Rechtsprechung
| BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98 |
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- Wolters Kluwer
Gesellschafterbeschluß - Wirksamkeit - Personengesellschaft - Gesellschafter - Feststellungsklage - Klagefrist - Gesellschaftervertrag - Publikums-KG
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BGB § 242; HGB §§ 161, 119; ZPO § 256 Abs. 1
Frist für die gerichtliche Geltendmachung der Unwirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
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Kurzfassungen/Presse
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
Anfechtungsklage, Beschlussmängel, Feststellungsklage, Gesellschafterbeschluss, Klagefrist, Nichtigkeitsgründe, Personengesellschaft, Publikumsgesellschaft, Verwirkung
Papierfundstellen
- NJW 1999, 3113
- ZIP 1999, 1391
- MDR 1999, 1206
- WM 1999, 1619
- BB 1999, 1835
- DB 1999, 1800
- NZG 1999, 935
Wird zitiert von ... (77) Zitiert selbst (8)
- BGH, 13.02.1995 - II ZR 15/94
Zeitliche Begrenzung der gerichtlichen Geltendmachung von Beschlußmängeln im …
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Allerdings steht es den Gesellschaftern auch in einer Personengesellschaft frei, die Berufung auf Beschlußmängel durch materielle Ausschlußfristen für die Klageerhebung im Gesellschaftsvertrag zu beschränken (Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460; BGHZ 68, 212, 216).Zwar ist nach der ständigen Senatsrechtsprechung bei Personengesellschaften der Streit über die Wirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen in der Regel nicht mit der Gesellschaft, sondern mit den Mitgesellschaftern auszutragen; es ist aber - auch in der Kommanditgesellschaft - rechtlich möglich, hiervon abweichend im Gesellschaftsvertrag zu bestimmen, daß ein derartiger Prozeß mit der Gesellschaft auszufechten ist (BGH, Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460 m.w.N.).
An sich zutreffend weist das Berufungsgericht ferner auf die allgemeinen unzumutbaren Schwierigkeiten hin, die mit der Notwendigkeit einer prozessualen Auseinandersetzung des Klägers mit der Mehrheit von nahezu 250 Mitgesellschaftern verbunden wären und die zu einer faktischen Rechtlosstellung führen würden, obwohl die Beschlußkontrollklage gegen seinen Ausschluß an sich zu seinen unverzichtbaren und unentziehbaren Rechten gehört (Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 aaO, S. 460, 461).
- BGH, 27.06.1957 - II ZR 15/56
Rechtsnatur der Verwirkung
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Ein Recht ist verwirkt, wenn es illoyal verspätet geltend gemacht wird; dieser Tatbestand des Verstoßes gegen Treu und Glauben liegt dann vor, wenn zu einem längeren Zeitablauf besondere Umstände hinzutreten, die das Vertrauen des Verpflichteten rechtfertigen, der Berechtigte werde seinen Anspruch nicht mehr geltend machen (Sen. BGHZ 25, 47, 51 f. u. st. Rspr.;… vgl.auch MünchKomm/G.H.Roth, BGB 3. Aufl. § 242 Rdn. 316 m.w.N.).Dann konnte sie ihrerseits nicht erwarten, daß der Kläger sie schneller als geschehen verklagen würde (vgl. zu einem solchen Veranlassungsgesichtspunkt: BGHZ 25, 47, 52 ff.).
- BGH, 24.09.1990 - II ZR 167/89
Selbstkontrahierungsverbot bei Ermächtigung durch die Mitgesellschafter
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Wer sich auf die Nichtigkeit von Gesellschafterbeschlüssen beruft, kann hierzu die allgemeine Feststellungsklage nach § 256 Abs. 1 ZPO erheben; sie ist an keine Frist gebunden, jedoch kann die Geltendmachung des Mangels nach allgemeinen Grundsätzen verwirkt sein (…Sen. aaO, 675 f.; BGHZ 112, 339, 344).
- BGH, 28.01.1991 - II ZR 20/90
Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Es kann dahinstehen, ob die Zeitspanne von der Bekanntmachung des Ausschließungsbeschlusses bis zur Einreichung der Klage (ca. 4 1/2 Monate) oder bis zu deren - teilweise verzögerter - Zustellung (ca. sechs Monate) unter Berücksichtigung der gesellschafterlichen Treuepflicht des Klägers für sich gesehen die Wertung eines "längeren Zeitablaufs" im vorstehenden Sinne rechtfertigt (vgl. zum Zeitmoment: Sen.Urt. v. 28. Januar 1991 - II ZR 20/90, WM 1991, 509, 510). - BGH, 26.02.1996 - II ZR 77/95
Verletzung rechtlichen Gehörs bei Ausschließung eines Genossenschafts-Mitglieds
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Denn jedenfalls ist das neben dem Zeitmoment maßgebliche Umstandsmoment im Sinne eines zurechenbaren vertrauensbildenden Vorverhaltens aufgrund des vorgerichtlichen Bestreitens der Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses durch den Kläger nicht gegeben (vgl. hierzu BGHZ 132, 84, 95 m.w.N.). - BGH, 20.01.1977 - II ZR 217/75
Hinauskündigung eines Gesellschafters nach freiem Ermessen
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Allerdings steht es den Gesellschaftern auch in einer Personengesellschaft frei, die Berufung auf Beschlußmängel durch materielle Ausschlußfristen für die Klageerhebung im Gesellschaftsvertrag zu beschränken (…Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460; BGHZ 68, 212, 216). - BGH, 16.11.1981 - II ZR 213/80
Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis in einer Publikumsgesellschaft …
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Zwar enthält der Gesellschaftsvertrag der Beklagten keine ausdrückliche Regelung dieses Inhalts; die gebotene Auslegung des Vertrages nach seinem objektiven Befund, die der Senat als Revisionsgericht bei Publikumsgesellschaften selbständig vornehmen kann (vgl. z.B. Sen.Urt. v. 16. November 1981 - II ZR 213/80, WM 1982, 40), ergibt jedoch eine derartige Befugnis. - BGH, 11.12.1989 - II ZR 61/89
Ausschluss eines Kommanditisten aus der KG durch Gesellschafterbeschluss - …
Auszug aus BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98
Im Personengesellschaftsrecht gibt es für die Geltendmachung von Beschlußmängeln - anders als im Recht der Kapitalgesellschaften - keine gesetzlichen oder am Leitbild des § 246 Abs. 1 AktG orientierten Klagefristen (Sen.Urt. v. 11. Dezember 1989 - II ZR 61/89, WM 1990, 675, 676 m.w.N.).
- BGH, 19.10.2009 - II ZR 240/08
"Sanieren oder Ausscheiden"
Hierfür jedoch enthält der Gesellschaftsvertrag in § 23 zweifelsfreie und wirksame Regeln - was der Senat nach seiner ständigen Rechtsprechung als Revisionsgericht bei Publikumsgesellschaften selbst durch Auslegung ermitteln kann (…vgl. dazu nur Sen. Urt. v. 19. März 2007 - II ZR 73/06, ZIP 2007, 812 Tz. 18; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393 jew. m.w.Nachw.) -, die eben auch dazu führen können, dass keine Abfindung zu zahlen, sondern im Gegenteil der ausscheidende Gesellschafter ausgleichspflichtig ist. - BGH, 07.02.2012 - II ZR 230/09
Gesellschafterbeschlüsse einer Immobilien-GbR mit Beteiligung einer …
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Gesellschafter einer Personengesellschaft grundsätzlich ein Feststellungsinteresse im Sinn von § 256 Abs. 1 ZPO an der Feststellung der Unwirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses (BGH, Urteil vom 21. Oktober 1991 - II ZR 211/90, NJW-RR 1992, 227; Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1392; Urteil vom 5. März 2007 - II ZR 282/05, NJW-RR 2007, 757, 758; vgl. auch BGH, Urteil vom 25. November 2002 - II ZR 69/01, ZIP 2003, 116, 118 zur GmbH). - BGH, 11.01.2011 - II ZR 187/09
Anspruch der Kapitalanleger auf Auskunft über Namen und Anschrift der …
Rn. 12 aa) Da der Vertrag einer Publikumsgesellschaft nach seinem objektiven Befund auszulegen ist, kann das Revisionsgericht diese Auslegung selbständig vornehmen (BGH, Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393; Urteil vom 4. Juli 2005 - II ZR 354/03, ZIP 2005, 1455, 1456).
