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Rechtsprechung
   EuGH, 12.06.2014 - C-314/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,12657
EuGH, 12.06.2014 - C-314/13 (https://dejure.org/2014,12657)
EuGH, Entscheidung vom 12.06.2014 - C-314/13 (https://dejure.org/2014,12657)
EuGH, Entscheidung vom 12. Juni 2014 - C-314/13 (https://dejure.org/2014,12657)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • lexetius.com

    "Vorabentscheidungsersuchen - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Belarus - Einfrieren von Geldern und wirtschaftlichen Ressourcen - Ausnahmen - Zahlung von Honoraren im Zusammenhang mit der Erbringung juristischer Dienstleistungen - ...

  • Europäischer Gerichtshof

    Peftiev u.a.

    Vorabentscheidungsersuchen - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Belarus - Einfrieren von Geldern und wirtschaftlichen Ressourcen - Ausnahmen - Zahlung von Honoraren im Zusammenhang mit der Erbringung juristischer Dienstleistungen - ...

  • EU-Kommission

    Uzsienio reikalu ministerija und Finansiniu nusikaltimu tyrimo tarnyba gegen Vladimir Peftiev und andere.

    Ersuchen um Vorabentscheidung: Lietuvos vyriausiasis administracinis teismas - Litauen. Vorabentscheidungsersuchen - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Belarus - Einfrieren von Geldern und wirtschaftlichen Ressourcen - Ausnahmen - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vorabentscheidungsersuchen - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Belarus - Einfrieren von Geldern und wirtschaftlichen Ressourcen - Ausnahmen - Zahlung von Honoraren im Zusammenhang mit der Erbringung juristischer Dienstleistungen - ...

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof (Vorlagefragen)

    Peftiev

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorabentscheidungsersuchen des Lietuvos vyriausiasis administracinis teismas (Litauen) - Auslegung von Art. 3 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 765/2006 über restriktive Maßnahmen gegen Präsident Lukaschenko und verschiedene belarussische Amtsträger (ABl. L 161, ...

Papierfundstellen

  • EuZW 2014, 675
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (8)

  • EuGH, 14.09.2010 - C-550/07

    Im Bereich des Wettbewerbsrechts ist der unternehmensinterne Schriftwechsel mit …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 28 Das in Art. 19 der Satzung des Gerichtshofs normierte Erfordernis hat seinen Grund darin, dass der Anwalt als ein Mitgestalter der Rechtspflege betrachtet wird, der in völliger Unabhängigkeit und in deren vorrangigem Interesse dem Mandanten die rechtliche Unterstützung zu gewähren hat, die dieser benötigt (vgl. in diesem Sinne Urteile AM & S Europe/Kommission, 155/79, EU:C:1982:157, Rn. 24, Akzo Nobel Chemicals und Akcros Chemicals/Kommission, C-550/07 P, EU:C:2010:512, Rn. 42, sowie Prezes Urzędu Komunikacji Elektronicznej und Polen/Kommission, C-422/11 P und C-423/11 P, EU:C:2012:553, Rn. 23).
  • EuGH, 18.05.1982 - 155/79

    AM & S / Kommission

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 28 Das in Art. 19 der Satzung des Gerichtshofs normierte Erfordernis hat seinen Grund darin, dass der Anwalt als ein Mitgestalter der Rechtspflege betrachtet wird, der in völliger Unabhängigkeit und in deren vorrangigem Interesse dem Mandanten die rechtliche Unterstützung zu gewähren hat, die dieser benötigt (vgl. in diesem Sinne Urteile AM & S Europe/Kommission, 155/79, EU:C:1982:157, Rn. 24, Akzo Nobel Chemicals und Akcros Chemicals/Kommission, C-550/07 P, EU:C:2010:512, Rn. 42, sowie Prezes Urzędu Komunikacji Elektronicznej und Polen/Kommission, C-422/11 P und C-423/11 P, EU:C:2012:553, Rn. 23).
  • EuGH, 06.09.2012 - C-422/11

