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Rechtsprechung
   OLG Köln, 10.05.2012 - I-24 U 118/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,25281
OLG Köln, 10.05.2012 - I-24 U 118/11 (https://dejure.org/2012,25281)
OLG Köln, Entscheidung vom 10.05.2012 - I-24 U 118/11 (https://dejure.org/2012,25281)
OLG Köln, Entscheidung vom 10. Mai 2012 - I-24 U 118/11 (https://dejure.org/2012,25281)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 307 Abs. 1
    Formularmäßige Vereinbarung der Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft im Zusammenhang mit einer Stundung des Werklohns

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    10% Vertragserfüllungsbürgschaft + Stundung: Unwirksam!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kombination vorformulierter Vertragserfüllungsbürgschaft mit individueller Stundungsvereinbarung kann wegen Übersicherung unwirksam sein

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die formularmäßige Vereinbarung der Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft im Zusammenhang mit einer Stundung des Werklohns

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragserfüllungsbürgschaft über 10% und zusätzlich Stundung: In AGB unwirksam! (IBR 2012, 710)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2012, 1998
  • BauR 2014, 1785
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (22)

  • BGH, 09.12.2010 - VII ZR 7/10

    AGB eines Bauvertrages: Übersicherung des Auftraggebers durch Verwendung von zwei …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Er ist dann dem Bürgschaftsgläubiger zur Zahlung nicht verpflichtet (st. Rspr., BGH, Urt. v. 9.12.2010, VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125 ff., juris Rn11;… Urt. v. 12.2.2009, VII ZR 39/08, BGHZ 179, 374 ff., juris Rn9).

    Dies ergibt sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der eine Sicherung in Höhe von 10% der Auftragssumme für sich genommen ausdrücklich nicht beanstandet (vgl. Urt. v. 9.12.2010, VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125 ff., jurisRn19), wobei sich aus dem Tatbestand der Vorinstanz (OLG München, BauR 2010, 1230 ff.) eindeutig ergibt, dass es sich in dem der Entscheidung des Bundesgerichtshofes zugrunde liegenden Fall um die Bruttoauftragssumme handelte (…vgl. auch Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3.Aufl. 10.Teil Rn41 Fn43).

    Rn. 28 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. etwa BGH, Urt. v. 9.12.2010, VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125 ff., juris Rn16), der der Senat folgt, kann die belastende Wirkung einer für sich allein gesehen noch hinnehmbaren Klausel durch eine oder mehrere weitere Vertragsbestimmungen derart verstärkt werden, dass der Vertragspartner des Verwenders im Ergebnis unangemessen benachteiligt wird.

    Die sich so ergebende erhöhte Sicherung der Klägerin als Auftraggeberin übersteigt auch im Verhältnis zur Gesamtauftragssumme noch diejenige, die der Bundesgerichtshof in seinem Urteil v. 9.12.2010, VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125 ff. beanstandet hat; sie ist daher aus Sicht des Senats ersichtlich unangemessen (so auch Cranshaw, juris-PR-HaGesR 10/2011, Anm4, Anmerkung zum angefochtenen Urteil des LG Köln).

  • BGH, 23.06.2005 - VII ZR 277/04

    Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Ablösung des …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    So hat auch der Bundesgerichtshof den Vortrag, die Klausel sei "ausgehandelt", auch bei Verwendung der Klausel gegenüber einem Formkaufmann nicht genügen lassen (vgl. BGH, Beschl. v. 23.6.2005, VII ZR 277/04, BauR 2006, 106 f., juris Rn9 a.E.).

    Der Bundesgerichtshof, dessen Rechtsprechung sich der Senat anschließt, stellt die oben angegebenen strengen Anforderungen an ein Aushandeln auch dann, wenn der Vertragspartner des Verwenders (Form-) Kaufmann ist (so im Fall BGH, Beschl. v. 23.6.2005, VII ZR 277/04, BauR 2006, 106 f., juris Rn9 a.E.).