- BGH, 25.01.2011 - II ZR 122/09
Wirtschaftliche Schieflage einer Publikumspersonengesellschaft: Pflicht der nicht …
Diese Auslegung des Gesellschaftsvertrages kann der Senat selbst vornehmen, weil der Gesellschaftsvertrag der Beklagten als Publikumsgesellschaft objektiv auszulegen ist (BGH, Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393;… Urteil vom 19. März 2007 - II ZR 73/06, ZIP 2007, 812 Rn. 18 jeweils m.w.N.). - BGH, 27.04.2009 - II ZR 167/07
Zulässigkeit der Anfechtungsklage gegen einen Vorratsbeschluss
Der Informationsanspruch richtet sich gegen die Gesellschaft, vertreten durch ihre geschäftsführende Komplementärin (…vgl. Sen. Urt. v. 28. Mai 1962 - II ZR 156/61, WM 1962, 883), und gegebenenfalls die Komplementärin selbst (…Sen. Urt. v. 20. Juni 1983 - II ZR 85/82, ZIP 1983, 935), während die Wirksamkeit eines Beschlusses in der Personengesellschaft grundsätzlich mit den Gesellschaftern zu klären ist (…Sen. Urt. v. 24. März 2003 - II ZR 4/01, ZIP 2003, 843; Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391;… Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460).Die Nichtigkeit von Beschlüssen von Gesellschafterversammlungen einer Kommanditgesellschaft wird durch Feststellungsklage gegen die Mitgesellschafter geltend gemacht, wenn nicht der Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass der Streit mit der Gesellschaft auszutragen ist (…Sen. Urt. v. 24. März 2003 - II ZR 4/01, ZIP 2003, 843; Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391;… Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460).
- BGH, 19.05.2015 - II ZR 176/14
Beschlüsse in der Hauptversammlung einer nicht börsennotierten …
Die Verwirkung setzt voraus, dass ein Recht über eine längere Zeitspanne nicht geltend gemacht wird und Umstände vorliegen, die es aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Interessenlage als geboten erscheinen lassen, dem Anspruchsinhaber die Inanspruchnahme seines Rechts zu verwehren (BGH, Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391,. - BGH, 25.11.2002 - II ZR 69/01
Entscheidung der Gesellschafterversammlung über die Satzungskonformität von …
b) Ebenso können grundsätzlich auch Gesellschafterbeschlüsse einer Personengesellschaft (wie hier der Beklagten zu 2 als GmbH & Co. KG) wegen Verstoßes gegen den Gesellschaftsvertrag mit einer Klage auf Feststellung ihrer Unwirksamkeit angegriffen werden (vgl. Sen.Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391).Abgesehen davon, daß dies hier im Wege einer Feststellungsklage geschehen muß (vgl. Sen.Urt. v. 7. Juni 1999 aaO), ist eine derartige - von allgemeinen Grundsätzen bei einer Personengesellschaft abweichende - Regelung zulässig (vgl. BGHZ 85, 350, 353;… Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460), wie auch das Berufungsgericht erkannt hat, ohne indessen hieraus die richtige Konsequenz zu ziehen, daß die Klägerin gemäß dem Gesellschaftsvertrag die angebliche Satzungswidrigkeit bzw. Unwirksamkeit des Gesellschafterbeschlusses nur mit der - fristgerecht eingereichten - Feststellungsklage im vorliegenden Rechtsstreit geltend machen konnte (…vgl. Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 aaO, S. 462) und ihr deshalb ein Rechtsschutzbedürfnis nicht abgesprochen werden durfte.
- OLG Hamm, 05.10.2009 - 8 U 11/09
Ausschließung eines Kommanditisten aus einer Kommanditgesellschaft
Jedoch kann die Wirksamkeit bzw. Nichtigkeit von Gesellschafterbeschlüssen - soweit für sie (wie hier) kein besonderes Verfahren vorgesehen ist - Gegenstand einer Feststellungsklage eines Gesellschafters sein, da sein Mitgliedschaftsverhältnis durch sie betroffen wird (BGH NJW 2006, 374 ff.; BGH NJW-RR 1992, 227; BGH NJW 1999, 3113 ff.;… Baumbach/Hopt, 33. Auflage, § 119 HGB, Rdnr. 31;… vgl. auch Ulmer/Schäfer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, 5. Auflage, § 709 BGB, Rdnr. 113 f.;… Zöller/Greger § 256 ZPO, Rdnr. 4).Eine gesetzliche oder am Leitbild des § 246 AktG orientierte Klagefrist existiert im Rahmen der Geltendmachung der Unwirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen einer Kommanditgesellschaft nicht (BGH NJW 1999, 3113 ff.;… BaumbachHopt § 119 HGB, Rdnr. 31).
Ein Gesellschaftsvertrag kann aber vorsehen, dass die Geltendmachung der Mangelhaftigkeit von Beschlüssen gegenüber der Gesellschaft innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen muss (BGH NJW 1999, 3113 ff.; BGH NJW 1983, 1056 ff.;… Ulmer/Schäfer Gesellschaft bürgerlichen Rechts § 709 BGB, Rdnr. 114;… vgl. Baumbach/Hopt § 119 HGB, Rdnr. 32).
Ein Recht ist verwirkt, wenn es der Berechtigte längere Zeit nicht geltend gemacht (sog. Zeitmoment) und sich der Verpflichtete darauf eingerichtet hat (sog. Umstandsmoment) - und er sich nach dem gesamten Verhalten des Berechtigten auch darauf einrichten durfte -, dass dieser sein Recht nicht mehr geltend machen werde, so dass die verspätete Geltendmachung gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstößt (BGH NJW-RR 2005, 180 ff.; BGH WM 2004, 1518 ff.; BGH NJW 1999, 3113 ff.; BGHZ 25, 47, 51 f.; BGHZ 84, 280, 281; vgl. ferner BGH NJW 2006, 219 f.;… BGH NJW 2008, 2254 ff., Juris - Rdnr. 22;… Palandt/Heinrichs § 242 BGB, Rdnr. 87).
Eine gesetzliche Klagefrist existiert - wie ausgeführt - insofern nicht; vielmehr sind die Gesellschafter mit Rücksicht auf ihre Treuepflicht lediglich gehalten, sich in "angemessener" Zeit auf einen Beschlussmangel zu berufen, sofern sie sich nicht dem Verwirkungseinwand aussetzen wollen (BGH NJW 1991, 1890 f.; BGH NJW 1999, 3113 ff.;… Ulmer Gesellschaft bürgerlichen Rechts § 709 BGB, Rdnr. 110;… Baumbach/Hopt § 119 HGB, Rdnr. 32).
Mit Blick auf den Rechtsgedanken des § 256 VI AktG ist von der Verwirklichung des Zeitmoments auszugehen, wenn seit der Kenntnis vom Beschlussinhalt und der Geltendmachung seiner Unwirksamkeit jedenfalls mehr als drei Jahre verstrichen sind (vgl. auch BGH WM 1991, 509 ff.; BGH NJW 1999, 3113 ff.;… Baumbach/Hopt § 119 HGB, Rdnr. 32;… ähnlich Ulmer/Schäfer Gesellschaft bürgerlichen Rechts § 709 BGB, Rdnr. 110).
