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Weitere Entscheidungen unten: BFH, 04.07.1984 | BFH, 19.07.1984 | BFH, 21.12.1983

Rechtsprechung
   BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,123
BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84 (https://dejure.org/1984,123)
BFH, Entscheidung vom 07.08.1984 - VII B 27/84 (https://dejure.org/1984,123)
BFH, Entscheidung vom 07. August 1984 - VII B 27/84 (https://dejure.org/1984,123)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 142; ZPO §§ 114, 127 Abs. 2 Satz 2

  • Wolters Kluwer

    Prozeßkostenhilfe - Beschwerde gegen Versagung - Beendigung der Instanz - Entscheidung des Gerichts - Zulässigkeit der Beschwerde - Begründetheit der Beschwerde

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 142 ; ZPO §§ 114, 127 Abs. 2 S. 2

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 141, 494
  • BB 1984, 2249
  • BStBl II 1984, 838
 
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Wird zitiert von ... (106)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 14.05.1982 - VIII B 1/82

    Prozeßkostenhilfe - Ablehnung der Prozeßkostenhilfe - Hauptsacheverfahren

    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Eine Beschwerde ist also auch nicht gegen die Ablehnung der Prozeßkostenhilfe durch das FG zulässig, wenn die zugehörige Hauptsache nicht an den Bundesfinanzhof (BFH) gelangen kann (BFH-Beschluß vom 14. Mai 1982 VIII B 1/82, BFHE 136, 53, BStBl II 1982, 600).

    Die Beschwerde wäre nur dann unzulässig, wenn gegen die Entscheidung zur Hauptsache von vornherein ein Rechtsmittel zum BFH nicht statthaft wäre (vgl. BFHE 136, 53, BStBl II 1982, 600 für den Fall der Entscheidung des FG über die Aussetzung der Vollziehung durch unanfechtbaren Beschluß nach Art. 1 Nr. 3 BFH-EntlG).

  • OLG Karlsruhe, 14.10.1981 - 16 WF 132/81
    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Für eine erst nach Beendigung der Instanz oder Abschluß des Rechtsstreits eingelegte Beschwerde gegen den die Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß folgt daraus, daß diese grundsätzlich nicht mehr zulässig ist (Beschluß des Verwaltungsgerichtshofs - VGH - München vom 14. Februar 1980 Nr. 12. C 748/79, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg in NJW 1968, 565; Beschluß des Oberlandesgerichts - OLG - Düsseldorf 4. FamS vom 14. August 1978 4 WF 18/78, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht - FamRZ - 1978, 915; Beschluß des OLG Frankfurt 20. ZS vom 5. Oktober 1979 20 W 617/79, OLGZ 80, 77; Beschluß des OLG Karlsruhe vom 14. Oktober 1981 16 WF 132/81, Anwaltsblatt - AnwBl - 1982, 77).

    Für die Zulässigkeit der nach Beendigung der Instanz eingelegten Beschwerde gegen die Versagung der Prozeßkostenhilfe ergibt sich daraus, daß diese aus Billigkeitsgründen dann zulässig bleibt, wenn der Antragsteller die Prozeßkostenhilfe rechtzeitig beantragt, das Gericht über den Antrag aber erst so spät entschieden hat, daß dem Antragsteller die Einlegung der Beschwerde vor Abschluß der Instanz nicht möglich oder zumutbar war (…vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a. a. O., § 127 Anm. 7 B a); Wieczorek, Zivilprozeßordnung und Nebengesetze, 2. Aufl., § 127 Anm. B IV c); Thomas-Putzo, ZPO, Zivilprozeßordnung mit Nebengesetzen, 12. Aufl., § 127 Anm. 3; Beschluß des OLG Hamm vom 14. Januar 1969 4 W 3/69, NJW 1969, 1355, und VGH München, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg, NJW 1968, 565; OLG Düsseldorf, FamRZ 1978, 915; OLG Karlsruhe, AnwBl 1982, 77).

  • VGH Bayern, 14.02.1980 - 12.C - 748/79
    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Für eine erst nach Beendigung der Instanz oder Abschluß des Rechtsstreits eingelegte Beschwerde gegen den die Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß folgt daraus, daß diese grundsätzlich nicht mehr zulässig ist (Beschluß des Verwaltungsgerichtshofs - VGH - München vom 14. Februar 1980 Nr. 12. C 748/79, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg in NJW 1968, 565; Beschluß des Oberlandesgerichts - OLG - Düsseldorf 4. FamS vom 14. August 1978 4 WF 18/78, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht - FamRZ - 1978, 915; Beschluß des OLG Frankfurt 20. ZS vom 5. Oktober 1979 20 W 617/79, OLGZ 80, 77; Beschluß des OLG Karlsruhe vom 14. Oktober 1981 16 WF 132/81, Anwaltsblatt - AnwBl - 1982, 77).

    Für die Zulässigkeit der nach Beendigung der Instanz eingelegten Beschwerde gegen die Versagung der Prozeßkostenhilfe ergibt sich daraus, daß diese aus Billigkeitsgründen dann zulässig bleibt, wenn der Antragsteller die Prozeßkostenhilfe rechtzeitig beantragt, das Gericht über den Antrag aber erst so spät entschieden hat, daß dem Antragsteller die Einlegung der Beschwerde vor Abschluß der Instanz nicht möglich oder zumutbar war (…vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a. a. O., § 127 Anm. 7 B a); Wieczorek, Zivilprozeßordnung und Nebengesetze, 2. Aufl., § 127 Anm. B IV c); Thomas-Putzo, ZPO, Zivilprozeßordnung mit Nebengesetzen, 12. Aufl., § 127 Anm. 3; Beschluß des OLG Hamm vom 14. Januar 1969 4 W 3/69, NJW 1969, 1355, und VGH München, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg, NJW 1968, 565; OLG Düsseldorf, FamRZ 1978, 915; OLG Karlsruhe, AnwBl 1982, 77).

