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Rechtsprechung
   BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2026,3932
BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25 (https://dejure.org/2026,3932)
BGH, Entscheidung vom 05.02.2026 - III ZR 137/25 (https://dejure.org/2026,3932)
BGH, Entscheidung vom 05. Februar 2026 - III ZR 137/25 (https://dejure.org/2026,3932)
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    Online-Unterricht - Lehrende und Lernende sind nicht als räumlich getrennt im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 1 FernUSG anzusehen, wenn die Wissensvermittlung zwar über eine physische Distanz aber mittels bidirektionaler, synchroner Kommunikation erfolgt

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  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Fernunterrichtsvertrag, Online-Unterricht

  • rechtsinformationen.bund.de

    Räumliche Trennung beim Online-Coaching; teleologische Reduktion des Fernunterrichtsbegriffs - Fernunterrichtsvertrag, Online-Unterricht

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 1 Abs 1 Nr 1 FernUSG
    Fernunterrichtsvertrag, Online-Unterricht

  • IWW

    § 7 Abs. 1 FernUSG, § ... 12 FernUSG, § 1 Abs. 1 FernUSG, § 138 Abs. 1 BGB, § 138 Abs. 2 BGB, § 12 Abs. 1 FernUSG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 FernUSG, §§ 305 ff BGB, § 1 Abs. 1 Nr. 2 FernUSG, Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG, § 80 BVerfGG, § 563 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 ZPO, § 828 Abs. 2 Satz 1 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FernUSG § 1 Abs. 1 Nr. 1

  • rechtsportal.de

    FernUSG § 1 Abs. 1 Nr. 1

  • datenbank.nwb.de

    Fernunterrichtsvertrag, Online-Unterricht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    "Räumlich getrennt" im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 1 FernUSG beim Online-Coaching auch bei Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Lehrenden wie bei einer Präsenzveranstaltung

  • lto.de (Kurzinformation)

    Fernunterricht: BGH schafft Rechtssicherheit für viele anwaltliche Online-Fortbildungen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Online-Coaching-Verträge: Wann greift das Fernunterrichtsschutzgesetz: und wann nicht?

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Fernunterricht: Karlsruhe befördert das FernUSG in die digitale Welt

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Fernunterrichtsvertrag: Wann fällt Online-Unterricht unter das Fernunterrichtsschutzgesetz?

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Synchron durchgeführte Online-Fortbildungen sind nicht genehmigungspflichtig

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Fernunterrichtsschutzgesetz schützt nicht vor unseriösem Direktunterricht

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2026, 434
  • WM 2026, 591
  • MIR 2026, Dok. 015
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (28)

  • BGH, 12.06.2025 - III ZR 109/24

    Zum Rückzahlungsanspruch bei Coaching- oder Mentoring-Verträgen und zum …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    "Direktunterricht" ist nach dem gegenstandsbezogenen Schutzkonzept (vgl. Senat, Urteil vom 12. Juni 2025 - III ZR 109/24, NJW 2025, 2613 Rn. 39) vom Fernunterrichtsschutzgesetz aber gerade nicht erfasst.

    Rn. 30 bb) Das Berufungsgericht hat jedoch nicht beachtet, dass es für die Frage, ob es bei einer vertraglich vereinbarten Dienstleistung um Fernunterricht im Sinne von § 1 Abs. 1 FernUSG handelt, auf den Vertragsinhalt ankommt (vgl. Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 24 …und vom 2. Oktober 2025 - III ZR 173/24, WRP 2025, 1588 Rn. 10 ff).

    Rn. 33 (3) Eine eigene Vertragsauslegung durch den Senat kommt vorliegend nicht in Betracht (vgl. dazu Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 22 …und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 12).

    Dieses Tatbestandsmerkmal ist erfüllt, wenn dem Teilnehmer ein auf das eigene Verständnis des erlernten Stoffs bezogenes Fragerecht vertraglich eingeräumt ist, wodurch er eine persönliche Lernkontrolle herbeiführen und überprüfen kann, ob er die vermittelten Inhalte zutreffend erfasst hat und richtig anwenden kann (Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 28 …und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 18).

    Mögliche Anknüpfungspunkte sind bei - wie hier - verschiedenen Unterrichtsleistungen etwa Inhalt und Bedeutung der Teilleistungen für den angestrebten Lernerfolg oder die jeweilige Dauer der nach dem Vertrag vorgesehenen Lerneinheiten (vgl. Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 26 …und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 16;… Faix aaO S. 824 f;… Mertens aaO S. 657 f).