- OLG Jena, 10.08.2016 - 2 U 500/14
Wirksamkeit von Beschlüssen einer KG-Gesellschafterversammlung: Einberufung einer …
Die Beschlussmängel sind mit der allgemeinen Feststellungsklage gemäß § 256 Abs. 1 ZPO geltend zu machen, welche auf die Feststellung der Nichtigkeit einer bestimmten Beschlussfassung und gegen die Mitgesellschafter zu erheben ist, wenn nicht der Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass der Streit mit der Gesellschaft auszutragen ist (…Baumbach/Hueck-Hopt, HGB, aaO, § 119 HGB, Rn. 31, 32; BGH…, Urteil vom 11. Dezember 1989, II ZR 61/89, zitiert nach juris, Rn. 10; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4, 9; BGH…, Urteil vom 1. März 2011, II ZR 83/09, Rn. 19).Rn. 63 Die Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft können das kapitalgesellschaftsrechtliche Beschlussmängelsystem gesellschaftsvertraglich übernehmen (BGH…, Urteil vom 11. Dezember 1989, II ZR 61/89, zitiert nach juris, Rn. 11; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4, 9; BGH…, Urteil vom 1. März 2011, II ZR 83/09, Rn. 19).
Nicht jede strukturelle Annäherung an eine kapitalgesellschaftsrechtliche Struktur ist schon aussagekräftig; es kommt auf eine Auslegung des Gesellschaftsvertrages im Einzelnen an, ob die Gesellschafter zudem auch die Übernahme des Beschlussmängelsystems der Kapitalgesellschaften vereinbart haben (…vergleiche auch Oetker-Weitemeyer, aaO, § 119 HGB, Rn. 53; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4,5).
- BGH, 23.01.2006 - II ZR 306/04
Grenze für Nachschusspflicht muss auch bei Publikumsgesellschaften im voraus …
Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin als Publikumsgesellschaft objektiv auszulegen ist (…Sen.Urt. v. 4. Juli 2005 aaO; v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393). - BGH, 10.12.2024 - II ZR 37/23
Beschlussnichtigkeitsfeststellungsklage gegen Gesellschafterbeschlüsse
- OLG Nürnberg, 30.01.2013 - 12 U 726/11
Kommanditgesellschaft: Folgen der Nichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses für …
- BGH, 05.07.2011 - II ZR 199/10
Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der …
- OLG Hamm, 19.06.2023 - 8 U 21/23
Einstweilige Verfügung, Ausschließung aus Gesellschaft, wichtiger Grund
- BGH, 04.07.2005 - II ZR 354/03
Zulässigkeit von nachträglichen Beitragserhöhungen in einem geschlossenen …
- BGH, 17.07.2006 - II ZR 242/04
Anforderungen an gesellschaftsvertragliche Regelungen in einer Publikums-KG; …
- BGH, 24.03.2003 - II ZR 4/01
Auslegung des Gesellschaftsvertrages einer Publikums-KG; Ausscheiden eines …
- BGH, 23.01.2006 - II ZR 126/04
Grenze für Nachschusspflicht muss auch bei Publikumsgesellschaften im voraus …
- OLG München, 19.07.2018 - 23 U 2737/17
Feststellung der Nichtigkeit von Beschlüssen einer Verwaltungsgesellschaft
- OLG Nürnberg, 30.04.2014 - 12 U 914/13
- BGH, 09.04.2013 - II ZR 3/12
Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten: Feststellungsinteresse eines …
- OLG Celle, 17.05.2022 - 4 U 19/21
Wirksamkeit von Beschlüssen der Eigentümer von Grundstücken im Gebiet eines …
- LG Hagen, 30.08.2005 - 21 O 54/05
Handelsrecht Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
- OLG Frankfurt, 23.05.2019 - 5 U 21/18
Verstoß gegen gesellschaftliche Treuepflicht durch Entlastungsbeschlüsse
- OLG Saarbrücken, 10.10.2006 - 4 U 382/05
Unwirksamkeit von Beschlüssen wegen Gesellschafterversammlung in der Urlaubszeit …
- OLG Stuttgart, 25.02.2009 - 14 U 24/08
Kommanditgesellschaft: Beschlusskompetenz der Gesellschafterversammlung …
- OLG Hamm, 25.06.2025 - 8 U 75/24
Beschlussmängelklage in der GmbH & Co. KG; anwendbare Vorschriften vor und nach …
- OLG München, 16.06.2004 - 7 U 5669/03
Nachschusspflicht des Kommanditisten aufgrund mehrheitlich gefassten …
- OLG Hamm, 04.02.2013 - 8 U 21/12
Gerichtliche Austragung von Streitigkeiten unter Gesellschaftern einer …
- KG, 21.03.2011 - 23 U 4/10
Publikumsfonds-KG: Wirksamkeitsvoraussetzung zur satzungsgemäßen Abschaffung …
- OLG Düsseldorf, 22.12.2011 - 6 U 155/11
Wirksamkeit des Sozietätsvertrages mit einem Nicht-Rechtsanwalt
- OLG Karlsruhe, 29.07.2014 - 4 U 24/14
Zulässigkeit einer Regelung im Gesellschaftsvertrag einer Publikums-KG, die der …
- BGH, 05.07.2011 - II ZR 208/10
Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der …
- BGH, 05.07.2011 - II ZR 209/10
Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der …
- LG Frankfurt/Main, 26.01.2018 - 3 O 8/17
Entlastungsbeschluss ffür Komplementärin, Reichweite des Ermessens der …
- OLG Hamm, 04.12.2025 - 27 U 121/23
Teilweise Änderung und Neufassung des Urteils unter Zurückweisung der Berufung …
- OLG Hamm, 05.02.2018 - 8 U 112/17
Passivlegitimation einer Publikums-KG hinsichtlich eines Antrags auf Erlass einer …
- LG Köln, 19.12.2019 - 22 O 117/18
- OLG Düsseldorf, 27.07.2005 - 15 U 173/04
Beschlussanfechtung; Personengesellschaft
- OLG Düsseldorf, 10.07.2015 - 16 U 169/13
Zulässigkeit der Anfechtung von Beschlüssen der Gesellschafterversammlung einer …
- OLG Bremen, 07.06.2007 - 2 U 78/06
Gerichtliche Überprüfung der Verweigerung der Zustimmung zur Übertragung eines …
- OLG Hamm, 28.01.2009 - 8 U 176/06
Feststellungsinteresse der Klage eines Gesellschafters auf Fortbestehen seiner …
- OLG Düsseldorf, 10.07.2015 - 16 U 168/13
Zulässigkeit der Anfechtung von Beschlüssen der Gesellschafterversammlung einer …
- LG Flensburg, 31.05.2023 - 2 O 132/22
Kommanditgesellschaft: Passivlegitimation im Rahmen einer Klage auf Feststellung …
- OLG Schleswig, 08.10.2024 - 9 U 2/24
Feststellung der Nichtigkeit eines Ausschließungsbeschlusses einer …
- OLG Düsseldorf, 07.10.2004 - 6 U 27/04
Ausschließung von Gesellschaftern einer Publikums-KG wegen fehlender Mitwirkung …
- OLG Frankfurt, 06.07.2022 - 13 U 80/18
Rechte und Pflichten aus Grundlagenvereinbarung einer …
- LG Amberg, 15.10.2015 - 24 O 1078/13
Streit bei einer GbR ist mit den Mitgesellschaftern auszutragen - Wirksamkeit von …
- OLG Köln, 23.11.2006 - 8 U 21/06
Unwirksames Kapitalquorum zur Abwahl der Treuhand-Kommanditistin eines …
- OLG Stuttgart, 08.11.2006 - 14 U 60/05
