Rechtsprechung
| EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05, F-7/05 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Europäischer Gerichtshof
Violetti u.a. / Kommission
Öffentlicher Dienst - Beamte - Interne Untersuchung des OLAF - Entscheidung des OLAF, Informationen den nationalen Justizbehörden zu übermitteln - Beschwerende Maßnahme - Zulässigkeit - Verteidigungsrechte
- EU-Kommission
Violetti u.a. / Kommission
Öffentlicher Dienst - Beamte - Interne Untersuchung des OLAF - Entscheidung des OLAF, Informationen den nationalen Justizbehörden zu übermitteln - Beschwerende Maßnahme - Zulässigkeit - Verteidigungsrechte“
Kurzfassungen/Presse
- Europäischer Gerichtshof
(Pressemitteilung)
Beamtenstatut - DIE ENTSCHEIDUNG DES OLAF, DIE IM VERLAUF EINER INTERNEN UNTERSUCHUNG BEI DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION GEWONNENEN INFORMATIONEN AN NATIONALE JUSTIZBEHÖRDEN ZU ÜBERMITTELN, STELLT EINE BESCHWERENDE MASSNAHME DAR
Verfahrensgang
- EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05
- EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05
- EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05, F-7/05
- EuG, 20.05.2010 - T-261/09
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (24)
- EuG, 15.12.2005 - T-22/05
Violetti u.a. / Kommission
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 30 Die Klage F-5/05 ist ursprünglich am 11. Januar 2005 unter dem Aktenzeichen T-22/05 in das Register der Kanzlei des Gerichts erster Instanz eingetragen worden.Rn. 32 Nach Art. 114 § 1 der Verfahrensordnung des Gerichts erster Instanz, die nach Art. 3 Abs. 4 des Beschlusses 2004/752/EG, Euratom des Rates vom 2. November 2004 zur Errichtung des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (…ABl. L 333, S. 7) auf das Gericht bis zum Inkrafttreten seiner Verfahrensordnung entsprechend anwendbar ist, hat die Kommission mit besonderem Schriftsatz, der am 27. April 2005 bei der Kanzlei des Gerichts erster Instanz eingegangen ist, die Einrede erhoben, die Klage T-22/05 sei unzulässig.
Rn. 37 Mit Beschluss des Präsidenten der Vierten Kammer des Gerichts erster Instanz vom 3. Mai 2005 sind die Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 nach Art. 50 der Verfahrensordnung des Gerichts erster Instanz zu gemeinsamem schriftlichen und mündlichen Verfahren sowie zu gemeinsamer Entscheidung verbunden worden.
Rn. 38 Mit Schreiben vom 31. Mai 2005, die bei der Kanzlei des Gerichts erster Instanz am selben Tag mit Fernkopie eingegangen sind (die Urschriften sind am 2. Juni 2005 eingegangen), hat der Rat der Europäischen Union beantragt, in den Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 zur Unterstützung der Anträge der Kommission als Streithelfer zugelassen zu werden.
Rn. 40 Mit Beschluss des Präsidenten der Vierten Kammer des Gerichts erster Instanz vom 13. Juli 2005 ist der Rat in den Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 als Streithelfer zur Unterstützung der Anträge der Kommission zugelassen worden.
Rn. 41 Mit einem am 30. September 2005 mit Fernkopie bei der Kanzlei des Gerichts eingegangenen, lediglich die Zulässigkeit der verbundenen Klagen T-22/05 und T-84/05 betreffenden Streithilfeschriftsatz (die Urschrift ist am 4. Oktober 2005 eingegangen) beantragt der Rat,.
Rn. 42 Mit Beschluss vom 15. Dezember 2005 hat das Gericht erster Instanz die Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 nach Art. 3 Abs. 3 des Beschlusses 2004/752 an das Gericht verwiesen.
- EuG, 15.12.2005 - T-84/05
Schmit / Kommission
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 34 Die Klage F-7/05 ist ursprünglich am 17. Februar 2005 unter dem Aktenzeichen T-84/05 in das Register der Kanzlei des Gerichts erster Instanz eingetragen worden.Rn. 36 Nach Art. 114 § 1 der Verfahrensordnung des Gerichts erster Instanz hat die Kommission mit besonderem Schriftsatz, der am 27. April 2005 bei der Kanzlei des Gerichts erster Instanz eingegangen ist, die Einrede erhoben, die Klage T-84/05 sei unzulässig.
