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Weitere Entscheidung unten: BGH, 16.01.1995

Rechtsprechung
   BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,1325
BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94 (https://dejure.org/1995,1325)
BGH, Entscheidung vom 09.01.1995 - II ZR 24/94 (https://dejure.org/1995,1325)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 1995 - II ZR 24/94 (https://dejure.org/1995,1325)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 419; HGB §§ 125, 170
    Veräußerung des gesamten Vermögens einer Kommanditgesellschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Beschlusszuständigkeiten, Erwerber, Gesellschafterbeschluss, Gesellschaftsrecht, Kommanditgesellschaft, Personengesellschaft, Unternehmenskauf, Vermögensübertragung

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Gesellschaftsrecht; Übertragung einer KG als Vermögensübernahme

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 596
  • NJW-RR 1995, 671 (Ls.)
  • ZIP 1995, 270
  • ZIP 1995, 278
  • MDR 1995, 272
  • DNotZ 1995, 961
  • WM 1995, 336
  • BB 1995, 373
  • DB 1995, 621
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 19.02.1976 - III ZR 75/74

    Begriff der Vermögensübernahme

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Der Vermögensübernehmer, der als Gegenleistung Aufwendungen zur Entlastung des übernommenen Vermögens von damit verbundenen Schulden erbringt, hat insoweit ein Vorwegbefriedigungsrecht (Bestätigung von BGHZ 66, 217, 225 [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74] = LM § 419 BGB Nr. 33a).

    Damit befindet es sich insofern in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung, als hiernach die Haftung gemäß § 419 BGB - bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen - bereits mit Abschluß des schuldrechtlichen Vertrages beginnt (RGZ 69, 283, 288; BGHZ 66, 217, 225 f. [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74];… vgl. auch Staudinger/Kaduk, BGB 12. Aufl. § 419 Rdn. 70;… zweifelnd jedoch BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987).

    Aus Satz 2 dieser Vorschrift in Verbindung mit den §§ 1990, 1991, 1978, 1979 BGB ergibt sich, daß der Übernehmer sich wegen seiner eigenen Forderung gegen den "Übergeber" aus dem übernommenen Vermögen vorweg, also vor den übrigen Gläubigern befriedigen darf (RGZ 139, 199, 202; BGHZ 66, 217, 225 [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74];… BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987 und v. 29. April 1993 - IX ZR 215/92, BB 1993, 1164, 1166) [BGH 29.04.1993 - IX ZR 215/92].

    Der Beklagte hat vielmehr dadurch, daß er seine Darlehensforderung als Gegenleistung für die Unternehmensübertragung aufgegeben hat, gleichzeitig eine Aufwendung aus seinem Vermögen gemacht, die zur Entlastung der mithaftenden KG führte; das berechtigt ihn nach den §§ 1978 Abs. 3, 1979 BGB dazu, sich deswegen aus dem übernommenen Vermögen - vorweg - zu befriedigen (vgl. BGHZ 66, 217, 225) [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74].

  • BGH, 20.03.1986 - IX ZR 88/85

    Sicherungsübereignung als Gesamtvermögensübernahme

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Damit befindet es sich insofern in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung, als hiernach die Haftung gemäß § 419 BGB - bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen - bereits mit Abschluß des schuldrechtlichen Vertrages beginnt (RGZ 69, 283, 288; BGHZ 66, 217, 225 f. [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74];… vgl. auch Staudinger/Kaduk, BGB 12. Aufl. § 419 Rdn. 70; zweifelnd jedoch BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987).

    Aus Satz 2 dieser Vorschrift in Verbindung mit den §§ 1990, 1991, 1978, 1979 BGB ergibt sich, daß der Übernehmer sich wegen seiner eigenen Forderung gegen den "Übergeber" aus dem übernommenen Vermögen vorweg, also vor den übrigen Gläubigern befriedigen darf (RGZ 139, 199, 202; BGHZ 66, 217, 225 [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74]; BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987 und v. 29. April 1993 - IX ZR 215/92, BB 1993, 1164, 1166) [BGH 29.04.1993 - IX ZR 215/92].

