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Rechtsprechung
   BGH, 13.06.2024 - III ZR 279/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,17338
BGH, 13.06.2024 - III ZR 279/23 (https://dejure.org/2024,17338)
BGH, Entscheidung vom 13.06.2024 - III ZR 279/23 (https://dejure.org/2024,17338)
BGH, Entscheidung vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 (https://dejure.org/2024,17338)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Arzthonorar: Anwendbarkeit der GOÄ auf eine ambulante Operation in einer Privatkrankenanstalt; Gebühr für Liposuktionseingriff

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 630a Abs 1 BGB, § 812 Abs 1 S 1 Alt 1 BGB, § 1 Abs 1 GOÄ, § 2 Abs 2 GOÄ, § 6 Abs 2 GOÄ
    Arzthonorar: Anwendbarkeit der GOÄ auf eine ambulante Operation in einer Privatkrankenanstalt; Gebühr für Liposuktionseingriff

  • IWW

    § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 BGB, § ... 2 Abs. 2 GOÄ, § 125 BGB, § 1 Abs. 1 GOÄ, § 4 Abs. 2 GOÄ, § 6 Abs. 2 GOÄ, § 2 GOÄ, § 134 BGB, § 11 Satz 1 Bundesärzteordnung (BÄO), § 11 Satz 1 BÄO, § 11 Satz 2 und 3 BÄO, § 1 Abs. 1 Satz 3 RVG, § 1 Abs. 1 Halbsatz 2 GOÄ, § 5 Abs. 1 Nr. 2 KHG, § 67 AO, §§ 134, 138 BGB, § 630a Abs. 1, § 612 Abs. 2 BGB, § 670 BGB, § 12 Abs. 1 GOÄ, § 12 Abs. 2 bis 4 GOÄ, § 4 Abs. 2a Satz 2 GOÄ, § 5 Abs. 2 GOÄ, § 2 Abs. 1 GOÄ, Art. 3, Art. 12 GG, Art. 12 Abs. 1 GG, § 138 BGB, § 5 GOÄ, § 10 Abs. 1 Nr. 1 GOÄ, § 12 Abs. 2 Nr. 5 GOÄ, § 563 Abs. 3 ZPO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendbarkeit der GOÄ auf eine ambulante Operation in einer Privatkrankenanstalt; Anwendbarkeit der Nr. 2454 der Anlage zur GOÄ auf die Liposuktion im Rahmen der Behandlung eines Lipödems

  • datenbank.nwb.de

    Arzthonorar: Anwendbarkeit der GOÄ auf eine ambulante Operation in einer Privatkrankenanstalt; Gebühr für Liposuktionseingriff

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    Für die Fettabsaugung (Liposuktion) bei krankhafter Fettverteilungsstörung (Lipödem) ist Nr. 2454 der Anlage GOÄ unmittelbar anzuwenden

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Kliniken müssen sich an ärztliche Gebührenordnung halten

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Anwendbarkeit der GOÄ auf ambulante Operationen in einer Privatkrankenanstalt

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anwendung der GOÄ auf ambulante Operation in Privatkrankenanstalt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Pauschalpreise für ambulante Operationen - Gebührenordnung für Ärzte

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2024, 3517
  • MDR 2024, 1099
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (22)

  • BGH, 13.05.2004 - III ZR 344/03

    Abrechnung in der GOÄ nicht aufgeführter ärztlicher Leistungen

    Auszug aus BGH, 13.06.2024 - III ZR 279/23
    Rn. 29 b) Die einer von einer Gebührenposition erfassten Zielleistung zuzuordnenden Einzelschritte sind nicht gesondert abrechenbar (vgl. § 4 Abs. 2a Satz 2 GOÄ, vgl. Senat, Urteil vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03, BGHZ 159, 142, 147).