Rn. 37 Mit Beschluss des Präsidenten der Vierten Kammer des Gerichts erster Instanz vom 3. Mai 2005 sind die Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 nach Art. 50 der Verfahrensordnung des Gerichts erster Instanz zu gemeinsamem schriftlichen und mündlichen Verfahren sowie zu gemeinsamer Entscheidung verbunden worden.
Rn. 38 Mit Schreiben vom 31. Mai 2005, die bei der Kanzlei des Gerichts erster Instanz am selben Tag mit Fernkopie eingegangen sind (die Urschriften sind am 2. Juni 2005 eingegangen), hat der Rat der Europäischen Union beantragt, in den Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 zur Unterstützung der Anträge der Kommission als Streithelfer zugelassen zu werden.
Rn. 40 Mit Beschluss des Präsidenten der Vierten Kammer des Gerichts erster Instanz vom 13. Juli 2005 ist der Rat in den Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 als Streithelfer zur Unterstützung der Anträge der Kommission zugelassen worden.
Rn. 41 Mit einem am 30. September 2005 mit Fernkopie bei der Kanzlei des Gerichts eingegangenen, lediglich die Zulässigkeit der verbundenen Klagen T-22/05 und T-84/05 betreffenden Streithilfeschriftsatz (die Urschrift ist am 4. Oktober 2005 eingegangen) beantragt der Rat,.
Rn. 42 Mit Beschluss vom 15. Dezember 2005 hat das Gericht erster Instanz die Rechtssachen T-22/05 und T-84/05 nach Art. 3 Abs. 3 des Beschlusses 2004/752 an das Gericht verwiesen.
- EuG, 06.04.2006 - T-309/03
Camós Grau / Kommission - Untersuchung des Europäischen Amtes für …
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Bei einer derartigen Entscheidung handele es sich lediglich um eine vorbereitende Maßnahme im Hinblick auf eine abschließende Entscheidung, die die nationalen Justiz- oder Verwaltungsbehörden gegebenenfalls träfen, wobei Letztere über die Folgemaßnahmen frei entschieden und die einzigen Behörden seien, die Entscheidungen erlassen könnten, die die Rechtsstellung der von der Maßnahme betroffenen Person ändern könnten (Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofs vom 19. April 2005, Tillack/Kommission, C-521/04 P[R], Slg. 2005, I-3103; Beschlüsse des Gerichts erster Instanz vom 18. Dezember 2003, Gómez Reino/Kommission, T-215/02, Slg. ÖD 2003, I-A-345 und II-1685, und vom 13. Juli 2004, Comunidad Autónoma de Andalucía/Kommission, T-29/03, Slg. 2004, II-2923; Beschluss des Präsidenten des Gerichts erster Instanz vom 15. Oktober 2004, Tillack/Kommission, T-193/04 R, Slg. 2004, II-3575; Urteile des Gerichts erster Instanz vom 6. April 2006, Camós Grau/Kommission, T-309/03, Slg. 2006, II-1173, und vom 4. Oktober 2006, Tillack/Kommission, T-193/04, Slg. 2006, II-3995).Zwar kann der Beamte mit einer solchen Klage den durch eine Untersuchung des OLAF erlittenen Schaden ersetzt bekommen (vgl. Urteil Camós Grau/Kommission).
Rn. 95 Was die Entscheidungen des Gerichts erster Instanz in den dem Beschluss Comunidad Autónoma de Andalucía/Kommission und dem Urteil Camós Grau/Kommission zugrunde liegenden Fällen angeht, ist festzustellen, dass sich das Gericht erster Instanz in diesen Entscheidungen mit der Rechtsnatur des Berichts, mit dem das OLAF eine Untersuchung abschließt, befasst hat, und nicht mit der Einstufung einer Entscheidung wie der im vorliegenden Fall angefochtenen als beschwerende Maßnahme.
- EuGöD, 28.04.2009 - F-72/06
Verheyden / Kommission
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 47 Mit einer Klageschrift, die am 30. Juni 2006 bei der Kanzlei des Gerichts eingegangen ist, hat Herr Verheyden, ein ehemaliger Beamter, eine unter dem Aktenzeichen F-72/06 in das Register eingetragene Klage u. a. auf Aufhebung der Entscheidung, die interne Untersuchung einzuleiten, und auf Aufhebung der Entscheidung, die Informationen den italienischen Justizbehörden zu übermitteln, erhoben.Rn. 50 Mit Beschluss des Präsidenten der Ersten Kammer des Gerichts vom 13. Juni 2007 sind die verbundenen Rechtssachen F-5/05 und F-7/05 nach Art. 50 § 1 der Verfahrensordnung des Gerichts erster Instanz mit der Rechtssache F-72/06 zu gemeinsamem mündlichen Verfahren verbunden worden.
Rn. 52 Mit Beschlüssen der Ersten Kammer des Gerichts vom 2. August 2007 sind die mündliche Verhandlung in den verbundenen Rechtssachen F-5/05 und F-7/05 und die mündliche Verhandlung in der Rechtssache F-72/06 wiedereröffnet worden.
- EuGH, 19.04.2005 - C-521/04
Tillack / Kommission - Rechtsmittel - Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz - …
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Bei einer derartigen Entscheidung handele es sich lediglich um eine vorbereitende Maßnahme im Hinblick auf eine abschließende Entscheidung, die die nationalen Justiz- oder Verwaltungsbehörden gegebenenfalls träfen, wobei Letztere über die Folgemaßnahmen frei entschieden und die einzigen Behörden seien, die Entscheidungen erlassen könnten, die die Rechtsstellung der von der Maßnahme betroffenen Person ändern könnten (Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofs vom 19. April 2005, Tillack/Kommission, C-521/04 P[R], Slg. 2005, I-3103; Beschlüsse des Gerichts erster Instanz vom 18. Dezember 2003, Gómez Reino/Kommission, T-215/02, Slg. ÖD 2003, I-A-345 und II-1685, und vom 13. Juli 2004, Comunidad Autónoma de Andalucía/Kommission, T-29/03, Slg. 2004, II-2923; Beschluss des Präsidenten des Gerichts erster Instanz vom 15. Oktober 2004, Tillack/Kommission, T-193/04 R, Slg. 2004, II-3575; Urteile des Gerichts erster Instanz vom 6. April 2006, Camós Grau/Kommission, T-309/03, Slg. 2006, II-1173, und vom 4. Oktober 2006, Tillack/Kommission, T-193/04, Slg. 2006, II-3995).Demzufolge ist der behauptete immaterielle Schaden unmittelbar allein durch das Verhalten der italienischen Justizbehörden verursacht worden, die beschlossen haben, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und sodann Untersuchungsmaßnahmen durchzuführen (vgl. in diesem Sinne Urteil Tillack/Kommission, Randnr. 122).
- EuGH, 08.04.2003 - C-471/02
Gómez-Reino / Kommission - "Rechtsmittel - Verfahren des vorläufigen …
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Übrigens hat der Gerichtshof bereits entschieden, dass eine solche Verletzung der Verteidigungsrechte durch das OLAF einen Verstoß gegen die für das Untersuchungsverfahren geltenden wesentlichen Formvorschriften darstellt (Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofs vom 8. April 2003, Gómez-Reino/Kommission, C-471/02 P[R], Slg. 2003, I-3207, Randnr. 64).Rn. 101 Zu ihrer Verteidigung weist die Kommission vorab darauf hin, dass die Regeln, die das OLAF bei der Durchführung seiner internen Untersuchungen im Hinblick auf die Verteidigungsrechte zu beachten habe, zum einen diejenigen in Art. 4 Abs. 1 Satz 1 des Beschlusses 1999/396 und zum anderen diejenigen in Art. 4 Abs. 1 Satz 2 dieses Beschlusses seien, und zwar nur diese (vgl. in diesem Sinne Beschluss des Gerichts erster Instanz Gómez-Reino/Kommission, Randnr. 65).
- EuG, 23.04.2002 - T-372/00
Campolargo / Kommission
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 112 Zudem ist die Wahrung der Verteidigungsrechte in jedem gegen eine Person eingeleiteten Verfahren, das zu einer den Betreffenden beschwerenden Maßnahme führen kann, nach ständiger Rechtsprechung ein Grundprinzip des Gemeinschaftsrechts und selbst dann sicherzustellen, wenn es keine einschlägigen Verfahrensregeln gibt (vgl. Urteil des Gerichts erster Instanz vom 23. April 2002, Campolargo/Kommission, T-372/00, Slg. ÖD, I-A-49 und II-223, Randnr. 30 und die dort angeführte Rechtsprechung).Dieses Prinzip, nach dem der Betreffende von der zuständigen Behörde normalerweise vor Erlass der ihn beschwerenden Maßnahme anzuhören ist, gilt sowohl im Disziplinarbereich als auch in allen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes der Gemeinschaft (vgl. Urteil Campolargo/Kommission, Randnr. 31 und die dort angeführte Rechtsprechung).
- EuG, 28.06.1996 - T-500/93
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Im zweiten Fall muss das Verwaltungsverfahren dagegen mit einem Antrag nach Art. 90 Abs. 1 des Statuts auf Schadensersatz eingeleitet und gegebenenfalls mit einer Beschwerde gegen die ablehnende Entscheidung über den Antrag fortgesetzt werden (vgl. entsprechend Urteil des Gerichts erster Instanz vom 28. Juni 1996, Y/Gerichtshof, T-500/93, Slg. ÖD 1996, I-A-335 und II-977, Randnr. 64).Wenn aber ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer Anfechtungsklage und einer Schadensersatzklage besteht, ist Letztere als Zusatz zur Anfechtungsklage zulässig, ohne dass ihr notwendigerweise ein Antrag an die Verwaltung auf Ersatz des behaupteten Schadens und eine Beschwerde vorausgegangen sein müssen, mit der die Richtigkeit der stillschweigenden oder ausdrücklichen Ablehnung des Antrags bestritten wird (vgl. entsprechend Urteil Y/Gerichtshof, Randnr. 66).
- EuGH, 03.09.2008 - C-402/05
und Sicherheitspolitik - DER GERICHTSHOF ERKLÄRT DIE VERORDNUNG, MIT DER DIE …
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 73 Im Übrigen ist der Grundsatz des effektiven gerichtlichen Rechtsschutzes nach ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofs ein allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts, der sich aus den gemeinsamen Verfassungsüberlieferungen der Mitgliedstaaten ergibt und in den Art. 6 und 13 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten verankert ist (Urteil des Gerichtshofs vom 3. September 2008, Kadi und Al Barakaat International Foundation/Rat und Kommission, C-402/05 P und C-415/05 P, Slg. 2008, I-6351, Randnr. 335). - EuG, 08.07.2008 - T-48/05
DAS OLAF UND DIE KOMMISSION HABEN SICH, INDEM SIE DEN GERICHTSBEHÖRDEN UND DER …
Auszug aus EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
Rn. 105 Wie das Gericht erster Instanz in seinem Urteil vom 8. Juli 2008, Franchet und Byk/Kommission (T-48/05, Slg. 2008, II-1585, Randnrn. 133 und 145), festgestellt hat, ist der Direktor des OLAF, wenn er beabsichtigt, eine Entscheidung nach Art. 10 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung Nr. 1073/1999 zu treffen, nach den oben angeführten Bestimmungen des Art. 4 Abs. 1 des Beschlusses 1999/396 verpflichtet, falls die Informationen ein Mitglied, einen Beamten oder einen Bediensteten der Kommission mit Namen nennende Schlussfolgerungen enthalten, diesem, bevor die Informationen den nationalen Justizbehörden übermittelt werden, Gelegenheit zu geben, sich zu den ihn betreffenden Tatsachen zu äußern. - EuGH, 30.03.2004 - C-167/02
Rothley u.a. / Parlament
- EuG, 04.10.2006 - T-193/04
DAS GERICHT ERKLÄRT DIE KLAGE AUF NICHTIGERKLÄRUNG DER MASSNAHME, MIT DER DAS …
- EuG, 26.02.2002 - T-17/00
EUROPÄISCHE ABGEORDNETE ERREICHEN NICHT DIE NICHTIGERKLÄRUNG DES BESCHLUSSES DES …
- EuG, 05.10.2004 - T-45/01
Sanders u.a. / Kommission
- EuG, 15.10.2004 - T-193/04
DER RICHTER IM VERFAHREN DES VORLÄUFIGEN RECHTSSCHUTZES IST NACH SUMMARISCHER …
- EuG, 05.10.2004 - T-144/02
Eagle u.a. / Kommission
- EuGH, 16.12.1987 - 111/86
Delauche / Kommission
- EuG, 13.07.2004 - T-29/03
Comunidad Autónoma de Andalucía / Kommission
- EuGH, 29.01.1985 - 228/83
F. / Kommission
- EuG, 18.12.2003 - T-215/02
Gómez-Reino / Kommission
- EuG, 12.09.2007 - T-250/04
Combescot / Kommission
- EuG, 08.07.2004 - T-136/03
Schochaert / Rat
- EuG, 11.02.2003 - T-83/02
Pflugradt / EZB - "Personal der Europäischen Zentralbank - Überprüfung der …
- EuG, 17.10.2002 - T-330/00
Cocchi und Hainz / Kommission
- EuG, 20.05.2010 - T-261/09
Europäische Kommission gegen Antonello Violetti und andere und Nadine Schmit.
ayant pour objet un pourvoi formé contre l'arrêt du Tribunal de la fonction publique de l'Union européenne (première chambre) du 28 avril 2009, Violetti e.a./Commission (F-5/05 et F-7/05, RecFP p. I-A-1-83 et II-A-1-473), et tendant à l'annulation partielle de cet arrêt,.parties demanderesses en première instance dans l'affaire F-5/05,.
partie demanderesse en première instance dans l'affaire F-7/05,.
Par son pourvoi introduit au titre de l'article 9 de l'annexe I du statut de la Cour de justice, la Commission européenne demande l'annulation partielle de l'arrêt du Tribunal de la fonction publique de l'Union européenne (première chambre) du 28 avril 2009, Violetti e.a./Commission (F-5/05 et F-7/05, RecFP p. I-A-1-83 et II-A-1-473, ci-après 1'« arrêt attaqué "), dont elle conteste uniquement les points 1 et 4 du dispositif.
18 Entre les 11 et 30 juin 2004, chacun des requérants de l'affaire F-5/05 a, sur le fondement de l'article 90 bis du statut, soumis au directeur de l'OLAF une réclamation dirigée contre la décision de transmission des informations aux autorités judiciaires italiennes.
19 Par une lettre datée du 9 juillet 2004, parvenue à la Commission le 16 juillet suivant, la requérante de l'affaire F-7/05 a également formé une réclamation à l'encontre de la décision de transmission des informations aux autorités judiciaires italiennes et a sollicité le versement par la Commission d'une somme de 500 000 euros, en réparation de son préjudice.
26 Le 21 février 2005, 1'OLAF a expressément rejeté les réclamations introduites par les requérants de l'affaire F-5/05.
Les recours ont été enregistrés au greffe de ce dernier, respectivement sous les références F-5/05 et F-7/05.
15 Par ordonnances du 2 août 2007 de la première chambre du Tribunal de la fonction publique, la procédure orale dans les affaires jointes F-5/05 et F-7/05 a été rouverte.
1) L'arrêt du Tribunal de la fonction publique de l'Union européenne du 28 avril 2009, Violetti e.a./Commission (F-5/05 et F-7/05, RecFP p. I-A-1-83 et II-A-1-473), est annulé dans la mesure où il déclare recevables les demandes en annulation de la note du 5 août 2003 par laquelle l'Office européen de lutte antifraude a transmis aux autorités judiciaires italiennes des informations concernant M. Antonello Violetti, Mme Nadine Schmit ainsi que douze autres fonctionnaires de la Commission européenne, dont les noms figurent en annexe..
- EuGöD, 04.02.2011 - F-54/10
Verheyden / Kommission
1 Par requête déposée au greffe du Tribunal le 9 juillet 2010, M. Verheyden a introduit le présent recours tendant notamment à l'annulation de la décision par laquelle la Commission européenne a refusé de lui verser la même indemnité de 3 000 euros que celle qu'elle a été condamnée par le Tribunal à verser à chacun des requérants dans les affaires ayant donné lieu à l'arrêt du Tribunal du 28 avril 2009, Violetti e.a./Commission, F-5/05 et F-7/05, ci-après l'« arrêt Violetti ".Toutefois, aucune partie n'a formé de pourvoi à l'encontre du point 2 du dispositif de l'arrêt condamnant la Commission à verser la somme de 3 000 euros aux requérants dans les affaires F-5/05 et F-7/05.
La Commission s'étant abstenue de répondre à cette demande, le requérant a présenté le 28 décembre 2009 une réclamation par laquelle il sollicitait le même traitement que les requérants dans les affaires F-5/05 et F-7/05 et renouvelait la demande d'indemnisation à hauteur de 3 000 euros pour les mêmes raisons que celles avancées dans la demande initiale.
22 La demande initiale du requérant et sa réclamation tendaient à obtenir de la Commission un traitement égal à celui des parties requérantes dans les affaires F-5/05 et F-7/05 et le versement, par voie de conséquence, d'une somme de 3 000 euros.
Elle fait valoir que le requérant a introduit une demande similaire à celle des parties dans les affaires F-5/05 et F-7/05 mais que cette demande a été rejetée pour tardiveté par le Tribunal et qu'il n'a pas formé de pourvoi contre cet arrêt.
33 Ainsi que le relève à juste titre le requérant, la Commission n'a pas formé de pourvoi à l'encontre du point 2 du dispositif de l'arrêt Violetti par lequel le Tribunal a condamné la Commission à verser aux requérants dans les affaires F-5/05 et F-7/05 une somme de 3 000 euros.
Il ne soutient pas davantage que la Commission aurait pris l'engagement de réserver le même traitement à tous les fonctionnaires placés dans une situation similaire à celle des parties requérantes dans les affaires F-5/05 et F-7/05.
- EuGöD, 16.07.2015 - F-116/14
Murariu / AEAPP - Öffentlicher Dienst - Personal der EIOPA - Bediensteter auf …
Rn. 144 Was die Zulässigkeit der Schadensersatzanträge betrifft, ist nach ständiger Rechtsprechung dann, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer Anfechtungsklage und einer Schadensersatzklage besteht, Letztere als Zusatz zur Anfechtungsklage zulässig, ohne dass ihr ein Antrag an die Verwaltung auf Ersatz des behaupteten Schadens und eine Beschwerde vorausgegangen sein müssen, mit der die Richtigkeit der stillschweigenden oder ausdrücklichen Ablehnung des Antrags bestritten wird (Urteil vom 28. April 2009, Violetti u. a./Kommission, F-5/05 und F-7/05, EU:F:2009:39, Rn. 120 und die dort angeführte Rechtsprechung). - EuGöD, 11.05.2010 - F-55/09
Maxwell / Kommission
p. II-3315, point 149 ; Eagle e.a./Commission, précité, point 148, et du 12 septembre 2007, Combescot/Commission, T-250/04, RecFP p. I-A-2-191 et II-A-2-1251, point 95 ; arrêt du Tribunal du 28 avril 2009, Violetti e.a./Commission, F-5/05 et F-7/05, RecFP p. I-A-1-83 et II-A-1-473, point 125, faisant l'objet d'un pourvoi pendant devant le Tribunal de l'Union européenne, affaire T-261/09 P). - EuGöD, 28.04.2009 - F-72/06
Verheyden / Kommission
Gericht für den öffentlichen Dienst: 28. April 2009, Violetti u. a./Kommission, F-5/05 und F-7/05, Slg. ÖD 2009, I-A-1-0000 und II-A-1-0000, Randnrn.
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Rechtsprechung
| EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05, F-7/05 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Europäischer Gerichtshof
Violetti u.a. / Kommission
- Europäischer Gerichtshof
Violetti u.a. / Kommission
(fremdsprachig)
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)
Öffentlicher Dienst - Aufhebung der Entscheidung der Kommission, mit der der Antrag der Kläger auf Zugang zu ihren Akten im Rahmen der vom OLAF durchgeführten Untersuchung abgelehnt wird, und Antrag auf Schadensersatz - Rechtswidrigkeit der Verordnung (EG) Nr. 1073/1999 ...
