Rechtsprechung
| BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20 |
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GewStG § 9 Nr 1 S 5 Nr 1a S 1, GewStG § ... 9 Nr 1 S 5 Nr 1a S 2, GewStG § 35b Abs 1, GewStG § 36 Abs 6a S 2, GewStG § 9 Nr 1 S 5 Nr 1a, EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 2, EStG § 15 Abs 3 Nr 2, GewStG § 36 Abs 1, GewStG § 9 Nr 1 S 2, GewStG VZ 2013, GewStG VZ 2014, GewStG VZ 2015
Erweiterte Kürzung: Keine teleologische Reduktion im Fall von Sondervergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Mitunternehmer - rechtsinformationen.bund.de
Erweiterte Kürzung: Keine teleologische Reduktion im Fall von Sondervergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Mitunternehmer
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 9 Nr 1 S 5 Nr 1a S 1 GewStG 2002 vom 25.07.2014, § ... 9 Nr 1 S 5 Nr 1a S 2 GewStG 2002 vom 25.07.2014, § 35b Abs 1 GewStG 2002, § 36 Abs 6a S 2 GewStG 2002 vom 19.12.2008, § 9 Nr 1 S 5 Nr 1a GewStG 2002 vom 19.12.2008
Erweiterte Kürzung: Keine teleologische Reduktion im Fall von Sondervergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Mitunternehmer - IWW
§ 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a des Gewerbesteuergesetzes (GewStG), § ... 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a GewStG, § 35b Abs. 1 GewStG, § 164 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO), § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG, § 9 Nr. 2 GewStG, § 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG, § 36 Abs. 6a Satz 2 GewStG, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO, § 40 Abs. 2 FGO, § 35b Abs. 2 Satz 2 GewStG, § 171 Abs. 10, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 351 Abs. 2 AO, § 42 FGO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO, § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG, § 2 Abs. 1 GewStG, § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG, § 14 GewStG, § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a Satz 1 GewStG, § 9 Nr. 1 Sätze 2 und 3 GewStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG, § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a Satz 2 GewStG, § 36 Abs. 1 GewStG, § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes, § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1 GewStG, § 9 Abs. 1 Satz 5 Nr. 1a GewStG, § 35b Abs. 1 Satz 1 GewStG, § 35b Abs. 1 Satz 2 GewStG, § 164 Abs. 1 AO, § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO, §§ 8, 9 GewStG, § 7 Satz 1 GewStG
- Wolters Kluwer
Anwendbarkeit der Kürzung des Gewerbeertrags auf Vergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Empfänger
- Betriebs-Berater
Erweiterte Kürzung: Keine teleologische Reduktion im Fall von Sondervergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Mitunternehmer
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anwendbarkeit der Kürzung des Gewerbeertrags auf Vergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Empfänger
Kurzfassungen/Presse (2)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Sondervergütungen an nicht der Gewerbesteuer unterliegende Mitunternehmer
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Empfänger von Sondervergütungen unterliegen nicht der Gewerbesteuer
Sonstiges (2)
- Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)
GewStG § 9 Nr 1 S 2 ; GewStG § 9 Nr 1 S 5 Nr 1a ; GewStG § 9 Nr 2 ; EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 2
- IWW (Verfahrensmitteilung)
GewStG § 9 Nr 1 S 2, GewStG § 9 Nr 1 S 5 Nr 1a, GewStG § 9 Nr 2, EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 2
Grundstücksunternehmen, Sondervergütung, Erweiterte Kürzung, Gewerbesteuerpflicht, Mitunternehmer
Verfahrensgang
- FG Köln, 25.03.2020 - 12 K 1954/18
- BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
- FG Köln, 21.09.2023 - 12 K 1954/18
Papierfundstellen
- BFHE 279, 531
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (12)
- BFH, 26.06.2007 - IV R 9/05
GewStG § 9 Nr. 1 Sätze 2 und 5
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Ihr Betrieb unterliegt daher nach § 2 Abs. 1 GewStG unabhängig von der Art der ausgeübten Tätigkeit der Gewerbesteuer (vgl. BFH-Urteil vom 26.06.2007 - IV R 9/05, BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893, unter II.1., m.w.N.; nachfolgend --zweiter Rechtsgang--: BFH-Beschluss vom 30.10.2014 - IV R 2/11, BFHE 247, 349, BStBl II 2015, 565).Es bedarf demnach einer verdeckten Regelungslücke (z.B. BFH-Urteil in BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893, unter II.5.).