  • BGH, 30.09.1981 - IVb ZR 694/80

    Rückwirkende Bewilligung von Armenrecht (Prozesskostenhilfe) - Bewilligung von …

    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Der Bundesgerichtshof (BGH) läßt in einem solchen Falle die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe nach Abschluß des Verfahrens mit Rückwirkung ab dem Zeitpunkt der Antragstellung zu (Beschluß vom 30. September 1981 IV b ZR 694/80, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK - Finanzgerichtsordnung, § 142 Rechtsspruch 24).
  • BFH, 22.06.1983 - I B 24/83

    Prozeßkostenhilfe - Streitwert - Streitwertrevision

    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Das reicht für die Zulässigkeit der Beschwerde gegen die Verweigerung der Prozeßkostenhilfe aus (BFH-Beschluß vom 22. Juni 1983 I B 24/83, BFHE 138, 520, BStBl II 1983, 644).
  • OLG Düsseldorf, 14.08.1978 - 4 WF 18/78
    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Für eine erst nach Beendigung der Instanz oder Abschluß des Rechtsstreits eingelegte Beschwerde gegen den die Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß folgt daraus, daß diese grundsätzlich nicht mehr zulässig ist (Beschluß des Verwaltungsgerichtshofs - VGH - München vom 14. Februar 1980 Nr. 12. C 748/79, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg in NJW 1968, 565; Beschluß des Oberlandesgerichts - OLG - Düsseldorf 4. FamS vom 14. August 1978 4 WF 18/78, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht - FamRZ - 1978, 915; Beschluß des OLG Frankfurt 20. ZS vom 5. Oktober 1979 20 W 617/79, OLGZ 80, 77; Beschluß des OLG Karlsruhe vom 14. Oktober 1981 16 WF 132/81, Anwaltsblatt - AnwBl - 1982, 77).
  • OLG Frankfurt, 05.10.1979 - 20 W 617/79
    Auszug aus BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84
    Für eine erst nach Beendigung der Instanz oder Abschluß des Rechtsstreits eingelegte Beschwerde gegen den die Prozeßkostenhilfe versagenden Beschluß folgt daraus, daß diese grundsätzlich nicht mehr zulässig ist (Beschluß des Verwaltungsgerichtshofs - VGH - München vom 14. Februar 1980 Nr. 12. C 748/79, NJW 1980, 2093; OVG Lüneburg in NJW 1968, 565; Beschluß des Oberlandesgerichts - OLG - Düsseldorf 4. FamS vom 14. August 1978 4 WF 18/78, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht - FamRZ - 1978, 915; Beschluß des OLG Frankfurt 20. ZS vom 5. Oktober 1979 20 W 617/79, OLGZ 80, 77; Beschluß des OLG Karlsruhe vom 14. Oktober 1981 16 WF 132/81, Anwaltsblatt - AnwBl - 1982, 77).
  • BGH, 07.03.2012 - XII ZB 391/10

    Beschwerde gegen die Versagung von Verfahrenskostenhilfe in Familiensachen: …

    Rn. 9 c) Die Frage, ob nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens der in der Hauptsache unterlegenen Partei noch nachträglich Prozesskostenhilfe zu bewilligen oder diese aufgrund der Bindung an die rechtskräftige Hauptsacheentscheidung stets mangels Erfolgsaussicht zu versagen ist, ist umstritten (für eine grundsätzliche Bindungswirkung der Hauptsacheentscheidung: BFHE 141, 494 = DStR 1985, 50; OLG Düsseldorf OLGR 1993, 281; OLG Düsseldorf MDR 2009, 1356;… MünchKommZPO/Motzer 3. Aufl. § 127 Rn. 17; gegen eine Bindungswirkung jedenfalls bei verzögerter Entscheidung über das Prozesskostenhilfegesuch: OLG Karlsruhe FamRZ 2000, 1588; OLG Karlsruhe FamRZ 1995, 1163;… Zöller/Geimer ZPO 29. Aufl. § 119 Rn. 47 - anders hingegen aaO § 127 Rn. 50;… Stein/Jonas/Bork ZPO 22. Aufl. § 114 Rn. 41 mwN).

    Dementsprechend hat auch der Bundesfinanzhof eine Ausnahme von der Bindungswirkung der Hauptsacheentscheidung für angebracht gehalten, wenn die Erfolgsaussicht in einem früheren Stadium des Verfahrens anders zu beurteilen gewesen war als zum Zeitpunkt der Entscheidung in der Hauptsache (BFHE 141, 494 = DStR 1985, 50 juris Rn. 13;… ähnlich OLG Nürnberg FamRZ 2004, 1219 f. - insoweit nicht abgedruckt - juris Rn. 7).

