Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Zur Verjährung von Rundfunkgebührenforderungen - zur zeitlichen Anwendbarkeit der zum 01.04.2005 von 4 auf regelmäßig 3 Jahre verkürzten Verjährungsfrist des § 4 Abs 4 RdFunkGebStV
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
Art. 169 EGBGB; Art. 229 § 6 EGBGB; § 4 Abs. 4 RGebStV
Anwendung der Vorschriften des Einführungsgesetzbuches zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) bei Verkürzung geltender Verjährungsfristen durch ein Gesetz; Anwendung der im Zeitpunkt der Geltendmachung einer Forderung geltenden Frist auf noch nicht verjährte Ansprüche bei ... - Judicialis
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anwendung der Vorschriften des Einführungsgesetzbuches zum Bürgerlichen Gesetzbuch ( EGBGB ) bei Verkürzung geltender Verjährungsfristen durch ein Gesetz; Anwendung der im Zeitpunkt der Geltendmachung einer Forderung geltenden Frist auf noch nicht verjährte Ansprüche bei ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anwendung der Vorschriften des Einführungsgesetzbuches zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) bei Verkürzung geltender Verjährungsfristen durch ein Gesetz; Anwendung der im Zeitpunkt der Geltendmachung einer Forderung geltenden Frist auf noch nicht verjährte Ansprüche bei ...
Verfahrensgang
- VG Osnabrück, 08.08.2007 - 2 A 358/06
- OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2010, 135 (Ls.)
- DVBl 2010, 62
- DÖV 2010, 236
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (8)
- VGH Baden-Württemberg, 26.04.2007 - 2 S 290/07
Rundfunkgebühren; Einwand der Verjährung
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Der Lauf der Verjährungsfrist begann entsprechend § 201 BGB in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Rundfunkgebührenforderung entstanden ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 26.4.2007 - 2 S 290/07 - Hahn/Vesting, Beck'scher Kommentar zum Rundfunkrecht, 2. Aufl., RGebStV, § 4 Rn. 54 f.).Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt entsprechend § 199 Abs. 1 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger (Landesrundfunkanstalt) von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 26.4.2007 - 2 S 290/07 -).
- BVerwG, 10.03.2004 - 7 AV 4.03
Berufungszulassung; Zulassungsgründe; ernstliche Zweifel; tragende …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit eines Urteils im Sinne des § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO liegen dann nicht vor, wenn lediglich einzelne Rechtssätze, tatsächliche oder unterlassene Feststellungen zu Zweifeln Anlass geben, das Urteil aber im Ergebnis aus anderen Gründen offensichtlich richtig ist (BVerwG, Beschl. v. 10.3.2004 - 7 AV 4.03 -, NVwZ-RR 2004, 542, 543). - OVG Hamburg, 18.12.2008 - 4 Bf 337/07
Verpackte Rundfunkempfänger zum Verkauf; Rundfunkgebührenpflicht
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Rundfunkteilnehmer ist dementsprechend nach gefestigter Rechtsprechung, wer die rechtlich gesicherte tatsächliche Verfügungsmacht über das Rundfunkempfangsgerät besitzt und damit die Möglichkeit hat, das Gerät zu nutzen, d. h. insbesondere über seinen Einsatz und die Programmwahl tatsächlich verantwortlich zu bestimmen (vgl. Senatsbeschl. v. 9.5.2008 - 4 LA 611/07 - Hamburgisches OVG, Urt. v. 18.12.2008 - 4 Bf 337/07 -, NordÖR 2009, 124 f.;… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 8.5.2008 - 2 S 700/07 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 2.3.2007 - 19 A 378/06 -).
- VGH Baden-Württemberg, 08.05.2008 - 2 S 700/07
Rundfunkgebühren; Verkauf von originalverpackten Empfangsgeräten durch …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Rundfunkteilnehmer ist dementsprechend nach gefestigter Rechtsprechung, wer die rechtlich gesicherte tatsächliche Verfügungsmacht über das Rundfunkempfangsgerät besitzt und damit die Möglichkeit hat, das Gerät zu nutzen, d. h. insbesondere über seinen Einsatz und die Programmwahl tatsächlich verantwortlich zu bestimmen (…vgl. Senatsbeschl. v. 9.5.2008 - 4 LA 611/07 - Hamburgisches OVG, Urt. v. 18.12.2008 - 4 Bf 337/07 -, NordÖR 2009, 124 f.; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 8.5.2008 - 2 S 700/07 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 2.3.2007 - 19 A 378/06 -). - BAG, 23.01.1997 - 8 AZR 58/96
Intertemporales Privatrecht - Ausschlußfristen
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
