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Weitere Entscheidung unten: BGH, 21.11.2018

Rechtsprechung
   BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,46784
BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17 (https://dejure.org/2018,46784)
BGH, Entscheidung vom 25.10.2018 - V ZB 259/17 (https://dejure.org/2018,46784)
BGH, Entscheidung vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17 (https://dejure.org/2018,46784)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei falsch adressiertem und sodann korrigiertem Schriftsatz

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 85 Abs 2 ZPO, § 233 ZPO
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei falsch adressiertem und sodann korrigiertem Schriftsatz

  • IWW

    § 85 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 522 Abs. 1 Satz 4, § 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, § 233 Abs. 1 ZPO, § 85 Abs. 2 ZPO, § 577 Abs. 5 Satz 1 ZPO

  • Wolters Kluwer
  • Anwaltsblatt

    § 233 ZPO
    Anwalt muss fehlerhaften Schriftsatz nach Korrektur nicht selbst vernichten

  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • anwaltsblatt-datenbank.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 233
    Anforderungen an die von einem Rechtsanwalt geforderte übliche Sorgfalt; Auswirkungen eines falsch adressierten fristgebundenen und dann korrigierten Schriftsatzes; Verpflichtung zur Vernichtung des falsch adressierten Schriftsatzes

  • datenbank.nwb.de

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei falsch adressiertem und sodann korrigiertem Schriftsatz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wer sich auf andere verlässt, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz)

    § 233 ZPO
    Anwalt muss fehlerhaften Schriftsatz nach Korrektur nicht selbst vernichten

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Konkludente Anweisung zur Vernichtung eines falsch adressierten Schriftsatzes

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Korrektur eines falsch adressierten Schriftsatzes

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Berufungsfrist versäumt - Schriftsatz an das falsche Gericht adressiert

Besprechungen u.ä. (3)

  • Wolters Kluwer (Entscheidungsbesprechung)

    Konkludente Anweisung zur Vernichtung eines falsch adressierten Schriftsatzes

  • jurafuchs.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Anweisung der Kanzleikraft zur Versendung eines korrigierten Schriftsatzes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wer sich auf andere verlässt, ... (IBR 2019, 227)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2019, 315
  • MDR 2019, 244
  • MDR 2019, 404
  • FamRZ 2019, 551
  • AnwBl 2019, 423
  • AnwBl Online 2019, 584
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 12.11.2013 - VI ZB 4/13

    Wiedereinsetzung: Sorgfaltsmaßstab bei falsch adressiertem und sodann …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Der Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, genügt regelmäßig der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (Anschluss u.a. an BGH, Beschluss vom 12. November 2013, VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13).

    Rn. 10 aa) Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt regelmäßig genügt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16; Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… Beschluss vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4 f.; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85, VersR 1985, 1140).

    Zusätzliche Vorkehrungen, die dies sicherstellen, sind nicht erforderlich (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16; Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85 - VersR 1985, 1140 f.).

  • BGH, 12.05.2016 - V ZB 135/15

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fristversäumung durch Postversand eines …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (Senat, Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, NJW 2016, 3789 Rn. 28;… Beschluss vom 18. Februar 2016 - V ZB 86/15, NJW-RR 2016, 636 Rn. 7; jeweils mwN).

    Diese zwingend notwendige Ausgangskontrolle muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (Senat…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - V ZB 124/16, juris Rn. 8; Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, aaO Rn. 28; BGH…, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12).

  • BGH, 22.07.2015 - XII ZB 583/14

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Beschwerdebegründungsfrist in einer …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Rn. 10 aa) Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt regelmäßig genügt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… Beschluss vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4 f.; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85, VersR 1985, 1140).

    Zusätzliche Vorkehrungen, die dies sicherstellen, sind nicht erforderlich (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85 - VersR 1985, 1140 f.).

  • BGH, 16.04.2013 - VIII ZB 67/12

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fehlerhaftes Faxen der an sich …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Rn. 10 aa) Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt regelmäßig genügt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13; Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… Beschluss vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4 f.; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85, VersR 1985, 1140).