    Rn. 30 Die Mehrfachberechnung einer Gebühr hat der Senat nur für seltene Ausnahmefälle als zulässig angesehen, wenn bei wertender Betrachtung ein zwischenzeitlich eingetretenes Regelungsdefizit nicht anders ausgeglichen werden kann (vgl. Senat, Urteil vom 13. Mai 2004 aaO S. 151 f zu einer komplexen Operationsleistung im Sinne einer systematischen Kompartmentausräumung mit weitgehender Freilegung von Blutgefäßen und Nervenbahnen im Zusammenhang mit einer Radikaloperation einer bösartigen Schilddrüsengeschwulst).

    Eine Bindung an die Verordnung besteht nur dann nicht, wenn und soweit sie wegen Verstoßes gegen höherrangiges Recht - etwa Art. 3 oder Art. 12 GG - nichtig ist (zB Senat, Urteile vom 13. Mai 2004, aaO S. 149 und vom 18. September 2003 - III ZR 389/02, NJW-RR 2003, 1639, 1641).

    Dass die Bewertung der Leistung in der Gebührenposition auch unter Ausschöpfung des Gebührenrahmens objektiv nicht auskömmlich ist und die Beklagte in ihrem Recht aus Art. 12 Abs. 1 GG verletzt, lässt sich nicht feststellen (vgl. dazu Senat, Urteil vom 13. Mai 2004 aaO S. 149 f).

  • BGH, 04.04.2024 - III ZR 38/23

    Rückzahlung des Honorars für Cyberknife-Behandlung; Verstoß gegen GOÄ

    Auszug aus BGH, 13.06.2024 - III ZR 279/23
    Die GOÄ ist auch auf eine ambulante Operation in einer Privatkrankenanstalt anwendbar (Fortführung von Senat, Urteil vom 4. April 2024 - III ZR 38/23, BeckRS 2024, 9034 - BGHZ 240, 162).

    Rn. 14 a) Wie der Senat jüngst in einem anderen vom Berufungsgericht entschiedenen Fall ausgesprochen hat, findet die GOÄ auch dann Anwendung, wenn der Behandlungsvertrag mit einer juristischen Person wie zum Beispiel einem Krankenhausträger oder einem medizinischen Versorgungszentrum abgeschlossen wird und ambulante Leistungen durch Ärzte erbracht werden, die lediglich im Rahmen eines Anstellungs- oder Beamtenverhältnisses in Erfüllung ihrer eigenen Dienstaufgaben tätig werden, selbst mit dem Patienten aber keine Vertragsbeziehung eingehen (Senat, Urteil vom 4. April 2024 - III ZR 38/23, BeckRS 2024, 9034 Rn. 17, 21 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    Ungeachtet dessen, dass § 1 Abs. 1 Satz 3 RVG - anders als § 1 Abs. 1 GOÄ - den Honoraranspruch ausdrücklich auch auf von der Rechtsanwaltskammer zugelassene Partnerschafts- oder sonstige Gesellschaften erstreckt, gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, warum dies im Bereich der medizinischen Versorgung anders gehandhabt werden sollte (vgl. dazu schon Senat, Urteil vom 4. April 2024 aaO Rn. 28).

  • BGH, 08.07.2004 - III ZR 435/02

    Darlegungs- und Beweislast bei Rückforderung einer Vorauszahlung

    Auszug aus BGH, 13.06.2024 - III ZR 279/23
    Es war Sache der Klägerin, diesen Rechtsgrund auszuräumen (vgl. st. Rspr.; zB Senat, Urteile vom 8. Juli 2004 - III ZR 435/02, NJW 2004, 2897 und vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, NJW-RR 1995, 130, 131;… BGH, Urteile vom 18. Februar 2009 - XII ZR 163/07, NJW-RR 2009, 1142 Rn. 19; vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00, NJW-RR 2004, 556 und vom 5. Februar 2003 - VIII ZR 111/02, NJW 2003, 1449, 1450; jew. mwN.).

    Ein Ausnahmefall der Leistung eines Abschlags oder einer Vorauszahlung in Erwartung einer Feststellung der Forderung, bei dem der Empfänger der Leistung darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen hat, dass die Feststellung zu seinen Gunsten erfolgt ist oder erfolgen muss (…vgl. dazu Senat, Urteile vom 15. März 2007 - III ZR 260/05, BeckRS 2007, 6172 Rn. 14 und vom 8. Juli 2004 aaO), liegt entgegen der Annahme der Klägerin nicht vor.