Rechtlich selbstständige Verträge über die Beteiligung einer Vielzahl von …
- OLG Hamm, 03.12.2012 - 8 U 20/12
Bestellung von Sonderprüfern durch Mehrheitsbeschluss der …
- LG Hagen, 07.07.2023 - 21 O 26/22
- OLG Stuttgart, 27.08.2008 - 14 U 50/07
Nichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses bzgl. der Ergebnisverwendung
- OLG Stuttgart, 26.11.2007 - 20 W 8/07
Freigabeverfahren nach Umwandlung einer Kommanditgesellschaft in eine …
- OLG Bremen, 07.06.2007 - 2 U 1/07
Erfordernis der Zustimmung eines Gesellschafters zur Veräußerung eines …
- OLG Hamburg, 14.05.2018 - 11 U 164/17
Personengesellschaft: Anspruch auf Rückzahlung einer gewinnunabhängigen …
- KG, 17.07.2020 - 22 W 46/19
Wirksamkeit von Mitgliederversammlung ohne vorgeschriebene Einladung
- OLG Bremen, 05.01.2011 - 2 W 125/10
Streitwert der Klage eines Kommanditisten einer Publikums-KG gegen die …
- KG, 23.01.2014 - 19 U 68/12
Haftung eines Gesellschafters eines geschlossenen Immobilienfonds für …
- OLG München, 29.10.2009 - 23 U 1622/09
Publikumsgesellschaft: Nichtigkeit eines Beschlusses wegen verweigerter Auskunft
- LG Frankfurt/Main, 06.07.2009 - 9 O 76/09
Publikumsgesellschaft: Abberufung eines Gesellschafters als Geschäftsführer einer …
- OLG Hamm, 04.11.2024 - 8 U 122/23
Rechtmäßige Feststellung der Nichtigkeit des Beschlusses der …
- OLG Hamm, 09.10.2024 - 8 U 103/23
Rechtsschutzinteresse eines Gesellschafters auf Feststellung der Nichtigkeit …
- OLG Köln, 03.11.2009 - 15 U 60/09
Wirksamkeit eines Kaufvertrages über Beteiligungen an einem Immobilienfonds unter …
- OLG München, 08.05.2020 - 23 U 1212/19
Berufung, Gesellschafterversammlung, Gesellschaft, Gesellschafter, …
- OLG Düsseldorf, 10.02.2012 - 16 U 110/11
Einstweilige Verfügung auf Entziehung der Befugnisse eines Gesellschafters; …
- OLG München, 22.12.2000 - 23 U 4484/97
Gleichbehandlung der Gesellschafter - Entgelt für Beiträge - Anpassung des …
- OLG Stuttgart, 19.04.2000 - 20 U 96/99
Anforderungen an die Legitimation eines Mehrheitsbeschlusses in einer KG; …
- OLG München, 19.06.2023 - 7 U 3195/22
Strenge Anforderungen an den Ausschluss eines Partners bei gekündigtem …
- SG Nürnberg, 28.05.2019 - S 8 AS 38/17
Wirksamkeit einer im Rahmen des Güterichterverfahrens geschlossenen Vereinbarung
- LG Hamburg, 10.10.2017 - 411 HKO 42/17
Rechtmäßigkeit eines im Umlaufverfahren von den Gesellschaftern bzw. den …
- OLG Düsseldorf, 03.09.2008 - 15 W 67/08
Zulässigkeit des Berufens eines Gesellschafters auf die Unwirksamkeit eines …
- LG Hagen, 10.09.2024 - 21 O 21/24
- LG Ingolstadt, 26.04.2022 - 1 HKO 1505/21
Feststellungsinteresse für Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit eines …
- LG Mönchengladbach, 27.02.2007 - 7 O 29/04
Anfechungsklage bei der GmbH & Co. KG
- LG Mainz, 22.11.2005 - 10 HKO 64/05
Kommanditgesellschaft: Geltendmachung von Einzelansprüche zwischen der …
- KG, 17.11.2008 - 23 W 49/08
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Rechtsprechung
| BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
HGB § 89 a
- Judicialis
HGB § 89 a
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Fristlose außerordentliche Kündigung eines Agenturvertrags; Konkurrenzverbotsklausel bei Autovermietung; Verbotswidrige Konkurrenzvertretung ist wichtiger Grund zur außerordenlichen Kündigung eines Handelsvertreterverhältnisses; Entbehrlichkeit einer Abmahnung; ...
- rechtsportal.de
HGB § 89 a
Rechtzeitigkeit einer außerordentlichen Kündigung des Handelsvertreterverhältnisses - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Wichtiger Grund, Konkurrenztätigkeit, Erfordernis einer Abmahnung, Störung im Vertrauensbereich, offener Vertragsverstoß, Wissenszurechnung, Zurechnung der Kenntnis, deckungsbeitragsorientierte Vergütung, Anspruch auf Auskunft, Darlegungslast, Beweislast, ...
- handelsvertreter-blog.de (Kurzinformation)
Nach mehr als 2 Monaten kommt Kündigung zu spät
- handelsvertreter-blog.de (Kurzinformation)
Kündigung wegen Konkurrenztätigkeit kann Abmahnung voraussetzen
Papierfundstellen
- NJW-RR 1999, 1481
- ZIP 1999, 1307
- MDR 1999, 1206
- VersR 1999, 1279
- WM 1999, 1986
- BB 1999, 1516
- DB 1999, 2158
Wird zitiert von ... (67) Zitiert selbst (10)
- BGH, 23.10.1996 - XII ZR 55/95
Formularmäßige Vereinbarung der Entgeltfortzahlung in den AGB eines Sport- und …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Der dahingehenden Auslegung der einschlägigen Vertragsbestimmungen durch das Berufungsgericht, die, da es sich um vorformulierte, über den Bezirk eines Oberlandesgerichts hinaus verwendete Klauseln handelt, der uneingeschränkten revisionsrechtlichen Nachprüfung unterliegt (z.B. BGH, Urteil vom 23. Oktober 1996 - XII ZR 55/95, NJW 1997, 193 unter 2 m.w.Nachw.), schließt sich der erkennende Senat an. - BGH, 11.02.1981 - VIII ZR 312/79
Kündigung - Dauerschuldverhältnis - Würdigung - Zerrüttung - Unzumutbarkeit der …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Die Revision verkennt nicht, daß es hierfür entscheidend darauf ankommt, ob das Fehlverhalten des Vertragspartners die Vertrauensgrundlage in so schwerwiegender Weise erschüttert hat, daß diese auch durch eine erfolgreiche Abmahnung nicht wiederhergestellt werden könnte (BGH, Urteil vom 9. Oktober 1991 - XII ZR 122/90, WM 1992, 156 = NJW 1992, 496 unter 2 c, 3; Urteil vom 11. Februar 1981 - VIII ZR 312/79, WM 1981, 331 = NJW 1981, 1264 unter B I 2 b aa m.w.Nachw.). - BGH, 25.11.1998 - VIII ZR 221/97
Rechtswirkungen der außerordentlichen Kündigung eines …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung im Sinne des § 89 a HGB ist nach allgemeiner Auffassung, die auch die Revision nicht in Zweifel zieht, gegeben, wenn dem zur Kündigung berechtigten Teil die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zu dessen Ablauf oder auch nur bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem es durch ordentliche Kündigung beendet werden könnte, nicht zumutbar ist (zuletzt Senatsurteil vom 25. November 1998 - VIII ZR 221/97, ZIP 1999, 277 unter II 1 b m.w.Nachw.;… Hopt, HGB, 29. Aufl., § 89 a Rdnr. 6).