  • BGH, 27.11.2003 - VII ZR 53/03

    Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Formularmäßiger Ausschluss von …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Für das Vorliegen einer Mehrfachverwendungsabsicht in diesem Sinne spricht im Übrigen auch schon der Beweis des ersten Anscheins, der - entgegen der Ansicht der Klägerin - nicht allein die Vertragsgestaltung zwischen Bauträger und Verbraucher, sondern auch diejenige zwischen Projektentwicklungsgesellschaft und Generalunternehmer erfasst (BGH, Urt. v. 27.11.2003, VII ZR 53/03, BGHZ 157, 102 ff., juris Rn24), auch wenn sich die im angefochtenen Urteil zitierte Rechtsprechung (…BGH, Urt. v. 13.9.2001, VII ZR 487/99, NJW-RR 2002, 13 f.) explizit auf die Fallkonstellation Bauträger/Verbraucher bezieht und sich auch auf frühere BGH-Rechtsprechung zur gleichen Fallgruppe stützt (…BGH, Urt. v. 14.5.1992, VII ZR 204/90, BGHZ 118, 229 ff.).

    Ausgehend von dem oben Ausgeführten musste das Landgericht nicht annehmen, dass die Klägerin auch zu weiteren, bislang in ihrem Vortrag nicht konkret angesprochenen Fragen in Zusammenhang mit der AGB-Eigenschaft der Klauseln noch ergänzend würde Stellung nehmen können und wollen (vgl. wiederum BGH, Urt. v. 27.11.2003, VII ZR 53/03, BGHZ 157, 102 ff., juris Rn20).

  • BGH, 12.02.2009 - VII ZR 39/08

    Wirksamkeit einer Sicherungsvereinbarung im Übrigen bei Unwirksamkeit einer in …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Er ist dann dem Bürgschaftsgläubiger zur Zahlung nicht verpflichtet (…st. Rspr., BGH, Urt. v. 9.12.2010, VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125 ff., juris Rn11; Urt. v. 12.2.2009, VII ZR 39/08, BGHZ 179, 374 ff., juris Rn9).

    Diese Regelung dürfte zwar für sich genommen unwirksam sein (…BGH, Urt. v. 16.6.2009, XI ZR 145/08, BGHZ 181, 278 ff., juris Rn29); indes dürfte dies nicht zur Gesamtnichtigkeit der Klausel führen, weil es sich um eine ohne weiteres teilbare, insbesondere von § 12 Abs. 1 GUV unabhängige Regelung handelt (…vgl. BGH, aaO., juris Rn35; Urt. v. 12.2.2009, VII ZR 39/08, BGHZ 179, 374 ff., insbes. Rn20 a.E., unter Bestätigung der Vorinstanz, OLG Köln, 11.ZS, OLGR 2008, 244 ff.; ebenso OLG Frankfurt, IBR 2008, 326).

  • BGH, 16.04.2008 - XII ZB 192/06

    Gericht muss eindeutigen Hinweis nicht wiederholen

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Ist der Hinweis hingegen - wie hier im angefochtenen Urteil - völlig eindeutig, könnte sich ein weiterer Hinweis lediglich auf die Wiederholung des ursprünglichen Hinweises beschränken, was der Partei nicht weiterhelfen könnte (BGH, Beschl. v. 16.4.2008, XII ZB 192/06, NJW 2008, 2036 ff., juris Rn21).
  • BGH, 03.11.1999 - VIII ZR 269/98

    Option zur Verlängerung eines Vertrages in AGB

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Nichts Anderes gilt für den hier gehaltenen Vortrag, eine Regelung sei "zur Disposition gestellt" worden (vgl. BGH, Urt. v. 3.11.1999, VIII ZR 269/98, BGHZ 143, 104 ff., juris Rn28).
  • BGH, 26.09.1996 - VII ZR 318/95

    Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingung

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Da einzelne Klauseln auch in einem Individualvertrag AGB sein können (vgl. nur BGH, Urt. v. 26.9.1996, VII ZR 318/95, NJW 1997, 135 f., juris Rn7), kommt es auf einzelne Änderungen in Bezug auf andere Klauseln, die von der Klägerin angeführt werden, aber nicht den streitgegenständlichen Regelungsbereich betreffen, nicht an.
  • BGH, 03.03.1998 - X ZR 14/95

    Wechsel der Beweislast bei der Abnahme des Werkes - Ausschluss des …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Denn derjenige, der die Verletzung des § 139 ZPO rügt, muss, um die Rüge schlüssig zu machen, den bislang unterbliebenen Vortrag vollständig nachholen (BGH, Urt. v. 3.3.1998, X ZR 14/95, NJW-RR 1998, 1268 ff., juris Rn27).
  • BGH, 15.12.1976 - IV ZR 197/75