Eine tatbestandliche Reduktion, von der ohnehin nur besonders zurückhaltend Gebrauch zu machen ist (BFH-Urteil in BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893, unter II.5.b), ist daher nicht gerechtfertigt.
Rn. 31 (3) Das zu § 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG a.F. (nunmehr § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1 GewStG) ergangene BFH-Urteil in BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893 steht dem nicht entgegen.
Der Gesetzeszweck ließ sich dort aber sicher bestimmen (s. BFH-Urteil in BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893, unter II.5.a: "§ 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG hat den Sinn, zu verhindern, dass der ein eigenes Grundstück nutzende Einzelunternehmer schlechter gestellt wird als ein Gewerbetreibender, der ein Grundstück nutzt, das er einer zwischengeschalteten Gesellschaft überlassen hat").
- BFH, 21.07.2016 - IV R 26/14
Vorlage an den Großen Senat des BFH zur Frage der Gewährung der sog. erweiterten …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Die Norm diene allein der Verhinderung missbräuchlicher Gestaltungen (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 21.07.2016 - IV R 26/14, BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202).Soweit der Mitunternehmer der Gesellschaft Darlehen überlässt oder andere Leistungen wie zum Beispiel Beratungsleistungen erbringt, wird die erweiterte Kürzung ausgeschlossen" (BFH-Beschluss in BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202, Rz 42).
Gegen seinen Wortlaut ist die Auslegung eines Gesetzes allerdings nur ausnahmsweise möglich, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, das vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt sein kann, oder wenn sonst anerkannte Auslegungsmethoden dies verlangen (z.B. BFH-Beschluss in BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202, Rz 36, m.w.N.).
Soweit der Senat in dem Beschluss in BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202 (Rz 43) ausgeführt hat, § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a GewStG spreche dafür, dass der Gesetzgeber mit "eigenem" Grundbesitz i.S. des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG den "zum Betriebsvermögen des Unternehmers gehörenden" Grundbesitz meine, zu dem auch der im zivilrechtlichen Eigentum des Gesellschafters stehende, an die Gesellschaft zur Nutzung überlassene Grundbesitz gehöre, und die Regelung in Satz 5 Nr. 1a lediglich der Verhinderung missbräuchlicher Gestaltungen diene, steht dies allein im Kontext der (systematischen) Auslegung des Begriffs "eigener Grundbesitz" in § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG.
- BFH, 11.10.1966 - I 223/65
Kennzeichnung eines vorläufigen Bescheides als vorläufig
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Eine "Wiederaufrollung des Steuerfalls" findet hingegen nicht statt (BFH-Urteil vom 11.10.1966 - I 223/65, BFHE 87, 290, BStBl III 1967, 131 [Rz 10];… Selder in Glanegger/Güroff, a.a.O., § 35b Rz 10;… Kontny in Wendt/Suchanek/Möllmann/Heinemann, a.a.O., § 35b Rz 27).Denn auch Hinzurechnungen werden von § 35b Abs. 1 GewStG erfasst, soweit diese nach Grund und Höhe von der Gewinnermittlung berührt werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 87, 290, BStBl III 1967, 131 [Rz 10 ff.]).
- BFH, 10.02.2022 - IV R 33/18
Verhältnis der Verlustfeststellung zur Messbetragsfestsetzung - Aufwendungen für …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Da aufgrund dieser "inhaltlichen Bindung" keine eigenständige Prüfung im Rahmen des Feststellungsverfahrens stattfindet, entfaltet auch eine Null-Festsetzung im Gewerbesteuermessbescheid eine sachliche Beschwer, die den Steuerpflichtigen zu seiner Anfechtung berechtigt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 06.12.2016 - I R 79/15, BFHE 256, 199, BStBl II 2019, 173, Rz 9; vom 10.02.2022 - IV R 33/18, Rz 26; vom 17.03.2021 - IV R 7/20, Rz 17).Daher hat das FG im Streitfall auch über die Kosten zu entscheiden, soweit sie das Streitjahr 2013 betreffen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 10.02.2022 - IV R 33/18, Rz 76).