  • LAG Hamm, 22.07.2013 - 14 Ta 138/13

    Beurteilungszeitpunkt und Bewillligungsreife von Prozesskostenhilfe

    Eine weitere Ausnahme bestehe, wenn die Entscheidung über das bewilligungsreife Prozesskostenhilfegesuch vom Gericht verzögert worden sei und sich infolge der Verzögerung die Grundlage für die Beurteilung der Erfolgsaussicht zum Nachteil der antragstellenden Partei verändert habe (vgl. BGH, 7. März 2012, XII ZB 391/10, NJW 2012, 1964;… ebenso noch BFH, 22. Februar 1994, VII B 114/92, BFH/NV 1994, 822;… 25. Juli 2001, X B 122/00, BFH/NV 2001, 1598; offen gelassen von BFH, 7. August 1984, VII B 27/84, BB 1984, 2249).
  • LSG Thüringen, 17.04.2008 - L 6 B 19/06

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Beschwerdeverfahren im sozialgerichtlichen …

    Nach Wegfall der Rechtshängigkeit besteht auch im Beschwerdeverfahren grundsätzlich kein Raum mehr für eine PKH-Bewilligung (vgl. BFH, Beschluss vom 7. August 1984 - Az.: VII B 27/84; Thüringer Landessozialgericht, Beschlüsse vom 12. Februar 2007 - Az.: L 6 RJ 918/04 und vom 10. April 2000 - Az.: L 6 B 64/99 P, Thüringer Landessozialgericht, Beschluss vom 22. Oktober 2001 - Az.: L 2 B 5/00 KN; Thüringer OVG, Beschluss vom 3. Dezember 1997 - Az.: 3 ZO 619/95, LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 14. August 1998 - Az.: L 13 AL 1141/98).

    Nach Wegfall der Rechtshängigkeit besteht auch im Beschwerdeverfahren grundsätzlich kein Raum mehr für eine PKH-Bewilligung (vgl. BFH, Beschluss vom 7. August 1984 - Az.: VII B 27/84; Senatsbeschlüsse vom 12. Februar 2007 - Az.: L 6 RJ 918/04 und 10. April 2000 - Az.: L 6 B 64/99 P m.w.N. in: E-LSG B-182, Thüringer Landessozialgericht, Beschluss vom 22. Oktober 2001 - Az.: L 2 B 5/00 KN; Thüringer OVG…, Beschluss vom 3. Dezember 1997 - Az.: 3 ZO 619/95 in: ThürVBl.

    Die teilweise aus Billigkeitserwägungen vertretenen Ausnahmen von diesem Grundsatz (vgl. Thüringer OVG…, Beschluss vom 3. Dezember 1997, a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. Juni 1993 - Az.: 25 E 426/93 in: NVwZ-RR 1994, 124; offen gelassen in BFH, Beschluss vom 7. August 1984, a.a.O.) greifen nicht ein, wenn - wie hier - das Urteil des Sozialgerichts inzwischen rechtskräftig geworden ist.

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Rechtsprechung
   BFH, 04.07.1984 - II R 188/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,536
BFH, 04.07.1984 - II R 188/82 (https://dejure.org/1984,536)
BFH, Entscheidung vom 04.07.1984 - II R 188/82 (https://dejure.org/1984,536)
BFH, Entscheidung vom 04. Juli 1984 - II R 188/82 (https://dejure.org/1984,536)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 62, § 135, § 155; ZPO § 89; VGFG-EntlG Art. 3 § 1

  • Wolters Kluwer

    Unzulässigkeit der Klage - Fehlender Nachweis der Prozeßvollmacht - Mangel der Vollmacht im Revisionsverfahren - Kosten des Verfahrens - Kosten bei fehlender Prozeßvollmacht

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 142, 3
  • BB 1984, 2249
  • BStBl II 1984, 831
 
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Wird zitiert von ... (37)Zitiert selbst (7)

  • GemSOGB, 17.04.1984 - GmS-OGB 2.83

    Fehlende schriftliche Prozeßvollmacht

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Hat das FG die durch einen Bevollmächtigten erhobene Klage durch Prozeßurteil als unzulässig abgewiesen, weil die Prozeßvollmacht nicht nachgewiesen wurde, so kann der Mangel der Vollmacht im Revisionsverfahren nur noch behoben werden, wenn bereits vor Erlaß des Prozeßurteils eine schriftliche Vollmacht ausgestellt war (Anwendung des Beschlusses des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 17. April 1984 GmS-OGB 2/83, HFR 1984, 389).

    Dagegen hat der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes mit Beschluß vom 17. April 1984 GmS-OGB 2/83, dem sich der erkennende Senat anschließt, entschieden, daß eine Heilung des Mangels der Vollmacht im Rechtsmittelverfahren nur dann möglich ist, wenn eine schriftlich erteilte Vollmacht bereits vor Erlaß des Prozeßurteils der Vorinstanz ausgestellt worden war.

  • BFH, 11.01.1980 - VI R 11/79

    Einreichen der Vollmacht - Fristversäumnis - Unzulässigkeit der Klage - …

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Hieraus ergibt sich aber, daß die Steuerbevollmächtigte nicht ohne Einwilligung der Kläger gehandelt hat, so daß nicht jene, sondern die Kläger die Kosten zu tragen haben (BFH-Urteil vom 11. Januar 1980 VI R 11/79, BFHE 129, 305, BStBl II 1980, 229).
  • BFH, 26.08.1982 - IV R 31/82

    Feststellungsbeteiligte - Gewinnfeststellungsbeschluß

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Wird allerdings eine Ausschlußfrist nach Art. 3 § 1 des Gesetzes zur Entlastung der Gerichte in der Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit (VGFG-EntlG) gesetzt, so hat das Verstreichenlassen dieser Frist zur Folge, daß der spätere Nachweis der bereits vorliegenden Vollmacht nicht mehr zulässig ist (BFH-Urteile vom 26. August 1982 IV R 31/82, BFHE 136, 351, BStBl II 1983, 23, und vom 14. April 1983 V R 4/80, BFHE 138, 21, BStBl II 1983, 421).
  • BFH, 12.08.1981 - I B 72/80

    Antrag auf mündliche Verhandlung - Zulässigkeit eines Antrags - Beschluß - …

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Das folgt aus § 62 Abs. 3 Sätze 1 und 2 FGO, wonach die Vollmacht schriftlich zu erteilen ist (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. August 1976 VII R 95/75, BFHE 119, 391, BStBl II 1976, 689, und vom 12. August 1981 I B 72/80, BFHE 134, 216, BStBl II 1982, 128).
  • BFH, 14.04.1983 - V R 4/80