  • BGH, 29.04.1993 - IX ZR 215/92

    Außergerichtliche Vermögensübertragung auf Treuhänder nach Liquidationsvergleich

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Aus Satz 2 dieser Vorschrift in Verbindung mit den §§ 1990, 1991, 1978, 1979 BGB ergibt sich, daß der Übernehmer sich wegen seiner eigenen Forderung gegen den "Übergeber" aus dem übernommenen Vermögen vorweg, also vor den übrigen Gläubigern befriedigen darf (RGZ 139, 199, 202; BGHZ 66, 217, 225 [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74]; BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987 und v. 29. April 1993 - IX ZR 215/92, BB 1993, 1164, 1166) [BGH 29.04.1993 - IX ZR 215/92].

    Ob dies ein Vorwegbefriedigungsrecht des Beklagten begründet, kann, muß aber nicht im Erkenntnisverfahren entschieden werden (vgl. BGH, Urt. v. 29. April 1993 aaO.).

  • BGH, 08.07.1991 - II ZR 246/90

    Übernehmer-Haftung - Veräußerung des Gesellschaftsvermögens - Persönlich …

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Unter diesen Umständen stellt sich die vom Senat im Urteil vom 8. Juli 1991 (II ZR 246/90, ZIP 1991, 1066) offengelassene Frage, ob der Abschluß eines auf die Veräußerung des gesamten Vermögens der Gesellschaft gerichteten schuldrechtlichen Vertrages von der Vertretungsmacht des geschäftsführenden Gesellschafters gedeckt ist.

    Ungeachtet der Unwirksamkeit des schuldrechtlichen Vertrages haftet der Beklagte als Vermögensübernehmer nach § 419 BGB, wenn das Unternehmen der KG auf ihn übertragen worden ist; denn der dingliche Rechtserwerb reicht für die Anwendung dieser Vorschrift aus (BGHZ 93, 135, 139 [BGH 06.12.1984 - X ZR 103/83] m.w.N.; Sen.Urt. v. 8. Juli 1991 aaO. S. 1066).

  • BGH, 08.10.1984 - II ZR 223/83

    Fortführung eines Handelsgeschäfts durch Erbengemeinschaft

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Nach den insoweit geltenden Grundsätzen kommt ein Vertrag, der erkennbar mit dem Inhaber eines bestimmten Unternehmens abgeschlossen werden soll, mit diesem Inhaber auch dann zustande, wenn unklar bleibt, ob der Erklärende selbst oder eine andere - natürliche oder juristische - Person der Unternehmensträger ist (BGHZ 62, 216, 219 f.; BGHZ 64, 11, 14 f.; BGHZ 92, 259, 268).
  • BGH, 18.03.1974 - II ZR 167/72

    Wirkung des Vertreterhandelns bei Verstoß gegen den Offenkundigkeitsgrundsatz; …

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Nach den insoweit geltenden Grundsätzen kommt ein Vertrag, der erkennbar mit dem Inhaber eines bestimmten Unternehmens abgeschlossen werden soll, mit diesem Inhaber auch dann zustande, wenn unklar bleibt, ob der Erklärende selbst oder eine andere - natürliche oder juristische - Person der Unternehmensträger ist (BGHZ 62, 216, 219 f.; BGHZ 64, 11, 14 f.; BGHZ 92, 259, 268).
  • BGH, 03.02.1975 - II ZR 128/73

    Anwendung der Auslegungsregel bei möglichem Handeln im fremden Namen

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Nach den insoweit geltenden Grundsätzen kommt ein Vertrag, der erkennbar mit dem Inhaber eines bestimmten Unternehmens abgeschlossen werden soll, mit diesem Inhaber auch dann zustande, wenn unklar bleibt, ob der Erklärende selbst oder eine andere - natürliche oder juristische - Person der Unternehmensträger ist (BGHZ 62, 216, 219 f.; BGHZ 64, 11, 14 f.; BGHZ 92, 259, 268).
  • BGH, 17.12.1959 - II ZR 81/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Es bedarf deshalb auch hier zur Wirksamkeit des - zur Geschäftsveräußerung verpflichtenden schuldrechtlichen - Vertrages eines Beschlusses der Gesellschafter (…Rob. Fischer, GroßKomm z. HGB 3. Aufl. § 126 Anm. 3;… Staub/Hüffer, HGB 4. Aufl. § 22 Rdn. 31;… Schlegelberger/K. Schmidt, HGB 5. Aufl. § 126 Rdn. 13; der Sache nach auch schon Sen.Urt. v. 17. Dezember 1959 - II ZR 81/59, LM HGB § 161 Nr. 13;… a.A. Grunewald, Gesellschaftsrecht, 1994, S. 94 Rdn. 23).
  • BGH, 06.12.1984 - X ZR 103/83

