsbeschwerde nicht zur Fortsetzung des Verfahrens wegen eines Fehlers führen kann, der mit Sicherheit ohne Einfluss auf das Verfahrensergebnis wäre (vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 - NVwZ-RR 2021, 1078 Rn. 19 m. w. N.).
  • VG Gelsenkirchen, 20.02.2024 - 19 K 1448/23

    Schlussbescheid; Soforthilfe; Corona; Wiederaufgreifen; DSGVO; automatisierte …

    Rn. 44 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Juni 2021 - 9 B 26.20 -, NVwZ-RR 2021, 1078, 1079 und Urteil vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 -, NVwZ 2011, 888, 889.
  • VGH Bayern, 17.08.2022 - 8 CS 22.1578

    Verpflichtung zum Rückschnitt von Pflanzenbewuchs

    Dem Vorbringen des Antragstellers, das Gericht habe sich mit dem Schreiben vom 19. Mai 2022 nicht auseinandergesetzt, sondern vielmehr eine persönliche Ansicht des Vorsitzenden der Kammer in Schriftform wiederholt, ist zu entgegnen, dass das Gericht gem. Art. 103 Abs. 1 GG zwar verpflichtet ist, aus seiner Sicht entscheidungserhebliches Vorbringen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen, nicht jedoch dazu, sich deren Rechtsauffassung anzuschließen bzw. jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen seiner Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden (…vgl. BVerfG, B.v. 31.1.2020 - 2 BvR 2592/18 - juris Rn. 11;… BVerwG, B.v. 24.11.2011 - 8 C 13.11 u.a. - juris Rn. 2;… B.v. 22.3.2016 - 9 A 7.16 - BeckRS 2016, 44245 Rn. 4; B.v. 8.6.2021 - 9 B 26.20 - juris Rn. 15).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.10.2024 - 4 L 90/24

    Abwasserbeiträge; dauerhafte Sicherung des Anschlusses

  • OVG Sachsen-Anhalt, 11.10.2024 - 2 L 101/24

    Zur Unbeachtlichkeit eines Gehörverstoßes; "Zuschreibung" einer politischen …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht