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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 15.04.1987 | BGH, 19.03.1987

Rechtsprechung
   BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,428
BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85 (https://dejure.org/1987,428)
BGH, Entscheidung vom 12.02.1987 - III ZR 255/85 (https://dejure.org/1987,428)
BGH, Entscheidung vom 12. Februar 1987 - III ZR 255/85 (https://dejure.org/1987,428)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung eines Anspruchs auf Rückzahlung der erhöhten Prozessgebühren - Zulässigkeit der Erhöhung der Prozessgebühren eines Rechtsanwalts bei einer Tätigkeit für eine Mehrheit von Wohnungseigentümern - Auswirkung der Vertretung der Wohnungseigentümer durch einen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BRAGO § 6 Abs. 1 Satz 2, § 31 Abs. 1 Nr. 1
    Erhöhung der Prozeßgebühr bei Vertretung mehrerer Wohnungseigentümer

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 2240
  • MDR 1987, 912
  • VersR 1987, 1217
  • Rpfleger 1987, 387
 
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Wird zitiert von ... (40)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 06.10.1983 - III ZR 109/82

    Voraussetzungen der Erhöhung der Prozeßgebühr bei mehreren Auftraggebern

    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    Dem Rechtsanwalt, der für eine Mehrheit von Wohnungseigentümern tätig wird, steht die Erhöhung der Prozeßgebühr auch dann zu, wenn die Wohnungseigentümer durch einen Verwalter vertreten werden (Ergänzung zum Senatsurteil vom 6. Oktober 1983 - III ZR 109/82 = LM BRAGebO § 6 Nr. 4).

    Dieser Umstand ist für das Rechtsverhältnis der Parteien des vorliegenden Rechtsstreits ohne Bedeutung (vgl. Senatsurteil vom 6. Oktober 1983 - III ZR 109/82 = LM BRAGebO § 6 Nr. 4 m. w. Nachw.).

    Davon geht auch das Senatsurteil vom 6. Oktober 1983 (aaO) aus.

    Der Senat hat bereits in dem genannten Urteil vom 6. Oktober 1983 (aaO) anhand der Entstehungsgeschichte der Vorschrift im einzelnen dargelegt, daß nach dem Willen des Gesetzgebers dem mit dem Vorhandensein mehrerer Beteiligter typischerweise verbundenen Mehr an Arbeit und Aufwand, insbesondere durch die laufende Informationsaufnahme und Unterrichtung durch den Rechtsanwalt, in genereller Weise durch eine Erhöhung der in § 6 BRAGO enthaltenen Pauschgebühr Rechnung getragen werden sollte (vgl. BT-Drucks. 7/2016 S. 41, 99; BT-Drucks. 7/3243 S. 7, 76; BR-Drucks. 165/1/75 S 19/20 und BT-Drucks. 7/3498 S 12/13; BT-Drucks. 7/3803 S. 6).

    Für die Frage der Gebührenerhöhung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 BRAGO ist nicht entscheidend, ob die mehreren Auftraggeber an den Rechtsanwalt aufgrund einheitlicher Willensbildung herantreten oder im Prozeß als Einheit auftreten (Senatsurteil vom 6. Oktober 1983 aaO).

  • OLG München, 23.05.1985 - 11 W 970/85

    Erhöhungsgebühr; Verwalter; Rechtsanwalt; Wohnungseigentümergemeinschaft; …

    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    1985, 416 = MDR 1985, 857; OLG Düsseldorf JurBüro 1986, 53; Göttlich/Mümmler a.a.O. Anm. 6.2; Schumann/Geißinger BRAGebO 2. Aufl. Nachtr.

    zu § 6 Rn. 9; a. A. - außer dem OLG Köln a.a.O. - OLG Koblenz JurBüro 1985, 711 = MDR 1985, 857 - …