    Prezes Urzędu Komunikacji Elektronicznej und Republik Polen / Kommission - …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 28 Das in Art. 19 der Satzung des Gerichtshofs normierte Erfordernis hat seinen Grund darin, dass der Anwalt als ein Mitgestalter der Rechtspflege betrachtet wird, der in völliger Unabhängigkeit und in deren vorrangigem Interesse dem Mandanten die rechtliche Unterstützung zu gewähren hat, die dieser benötigt (vgl. in diesem Sinne Urteile AM & S Europe/Kommission, 155/79, EU:C:1982:157, Rn. 24, Akzo Nobel Chemicals und Akcros Chemicals/Kommission, C-550/07 P, EU:C:2010:512, Rn. 42, sowie Prezes Urzędu Komunikacji Elektronicznej und Polen/Kommission, C-422/11 P und C-423/11 P, EU:C:2012:553, Rn. 23).
  • EuGH, 21.11.2007 - C-502/06

    Carlos Correia de Matos gegen Europäisches Parlament - Vorschriften über die …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Wie der Gerichtshof im Übrigen bereits entschieden hat, ist in der Satzung des Gerichtshofs oder dessen Verfahrensordnung keine Abweichung oder Ausnahme von dieser Pflicht vorgesehen, so dass die Vorlage einer vom Kläger selbst unterzeichneten Klageschrift nicht für die Zwecke der Einreichung einer Klage ausreichen kann (vgl. Beschluss Correia de Matos/Parlament, C-502/06 P, EU:C:2007:696, Rn. 12).
  • EuG, 09.12.2014 - T-438/11

    Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik; Restriktive Maßnahmen gegen Belarus; …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 12 Um gegen diese restriktiven Maßnahmen anzugehen, wandten sie sich an eine litauische Anwaltskanzlei, die Nichtigkeitsklagen beim Gericht der Europäischen Union erhob (Rechtssachen BelTechExport/Rat, T-438/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], Sport-Pari/Rat, T-439/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], BT Telecommunications/Rat, T-440/11 [ABl. 2011, C 290 S. 16] und Peftiev/Rat, T-441/11 [ABl. 2011, C 290, S. 17]).
  • EuG, 09.12.2014 - T-439/11

    Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik; Restriktive Maßnahmen gegen Belarus; …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 12 Um gegen diese restriktiven Maßnahmen anzugehen, wandten sie sich an eine litauische Anwaltskanzlei, die Nichtigkeitsklagen beim Gericht der Europäischen Union erhob (Rechtssachen BelTechExport/Rat, T-438/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], Sport-Pari/Rat, T-439/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], BT Telecommunications/Rat, T-440/11 [ABl. 2011, C 290 S. 16] und Peftiev/Rat, T-441/11 [ABl. 2011, C 290, S. 17]).
  • EuG, 09.12.2014 - T-441/11

    Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik; Restriktive Maßnahmen gegen Belarus; …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 12 Um gegen diese restriktiven Maßnahmen anzugehen, wandten sie sich an eine litauische Anwaltskanzlei, die Nichtigkeitsklagen beim Gericht der Europäischen Union erhob (Rechtssachen BelTechExport/Rat, T-438/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], Sport-Pari/Rat, T-439/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], BT Telecommunications/Rat, T-440/11 [ABl. 2011, C 290 S. 16] und Peftiev/Rat, T-441/11 [ABl. 2011, C 290, S. 17]).
  • EuG, 09.12.2014 - T-440/11

    Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik; Restriktive Maßnahmen gegen Belarus; …

    Auszug aus EuGH, 12.06.2014 - C-314/13
    Rn. 12 Um gegen diese restriktiven Maßnahmen anzugehen, wandten sie sich an eine litauische Anwaltskanzlei, die Nichtigkeitsklagen beim Gericht der Europäischen Union erhob (Rechtssachen BelTechExport/Rat, T-438/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], Sport-Pari/Rat, T-439/11 [ABl. 2011, C 290, S. 15], BT Telecommunications/Rat, T-440/11 [ABl. 2011, C 290 S. 16] und Peftiev/Rat, T-441/11 [ABl. 2011, C 290, S. 17]).
  • EuGH, 05.04.2016 - C-404/15

    Die Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls muss aufgeschoben werden, wenn …

    Rn. 84 Insoweit ist hervorzuheben, dass Art. 4 der Charta, der eine unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung verbietet, nach Art. 51 Abs. 1 der Charta von den Mitgliedstaaten und damit von ihren Gerichten bei der Durchführung des Unionsrechts anzuwenden ist; dies ist der Fall, wenn die ausstellende Justizbehörde und die vollstreckende Justizbehörde die zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses ergangenen nationalen Bestimmungen anwenden (vgl. entsprechend Urteile Dereci u. a., C-256/11, EU:C:2011:734, Rn. 72, sowie Peftiev u. a., C-314/13, EU:C:2014:1645, Rn. 24).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2020 - L 16 KR 573/15