- BGH, 15.12.1993 - VIII ZR 157/92
Zeitliche Begrenzung für die fristlose Kündigung eines Vertragshändlervertrages
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, daß der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, daß eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (BGH, Urteile vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, WM 1983, 820 unter II 2 und vom 12. März 1992 - I ZR 117/90, WM 1992, 1440 unter II 2 b bb; ebenso Senatsurteil vom 15. Dezember 1993 - VIII ZR 157/92, WM 1994, 645 unter II 3 für Vertragshändlerverträge). - BGH, 13.08.1997 - VIII ZR 246/96
Anforderungen an Schlüssigkeit des Sachvortrages
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
In welchem Maße eine Partei ihr Vorbringen durch Darlegung konkreter weiterer Tatsachen substantiieren muß, hängt von den besonderen Gegebenheiten des Falles ab (z.B. Senatsurteil vom 13. August 1997 - VIII ZR 246/96, NJW-RR 1998, 712 unter II 1). - BGH, 12.03.1992 - I ZR 117/90
Fristlose Kündigung eines Versicherungsvertretervertrages; Provisionsanspruch des …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, daß der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, daß eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (BGH, Urteile vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, WM 1983, 820 unter II 2 und vom 12. März 1992 - I ZR 117/90, WM 1992, 1440 unter II 2 b bb; ebenso Senatsurteil vom 15. Dezember 1993 - VIII ZR 157/92, WM 1994, 645 unter II 3 für Vertragshändlerverträge). - BGH, 03.07.1986 - I ZR 171/84
Bestimmung einer Frist zur außerordentlichen Kündigung eines …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Wenn dort für die Frage der Zumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses auch auf die Heimlichkeit des Vorgehens des Kündigungsgegners abgestellt worden ist (BGH, Urteil vom 3. Juli 1986 - I ZR 171/84, WM 1986, 1413 unter II 1 m.w.Nachw.; wohl auch Urteil vom 5. Oktober 1989 - I ZR 160/88, WM 1990, 281 unter II 1), rechtfertigt dies nicht den von der Revision gezogenen Umkehrschluß, eine offene Konkurrenztätigkeit des Handelsvertreters könne nicht dazu führen, daß dem Unternehmer die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar ist. - BGH, 09.10.1991 - XII ZR 122/90
Voraussetzungen für die fristlose Kündigung eines Mietverhältnisses; …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Die Revision verkennt nicht, daß es hierfür entscheidend darauf ankommt, ob das Fehlverhalten des Vertragspartners die Vertrauensgrundlage in so schwerwiegender Weise erschüttert hat, daß diese auch durch eine erfolgreiche Abmahnung nicht wiederhergestellt werden könnte (BGH, Urteil vom 9. Oktober 1991 - XII ZR 122/90, WM 1992, 156 = NJW 1992, 496 unter 2 c, 3; Urteil vom 11. Februar 1981 - VIII ZR 312/79, WM 1981, 331 = NJW 1981, 1264 unter B I 2 b aa m.w.Nachw.). - BGH, 05.10.1989 - I ZR 160/88
Darlegungs- und Beweislast bei Schadensersatzansprüchen im Rahmen eines …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Wenn dort für die Frage der Zumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses auch auf die Heimlichkeit des Vorgehens des Kündigungsgegners abgestellt worden ist (BGH, Urteil vom 3. Juli 1986 - I ZR 171/84, WM 1986, 1413 unter II 1 m.w.Nachw.; wohl auch Urteil vom 5. Oktober 1989 - I ZR 160/88, WM 1990, 281 unter II 1), rechtfertigt dies nicht den von der Revision gezogenen Umkehrschluß, eine offene Konkurrenztätigkeit des Handelsvertreters könne nicht dazu führen, daß dem Unternehmer die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar ist. - BGH, 14.04.1983 - I ZR 37/81
Fristlose Kündigung eines Handelsvertretervertrages bei zweimonatiger …
Auszug aus BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 123/98
Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, daß der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, daß eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (BGH, Urteile vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, WM 1983, 820 unter II 2 und vom 12. März 1992 - I ZR 117/90, WM 1992, 1440 unter II 2 b bb; ebenso Senatsurteil vom 15. Dezember 1993 - VIII ZR 157/92, WM 1994, 645 unter II 3 für Vertragshändlerverträge).
- OLG Düsseldorf, 05.02.2020 - U (Kart) 4/19
Zulieferer gegen Automobilhersteller
Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil unzumutbar ist (vgl. zum Ganzen BGH…, Urteil vom 29.06.2011, VIII ZR 212/08, Rn. 19 bei juris;… Urteil vom 25.11.2010, Xa ZR 48/09 - Flexitanks I, Rn. 28 bei juris;… Urteil vom 23.04.2010, LwZR 20/09, Rn. 13 bei juris; Urteil vom 26.05.1999, VIII ZR 123/98, Rn. 35 bei juris;… Urteil vom 15.12.1993, VIII ZR 157/92, Rn. 11 bei juris;… Urteil vom 12.03.1992, I ZR 117/90, Rn. 17 bei juris). - AG Brandenburg, 17.05.2019 - 31 C 60/18
Fitness-Studio-Vertrag - außerordentliche Kündigung wegen Verschlechterung einer …
So hat die obergerichtliche Rechtsprechung - je nach der Art des Dauerschuldverhältnisses und unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse des Einzelfalls - aber Fristen zwischen 1 bis 4 Monaten noch für angemessen erachtet (BGH, NJW-RR 2007, Seiten 886 f.; BGH, VersR 1999, Seiten 1279 ff.; BGH, NJW 1994, Seiten 722 ff.; LG Mannheim, Urteil vom 02.04.2008, Az.: 4 S 109/07), da die in § 626 Abs. 2 BGB genannte 2-Wochen-Frist hier nicht herangezogen werden kann (AG München, NJW-RR 2011, Seiten 67 f.; AG Wuppertal, Urteil vom 26.03.2007, Az.: 36 C 27/06).Rn. 78 Nur ein längeres Zuwarten könnte nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichtes somit in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es dann ggf. darauf hingedeutet hätte, dass der kündigende Beklagte das Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hätte, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem Fitnessclub bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung für ihn unzumutbar wäre (BGH, Urteil vom 14. April 1983, Az.: I ZR 37/81, u.a. in: WM 1983, Seite 820; BGH, Urteil vom 12.03.1992, Az.: I ZR 117/90, u.a. in: WM 1992, Seite 1440; BGH, Urteil vom 15.12.1993, Az.: VIII ZR 157/92, u.a. in: WM 1994, Seite 645; BGH, WM 1999, Seiten 1986 ff. = MDR 1999, Seiten 1206 ff.; AG München, NJW-RR 2011, Seiten 67 f.).
- BGH, 29.06.2011 - VIII ZR 212/08
Handelsvertretervertrag: Fristlose Kündigung eines Vertragshändlervertrages wegen …
Ein solcher wichtiger Grund liegt nach der Legaldefinition in § 314 Abs. 1 Satz 2 BGB vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann (…Senatsurteil vom 10. November 2010 - VIII ZR 327/09, WM 2011, 136 Rn. 19; vgl. auch Senatsurteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, WM 1999, 1986 unter II 2).Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (…Senatsurteile vom 15. Dezember 1993 - VIII ZR 157/92, aaO; vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, aaO unter II 5 a; jeweils mwN).
Auch im Urteil des Senats vom 26. Mai 1999 (VIII ZR 123/98, aaO) bedurfte die Frage, ob im Rahmen des § 89a HGB das Vorliegen eines fortdauernden Vertragsverstoßes Auswirkungen auf den Beginn der dem Kündigungsberechtigten zuzubilligenden Überlegungsfrist hat, keiner Entscheidung.
Rn. 25 Das Berufungsgericht hat übersehen, dass der wesentliche Grund für die vom Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung vertretene Auffassung, ein zweimonatiges Zuwarten führe im Regelfall zum Verlust des Kündigungsrechts, darin liegt, dass ein solches Zuwarten - wie oben bereits erwähnt - darauf hindeutet, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar wäre (vgl. Senatsurteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, aaO).