    Ausschlußfrist - Nachreichung der Prozeßvollmacht - Fristsetzung - Unterschrift …

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Wird allerdings eine Ausschlußfrist nach Art. 3 § 1 des Gesetzes zur Entlastung der Gerichte in der Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit (VGFG-EntlG) gesetzt, so hat das Verstreichenlassen dieser Frist zur Folge, daß der spätere Nachweis der bereits vorliegenden Vollmacht nicht mehr zulässig ist (BFH-Urteile vom 26. August 1982 IV R 31/82, BFHE 136, 351, BStBl II 1983, 23, und vom 14. April 1983 V R 4/80, BFHE 138, 21, BStBl II 1983, 421).
  • BFH, 01.04.1971 - IV R 208/69

    Nichtvorlage einer Prozeßvollmacht - Abweisende Vorentscheidung - …

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Wird keine Vollmacht vorgelegt, so ist die Klage durch Prozeßurteil als unzulässig abzuweisen (BFH-Urteil vom 1. April 1971 IV R 208/69, BFHE 102, 442, BStBl II 1971, 689).
  • BFH, 10.08.1976 - VII R 95/75

    Einspruchsverfahren - Vollmachtserteilung - Wille des Vollmachtgebers - Erhebung …

    Auszug aus BFH, 04.07.1984 - II R 188/82
    Das folgt aus § 62 Abs. 3 Sätze 1 und 2 FGO, wonach die Vollmacht schriftlich zu erteilen ist (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. August 1976 VII R 95/75, BFHE 119, 391, BStBl II 1976, 689, und vom 12. August 1981 I B 72/80, BFHE 134, 216, BStBl II 1982, 128).
  • BFH, 10.10.2017 - X R 1/16

    Teilweise betrieblich genutzte Doppelgarage; Widmung als Voraussetzung für die …

    Sie wirkt als Genehmigung zumindest dann zurück, wenn über das Begehren zuvor sachlich entschieden und es nicht mangels Vollmacht als unzulässig zurückgewiesen wurde (vgl. BFH-Urteile vom 17. Februar 1995 VI R 41/92, BFHE 177, 105, BStBl II 1995, 390;… vom 12. September 1991 V R 76/90, BFH/NV 1992, 363; vom 4. Juli 1984 II R 188/82, BFHE 142, 3, BStBl II 1984, 831).
  • BSG, 21.06.2001 - B 13 RJ 5/01 R

    Schriftlichkeit der Berufung - Unterschrift - fehlende Vollmacht - nachträgliche …

    Soweit dort die Auffassung wiedergegeben wird, eine Heilung durch Vollmachterteilung in der Rechtsmittelinstanz sei nicht mehr möglich, bezieht sich dies offensichtlich auf die Fallgestaltung, daß eine Vollmachtsurkunde bereits im vorinstanzlichen Verfahren fehlte und trotz Fristsetzung nicht bis zur vorinstanzlichen Entscheidung nachgereicht wurde, was sich insbesondere aus dem dort in Bezug genommenen Zitat ergibt (vgl BFHE 142, 3).
  • BFH, 07.05.2014 - II B 117/13

    Nachlassinsolvenzverfahren bei Erbengemeinschaft; Fehlen einer Prozessvollmacht …

    Die Klägerin zu 7. hat die Vollmacht nämlich erst nach Erlass des Prozessurteils ausgestellt (vgl. BFH-Urteil vom 4. Juli 1984 II R 188/82, BFHE 142, 3, BStBl II 1984, 831).
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Rechtsprechung
   BFH, 19.07.1984 - IV R 87/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1246
BFH, 19.07.1984 - IV R 87/82 (https://dejure.org/1984,1246)
BFH, Entscheidung vom 19.07.1984 - IV R 87/82 (https://dejure.org/1984,1246)
BFH, Entscheidung vom 19. Juli 1984 - IV R 87/82 (https://dejure.org/1984,1246)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 §§ 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a, 157 Abs. 2, 179 Abs. 1; EStG 1977 § 2 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 7

  • Wolters Kluwer

    Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft - Feststellungszeitraum - Kalenderjahr - Wirtschaftsjahr

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 142, 6
  • BB 1984, 2249
  • BStBl II 1985, 148
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 14.09.1978 - IV R 49/74

    Feststellungszeitraum bei Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer …

    Auszug aus BFH, 19.07.1984 - IV R 87/82
    Für Gewerbetreibende wäre daher die gesonderte Feststellung des Gewinns des Kalenderjahres weder durch das Gesetz gedeckt noch hätte sie einen Sinn (vgl. dazu Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 14. September 1978 IV R 49/74, BFHE 126, 262, BStBl II 1979, 159, und vom 27. September 1979 IV R 89/76, BFHE 129, 25, BStBl II 1980, 94).
  • BFH, 27.09.1979 - IV R 89/76

    Wählt eine bei einer Betriebsaufspaltung entstandene Gesellschaft ein vom …

    Auszug aus BFH, 19.07.1984 - IV R 87/82
    Für Gewerbetreibende wäre daher die gesonderte Feststellung des Gewinns des Kalenderjahres weder durch das Gesetz gedeckt noch hätte sie einen Sinn (vgl. dazu Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 14. September 1978 IV R 49/74, BFHE 126, 262, BStBl II 1979, 159, und vom 27. September 1979 IV R 89/76, BFHE 129, 25, BStBl II 1980, 94).
  • BFH, 12.12.2013 - IV R 33/10

    Feststellungsverjährung bei Abgabe einer formal "unrichtigen" …

    Rn. 18 Des Weiteren habe das FA --wie sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19. Juli 1984 IV R 87/82 (BFHE 142, 6, BStBl II 1985, 148) ergebe-- zunächst den Gewinn für das Rumpfwirtschaftsjahr 1997/98 feststellen müssen.
  • BFH, 14.10.1987 - I R 381/83

    Grundsätze zur steuerlichen Behandlung von Sanierungsgewinnen - Maßgeblicher …

    Die Einkünfte aus Gewerbebetrieb als unselbständige Besteuerungsgrundlagen eines Einkommensteuerbescheides nach § 157 Abs. 2 AO 1977 und die Einkünfte aus Gewerbebetrieb als gesondert festzustellende Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 b AO 1977 unterscheiden sich nur durch die gesonderte Feststellung, nicht jedoch hinsichtlich des Feststellungszeitraums (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juli 1984 IV R 87/82, BFHE 142, 6, BStBl II 1985, 148 für die einheitliche und gesonderte Feststellung von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft).
  • FG Niedersachsen, 26.09.2007 - 3 K 11559/02

    Bestimmung des Endes eines Rumpfwirtschaftsjahres bei Abweichung des steuerlichen …

    Die Einkünfte aus Gewerbebetrieb als unselbständige (und unanfechtbare) Besteuerungsgrundlagen eines Einkommensteuerbescheides nach § 157 Abs. 2 AO und die Einkünfte aus Gewerbebetrieb als gesondert festzustellende Besteuerungsgrundlagen nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 AO unterscheiden sich nur durch die gesonderte Feststellung, nicht jedoch hinsichtlich des Feststellungszeitraums (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juli 1984 IV 87/82, BStBl II 1985, 148, für die einheitliche und gesonderte Feststellung von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft;… Brockmeyer, in: Klein, AO, 9. Aufl., § 180, Rz. 14).
  • BFH, 17.01.1985 - IV R 106/81

    GmbH & Co. KG - Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb - Einkünfte aus Land- und …

    Sollten diese Voraussetzungen erfüllt sein, so sind unter Berücksichtigung des Urteils des Senats vom 19. Juli 1984 IV R 87/82 (BFHE 142, 6) nur Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft gesondert festzustellen und den Gesellschaftern, die daran teilhaben, anteilig zuzurechnen.
  • BFH, 15.03.1990 - IV R 90/88

    - Zeitpunkt der Erfassung des nach § 6c EStG begünstigten Gewinns bei …

    Das Finanzgericht (FG) stellte den Gewinn 1983 auf 18.081 DM fest, wobei es entsprechend dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19. Juli 1984 IV R 87/82 (BFHE 142, 6, BStBl II 1985, 148) die Gewinne der Wirtschaftsjahre 1982/83 und 1983/84 je zur Hälfte berücksichtigte.
  • FG Köln, 01.10.2003 - 6 K 928/01

    Geltendmachung der tatsächlichen Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und …

    Nicht zu den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gehören die Fahrten, bei denen nicht das Aufsuchen der Arbeitsstätte bzw. die Rückfahrt zur Wohnung im Vordergrund steht, sondern Gründe anderer Art. Wird eine Fahrt zur Arbeitsstätte oder zur Wohnung zur Erledigung einer privaten Angelegenheit mit oder ohne kleinen Umweg kurz unterbrochen, so ändert dies in der Regel nicht den im Vordergrund stehenden eigentlichen Zweck der Fahrt und damit ihren Charakter als Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (BFH-Urteil vom 17. Februar 1977 IV R 87/82, BStBl II 1977, 543).
  • FG Rheinland-Pfalz, 20.03.1996 - 1 K 1466/93

    Einkommensteuer; Entnahme eines landwirtschaftlichen Grundstücks

    Diese Folge ist in der Aufteilungsvorschrift des § 4 a Abs. 2 Nr. 1 EStG begründet (vgl. auch BFH-Urteil vom 19. Juli 1984 IV R 87/82 ,BStBl II 1985, 148).
  • FG Köln, 01.10.2003 - 6 K 1866/03

    Werbungskosten und deren Berechnung bei Fahrten zwischen Wohnung und …

    Nicht zu den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gehören die Fahrten, bei denen nicht das Aufsuchen der Arbeitsstätte bzw. die Rückfahrt zur Wohnung im Vordergrund steht, sondern Gründe anderer Art. Wird eine Fahrt zur Arbeitsstätte oder zur Wohnung zur Erledigung einer privaten Angelegenheit mit oder ohne kleinen Umweg kurz unterbrochen, so ändert dies in der Regel nicht den im Vordergrund stehenden eigentlichen Zweck der Fahrt und damit ihren Charakter als Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (BFH-Urteil vom 17. Februar 1977 IV R 87/82, BStBl II 1977, 543).
  • FG Köln, 31.08.2000 - 15 K 6221/95

    Festsetzungsverjährung - Reichweite der Ablaufhemmung nach einer Außenprüfung

    Das Vorliegen eines abweichenden Wirtschaftsjahres bei Land- und Forstwirten bedingt keine Verschiebung des Veranlagungszeitraums, sondern hat zur Folge, dass der Gewinn des Wirtschaftsjahres gemäß § 4a Abs. 2 Nr. 1 EStG auf zwei Kalenderjahre zu verteilen ist (vergl. dazu und zu den Auswirkungen auf das Feststellungsverfahren: BFH-Urteil vom 19. Juli 1984 IV R 87/82, BStBl II 1985, 148) und die Fristen zur Abgabe der Steuererklärung sich nach § 149 Abs. 2 Satz 2 AO verlängern.
  • BFH, 24.10.1985 - IV R 101/83