    Klage auf Zahlung von Maklerlohn - Nachweis eines Käufers - Wirksamkeit einer …

    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Auch die übereinstimmend wiedergegebene Einschätzung der Rechtslage, es handele sich nach Vorstellung der Parteien um einen Individualvertrag, ist rechtlich unerheblich, denn erforderlich ist "wirkliches Aushandeln" und nicht eine wie auch immer geartete Bestätigung des Verwendungsgegners, dass ein Aushandeln erfolgt sei (BGH, Urt. v. 15.12.1976, IV ZR 197/75, NJW 1977, 624 ff., juris Rn27; Palandt-Grüneberg, § 305 BGB Rn20 f.).
  • BGH, 04.07.1989 - XI ZR 45/88
    Auszug aus OLG Köln, 10.05.2012 - 24 U 118/11
    Eine Hinweispflicht gem. § 139 ZPO wird in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bejaht, wenn der Prozessbevollmächtigte der substantiierungspflichtigen Partei erkennbar darauf vertraut, dass sein Vortrag ausreicht (BGH, Urt. v. 4.7.1989, XI ZR 45/88, juris Rn8).
  • BGH, 14.06.1996 - V ZR 150/95

    Zustimmungspflichtigkeit des Umbaus einer Eigentumswohnung durch die …

  • BGH, 17.02.2010 - VIII ZR 67/09

    Zur Anwendbarkeit der Vorschriften über Allgemeine Geschäftsbedingungen beim Kauf …

  • BGH, 05.04.2006 - VIII ZR 163/05

    Unwirksamkeit zweier für sich genommen unbedenklicher Formularklauseln; …

  • BGH, 14.05.1992 - VII ZR 204/90

    Vollstreckungsgegenklage bei notariell beurkundeter Unterwerfungserklärung - …

  • BGH, 04.05.2000 - VII ZR 53/99

    Beschwer bei Klageabweisung als zur Zeit unbegründet; Ansprüche des …

  • BGH, 16.06.2009 - XI ZR 145/08

    Wirksamkeit einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines …

  • BGH, 13.09.2001 - VII ZR 487/99

    Begriff der AGB in Bauverträgen

  • BGH, 14.01.1999 - IX ZR 140/98

    Umfang einer formularmäßigen Vorauszahlungsbürgschaft eines Kreditinstituts

  • OLG Köln, 09.01.2008 - 11 U 116/07

    Unwirksame Vertragserfüllungsbürgschaft in Sicherungsvereinbarung eines …

  • OLG München, 22.12.2009 - 9 U 1937/09

    Bauvertrag: Zulässigkeit der Vereinbarung einer Erfüllungsbürgschaft in Höhe von …

  • OLG Frankfurt, 25.03.2008 - 10 U 147/07

    Sicherungsvereinbarung im formularmäßigen Bauvertrag: Wirksamkeit einer …

  • LG Köln, 24.06.2011 - 82 O 2/11

    Ansprüchen aus einer Vertragserfüllungsbürgschaft aufgrund der Unwirksamkeit der …

  • LG Wiesbaden, 07.02.2014 - 1 O 139/13

    Bauinsolvenz - Doch kein Abgesang auf § 8 Abs. 2 VOB/B?

    Dass eine solche Verpflichtung den Auftragnehmer im unternehmerischen Rechtsverkehr jedenfalls dann nicht entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt, wenn sich in den AGB - wie vorliegend - keine weiteren Klauseln finden, welche die belastende Wirkung verstärken, war vor Inkrafttreten des § 632a Abs. 3 S. 1 BGB am 1.1.2009 anerkannt (…BGH, Urt. v. 9.12.2010 - VII ZR 7/10, NJW 2011, 2125, 2126, Tz. 19; OLG Köln, Urt. v. 10.5.2012 - 24 U 118/11, zitiert nach juris, Tz. 17;… OLG München, Urt. v. 10.4.2012 - 9 U 5645/10, NJW-RR 2012, 1202, 1203;… LG Köln, Urt. v. 24.6.2011 - 82 O 2/11, zitiert nach juris, Tz. 39).
  • OLG Celle, 05.03.2014 - 7 U 114/13