In dieser Regelung findet ein Rechtsgedanken Niederschlag, der wegen seiner Allgemeingültigkeit auch auf andere Gesetzesänderungen anzuwenden ist (…BGH, Urt. v. 29.1.1982 - V ZR 157/81 -, NJW 1982, 2385; BAG, Urt. v. 23.1.1997 - 8 AZR 58/96 -, NZA 1998, 197;… Soergel, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 11. Aufl., EGBGB, Art. 169 Rn. 2 jeweils m.w.N.; vgl. auch die spezielle Ausprägung dieses allgemeinen Rechtsgedankens in Art. 229 § 6 Abs. 1 und 4 EGBGB). - BGH, 29.01.1982 - V ZR 157/81
Nachbarrecht - Verjährung - Grenzabstand - Beginn der Verjährungsfrist - …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
In dieser Regelung findet ein Rechtsgedanken Niederschlag, der wegen seiner Allgemeingültigkeit auch auf andere Gesetzesänderungen anzuwenden ist (BGH, Urt. v. 29.1.1982 - V ZR 157/81 -, NJW 1982, 2385;… BAG, Urt. v. 23.1.1997 - 8 AZR 58/96 -, NZA 1998, 197;… Soergel, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 11. Aufl., EGBGB, Art. 169 Rn. 2 jeweils m.w.N.; vgl. auch die spezielle Ausprägung dieses allgemeinen Rechtsgedankens in Art. 229 § 6 Abs. 1 und 4 EGBGB). - OVG Nordrhein-Westfalen, 02.03.2007 - 19 A 378/06
Festsetzung von Rundfunkgebühren für zum Verkauf angebotene Rundfunkgeräte eines …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Rundfunkteilnehmer ist dementsprechend nach gefestigter Rechtsprechung, wer die rechtlich gesicherte tatsächliche Verfügungsmacht über das Rundfunkempfangsgerät besitzt und damit die Möglichkeit hat, das Gerät zu nutzen, d. h. insbesondere über seinen Einsatz und die Programmwahl tatsächlich verantwortlich zu bestimmen (…vgl. Senatsbeschl. v. 9.5.2008 - 4 LA 611/07 - Hamburgisches OVG, Urt. v. 18.12.2008 - 4 Bf 337/07 -, NordÖR 2009, 124 f.; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 8.5.2008 - 2 S 700/07 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 2.3.2007 - 19 A 378/06 -). - OVG Niedersachsen, 09.05.2008 - 4 LA 611/07
Rundfunkgebührenpflicht im Rahmen des Verkaufs von Rundfunkempfangsgeräten in …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 20.11.2009 - 4 LA 709/07
Rundfunkteilnehmer ist dementsprechend nach gefestigter Rechtsprechung, wer die rechtlich gesicherte tatsächliche Verfügungsmacht über das Rundfunkempfangsgerät besitzt und damit die Möglichkeit hat, das Gerät zu nutzen, d. h. insbesondere über seinen Einsatz und die Programmwahl tatsächlich verantwortlich zu bestimmen (vgl. Senatsbeschl. v. 9.5.2008 - 4 LA 611/07 - Hamburgisches OVG, Urt. v. 18.12.2008 - 4 Bf 337/07 -, NordÖR 2009, 124 f.;… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 8.5.2008 - 2 S 700/07 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 2.3.2007 - 19 A 378/06 -).
- OVG Sachsen, 05.05.2021 - 5 A 376/20
Rundfunkbeitrag; Nebenwohnung; Ehegatte; Übergangsregelung
Aus der entsprechenden Anwendung der §§ 267, 366 BGB ergibt sich, dass es ausreicht, wenn nach dem objektiven Empfängerhorizont durch die Zahlung die Beitragsschuld der herangezogenen Person getilgt werden soll (…vgl. OVG Bremen, Beschl. v. 10. März 2021 - 1 LA 336/20 -, juris Rn. 13; NdsOVG, Beschl. v. 20. November 2009 - 4 LA 709/07 -, juris Rn. 8). - VG Lüneburg, 09.05.2022 - 3 A 371/21
Anzeigepflicht; Aufrechnung; Für-Zahler; Rundfunkbeitrag
Erfolgt eine Zahlung der Rundfunkbeiträge unter fortlaufender Verwendung von dessen Beitragskontonummer irrtümlich für einen anderen Rundfunkbeitragspflichtigen (sog. "Für-Zahler") wird der Zahlende nicht von der eigenen Rundfunkbeitragspflicht frei (…vgl. OVG Bremen, Beschl. v. 10.03.2021 - 1 LA 336/20 -, juris Rn. 5; zum Rundfunkgebührenrecht Nds. OVG, Beschl. v. 20.11.2009 - 4 LA 709/07 -, juris Rn. 8).Eine Aufrechnung kann auch gegenüber dem Leistungsgebot, mit welchem die Zahlung der festgesetzten Forderung verlangt wird (§ 254 Abs. 1 Abgabenordnung - AO -), zu beachten sein (offengelassen: Nds. OVG, Beschl. v. 20.22.2009 - 4 LA 709/07 -, juris Rn. 8), auch wenn sie im Rahmen der Anfechtung einer Abgabenfestsetzung grundsätzlich unbeachtlich ist (…vgl. Schoch/Schneider, VwGO, Stand: Juli 2021, § 167 Rn. 64 ff.).
- VGH Baden-Württemberg, 01.08.2022 - 2 S 3368/21
Rundfunkbeitragspflicht und Tilgungsbestimmung in Fürzahlerfällen
Rn. 31 1. Für die Beurteilung der Frage, ob durch eine Zahlung die eigene Rundfunkbeitragsschuld getilgt oder - als sogenannter Fürzahler - auf die Beitragsschuld eines Dritten geleistet wird, ist die Regelung in § 267 BGB entsprechend anzuwenden (…vgl. zur entsprechenden Anwendbarkeit im öffentlichen Recht Grüneberg in Grüneberg, BGB, 81. Aufl., § 267 Rn. 1;… Krüger in MüKo, BGB, 9. Aufl., § 267 Rn. 3; für das Rundfunkgebühren-/Rundfunkbeitragsrecht OVG Bremen…, Beschluss vom 10.03.2021 - 1 LA 336/20 - juris Rn. 3; VG Saarlouis…, Urteil vom 08.09.2019 - 6 K 1219/17 - juris Rn. 25; vgl. auch Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 20.11.2009 - 4 LA 709/07 - juris Rn. 8).