    Aufzeichnungen von synchronen Unterrichtsteilen, die nach der getroffenen Vereinbarung den Teilnehmern anschließend zum Abruf zur Verfügung gestellt werden, sind dabei als asynchroner Unterricht zu behandeln (vgl. Senat, Urteil vom 12. Juni 2025 aaO).

  • BGH, 02.10.2025 - III ZR 173/24

    E-Commerce Master Club - Zur Anwendung des FernUSG auf einen sogenannten …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Rn. 30 bb) Das Berufungsgericht hat jedoch nicht beachtet, dass es für die Frage, ob es bei einer vertraglich vereinbarten Dienstleistung um Fernunterricht im Sinne von § 1 Abs. 1 FernUSG handelt, auf den Vertragsinhalt ankommt (…vgl. Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 24 und vom 2. Oktober 2025 - III ZR 173/24, WRP 2025, 1588 Rn. 10 ff).

    Rn. 33 (3) Eine eigene Vertragsauslegung durch den Senat kommt vorliegend nicht in Betracht (…vgl. dazu Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 22 und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 12).

    Dieses Tatbestandsmerkmal ist erfüllt, wenn dem Teilnehmer ein auf das eigene Verständnis des erlernten Stoffs bezogenes Fragerecht vertraglich eingeräumt ist, wodurch er eine persönliche Lernkontrolle herbeiführen und überprüfen kann, ob er die vermittelten Inhalte zutreffend erfasst hat und richtig anwenden kann (…Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 28 und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 18).

    Mögliche Anknüpfungspunkte sind bei - wie hier - verschiedenen Unterrichtsleistungen etwa Inhalt und Bedeutung der Teilleistungen für den angestrebten Lernerfolg oder die jeweilige Dauer der nach dem Vertrag vorgesehenen Lerneinheiten (…vgl. Senat, Urteile vom 12. Juni 2025 aaO Rn. 26 und vom 2. Oktober 2025 aaO Rn. 16;… Faix aaO S. 824 f;… Mertens aaO S. 657 f).

  • BGH, 29.11.2011 - XI ZR 220/10

    Darlehensvertrag: Berücksichtigung der Restschuldversicherungskosten bei Prüfung …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Entscheidend ist der Marktwert, also der marktübliche Preis (…BGH, Urteile vom 10. November 2016 - IX ZR 119/14, WM 2017, 827 Rn. 18 …und vom 23. Februar 2018 - V ZR 302/16, WM 2018, 636 Rn. 22, jew. mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 29. November 2011 - XI ZR 220/10, WM 2012, 30 Rn. 23).

    Das vereinbarte Entgelt ist dabei dem marktüblichen Preis, den die Mehrzahl der übrigen Anbieter für vergleichbare Leistungen fordert, gegenüberzustellen (BGH, Urteil vom 29. November 2011 aaO mwN).

    Seine bloße Höhe vermag es nicht zu rechtfertigen, einen Coaching-Vertrag unabhängig von einem nach Maßgabe der Marktverhältnisse festzustellenden auffälligen Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung und einer - im Einzelfall auch nur daraus zu vermutenden - verwerflichen Gesinnung des Anbieters als sittenwidrig zu qualifizieren (vgl. BGH, Urteil vom 29. November 2011 aaO zum Darlehensvertrag).

  • BGH, 21.04.2022 - I ZR 214/20

    Dr. Stefan Frank - Urheberrecht: Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Die gegenseitigen Leistungen sind nach den vertraglichen Vereinbarungen zu bemessen und nicht danach, was die Parteien sich nachfolgend einander gewährt haben (BGH, Urteile vom 21. April 2022 - I ZR 214/20, WRP 2022, 983 Rn. 27 …und vom 16. November 2022 aaO Rn. 34, jew. mwN).

    Rn. 19 d) Schließlich kann sich die Klägerin auch nicht das Urteil des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 21. April 2022 (aaO) zunutze machen, nach dem ausnahmsweise auch der sich aus der branchenüblichen Vertragspraxis ergebende Marktpreis für eine Seite im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB unbillig sein kann.

  • BGH, 30.06.2009 - VI ZR 310/08

    Gesetzliche Vermutung der Verwirklichung einer Überforderungssituation für ein …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Rn. 39 Derjenige, der eine Ausnahme geltend macht, hat deren Voraussetzungen darzulegen und zu beweisen, sofern sich aus dem Gesetz - ausdrücklich oder durch Auslegung - ergibt, dass eine Rechtsfolge für den Regelfall als angemessen bewertet wird (vgl. BGH…, Urteil vom 13. Mai 2022 - V ZR 7/21, WRP 2022, 1140 Rn. 25; siehe auch BGH, Urteil vom 30. Juni 2009 - VI ZR 310/08, BGHZ 181, 368 Rn. 9 ff zur Beweislast dafür, dass ein Unfall nicht aufgrund einer typischen Überforderung des Kindes im Sinne von § 828 Abs. 2 Satz 1 BGB passiert ist).
  • BGH, 09.06.2022 - III ZR 24/21

    Notarielle Amtspflichtverletzung: Reichweite der Rechtskraft eines die …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Den bislang vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen lässt sich nicht entnehmen, dass der Klägerin, wie es für die Annahme einer sekundären Darlegungslast erforderlich wäre (vgl. zB Senat, Urteil vom 9. Juni 2022 - III ZR 24/21, BGHZ 234, 102 Rn. 36), substantiierter Vortrag zum Inhalt des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrags unmöglich oder unzumutbar ist.
  • BGH, 13.05.2022 - V ZR 7/21

    Darlegungs- und Beweislast bei Einwirkung auf Eigentum; Mobilfunkinfrastruktur

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Rn. 39 Derjenige, der eine Ausnahme geltend macht, hat deren Voraussetzungen darzulegen und zu beweisen, sofern sich aus dem Gesetz - ausdrücklich oder durch Auslegung - ergibt, dass eine Rechtsfolge für den Regelfall als angemessen bewertet wird (vgl. BGH, Urteil vom 13. Mai 2022 - V ZR 7/21, WRP 2022, 1140 Rn. 25; siehe auch BGH…, Urteil vom 30. Juni 2009 - VI ZR 310/08, BGHZ 181, 368 Rn. 9 ff zur Beweislast dafür, dass ein Unfall nicht aufgrund einer typischen Überforderung des Kindes im Sinne von § 828 Abs. 2 Satz 1 BGB passiert ist).
  • BGH, 05.02.2026 - III ZR 74/25

    Fernunterrichtsschutzgesetz

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Der Senat ist nicht mit der für eine Vorlage erforderlichen Sicherheit von der Verfassungswidrigkeit des in § 12 FernUSG statuierten Zulassungserfordernisses und der in § 7 Abs. 1 FernUSG angeordneten Nichtigkeit eines Fernunterrichtsvertrags, der von einem Veranstalter ohne entsprechende Zulassung des Fernlehrgangs geschlossen wird, überzeugt (Senat, Urteil vom 5. Februar 2026 - III ZR 74/25, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 19.09.2007 - VIII ZR 141/06

    Freizeichnungsklauseln gegenüber Verbrauchern und Unternehmern

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Dabei mag zweifelhaft sein, ob die Teilnehmer eines überwiegend synchron durchgeführten Online-Unterrichts insbesondere mit Blick auf die im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (§§ 305 ff BGB) getroffenen - zumindest mittelbar auch für den unternehmerischen Geschäftsverkehr bedeutsamen (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 2007 - VIII ZR 141/06, BGHZ 174, 1 Rn. 12) - Regelungen bereits ausreichend geschützt sind (vgl. Positionspapier des Nationalen Normenkontrollrats zum Fernunterrichtsschutzgesetz vom 6. November 2025, www.normenkontrollrat.bund.de/Webs/NKR/SharedDocs/Downloads/DE/Positionspapiere/2025-11_fernunterrichtsschutzgesetz.html?nn=145276, [abgerufen am 5. Februar 2026]).
  • BGH, 21.02.2022 - VIa ZR 8/21

    BGH bejaht einen Anspruch nach § 852 Satz 1 BGB bei Erwerb eines vom sogenannten …

    Auszug aus BGH, 05.02.2026 - III ZR 137/25
    Das Gesetz muss, gemessen an seiner eigenen Regelungsabsicht, unvollständig sein (BGH, Urteile vom 7. April 2021 - VIII ZR 49/19, WM 2022, 1789 Rn. 36und vom 21. Februar 2022 - VIa ZR 8/21, BGHZ 233, 16 Rn. 57;… Beschluss vom 4. September 2024 - IV ZB 37/23, BGHZ 241, 158 Rn. 19).
  • BGH, 16.11.2022 - VIII ZR 436/21

    Zur Frage des Vorliegens eines verbotenen beziehungsweise wucherähnlichen …

  • BGH, 10.11.2016 - IX ZR 119/14

    Rechtsanwaltsvergütung: Sittenwidrigkeit des vereinbarten Honorars; tatsächliche …

