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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 22.10.1984 | LG Berlin, 04.07.1985

Rechtsprechung
   BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,88
BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83 (https://dejure.org/1985,88)
BGH, Entscheidung vom 17.01.1985 - III ZR 135/83 (https://dejure.org/1985,88)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 1985 - III ZR 135/83 (https://dejure.org/1985,88)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Darlhensvertrag - Schutzgesetzfunktion - Verbot der Vermittlung - Reisegewerbe

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 134; GewO § 56 Abs. 1 Nr. 6

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 93, 264
  • NJW 1985, 1020
  • ZIP 1985, 203
  • MDR 1985, 387
  • WM 1985, 221
  • BB 1985, 749
  • BB 1985, 752
  • DB 1985, 543
 
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Wird zitiert von ... (116)Zitiert selbst (28)

  • BGH, 13.11.1980 - III ZR 96/79

    Anspruch auf Rückzahlung eines gewährten Darlehens - Anwendbarkeit der …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Auch ohne vertragliche Übernahme einer entsprechenden Haftung kann allerdings eine Finanzierungsbank für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben einstehen müssen, wenn sie sich nicht auf die Rolle als Kreditgeberin beschränkt, sondern als Mitinitiatorin aktiv in die Prospektgestaltung oder Werbung für eine Bauherrengemeinschaft eingeschaltet hat (vgl. Senat, NJW 1981, 389 (zu II 4 b) i. V. mit BGHZ 71, 284 = NJW 1978, 1625; BGHZ 72, 382 = NJW 1979, 718; BGHZ 77, 172 = NJW 1980, 1840; BGHZ 79, 337 = NJW 1981, 1449; BGHZ 83, 222 = NJW 1982, 1514; BGHZ 84, 141 = NJW 1982, 2493; BGH, NJW 1985, 380).

    Der Senat hat schon in NJW 1981, 389, bei Darlehen, mit denen die Beteiligung an einer Abschreibungsgesellschaft finanziert werden sollte, eine Anwendung der Rechtsprechungsgrundsätze zum sogenannten Einwendungsdurchgriff abgelehnt, weil bei dem betroffenen Personenkreis eine den Einwendungsdurchgriff rechtfertigende Schutzbedürftigkeit nicht anerkannt werden könne (NJW 1981, 389 (zu II 3)).

    Im übrigen ist diesen Gefahren mit den Mitteln des Gesellschaftsrechts und der Prospekthaftung zu begegnen (vgl. Senat, NJW 1981, 389).

    In Übereinstimmung mit dem Senatsurteil vom 13.11.1980 (NJW 1981, 389; vgl. ferner Senat, WM 1983, 652) hat das BerGer. eine Anwendung der Rechtsprechungsgrundsätze zum Einwendungsdurchgriff (vgl. zuletzt Senat, NJW 1984, 2816 = WM 1984, 986 (zu II 5 b) m. w. Nachw.) mit Recht abgelehnt.

    Auch ist es für die Interessenwertung ohne Bedeutung, daß dem Senatsurteil NJW 1981, 389, ein Sachverhalt zugrunde lag, bei dem die Fremdfinanzierung über eine Treuhandkommanditistin durchgeführt wurde, während hier der Bekl. selbst den Kreditantrag an die Kl. stellte.

    Auch die Gesamtheit dieser Umstände rechtfertigt es nicht, die Kl. im Verhältnis zum Bekl. gleichsam als Partei des finanzierten Geschäftes zu behandeln (vgl. Senat, NJW 1981, 389 (zu II 4 b)) oder sie sogar mit einer Vertrauenshaftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Prospektangaben zu belasten.

  • BGH, 22.05.1978 - III ZR 153/76

    Im Reisegewerbe vermittelter Darlehensvertrag

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Ein verbotenerweise im Reisegewerbe vermittelter Darlehensvertrag ist nicht nichtig, wenn mit dem Darlehen der Beitritt des Darlehensnehmers zu einer Grundstücks-Abschreibungsgesellschaft finanziert werden soll (Abgrenzung zum Senatsurteil BGHZ 71, 358 = NJW 1978, 1970).*).

    Die Frage, ob der Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot gem. § 134 BGB zur Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts führt, ist nach Sinn und Zweck der einzelnen Verbotsvorschrift zu entscheiden (BGHZ 71, 358 (360, 361) = NJW 1978, 1970; BGHZ 85, 39 (43) = NJW 1983, 109 m. w. Nachw.).

    Der erkennende Senat hat allerdings seit seiner Entscheidung BGHZ 71, 358 in ständiger Rechtsprechung (w. Nachw. in NJW 1983, 868 = ZIP 1983, 38 (zu II 1)) die Auffassung vertreten, ein verbotenerweise im Reisegewerbe abgeschlossener oder vermittelter Darlehensvertrag sei gem. § 134 BGB nichtig.

    In diesen Fällen erfordert der Schutzzweck des § 56 I Nr. 6 GewO die Anwendung des § 134 BGB; nur so konnten die Betroffenen wirksam vor den nachteiligen Folgen der Verträge geschützt werden, die sie in Situationen abgeschlossen hatten, in denen ihre Entscheidungsfreiheit typischerweise beeinträchtigt wurde (Senatsurteile BGHZ 71, 358 (361, 362) = NJW 1978, 1970, und NJW 1984, 229 = ZIP 1983, 1430 (zu II 2)).