    Zusätzliche Vorkehrungen, die dies sicherstellen, sind nicht erforderlich (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12; Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85 - VersR 1985, 1140 f.).

  • BGH, 24.06.1985 - II ZR 69/85

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand auf Grund eines Versehens des Büropersonals …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Rn. 10 aa) Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt regelmäßig genügt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… Beschluss vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4 f.; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85, VersR 1985, 1140).

    Zusätzliche Vorkehrungen, die dies sicherstellen, sind nicht erforderlich (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85 - VersR 1985, 1140 f.).

  • BVerfG, 02.12.1987 - 1 BvR 1291/85

    Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Dies verletzt ihren Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip, vgl. BVerfGE 77, 275, 284) und eröffnet die Rechtsbeschwerde nach § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 368 mwN).
  • BGH, 23.10.2003 - V ZB 28/03

    Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde wegen Verletzung des Anspruchs auf effektiven …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Dies verletzt ihren Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip, vgl. BVerfGE 77, 275, 284) und eröffnet die Rechtsbeschwerde nach § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 368 mwN).
  • BGH, 14.05.2008 - XII ZB 34/07

    Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts hinsichtlich der …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Diese zwingend notwendige Ausgangskontrolle muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (Senat…, Beschluss vom 29. Juni 2017 - V ZB 124/16, juris Rn. 8;… Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, aaO Rn. 28; BGH, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12).
  • BGH, 18.02.2016 - V ZB 86/15

    Wiedereinsetzung in versäumte Berufungsfrist: Anwaltliche Anweisungen zur …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (Senat…, Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, NJW 2016, 3789 Rn. 28; Beschluss vom 18. Februar 2016 - V ZB 86/15, NJW-RR 2016, 636 Rn. 7; jeweils mwN).
  • BGH, 17.07.2007 - VIII ZB 107/06

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Auszug aus BGH, 25.10.2018 - V ZB 259/17
    Rn. 10 aa) Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der einen falsch adressierten fristgebundenen Schriftsatz unterschrieben, seinen Irrtum dann aber bemerkt und einen korrigierten Schriftsatz unterzeichnet hat, der von ihm geforderten üblichen Sorgfalt regelmäßig genügt, wenn er eine sonst zuverlässige Kanzleikraft anweist, den korrigierten Schriftsatz zu versenden; der eigenhändigen Vernichtung oder eigenhändiger Durchstreichungen des ursprünglichen Schriftsatzes bedarf es grundsätzlich nicht (vgl. BGH…, Beschluss vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16;… Beschluss vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 13;… Beschluss vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7; Beschluss vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4 f.; Urteil vom 24. Juni 1985 - II ZR 69/85, VersR 1985, 1140).
  • BGH, 29.06.2017 - V ZB 124/16

    Zuzurechnendes Organisationsverschulden des Prozessbevollmächtigten; Hinreichende …

  • BGH, 16.07.2019 - VIII ZB 71/18

    Wiedereinsetzung bei Versäumung der Berufungsfrist: Einhaltung anwaltlicher …

    Rn. 13 bb) Stellt der Rechtsanwalt (erst) im Zusammenhang mit der Überprüfung einer von ihm bereits unterschriebenen Rechtsmittelschrift fest, dass sie nicht an das richtige Berufungsgericht adressiert ist, genügt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wenn er - wie hier nach dem Vorbringen der Klägerin geschehen - eine zuverlässige Bürokraft anweist, eine neue, richtig adressierte Berufungsschrift zu erstellen, ihm zur Unterschrift vorzulegen, er diese (nunmehr richtig adressierte) Berufungsschrift unterzeichnet und der Mitarbeiterin zur Übersendung übergibt (…vgl. hierzu: BGH, Beschlüsse vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 6;… vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12 f.;… vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16; vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17, NJW-RR 2019, 315 Rn. 10; jeweils mwN).

    Denn in dem Auftrag, einen neuen, hinsichtlich der Adresse korrigierten Schriftsatz zu erstellen und diesen zu versenden, liegt gleichzeitig die konkludente Weisung, den fehlerhaften Schriftsatz zu vernichten (BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17, aaO Rn. 11).

    Zusätzliche Vorkehrungen, die dies sicherstellten, waren nicht erforderlich (…BGH, Beschlüsse vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, aaO Rn. 12;… vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, aaO;… vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, aaO; vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17, aaO).

  • BGH, 23.03.2021 - XI ZB 8/20

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Sorgfaltspflichtverletzung bei …

    Rn. 13 Stellt der Rechtsanwalt (erst) im Zusammenhang mit der Überprüfung einer von ihm bereits unterschriebenen Rechtsmittelschrift fest, dass sie fehlerhaft ist, genügt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wenn er eine zuverlässige Bürokraft anweist, eine neue, korrigierte Berufungsschrift zu erstellen, ihm zur Unterschrift vorzulegen, er diese Berufungsschrift unterzeichnet und der Mitarbeiterin zur Übersendung übergibt (…vgl. BGH, Beschlüsse vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, juris Rn. 4…, vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7…, vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12 f., vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16, vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17, NJW-RR 2019, 315 Rn. 10 …und vom 16. Juli 2019 - VIII ZB 71/18, juris Rn. 13, jeweils mwN).

    Der Rechtsanwalt darf sich ohne weitere Vorkehrungen darauf verlassen, dass die als zuverlässig erprobte Bürokraft die so erstellte richtige Rechtsmittelschrift übermittelt, ohne dass es einer ausdrücklichen Anweisung, den unrichtigen Schriftsatz zu vernichten, oder zusätzlicher Vorkehrungen, wie beispielsweise einer eigenhändigen Vernichtung oder Unkenntlichmachung des ursprünglichen Schriftsatzes durch den Anwalt, bedarf (BGH, Beschlüsse vom 17. Juli 2007, aaO Rn. 4 f., vom 12. November 2013, aaO, vom 22. Juli 2015, aaO, vom 25. Oktober 2018, aaO Rn. 10 f. …und vom 16. Juli 2019, aaO Rn. 14, jeweils mwN).

  • BGH, 15.12.2021 - IV ZB 11/21

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Falsche Adressierung der …

    Rn. 11 aa) Stellt der Rechtsanwalt erst im Zusammenhang mit der Überprüfung einer von ihm bereits unterschriebenen Rechtsmittelschrift fest, dass sie nicht an das richtige Berufungsgericht adressiert ist, genügt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wenn er - wie hier nach dem Vorbringen der Klägerin geschehen - eine zuverlässige Bürokraft anweist, eine neue, richtig adressierte Berufungsschrift zu erstellen, ihm zur Unterschrift vorzulegen, er diesen (nunmehr richtig adressierten) Schriftsatz unterzeichnet und der Bürokraft zur Übersendung übergibt (…vgl. hierzu: BGH, Beschlüsse vom 17. Juli 2007 - VIII ZB 107/06, BRAK-Mitt. 2007, 200 [juris Rn. 6] zum Antrag auf Verlängerung der Frist zur Begründung der Berufung;… vom 16. April 2013 - VIII ZB 67/12, juris Rn. 7;… vom 12. November 2013 - VI ZB 4/13, NJW 2014, 700 Rn. 12 f. zum Antrag auf Verlängerung der Frist zur Begründung der Berufung;… vom 22. Juli 2015 - XII ZB 583/14, WM 2016, 142 Rn. 16; vom 25. Oktober 2018 - V ZB 259/17, NJW-RR 2019, 315 Rn. 10;… vom 16. Juli 2019 - VIII ZB 71/18, FamRZ 2019, 1725 Rn. 13).
  • OLG Hamm, 20.12.2019 - 2 UF 234/19