- FG Köln, 25.03.2020 - 12 K 1954/18
Ausnehmen der Sondervergütungen und der an die GmbH gezahlten Haftungsvergütung …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Finanzgerichts Köln vom 25.03.2020 - 12 K 1954/18 aufgehoben.das Urteil des FG Köln vom 25.03.2020 - 12 K 1954/18 aufzuheben und die Gewerbesteuermessbescheide für 2013 bis 2015 vom 14.10.2016 bzw. 01.06.2017 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.07.2018 dahingehend zu ändern, dass die erweiterte Kürzung nicht um die Sondervergütungen gemindert wird.
- BFH, 29.06.2022 - III R 19/21
Erweiterte Kürzung bei Überlassung von Gewerberäumen an geringfügig beteiligte …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
§ 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1a GewStG stellt vielmehr eine stark typisierende Regelung auf, die pauschal auf die Zahlung von Sondervergütungen an den Gesellschafter abstellt (zur Typisierung im Rahmen des § 9 Nr. 1 Satz 5 Nr. 1 GewStG vgl. auch BFH-Urteil vom 29.06.2022 - III R 19/21, BFHE 277, 416, BStBl II 2023, 84, Rz 23). - BFH, 23.06.2004 - X R 59/01
Gewerbesteuer - Folgen der Umqualifizierung einer Einkunftsart
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Sie bezweckt die Vermeidung einer unerwünschten Verdoppelung von Rechtsbehelfsverfahren, in denen der Steuerpflichtige sowohl gegen den geänderten Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer- bzw. Feststellungsbescheid als auch gegen den Gewerbesteuermessbescheid oder Verlustfeststellungsbescheid ein und dieselben (materiell-rechtlichen) Einwendungen erhebt (BFH-Urteil vom 23.06.2004 - X R 59/01, BFHE 206, 449, BStBl II 2004, 901, unter II.3.a). - FG Düsseldorf, 18.06.2007 - 17 K 923/05
Beteiligung einer finanzierenden Bank an einer Grundstücksvermietungsgesellschaft …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Dabei hatte der Gesetzgeber wohl in erster Linie das sog. Bankenbeteiligungsmodell (vgl. dazu FG Düsseldorf, Urteil vom 18.06.2007 - 17 K 923/05 F, EFG 2007, 1696: kein Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des Rechts; s.a. Mensching/Tyarks, DStR 2009, 2037) vor Augen (ebenso Brandis/Heuermann/Gosch, § 9 GewStG Rz 109b;… Wagner in Wendt/Suchanek/Möllmann/Heinemann, a.a.O., § 9 Nr. 1 Rz 132;… Bleschick in Hallerbach/Nacke/Rehfeld, a.a.O., § 9 Nr. 1 Rz 286; Renner in Bergemann/Wingler, GewStG, § 9 Rz 69). - FG Hessen, 29.05.2019 - 8 K 291/18
Einschränkung oder Ausschluss der erweiterte Kürzung für Grundstücksunternehmen
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Sie ist einer einschränkenden Auslegung nicht zugänglich (ebenso Hessisches FG, Urteil vom 29.05.2019 - 8 K 291/18, EFG 2019, 1695, rechtskräftig; zustimmend Böwing-Schmalenbrock, EFG 2019, 1696;… Schnitter in Frotscher/Drüen, a.a.O., § 9 Rz 90). - BFH, 06.12.2016 - I R 79/15
Beschwer bei sog. Nullbescheid - Bankenprivileg für …
Auszug aus BFH, 09.03.2023 - IV R 11/20
Da aufgrund dieser "inhaltlichen Bindung" keine eigenständige Prüfung im Rahmen des Feststellungsverfahrens stattfindet, entfaltet auch eine Null-Festsetzung im Gewerbesteuermessbescheid eine sachliche Beschwer, die den Steuerpflichtigen zu seiner Anfechtung berechtigt (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 06.12.2016 - I R 79/15, BFHE 256, 199, BStBl II 2019, 173, Rz 9; vom 10.02.2022 - IV R 33/18, Rz 26; vom 17.03.2021 - IV R 7/20, Rz 17). - BFH, 30.10.2014 - IV R 2/11
Abgeltungswirkung einer Spielbankabgabe
- BFH, 17.03.2021 - IV R 7/20
Verhältnis der Verlustfeststellung zur Messbetragsfestsetzung
- BFH, 10.06.2026 - IV R 14/24