    Vermögensübernahme bei einer Mehrheit von Verträgen

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Ungeachtet der Unwirksamkeit des schuldrechtlichen Vertrages haftet der Beklagte als Vermögensübernehmer nach § 419 BGB, wenn das Unternehmen der KG auf ihn übertragen worden ist; denn der dingliche Rechtserwerb reicht für die Anwendung dieser Vorschrift aus (BGHZ 93, 135, 139 [BGH 06.12.1984 - X ZR 103/83] m.w.N.;… Sen.Urt. v. 8. Juli 1991 aaO. S. 1066).
  • RG, 22.06.1908 - VI 394/07

    Vermögensübernahme nach § 419 B.G.B. Prozesskosten

    Auszug aus BGH, 09.01.1995 - II ZR 24/94
    Damit befindet es sich insofern in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung, als hiernach die Haftung gemäß § 419 BGB - bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen - bereits mit Abschluß des schuldrechtlichen Vertrages beginnt (RGZ 69, 283, 288; BGHZ 66, 217, 225 f. [BGH 19.02.1976 - III ZR 75/74];… vgl. auch Staudinger/Kaduk, BGB 12. Aufl. § 419 Rdn. 70;… zweifelnd jedoch BGH, Urt. v. 20. März 1986 - IX ZR 88/85, NJW 1986, 1985, 1987).
  • RG, 12.01.1933 - IV 353/32

    1. Findet § 419 BGB. auch auf eine zu Sicherungszwecken vorgenommene …

  • BGH, 08.01.2019 - II ZR 364/18

    GmbH: Analoge Anwendung des Rechts der Aktiengesellschaft bei Übertragung des …

    Das hat der Senat bereits zu § 361 AktG 1965 entschieden (vgl. BGH, Urteil vom 25. Februar 1982 - II ZR 174/80, BGHZ 83, 122, 128 - Holzmüller; Urteil vom 9. Januar 1995 - II ZR 24/94, ZIP 1995, 278, 279; Urteil vom 26. April 2004 - II ZR 155/02, BGHZ 159, 30, 42 - Gelatine I).

    Der Senat hat lediglich in einer, eine Kommanditgesellschaft betreffende Entscheidung referiert, dass die herrschende Meinung den Rechtsgedanken des § 361 Abs. 1 AktG 1965 auf die GmbH für entsprechend anwendbar halte (BGH, Urteil vom 9. Januar 1995 - II ZR 24/94, ZIP 1995, 278, 279; so bereits in BGH, Urteil vom 8. Juli 1991 - II ZR 246/90, ZIP 1991, 1066 f.).

  • OLG Düsseldorf, 23.11.2017 - 6 U 225/16

    Anforderungen an die Mehrheitsverhältnisse bei Entscheidung der Gesellschafter …

    Anders als in der allseits in Bezug genommenen BGH-Entscheidung vom 09.01.1995 (II ZR 24/94, NJW 1995, 596), bei der es um den Betrieb eines bestimmten Nachtclubs ging, bedeutet die Veräußerung des Fondsobjekts hier (noch) nicht die Einstellung des Geschäftsbetriebs und ist auch (noch) nicht zwangsläufig mit dem Verlust der Eigenschaft als werbendes Unternehmen verbunden.

    Der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 09.01.1995 (II ZR 24/94) ist zu entnehmen, dass er den Rechtsgedanken von § 361 Abs. 1 AktG (heute § 179a AktG) in einem Fall der Übertragung des ganzen Gesellschaftsvermögens i. S. d. (aufgehobenen) § 419 BGB für entsprechend anwendbar gehalten und daraus gefolgert hat, die mit der Veräußerung des von der dortigen Gesellschaft betriebenen Unternehmens verbundene Umgestaltung der Gesellschaft sei von der Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter nicht gedeckt, es bedürfe deshalb zur Wirksamkeit des Vertrages eines Gesellschafterbeschlusses (Tz. 7).