  • OLG Hamm, 31.10.1979 - 23 W 490/79
    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    Den Beklagten sind deshalb für die Vertretung der Kläger und der anderen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft im Vorprozeß entgegen der Auffassung des Landgerichts und des Oberlandesgerichts Köln die erhöhten Prozeßgebühren nach § 6 Abs. 1 Satz 2 BRAGO erwachsen, wie es der ganz überwiegenden Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum entspricht (vgl. OLG Hamm JurBüro 1980, 379 = MDR 1980, 239 = Rpfl.
  • BGH, 04.04.1962 - V ZR 110/60

    Begriff und Beweiskraft der Privaturkunde; stillschweigende Beantragung eines …

    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    Die Sprungrevision der Beklagten, über die angesichts des Ausbleibens der trotz rechtzeitiger Ladung zur Revisionsverhandlung nicht erschienenen Kläger durch Versäumnisurteil sachlich zu entscheiden ist (BGHZ 37, 79), ist begründet.
  • BGH, 27.11.1980 - III ZR 187/79

    Anspruch auf Ersatz von Gebühren für die Beautragung von Rechtsanwälten - Erhöhte …

    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    Der Senat hat bereits in anderem Zusammenhang, bei der Berechnung der Mehrvertretungsgebühren, hervorgehoben, daß Satz 1 und Satz 2 des § 6 Abs. 1 BRAGO nicht isoliert zu sehen sind, sondern sachlich zusammengehören (vgl. Urteil vom 27. November 1980 - III ZR 187/79 = NJW 1981, 1103).
  • OLG Bamberg, 28.11.1985 - 3 W 151/85

    Erstattungsfähigkeit einer um 3/10 erhöhten Prozessgebühr

    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    1985, 416; OLG Düsseldorf JurBüro 1986, 53; ferner OLG Bamberg JurBüro 1986, 722 und insoweit auch OLG Koblenz JurBüro 1985, 711), hält der Senat fest, und zwar auch gegenüber der vom Oberlandesgericht Köln in JurBüro 1985, 66 vertretenen Meinung, der sich das Landgericht in dem angefochtenen Urteil angeschlossen hat (vgl. jetzt auch OLG Köln JurBüro 1986, 865).
  • OLG Köln, 06.04.1981 - 17 W 451/80
    Auszug aus BGH, 12.02.1987 - III ZR 255/85
    Der erkennende Senat hat in dem vorgenannten Urteil vom 6. Oktober 1983 entgegen der vom Oberlandesgericht Köln (vgl. Beschl. vom 6. April 1981 - 17 W 451/80 = JurBüro 1983, 73) in ständiger Praxis vertretenen Meinung entschieden, daß eine Mehrheit von Wohnungseigentümern jedenfalls dann, wenn sie ohne Mitwirkung eines Verwalters klagt, nicht als nur ein Auftraggeber, sondern als mehrere Auftraggeber im Sinne des § 6 Abs. 1 BRAGO anzusehen ist und daß dem für sie tätigen Rechtsanwalt deshalb die in dieser Vorschrift vorgesehene Gebührenerhöhung zusteht.
  • BGH, 19.10.2006 - V ZB 91/06

    Anwaltsgebühren bei Parteiwechsel

    Es ist auch nicht erforderlich, dass die Auftraggeber aufgrund einheitlicher Willensbildung an den Rechtsanwalt herantreten oder im Prozess als Einheit auftreten (…BGH, Urt. v. 6. Oktober 1983, III ZR 109/82, JurBüro 1984, 377, 378; Urt. v. 12. Februar 1987, III ZR 255/85, NJW 1987, 2240, 2241; Beschl. v. 16. März 2004, VIII ZB 114/03, NJW-RR 2004, 1006).

    Die gesetzliche Regelung beruht auf einer typisierenden und generalisierenden Betrachtung, die gerade nicht an die Umstände des Einzelfalls, sondern nur an das Vorhandensein mehrerer Auftraggeber anknüpft (…BGH, Urt. v. 6. Oktober 1983, III ZR 109/82, JurBüro 1984, 377, 378; Urt. v. 12. Februar 1987, III ZR 255/85, NJW 1987, 2240; Beschl. v. 16. März 2004, VIII ZB 114/03, NJW-RR 2004, 1006).