    Gesonderte Feststellung der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft - …

    Hinsichtlich der Begründung dieses Standpunktes wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf das Urteil vom 19. Juli 1984 IV R 87/82 (BFHE 142, 6, BStBl II 1985, 148) verwiesen.
  • BFH, 25.04.1985 - IV R 135/84

    Bestimmung des Feststellungszeitraums für die gesonderte Feststellung der …

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Rechtsprechung
   BFH, 21.12.1983 - I B 81/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,698
BFH, 21.12.1983 - I B 81/82 (https://dejure.org/1983,698)
BFH, Entscheidung vom 21.12.1983 - I B 81/82 (https://dejure.org/1983,698)
BFH, Entscheidung vom 21. Dezember 1983 - I B 81/82 (https://dejure.org/1983,698)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 139, 501
  • BB 1984, 2249
  • BStBl II 1984, 206
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 26.01.1983 - I B 48/80

    Vorläufiger Rechtsschutz - Negativer Feststellungsbescheid - Einstweilige …

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    (Bestätigung und Ergänzung zu BFH-Beschluß vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233.).

    Der Senat hat durch Beschluß vom 26. Januar 1983 I B 48/80 (BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233) entschieden, daß vorläufiger Rechtsschutz gegen sog. negative Feststellungsbescheide nur durch einstweilige Anordnung gewährt werden könne und für eine entsprechende Regelungsanordnung neben den allgemeinen Prozeßvoraussetzungen die besonderen Voraussetzungen des § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO (Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund) dargelegt und glaubhaft gemacht werden müssen.

    b) Der Senat hält nach nochmaliger Prüfung an seiner Auffassung fest, die er in dem Beschluß in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233 vertreten hat.

    Dabei teilen beide mit der neueren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH - (vgl. dazu im einzelnen die Nachweise in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233, unter III 3 a) die Ansicht, daß als vorläufiger Rechtsschutz gegen einen negativen Feststellungsbescheid allein eine einstweilige Anordnung in Form einer Regelungsanordnung in Betracht kommen kann.

    Eine teleologische Reduktion des § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO, wie Pöllath sie vorschlägt, muß schon daran scheitern, daß es nach Auffassung des Senats (vgl. BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233, unter III 4 b) an einer Regelungslücke im Sinne einer planwidrigen Unvollständigkeit des Gesetzes fehlt.

    Die dazu in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassungen reichen von der materiell völlig offenen Vorausprüfung über die materiell-offene Vorausprüfung mit geringfügiger oder kursorischer Vorausprüfung bis zur reinen materiell-akzessorischen Vorausprüfung (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 13. April 1983 1 BvR 209, 269/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1983, 1307; BFH-Beschlüsse vom 12. November 1975 I B 73/75, BFHE 117, 220, BStBl II 1976, 118; vom 20. November 1969 I B 47/69, BFHE 97, 258, BStBl II 1970, 83; BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233;… Leipold, Grundlagen des einstweiligen Rechtsschutzes, München 1971, S. 23, 30, 96, 186; derselbe, Zeitschrift für Zivilprozeß 1977, 258, 267;… Finkelnburg, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 2. Aufl., München 1979, S. 56 ff., Rdnrn. 143 bis 149; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 114 Anm. 18 - zu § 920 ZPO -).

    Nach den Rechtsgrundsätzen in dem Beschluß des Senats in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233 und nach den Darlegungen unter 2 b kann im Streitfall eine einstweilige Anordnung (Regelungsanordnung) mangels eines Anordnungsgrundes nicht erlassen werden.

    Hinsichtlich des Inhalts und der Bedeutung dieser gesetzlichen Voraussetzungen verweist der Senat auf seine Ausführungen unter III 3 b seines Beschlusses in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233.

  • BVerfG, 13.04.1983 - 1 BvR 209/83

    Einstweilige Aussetzung des Vollzugs des Volkszählungsgesetzes

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    Die dazu in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassungen reichen von der materiell völlig offenen Vorausprüfung über die materiell-offene Vorausprüfung mit geringfügiger oder kursorischer Vorausprüfung bis zur reinen materiell-akzessorischen Vorausprüfung (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 13. April 1983 1 BvR 209, 269/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1983, 1307; BFH-Beschlüsse vom 12. November 1975 I B 73/75, BFHE 117, 220, BStBl II 1976, 118; vom 20. November 1969 I B 47/69, BFHE 97, 258, BStBl II 1970, 83; BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233;… Leipold, Grundlagen des einstweiligen Rechtsschutzes, München 1971, S. 23, 30, 96, 186; derselbe, Zeitschrift für Zivilprozeß 1977, 258, 267;… Finkelnburg, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 2. Aufl., München 1979, S. 56 ff., Rdnrn. 143 bis 149; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 114 Anm. 18 - zu § 920 ZPO -).
  • BFH, 12.11.1975 - I B 73/75

    Einstweilige Anordnung - Rufgefährdende Mitteilungen eines FA - Keine Deckung …

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    Die dazu in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassungen reichen von der materiell völlig offenen Vorausprüfung über die materiell-offene Vorausprüfung mit geringfügiger oder kursorischer Vorausprüfung bis zur reinen materiell-akzessorischen Vorausprüfung (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 13. April 1983 1 BvR 209, 269/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1983, 1307; BFH-Beschlüsse vom 12. November 1975 I B 73/75, BFHE 117, 220, BStBl II 1976, 118; vom 20. November 1969 I B 47/69, BFHE 97, 258, BStBl II 1970, 83; BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233;… Leipold, Grundlagen des einstweiligen Rechtsschutzes, München 1971, S. 23, 30, 96, 186; derselbe, Zeitschrift für Zivilprozeß 1977, 258, 267;… Finkelnburg, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 2. Aufl., München 1979, S. 56 ff., Rdnrn. 143 bis 149; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 114 Anm. 18 - zu § 920 ZPO -).
  • BFH, 20.11.1969 - I B 47/69