- VG Hannover, 09.01.2012 - 7 A 820/11
Rundfunkgebühren bei Scheinanschrift
Rn. 24 In der Rechtsprechung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts ist geklärt (Beschluss vom 20.11.2009 - 4 LA 709/07 - NVwZ-RR 2010, S. 135 Ls - www.dbovg.niedersachsen.de), dass bei einer Veränderung der Verjährungsfristen auf die noch nicht verjährten Ansprüche die neue, im Zeitpunkt der Geltendmachung einer Forderung maßgebliche Frist entsprechend Art. 169 Abs. 1 Sätze 1 und 2 EGBGB anzuwenden ist. - VG Düsseldorf, 19.10.2022 - 27 K 5670/20 Aus der entsprechenden Anwendung der §§ 267, 366 BGB ergibt sich, dass es ausreicht, wenn nach dem objektiven Empfängerhorizont durch die Zahlung die Beitragsschuld der herangezogenen Person getilgt werden soll (…vgl. OVG Bremen, Beschl. v. 10. März 2021 - 1 LA 336/20 -, juris Rn. 13; NdsOVG, Beschl. v. 20. November 2009 - 4 LA 709/07 -, juris Rn. 8).
- VG Saarlouis, 18.09.2019 - 6 K 1219/17
Erfüllung der eigenen Rundfunkbeitragspflicht oder derjenigen eines anderen …
zur entsprechenden Anwendbarkeit im öffentlichen Recht etwa Fetzer in MüKo-BGB, 8. Aufl. 2019, § 366 Rn. 8; vgl. auch OVG Lüneburg, Beschl. v. 20.11.2009, 4 LA 709/07, juris Rn. 8. - OVG Sachsen, 06.08.2015 - 3 A 61/14
Rundfunkgebührenpflicht des Haushaltsvorstands
Für die gemeinsam genutzten Geräte im gemeinsamen Haushalt ist der Haushaltsvorstand gebührenpflichtig (vgl. OVG Lüneburg, Beschl. v. 20. November 2009 - 4 LA 709/07 -, juris Rn. 7). - VG Schleswig, 13.11.2014 - 12 A 152/13
Haftung des Soldaten wegen fahrlässiger Pflichtverletzung - Verjährung
Rn. 31 Die gegenwärtige Fassung des § 24 SG enthält indes eine mit der obigen Regelung vergleichbare Bestimmung nicht mehr, so dass - weil Übergangsvorschriften nicht existieren - grundsätzlich die neue, im Zeitpunkt der Geltendmachung einer Forderung maßgebliche Frist anzuwenden ist (OVG Lüneburg, Beschluss vom 20. November 2011 - 4 LA 709/07; BGH, Urteil vom 15. Dezember 2005 -I ZR 9/03 - beide juris), was hier dazu führen würde, insoweit die zivilrechtlichen Regelungen über die Verjährung heranzuziehen. - VG Schwerin, 10.10.2011 - 6 A 650/08
Rundfunkgebühren; Bereithalten von Rundfunkempfangsgeräte in Ferienwohnungen; …
Rn. 32 Welche dieser Verjährungsregelungen inwieweit anzuwenden ist, insbesondere auf die Fallkonstellation, dass Rundfunkgebührenforderungen, die vor dem Zeitpunkt der Rechtsänderung am 1. April 2005 entstanden sind, erst nach diesem Zeitpunkt geltend gemacht werden (vgl. hierzu auch OVG Lüneburg, Beschl. v. 20.11.2009, Az. 4 LA 709/07, juris), kann hier letztlich unentschieden bleiben. - VG Schwerin, 16.11.2011 - 6 A 650/08
Rundfunkgebühren; Rundfunkempfangsgeräte in Ferienwohnungen; Indizwirkung von …
Rn. 32 Welche dieser Verjährungsregelungen inwieweit anzuwenden ist, insbesondere auf die Fallkonstellation, dass Rundfunkgebührenforderungen, die vor dem Zeitpunkt der Rechtsänderung am 1. April 2005 entstanden sind, erst nach diesem Zeitpunkt geltend gemacht werden (vgl. hierzu auch OVG Lüneburg, Beschl. v. 20.11.2009, Az. 4 LA 709/07, juris), kann hier letztlich unentschieden bleiben. - VG Greifswald, 08.11.2011 - 2 A 82/09
Verjährung von Rundfunkgebührenansprüchen
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- rechtsportal.de
Auswirkung einer verzögert abgegebenen Erledigungserklärung auf die Kostentragung
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)
Versetzung (Schüler) - Erledigungserklärungen und Kostenentscheidung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Auswirkung einer verzögert abgegebenen Erledigungserklärung auf die Kostentragung
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf - 18 L 1204/09
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 62
- DÖV 2010, 196
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 22.01.1993 - 8 C 40.91
Heranziehung zu Erschließungsbeiträgen - Vorliegen einer selbstständigen, …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
BVerwG, Urteil vom 22.1.1993 - 8 C 40.91 -, NVwZ 1993, 979 f = juris, Rdn. 15. - OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2003 - 8 B 82/03
Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer übereinstimmenden …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
hierzu OVG NRW, Beschluss vom 26.3.2003 - 8 B 82/03 -, NVwZ-RR 2003, 701 = juris, m. w. N. (zur Erledigung "zwischen den Instanzen"); Neumann, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl., § 161 Rdnr. 53; Clausing, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, VwGO, § 161 Rdnr. 19 f.; a. A. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.4.2006 - 18 B 595/06 - und vom 31.5.2002 - 21 B 931/02 -, NVwZ-RR 2002, 895. - OVG Nordrhein-Westfalen, 31.05.2002 - 21 B 931/02
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
hierzu OVG NRW, Beschluss vom 26.3.2003 - 8 B 82/03 -, NVwZ-RR 2003, 701 = juris, m. w. N. (zur Erledigung "zwischen den Instanzen"); Neumann, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl., § 161 Rdnr. 53; Clausing, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, VwGO, § 161 Rdnr. 19 f.; a. A. OVG NRW, Beschlüsse vom 24.4.2006 - 18 B 595/06 - und vom 31.5.2002 - 21 B 931/02 -, NVwZ-RR 2002, 895. - VGH Bayern, 08.04.1987 - 7 CS 87.00281
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
Bay.VGH, Beschlüsse vom 8.4.1987 - 7 CS 87.00281 -, BayVBl. 1987, 636, und vom 20.4.1978 - Nr. 16 II 78 -, BayVBl. 1979, 618 f. - VGH Bayern, 12.12.1996 - 26 B 93.3844
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2009 - 19 B 1400/09
hierzu Bay. VGH, Beschluss vom 12.12.1996 - 26 B 93.3844 -, juris, Rdn. 14.