    Schließlich ist folgendes zu berücksichtigen: § 56 I Nr. 6 GewO knüpft in seinem Tatbestand nicht an die inhaltliche Ausgestaltung des Darlehensvertrags, sondern nur an die Art seines Zustandekommens an (vgl. Canaris, ZIP 1980, 712); die Verbotsnorm will den Kunden vor einer Beeinträchtigung seiner Entschließungsfreiheit durch Übereilung oder Irreführung bewahren (BGHZ 71, 358 (361) = NJW 1978, 1970).

    Der Senat hat in dem Urteil BGHZ 71, 358 (362) = NJW 1978, 1970, zwar im Anschluß an Landmann-Rohmer (…GewO, 13. Aufl., § 56 Rdnr. 5) § 56 I Nr. 6 GewO als Schutzgesetz i. S. des § 823 II BGB bezeichnet.

  • BGH, 05.11.1982 - V ZR 228/80

    Auftrag zur Ersteigerung eines Grundstücks

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Sie kann sich allerdings aus einer Auslegung des konkreten Vertragsinhalts ergeben (vgl. BGHZ 85, 245 (251) = NJW 1983, 566 (zu II 3)), wenn in der Person des Beauftragten von vorneherein nur ein Durchgangserwerb stattfinden soll (vgl. Schwanecke, NJW 1984, 1585 (1588)) und den Auftraggeber die Verpflichtung trifft, das Grundstück auf Verlangen des Beauftragten zu Eigentum zu erwerben.

    Eine solche Vereinbarung lag nach den damaligen Feststellungen des BerGer. dem Urteil BGHZ 85, 245 = NJW 1983, 566, zugrunde.

    b) Selbst wenn man auch den - in § 6 des Gesellschaftsvertrages bereits im einzelnen vorgezeichneten - Treuhandvertrag mit der Firma TOM vom Einheitlichkeitswillen der Parteien mit umfaßt ansehen und davon ausgehen wollte, dieser Vertrag sei wegen der Verpflichtung der Treuhänderin zum Grundstückserwerb im eigenen Namen beurkundungspflichtig gewesen, so wäre doch der Formmangel inzwischen gem. § 313 S. 2 BGB geheilt (vgl. BGHZ 85, 245 (250) = NJW 1983, 566), weil die Treuhänderin die Grundstücke bereits erworben hat.

    Die Verpflichtung der Treuhänderin zur Weiterübertragung an die Treugeberin machte den Vertrag nicht formbedürftig, weil diese Verpflichtung sich nicht erst aus der vertraglichen Abrede, sondern bereits aus dem Gesetz, nämlich aus § 667 BGB, ergab (BGHZ 85, 245 (248 ff.) = NJW 1983, 566 m. w. Nachw.; a. A. Schwanecke, NJW 1984, 1585 (1587)).

  • BGH, 08.04.1965 - III ZR 238/64

    Kreditvertrag zwischen einer Teilzahlungsbank und einem Abzahlungskäufer - …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Damit war der überwiesene Betrag seinem Vermögen endgültig zugeflossen; allein darauf aber kommt es an (vgl. Senat, WM 1965, 496; NJW 1978, 2294).

    Der Senat hat allerdings einen Empfang i. S. des § 607 BGB verneint, wenn die Einschaltung eines Dritten in erster Linie dem Interesse des Darlehensgebers diente (Senat, WM 1965, 496).

  • BGH, 06.10.1980 - II ZR 60/80

    Prospekthaftung bei unrichtigem oder unvollständigem Prospekt für den Beitritt zu …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Auch ohne vertragliche Übernahme einer entsprechenden Haftung kann allerdings eine Finanzierungsbank für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben einstehen müssen, wenn sie sich nicht auf die Rolle als Kreditgeberin beschränkt, sondern als Mitinitiatorin aktiv in die Prospektgestaltung oder Werbung für eine Bauherrengemeinschaft eingeschaltet hat (vgl. Senat, NJW 1981, 389 (zu II 4 b) i. V. mit BGHZ 71, 284 = NJW 1978, 1625; BGHZ 72, 382 = NJW 1979, 718; BGHZ 77, 172 = NJW 1980, 1840; BGHZ 79, 337 = NJW 1981, 1449; BGHZ 83, 222 = NJW 1982, 1514; BGHZ 84, 141 = NJW 1982, 2493; BGH, NJW 1985, 380).

    Diese Risiken sind zum Teil unvermeidlicher Bestandteil des beabsichtigten Geschäfts (vgl. BGHZ 79, 337 (344) = NJW 1981, 1449).

  • BGH, 01.10.1984 - II ZR 158/84

    Haftung der Gründerkommanditisten einer Publikums-KG für unrichtige …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Auch ohne vertragliche Übernahme einer entsprechenden Haftung kann allerdings eine Finanzierungsbank für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben einstehen müssen, wenn sie sich nicht auf die Rolle als Kreditgeberin beschränkt, sondern als Mitinitiatorin aktiv in die Prospektgestaltung oder Werbung für eine Bauherrengemeinschaft eingeschaltet hat (vgl. Senat, NJW 1981, 389 (zu II 4 b) i. V. mit BGHZ 71, 284 = NJW 1978, 1625; BGHZ 72, 382 = NJW 1979, 718; BGHZ 77, 172 = NJW 1980, 1840; BGHZ 79, 337 = NJW 1981, 1449; BGHZ 83, 222 = NJW 1982, 1514; BGHZ 84, 141 = NJW 1982, 2493; BGH, NJW 1985, 380).

    Einer Vorlage an das BVerfG bedarf es nicht, weil die Verordnung kein formelles Gesetz i. S. des Artikel 100 GG ist (vgl. BGH, NJW 1985, 380 = WRP 1984, 388 (389); NJW 1985, 1032 (in diesem Heft) = EBE 1984, 381).