- BGH, 19.11.2008 - VIII ZR 138/07
Kontrolle des Gaspreises gemäß § 315 BGB nach Tariferhöhung des Gasversorgers
Ein solcher liegt nur vor, wenn eine Partei ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhalts willkürlich und rechtsmissbräuchlich Behauptungen "aufs Geratewohl" oder "ins Blaue hinein" aufstellt (BGH, Urteil vom 24. Mai 2007 - III ZR 176/06, NJW 2007, 2043, Tz. 15) oder mit einem Beweisantrag darauf abzielt, bei Gelegenheit der beantragten Beweisaufnahme Tatsachen in Erfahrung zu bringen, die genaueres Vorbringen oder die Benennung weiterer Beweismittel erst ermöglichen (Senatsurteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, WM 1999, 1986, unter II 4 c). - BGH, 18.11.1999 - III ZR 168/98
Kündigung eines Jagdpachtvertrages bei unzulässiger Unterverpachtung
b) Eine Abmahnung vor Ausspruch der außerordentlichen Kündigung ist entbehrlich, wenn das Fehlverhalten des Vertragspartners die Vertrauensgrundlage in so schwerwiegender Weise erschüttert hat, daß diese auch durch eine erfolgreiche Abmahnung nicht wieder hergestellt werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98 - WM 1999, 1986, 1988 m.w.N.). - BGH, 04.07.2000 - VI ZR 236/99
Substantiierung des klagebegründenden Parteivorbringens
Die Angabe näherer Einzelheiten ist grundsätzlich nur dann erforderlich, wenn diese für die Rechtsfolgen von Bedeutung sind; dabei hängt es vom Einzelfall ab, in welchem Maße die Partei ihr Vorbringen durch die Darlegung konkreter Einzeltatsachen noch weiter substantiieren muß (vgl. zu den Substantiierungsanforderungen z.B. BGH, Urteile vom 13. August 1997 - VIII ZR 246/96 - NJW-RR 1998, 712, 713; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 - NJW 1999, 1859, 1860 und vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98 - ZIP 1999, 1307, 1309 f., jeweils m.w.N.). - LAG Rheinland-Pfalz, 13.11.2017 - 3 Sa 272/17
Leidensgerechte Beschäftigung eines schwerbehinderten Berufskraftfahrers
Bei schlüssiger Klagebegründung ist die Angabe näherer Einzelheiten, die Zeit, Ort und Umstände bestimmte Ereignisse betreffen, nur dann nötig, wenn diese für die Rechtsfolgen von Bedeutung sind, wenn der Vortrag in Folge der Einlassung des Gegners unklar wird oder wenn die Angabe weiterer Umstände erforderlich ist, um dem Gegner die Nachprüfung der behaupteten Tatsachen und den Antritt von Gegenbeweisen zu ermöglichen (BGH Versicherungsrecht 1999, 1279). - KG, 22.02.2021 - 2 U 13/18
Ausschluss des Handelsvertreterausgleichs auch bei Überschreitung der …
Im hier maßgeblichen Vertrauensbereich ist eine Abmahnung zwar grundsätzlich ebenso erforderlich (…vgl. Nachweise bei Hopt in: Baumbach/ders., HGB, 40. Auflage 2021, § 89a, Rn. 10), aber gleichwohl entbehrlich, wenn das Fehlverhalten des Vertragspartners die Vertrauensgrundlage in so schwerwiegender Weise erschüttert hat, dass diese auch nicht durch eine erfolgreiche Abmahnung wiederhergestellt werden könnte (vgl. BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, MDR 1999, 1206, Rn. 28 nach juris, mwN.).Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, MDR 1999, 1206, Rn. 35 nach juris, mwN.; BGH…, Urteil vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, MDR 1983, 995, Rn. 15 nach juris; KG, Urteil vom 22. Januar 1999 - 14 U 4581/97, NJW-RR 2000, 1566).
Die angeführte Rechtsprechung gewährt die angemessene Zeitspanne vielmehr zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen (vgl. BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, MDR 1999, 1206, Rn. 35 nach juris, mwN; BGH…, Urteil vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, MDR 1983, 995, Rn. 16 nach juris; Hervorhebung nur hier).
Rn. 36 Demgegenüber verweist der Kläger ohne Erfolg darauf, dass die Überlegungsfrist versäumt wird, wenn hinreichend konkrete Hinweise von Mitarbeitern des Handelsvertreters auf dessen vertragswidriges Verhalten vorliegen und diesen nicht nachgegangen wird (so der Sachverhalt in BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, MDR 1999, 1206, Rn. 36 nach juris).
Ein Überschreiten des Regelzeitraums kann zwar darauf hindeuten, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hatte, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, MDR 1999, 1206, Rn. 35 nach juris, mwN.; BGH…, Urteil vom 14. April 1983 - I ZR 37/81, MDR 1983, 995, Rn. 15 nach juris).
- BGH, 17.01.2001 - VIII ZR 186/99
Kündigung des Handelsvertreterverhältnisses aus wichtigem Grund wegen …
Nach ständiger Rechtsprechung ist ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung im Sinne des § 89a Abs. 1 Satz 1 HGB gegeben, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses auch nur bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung nicht zugemutet werden kann (zuletzt Senatsurteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98, WM 1999, 1986 unter II 2 m.w.N.).Richtig ist zwar, daß eine Abmahnung sinnlos und daher nicht erforderlich ist, wenn das Fehlverhalten eines Vertragspartners die Vertrauensgrundlage in so schwerwiegender Weise erschüttert hat, daß sie auch durch eine erfolgreiche Abmahnung nicht wiederhergestellt werden könnte (Senatsurteil vom 26. Mai 1999 aaO unter II 3 m.w.N.).
- OLG Nürnberg, 28.01.2011 - 12 U 744/10
Beendeter Handelsvertretervertrag: Ansprüche des Handelsvertreters auf Erteilung …
Sie ist regelmäßig kürzer als zwei Monate, denn ein zweimonatiges Zuwarten kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nicht mehr als angemessene Zeitspanne zur Aufklärung des Sachverhalts und zur Überlegung der hieraus zu ziehenden Folgerungen angesehen werden, weil es darauf hindeutet, dass der Kündigende das beanstandete Ereignis selbst nicht als so schwerwiegend empfunden hat, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem anderen Teil bis zum Ablauf der Frist für eine ordentliche Kündigung unzumutbar ist (BGH, Urteil vom 14.04.1983 - I ZR 37/81, WM 1983, 820; Urteil vom 12.03.1992 - I ZR 117/90, WM 1992, 1440; Urteil vom 15.12.1993 - VIII ZR 157/92, WM 1994, 645; Urteil vom 26.05.1999 - VIII ZR 123/98, WM 1999, 1986;… von Hoyningen-Huene in: MünchKomm-HGB a.a.O. § 89a Rn. 64 f.;… Emde in: Staub, Großkomm.-HGB a.a.O. § 89a Rn. 35). - BGH, 12.03.2003 - VIII ZR 197/02
Rechte des Handelsvertreters nach unwirksamer fristloser Kündigung des Vertrages …
- BGH, 30.09.2003 - XI ZR 232/02
Mitverschulden des Kontoinhabers bei Schadensersatzansprüchen gegen die Bank …
- OLG München, 01.07.2003 - 23 U 1637/03
Provisionsabrechnungen für den Handelsvertreter als Buchauszugsersatz zur …
- BGH, 11.01.2006 - VIII ZR 396/03
Pflichten eines Mineralölunternehmens bei Zahlungsverzug eines …
- OLG Düsseldorf, 26.05.2017 - 16 U 61/16