  • BGH, 15.02.2022 - II ZR 235/20

    Kommanditgesellschaft: Erforderlichkeit der Zustimmung der …

    § 179a AktG ist auf die Kommanditgesellschaft nicht analog anwendbar (Aufgabe von BGH, Urteil vom 9. Januar 1995 - II ZR 24/94, ZIP 1995, 278, 279).

    Rn. 20 b) Nachdem der Bundesgerichtshof zunächst offengelassen hatte, ob § 361 Abs. 1 AktG aF als Vorgängervorschrift von § 179a AktG auf die Kommanditgesellschaft entsprechende Anwendung findet (BGH, Urteil vom 8. Juli 1991 - II ZR 246/90, ZIP 1991, 1066, 1067), hat er den Rechtsgedanken der Norm später auf eine Kommanditgesellschaft, die das von ihr betriebene, ihr gesamtes Vermögen darstellende Unternehmen veräußerte, erstreckt (BGH, Urteil vom 9. Januar 1995 - II ZR 24/94, ZIP 1995, 278, 279).

  • OLG München, 18.07.2018 - 7 U 4225/17

    Nichtigkeit eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung einer KG wegen …

    Rn. 29 Auch die Entscheidung des BGH vom 09.01.1995 (Az. II ZR 24/94), auf die sich die Beklagte des Weiteren beruft, betraf die faktische Änderung des Gesellschaftszwecks durch den Abschluss eines Vertrages über den Verkauf des gesamten Unternehmens der Gesellschaft (…BGH, aaO, Rdnr. 7).
  • BGH, 16.12.2004 - III ZR 119/04

    Anforderungen an den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluß eines Vertrages über …

    Dies ergab sich zwar - im Außenverhältnis zu Dritten - nicht schon ohne weiteres daraus, daß gemäß § 5 Abs. 4 der Gesellschaftsverträge der GmbHs der Geschäftsführer zu "außergewöhnlichen Geschäften" die Zustimmung eines Verwaltungsrats einzuholen hatte (vgl. § 37 Abs. 2 GmbHG), jedenfalls aber aus dem gesellschaftsrechtlichen Grundsatz, daß der Abschluß eines Vertrages, durch den sich eine KG verpflichtet, das von ihr betriebene, ihr gesamtes Vermögen darstellende Unternehmen zu veräußern, zu seiner Wirksamkeit eines zustimmenden Beschlusses der Gesellschafter bedarf (BGH, Urteil vom 9. Januar 1995 - II ZR 24/94 - NJW 1995, 596; Rechtsgedanke des § 179a AktG).
  • OLG Brandenburg, 29.03.2018 - 5 U 18/16

    Veräußerung eines Betriebsgrundstücks in der Liquidation einer GmbH: Analoge …

    Die Veräußerung des Unternehmens bedeutet regelmäßig die Einstellung des Geschäftsbetriebes; die Gesellschaft verliert damit ihre Eigenschaft als werbendes Unternehmen, was nur durch Beschluss der Gesellschafter über eine Satzungsänderung beschlossen werden kann (vgl. BGH NJW 1995, 596 zur Anwendung von § 361 AktG a. F. auf die KG).
  • OLG München, 05.04.2023 - 7 U 6538/20

    Keine freie Widerruflichkeit der Stimmabgabe in der Gesellschafterversammlung

    Der Senat hat nämlich bereits in einer früheren Entscheidung (Urteil vom 18.07.2018 - 7 U 4225/17, Rdnrn 46 ff.) unter Bezugnahme auf das Urteil des BGH vom 09.01.1995 - II ZR 24/94 (…dort Rdnr. 7) ausgeführt, dass, wenn ein Unternehmen sein gesamtes Vermögen veräußert, dies die Einstellung des Geschäftsbetriebes bedeuten und die Gesellschaft damit ihre Eigenschaft als werbendes Unternehmen verlieren kann.
  • OLG Stuttgart, 25.02.2009 - 14 U 24/08