    Übersicherung durch Sicherungsabrede im Generalunternehmervertrag neben …

    In der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung ist aber anerkannt, dass eine durch AGB vorgegebene Vertragsgestaltung, nach der einerseits eine Vertragserfüllungsbürgschaft, andererseits zusätzlich eine Gewährleistungsbürgschaft gefordert wird, eine Übersicherung des Auftraggebers darstellt und einer AGB-Kontrolle nicht standhält, sofern durch die Vertragsgestaltung nicht sichergestellt ist, dass die eine Bürgschaft die andere ablöst, sondern ein vorübergehendes Nebeneinander beider Bürgschaften möglich ist (vgl. OLG Köln, BauR 2012, 1998; OLG Frankfurt IBR 2013, 26; OLG Celle BauR 2013, 480; Urteil des OLG München vom 16. Juli 2013 - 9 U 5194/12 - zit. nach juris).
  • OLG Stuttgart, 17.01.2017 - 10 U 81/16

    Allgemeine Geschäftsbedingungen zum Werkvertrag: Wirksamkeit einer …

    Die unangemessene Benachteiligung kann sich dabei auch aus einer Gesamtwirkung mehrerer, jeweils für sich genommen nicht zu beanstandender Vertragsbestimmungen ergeben (BGH BauR 2016, 1475 = NJW 2016, 2802 m.w.N.;… vgl. zur früheren Rechtslage Markus/Kaiser/Kapellmann - Kaiser, AGB-Handbuch Bauvertragsklauseln, 4. Aufl. 2014, Rn. 878a m.w.N., u.a. auf OLG München BauR 2010, 1230; BGH NJW 2011, 2125; OLG Köln BauR 2012, 1998; OLG Frankfurt BauR 2011, 1862).

    Die Brutto-Auftragssumme als Bezugsgröße wurde bislang stets akzeptiert (z.B. BGH BauR 2016, 1475; BGH NJW 2011, 2125; BGH BauR 2000, 1498; explizit in Abgrenzung zur Netto-Auftragssumme OLG Köln BauR 2014, 1785;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 10. Teil Rn. 48 Fn. 79 m.w.N.).

  • OLG Köln, 08.12.2022 - 7 U 43/22

    Unwirksamkeit einer Klausel zum Zahlungsausgleich nach Datum und geplanter …

    (vgl. OLG Köln, Urteil vom 10.05.2012 - 24 U 118/11 -, zitiert nach juris).
  • OLG Köln, 08.12.2022 - 7 U 43/224

    Formularmäßige Vereinbarung der Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft durch …

    (vgl. OLG Köln, Urteil vom 10.05.2012 - 24 U 118/11 -, zitiert nach juris).
  • OLG Frankfurt, 19.03.2013 - 5 U 77/12

    Unwirksamkeit der Sicherungsvereinbarung in Generalunternehmervertrag wegen …

    Dazu fehlt, abgesehen von der pauschalen Darstellung, alle Regelungsvorschläge seien ernsthaft zur Disposition gestellt worden (Bl. 125 d. A.), ein ausreichender Tatsachenvortrag, worauf auch schon das OLG Köln (BauR 2012, 1998) in seiner Entscheidung zu einer Parallelsache hingewiesen hat.
  • OLG Köln, 12.01.2023 - 7 U 43/22
    (vgl. OLG Köln, Urteil vom 10.05.2012 - 24 U 118/11 -, zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,25988
OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11 (https://dejure.org/2012,25988)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 24.04.2012 - 5 U 843/11 (https://dejure.org/2012,25988)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 24. April 2012 - 5 U 843/11 (https://dejure.org/2012,25988)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • baurechtsiegen.de

    Gesamtschuldnerregress bei fehlerhafter Architektenplanung und Hinweispflichtverletzung

  • rechtsportal.de

    Hinweispflichten des Bauunternehmers auf Planungs- und sonstige Fehler; Umfang des Gesamtschuldnerausgleichs

  • ibr-online

    Kein Bedenkenhinweis trotz Planungsmangels: Baufirma haftet zu 1/3!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Hinweispflichten des Bauunternehmers auf Planungs- und sonstige Fehler; Umfang des Gesamtschuldnerausgleichs

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Bedenkenhinweis trotz Planungsmangels: Baufirma haftet (hier) zu 1/3! (IBR 2012, 641)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2012, 1299
  • NZBau 2012, 649
  • VersR 2012, 1395
  • BauR 2012, 1998
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 26.07.2007 - VII ZR 5/06