    Erlaß einer einstweiligen Anordnung - Rechtsanspruch des Antragstellers - …

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    Die dazu in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassungen reichen von der materiell völlig offenen Vorausprüfung über die materiell-offene Vorausprüfung mit geringfügiger oder kursorischer Vorausprüfung bis zur reinen materiell-akzessorischen Vorausprüfung (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 13. April 1983 1 BvR 209, 269/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1983, 1307; BFH-Beschlüsse vom 12. November 1975 I B 73/75, BFHE 117, 220, BStBl II 1976, 118; vom 20. November 1969 I B 47/69, BFHE 97, 258, BStBl II 1970, 83; BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233;… Leipold, Grundlagen des einstweiligen Rechtsschutzes, München 1971, S. 23, 30, 96, 186; derselbe, Zeitschrift für Zivilprozeß 1977, 258, 267;… Finkelnburg, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 2. Aufl., München 1979, S. 56 ff., Rdnrn. 143 bis 149; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 114 Anm. 18 - zu § 920 ZPO -).
  • BFH, 22.01.1981 - IV B 41/80

    Abschreibungs-KG - Gesellschafter - Einkommensteuer

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    Damit wäre dem Gesetz nicht voll Rechnung getragen und die einstweilige Anordnung bezüglich ihrer Voraussetzungen in eine vom Gesetz nicht gedeckte Nähe der Aussetzung der Vollziehung gebracht (vgl. BFH-Beschluß vom 22. Januar 1981 IV B 41/80, BFHE 132, 542, BStBl II 1981, 424, insbesondere unter 2).
  • BFH, 04.08.1976 - I R 66/74

    Gesellschafter einer Personengesellschaft - Negativer Feststellungsbescheid - …

    Auszug aus BFH, 21.12.1983 - I B 81/82
    Pöllath übersieht, daß durch den negativen Feststellungsbescheid bindend darüber entschieden wird, daß keine Mitunternehmerschaft besteht (vgl. BFH-Urteil vom 4. August 1976 I R 66/74, BFHE 121, 129, BStBl II 1977, 309;… Tipke/Kruse, a. a. O., § 182 AO 1977, Tz. 1;… Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, 8. Aufl., § 179 AO 1977 Anm. 40 und § 182 AO 1977 Anm. 20).
  • BFH, 14.04.1987 - GrS 2/85

    Vorläufiger Rechtsschutz gegenüber negativem Gewinnfeststellungsbescheid im Wege …

    Er sieht sich hieran jedoch durch mehrere Entscheidungen des I. und des VIII. Senats des BFH gehindert (Hinweis auf Beschlüsse vom 17. Oktober 1979 I S 9/78, BFHE 129, 289, BStBl II 1980, 212; vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233; vom 21. Dezember 1983 I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206; vom 12. April 1984 VIII B 136/83 und VIII B 137/83, nicht veröffentlicht - nv -).

    Nach der bisherigen Rechtsprechung kann gegen einen Verwaltungsakt, durch den es das Betriebs-FA (§ 18 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977) oder ein sonst zur gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180 AO 1977 zuständiges FA ablehnt, einen Gewinn-(Verlust-)feststellungsbescheid zu erlassen - etwa weil keine gewerbliche Mitunternehmerschaft bestehe - (sogenannter negativer Gewinnfeststellungsbescheid), vorläufiger Rechtsschutz nur im Wege einstweiliger Anordnung nach § 114 FGO und nicht durch Aussetzung der Vollziehung gemäß § 69 FGO gewährt werden (vgl. BFH-Beschlüsse vom 24. März 1975 IV S 22/74, BFHE 115, 417, BStBl II 1975, 711; vom 10. November 1977 IV B 33 - 34/76, BFHE 123, 412, BStBl II 1978, 15; in BFHE 129, 289, BStBl II 1980, 212; vom 22. Januar 1981 IV B 41/80, BFHE 132, 542, BStBl II 1981, 424; in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233; in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

    Diese Rechtsprechung wurde seit dem Beschluß in BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233 aufgegeben (vgl. auch BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

  • BFH, 12.04.1984 - VIII B 115/82

    Einstweilige Anordnung - Anordnungsgrund - Einkommensteuervorauszahlung - …

    Die Beschwerde dagegen ist durch Beschluß des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. Dezember 1983 I B 81/82 (BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206) zurückgewiesen worden.

    Erforderlich für eine einstweilige Anordnung ist, daß neben den allgemeinen Prozeßvoraussetzungen die besonderen Voraussetzungen des § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO (Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund) dargelegt und glaubhaft gemacht sind (BFH-Beschlüsse vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233; BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

    Deshalb ist für den Anordnungsgrund eine Vorausbeurteilung des Anordnungsanspruchs in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht ohne Bedeutung (Beschluß in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

  • BFH, 25.07.2000 - VII B 28/99

    Unzulässige Rasterfahndung der Steuerfahndung

    Die Antragstellerin hat gemäß § 114 Abs. 3 FGO i.V.m. § 920 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung (ZPO) auch das Bestehen eines Anordnungsanspruchs, d.h. ihr materiell-rechtliches (künftiges) Hauptsachebegehren (vgl. BFH-Beschluss vom 21. Dezember 1983 I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206), rechtlich schlüssig dargelegt und dessen tatsächliche Voraussetzungen (§ 294 ZPO) hinreichend glaubhaft gemacht (vgl. BFH-Beschluss vom 9. Februar 1988 IV B 102/87, BFHE 152, 407, BStBl II 1988, 514).
  • BFH, 17.01.1985 - IV B 65/84

    Negativer Gewinnfeststellungsbescheid - Vorläufiger Rechtsschutz - Aussetzung der …

    Er sieht sich hieran jedoch durch Entscheidungen des I. und des VIII. Senats gehindert (Beschlüsse vom 17. Oktober 1979 I S 9/78, BFHE 129, 289, BStBl II 1980, 212; vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233; vom 21. Dezember 1983 I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206; vom 12. April 1984 VIII B 136/83 und VIII B 137/83 [nicht veröffentlicht]); die Senate haben einer Abweichung nicht zugestimmt.