    Italienischer Rentner ist krankenversicherungsfrei

    Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH bezwecken die Vorschriften des Titels II dieser Verordnung, dem Art. 11 voransteht, u. a., dass die Betroffenen grundsätzlich dem System der sozialen Sicherheit eines einzigen Mitgliedstaats unterliegen, so dass die Kumulierung anwendbarer nationaler Rechtsvorschriften und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben können, vermieden werden (EuGH, Urteil vom 11.09.2014 - C-314/13 -, Rn. 23 m.w.N., juris).
  • EGMR, 21.06.2016 - 5809/08

    [FRE]

    Since then the European Union courts have had occasion to confirm the obligation of member States to guarantee an effective remedy as regards inclusion on the sanctions lists, in particular following measures taken in the context of the Common Foreign and Security Policy (CFSP) of the European Union (see, for the Court of Justice, case C-314/13, Peftiev and Others, 12 June 2014; and for the General Court, case T-306/10, Hani El Sayyed Elsebai Yusef, 21 March 2014; three judgments of 4 June 2014, case T-66/12, Ali Sedghi and Ahmad Azizi, case T-67/12, Sina Bank, and case T-68/12, Abdolnaser Hemmati, together with the judgment in case T-293/12, Syria International Islamic Bank PJSC, 11 June 2014).
  • OLG Frankfurt, 01.04.2026 - 17 U 20/25

    Einfrieren von Geldern und wirtschaftlichen Ressourcen - Insolvenzverfahren

    Als Verständnishilfe können damit die von der Referentengruppe des Rates entwickelten, rechtlich nicht bindenden vorbildlichen Verfahren (vgl. Dokument Nr. 11623/24 des Rates der Europäischen Union vom 3. Juli 2024) herangezogen werden (vgl. EuGH, Urteil vom 12. Juni 2014 - C-314/13 -, Rn. 33, juris; ebenso Hellmann, EuZW 2025, 1173, 1176).
  • EuG, 10.11.2014 - T-228/12

    DD / Rat - Prozesskostenhilfe - Einreichung eines Antrags vor Erhebung einer …

    Rn. 26 Diese restriktiven Maßnahmen müssen allerdings angewandt werden, ohne den Personen, deren Gelder eingefroren wurden, den effektiven Zugang zu den Gerichten zu entziehen (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 12. Juni 2014, Peftiev, C-314/13, Slg, EU:C:2014:1645, Rn. 26), insbesondere dann, wenn es darum geht, die Rechtmäßigkeit der Rechtsakte, die eben diese restriktiven Maßnahmen angeordnet haben, anzufechten.

    Rn. 27 So hat der Gerichtshof im Urteil Peftiev, oben in Rn. 26 angeführt (EU:C:2014:1645, Rn. 25), festgestellt, dass die zuständige nationale Behörde nicht über ein freies Ermessen verfügt, wenn sie über einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung nach Art. 3 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 765/2006 entscheidet, sondern ihre Zuständigkeiten unter Beachtung der in Art. 47 Abs. 2 Satz 2 der Charta der Grundrechte vorgesehenen Rechte auszuüben hat, wonach jede Person sich beraten, verteidigen und vertreten lassen kann.

    In diesem Zusammenhang kann die zuständige nationale Behörde die Verwendung freigegebener Gelder überprüfen, indem sie Bedingungen festsetzt, die ihr angemessen erscheinen, um zu gewährleisten, dass das Ziel der verhängten Sanktion nicht außer Acht gelassen und dass die erteilte Ausnahmegenehmigung nicht umgangen wird (vgl. in diesem Sinne Urteil Peftiev, oben in Rn. 26 angeführt, EU:C:2014:1645, Rn. 32 et 33).

    Rn. 29 Während indessen im Urteil Peftiev, oben in Rn. 26 angeführt (EU:C:2014:1645), der Ausgangsrechtsstreit vor dem nationalen Richter einen Antrag auf Freigabe von Geldern von Personen, für die restriktive Maßnahmen galten, betraf, damit diese Personen Anwälte in Anspruch nehmen konnten, führt in der vorliegenden Rechtssache die Gewährung von Prozesskostenhilfe dazu, dass die Rechtsanwaltskosten des Klägers von der Kasse des Gerichts getragen werden.