  • BGH, 16.03.2004 - VIII ZB 114/03

    Erfallen der Mehrvertretungsgebühr bei Vertretung einer Erbengemeinschaft

    Für diese und nicht für den Vertreter wird der Rechtsanwalt tätig (vgl. zur vergleichbaren Tätigkeit eines Rechtsanwalts für eine Mehrheit von Wohnungseigentümern BGH, Urteil vom 12. Februar 1987 - III ZR 255/85, NJW 1987, 2240 unter III).

    Angesichts der typisierenden und generalisierenden gesetzlichen Regelung kommt es allein darauf an, ob an der betreffenden Angelegenheit, in der der Rechtsanwalt tätig wird, mehrere rechtsfähige oder doch im Rechtsverkehr so behandelte natürliche oder juristische Personen beteiligt sind (BGH, Urteil vom 12. Februar 1987 aaO).

  • BVerfG, 15.07.1997 - 1 BvR 1174/90

    Kein Mehrvertretungszuschlag im Verfassungsbeschwerde-Verfahren

    Auch das Ziel der Regelung, dem "Mehr" an Arbeit und Aufwand durch den Informationsaustausch mit mehreren Auftraggebern durch eine Gebührenerhöhung Rechnung zu tragen (vgl. BGH, NJW 1987, S. 2240), ist für die Abgrenzung wenig aussagekräftig.
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Rechtsprechung
   BGH, 15.04.1987 - IVa ZR 53/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,1162
BGH, 15.04.1987 - IVa ZR 53/86 (https://dejure.org/1987,1162)
BGH, Entscheidung vom 15.04.1987 - IVa ZR 53/86 (https://dejure.org/1987,1162)
BGH, Entscheidung vom 15. April 1987 - IVa ZR 53/86 (https://dejure.org/1987,1162)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Maklerrecht - Unabhängiges Provisionsversprechen

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 3124 (Ls.)
  • NJW-RR 1987, 1075
  • MDR 1987, 912
  • VersR 1987, 1038
  • WM 1978, 247
  • WM 1987, 1140
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 24.04.1985 - IVa ZR 211/83

    Anspruch auf Zahlung von Maklerlohn - Bestehen einer gesellschaftsrechtlichen …

    Auszug aus BGH, 15.04.1987 - IVa ZR 53/86
    Das ist unzutreffend (Senatsurteil vom 24. April 1985 - IVa ZR 211/83 - LM BGB § 652 Nr. 91 = NJW 1985, 2473 = WM 1985, 946 m.w.N.).

    Die tatsächlichen Voraussetzungen für eine solche Umdeutung hat das Berufungsgericht festgestellt: Es hält es für erwiesen, daß den Beklagten die Verflechtung zwischen "Makler" und Dritten bekannt war (Senatsurteil vom 24. April 1985 aaO.).

  • BGH, 12.03.1998 - III ZR 14/97

    Anspruch des Maklers aus dem Grundstückskaufvertrag; Einwand der Verflechtung des …

    Auch das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15. April 1987 (IVa ZR 53/86 = WM 1987, 1140) betraf einen Fall, in dem dem Maklerkunden die Verflechtung zwischen "Makler" und Drittem bekannt gewesen und in dem der Parteiwille dahin gegangen war, daß eine Provision gezahlt werden sollte, obwohl dem Makler eine Vermittlungstätigkeit nicht möglich war.
  • BGH, 20.11.2008 - III ZR 60/08

    Vereinbarung einer Vergütung eines mit einem Verkäufer verflochtenen Dritten im …

    Es kann sich insoweit auch um einen verschleierten Teil des Kaufpreises handeln (…Senatsurteil vom 12. Oktober 2006 aaO; BGH, Urteil vom 15. April 1987 - IVa ZR 53/86 - NJW-RR 1987, 1075).
  • BGH, 26.09.1990 - IV ZR 226/89