    Durch ihn wird vielmehr bindend festgelegt, daß in den Einkommensteuerbescheiden der beteiligten Steuerpflichtigen keine Einkünfte aus dem fraglichen Rechtsverhältnis angesetzt werden dürfen (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 24. März 1975 IV S 22/74, BFHE 115, 417, BStBl II 1975, 711, m. w. N.; in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in seiner Entscheidung über die gegen den Beschluß in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206 eingelegte Verfassungsbeschwerde (Entscheidung vom 2. März 1984 1 BvR 255/84, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1984, 239) zwar keine Grundrechtsverletzung darin gesehen, daß ein Mitunternehmer im Vergleich zu einem Einzelunternehmer vorläufigen Rechtsschutz nur unter den erschwerten Voraussetzungen einer einstweiligen Anordnung erlangen kann.

  • BFH, 14.01.1987 - II B 102/86

    Erteilung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung im Wege des vorläufigen …

    Erforderlich für eine einstweilige Anordnung ist, daß neben den allgemeinen Prozeßvoraussetzungen die besonderen Voraussetzungen des § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO, Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund, dargelegt und glaubhaft gemacht sind (z. B. BFH-Beschlüsse vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233; vom 21. Dezember 1983 I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206; vom 12. April 1984 VIII B 115/82, BFHE 140, 430, BStBl II 1984, 492).

    Anordnungsanspruch ist die Rechtsposition des Antragstellers in bezug auf das streitige Steuerverhältnis (z. B. Beschluß in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206).

    Dabei wird der Anordnungsgrund selbst dann nicht durch das Maß der Erfolgsaussichten des Anordnungsanspruchs mitbestimmt, wenn - wie im Streitfall - der Anordnungsanspruch bei einer den Besonderheiten des vorläufigen Verfahrens entsprechenden Prüfung sich als offensichtlich begründet, d. h. materiell-rechtlich offensichtlich richtig erweist (Beschlüsse in BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206; BFHE 140, 430, BStBl II 1984, 492).

  • BFH, 28.10.1997 - VII B 40/97
    Entscheidend ist in diesem Zusammenhang aber allein, daß die Antragstellerin einen Anordnungsanspruch, d.h. ihr materiell-rechtliches (künftiges) Hauptsachebegehren (vgl. BFH, Beschluß vom 21. Dezember 1983, I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBI. II 1984, S. 206), rechtlich schlüssig dargelegt und dessen tatsächliche Voraussetzungen (§ 294 ZPO) glaubhaft gemacht hat (vgl. BFH…, Beschluß vom 8. Februar 1988, IV B 102/87, BFHE 152, 407, BStBl. II 1988, S. 514).
  • FG Hamburg, 11.03.1999 - II 338/97

    Verfassungsmäßigkeit der schärferen Voraussetzungen für eine einstweilige …

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  • FG Münster, 08.07.2004 - 11 V 3376/04

    Antrag auf Erteilung einer Steuernummer zur Erfüllung steuerlicher Pflichten; …

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  • BFH, 24.01.1990 - I B 58/89

    Mangelnde Substantiierung der Einkommensteuerfreiheit eines US-Staatsangehörigen …

    Eine einstweilige Anordnung kommt nicht in Betracht, wenn der in der Hauptsache geltend gemachte Anspruch nicht glaubhaft gemacht ist (§ 114 Abs. 3 FGO i.V.m. § 920 der Zivilprozeßordnung - ZPO - ständige Rechtsprechung, BFH-Beschlüsse vom 26. Januar 1983 I B 48/80, BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233, und vom 21. Dezember 1983 I B 81/82, BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206, m.w.N.).
  • BFH, 17.07.1987 - IX B 68/84

    Einheitliche Feststellung von Gewinneinkünften bei Überschusseinkünften aus …

    Das FG ist zwar in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung des BFH in den Beschlüssen vom 26. Januar 1983 I B 48/80 (BFHE 137, 235, BStBl II 1983, 233) und vom 21. Dezember 1983 I B 81/82 (BFHE 139, 501, BStBl II 1984, 206), denen sich der erkennende Senat im nicht veröffentlichten Beschluß vom 27. November 1984 IX B 66/83 angeschlossen hat, von der alleinigen Anwendbarkeit der Vorschrift des § 114 FGO für den vorläufigen Rechtsschutz gegen sogenannte negative Feststellungsbescheide ausgegangen.
  • OLG Düsseldorf, 02.05.1997 - 22 U 223/96

    Rechtliches Interesse des Konkursverwalters an negativer Feststellungsklage

  • BFH, 11.09.1990 - VII B 172/89

    Begehren auf Erlaß der Säumniszuschläge - Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung …

  • FG Niedersachsen, 29.11.2000 - 14 V 496/00

    Anspruch auf Ratenzahlung der Kfz-Steuer bei einem Jahressteuerbetrag von weniger …

  • FG Düsseldorf, 24.03.1997 - 18 V 774/97

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen die Zwangsversteigerung …

  • BFH, 03.08.1987 - IV B 130/85

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung bezüglich eines negativen …

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