  • BGH, 13.03.2025 - III ZR 426/23

    Wahlleistungsvereinbarung, Wahlarzt, Liquidationsrecht, totaler …

    Rn. 19 bb) Alternativ können Patient und Krankenhausträger aber auch vereinbaren, dass der Krankenhausträger zur Erbringung aller für die stationäre Behandlung erforderlichen Leistungen einschließlich der gesamten wahlärztlichen Versorgung verpflichtet ist, ohne dass der Patient zusätzlich einen weiteren Vertrag über die wahlärztlichen Leistungen mit dem behandelnden Arzt schließt (sogenannter totaler Krankenhausaufnahmevertrag, vgl. Senat, Urteile vom 19. Februar 1998 - III ZR 169/97, BGHZ 138, 91, 96…, vom 14. Januar 2016 aaO Rn. 22 mwN und vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23, NJW 2024, 3517 Rn. 20; BGH, Urteil vom 18. Juni 1985 - VI ZR 234/83, BGHZ 95, 63, 67 ff).
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 11.06.2026 - L 6 KR 46/21
    Die GOÄ findet insoweit auch dann Anwendung, wenn der Behandlungsvertrag mit einer juristischen Person, zum Beispiel einem Krankenhausträger, abgeschlossen wird und ambulante Leistungen durch Ärzte erbracht werden, die lediglich im Rahmen eines Anstellungs- oder Beamtenverhältnisses in der Erfüllung ihrer eigenen Dienstaufgaben tätig werden und selbst mit dem Patienten keine Vertragsbeziehung eingehen (BGH, Urteil vom 04. April 2024 - III ZR 38/23 -, juris, ambulante Cyberknife-Behandlung durch ein zugelassenes Krankenhaus; BGH, Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 -, juris, Liposuktion durch eine Privatkrankenanstalt).
  • BGH, 24.04.2025 - III ZR 435/23

    Verpflichtung eines Krankheitskostenversicherers zur Erstattung der Kosten einer …

    Dazu gehört die Auslegung des Leistungsinhalts einer Gebührenvorschrift (zB Senat, Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23, NJW 2024, 3517 Rn. 25 mwN), die der Senat hier unter geringfügiger Abweichung vom Begriffsverständnis des Berufungsgerichts selbst vornimmt.

    Rn. 29 cc) Wie der Senat bereits mehrfach betont hat, ist es grundsätzlich Sache des Verordnungsgebers, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von nach Erlass der Verordnung eingetretenen Veränderungen des medizinisch-technischen Standards oder der Fortentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die im Gebührenverzeichnis aufgeführten ärztlichen Leistungen zu bewerten (vgl. Senat, Urteile vom 18. September 2003 - III ZR 389/02, NJW-RR 2003, 1639, 1641; vom 5. Juni 2008 - III ZR 239/07, BGHZ 177, 43 Rn. 9und vom 13. Juni 2024 aaO Rn. 31).

  • LG Köln, 11.06.2025 - 25 O 376/24
    Rn. 5 Die Klägerin ist unter Bezugnahme auf die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 13.06.2024, Az. III ZR 279/23, und vom 04.04.2024, Az. III ZR 38/23, der Ansicht, dass ihre Zahlungen aufgrund der gesetzeswidrigen Pauschalabrechnung ohne rechtlichen Grund erfolgt und von der Beklagten herauszugeben seien.

    Wie der Bundesgerichtshof zuletzt klargestellt hat, ist die GOÄ auf ambulante Operationen in einer Privatkrankenanstalt anzuwenden (BGH, Urteil vom 13.06.2024 - III ZR 279/23 -, juris; BGH, Urteil vom 04.04.2024 - III ZR 38/23 -, BGHZ 240, 162-176).