    Kommanditgesellschaft: Beschlusskompetenz der Gesellschafterversammlung …

    Zwar hat die Rechtsprechung angenommen, dass der Rechtsgedanke des § 361 AktG auch auf das Personengesellschaftsrecht zutrifft und der Komplementär deshalb zur Veräußerung des von der Gesellschaft betriebenen, im Wesentlichen ihr ganzes Vermögen darstellenden Unternehmens eines Gesellschafterbeschlusses bedarf (BGH, NJW 1995, 596 [juris Rn. 7] "Nightclub II").
  • BFH, 28.01.2009 - X R 63/06

    Haftung gemäß § 419 BGB a.F. - Zeitpunkt der Entstehung des Gewinns aus der …

    In zeitlicher Hinsicht erfasst § 419 BGB a.F. nicht nur Ansprüche, die im Zeitpunkt des Abschlusses des schuldrechtlichen Vertrags bereits bestehen (vgl. hierzu BGH-Urteil vom 9. Januar 1995 II ZR 24/94, DB 1995, 621), sondern auch Ansprüche, die in der Zeit zwischen dem schuldrechtlichen Abschluss und der dinglichen Übertragung begründet werden (BFH-Urteil vom 17. Dezember 1970 IV R 133/70, BFHE 102, 197, BStBl II 1971, 553).
  • LG Düsseldorf, 11.11.2016 - 39 O 3/16

    Personengesellschaft: Zustimmungserfordernis bei Übertragung des ganzen …

    § 179a AktG ist auch auf Personengesellschaften wie eine KG anwendbar (BGH NJW 1995 596).
  • BFH, 22.04.2008 - IX R 19/07

    Zustimmung des Gesellschafters einer GbR zur Veräußerung des Grundstücks der GbR …

  • OLG Köln, 04.09.2012 - 15 U 27/12

    Anforderungen an die Mehrheitsverhältnisse bei Beschlussfassung einer …

  • LG München I, 29.11.2017 - 8 HKO 6624/17

    Umfang des Stimmrechtsverbots nach § 47 Abs. 4 S. 2 GmbHG

  • OLG Stuttgart, 22.12.2010 - 9 U 102/10

    Kündigungsschutzklage und allgemeine Feststellungsklage des Geschäftsführers …

  • OLG Brandenburg, 03.02.2021 - 7 U 43/19

    Anforderungen bei einem noch zu schließenden Maklervertrag

  • OLG Brandenburg, 29.07.2004 - 5 W (Lw) 55/03

    Strukturelle Anpassung einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft; …

  • OLG Stuttgart, 29.09.2010 - 9 U 37/10

    Fristlose Kündigung eines Geschäftsführeranstellungsvertrags: Zurückweisung der …

  • OLG Jena, 19.11.2002 - 8 U 1427/01

    Zusammenschluss zweier Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG); …

  • OLG Brandenburg, 29.07.2004 - 5 W Lw 55/03

    Fehlgeschlagene Umwandlung einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft ( …

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Rechtsprechung
   BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,2191
BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94 (https://dejure.org/1995,2191)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Außerordentliche Kündigung eines Geschäftsführers

  • rechtsportal.de

    BGB § 626
    Rechte der Gesellschaft bei außerordentlicher Kündigung des Anstellungsvertrages des Geschäftsführers

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Gesellschaftsrecht; außerordentliche Kündigung eines Geschäftsführers

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1995, 416
  • ZIP 1995, 310
  • MDR 1995, 372
  • WM 1995, 712
  • BB 1995, 477
  • DB 1995, 621
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 06.04.1964 - II ZR 75/62

    Faktisches Anstellungsverhältnis eines Vorstandsmitglieds

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    Es trifft zwar zu, daß die Anfechtung eines Dienstvertrages diesen nicht rückwirkend vernichtet, sondern daß er für die Vergangenheit grundsätzlich wie ein fehlerfrei zustande gekommener Vertrag zu behandeln ist (…vgl. Schaub aaO. § 35 III 3 S. 174 f., mit Nachw. aus der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts; zur Übertragung der Grundsätze über das faktische Arbeitsverhältnis auf Anstellungsverträge von Gesellschaftsorganen siehe BGHZ 41, 282).
  • BGH, 06.05.1993 - I ZR 144/92