Verfahrensgang
- EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05
- EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05, F-7/05
- EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
- EuG, 20.05.2010 - T-261/09
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (1)
- EuG, 15.12.2005 - T-22/05
Violetti u.a. / Kommission
Auszug aus EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05
Rn. 1 Par requêtes déposées au greffe du Tribunal de première instance des Communautés européennes le 11 janvier 2005 dans l'affaire F-5/05 (anciennement T-22/05), Violetti e.a./Commission, et le 17 février 2005 dans l'affaire F-7/05 (anciennement T-84/05), Schmit/Commission, les requérants demandent principalement, d'une part, l'annulation de l'enquête interne menée par l'Office européen de lutte antifraude (OLAF) sur l'application à Ispra du régime de l'assurance-accident ainsi que d'une série d'actes relatifs à cette enquête et, d'autre part, des dommages-intérêts.
- EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05
Violetti u.a. / Kommission
Les affaires jointes F-5/05, Violetti e.a. /Commission et F-7/05, Schmit/Commission et l'affaire F-72/06, Verheyden/Commission, sont jointes aux fins de la procédure orale.. - EuGöD, 13.06.2007 - F-72/06
Luc Verheyden / Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Les affaires jointes F-5/05, Violetti e.a. /Commission et F-7/05, Schmit/Commission et l'affaire F-72/06, Verheyden/Commission, sont jointes aux fins de la procédure orale.. - EuGöD, 13.06.2007 - F-7/05
Schmit / Kommission
Les affaires jointes F-5/05, Violetti e.a. /Commission et F-7/05, Schmit/Commission et l'affaire F-72/06, Verheyden/Commission, sont jointes aux fins de la procédure orale..
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Rechtsprechung
| EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05, F-7/05 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Europäischer Gerichtshof
Violetti u.a. / Kommission
- Europäischer Gerichtshof
Violetti u.a. / Kommission
(fremdsprachig)
Verfahrensgang
- EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05, F-7/05
- EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05
- EuGöD, 28.04.2009 - F-5/05
- EuG, 20.05.2010 - T-261/09
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05
Öffentlicher Dienst - Aufhebung der Entscheidung der Kommission, mit der der …
Auszug aus EuGöD, 13.06.2007 - F-5/05
Les affaires jointes F-5/05, Violetti e.a. /Commission et F-7/05, Schmit/Commission et l'affaire F-72/06, Verheyden/Commission, sont jointes aux fins de la procédure orale..
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Rechtsprechung
| EuGöD, 02.08.2007 - F-7/05 |
Volltextveröffentlichung
- Europäischer Gerichtshof
Schmit / Kommission
(fremdsprachig)
Verfahrensgang
- EuGöD, 13.06.2007 - F-7/05
- EuGöD, 02.08.2007 - F-7/05
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- EuG, 15.12.2005 - T-22/05
Violetti u.a. / Kommission
Auszug aus EuGöD, 02.08.2007 - F-7/05
Rn. 1 Par requêtes déposées au greffe du Tribunal de première instance des Communautés européennes le 11 janvier 2005 dans l'affaire F-5/05 (anciennement T-22/05), Violetti e.a./Commission, et le 17 février 2005 dans l'affaire F-7/05 (anciennement T-84/05), Schmit/Commission, les requérants demandent principalement, d'une part, l'annulation de l'enquête interne menée par l'Office européen de lutte antifraude (OLAF) sur l'application à Ispra du régime de l'assurance-accident ainsi que d'une série d'actes relatifs à cette enquête et, d'autre part, des dommages-intérêts.
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| EuGöD, 13.06.2007 - F-7/05 |
Volltextveröffentlichung
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Schmit / Kommission
(fremdsprachig)
Verfahrensgang
- EuGöD, 13.06.2007 - F-7/05
- EuGöD, 02.08.2007 - F-7/05
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- EuGöD, 02.08.2007 - F-5/05
Öffentlicher Dienst - Aufhebung der Entscheidung der Kommission, mit der der …
Auszug aus EuGöD, 13.06.2007 - F-7/05
Les affaires jointes F-5/05, Violetti e.a. /Commission et F-7/05, Schmit/Commission et l'affaire F-72/06, Verheyden/Commission, sont jointes aux fins de la procédure orale..
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