- OVG Thüringen, 28.11.2017 - 2 EO 524/17
Konkurrentenstreitverfahren um die Besetzung einer Beförferungstelle als …
Soweit in der obergerichtlichen Rechtsprechung zum Teil vertreten wird, dass für eine nach Eintritt der Erledigung eingelegte Beschwerde mit dem Ziel, das Verfahren für erledigt zu erklären und auf diese Weise eine günstigere Kostenentscheidung zu erhalten, ein Rechtsschutzbedürfnis bestehe (vgl. SächsOVG, Beschluss vom 20. August 2009 - 5 B 265/09 - SächsVBl. 2010, 287; OVG NRW, Beschlüsse vom 26. März 2003 - 8 B 82/03 - NVwZ-RR 2003, 701 und vom 27. Oktober 2009 - 19 B 1400/09 - DVBl. 2010, 62; a. A.: zur Nichtzulassung der Beschwerde HessVGH, Beschluss vom 25. Juli 1997 - 14 TZ 1391/97 - DVBl. 1998, 243; OVG Berlin, Beschluss vom 15. September 1997 - 2 SN 11.97 - NVwZ 1998, 85; zur Unzulässigkeit der Beschwerde mangels Rechtsschutzbedürfnis: OVG Bln-Brdbg, Beschluss vom 26. August 2016 - OVG 12 S 37.16 - juris; OVG Saarl, Beschluss vom 19. Januar 2016 - 2 B 223/15 - NVwZ-RR 2016, 528; Beschluss des Senats vom 29. August 2010 - 2 EO 1079/10 - n. v.; OVG Bremen, Beschluss vom 23. März 2010 - 2 B 449/09 - NordÖR 2010, 369; BayVGH, Beschluss vom 25. Februar 2009 - 9 CS 08.2162 - juris; VGH Ba.-Wü., Beschluss vom 7. Dezember 2009 - 1 S 1342/09 - NVwZ-RR 2010, 416; OVG NRW, Beschluss vom 31. Mai 2002 - 21 B 931/02 - NVwZ-RR 2002, 895), lässt sich der Beschwerdebegründung nicht entnehmen, dass der Antragsgegner mit der Beschwerde, soweit sie den Beigeladenen zu 2) betrifft, ein solches Ziel gerade verfolgen will. - VGH Baden-Württemberg, 05.08.2020 - 4 S 1045/20
Freihalteerklärung in beamtenrechtlichen Konkurrentenstreitverfahren; Beschwerde …
Es ist in der Rechtsprechung bereits umstritten, ob im Falle einer Erledigung "zwischen den Instanzen" eine Beschwerde in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes zulässig ist (…vgl. einerseits VGH Bad.-Württ., Beschlüsse vom 06.02.2020 - 1 S 3300/19 -, Juris Rn. 20 ff. …und vom 07.12.2009 - 1 S 1342/09 -, Juris Rn. 3; andererseits OVG NRW, Beschluss vom 27.10.2009 - 19 B 1400/09 -, Juris Rn. 3 f.;… umfangreiche Nachweise bei OVG B.-B., Beschluss vom 26.08.2016 - OVG 12 S 37.16 -, Juris Rn. 2.).Rn. 6 Der Zulässigkeit steht auch nicht entgegen, dass das erledigende Ereignis hier nicht "zwischen den Instanzen", sondern in Form der in erster Instanz abgegebenen Erklärungen der Antragsgegnerin bereits vor Ergehen der erstinstanzlichen Entscheidung eingetreten ist, denn das Prozessrecht begründet grundsätzlich keine Pflicht zur unverzüglichen Reaktion auf den Eintritt des erledigenden Ereignisses (vgl. BVerwG…, Urteil vom 22.01.1993 - 8 C 40.91 -, Juris Rn. 15; speziell für Eilverfahren OVG NRW, Beschluss vom 27.10.2009 - 19 B 1400/09 -, Juris Rn. 5 ff.; Bay. VGH, Beschluss vom 08.04.1987 - 7 CS 87.00281 -).
- OVG Berlin-Brandenburg, 26.08.2016 - 12 S 37.16
Kein Rechtsschutzbedürfnis für eine Beschwerde mit dem Ziel der Herbeiführung …
Der in der Rechtsprechung und Literatur vertretenen Gegenauffassung (vgl. u.a. OVG Bautzen…, Beschluss vom 20. August 2009 - 5 B 265/09 - SächsVBl 2010, 287, juris Rn. 14;… OVG Münster, Beschlüsse vom 26. März 2003 - 8 B 82/03 - NVwZ-RR 2003, 701, juris Rn. 7 ff. und vom 27. Oktober 2009 - 19 B 1400/09 - DVBl 2010, 62, juris Rn. 3;… Kopp/Schenke, VwGO, 20. Aufl. 2014, § 146 Rn. 42 je m.w.N), auf die sich der Antragsgegner beruft, schließt sich der Senat nicht an.
- OVG Bremen, 23.03.2010 - 2 B 449/09
Erledigung zwischen den Instanzen
Weil die Beschwerde sich nicht allein gegen die Kostenentscheidung des Verwaltungsgerichts richte, hindere auch § 158 Abs. 1 VwGO die Beschwerdeeinlegung nicht (OVG Münster, Beschl. vom 27.10.2009 - 19 B 1400/09 - [...];… weiterhin: Kopp, VwGO , 15. Aufl., Vorbem. § 124 Rz. 43; offen gelassen von Nds. OVG, Beschl. vom 08.01.2007 - 7 ME 187/06 - [...]). - VG Kassel, 22.02.2018 - 1 K 302/17
Betätigung für die OLF; inländische Fluchtalternative für Oromo; …
So können etwa Mehrkosten, die durch die verzögerte Abgabe einer Erledigungserklärung entstehen, einem Beteiligten nach § 155 Abs. 4 VwGO auferlegt werden (…OVG Rh-Pf, Beschl. v. 13.08.2013, 6 A 10224/13, Rn. 15 - juris; OVG NRW BeckRS 2009, 41360). - OVG Nordrhein-Westfalen, 08.01.2021 - 19 B 2010/20 Rn. 5 BVerwG, Urteile vom 12. April 2001 - 2 C 16.00 -, BVerwGE 114, 149, juris, Rn. 12, und vom 22. Januar 1993 - 8 C 40.91 -, NVwZ 1993, 979, juris, Rn. 14 ff.; Beschluss vom 29. Juli 2003 - 1 B 291.02 -, NVwZ 2004, 353, juris, Rn. 8 ff.; OVG NRW, Beschlüsse vom 27. Oktober 2009 - 19 B 1400/09 -, DVBl. 2010, 62, juris, Rn 3 f., vom 7. April 2008 - 19 B 154/08 -, juris, Rn. 10 ff. m. w. N., und vom 26. März 2003 - 8 B 82/03 -, NWVBl. 2003, 398, juris, Rn. 4 ff. m. w. N.; Neumann/Schaks, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 158 Rn. 22, § 161 Rn. 52 f.; Clausing, in: Schoch/Schneider, VwGO, 39. Lfg.
- OVG Rheinland-Pfalz, 13.08.2013 - 6 A 10224/13
Erledigungserklärung des Klägers in erster Instanz; Anschluss des Beklagten im …
Andererseits war nach dem Rechtsgedanken des § 155 Abs. 4 VwGO bei der Billigkeitsentscheidung zu berücksichtigen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Kosten durch einen Beteiligten verursacht wurden (vgl. OVG NW, 19 B 1400/09, DVBl 2010, 62, juris; BayVGH, 26 B 93.3844, juris; BayVGH, 7 CS 87.00281, BayVBl 1987, 636, juris).
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Rechtsprechung
| OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
Erforderlichkeit eines Antrags auf Zuziehung des Personalrates vor einer beabsichtigten Maßnahme (hier: Ruhestandsversetzung); Regelungsinhalt des § 66 Nr. 8 Personalvertretungsgesetz Sachsen-Anhalt (PersVG LSA); Fristgebundenheit der Anträge nach § 78 Abs. 2 S. 2 Hs. 1 ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- OVG Sachsen-Anhalt (Leitsatz)
Folgen der Nichtbeteiligung der Personalvertretung bei Versetzung eines Beamten in den Ruhestand trotz entsprechenden Antrages des Beamten
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erforderlichkeit eines Antrags auf Zuziehung des Personalrates vor einer beabsichtigten Maßnahme (hier: Ruhestandsversetzung); Regelungsinhalt des § 66 Nr. 8 Personalvertretungsgesetz Sachsen-Anhalt (PersVG LSA); Fristgebundenheit der Anträge nach § 78 Abs. 2 S. 2 Hs. 1 ...
Verfahrensgang
- VG Halle, 12.08.2009 - 5 A 252/07
- OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 62
- DÖV 2010, 191
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (21)
- BVerwG, 23.02.1989 - 2 C 76.86
Entlassung eine Beamten auf Probe - Unterbliebene Personalrats-Mitwirkung - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 23. Februar 1989 in dem Verfahren 2 C 76.86 ( BVerwGE 81, 277 ) ist - entgegen der Auffassung der Beklagten - auf die hier maßgebliche Rechtslage nicht anwendbar.Die Zulassung der Berufung rechtfertigt sich ferner nicht wegen der von der Beklagten gemäß § 124 Abs. 2 Nr. 4 VwGO geltend gemachten Abweichung der angefochtenen Entscheidung von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 23. Februar 1989 in dem Verfahren 2 C 76.86 ( BVerwGE 81, 277 ).