Zum Wegfall des Verlustabzugs gemäß § 10a GewStG infolge des Todes eines …
Es bedarf demnach einer verdeckten Regelungslücke (z.B. BFH-Urteil vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 29). - BFH, 11.03.2025 - IX R 17/24
Veräußerungsgewinn nach § 23 EStG bei teilentgeltlicher Übertragung eines …
Rn. 30 bb) Die vom FG angeführte teleologische Reduktion der Vorschrift des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG (vgl. zur teleologischen Reduktion u.a. BFH-Urteile vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 29 und vom 08.05.2024 - VIII R 28/20, BFHE 285, 339, Rz 55) kann schon deshalb nicht zur Anwendung kommen, weil es an Anhaltspunkten fehlt, dass eine verdeckte oder planwidrige Regelungslücke des Gesetzgebers vorliegt. - BFH, 12.06.2025 - IV R 28/22
Korrespondierende Bilanzierung und Wertberichtigung von Darlehensforderungen im …
Daher hat das FG im Streitfall auch über die Kosten zu entscheiden, die die Verlustfeststellung für die Jahre 2012 bis 2014 betreffen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 47, m.w.N.).
- BFH, 16.11.2023 - IV R 26/20
Zur teleologischen Reduktion des § 3c Abs. 2 EStG bei Zinszahlungen auf …
Diese ließen eine (weitergehende) teleologische Reduktion des § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG dahin, dass die Frage der Aufwandswirksamkeit von (Sonder-)Betriebsausgaben unter Berücksichtigung des Gesamtgewinns von Ober- und Untergesellschaft zu beantworten ist, nur zu, wenn die auf den Wortlaut der Regelung abstellende Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führen würde (vgl. hierzu z.B. BFH-Urteil vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 29, m.w.N.). - BFH, 17.07.2024 - XI R 35/22
Keine rückwirkende Korrektur von Rechnungen bei fehlendem Hinweis auf ein …
Das FG hat mit Rücksicht auf den Grundsatz der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung auch über die Kosten des durch dieses Urteil rechtskräftig abgeschlossenen Teils des Verfahrens zu entscheiden (vgl. BFH-Urteile vom 02.07.2021 - XI R 29/18, BFHE 274, 8, BStBl II 2022, 205, Rz 41; vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 47). - BFH, 10.10.2024 - IV R 10/22
Verlustausgleichsvolumen durch Einlagen trotz sogenannter Mehrentnahmen in …
Rn. 30 aa) Gegen seinen Wortlaut ist die Auslegung eines Gesetzes ausnahmsweise dann möglich, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, das vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt sein kann, oder wenn sonst anerkannte Auslegungsmethoden dies verlangen (vgl. BFH-Urteil vom 09.03.2023 - IV R 11/20, BFHE 279, 531, BStBl II 2023, 830, Rz 22). - FG Düsseldorf, 28.11.2023 - 10 K 2184/20
Berücksichtigen von Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und …
Es bedarf demnach einer verdeckten Regelungslücke (BFH-Urteil vom 9.3.2023 IV R 11/20, BStBl II 2023, 830). - FG Thüringen, 19.09.2023 - 2 K 535/20
Ablaugen der Zellstoffherstellung als nicht mehr anerkannter Biomassestoff gem. § …
Denn nach ständiger Rechtsprechung (vgl. nur BFH, Urteil vom 9. März 2023 IV R 11/20, BFH/NV 2023, 1027) ist die Auslegung eines Gesetzes gegen seinen Wortlaut nur ausnahmsweise möglich, wenn nämlich die wortgetreue Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, das vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt sein kann, oder wenn sonst anerkannte Auslegungsmethoden dies verlangen (z.B. BFH-Beschluss in BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202, Rd. 36, m.w.N.).
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