Abgrenzung von haupt- und nebenberuflicher Tätigkeit eines Handelsvertreters
- OLG München, 08.02.2018 - 23 U 1932/17
Unzulässiges Teilurteil- Keine Zahlung eines Handelsvertreterausgleichs
- BGH, 29.03.2001 - IX ZR 20/00
Formularmäßige Zweckerklärung für eine Bürgschaft
- OLG München, 16.04.2015 - 23 U 3932/14
Klägers
- AG Frankfurt/Main, 08.11.2011 - 33 C 2792/11
Mangel der Wohnung - Nachbarshund - Allergie
- OLG Stuttgart, 30.11.2009 - 5 U 52/09
Versicherungsvertreter: Zumutbarkeitsprüfung bei außerordentlicher Kündigung …
- OLG München, 23.01.2014 - 23 U 1955/13
Handelsvertretervertrag - fristlose Kündigung aus wichtigem Grund
- OLG Brandenburg, 08.07.2010 - 5 U (Lw) 118/09
Landpachtvertrag: Kündigung wegen unerlaubter Nutzungsüberlassung an Dritte; …
- BGH, 14.09.2010 - VIII ZR 219/07
Verantwortlichkeit eines Herstellers von tierärztlichen Produkten gegenüber …
- LAG Baden-Württemberg, 07.05.2007 - 4 Sa 1/07
Handelsvertreter - fristlose Kündigung - Internet-Forum - Ehrverletzung - …
- OLG Hamm, 17.12.2009 - 18 U 126/07
Zulässigkeit eines Teilurteils im Verfahren einer Stufenklage auf Erteilung eines …
- OLG Köln, 12.11.2010 - 19 U 126/10
Kündigung eines Kfz-Vertragshändlervertrages aus wichtigem Grund
- OLG München, 29.07.2010 - 23 U 4893/09
Selbstständiger Handelsvertreter: Wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung
- OLG Bamberg, 30.10.2015 - 6 U 12/15
Fristlose Kündigung eines Versicherungsvertreters wegen des Verdachts einer …
- OLG Stuttgart, 30.05.2011 - 5 U 189/10
Handelsvertreterausgleich: Fortbestand eines Handelsvertretervertrages bei …
- OLG Stuttgart, 21.11.2002 - 2 U 29/02
Markenzeichenschutz: Unterlassungsanspruch des Zeicheninhabers gegen die …
- OLG Hamm, 03.08.2006 - 18 U 114/05
Fristlose Kündigung eines Handelsvertretervertrages wegen Verstoßes gegen ein …
- OLG München, 12.07.2002 - 21 U 1608/02
Außerordentliche Kündigung eines Handelsvertretervertrags bei unzureichender …
- LAG Rheinland-Pfalz, 04.12.2017 - 3 Sa 380/17
Arbeitnehmereigenschaft eines Kurierfahrers
- LG Münster, 02.05.2008 - 22 O 80/07
Anforderungen an das Vorliegen eines zur fristlosen Kündigung berechtigenden …
- OLG Brandenburg, 28.11.2006 - 3 U 89/06
Pachtvertrag: Anspruch auf Pachtzins bzw. Nutzungsentschädigung wegen …
- OLG Brandenburg, 21.08.2025 - 10 U 57/23
- LAG Rheinland-Pfalz, 07.08.2017 - 3 Sa 99/17
Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen Verletzung der Fürsorgepflicht - …
- LG Karlsruhe, 19.09.2008 - 6 O 68/07
Handelsvertretervertrag: Fristlose Kündigung bei Werbung des Handelsvertreters …
- OLG Hamm, 11.05.2005 - 8 U 156/04
Neuer Sachvortrag in der Berufungsbegründung infolge fehlender Substantiierung in …
- OLG Zweibrücken, 16.02.2005 - 1 U 63/04
Fristlose Kündigung der Krankentagegeldversicherung: Mitarbeit des …
- OLG Köln, 04.11.2011 - 19 U 79/10
Kündigung des Handelsvertretervertrages aus wichtigem Grund; Höhe des …
- OLG Frankfurt, 15.10.2003 - 1 U 159/03
Verletzung einer Ausschließlichkeitsklausel durch einen selbständigen …
- OLG Brandenburg, 24.07.2007 - 12 W 25/07
Selbständiger Versicherungsvertreter in Abgrenzung zum Arbeitnehmer; Auswirkung …
- OLG Düsseldorf, 21.10.2005 - 16 U 161/04
Vermittlung von Finanzdienstleistungen aller Art im Rahmen einer selbstständigen …
- BGH, 11.10.2012 - IX ZR 29/10
Abrechnung von Mitarbeitervergütungen und Gebührenansprüche eines Rechtsanwalts
- OLG Düsseldorf, 22.12.2011 - 16 U 137/10
Kündigung des Handelsvertretervertrages durch den Geschäftsherrn aus wichtigem …
- BGH, 18.10.2000 - VIII ZR 14/00
Gewährleistungsansprüche bei gelieferten Mindermengen; Anforderungen an die …
- BGH, 11.10.2012 - IX ZR 119/10
- OLG München, 25.10.2012 - 23 U 2047/12
Rechtliches Gehör im Rechtsstreit zwischen einem gekündigten …
- LAG Rheinland-Pfalz, 14.08.2017 - 3 Sa 147/17
Provisionsanspruch: Darlegungs- und Beweislast â€" Vereinbarung eines …
- OLG Köln, 28.05.2004 - 19 U 175/01
- IFS 1 -, Anspruch des VV auf Buchauszug, Außendienst-Informationssystem, …
- LG Düsseldorf, 24.06.2022 - 36 O 6/21
- LAG Rheinland-Pfalz, 06.11.2017 - 3 Sa 273/17
Betriebsübergang im Wege der Funktionsnachfolge: Reinigungsauftrag
- OLG Köln, 04.09.2014 - 19 U 64/14
Außerordentliche Kündigung des Handelsvertretervertrages wegen Absenkung der …
- OLG Köln, 25.05.2012 - 19 U 176/11
Fristlose Kündigung eines Generalagenturvertrages durch den Versicherer
- LG Hanau, 28.02.2012 - 6 O 95/11
- DVAG 46 -, wichtiger Grund, unberechtigte Sperrung des Zugangs des HV zum …
- LG Münster, 12.01.2012 - 24 O 131/10
Geltendmachung von Ansprüchen aus einem Handelsvertretervertrag und dessen …
- OLG Düsseldorf, 16.12.2005 - 16 U 45/05
Außerordentliche Kündigung durch vertretenen U, vorherige Untersagung, grobe …
- OLG Düsseldorf, 20.12.2005 - 23 U 29/05
Zur Erheblichkeit eines Sachvortrages
- OLG Frankfurt, 09.02.2004 - 5 U 284/03
Wichtiger Grund, Unmöglichkeit der Leistung, dauerhafte Erkrankung des HV, …
- LG München I, 25.11.2016 - 15 O 3995/16
- Die Bayerische 1 -, wichtiger Grund, Verletzung der Ausschließlichkeitsbindung, …
- OLG Brandenburg, 04.06.2007 - 3 U 29/07
Verwaltervertrag: Schadensersatz wegen unbefugter Zutrittsgewährung in im …
- LG Münster, 24.10.2018 - 21 O 53/17
Wichtiger Grund, Änderung der vom VU bezuschussten Vergütungsregelung für …
- LG München, 25.11.2016 - 15 O 3995/16
- Die Bayerische 1 -, wichtiger Grund, Verletzung der Ausschließlichkeitsbindung, …
- LG Frankfurt/Main, 20.01.2009 - 16 O 36/08
Außerordentliche Kündigung eines Franchisevertrages; Veruntreuung oder …
- OLG Brandenburg, 15.01.2007 - 3 U 89/06
Neues streitiges Vorbringen in der Berufungsinstanz
- OLG Frankfurt, 12.10.2010 - 11 U 31/10
Rechtskraftwirkung eines Vorprozesses ohne Beteiligung des Beklagten am …
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Rechtsprechung
| BGH, 02.06.1999 - VIII ZR 220/98 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Wolters Kluwer
Kaufmannseigenschaft /Minderkaufleute / Bauhandwerkleistungen; Rügepräklusion beim Handelskauf; Annahme einer - stillschweigenden - Zusicherung (DIN-Norm)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
HGB § 1 Abs. 2 Nr. 1; § 2, § 4 a. F.
Kaufmannseigenschaft; Handwerksbetrieb; gemischtes Unternehmen - rechtsportal.de
HGB § 1 Abs. 2 Nr. 1, §§ 2, 4 (a.F.)
Kaufmannseigenschaft eines gemischten Unternehmens - ibr-online
Kaufmannseigenschaft eines gemischten Unternehmens
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Gemischtes Unternehmen
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Sind Handwerker Kaufleute nach HGB? (IBR 2000, 226)
Papierfundstellen
- NJW 1999, 2967
- ZIP 1999, 1393
- MDR 1999, 1206 (Ls.)
- WM 1999, 1990
- DB 1999, 1801 (Ls.)
