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Weitere Entscheidung unten: KG, 07.06.1994

Rechtsprechung
   BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,213
BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93 (https://dejure.org/1994,213)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1994 - IV ZR 304/93 (https://dejure.org/1994,213)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1994 - IV ZR 304/93 (https://dejure.org/1994,213)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Schadensformular - Ausfüllen durch Dritten - Unterschrift durch VN - Wissensvertreter - Obliegenheitsverletzung durch VN - Verschulden - Beweislast

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 812 Abs. 1 Satz 1; VVG § 6 Abs. 3
    Zurechenbarkeit von Angaben Dritter; Darlegungs- und Beweislast des Versicherers bei Rückforderung einer Versicherungsleistung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 128, 167
  • NJW 1995, 62
  • NJW 1995, 662
  • NJW-RR 1995, 860 (Ls.)
  • MDR 1995, 359
  • NZV 1995, 147
  • VersR 1995, 281
 
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Wird zitiert von ... (84)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 02.06.1993 - IV ZR 72/92

    Ehegatte als solcher kein Wissenserklärungsvertreter

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Wissenserklärungsvertreter - dessen Erklärungen dem Versicherungsnehmer zugerechnet werden - ist, wer vom Versicherungsnehmer mit der Erfüllung von dessen Obliegenheiten betraut ist und an dessen Stelle Erklärungen abgibt (Senatsurteil vom 2. Juni 1993 - IV ZR 72/92 - VersR 1993, 960 unter II 1 a).

    c) Nach dem systematischen Aufbau des § 6 Abs. 3 VVG trifft den Versicherungsnehmer die Beweislast für mangelnden Vorsatz oder für einen geringeren Verschuldensgrad als grobe Fahrlässigkeit (st. Rspr., BGH, Urteil vom 2. Juni 1993 - IV ZR 72/92 - VersR 1993, 960 unter I 2; Urteil vom 21. April 1993 - IV ZR 34/92 - VersR 1993, 828 unter 2 c).

  • BGH, 21.04.1993 - IV ZR 34/92

    Repräsentantenstellung im Versicherungsrecht

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    c) Nach dem systematischen Aufbau des § 6 Abs. 3 VVG trifft den Versicherungsnehmer die Beweislast für mangelnden Vorsatz oder für einen geringeren Verschuldensgrad als grobe Fahrlässigkeit (st. Rspr., BGH, Urteil vom 2. Juni 1993 - IV ZR 72/92 - VersR 1993, 960 unter I 2; Urteil vom 21. April 1993 - IV ZR 34/92 - VersR 1993, 828 unter 2 c).
  • BGH, 09.06.1992 - VI ZR 215/91

    Vorrang beantragter Zeugenvernehmung gegenüber Protokollurkunde aus anderem …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Grundsätzlich ist derjenige, der einen Bereicherungsanspruch aus Leistungskondiktion geltend macht, in vollem Umfang beweispflichtig für die Tatsachen, aus denen er die von ihm begehrte Rechtsfolge herleitet, somit für das Nichtbestehen eines Rechtsgrundes der erbrachten Leistung (st. Rspr., BGH, Urteil vom 9. Juni 1992 - IV ZR 215/91 - BGHR BGB § 812 Abs. 1 Satz 1 Beweislast 3 m.w.N.).
  • BGH, 14.07.1993 - IV ZR 179/92

    Keine Beweiserleichterung im Rückforderungsprozeß

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Darauf hat der Senat auch in seinem Urteil zur Beweislastverteilung in Diebstahlsfällen hingewiesen (BGHZ 123, 217, 221) [BGH 14.07.1993 - IV ZR 179/92].
  • BGH, 14.12.1967 - II ZR 169/65

    Rechtsstellung des Mitversicherten in der Kfz.-Versicherung

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Damit hat er eine eigene Erklärung abgegeben (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1967 - II ZR 169/65 - VersR 1968, 185 unter II).
  • OLG Saarbrücken, 07.10.1992 - 5 U 13/92

    Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls; Fingierter Versicherungsfall; …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Einige verlangen diesen Beweis (OLG Köln, VersR 1986, 1233, VersR 1989, 1073 [OLG Köln 14.09.1989 - 5 U 23/89]; OLG Saarbrücken, VersR 1993, 216 [OLG Saarbrücken 07.10.1992 - 5 U 13/92];… Prölss in Prölss/Martin aaO. § 6 Anm. 14;… ders. in Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Bd. 5, Versicherungsrecht, § 1 VVG Rdn. 11;… Demuth, Beweiserleichterungen im Haftpflicht- und Versicherungsrecht 1992, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltsvereins Bd. 13, S. 22, 36; Knoche, MDR 1990, 965, 968) [BGH 19.02.1990 - AnwSt R 11/89].
  • OLG Köln, 17.10.1985 - 5 U 229/84

    Obliegenheitsverletzung; Versicherer; Beweislast; Schadenabwicklung; …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Einige verlangen diesen Beweis (OLG Köln, VersR 1986, 1233, VersR 1989, 1073 [OLG Köln 14.09.1989 - 5 U 23/89]; OLG Saarbrücken, VersR 1993, 216 [OLG Saarbrücken 07.10.1992 - 5 U 13/92];… Prölss in Prölss/Martin aaO. § 6 Anm. 14;… ders. in Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Bd. 5, Versicherungsrecht, § 1 VVG Rdn. 11;… Demuth, Beweiserleichterungen im Haftpflicht- und Versicherungsrecht 1992, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltsvereins Bd. 13, S. 22, 36; Knoche, MDR 1990, 965, 968) [BGH 19.02.1990 - AnwSt R 11/89].
  • OLG Hamm, 29.09.1993 - 20 U 75/93

    Vorgetäuschter Unfall; Haftpflichtversicherer; Irrtümliche Leistung durch den …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Die dagegen gerichtete Berufung des Beklagten ist ohne Erfolg geblieben (VersR 1994, 802).
  • OLG Hamm, 15.04.1988 - 20 U 252/87

    Leistungsverweigerung eines Versicherers aufgrund arglistig bei Vertragschluss …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Andere vertreten die Auffassung, es sei gemäß § 6 Abs. 3 VVG Sache des Bereicherungsschuldners zu beweisen, daß kein Vorsatz gegeben sei, wenn der objektive Tatbestand der Obliegenheitsverletzung feststehe (OLG Hamm, r+s 1988, 314; LG Köln, r+s 1987, 89;… Kollhosser in Prölss/Martin aaO. § 55 Anm. 3 c;… Bach/Langheid, Aktuelle Rechtsfragen der Versicherungsvertragspraxis 2. Aufl. S. 349f.).
  • OLG Köln, 14.09.1989 - 5 U 23/89

    Rückforderung; Rechtsgrund; Bereicherung; Beweislast; Kasko; Unfallflucht; …

    Auszug aus BGH, 14.12.1994 - IV ZR 304/93
    Einige verlangen diesen Beweis (OLG Köln, VersR 1986, 1233, VersR 1989, 1073 [OLG Köln 14.09.1989 - 5 U 23/89]; OLG Saarbrücken, VersR 1993, 216 [OLG Saarbrücken 07.10.1992 - 5 U 13/92];… Prölss in Prölss/Martin aaO. § 6 Anm. 14;… ders. in Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht Bd. 5, Versicherungsrecht, § 1 VVG Rdn. 11;… Demuth, Beweiserleichterungen im Haftpflicht- und Versicherungsrecht 1992, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltsvereins Bd. 13, S. 22, 36; Knoche, MDR 1990, 965, 968) [BGH 19.02.1990 - AnwSt R 11/89].
  • OLG Stuttgart, 24.06.1975 - 2 U 46/73

    Beweis des Geschehens; Wertung als Unfall; Träger der Beweislast; Behauptetes …

  • OLG Frankfurt, 12.07.1989 - 16 U 4667/89
  • LG Köln, 15.10.1986 - 24 O 132/86
  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen …

    Ebenso trägt der Anspruchsteller grundsätzlich auch die Beweislast für negative Tatsachen (vgl. für das Nichtbestehen eines rechtlichen Grundes gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB: BGHZ 128, 167, 171 m.w.Nachw.;… allgemein Baumgärtel, Beweislastpraxis im Privatrecht, Rdnr. 331 ff., 344 m.w.Nachw.).
  • BGH, 10.03.2010 - IV ZR 264/08