  • EuG, 10.11.2014 - T-237/12

    DF / Rat

    Rn. 26 Ces mesures restrictives doivent, toutefois, être appliquées sans priver les personnes dont les fonds ont été gelés d'un accès effectif à la justice (voir, en ce sens, arrêt du 12 juin 2014, Peftiev, C-314/13, Rec, EU:C:2014:1645, point 26), notamment lorsqu'il s'agit de contester la légalité des actes qui ont imposé ces mêmes mesures restrictives.

    Rn. 27 Ainsi, la Cour a jugé dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra (EU:C:2014:1645, point 25), que l'autorité nationale compétente ne dispose pas d'un pouvoir d'appréciation absolu lorsqu'elle statue sur une demande de dérogation conformément à l'article 3, paragraphe 1, sous b), du règlement n° 765/2006, mais doit exercer ses compétences en respectant les droits prévus à l'article 47, deuxième alinéa, seconde phrase, de la charte des droits fondamentaux, qui prévoit que toute personne a la possibilité de se faire conseiller, défendre et représenter.

    Dans ce contexte, l'autorité nationale compétente peut contrôler l'utilisation des fonds débloqués, en fixant les conditions qu'elle juge appropriées afin de garantir, notamment, que l'objectif de la sanction prononcée n'est pas ignoré et que la dérogation octroyée n'est pas détournée (voir, en ce sens, arrêt Peftiev, point 26 supra, EU:C:2014:1645, points 32 et 33).

    Rn. 29 Or, alors que, dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra (EU:C:2014:1645), l'affaire au principal devant le juge national concernait une demande de déblocage des fonds de personnes visées par des mesures restrictives, afin que ces personnes puissent payer leurs avocats, dans la présente affaire, l'octroi de l'aide judiciaire implique que les frais d'avocat du demandeur soient pris en charge par la caisse du Tribunal.

  • EuG, 10.11.2014 - T-233/12

    DE / Rat

    Rn. 26 Ces mesures restrictives doivent, toutefois, être appliquées sans priver les personnes dont les fonds ont été gelés d'un accès effectif à la justice (voir, en ce sens, arrêt du 12 juin 2014, Peftiev, C-314/13, Rec, EU:C:2014:1645, point 26), notamment lorsqu'il s'agit de contester la légalité des actes qui ont imposé ces mêmes mesures restrictives.

    Rn. 27 Ainsi, la Cour a jugé dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra, (EU:C:2014:1645, point 25) que l'autorité nationale compétente ne dispose pas d'un pouvoir d'appréciation absolu lorsqu'elle statue sur une demande de dérogation conformément à l'article 3, paragraphe 1, sous b), du règlement n° 765/2006, mais doit exercer ses compétences en respectant les droits prévus à l'article 47, deuxième alinéa, seconde phrase, de la charte des droits fondamentaux, qui prévoit que toute personne a la possibilité de se faire conseiller, défendre et représenter.

    Dans ce contexte, l'autorité nationale compétente peut contrôler l'utilisation des fonds débloqués, en fixant les conditions qu'elle juge appropriées afin de garantir, notamment, que l'objectif de la sanction prononcée n'est pas ignoré et que la dérogation octroyée n'est pas détournée (voir, en ce sens, arrêt Peftiev, point 26 supra, (EU:C:2014:1645, points 32 et 33).

    Rn. 29 Or, alors que, dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra (EU:C:2014:1645), l'affaire au principal devant le juge national concernait une demande de déblocage des fonds de personnes visées par des mesures restrictives, afin que ces personnes puissent payer leurs avocats, dans la présente affaire, l'octroi de l'aide judiciaire implique que les frais d'avocat de la partie demanderesse soient pris en charge par la caisse du Tribunal.

  • EuG, 10.11.2014 - T-238/12

    DG / Rat

    Rn. 26 Ces mesures restrictives doivent, toutefois, être appliquées sans priver les personnes dont les fonds ont été gelés d'un accès effectif à la justice (voir, en ce sens, arrêt du 12 juin 2014, Peftiev, C-314/13, Rec, EU:C:2014:1645, point 26), notamment lorsqu'il s'agit de contester la légalité des actes qui ont imposé ces mêmes mesures restrictives.