    Rechte des Verwalters einer Wohnungseigentumsanlage

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann ein Anspruch auf Provision allerdings auch in Verflechtungsfällen auf Grund eines von den Voraussetzungen des § 652 BGB unabhängigen Provisionsversprechens gegeben sein (BGH, Urteile vom 7.12.1977 - IV ZR 2/77 - und vom 15.4.1987 - IVa ZR 53/86 - WM 1978, 247 und 1987, 1140).
  • BGH, 12.10.2006 - III ZR 331/04

    Zustandekommen eines erfolgsunabhängigen Provisionsversprechens zugunsten eines …

    Es kann sich bei der Provision um einen verschleierten Teil des Kaufpreises handeln; das "selbständige" Provisionsversprechen kann gegeben werden, um die Veräußerungsbereitschaft des an einer Maklerleistung verhinderten Versprechensempfängers zu fördern; die Provision kann Vergütung für gewisse, nicht unter § 652 BGB fallende Dienstleistungen sein; nur wenn es an jeder Gegenleistung fehlt, kann die Provisionszusage als Schenkungsversprechen (§ 518 Abs. 1 BGB) aufgefasst werden (…vgl. BGHZ aaO;… Senatsurteile vom 5. Oktober 2000 aaO 3782 …und vom 6. Februar 2003 aaO; BGH, Urteil vom 15. April 1987 - IVa ZR 53/86 - NJW-RR 1987, 1075).
  • BGH, 05.10.2000 - III ZR 240/99

    Maklertätigkeit des Testamentsvollstreckers

    Sofern das Berufungsgericht dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15. April 1987 (IVa ZR 53/86 - NJW-RR 1987, 1075), in dem davon gesprochen wird, daß es sich bei der Provision auch um einen "verschleierten Teil des Kaufpreises" handeln könne, entnommen haben sollte, daß ein Anspruch auf Zahlung einer von einer Maklerleistung unabhängigen Provision voraussetzen würde, daß er sich rechtlich als (Teil der) Kaufpreisforderung (§ 433 Abs. 2 BGB), Vergütung für bestimmte Dienstleistungen (§ 611 Abs. 1 BGB) oder als Schenkungsversprechen einordnen ließe, beruhte dies auf einem Mißverständnis.
  • OLG Köln, 28.02.2013 - 18 U 298/11

    Haftung des Vorstandes einer Aktiengesellschaft

    Jedoch kann sich ein Vergütungsanspruch aus einem selbständigen Provisionsversprechen ergeben, wenn dem Kunden die enge Verflechtung des vermittelten Vertragspartners mit dem Vermittler bekannt war (vgl. BGH, Urt. v. 15. April 1984 - IVa ZR 53/86 -, NJW-RR 1987, S. 1075 f.;… Roth, in: Münchener Kommentar zum BGB, 6. Aufl., § 652 Rn. 134).
  • LG Wiesbaden, 08.03.2000 - 5 O 172/99

    Anspruch auf Rückzahlung einer Maklerprovision; Nachträgliches Entfallen des …

    Maklerleistung unabhängiges Schuldversprechen, von dem nur dann ausgegangen werden kann, wenn die Parteien den hierfür erforderlichen Verpflichtungswillen hatten, der voraussetzt, dass sie wussten, dass die Voraussetzungen für einen Maklerprovisionsanspruch nicht vorlagen, und deshalb mit ihrer - individuell ausgehandelten - Vereinbarung nicht eine schon erfolgte oder noch zu erbringende Tätigkeit des Maklers entlohnen wollten (vgl. BGH, NJW 1977, 582 LM § 652 BGB Nr. 60; WM 1978, 247; BGHZ 138, 171 = NJW 1998, 1552 = LM H. 8/1998 § 328 BGB Nr. 97).
  • BGH, 05.12.1990 - IV ZR 187/89