  • BGH, 23.10.1980 - IVa ZR 28/80

    Gewerbsmäßige Maklertätigkeit eines Steuerberaters

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Richtet sich ein gesetzliches Verbot nur gegen einen Geschäftspartner - wie hier gegen den Gewerbetreibenden -, so tritt Nichtigkeit nur ausnahmsweise ein, wenn es nämlich mit Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes unvereinbar wäre, die durch das Rechtsgeschäft getroffene rechtliche Regelung hinzunehmen und bestehen zu lassen (BGHZ 78, 263 (265) = NJW 1981, 399).

    Die Rechtsprechung hat diese Voraussetzung bei einem Verstoß gegen gewerberechtliche Verbote grundsätzlich verneint, weil diese Vorschriften in der Regel nur Ordnungsfunktionen erfüllen (BGH, NJW 1968, 2286 m. w. Nachw.; BGHZ 78, 263 (265 ff.) = NJW 1981, 399; NJW 1981, 1204 = WM 1981, 143 (144)).

  • BGH, 28.05.1984 - III ZR 63/83

    Formularmäßige Vereinbarung der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags; …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    In Übereinstimmung mit dem Senatsurteil vom 13.11.1980 (NJW 1981, 389; vgl. ferner Senat, WM 1983, 652) hat das BerGer. eine Anwendung der Rechtsprechungsgrundsätze zum Einwendungsdurchgriff (vgl. zuletzt Senat, NJW 1984, 2816 = WM 1984, 986 (zu II 5 b) m. w. Nachw.) mit Recht abgelehnt.
  • BVerfG, 08.11.1983 - 1 BvR 1249/81

    Verfassungswidrigkeit der Preisauszeichnungspflicht für den Handel

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Das BVerfG hat zwar in BVerfGE 65, 248 = NJW 1984, 861, nur die durch § 1 I und § 2 I der Verordnung begründete Preisauszeichnungspflicht für nichtig erklärt.
  • BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76

    Pflichten der Bank bei finanzierter Unternehmensbeteiligung

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
    Allenfalls dann, wenn sich die Firma TOM zu Verfügungen verpflichtet hätte, die ihre Treuhänderpflichten verletzten und die den Bekl. in seiner vertraglichen Entschließung erkennbar beeinflußt hätten, wäre eine Aufklärungspflicht der Kl. in Betracht gekommen (vgl. Senat, BGHZ 72, 92 (101) = NJW 1978, 2145 m. w. Nachw. und WM 1981, 869 (870)).
  • BGH, 12.07.1984 - I ZR 37/82

    Mischverband II

  • BGH, 04.04.1975 - KZR 6/74

    32.§ 1 GWB als Schutzgesetz i.S. des § 35 GWB

  • BGH, 17.05.1979 - III ZR 118/77

    Vermittlung eines Darlehensgeschäfts von Reisegewerbetreibenden - Werbung von …

  • BGH, 13.04.1978 - III ZR 125/76

    Anspruch aus einem Darlehensvertrag auf Herausgabe von Wechselurkunden - …

  • BGH, 24.03.1983 - III ZR 141/82

    Einwendungsdurchgriff bei drittfinanziertem Beitritt zu einer …

  • BGH, 24.02.1983 - III ZR 224/82
  • BGH, 23.09.1982 - VII ZR 183/80

    Nichtigkeit von gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit verstoßenen …

  • BGH, 24.04.1978 - II ZR 172/76

    Haftung der Initiatoren und Gründer einer Publikums-KG für unvollständigen oder …

  • BGH, 23.02.1968 - V ZR 188/64

    Verbot des Selbstkontrahierens bei Zusammenfassung mehrerer selbständiger …

  • BGH, 22.03.1982 - II ZR 114/81

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen

  • BGH, 24.05.1982 - II ZR 124/81

    Verschulden des Treuhandkommanditisten bei Vertragsschluß

  • BGH, 22.05.1980 - II ZR 209/79

    Prospekthaftung des Rechtsanwalts

  • BGH, 16.11.1978 - II ZR 94/77

    "Prospekthaftung" in der Publikums-KG

  • BGH, 18.11.1982 - III ZR 61/81

    Nichtigkeit eines Kreditvertrages wegen Verstoßes gegen ein Gesetz - Nichtigkeit …

  • BGH, 23.04.1968 - VI ZR 217/65

    Wirksamkeit eines Verkaufs von Futtermittel - Rechtliche Beurteilung von …

  • BGH, 17.10.1980 - V ZR 143/79

    Zur Formbedürftigkeit eines auf Verschaffung eines Grundstücks gerichteten …

  • BGH, 22.09.1983 - III ZR 171/82

    Geschäftsräume des Darlehnsvermittlers - Kauffinanzierungsdarlehn - …

  • BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80

    Ersteigerung eines Gemäldes für einen Dritten durch telegrafisch erteilten …

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04

    Zu kreditfinanzierten sogenannten "Schrottimmobilien"

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 152, 331, 337; BGH, Urteile vom 17. Januar 1985 - III ZR 135/83, WM 1985, 221, 223, insoweit in BGHZ 93, 264 nicht abgedruckt, vom 7. März 1985 - III ZR 211/83, WM 1985, 653, vom 25. April 1985 - III ZR 27/84, WM 1985, 993, 994 und vom 12. Juni 1997 - IX ZR 110/96, WM 1997, 1658, 1659; Senatsurteile vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503 und vom 25. April 2005 - XI ZR 219/04, Umdruck S. 15 und XI ZR 29/05, Umdruck S. 16) und der gesamten Kommentarliteratur (…vgl. Bülow, Verbraucherkreditrecht, 5. Aufl. § 494 BGB Rdn. 48;… Erman/Saenger, BGB 11. Aufl. § 494 Rdn. 4;… MünchKommBGB/Ulmer, 4. Aufl. § 494 Rdn. 21;… Palandt/Putzo, BGB 65. Aufl. § 494 Rdn. 7;… Staudinger/Kessal-Wulf, BGB Neubearb. 2004 § 491 Rdn. 47, § 494 Rdn. 20;… Palandt/Putzo, BGB 61. Aufl. § 607 Rdn. 9;… RGRK/Ballhaus, BGB 12. Aufl. § 607 Rdn. 7;… Soergel/Häuser, BGB 12. Aufl. § 607 Rdn. 120) hat der Darlehensnehmer den Darlehensbetrag im Sinne des § 607 BGB a.F. auch dann empfangen, wenn der von ihm als Empfänger namhaft gemachte Dritte das Geld vom Darlehensgeber erhalten hat, es sei denn, der Dritte ist nicht überwiegend im Interesse des Darlehensnehmers, sondern sozusagen als "verlängerter Arm" des Darlehensgebers tätig geworden.
  • BGH, 25.04.2006 - XI ZR 193/04

    Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …

    Wird die Darlehensvaluta auf Weisung des Darlehensnehmers an einen Dritten ausgezahlt, so hat der Darlehensnehmer regelmäßig den Darlehensbetrag im Sinne des § 607 BGB empfangen, wenn der von ihm als Empfänger namhaft gemachte Dritte das Geld vom Darlehensgeber erhalten hat, es sei denn, der Dritte ist nicht überwiegend im Interesse des Darlehensnehmers, sondern sozusagen als verlängerter Arm des Darlehensgebers tätig geworden (BGHZ 152, 331, 337; BGH, Urteile vom 17. Januar 1985 - III ZR 135/83, WM 1985, 221, 223, insoweit in BGHZ 93, 264 nicht abgedruckt; vom 7. März 1985 - III ZR 211/83, WM 1985, 653, vom 25. April 1985 - III ZR 27/84, WM 1985, 993, 994 und vom 12. Juni 1997 - IX ZR 110/96, WM 1997, 1658, 1659).
  • BGH, 25.04.2006 - XI ZR 219/04

    Meinungsverschiedenheiten zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des …

    Wird die Darlehensvaluta auf Weisung des Darlehensnehmers an einen Dritten ausgezahlt, so hat der Darlehensnehmer regelmäßig den Darlehensbetrag im Sinne des § 607 BGB empfangen, wenn der von ihm als Empfänger namhaft gemachte Dritte das Geld vom Darlehensgeber erhalten hat, es sei denn, der Dritte ist nicht überwiegend im Interesse des Darlehensnehmers, sondern sozusagen als "verlängerter Arm" des Darlehensgebers tätig geworden (BGHZ 152, 331, 337; BGH, Urteile vom 17. Januar 1985 - III ZR 135/83, WM 1985, 221, 223, insoweit in BGHZ 93, 264 nicht abgedruckt, vom 7. März 1985 - III ZR 211/83, WM 1985, 653, vom 25. April 1985 - III ZR 27/84, WM 1985, 993, 994 und vom 12. Juni 1997 - IX ZR 110/96, WM 1997, 1658, 1659).
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   BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83   

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BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83 (https://dejure.org/1984,197)
BGH, Entscheidung vom 22.10.1984 - II ZR 262/83 (https://dejure.org/1984,197)
BGH, Entscheidung vom 22. Oktober 1984 - II ZR 262/83 (https://dejure.org/1984,197)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Börsentermingeschäft - Geschäftsunfähigkeit - Abwicklung - Wirksamkeit - Börse - Optionspreisforderung - Klagbarkeit - Termineinwand - Optionsgeschäfte über Aktien als Börsentermingeschäfte - Definition und Herleitung des Begriffs des Börsentermingeschäfts - Die ...

  • rechtsportal.de

    BörsG §§ 50, 52, 53, 55, 59

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 92, 317
  • NJW 1985, 634
  • ZIP 1985, 153
  • MDR 1985, 387
  • WM 1984, 1598
  • BB 1985, 149
  • DB 1985, 272
 
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Wird zitiert von ... (58)Zitiert selbst (7)

  • RG, 25.03.1931 - I 300/30

    Wie gestaltet sich das Rechnungsverhältnis der Parteien eines Kontokorrents, wenn …

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Diese wäre aber gemäß § 59 BörsG wiederum nur eine Naturalverbind1ichkeit, denn die Anerkennung eines Saldos erzeugt keine klagbare Forderung, soweit in ihm das Ergebnis klagloser Geschäfte enthalten ist (RGZ 132, 218;… Sen.Urt. v. 15.10.1979 - IT ZR 144/78, LM BGB § 762 Nr. 5).
  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 179/80

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Warentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Der Senat hat die Londoner Warenterminoptionen bisher schon als Börsentermingeschäfte im Sinne der §§ 50 ff. BörsG behandelt (vgl. die Sen.Urt. v. 19.05.1980 - II ZR 269/79, LM BörsG Nr. 4, BGHZ 80/80).
  • BGH, 19.05.1980 - II ZR 269/79
    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Der Senat hat die Londoner Warenterminoptionen bisher schon als Börsentermingeschäfte im Sinne der §§ 50 ff. BörsG behandelt (vgl. die Sen.Urt. v. 19.05.1980 - II ZR 269/79, LM BörsG Nr. 4, BGHZ 80/80).
  • OLG Köln, 15.06.1983 - 2 U 72/82

    Anspruch auf Rückzahlung eines auf einem Girokonto eingeräumten …

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Die Berufung der Beklagten blieb erfolglos (vgl. den Abdruck des Berufungsurteils in WM 1983, 1072 = ZIP 1983, 924).
  • BGH, 21.06.1965 - II ZR 51/63

    Voraussetzungen für die Anwendbarkeit deutschen Rechts - Anforderungen an das …

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Sie müssen ferner eine Beziehung zu einem Terminmarkt haben, der es ermöglicht, jederzeit ein Gegengeschäft abzuschließen (…vgl. Baumbach/ Duden/Hopt, HGB 25. Aufl. S. 1030; Hadding/Wagner, WM 1976, 310;… Samtleben aaO S. 223; Sen.Urt. v. 21.06.1965 - II ZR 51/63, WM 1965, 766).
  • RG, 21.12.1904 - I 356/04

    Börsenterminhandel; Kontogeschäft

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Die Rechtsprechung hat von jeher abweichende Geschäftsgestaltungen dann als Börsentermingeschäfte angesehen, wenn sie wirtschaftlich dem gleichen Zweck dienten (…Samtleben aaO; Meyer-Bremer, BörsG 4. Aufl. S. 126 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu den sogenannten Kontengeschäften in RGZ 45, 65, 68 und 59, 321, 323).
  • RG, 12.12.1899 - VIa 401/99

    Reichsstempel. Anschaffungsgeschäfte. Prolongation.

    Auszug aus BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
    Die Rechtsprechung hat von jeher abweichende Geschäftsgestaltungen dann als Börsentermingeschäfte angesehen, wenn sie wirtschaftlich dem gleichen Zweck dienten (…Samtleben aaO; Meyer-Bremer, BörsG 4. Aufl. S. 126 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu den sogenannten Kontengeschäften in RGZ 45, 65, 68 und 59, 321, 323).
  • BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03

    Begriff des Börsentermingeschäfts; Hinweispflichten von Direkt-Brokern beim …

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Börsentermingeschäfte standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGHZ 92, 317, 320; Senat BGHZ 114, 177, 179; 142, 345, 350; 149, 294, 301; 150, 164, 168).
  • BFH, 18.12.2002 - I R 17/02

    Vereinnahmte Optionsprämien

    Dann musste der Stillhalter den Optionsgegenstand zum vereinbarten Basispreis abnehmen (vgl. dazu im Einzelnen Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH--vom 16. Februar 1981 II ZR 179/80, BGHZ 80, 80; vom 22. Oktober 1984 II ZR 262/83, BGHZ 92, 317;… Gabler, Wirtschaftslexikon, 15. Aufl., "Optionsgeschäft").

    a) Der Erwerber einer Put/Call-Option wie im Streitfall erwirbt das Recht, vom Stillhalter jederzeit während der Laufzeit der Option (amerikanische Variante) oder zum vorgegebenen Zeitpunkt (europäische Variante) die den Gegenstand des Optionsgeschäfts bildenden Wertpapiere oder Rechte zum vereinbarten Preis zu kaufen oder an ihn zu verkaufen (BFH-Urteile vom 28. November 1984 I R 290/81, BFHE 143, 38, BStBl II 1985, 264; vom 28. November 1990 X R 197/87, BFHE 163, 175, BStBl II 1991, 300; vgl. auch BGH-Urteile in BGHZ 80, 80; in BGHZ 92, 317).

    b) Letztlich spricht auch eine zivilrechtliche Trennung des (durchgeführten) Optionsgeschäfts in den Optionsvertrag zur Einräumung des Optionsrechts einerseits und das dann folgende Übertragungsgeschäft hinsichtlich des Optionsgegenstandes (sog. "Zweivertragstheorie", vgl. BFH-Urteil in BFHE 163, 175, BStBl II 1991, 300; anders wohl BGH-Urteil in BGHZ 92, 317, obwohl auch dort von einer Abwicklung des Optionsgeschäfts in zwei Teilakten ausgegangen wird) entgegen der Auffassung des FA und des BMF nicht für eine Erfüllung des Optionsvertrages als erstem Teilakt bereits mit oder in Folge seines Abschlusses (vgl. dazu Oberfinanzdirektion --OFD-- Köln, Verfügung vom 11. März 1997 S 2143 -18- St 112, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1997, 1084; a.A. Herzig/Briesemeister, DB 2002, 1570, 1576).

  • BGH, 20.03.2001 - XI ZR 213/00

    Ansprüche des Bankkunden bei unverbindlichen Optionsscheingeschäften

    Unter Bewirkung der vereinbarten Leistung ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, zu deren Aufgabe das Vorbringen der Beklagten in den Vorinstanzen keinen Anlaß gibt, bei Geschäften mit selbständigen Optionsscheinen nur die effektive Lieferung des Gegenstandes der verbrieften Option oder die Gegenleistung in Geld zu verstehen (BGHZ 92, 317, 324; Senatsurteile BGHZ 107, 192, 195; 117, 135, 140; vom 3. Februar 1998 - XI ZR 33/97, WM 1998, 546, 548 und vom 13. Oktober 1998 - XI ZR 26/98, WM 1998, 2331, 2333).
  • BFH, 06.07.2016 - I R 25/14

    Verfassungsmäßigkeit und Reichweite der Verlustausgleichs- und Abzugsbeschränkung …