Im Übrigen beruhen die Annahmen der Beklagten - wie bereits ausgeführt - auf einem Fehlverständnis des bundesverwaltungsgerichtlichen Urteiles vom 23. Februar 1989 in dem Verfahren 2 C 76.86 ( BVerwGE 81, 277 ).
- OVG Sachsen-Anhalt, 04.01.2006 - 1 L 181/05
Versetzung eines Beamten in den Ruhestand
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Überdies schiede die Nachholung des personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahrens im vorliegenden Fall auch deswegen aus, weil die Rechtmäßigkeit der Zurruhesetzung eines Beamten wegen Dienstunfähigkeit ohne seinen Antrag sich danach beurteilt, ob die zuständige Behörde im Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung - gegebenenfalls des Widerspruchsbescheides - nach den ihr zur Verfügung stehenden Erkenntnissen annehmen durfte, dass der Betroffene dauernd dienstunfähig ist ( so ausdrücklich: BVerwG, Beschluss vom 27. November 2008 - Az.: 2 B 32.08 -, veröffentlicht bei [...] [m.w.N.]; siehe ebenfalls: OVG LSA, Beschluss vom 28. Januar 2009 - Az.: 1 M 164/08 - und Beschluss vom 4. Januar 2006 - Az.: 1 L 181/05 -, jeweils veröffentlicht bei [...] [m.w.N.] ).Eine Halbierung des Streitwertes gemäß § 52 Abs. 5 Satz 2 GKG scheidet aus, da diese Regelung lediglich Streitigkeiten erfasst, die den Zeitpunkt der Versetzung in den Ruhestand, also ein einzelnes Element innerhalb des Ruhestandsverfahrens, zum Streitgegenstand haben, nicht aber Streitigkeiten, in denen - wie im gegebenen Fall - die Versetzung in den Ruhestand grundsätzlich in Streit steht ( siehe nunmehr auch: BVerwG, Beschluss vom 30. Juli 2009 - Az.: 2 B 30.09 -, zitiert nach [...]; so schon: OVG LSA, Beschluss vom 4. Januar 2006 - Az.: 1 L 181/05 -, veröffentlicht bei [...]; zuletzt: Beschluss vom 22. April 2009 - Az.: 1 L 35/09 - ).
- BVerwG, 09.12.1999 - 2 C 4.99
Belehrungspflicht des Dienstherrn über personalvertretungs- rechtliche …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Allein aus der personalvertretungsrechtlichen Bestimmung des § 78 Abs. 2 Satz 2 BPersVG hat das Bundesverwaltungsgericht mithin geschlussfolgert, dass durch einen späteren (erst im Widerspruchsverfahren gestellten) Antrag auf Zuziehung des Personalrates die Rechtmäßigkeit der bereits getroffenen Maßnahme nicht nachträglich in Frage gestellt wird ( siehe andererseits: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 1999 - Az.: 2 C 4.99 -, BVerwGE 110, 173 ).Das Unterlassen der gebotenen Beteiligung des Personalrates hat - wie hier durch das Verwaltungsgericht in der angefochtenen Entscheidung ausgesprochen - die Aufhebung der als Verwaltungsakt ergehenden Maßnahme aufgrund einer Anfechtungsklage zur Folge ( siehe: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 1999 - Az.: 2 C 4.99 -, BVerwGE 110, 173; vgl. auch: OVG LSA, Beschluss vom 27. April 2009 - Az.: 1 M 42/09 -, veröffentlicht bei [...] ).
- OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2009 - 1 M 42/09
Zur Rückumsetzung eines Beamten bei fehlender Zustimmung des Personalrates
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Da mit dem Erlass des Widerspruchsbescheides das Verwaltungsverfahren abgeschlossen ist, kann das Beteiligungsverfahren schon prinzipiell nicht mehr nachgeholt, der Verfahrensmangel mithin nicht geheilt werden ( vgl.: OVG LSA, Beschluss vom 27. April 2009 - Az.: 1 M 42/09 -, veröffentlicht bei [...] [m.w.N.] ).Das Unterlassen der gebotenen Beteiligung des Personalrates hat - wie hier durch das Verwaltungsgericht in der angefochtenen Entscheidung ausgesprochen - die Aufhebung der als Verwaltungsakt ergehenden Maßnahme aufgrund einer Anfechtungsklage zur Folge ( siehe: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 1999 - Az.: 2 C 4.99 -, BVerwGE 110, 173; vgl. auch: OVG LSA, Beschluss vom 27. April 2009 - Az.: 1 M 42/09 -, veröffentlicht bei [...] ).