  • BGH, 07.04.2021 - VIII ZR 49/19

    Erwerb eines Reitpferds auf einer Auktion: Vorliegen einer öffentlich …

  • BGH, 11.02.2025 - KZR 74/23

    BGH legt Frage zur Geschäftsführerhaftung für Kartellbußgelder dem EuGH vor

  • BVerfG, 26.09.2011 - 2 BvR 2216/06

    Nichtannahmebeschluss: Bindung der Judikative an Recht und Gesetz sowie Grenzen …

  • BGH, 23.02.2018 - V ZR 302/16

    Abtretung einer Grundschuld: Aufrechnung des Grundstückseigentümers gegenüber dem …

  • OLG Stuttgart, 29.08.2024 - 13 U 176/23

    Rückzahlung der Kursgebühr bei Nichtigkeit eines Online-Coaching-Vertrags wegen …

  • BGH, 29.11.2013 - BLw 4/12

    Landwirtschaftsverfahren: Formerfordernis bei Beschlüssen; richterliche …

  • BGH, 12.03.1981 - III ZR 92/79

    Sittenwidriger Teilzahlungs- oder Ratenkreditvertrag

  • BGH, 04.09.2024 - IV ZB 37/23

    Nachlasssache: Erforderlichkeit einer familiengerichtlichen Genehmigung für die …

  • OLG Stuttgart, 04.02.2025 - 6 U 46/24

    Verbrauchereigenschaft bei kombiniertem Vertrag und Online-Unterricht als …

  • OLG Celle, 24.09.2024 - 13 U 20/24

    Anwendbarkeit des FernUSG auf einen Vertrag zwischen zwei Unternehmern betreffend …

  • OLG Dresden, 30.04.2025 - 12 U 1547/24

    Lernplattform mit vorproduzierten Lernvideos unterfällt als Onlinekurs dem …

  • OLG Nürnberg, 05.11.2024 - 14 U 138/24

    Prozeßbevollmächtigter, Versäumnisurteil, Vorläufige Vollstreckbarkeit, …

  • BGH, 02.07.1998 - III ZR 287/97

    Wirksamkeit der "Tarifreform 1996" der Deutschen Telekom AG

  • BVerfG, 07.04.1997 - 1 BvL 11/96

    Zur Beteiligung des Betriebsrates bei Einstellungen und Versetzung im …

  • OLG München, 16.05.2024 - 3 U 984/24

    Kein Rückzahlungsanspruch bei Buchung eines Coachings zum Business-Aufbau

  • AG Traunstein, 20.06.2024 - 319 C 42/24

    Anwendbarkeit des Fernunterrichtsschutzgesetzes auf einen Coaching-Vertrag

  • BGH, 21.05.2026 - I ZR 224/25

    Anspruch der Immobilieneigentümerin auf Rückzahlung geleisteter Provisionen …

    Rn. 19 (1) Eine richterliche Rechtsfortbildung im Wege der teleologischen Reduktion, die zu den anerkannten Auslegungsmethoden zählt, kommt in Betracht, wenn der Wortlaut der Vorschrift mit Blick auf ihren Normzweck zu weit gefasst ist (BGH…, Beschluss vom 11. Februar 2025 - KZR 74/23, WRP 2025, 889 [juris Rn. 16] - Geschäftsführerhaftung; Urteil vom 5. Februar 2026 - III ZR 137/25, WRP 2026, 477 [juris Rn. 23]).
  • BGH, 12.02.2026 - III ZR 73/25

    Voraussetzungen eines Fernunterrichtsvertrags

    Wie der Senat mit Urteil vom 5. Februar 2026 (III ZR 137/25 - [zur Veröffentlichung bestimmt]) entschieden hat, setzt eine räumliche Trennung zwischen Lehrendem und Lernendem im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 1 FernUSG voraus, dass die Unterrichtsdarbietung und ihr Abruf durch den Lernenden nicht nur an unterschiedlichen Orten, sondern auch zeitlich versetzt (asynchron) erfolgen und der Lernende deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen muss, um mit dem Lehrenden Kontakt aufzunehmen.
  • BGH, 07.05.2026 - III ZR 142/25

    Business-Mentoring oder Fernkurs? Wo ist die Grenze beim Online-Coaching?

    Vielmehr ist die vorgenannte Vorschrift im Wege einer teleologischen Reduktion dahingehend auszulegen, dass der Lehrende und der Lernende als räumlich getrennt anzusehen sind, soweit die Wissensvermittlung über eine physische Distanz und dabei nicht mittels einer bidirektionalen - synchronen - Kommunikation erfolgt, die dem Lernenden - wie bei einer Präsenzveranstaltung - die Möglichkeit eröffnet, ohne besondere Anstrengung Kontakt mit dem Lehrenden aufzunehmen (vgl. Senat, Urteil vom 5. Februar 2026 - III ZR 137/25, BeckRS 2026, 2337 Ls. und Rn. 22 ff und Versäumnisurteil vom 12. Februar 2026, aaO Rn. 16).