    Danach sind Termingeschäfte Verträge über Wertpapiere, vertretbare Waren oder Devisen nach gleichartigen Bedingungen, die von beiden Seiten erst zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt zu erfüllen sind und die zudem eine Beziehung zu einem Terminmarkt haben, der es ermöglicht, jederzeit ein Gegengeschäft abzuschließen (BFH-Urteil in BFHE 248, 57, BStBl II 2015, 483; BGH-Urteile vom 22. Oktober 1984 II ZR 262/83, BGHZ 92, 317, und vom 16. April 1991 XI ZR 88/90, BGHZ 114, 177).
  • BFH, 28.11.1990 - X R 197/87

    Besteuerung von Wertpapieroptionsgeschäften beim Stillhalter

    Hinsichtlich der Geschichte des Optionsgeschäfts, seiner rechtlichen Einordnung und seiner technischen Abwicklung unter der Geltung der "Besonderen Bedingungen für Optionsgeschäfte an den deutschen Wertpapierbörsen" (…Beer/Müller, Leitfaden für das börsenmäßige Optionsgeschäft, 1983, S. 44 ff.) wird auf das Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 22. Oktober 1984 II ZR 262/83 (BGHZ 92, 317) Bezug genommen.

    Zwar spricht auch das BGH-Urteil in BGHZ 92, 317 von dem "Optionsgeschäft in engerem Sinne" und dem Kaufgeschäft über Aktien als einem "einheitlichen Rechtsgeschäft" und einem wirtschaftlich einheitlichen Terminengagement.

    Dem steht nicht entgegen, daß der II. Senat des BGH mit Urteil in BGHZ 92, 317, das nach der Entscheidung des I. Senats des BFH bekanntgeworden ist, Optionsgeschäfte über Aktien als Börsentermingeschäfte beurteilt und in diesem Zusammenhang die Auffassung abgelehnt hat, der Kaufvertrag über das Optionsrecht sei ein rechtlich selbständiger Vertrag.

    Der II. Senat des BGH hat in einer weiteren Entscheidung (Urteil vom 6. Mai 1985 II ZR 227/84, WM IV 1985, 744) klargestellt, daß seine Auffassung in BGHZ 92, 317 nicht dem BFH-Urteil in BFHE 143, 38, BStBl II 1985, 264 widerspreche; er habe sich mit der Rechtsnatur des Aktienoptionsgeschäfts als Börsentermingeschäft, der BFH mit dessen Rechtsnatur als Differenzgeschäft befaßt.

  • BGH, 05.10.1999 - XI ZR 296/98

    Geschäfte mit Bandbreiten-Optionsscheinen als Börsentermingeschäfte

    (2) Ausgehend davon und der Geschäftsform nach sind Geschäfte mit Bandbreiten-Optionsscheinen sowohl der "Hamster"- als auch der "knock out"-Variante nach der von der Rechtsprechung (BGHZ 92, 317, 320) entwickelten Definition Börsentermingeschäfte.

    Der Bundesgerichtshof hat deshalb unter Modifizierung der in BGHZ 92, 317, 320 entwickelten Definition Geschäfte mit selbständigen Aktienindex- und Basket-Optionsscheinen als Börsentermingeschäfte angesehen, obwohl bei ihnen die Möglichkeit einer Glattstellung durch ein Gegengeschäft am Terminmarkt nicht besteht (BGHZ 139, 1, 6 f.; Senatsurteile vom 29. März 1994 - XI ZR 31/93, WM 1994, 834, 837, vom 4. Oktober 1995 - XI ZR 152/94, WM 1995, 2026 und vom 3. Februar 1998 - XI ZR 33/97, WM 1998, 545, 546).

  • BGH, 24.01.1985 - I ZR 201/82

    Saldierung von Posten aus unverbindlichen Börsentermin- und Differenzgeschäften

    a) Ohne Rechtsfehler hat das BerGer. die Optionsgeschäfte, an denen die Kl. beteiligt waren, als Börsentermingeschäfte i. S. der §§ 50 ff. BörsG beurteilt (BGH, NJW 1985, 634, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

    Solche Darlehensgeschäfte sind nach § 59 BörsG, nicht anders als die ihnen zugrunde liegenden Börsentermingeschäfte, als Naturalobligationen zu behandeln, weil durch sie die unverbindlichen Forderungen auf Ersatz von Aufwendungen für den Abschluß von Börsentermingeschäften nicht endgültig getilgt, sondern lediglich durch eine neue klaglose Verbindlichkeit ersetzt werden (vgl. BGH, NJW 1985, 634, für den Fall des Saldoanerkenntnisses;… Schwark, § 59 Rdnrn. 1, 2, 4, § 60 Rdnr. 4; Meyer-Bremer, BörsG, § 59 Anm. 1; Nußbaum, BörsG, § 59 Anm. I, IV).

    Die für die Herbeiführung der Verbindlichkeit des Termingeschäfts nach § 57 BörsG erforderliche einverständliche Effektiverfüllung kann beim Optionsgeschäft nicht schon in der Zahlung oder sonstigen Zurverfügungstellung des nur für die Option zu entrichtenden Preises erblickt werden (BGH, NJW 1985, 634; Schwark, § 57 Rdnrn. 1, 4).

    aaa) Sind in einen Kontokorrentsaldo Forderungen eingegangen, denen der Termin- und Differenzeinwand entgegensteht, ist das Saldoanerkenntnis unverbindlich, weil es die klaglosen Schulden nicht endgültig tilgt, sondern lediglich durch eine neue Verbindlichkeit ersetzt, die wiederum nur eine Naturalobligation ist (§ 59 BörsG; BGH, NJW 1980, 390 (391, 392) = LM § 762 BGB Nr. 5 = WM 1979, 1381 (1383) für den Fall, daß der Saldo ausschließlich aus klaglosen Forderungen aus Differenzgeschäften gebildet worden ist; vgl. auch BGH, NJW 1985, 634).