- BVerwG, 30.07.2009 - 2 B 30.09
Streitwert, Beamtenrecht, Versetzung in den Ruhestand; Zeitpunkt der Versetzung …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Eine Halbierung des Streitwertes gemäß § 52 Abs. 5 Satz 2 GKG scheidet aus, da diese Regelung lediglich Streitigkeiten erfasst, die den Zeitpunkt der Versetzung in den Ruhestand, also ein einzelnes Element innerhalb des Ruhestandsverfahrens, zum Streitgegenstand haben, nicht aber Streitigkeiten, in denen - wie im gegebenen Fall - die Versetzung in den Ruhestand grundsätzlich in Streit steht ( siehe nunmehr auch: BVerwG, Beschluss vom 30. Juli 2009 - Az.: 2 B 30.09 -, zitiert nach [...]; so schon: OVG LSA, Beschluss vom 4. Januar 2006 - Az.: 1 L 181/05 -, veröffentlicht bei [...]; zuletzt: Beschluss vom 22. April 2009 - Az.: 1 L 35/09 - ). - BVerfG, 23.06.2000 - 1 BvR 830/00
Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung im …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Da gemäß § 124a Abs. 4 Satz 4, Abs. 5 Satz 2 VwGO der Zulassungsgrund zudem in der gebotenen Weise darzulegen ist, erfordert dies, dass ein einzelner tragender Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung mit schlüssigen Gegenargumenten in Frage gestellt wird ( BVerfG, Beschluss vom 23. Juni 2000 - Az.: 1 BvR 830/00 -, DVBl. 2000, 1458 ). - BVerwG, 19.08.1997 - 7 B 261.97
Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der Grundsatzbedeutung - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Hierbei sind - neben der Sichtung und Durchdringung des Prozessstoffes, welche die Begründung erkennen lassen muss - die genannten Voraussetzungen für die Zulassung des Rechtsmittels in der Weise unter Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung, der einschlägigen Rechtsprechung sowie unter Angabe der maßgeblichen tatsächlichen und/oder rechtlichen Überlegungen zu erläutern und aufzuarbeiten, dass das Berufungsgericht hierdurch in die Lage versetzt wird, anhand der Antragsschrift darüber zu befinden, ob die Zulassung des Rechtsmittels gerechtfertigt ist (… OVG LSA, a.a.O. [m.w.N.]; vgl. zudem: BVerwG, Beschluss vom 19. August 1997 - Az.: 7 B 261.97 -, Buchholz 310 VwGO § 133 (n.F.) Nr. 26, Beschluss vom 9. März 1993 - Az.: 3 B 105.92 -, NJW 1993, 2825 ). - BVerwG, 10.03.2004 - 7 AV 4.03
Berufungszulassung; Zulassungsgründe; ernstliche Zweifel; tragende …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Diese müssen vielmehr zugleich Zweifel an der Richtigkeit des Ergebnisses begründen ( BVerwG, Beschluss vom 10. März 2004 - 7 AV 4.03 -, Buchholz 310 § 124 VwGO Nr. 33 ). - BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61
Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
"Dargelegt" im Sinne der genannten Vorschrift ist eine grundsätzliche Bedeutung nur dann, wenn in der Antragsbegründung eine konkrete rechtliche oder tatsächliche Frage formuliert und zugleich substantiiert vorgetragen wird, inwiefern der Klärung dieser Frage eine im Interesse der Rechtssicherheit, Vereinheitlichung oder Fortbildung des Rechts über den Einzelfall hinausgehende grundsätzliche Bedeutung zukommt und warum es auf die Klärung der zur Überprüfung gestellten Frage im konkreten Fall entscheidungserheblich ankommt (… OVG LSA, a.a.O. [m.w.N.]; vgl. zudem BVerwG, Beschluss vom 2. Oktober 1961, BVerwGE 13, 90, vom 9. März 1993, Buchholz 310 § 133 n.F. VwGO Nr. 11, Beschluss vom 10. November 1992, Buchholz 303 § 314 ZPO Nr. 5 ). - BVerwG, 09.03.1993 - 3 B 105.92
Revision - Zulassungsbeschwerde - Beschwerdebegründung
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 06.11.2009 - 1 L 73/09
Hierbei sind - neben der Sichtung und Durchdringung des Prozessstoffes, welche die Begründung erkennen lassen muss - die genannten Voraussetzungen für die Zulassung des Rechtsmittels in der Weise unter Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung, der einschlägigen Rechtsprechung sowie unter Angabe der maßgeblichen tatsächlichen und/oder rechtlichen Überlegungen zu erläutern und aufzuarbeiten, dass das Berufungsgericht hierdurch in die Lage versetzt wird, anhand der Antragsschrift darüber zu befinden, ob die Zulassung des Rechtsmittels gerechtfertigt ist (… OVG LSA, a.a.O. [m.w.N.]; vgl. zudem: BVerwG, Beschluss vom 19. August 1997 - Az.: 7 B 261.97 -, Buchholz 310 VwGO § 133 (n.F.) Nr. 26, Beschluss vom 9. März 1993 - Az.: 3 B 105.92 -, NJW 1993, 2825 ). - BVerwG, 17.07.1987 - 1 B 23.87
Einordnung von im Libanon befindlichen Palästinensern als "staatenlos" oder …
- OVG Sachsen-Anhalt, 21.01.2008 - 1 L 166/07
Die "Kürzung" des so genannten Weihnachtsgeldes in Sachsen-Anhalt ist auch für …
- OVG Sachsen-Anhalt, 03.01.2007 - 1 L 245/06
Bewilligung von Altersteilzeit im Blockmodell
- BVerwG, 27.11.2008 - 2 B 32.08
Beschäftigungsmöglichkeiten zur Abwendung einer Zurruhesetzung wegen …
- OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.2009 - 1 M 164/08
Zur Rechtmäßigkeit einer Anordnung der amtsärztlichen Untersuchung zur …
- BVerwG, 11.12.2008 - 2 B 70.08
Zulassung der Revision bei der Entscheidung über ein fehlendes Therapieangebot in …
- OVG Sachsen-Anhalt, 29.09.2008 - 1 L 159/07
Zur Gerichtsvollzieher-Bürokostenentschädigung, hier: weitere Ablieferung von …
- BVerwG, 30.10.2008 - 2 B 9.08
Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage betreffend ausgelaufenen Rechts; …
- OVG Sachsen-Anhalt, 29.09.2008 - 1 L 128/07
Zur Gerichtsvollzieher-Bürokostenentschädigung, hier: weitere Ablieferung von …
- OVG Sachsen-Anhalt, 19.04.2007 - 1 L 32/07
- BVerwG, 15.05.1993 - 4 B 75.93
Verbindlicher Ausschluss des Anliegerverkehrs mit Kraftfahrzeugen durch einen …
- VG Halle, 24.01.2018 - 5 A 236/17
Entlassung eines Landesbeamten auf Lebenszeit wegen Dienstunfähigkeit; …
Aufgrund dessen reicht es nach den landesrechtlichen Regelungen aus, wenn der Betroffene den Antrag vor Abschluss des Verwaltungsverfahrens, d. h. vor Erlass des Widerspruchsbescheides stellt (vgl. OVG LSA, Beschluss vom 6. November 2009 - 1 L 73/09 - juris, VG Halle, Urteil vom 6. November 2009 - 5 A 252/07 HAL). - VG Halle, 29.05.2013 - 5 A 103/12
Zur Neufestsetzung des Grundgehaltes eines Polizeivollzugsbeamten nach seiner …
Insoweit werde auf die Entscheidung des OVG des Landes Sachsen-Anhalt vom 6. November 2009 - 1 L 73/09 - verwiesen.Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Fall von dem Sachverhalt, der der von Seiten des Klägers angeführten Entscheidung des Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt vom 6. November 2009 (Az.:1 L 73/09) zugrunde lag.