    Voraussetzungen für den Anspruch auf Maklerlohn - Beeinträchtigung des …

    Für die rechtliche Einordnung eines solchen Provisionsversprechens kommt es entscheidend darauf an, ob eine und gegebenenfalls welche Leistung durch die Zahlung abgegolten werden soll (Senatsurteil vom 15.04.1987 - IVa ZR 53/86 - BGHR BGB § 652 Abs. 1 Verflechtung 2 = WM 1987, 1140 = LM BGB § 652 Nr. 111).
  • OLG Köln, 10.09.2002 - 24 U 32/02

    Maklertätigkeit des Verwalters von Eigentumswohnungen - Verkaufsauftrag durch …

    Auf eine derartige Vermittlungstätigkeit kam es ihr an und sie war trotz des institutionalisierten Interessenkonfliktes möglich (anders für den Fall einer echten Verflechtung BGH NJW-RR 1987, 1075).
  • KG, 19.01.1998 - 10 U 5722/96

    Kondizierbarkeit eines nicht leistungsabhängigen Pauschalhonorars eines Maklers …

    Der Berufung ist allerdings zuzugeben, daß ein hinreichender Rechtsgrund damit nicht benannt ist (vgl. BGH WM 1987, 1140).

    Der Anspruch auf Rückzahlung scheitert im übrigen auch an folgendem: Nach der Rechtsprechung des BGH (WM 1977, 341 und 415, WM 1978, 247) kann der Käufer einer Eigentumswohnung nicht nach § 812 BGB eine Zahlung zurückverlangen, welcher die Verkaufsbedingung des Verkäufers zugrunde lag, zusätzlich zum Kaufpreis einen Betrag an seinen Verkaufsbeauftragten als Entgelt für dessen Bemühungen zu zahlen, sofern der mit der Zahlung erstrebte Erfolg - der Erwerb der Eigentumswohnung - tatsächlich eingetreten ist.

  • BGH, 15.06.1983 - IVa ZR 10/82

    Anfechtung einer Vereinbarung zwischen dem Verkäufer und dem Makler über die …

  • BGH, 14.11.1990 - IV ZR 36/90

    Unvereinbarkeit von WEG -Verwalter- und Maklertätigkeit

  • OLG Koblenz, 19.09.1991 - 5 U 1867/90

    Anspruch eines Immobilienmaklers auf Maklerprovision, aufgrund eines …

  • AG Lahr, 05.01.2012 - 5 C 114/11

    Versicherungsvertragsrecht: Wirksamkeit der getrennten Widerrufsbelehrung bei …

  • AG Hamburg-Altona, 27.05.2008 - 316 C 409/07

    Objektvorkenntnis schließt Maklerprovision aus

  • BGH, 05.04.1989 - IVa ZR 20/88

    Abgrenzung zwischen Maklervertrag und unabhängigem Provisionsversprechen - …

  • OLG Köln, 07.09.1999 - 24 U 39/99
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Rechtsprechung
   BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85   

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https://dejure.org/1987,1884
BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85 (https://dejure.org/1987,1884)
BGH, Entscheidung vom 19.03.1987 - III ZR 266/85 (https://dejure.org/1987,1884)
BGH, Entscheidung vom 19. März 1987 - III ZR 266/85 (https://dejure.org/1987,1884)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte bei einem öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Abführung toter Wertpapierdepots an den Präsidenten des Bundesausgleichsamts - Verfasssungsmäßigkeit des § 10 Gesetzes zum Abschluss der Währungsumstellung (WUSchlG) - Haftung auf ...