    Verstoß gegen die anwaltliche Sorgfaltspflicht

    Insbesondere kann ein Verschulden des Rechtsanwalts nicht alleine darin gesehen werden, dass er den unzutreffend adressierten und von ihm unterschriebenen Schriftsatz nicht selbst vernichtet oder durch Durchstreichen als ungültig kennzeichnet, auch wenn solche Maßnahmen für den Rechtsanwalt keinen großen Aufwand bedeuteten und zu mehr Sicherheit führen (vgl. BGH, aaO., Tz. 16 sowie zuletzt Beschluss vom 25.10.2018 - V ZB 259/17 -, Tz. 10 f. mwN., zit. nach juris).
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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 21.11.2018 - XII ZB 282/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,46660
BGH, 21.11.2018 - XII ZB 282/18 (https://dejure.org/2018,46660)
BGH, Entscheidung vom 21.11.2018 - XII ZB 282/18 (https://dejure.org/2018,46660)
BGH, Entscheidung vom 21. November 2018 - XII ZB 282/18 (https://dejure.org/2018,46660)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Familiensache: Zulässigkeit der isolierten Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 112 Nr 1 FamFG, § 113 Abs 1 FamFG, § 231 Abs 1 Nr 1 FamFG, § 99 Abs 1 ZPO
    Familiensache: Zulässigkeit der isolierten Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung

  • IWW

    § 113 Abs. 1 FamFG, §§ 80 bis 85 FamFG, § 243 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO, § 231 Abs. 1 Nr. 1 FamFG, § 112 Nr. 1 FamFG, § 74 Abs. 7 FamFG

  • Wolters Kluwer
  • ra.de
  • degruyter.com
  • rechtsportal.de

    FamFG § 113 Abs. 1 ; ZPO § 99 Abs. 1
    Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung in Ehestreitsachen und Familienstreitsachen hinsichtlich Einlegung eines Rechtsmittels gegen die Entscheidung in der Hauptsache

  • datenbank.nwb.de

    Familiensache: Zulässigkeit der isolierten Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Isolierte Kostenbeschwerde in Ehe- und Familienstreitsachen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Anfechtung der Kostenentscheidung in Ehe- und Familienstreitsachen

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anfechtung einer Kostenentscheidung in Ehe- und Familienstreitsachen

Besprechungen u.ä.

  • Wolters Kluwer (Entscheidungsbesprechung)

    Keine isolierte Anfechtung der Kostenentscheidung in Ehe- und Familiensachen

Sonstiges

  • Bundesgerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    FamFG § 113 Abs 1 S 2; ZPO § 99 Abs 1; FamFG § 112 Nr 1
    Zur Frage, ob in Familienstreitsachen eine auf die Kosten beschränkte Beschwerde statthaft ist.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 1300
  • MDR 2019, 243
  • FamRZ 2019, 551
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 28.09.2011 - XII ZB 2/11

    Vergleich ohne Kostenregelung in einer Unterhaltssache: Anfechtbarkeit der …

    Auszug aus BGH, 21.11.2018 - XII ZB 282/18
    In Ehe- und Familienstreitsachen ist die Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung unzulässig, wenn nicht gegen die Entscheidung in der Hauptsache Rechtsmittel eingelegt wird (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 28. September 2011, XII ZB 2/11, FamRZ 2011, 1933).

    Wie sich aus systematischer, teleologischer und historischer Auslegung ergibt, richten sich isolierte Rechtsmittel gegen Kostenentscheidungen in solchen Verfahren mithin ebenfalls nach der Zivilprozessordnung, so dass § 99 Abs. 1 ZPO zur Anwendung kommt (vgl. Senatsbeschluss vom 28. September 2011 - XII ZB 2/11 - FamRZ 2011, 1933 Rn. 16 ff.).