- VG Wiesbaden, 03.05.2022 - 3 K 1246/19
Ruhestandsversetzung eines Polizeivollzugsbeamten wegen Dienstunfähigkeit
Die unterlassene Beteiligung der Personalvertretung führt zur formellen Rechtswidrigkeit des Bescheids (OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 06.11.2009 - 1 L 73/09 -, juris Rn. 13).
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 6 B 1496/09 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Personalrat Mandat Erlöschen Beförderung Aufstiegsbeamter Erprobung Laufbahnwechsel Laufbahnnachzeichnung
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
Personalrat Mandat Erlöschen Beförderung Aufstiegsbeamter Erprobung Laufbahnwechsel Laufbahnnachzeichnung
- Judicialis
LVO NRW § 40 Satz 2 Nr. 3; ; LPVG § 26 Abs. 2
- rechtsportal.de
Ermessenserwägungen über eine Gestaltung der Erprobung und Beibehaltung einer Mitgliedschaft im Personalrat der abordnenden Behörde i.R.d. Abordnung eines Beamten zum Zwecke der Erprobung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Ermessenserwägungen über eine Gestaltung der Erprobung und Beibehaltung einer Mitgliedschaft im Personalrat der abordnenden Behörde i.R.d. Abordnung eines Beamten zum Zwecke der Erprobung
Papierfundstellen
- DVBl 2010, 62
- DÖV 2010, 191
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 21.09.2006 - 2 C 13.05
Beförderung freigestellter Personalratsmitglieder; Benachteiligungsverbot für -; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 6 B 1496/09
Diese im Einklang mit früherer Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteil vom 24.6.1980 - 6 A 292/78 -, PersV 1982, 75; Beschluss vom 25.8.2003 - 1 A 2351/02 -, PersR 2004, 38; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 8.11.2004 - 2 A 10994/04.OVG -, ZfPR 2005, 8, stehende Annahme lässt sich nach der neueren Rechtsprechung des BVerwG, vgl. dessen Urteil vom 21.9.2006 - 2 C 13.05 -, BVerwGE 126, 333, nicht aufrechterhalten. - OVG Rheinland-Pfalz, 08.11.2004 - 2 A 10994/04
Erprobungszeit vor Beförderung auch für freigestelltes Personalratsmitglied
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 6 B 1496/09
Diese im Einklang mit früherer Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteil vom 24.6.1980 - 6 A 292/78 -, PersV 1982, 75; Beschluss vom 25.8.2003 - 1 A 2351/02 -, PersR 2004, 38; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 8.11.2004 - 2 A 10994/04.OVG -, ZfPR 2005, 8, stehende Annahme lässt sich nach der neueren Rechtsprechung des BVerwG, vgl. dessen Urteil vom 21.9.2006 - 2 C 13.05 -, BVerwGE 126, 333, nicht aufrechterhalten. - OVG Nordrhein-Westfalen, 25.08.2003 - 1 A 2351/02
Zulassung der Berufung wegen ernstlicher Zweifel gemäß § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 6 B 1496/09
Diese im Einklang mit früherer Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteil vom 24.6.1980 - 6 A 292/78 -, PersV 1982, 75; Beschluss vom 25.8.2003 - 1 A 2351/02 -, PersR 2004, 38; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 8.11.2004 - 2 A 10994/04.OVG -, ZfPR 2005, 8, stehende Annahme lässt sich nach der neueren Rechtsprechung des BVerwG, vgl. dessen Urteil vom 21.9.2006 - 2 C 13.05 -, BVerwGE 126, 333, nicht aufrechterhalten. - OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.1980 - 6 A 292/78
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2009 - 6 B 1496/09
Diese im Einklang mit früherer Rechtsprechung, vgl. OVG NRW, Urteil vom 24.6.1980 - 6 A 292/78 -, PersV 1982, 75; Beschluss vom 25.8.2003 - 1 A 2351/02 -, PersR 2004, 38; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 8.11.2004 - 2 A 10994/04.OVG -, ZfPR 2005, 8, stehende Annahme lässt sich nach der neueren Rechtsprechung des BVerwG, vgl. dessen Urteil vom 21.9.2006 - 2 C 13.05 -, BVerwGE 126, 333, nicht aufrechterhalten.
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