    Dies führt zur Unwirksamkeit der den hier streitigen Rechnungen zugrundeliegenden Vereinbarung über eine pauschale Vergütung gemäß § 125 BGB in Verbindung mit § 2 GOÄ bzw. gemäß § 134 BGB, so dass kein Rechtsgrund für die Honorarforderung gegeben ist (BGH, Urteil vom 13.06.2024 - III ZR 279/23 -, Rn.12).

    Die Anwendbarkeit der GOÄ war in weiteren obergerichtlichen Entscheidungen überdies in erster Linie nur deshalb verneint worden, weil der mit dem Patienten abgeschlossene Behandlungsvertrag in Form eines totalen Krankenhausaufnahmevertrags über die beruflichen Leistungen der Ärzte hinaus auch weitere Leistungen umfasste, womit die Anwendbarkeit der GOÄ bei ambulanten Behandlungen durch Privatkliniken gerade nicht ausgeschlossen wurde (vgl. BSG…, Urteil vom 11.09.2012 - B 1 KR 3/12 R, Rn. 38, juris; OLG Köln, Urteil vom 18.8.2010 - 5 U 127/09; dazu auch BGH, Urteil vom 13.06.2024 - III ZR 279/23, Rn. 19 ff., juris; Schroeder-Printzen, NJW 2024, 3485 ff.).

  • OLG Frankfurt, 13.02.2026 - 3 U 99/25

    Kostenerstattung einer Liposuktion in Privatklinik

    Dabei findet auf den Liposuktionseingriff die Ziff. 2454 des Gebührenverzeichnisses unmittelbar und nicht nur analog Anwendung (vgl. BGH, Urteil vom 13.06.2024 - III ZR 279/23 -, NJW 2024, 3517, 3519).

    Eine Bindung an die Verordnung besteht nur dann nicht, wenn und soweit sie wegen Verstoßes gegen höherrangiges Recht nichtig ist (vgl. BGH, Urteil vom 13.06.2024 - III ZR 279/23 -, NJW 2024, 3517, 3519).

  • KG, 28.01.2025 - 5 U 13/22

    Zulässigkeit einer Internetwerbung für ärztliche Fachzentren für ambulante …

    Denn nach dem Wortlaut des § 1 Abs. 1 GOÄ ("berufliche Leistung der Ärzte") und vor allem dem Sinn und Zweck der in der GOÄ enthaltenen Vorschriften, der darin besteht, einen angemessenen Interessenausgleich herbeizuführen zwischen denjenigen, die die Leistung erbringen, und denjenigen, die zu ihrer Vergütung verpflichtet sind, kommt es nicht entscheidend darauf an, ob der Behandlungsvertrag mit einer juristischen Person abgeschlossen wird und ambulante Leistungen durch Ärzte erbracht werden, die lediglich im Rahmen eines Anstellungs- oder Beamtenverhältnisses in Erfüllung ihrer eigenen Dienstaufgaben tätig werden, selbst mit dem Patienten aber keine Vertragsbeziehung eingehen (vgl. dazu ausführlich BGH…, Urteil vom 4. April 2024 - III ZR 38/23, BGHZ 240, 162 [juris Rn. 21]; vgl. auch BGH, Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23, GesR 2024, 578 [juris Rn. 14] zu ambulanten Operationen in einer Privatkrankenanstalt).
  • OLG Köln, 19.12.2025 - 5 U 87/25
    Der Senat folgt der in Rechtsprechung und Literatur umstrittenen Auffassung, nach der die GOÄ auch auf ambulante Leistungen einer juristischen Person, die durch einen Arzt in einem Anstellungs- oder Beamtenverhältnis in Erfüllung seiner Dienstaufgaben erbracht werden, anwendbar ist (vgl. Urteil des Senats vom 21.12.2009 - 5 U 52/09, juris; Urteil des Senats vom 22.02.2023 - 5 U 115/22, juris, bestätigt durch Urteil des Bundgerichtshofs vom 04.04.2024 - III ZR 38/23, BGHZ 240, 162 ff., MedR 2024, 797 ff.; Urteil des Senats vom 16.08.2023 - 5 U 32/22, BeckRS 2023, 42721, bestätigt durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13.06.2024 - III ZR 279/23, MedR 2025, 212 ff.).