  • BFH, 08.12.2021 - I R 24/19

    Knock-out-Zertifikate keine Termingeschäfte i.S. von § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG / …

    Danach sind Termingeschäfte Verträge über Wertpapiere, vertretbare Waren oder Devisen nach gleichartigen Bedingungen, die von beiden Seiten erst zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt zu erfüllen sind (zeitliches Auseinanderfallen von Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft) und die zudem eine Beziehung zu einem Terminmarkt haben, der es ermöglicht, jederzeit ein Gegengeschäft abzuschließen (s. Senatsurteile in BFHE 254, 326, BStBl II 2018, 124, Rz 32 f., m.w.N., und in BFHE 261, 35, BStBl II 2018, 637, Rz 21; s.a. Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 22.10.1984 - II ZR 262/83, BGHZ 92, 317; vom 16.04.1991 - XI ZR 88/90, BGHZ 114, 177).
  • BFH, 21.02.2018 - I R 60/16

    Kein Verlustausgleich bei echten (ungedeckten) Daytrading-Geschäften

    Danach sind Termingeschäfte Verträge über Wertpapiere, vertretbare Waren oder Devisen nach gleichartigen Bedingungen, die von beiden Seiten erst zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt zu erfüllen sind (zeitliches Auseinanderfallen von Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft) und die zudem eine Beziehung zu einem Terminmarkt haben, der es ermöglicht, jederzeit ein Gegengeschäft abzuschließen (s. Senatsurteil in BFHE 254, 326, BStBl II 2018, 124, m.w.N.; s.a. BGH-Urteile vom 22. Oktober 1984 II ZR 262/83, BGHZ 92, 317; vom 16. April 1991 XI ZR 88/90, BGHZ 114, 177).
  • BGH, 12.03.2002 - XI ZR 258/01

    Geschäfte mit Aktienanleihen sind keine Börsentermingeschäfte

    (2) (a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind Börsentermingeschäfte standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGHZ 92, 317, 320; Senat BGHZ 114, 177, 179; 142, 345, 350; Senat, Urteil vom 18. Dezember 2001 - XI ZR 363/00, WM 2002, 283, 285, für BGHZ vorgesehen).
  • BGH, 16.04.1991 - XI ZR 88/90

    Geschäfte mit abgetrennten Aktienoptionsscheinen als Börsentermingeschäfte

  • BGH, 04.02.1992 - XI ZR 32/91

    Geschäfte mit unverbrieften Aktienoptionen - Hinweispflicht des Kreditinstituts …

  • BGH, 13.10.1998 - XI ZR 26/98

    Begriff des Börsentermingeschäfts; Erlangung der Börsentermingeschäftsfähigkeit

  • BGH, 18.12.2001 - XI ZR 363/00

    Behandlung von Devisengeschäften als Börsentermingeschäfte

  • BGH, 18.04.1989 - XI ZR 133/88

    Hinweis eines Kreditinstituts auf die Möglichkeit von Termingeschäften gegenüber …

  • BGH, 13.07.2004 - XI ZR 132/03

    Zur Haftung von Banken beim Absatz von anteilen an Investmentfonds, die nur in …

  • BGH, 25.10.1994 - XI ZR 43/94

    Aufklärungspflicht von Banken bei Geschäften mit selbständigen Optionsscheinen

  • BGH, 11.10.1988 - XI ZR 67/88

    Wirksamkeit von Devisentermingeschäften zur Absicherung eines Exportgeschäfts

  • BGH, 26.01.1999 - XI ZR 93/98

    Behandlung von Schuldanerkenntnissen termingeschäftsfähiger Personen; Erlangung …

  • BGH, 17.11.1998 - XI ZR 78/98

    Geschäfte mit covered warrants als Börsentermingeschäfte; Bewirkung der …

  • BGH, 12.05.1998 - XI ZR 180/97

    Rechtsnatur von Geschäften mit selbständigen Basket-Optionsscheinen; Erlangung …

  • BGH, 04.10.1995 - XI ZR 152/94

    Begriff des Börsentermingeschäfts; Geschäfte mit selbständigen Optionsscheinen

  • BGH, 16.11.1987 - II ZR 24/87

    Begriff der Erfüllung; Schweigen eines nicht termingeschäftsfähigen Kunden auf …

  • FG Münster, 05.04.2005 - 8 K 4710/01

    Besteuerung von privaten Spekulationsgeschäften mit Wertpapieren und …

  • OLG Hamburg, 05.10.2004 - 9 U 141/03

    Verbindlichkeit von Abbuchungen aufgrund unverbindlicher …

  • OLG Bamberg, 17.04.1989 - 4 U 146/88

    Erwerb von Optionsscheinen als Geschäftsbesorgungsvertrag mit …

  • BGH, 14.12.1987 - II ZR 89/87

    Wirksamkeit eines Schuldanerkenntnisses bei zugrunde liegenden abgewickelten …

  • BGH, 03.02.1998 - XI ZR 33/97

    Begriff der Leistung; Erfüllung unklagbarer Verbindlichkeiten durch Auflösung …

  • OLG Düsseldorf, 19.01.2007 - 17 U 35/06

    Zinssatz-Swap ist Börsentermingeschäft

  • BGH, 06.05.1985 - II ZR 227/84

    Zulässigkeit von Börsentermingeschäften in Aktien im Ausland

  • FG Münster, 14.09.2006 - 8 K 4710/01

    Verfassungsmäßigkeit der §§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 Buchst. b und 22 Nr. 3 S. 1 …