    Inanspruchnahme eines Architekten wegen Bauleitungsfehlern bei gleichzeitiger …

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Die Berufung zieht nicht in Zweifel, dass der Kläger als Architekt und die Beklagte als Werkunternehmerin für den hier geltend gemachten Schadensersatzanspruch als Gesamtschuldner haften, wenn und soweit sie im Rahmen ihrer jeweiligen Leistungspflicht für den Mangel verantwortlich sind (vgl. BGH NJW-RR 2008, 176 ; BGH BauR 1995, 231 ).
  • BGH, 11.10.1990 - VII ZR 228/89

    Verschulden bei Mängeln der Ausschreibung

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Die höchstrichterliche Rechtsprechung ist dabei sogar strenger als das Landgericht es im vorliegenden Fall war (vgl. nur BGH v. 11.10.1990, VII ZR 228/89 = BB 1991, 24 ) und sieht die größere Verantwortung beim Ausführenden denn beim Planenden.
  • OLG Naumburg, 14.01.2003 - 1 U 80/02

    Zur Haftungsverteilung zwischen dem Architekten und einem Bauunternehmer

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Die Beklagte zitiert einschlägige Rechtsprechung ( OLG Naumburg NJW-RR 2003, 595 ), wonach der Bauunternehmer sich einen Verursachungsanteil anrechnen lassen muss, wenn er den Planungsfehler hat erkennen können.
  • BGH, 01.12.1994 - VII ZR 232/93

    Gesamtschuldnerische Haftung von Architekt und Bauunternehmer für …

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Die Berufung zieht nicht in Zweifel, dass der Kläger als Architekt und die Beklagte als Werkunternehmerin für den hier geltend gemachten Schadensersatzanspruch als Gesamtschuldner haften, wenn und soweit sie im Rahmen ihrer jeweiligen Leistungspflicht für den Mangel verantwortlich sind (vgl. BGH NJW-RR 2008, 176 ; BGH BauR 1995, 231 ).
  • OLG Bamberg, 20.11.1998 - 6 U 19/98

    Bauwerksabdichtung: Bitumendickbeschichtung als Planungsfehler des Architekten

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Hierfür spricht auch die von der Beklagten vorgelegte Entscheidung des OLG Bamberg (BauR 1999, 650 ).
  • OLG Celle, 11.10.2001 - 22 U 6/01

    Werkvertrag; Schadensersatz wegen Nichterfüllung ; Gewährleistung ; …

    Auszug aus OLG Koblenz, 24.04.2012 - 5 U 843/11
    Die von der Beklagten vorgelegte Entscheidung des OLG Celle ( 11.10.2001, 22 U 6/01 ) betrifft einen ganz speziellen Einzelfall und wird vom besprechenden Autor als "neu und kaum zukunftsträchtig" bezeichnet.
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dejure.org Übersicht OLG Koblenz

Rechtsprechung
   LG Stuttgart, 24.10.2011 - 34 O 50/11 KfH   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,63275
LG Stuttgart, 24.10.2011 - 34 O 50/11 KfH (https://dejure.org/2011,63275)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 24.10.2011 - 34 O 50/11 KfH (https://dejure.org/2011,63275)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 24. Oktober 2011 - 34 O 50/11 KfH (https://dejure.org/2011,63275)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • rechtsportal.de

    BGB § 232 ff.; BGB § 648a; ZPO § 287
    Inanspruchnahme des Schuldners auf Leistung jeweils einer Bauhandwerkersicherung aus drei Bauverträgen

  • Wolters Kluwer

    Inanspruchnahme des Schuldners auf Leistung jeweils einer Bauhandwerkersicherung aus drei Bauverträgen

  • ibr-online

    Auch bei VOB/B-Vertrag: Sicherheitsbedürfnis nach § 648a BGB!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    § 648a BGB und VOB/B: Sicherheitsbedürfnis auch für bereits erbrachte, aber noch nicht bezahlte Leistungen! (IBR 2012, 1352)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2012, 1998
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (1)

  • OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 22 U 25/00

    Voraussetzungen des Skonto-Abzugs; Darlegungs- und Beweislast

    Auszug aus LG Stuttgart, 24.10.2011 - 34 O 50/11
    Die Beklagte trägt als Auftraggeberin die Darlegungs- und Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Zahlungshandlung und damit auch für den Beginn der Skontierungsfrist, also des Zugangs des Datums des Rechnungszugangs (vgl. OLG Düsseldorf NZBau 2000, 561).
  • OLG Hamm, 09.01.2019 - 12 U 123/18