  • BGH, 21.06.2017 - XII ZB 18/16

    Adoptionsverfahren: Anfechtbarkeit des Adoptionsbeschlusses hinsichtlich des …

    Auszug aus BGH, 21.11.2018 - XII ZB 282/18
    War schon der erstinstanzliche Beschluss nicht anfechtbar, so gilt dies auch für einen auf eine unstatthafte Beschwerde ergangenen zweitinstanzlichen Beschluss (Senatsbeschluss vom 21. Juni 2017 - XII ZB 18/16 - FamRZ 2017, 1583 Rn. 6 mwN).
  • OLG Schleswig, 14.06.2017 - 10 UF 92/14

    Kindesunterhalt: Zulässigkeit der isolierten Anfechtung der Kostenentscheidung

    Auszug aus BGH, 21.11.2018 - XII ZB 282/18
    Danach ist in Ehe- und Familienstreitsachen die Anfechtung einer mit der Hauptsacheentscheidung ergehenden Kostenentscheidung unzulässig, wenn nicht gegen die Entscheidung in der Hauptsache Rechtsmittel eingelegt wird (inzwischen einhellige Meinung, vgl. etwa OLG Schleswig FamRZ 2017, 1596 mwN;… Bork/Jacoby/Schwab/Kodal FamFG 2. Aufl. § 243 Rn. 7;… Keidel/Meyer-Holz FamFG 19. Aufl. § 58 Rn. 96a;… Prütting/Helms/Bömelburg FamFG 4. Aufl. § 243 Rn. 31 mwN;… Schulte-Bunert/Weinreich/Klein FamFG 5. Aufl. § 243 Rn. 24 mwN;… Zöller/Lorenz ZPO 32. Aufl. § 243 FamFG Rn. 10 mwN).
  • OLG Brandenburg, 23.05.2024 - 9 UF 218/23

    Geltung des Verbots einer isolierten Kostenanfechtung auch für Endentscheidungen …

    In allen Ehe- und isolierten Familienstreitsachen sind bei Anfechtung der Kostenentscheidung gem. §§ 58 Abs. 1 Hs. 2, 113 Abs. 1 FamFG stets die Regeln der ZPO über die Anfechtung der Kostenentscheidung nach § 99 Abs. 1 ZPO anzuwenden, die §§ 58 ff. FamFG gelten insoweit nicht (BGH FamRZ 2019, 551 sowie BGH FamRZ 2011, 1933).

    Denn das Verbot einer isolierten Kostenanfechtung gilt auch für Endentscheidungen in (Ehe- und) Familienstreitsachen i.S.v. § 112 FamFG (BGH FamRZ 2019, 551; Brandenburgisches OLG FamRZ 2020, 671; OLG Hamm Familienrecht kompakt 2019, 170 für Familienstreitsache im Verbund; vgl. allg. dazu Götsche FuR 2012, 510, 511).

    Soll die Kostenentscheidung einer solchen Familienstreitsache angefochten werden, muss zugleich die Hauptsache angefochten werden, § 113 Abs. 1 S. 2 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO, anderenfalls ist das Rechtsmittel unzulässig (BGH FamRZ 2019, 551).

  • OLG Frankfurt, 21.12.2023 - 6 WF 169/23

    Voraussetzungen von § 93 ZPO für anderweitige Kostenentscheidung (hier: …

    Zwar sind gemäß § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO isolierte Kostenbeschwerden in Familienstreitsachen unstatthaft (vgl. BGH, FamRZ 2019, 551).
  • OLG Nürnberg, 11.04.2024 - 7 WF 231/24

    Zur isolierten Anfechtung der Kostenentscheidung im Verfahren der einstweiligen …

    § 99 Abs. 1 ZPO finde keine Anwendung (Witt, NZFam 2023, 272), wohingegen in Familienstreitsachen die isolierte Kostenanfechtung gemäß § 113 Abs. 1 S. 2 FamFG, § 99 Abs. 1 ZPO - unstreitig auch im einstweiligen Anordnungsverfahren (BGH FamRZ 2011, 1933 und FamRZ 2019, 551) - nicht statthaft ist.
  • OLG Frankfurt, 11.06.2019 - 5 UF 102/19

    Anfechtbarkeit der Kostenentscheidung über Nebenintervention in Unterhaltssache

    Das gilt auch für Kostengrundentscheidungen in Unterhaltssachen (BGH NJW 2019, 1300).
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