  • rechtsportal.de

    Abführung toter Wertpapierdepots an den Präsidenten des Bundesausgleichsamtes; Bestellung eines Pflegers für die unbekannten Wertpapiereigentümer

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1987, 1526
  • MDR 1987, 912
  • BB 1987, 1492
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BVerfG, 13.01.1976 - 1 BvR 631/69

    Reparationsschäden

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Derartige Regelungen können nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht an Art. 14 GG gemessen werden, sondern sind weitgehend der eigenverantwortlichen Gestaltung des Gesetzgebers überlassen (BVerfGE 41, 126).
  • BGH, 14.11.1984 - VIII ZR 228/83

    Entscheidung des Berufungsgerichts bei Abweisung einer Stufenklage

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862).
  • BGH, 09.12.1982 - III ZR 106/81

    Statthaftigkeit einer allgemeinen Leistungsklage; Rechtsfolgen von Verstößen …

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Die in § 40 Abs. 1 VwGO geforderte ausdrückliche Zuweisung braucht jedoch im Gesetz nicht unmittelbar ausgesprochen zu werden; es genügt, daß sich ein entsprechender Wille des Gesetzes aus dem Gesamtgehalt einer Regelung und dem Sachzusammenhang der betroffenen Materien hinreichend deutlich und logisch zwingend ergibt (…Kopp VwGO 6. Aufl. § 40 Rn. 49 m.w.Nachw.; vgl. Senatsurteilevom 9. Dezember 1982 - III ZR 106/81 = NJW 1983, 1793, 1794 undvom 21. Februar 1980 - III ZR 65/78 = NJW 1980, 1571).
  • BVerwG, 21.02.1964 - VI C 8.61

    Anwendung des Bereicherungsrechts auf die Rückforderung von Bezügen eines Beamten …

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte nach § 40 Abs. 2 VwGO beschränkt sich jedoch trotz des Wortlauts der Vorschrift nach ihrem Sinn auf Ansprüche, die gegen den Staat gerichtet sind; sie umfaßt nicht Ersatzansprüche der öffentlichen Hand gegen den Bürger, denen auch kein Rückgriffscharakter im Sinne des Art. 34 GG innewohnt (BVerwGE 18, 72, 78 [BVerwG 21.02.1964 - VI C 8/61]; BGHZ 43, 269, 277) [BGH 25.02.1965 - VII ZR 79/63].
  • BGH, 19.12.1969 - V ZR 114/66

    Auseinandersetzung zwischen geschiedenen Eheleuten - Anspruch auf hälftige …

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862).
  • BGH, 21.02.1980 - III ZR 65/78

    Berechnung der Entschädigung für eine sog. Rückenteignung

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Die in § 40 Abs. 1 VwGO geforderte ausdrückliche Zuweisung braucht jedoch im Gesetz nicht unmittelbar ausgesprochen zu werden; es genügt, daß sich ein entsprechender Wille des Gesetzes aus dem Gesamtgehalt einer Regelung und dem Sachzusammenhang der betroffenen Materien hinreichend deutlich und logisch zwingend ergibt (…Kopp VwGO 6. Aufl. § 40 Rn. 49 m.w.Nachw.; vgl. Senatsurteilevom 9. Dezember 1982 - III ZR 106/81 = NJW 1983, 1793, 1794 undvom 21. Februar 1980 - III ZR 65/78 = NJW 1980, 1571).
  • BGH, 20.02.1969 - VII ZR 101/67

    Erstreckung der Rechtskraft eines den Beklagten zur Rechnungslegung …

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862).
  • BGH, 17.04.1978 - II ZR 77/77
    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Soweit der Klägerin im Berufungsurteil als Verzugsschaden Zinsen von 7, 5 % zugesprochen sind, hat die Revision - mit Rücksicht auf das BGH-Urteil vom 17. April 1978 (II ZR 77/77 = WM 1978, 616, 618) - zum Anspruchsgrund keine Einwände erhoben, sondern nur gerügt, das Berufungsgericht habe zur Höhe die tatsächlichen Grundlagen seiner Schätzung nach § 287 ZPO nicht hinreichend dargelegt.
  • BGH, 12.05.1975 - II ZR 18/74