    Kein Feststellungsinteresse bei Anspruch auf Vertragsstrafe - …

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    b) Im Rahmen der von Amts wegen vorzunehmenden Prüfung des Feststellungsinteresses (§ 256 Abs. 1 ZPO) wird das Berufungsgericht auch zu klären haben, ob dieses nicht deswegen entfällt, weil der Kläger die angestrebten Leistungen der Beklagten bereits im Wege der Leistungsklage geltend machen kann (vgl. BGHZ 5, 314, 315; Urt. v. 6. Mai 1993 - I ZR 144/92, NJW 1993, 2993 m.w.N.).
  • BGH, 10.10.1991 - III ZR 93/90

    Teilurteil bei einheitlichem Anspruch

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    Es dürfte angezeigt sein, daß das Berufungsgericht den in der ersten Instanz verbliebenen Teil des Rechtsstreits an sich zieht (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 10. Oktober 1991 - III ZR 93/90, NJW 1992, 511, 512).
  • BGH, 12.06.1963 - VII ZR 272/61

    Kündigung des Handelsvertretervertrages aufgrund eines zum Zeitpunkt der …

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    Die vom Berufungsgericht vertretene gegenteilige Ansicht widerspricht dem Grundsatz, daß es für eine wirksame außerordentliche Kündigung grundsätzlich nicht erforderlich ist, einen bestimmten Kündigungsgrund zu nennen (…Staudinger/Neumann, BGB 12. Aufl. § 626 Rdn. 90;… MüKo-BGB/Schwerdtner, 2. Aufl. § 626 Rdn. 235;… RGRK-BGB/Corts, 12. Aufl. § 626 Rdn. 229;… Schaub, Arbeitsrechtshandbuch 7. Aufl. § 123 V 1, S. 958, u. § 125 IV 1, S. 996); zum Zeitpunkt der Kündigung bereits vorhandene Kündigungsgründe können auch nachträglich geltend gemacht werden (BGHZ 27, 220; 40, 13;… Staudinger/Neumann aaO. Rdn. 28;… Schaub aaO. § 123 V 5, S. 959, u. § 125 IV 3 b, S. 996 f.).
  • BGH, 05.05.1958 - II ZR 245/56

    Nachträgliche Geltendmachung vorhandener, dem Kündigenden aber nicht bekannter …

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    Die vom Berufungsgericht vertretene gegenteilige Ansicht widerspricht dem Grundsatz, daß es für eine wirksame außerordentliche Kündigung grundsätzlich nicht erforderlich ist, einen bestimmten Kündigungsgrund zu nennen (…Staudinger/Neumann, BGB 12. Aufl. § 626 Rdn. 90;… MüKo-BGB/Schwerdtner, 2. Aufl. § 626 Rdn. 235;… RGRK-BGB/Corts, 12. Aufl. § 626 Rdn. 229;… Schaub, Arbeitsrechtshandbuch 7. Aufl. § 123 V 1, S. 958, u. § 125 IV 1, S. 996); zum Zeitpunkt der Kündigung bereits vorhandene Kündigungsgründe können auch nachträglich geltend gemacht werden (BGHZ 27, 220; 40, 13;… Staudinger/Neumann aaO. Rdn. 28;… Schaub aaO. § 123 V 5, S. 959, u. § 125 IV 3 b, S. 996 f.).
  • BGH, 04.04.1952 - III ZA 20/52

    Feststellungsinteresse bei Rentenansprüchen

    Auszug aus BGH, 16.01.1995 - II ZR 26/94
    b) Im Rahmen der von Amts wegen vorzunehmenden Prüfung des Feststellungsinteresses (§ 256 Abs. 1 ZPO) wird das Berufungsgericht auch zu klären haben, ob dieses nicht deswegen entfällt, weil der Kläger die angestrebten Leistungen der Beklagten bereits im Wege der Leistungsklage geltend machen kann (vgl. BGHZ 5, 314, 315;… Urt. v. 6. Mai 1993 - I ZR 144/92, NJW 1993, 2993 m.w.N.).
  • KG, 27.09.2004 - 2 U 191/02