  • BGH, 19.12.1989 - XI ZR 121/88

    Veräußerung von aufgrund der Ausübung einer unverbrieften Aktienkaufoption …

  • BFH, 28.11.1984 - I R 290/81

    Das beim Wertpapieroptionsgeschäft gezahlte Bindungsentgelt als Leistung i. S. …

  • VGH Hessen, 06.02.2020 - 6 A 2758/16

    Sanktionsbeschluss

  • LG Krefeld, 19.01.2006 - 5 O 462/04

    Zins-Swap-Vertrag als Börsentermingeschäft in Sinne von § 53 Börsengesetz (BörsG) …

  • OLG Düsseldorf, 07.10.2010 - 6 U 116/09

    Anspruch auf Schadensersatz bei Vermittlung von verlustbringenden …

  • LG Tübingen, 28.11.1986 - 4 O 92/86

    Anspruch auf Rückbuchung von Optionsprämien auf ein bestehendes Girokonto; …

  • BGH, 25.06.1991 - XI ZR 178/90

    Wirksamkeit der Verrechnung vollwertiger Forderungen mit Leistungen aufgrund …

  • OLG Köln, 20.09.1996 - 20 U 140/95

    Keine Börsentermingeschäfte durch den Vermögensverwalter

  • KG, 16.05.2001 - 29 U 7237/00

    Pflicht der Bank zur schriftlichen Risikoaufklärung bei Erwerb von Reverse …

  • OLG Schleswig, 12.12.2002 - 5 U 7/02

    Wirksamkeit des Beitritts eines atypischen stillen Gesellschafters zu einer …

  • OLG Düsseldorf, 30.09.2009 - 6 U 63/08

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von im Daytrading als Kassageschäft …

  • OLG Koblenz, 05.12.2001 - 7 U 10/01

    Börsentermingeschäft; Höchstgrenze; Allgemeine Geschäftsbedingungen; …

  • OLG Stuttgart, 23.02.2000 - 9 U 71/99

    Devisentermingeschäfte - Bereicherungsausgleich bei Kontokorrentkonto - …

  • OLG Saarbrücken, 28.01.1997 - 7 U 694/96

    Rückforderung von zur Erfüllung unverbindlicher Börsentermingeschäfte dienender …

  • KG, 07.05.2002 - 17 U 95/01

    Unverbindliches Wettgeschäft gemäß § 764 Satz 1 BGB auch bei verdeckten …

  • OLG Köln, 01.07.1994 - 19 U 149/93

    Aufklärungspflicht der Bank über Risiken bei Börsengeschäften gegenüber …

  • BFH, 31.07.1995 - X B 167/94

    Veräußerung eines Optionsscheins als Spekulationsgeschäft

  • OLG Köln, 29.11.1994 - 9 U 202/94

    Keine Rechtsschutzversicherung für Streitigkeiten in Zusammenhang mit Spiel und …

  • OLG München, 21.09.2001 - 21 U 2978/01

    Bereicherungsanspruch und Darlegungslast im Kapitalanlagerecht bei …

  • OLG Köln, 25.09.1996 - 17 U 66/95

    Perpetuierung der Börsentermingeschäftsfähigkeit trotz Wechsel der Bank

  • VG Berlin, 17.02.1992 - 25 A 95.91

    Erlaubnispflichtigkeit des Handels mit Optionen auf T-Bond Futures; Erfordernis …

  • LG Wiesbaden, 30.09.1986 - 8 S 59/86

    Schadensersatzanspruch einer Privatschule gegen die Eltern wegen entgangenen …

  • FG München, 28.11.2000 - 7 K 2035/98

    Bilanzierung von Prämien für Put-/Call-Optionen und Swap-Optionen

  • LG Düsseldorf, 19.09.2008 - 14c O 12/07

    Anspruch auf Schadensersatz aus abgetretenem Recht im Zusammenhang mit …

  • LG Frankfurt/Main, 16.03.2001 - 21 O 403/00

    Klagen wegen "synthetischer Ecuador-Anleihe" erfolglos

  • OLG München, 30.10.1985 - 7 U 1890/85

    Schadensersatzpflicht wegen Nichterfüllung von Verpflichtungen aus …

  • OLG Karlsruhe, 23.11.1988 - 6 U 224/87
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Rechtsprechung
   LG Berlin, 04.07.1985 - 61 S 17/85   

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LG Berlin, 04.07.1985 - 61 S 17/85 (https://dejure.org/1985,3070)
LG Berlin, Entscheidung vom 04.07.1985 - 61 S 17/85 (https://dejure.org/1985,3070)
LG Berlin, Entscheidung vom 04. Juli 1985 - 61 S 17/85 (https://dejure.org/1985,3070)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    § 2 MHG, § 242 BGB, § 305 BGB
    Mietzinserhöhung durch Zahlung auf Verlangen; Mietzinserhöhung; Mieterhöhungsverlangen, unwirksames Zustimmungsbegehren; Zahlung, vorbehaltlose; Angebotsannahme; Einverständniserklärung; Zustimmung; Schriftformklausel

  • rechtsportal.de

    2. WKSchG Art. 3 § 4, § 10; MHG § 2 Abs. 2, Abs. 3

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1986, 236
  • MDR 1985, 1030
  • MDR 1985, 387
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