    Vorläufige Vollstreckbarkeit; Höhe der Sicherheitsleistung; …

    Rn. 20 So bemisst das Landgericht Stuttgart die Sicherheitsleistung in Orientierung an § 648a Abs. 3 BGB (a.F.) mit 2 % des Sicherungsbetrages (LG Stuttgart, Urteil vom 24. Oktober 2011 - 34 O 50/11 KfH -, Rn. 74, juris).
  • OLG Stuttgart, 13.02.2012 - 10 W 5/12

    Gebührenstreitwert für die Stellung einer Bauhandwerkersicherung

    Die sofortige Beschwerde der Beklagten gegen die Streitwertfestsetzung im Urteil vom 24.10.2011, AZ 34 O 50/11 KfH, wird.
  • OLG Hamburg, 23.10.2015 - 9 U 91/15

    Höhe der Vollstreckungssicherheit bei Verurteilung zur Stellung einer …

    Verbreitet werden in Orientierung an § 648a Absatz 3 BGB 2% der Sicherungsbeträge entweder ohne Aufschlag (LG Stuttgart, Urteil vom 24. Oktober 2011 - 34 O 50/11 KfH -, Rn. 74, juris) oder mit einem Aufschlag von 3-5% der Sicherungssumme (…vgl. LG Kassel, Teilurteil vom 01. Dezember 2011 - 5 O 468/11 -, Rn. 50, juris; LG Bremen…, Urteil vom 27. März 2014 - 7 O 256/13 -, Rn. 35, juris; LG Paderborn…, Urteil vom 09. Juni 2011 - 3 O 521/10 -, Rn. 34, juris) als Höhe der Sicherheitsleistung festgesetzt oder es wird pauschal 1/10 des Hauptsachewertes für die Sicherheitsleistung genommen (LG Duisburg, Urteil vom 21.06.2012 - 21 O 27/12).
  • OLG Frankfurt, 16.02.2024 - 21 U 65/23

    Bemessung der Vollstreckungssicherheit bei Verurteilung in Stellung einer …

    In ähnliche Richtung weist auch der Vorschlag, die Höhe der Sicherheit nach dem in § 648a Abs. 3 Satz 1 BGB a.F./§ 650f Abs. 3 Satz 1 BGB n.F. für die Erstattung der Kosten der Sicherheitsleistung vorgesehenen Höchstsatz von 2 % p.a. zu bemessen (vgl. LG Stuttgart, Urteil vom 24. Oktober 2011 - 34 O 50/11 KfH -, Rn. 74, juris).
  • OLG Brandenburg, 14.03.2024 - 12 U 210/23

    Ausstellung einer Bauhandwerkersicherheit betreffend die Leistungen von Gewerken …

    In ähnliche Richtung weist auch der Vorschlag, die Höhe der Sicherheit nach dem in § 648a Abs. 3 Satz 1 BGB a.F./§ 650f Abs. 3 Satz 1 BGB n.F. für die Erstattung der Kosten der Sicherheitsleistung vorgesehenen Höchstsatz von 2 % p.a. zu bemessen (vgl. LG Stuttgart, Urteil vom 24. Oktober 2011 - 34 O 50/11 KfH).
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Rechtsprechung
   LG Duisburg, 19.06.2012 - 1 O 354/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,25121
LG Duisburg, 19.06.2012 - 1 O 354/11 (https://dejure.org/2012,25121)
LG Duisburg, Entscheidung vom 19.06.2012 - 1 O 354/11 (https://dejure.org/2012,25121)
LG Duisburg, Entscheidung vom 19. Juni 2012 - 1 O 354/11 (https://dejure.org/2012,25121)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Besteller kann bei mangelhafter Anbringung von Riemchen an einem Bauwerk Zahlung eines Vorschusses verlangen

  • rechtsportal.de (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anspruch auf Zahlung eines Vorschusses in Höhe von 29.000 Euro wegen mangelhafter Anbringung von Riemchen im sog. "Buttering-Floating-Verfahren"

Verfahrensgang

  • LG Duisburg - 13 OH 68/10
  • LG Duisburg, 19.06.2012 - 1 O 354/11

Papierfundstellen

  • BauR 2012, 1998
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