    Das ohne rechtlichen Grund gezahlte Pauschalhonorar kann der Patient aufgrund eines bereicherungsrechtlichen Anspruchs gemäß § 812 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BGB grundsätzlich zurückverlangen (…Urteile des Senats vom 21.12.2009, 22.02.2023 und 16.08.2023, aaO; Urteile des BGH vom 04.04.2024 und vom 13.06.2024, aaO).

  • VG Gelsenkirchen, 18.08.2025 - 3 K 311/24

    Liposuktion, Fälligkeit, Begründung, Analogie, Schwellenwertüberschreitung, …

    Rn. 36 BGH, Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 -, juris, Rn. 24; eingehend auch BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19/06 -, Rn. 20 ff., juris; s. auch OVG NRW, Beschluss vom 05. März 2019 - 1 A 998/17 -, Rn. 11 ff., juris; VG München, Urteil vom 28. März 2019 - M 17 K 17.5524 -, Rn. 43, juris; VG Gera, Urteil vom 03. April 2017 - 1 K 546/16 Ge -, Rn. 40, juris; VG München, Urteil vom 13. Oktober 2016 - M 17 K 16.3302 -, Rn. 18, juris; VG T., Urteil vom 28. Dezember 2010 - 13 K 3055/09 -, Rn. 25, juris.

    Rn. 49 Vgl. BGH, Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 -, juris,Rn. 26.

  • VG Berlin, 16.12.2025 - 90 K 3.25

    Ärztliche Berufspflichtverletzung; fehlerhafte Abrechnung privatärztlicher …

    Nach der von der Klägerin zitierten Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 4. April 2024 - III ZR 38/23 -) findet die GOÄ auch dann Anwendung, wenn der Behandlungsvertrag mit einer juristischen Person, zum Beispiel einem Krankenhausträger oder einer MVZ GmbH, abgeschlossen wird und die (ambulanten) Leistungen durch Ärzte erbracht werden, die lediglich im Rahmen eines Anstellungs- oder Beamtenverhältnisses in der Erfüllung ihrer eigenen Dienstaufgaben tätig werden und selbst mit dem Patienten keine Vertragsbeziehung eingehen (…NJW 2024, 3513 Rn. 17, beck-online; so auch Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 - NJW 2024, 3517 Rn. 14, beck-online).

    Daher hat der BGH die Mehrfachberechnung einer Gebühr nur für seltene Ausnahmefälle als zulässig angesehen, wenn bei wertender Betrachtung ein zwischenzeitlich eingetretenes Regelungsdefizit nicht anders ausgeglichen werden kann (Urteil vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 - NJW 2024, 3517 Rn. 29 f., beck-online).

  • LG Stuttgart, 10.02.2026 - 7 O 68/25

    1. Ein Urteil ist als öffentliche Urkunde im Sinne des § 417 ZPO lediglich Beweis …

    Derjenige, der einen Kondiktionsanspruch geltend macht, kann sich dann regelmäßig darauf beschränken, die vom Empfänger behaupteten Rechtsgründe auszuräumen (vgl. BGH, Urteile vom 13. Juni 2024 - III ZR 279/23 -, juris, Rn. 33;… vom 4. Februar 2010 - IX ZR 18/09 -, BGHZ 184, 209, juris, Rn. 82;… vom 4. Juni 2009 - III ZR 187/08 -, juris, Rn. 10;… vom 15. März 2007 - III ZR 260/05 -, juris, Rn. 14;… vom 9. März 1989 - IX ZR 64/88 -, juris, Rn. 15 m.w.N.;… Ahrens, in: Ahrens, Der Beweis im Zivilprozess, 2. Aufl. 2025, Kap. 10, § 39 Rn. 63;… Netzer, in: BeckOGK BGB, Stand: 01.08.2025, § 315 Rn. 93).
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