    Aktiengesellschaft: Formerfordernisse bei der fristlosen Kündigung eines …

    In der Rechtsprechung und Literatur werden deshalb als unzulässige Kündigungserschwernisse u.a. die Modifizierung von Kündigungsfolgen, die Vereinbarung einer Vertragsstrafe, die Verpflichtung zur Zahlung einer Abfindungssumme oder die Rückzahlung von Urlaubsgeld im Zuge einer Kündigung diskutiert (vgl. BGH NJW-RR 1995, 416; BAG DB 1962, 275;… ErfK/Müller-Glöge, a.a.O., Rd. 241).

    Demgemäß hat die Rechtsprechung und Lehre - vor der Neufassung des § 623 BGB - auch in der einzelvertraglich vereinbarten Schriftform keine unzumutbare Erschwerung der fristlosen Kündigungsmöglichkeit gesehen (BAG, Urteil vom 6. August 1981, 2 AZR 351/79, www.juris.de;… Schaub/ Linck, Arbeitsrechts-Handbuch, 10. Aufl., § 123 Rd.62, 63); auch die einzelvertragliche Verpflichtung zur Angabe des Kündigungsgrundes - wie auch hier im Dienstvertrag der Parteien geschehen - begegnet danach keinen Bedenken (BGH NJW-RR 1995, 416;… Schaub/Linck, a.a.O., Rd.65;… Palandt/Putzo, a.a.O., § 626 Rd.32).

    Schließlich steht auch die vertragliche Vereinbarung, wonach "Nur die schriftlich mitgeteilten Gründe ... zur Rechtfertigung der Kündigung dienen" können, einem Nachschieben von - dem Dienstberechtigten jedenfalls zum Zeitpunkt der Kündigungserklärung noch unbekannten - Gründen nicht entgegen, da dies eine unabänderliche Festlegung auf den Kündigungsgrund zurzeit der Kündigungserklärung erfordern würde, was eine unzumutbare und damit unzulässige Einschränkung des Rechts zur Kündigung zur Folge hätte (vgl. BGH NJW-RR 1995, 416).

  • OLG Jena, 01.12.1998 - 5 U 1501/97

    Kenntnis des zur Kündigung befugten Organs ; Erfordernis des wichtigen Grundes; …

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  • LG Mannheim, 24.06.2020 - 14 O 140/19

    Kündigung durch Facebook wegen Unterstützung von Hassorganisation

    Seine Nichterfüllung berührt die Wirksamkeit der Kündigung auch nachträglich nicht rückwirkend (…vgl. BT-Drucks. V/4376, S. 3; BGH, Urt. v. 16.01.1995, II ZR 26/94, NJW-RR 1995, 416, 417;… BAG, Urt. v. 17.08.1972, 2 AZR 415/71, BeckRS 9998, 151382;… MüKoBGB/Henssler, 8. Aufl. 2020, § 626 Rn. 74 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 29.08.2019 - 10 U 214/18

    Durchsetzung der Ansprüche eines Vertragshändlers auf Zahlung von Boni

    Es kann vertraglich weder ausgeschlossen noch beschränkt werden (BGH…, Urt. vom 24.5.1984 - IX ZR 149/83 - und vom 16.1.1995 - II ZR 26/94;… Henssler in: MünchKomm-BGB, § 626 BGB, Rn. 48 und 53 mwN.;… Palandt-Weidenkaff, § 626 BGB, Rn. 2); insbesondere kann es nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen ausgeschlossen werden (…BGH, Versäumnisurt. vom 8.2.2012 - XII ZR 42/10 - Rn. 27 mwN.).
  • BGH, 14.12.1995 - III ZR 5/95

    Schadensersatzanspruch eines Maklers

    Daß diese älteren Vorgänge in dem Kündigungsschreiben der Beklagten nicht besonders erwähnt worden sind, ist dabei unschädlich (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 1995 - II ZR 26/94 - BGHR BGB § 626 Abs. 1 - Kündigungserklärung 1).
  • OLG Jena, 21.02.2001 - 7 U 651/00

    Nichtigkeit der außerordentlichen Kündigung; Vertragliche Vereinbarung des …

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