    Anspruch auf Zahlung des hälftigen Gewinnanteils aus Gesellschaftsgeschäften - …

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862).
  • BGH, 25.02.1965 - VII ZR 79/63

    Rechtsweg für Streit über Verwaltung von Umstellungsgrundschulden

    Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
    Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte nach § 40 Abs. 2 VwGO beschränkt sich jedoch trotz des Wortlauts der Vorschrift nach ihrem Sinn auf Ansprüche, die gegen den Staat gerichtet sind; sie umfaßt nicht Ersatzansprüche der öffentlichen Hand gegen den Bürger, denen auch kein Rückgriffscharakter im Sinne des Art. 34 GG innewohnt (BVerwGE 18, 72, 78 [BVerwG 21.02.1964 - VI C 8/61]; BGHZ 43, 269, 277) [BGH 25.02.1965 - VII ZR 79/63].
  • VGH Baden-Württemberg, 11.12.1981 - II 1716/79

    Schadenersatzanspruch der Gemeinde gegen den Wasserabnehmer aus positiver …

  • OLG Köln, 06.12.2024 - 15 U 300/24

    Anspruch des Erben auf Herausgabe von Vervielfältigungen von Tonbandaufnahmen aus …

    Anm. Gursky; Beschluss vom 9. Juli 1980 - IVb ZR 507/80, NJW 1980, 2643, 2644; Urteil vom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83, GRUR 1985, 324, 325; Urteil vom 19. März 1987- III ZR 266/85, NJW-RR 1987, 1526; Urteil vom 27. November 1998 - V ZR 180/97, VIZ 1999, 161 = juris Rn. 8; Beschluss vom 16. Juni 2008 - VIII ZB 87/06, BeckRS 2008, 13574 Rn. 7; Urteil vom 16. Juni 2010 - VIII ZR 62/09, NJW-RR 2011, 189 Rn. 24; Urteil vom 24. Mai 2012 - IX ZR 168/11, NJW 2012, 2180 Rn. 32; Urteil vom 30. Januar 2018 - X ZR 119/15, NJW-RR 2018, 518 Rn. 13; Beschluss vom 15. Februar 2022 - XI ZR 380/20, BeckRS 2022, 3553 Rn. 5 sowie BAG, Urteil vom 28. Juli 2009 - 3 AZR 43/08, NZA 2010, 576 Rn. 27 sowie OLG München, Endurteil vom 14. Januar 2016 - 23 U 4433/14, RdTW 2017, 27 Rn. 46; siehe ferner aus dem Schrifttum etwa nur MüKo-ZPO/Becker-Eberhard, 6. Aufl. 2020, § 254 Rn. 24, MüKo-ZPO/Gottwald, a.a.O., § 322 Rn. 108 jeweils m.w.N.; die nicht tragenden weitergehenden Ausführungen bei BGH, Urteil vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74, WM 1975, 1086 = BeckRS 1975, 31114992 zur einer auch u.U. möglichen Bindungswirkung für den Hauptanspruch auf Stufe III hat der BGH zu Recht später nicht mehr aufgegriffen).
  • BGH, 15.01.1992 - XII ZB 153/91

    Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Abgabe der eidesstattlichen …

    Für die Bewertung des Abwehrinteresses kommt es dagegen nicht auf den Wert des Hauptanspruchs an; denn für ihn schafft die Verurteilung zur eidesstattlichen Versicherung keine Rechtskraft (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1987 - III ZR 266/85 - BGHR ZPO § 318 Teilurteil 1 m.w.N.) und gegen ihn kann sich der Beklagte im weiteren Verfahren uneingeschränkt verteidigen.
  • BezG Dresden, 09.10.1992 - BSZ-W 24/92
    Das dringende Bedürfnis nach Bereinigung rechtfertigt den Zugriff des Staates auch in Fällen der vorliegenden Art, in denen nach dem langen Zeitablauf nicht mehr damit zu rechnen war, daß die Berechtigten ihre Rechte noch wahrnehmen (BGH WM 1987, 773, 774).
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