- Rpfleger 1999, 493
- BauR 1999, 1298
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (4)
- BGH, 14.10.1992 - VIII ZR 91/91
Anwendung des DDR-Vertragsgesetzes - Aufhebung von Preisvorschriften - Anpassung …
Auszug aus BGH, 02.06.1999 - VIII ZR 220/98
Das nach Erlaß des angefochtenen Urteils in Kraft getretene Handelsrechtsreformgesetz (HRefG) vom 22. Juni 1998 (BGBl. I S. 1474) hat die Bestimmungen des ersten Abschnitts des Handelsgesetzbuches erst mit Wirkung vom 1. Juli 1998 geändert (Art. 29 Abs. 4 HRefG); Rückwirkung auf das schon zuvor begründete Schuldverhältnis kommt dieser Gesetzesänderung nicht zu (vgl. BGHZ 120, 10, 17). - BGH, 13.12.1995 - VIII ZR 328/94
Zusicherung einer Eigenschaft bei der Lieferung von Fertigbeton
Auszug aus BGH, 02.06.1999 - VIII ZR 220/98
Zu Recht wendet die Revisionserwiderung dagegen ein, daß entgegen der Auffassung der Beklagten die Bezugnahme des Verkäufers auf eine DIN-Norm für die Annahme einer - stillschweigenden - Zusicherung regelmäßig nicht ausreicht (Senatsurteil vom 13. Dezember 1995 - VIII ZR 328/94 = BGHR BGB § 459 Abs. 2, Eigenschaft, zugesicherte 18). - BGH, 13.07.1972 - II ZR 111/70
Kaufmannseigenschaft eines Bauunternehmers
Auszug aus BGH, 02.06.1999 - VIII ZR 220/98
Soweit er Baustoffe für eine von ihm zu erbringende Handwerkerleistung kauft, betreibt er kein Handelsgewerbe im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 HGB a.F. und kann infolgedessen allenfalls - was hier nicht in Betracht kommt - Sollkaufmann nach § 2 HGB a.F. sein (BGHZ 59, 179, 182; zuletzt Senatsurteil vom 29. Oktober 1997 - VIII ZR 347/96 = WM 1998, 516 unter II 2 a;… ebenso Baumbach/Hopt, HGB, 29. Aufl., § 1 Rdnrn. 25, 26; MüKoHGB/Karsten Schmidt, § 1 Rdnrn. 68, 72 a.E.;… Karsten Schmidt, Handelsrecht, 4. Aufl., S. 308;… a.A. GK-HGB/Nickel, 5. Aufl., § 1 Rdnr. 18). - BGH, 29.10.1997 - VIII ZR 347/96
Formularmäßige Beschränkung der Gewährleistungsansprüche
Auszug aus BGH, 02.06.1999 - VIII ZR 220/98
Soweit er Baustoffe für eine von ihm zu erbringende Handwerkerleistung kauft, betreibt er kein Handelsgewerbe im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 HGB a.F. und kann infolgedessen allenfalls - was hier nicht in Betracht kommt - Sollkaufmann nach § 2 HGB a.F. sein (BGHZ 59, 179, 182; zuletzt Senatsurteil vom 29. Oktober 1997 - VIII ZR 347/96 = WM 1998, 516 unter II 2 a;… ebenso Baumbach/Hopt, HGB, 29. Aufl., § 1 Rdnrn. 25, 26; MüKoHGB/Karsten Schmidt, § 1 Rdnrn. 68, 72 a.E.;… Karsten Schmidt, Handelsrecht, 4. Aufl., S. 308;… a.A. GK-HGB/Nickel, 5. Aufl., § 1 Rdnr. 18).
- BGH, 18.07.2011 - AnwZ (Brfg) 18/10
Anwaltliches Berufsrecht: Zulässigkeit einer Rechtsanwalts-GmbH & Co. KG
Denn wenn eine Person oder Gesellschaft sowohl gewerbliche wie nichtgewerbliche Tätigkeiten ausübt, beurteilt sich die Einordnung des Geschäftsbetriebs als Handelsgewerbe grundsätzlich nach dem Gesamtbild des Betriebs, das heißt danach, was den Schwerpunkt darstellt bzw. welche Tätigkeitsart wesentlich und prägend ist (vgl. nur BGH, Urteil vom 2. Juni 1999 - VIII ZR 220/98, NJW 1999, 2967, 2968; BayObLG, NZG 2002, 718;… Hopt/Merck, aaO § 1 Rn. 20, 28;… Koller/Roth/Morck, aaO § 1 Rn. 15;… MünchKommHGB/Schmidt, aaO § 1 Rn. 35). - OLG Stuttgart, 10.10.2002 - 7 U 101/02
Bauvertrag: Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen; Bindung des …
Rn. 28 Zutreffend hat das Landgericht auch eine Kaufmannseigenschaft des Beklagten gemäß §§ 1 ff. HGB in der vor dem In-Kraft-Treten des Handelsrechtsreformgesetz (HRefG) vom 22. Juni 1998 i (BGBl. I 474) geltenden Fassung (vgl. BGH, Urt. v. 02. Juni 1999 - VIII ZR 220/98, NJW 1999, 2967) verneint.Der Begriff der "Werkstatt" lässt den Schluss auf einen handwerksmäßigen Betrieb zu, so dass die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Nr. 2 HGB a. F. nicht gegeben sind (vgl. BGH Urteil vom 2. Juni 1999 a. a. O.).
Das HRefG hat die Bestimmungen des ersten Abschnitts des Handelsgesetzbuches erst mit Wirkung vom 1. Juli 1998 geändert (Art. 29 Abs. 4 HRefG); Rückwirkung auf zuvor begründete Schuldverhältnisse ist dieser Gesetzesänderung nicht beigelegt (BGH, Urteil vom 2. Juni 1999, a. a. O.).
- OLG Stuttgart, 26.09.2002 - 7 U 101/02
Wann ist VOB/B wirksam einbezogen?
Zutreffend hat das Landgericht auch eine Kaufmannseigenschaft des Beklagten gemäss §§ 1 ff. HGB in der vor dem In-Kraft-Treten des Handelsrechtsreformgesetz (HRefG) vom 22. Juni 1998 i (BGBl. 1474) geltenden Fassung (vgl . BGH, Urt. v. 2. Juni 1999 - VIII ZR 220/98, NJW 1999, 2967) verneint.Der Begriff der "Werkstatt" lässt den Schluss auf einen handwerksmäßigen Betrieb zu, so dass die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Nr. 2 HGB a.F. nicht gegeben sind (vgl. BGH Urteil vom 2. Juni 1999 a.a.O.).
Das HRefG hat die Bestimmungen des ersten Abschnitts des Handelsgesetzbuches erst mit Wirkung vom 1. Juli 1998 geändert (Art. 29 Abs. 4 HRefG); Rückwirkung auf zuvor begründete Schuldverhältnisse ist dieser Gesetzesänderung nicht beigelegt (BGH, Urteil vom 2. Juni 1999, a.a.O.).
- OLG Dresden, 06.12.2012 - 12 W 865/12
Berufsrecht: Eintragungsfähigkeit einer Steuerberatungs-GmbH & Co. KG
Eine Steuerberatungsgesellschaft betreibt daher nach den allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen zur Maßgeblichkeit der schwerpunktmäßigen Tätigkeit bei Einordnung eines gemischten Betriebs (vgl.: BGH, Urteil vom 02.06.1999, Az.: VIII ZR 220/98, nach juris: NJW 1999, 2967;… Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 2012, § 1 Rz. 20, 28) nur dann ein Handelsgewerbe, wenn sie die Steuerberatungsleistungen neben einer gewerblichen Tätigkeit, die sie schwerpunktmäßig ausübt, erbringt, d.h. neben schwerpunktmäßiger Treuhandtätigkeit (vgl. BGH, Senat für Anwaltssachen, Beschluss vom 18.07.2011, Az.: AnwZ (Brfg) 18/60, nach juris: NZG 2011, 1063 ;… Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 35. Aufl., 2012, § 105 Rz. 3); diese stellt ein Gewerbe im Sinne von § 1 Abs. 2 HGB dar (…vgl. Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 35. Aufl., 2012, § 1 Rz. 17; Potsch, Haftungsrisiken von Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG, NZG 2012, 329, 330) und ist mit dem Berufsbild des Steuerberaters vereinbar (vgl. § 57 Abs. 3 Nr. 3 StBerG). - OLG Celle, 06.02.2003 - 5 U 159/02
Vorschuss wegen mangelhafter Bauleistungen; Werkvertrag über die schlüsselfertige …
Nur die Gemeinschaft der Reihenhauseigentümer wäre deshalb befugt, die Voraussetzungen für die Gewährleistungsansprüche auf Minderung und Schadensersatz zu schaffen (BGH v. 2.6.1999 - VIII ZR 220/98, MDR 1999, 1206 = NJW 1998, 2967 m.w.N.).
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