    Rn. 27 Ainsi, la Cour a jugé dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra (EU:C:2014:1645, point 25) que l'autorité nationale compétente ne dispose pas d'un pouvoir d'appréciation absolu lorsqu'elle statue sur une demande de dérogation conformément à l'article 3, paragraphe 1, sous b), du règlement n° 765/2006, mais doit exercer ses compétences en respectant les droits prévus à l'article 47, deuxième alinéa, seconde phrase, de la charte des droits fondamentaux, qui prévoit que toute personne a la possibilité de se faire conseiller, défendre et représenter.

    Dans ce contexte, l'autorité nationale compétente peut contrôler l'utilisation des fonds débloqués, en fixant les conditions qu'elle juge appropriées afin de garantir, notamment, que l'objectif de la sanction prononcée n'est pas ignoré et que la dérogation octroyée n'est pas détournée (voir, en ce sens, arrêt Peftiev, point 26 supra, EU:C:2014:1645, points 32 et 33).

    Rn. 29 Or, alors que, dans l'arrêt Peftiev, point 26 supra (EU:C:2014:1645), l'affaire au principal devant le juge national concernait une demande de déblocage des fonds de personnes visées par des mesures restrictives, afin que ces personnes puissent payer leurs avocats, dans la présente affaire, l'octroi de l'aide judiciaire implique que les frais d'avocat du demandeur soient pris en charge par la caisse du Tribunal.

  • VG Frankfurt/Main, 05.02.2025 - 5 L 3731/24

    Zu den Grundbedürfnissen einer juristischen Peron im Sanktionsrecht

    Dies hätte der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Urteil in der Rechtssache C-314/13 festgestellt.

    Sie kann auch die Bedingungen festlegen, die sie als geeignet erachtet, um insbesondere zu gewährleisten, dass das Ziel der verhängten Sanktionen nicht verfehlt wird und dass die bewilligte Ausnahme nicht missbraucht wird" (Urteil vom 12. Juni 2014, Rechtssache C-314/13, Rn. 34).

  • EuGH, 11.09.2025 - C-384/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - …

    Daher ist sie gemäß Art. 51 Abs. 1 der Charta gehalten, diese zu beachten (Urteil vom 12. Juni 2014, Peftiev, C-314/13, EU:C:2014:1645, Rn. 24).

    Diese Bestimmung ist daher im Einklang mit den Erfordernissen, die sich aus Art. 47 der Charta ergeben, dahin auszulegen, dass ein Einfrieren von Geldern nicht zur Folge haben darf, dass diesen Personen ein wirksamer Zugang zu den Gerichten versagt wird (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 12. Juni 2014, Peftiev, C-314/13, EU:C:2014:1645, Rn. 25 und 26).

    Diese Bestimmung untersagt es auf diese Weise der zuständigen nationalen Behörde, die Freigabe von Geldern mit der Begründung zu verweigern, dass eine solche Person Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen könnte (vgl. entsprechend Urteil vom 12. Juni 2014, Peftiev, C-314/13, EU:C:2014:1645, Rn. 31).

  • Generalanwalt beim EuGH, 31.05.2016 - C-72/15

    Rosneft - Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsame Außen- und …

  • EuGH, 11.09.2024 - C-384/24

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - …

  • Generalanwalt beim EuGH, 24.09.2019 - C-515/17

    Generalanwalt Bobek: Das Gericht hat einen Rechtsfehler begangen, als es …

  • EuGH, 11.06.2026 - C-801/24

    Rechtsmittel - Restriktive Maßnahmen angesichts der militärischen Aggression …

  • EuG, 11.09.2024 - T-494/22

    Krieg in der Ukraine: Das Gericht bestätigt die restriktiven Maßnahmen gegen das …

  • EuG, 19.07.2017 - T-346/14

    Yanukovych/ Rat

  • EuG, 19.07.2017 - T-348/14

    Yanukovych/ Rat

  • Generalanwalt beim EuGH, 04.09.2025 - C-480/24

    Ciekuri-Shishki - Vorlage zur Vorabentscheidung - Gemeinsame Außen- und …

  • EuG, 30.06.2016 - T-516/13

    CW / Rat

  • LG Frankfurt/Main, 28.07.2023 - 29 Qs 5/23
  • EuGöD, 10.11.2015 - F-114/15

    Öffentlicher Dienst - Keine anwaltliche Vertretung - Vom Kläger in seiner …

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