    Der Senat ist nicht mit der dafür erforderlichen Sicherheit von der Verfassungswidrigkeit des in § 12 FernUSG statuierten Zulassungserfordernisses und der in § 7 Abs. 1 FernUSG angeordneten Nichtigkeit des Fernunterrichtsvertrags, der von einem Veranstalter ohne Zulassung des in Rede stehenden Fernlehrgangs geschlossen wird, überzeugt (vgl. Senat, Urteile vom 5. Februar 2026 - III ZR 74/25, BeckRS 2026, 2970 Rn. 26 ff und III ZR 137/25, aaO Rn. 35).

  • OLG Köln, 21.07.2026 - 19 U 18/26

    FernUSG, synchrone und asynchrone Kommunikation

    Die tatsächliche Gestaltung des Unterrichts ist ebenso unerheblich wie der Umfang der von dem Lernenden in Anspruch genommenen Leistungen (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 30 f.).

    Insofern ist die Vorschrift im Hinblick auf ihrer Entstehungsgeschichte sowie Sinn und Zweck der Regelung mit Blick auf die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens noch nicht bestehende Möglichkeit, auch bei physischer Distanz bidirektionalen Unterricht zu vermitteln, teleologisch zu reduzieren (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 22 ff.).

    Wie in dem oben zitierten Hinweisbeschluss ausgeführt kommt es für die Beurteilung der Anwendbarkeit des FernUSG auf den Vertragsinhalt an (vgl. BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 30).

  • OLG Köln, 23.06.2026 - 19 U 18/26

    FernUSG, synchrone und asynchrone Kommunikation

    Die tatsächliche Gestaltung des Unterrichts ist ebenso unerheblich wie der Umfang der von dem Lernenden in Anspruch genommenen Leistungen (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 30 f.).

    Insofern ist die Vorschrift im Hinblick auf ihrer Entstehungsgeschichte sowie Sinn und Zweck der Regelung mit Blick auf die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens noch nicht bestehende Möglichkeit, auch bei physischer Distanz bidirektionalen Unterricht zu vermitteln, teleologisch zu reduzieren (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 22 ff.).

  • OLG Köln, 30.07.2026 - 19 U 242/25

    FernUSG, synchrone und asynchrone Kommunikation

    Die tatsächliche Gestaltung des Unterrichts ist ebenso unerheblich wie der Umfang der von dem Lernenden in Anspruch genommenen Leistungen (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 30 f.).

    Insofern ist die Vorschrift im Hinblick auf ihrer Entstehungsgeschichte sowie Sinn und Zweck der Regelung mit Blick auf die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens noch nicht bestehende Möglichkeit, auch bei physischer Distanz bidirektionalen Unterricht zu vermitteln, teleologisch zu reduzieren (BGH, Urteil vom 05.02.2026, III ZR 137/25, juris Rn. 22 ff.).

  • BayObLG, 20.07.2026 - 102 AR 102/26

    Örtliche Zuständigkeit, Fernunterrichtsvertrag, Doppelrelevante Tatsachen, …

    Der Bundesgerichtshof hat jedoch seine Rechtsprechung insbesondere zur Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Überwachung des Lernerfolgs im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 2 FernUSG vorliege, (erst) im Beschluss vom 12. Juni 2025 (…III ZR 109/24, NJW 2025, 2613 Rn. 28) und nachfolgend in den Beschlüssen vom 15. Januar 2026 (…III ZR 80/25, WM 2026, 583 Rn. 27), vom 5. Februar 2026 (III ZR 137/25, NJW 2026, 1419 Rn. 34) sowie vom 12. Februar 2026 (…III ZR 73/25, WM 2026, 595 Rn. 10) konkretisiert.
  • OLG Stuttgart, 28.07.2026 - 6 U 3/26

    Erfolglose Berufung der Beklagten mangels Vorliegens eines Fernunterrichtvertrags …

    Eine räumliche Trennung setzt hingegen voraus, dass die Unterrichtsdarbietung und ihr Abruf durch den Lernenden nicht nur an unterschiedlichen Orten, sondern auch zeitlich versetzt (asynchron) erfolgen und der Lernende deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen muss, um mit dem Lehrenden Kontakt aufzunehmen (…vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 12. Februar 2026 - III ZR 73/25 -, Rn. 16, juris; BGH, Urteil vom 5. Februar 2026 - III ZR 137/25 -, Rn. 22, juris).
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