    Auskunftspflichtverletzung des Erben gegenüber dem Pflichtteilsberechtigten: …

    Hierbei trägt der Anspruchsteller - die Kläger als Pflichtteilsberechtigte - grundsätzlich auch die Beweislast für negative Tatsachen (vgl. für das Nichtbestehen eines rechtlichen Grundes gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB BGHZ 128, 167, 171).
  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 262/07

    Zur Darlegungs- und Beweislast beim Berufen auf das Fehlen der Vertretungsmacht

    Der Gläubiger eines Bereicherungsanspruchs trägt die volle Darlegungs- und Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des Mangels des rechtlichen Grundes (BGHZ 128, 167, 171; 154, 5, 9; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, WM 1995, 20, 21, vom 27. September 2002 - V ZR 98/01, WM 2003, 640, 641 und vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00, WM 2004, 225, 226; Senat, Urteil vom 6. Dezember 1994 - XI ZR 19/94, WM 1995, 189, 190).
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Rechtsprechung
   KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93   

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https://dejure.org/1994,3995
KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93 (https://dejure.org/1994,3995)
KG, Entscheidung vom 07.06.1994 - 1 W 6026/93 (https://dejure.org/1994,3995)
KG, Entscheidung vom 07. Juni 1994 - 1 W 6026/93 (https://dejure.org/1994,3995)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 62
  • MDR 1994, 1007
  • Rpfleger 1995, 17
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (19)

  • KG, 07.06.1988 - 1 W 6649/87
    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Aus ã��len Grnnciã�¨n了 Das mit dem Ziel der L0schung des im Grundbuch eingetragenen Widerspruchs eingelegte Erstrechtsmittel war zwar zulassig, insbesondere steht dem die Vorschrift des § 71 Abs. 2 Satz 1 GBO nicht entgegen, da die Berechtigung aus dem Widerspruch nicht gutglaubig erworben werden kann (vgl. Senat NJW-RR 1988, 1426 m. w. N.).

    Denn nach neuerer Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat unter Aufgabe seiner fruheren Auffassung (NJW-RR 1988, 1426) anschlieBt 嘘re die als Inhalt des Sondereigentums , vereinbarte Verwalterzustimmung § 12 Abs. 1 WEG ) entgegen der bis dahin in Rechtsprechung und Schrifttum nahezu einmtig vertretenen Ansicht auch zu einer ErstverauBerung nach BegrUndung von Wolinungseigentum im Wege der Vorratsteilung gem. § 8 WEG erforderlich.

    Nach der amtlichen BegrUndung zum Entwurf des Gesetzes beruht die Einfgung der Vorschrift des§ 61 WEG darauf, daB bis zur gegenteiligen Entscheidung des Bundesgerichtshofs ( BGHZ 113, 374 = NJW 1991, 1613 ) in Rechtsprechung und Literatur bislang ganz u berwiegend (so z. B. auch Senat NJW-RR 1988, 1426 ) die Auffassung vertreten wurde, daB die nach§ 12 WEG erforderliche Zustimmung des Verwalters nicht erforderlich sei fr die ErstverauBerung des Wohnungseigentums durch denjenigen, welcher das Wohnungseigentum durch Teilung nach § 8 WEG begrundet hat; bei Zugrundelegung der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshofs hatten eine Vielzahl von Personen, die in der Vergangenheit als WohnungseigentUmer in das Grundbuch eingetragen worden sind, tatsachlich mangels der Verwalterzustimmung kein Eigentum erworben, obwohl sie auf die insbesondere auch durch Obergerichte vertretene Rechtsauffassung und die Praxis der Grundbuchamter vertraut hatten; es bestehe daher ein dringender AnlaB, die durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aufgetretene Rechtsunsicherheit mit Hilfe der Vorschrift des§ 61 WEG zu beheben, der bei Zugrundelegung der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshof eine echte, verfassungsrechtlich jedoch zulassige 助ckwirkung zukame (vgl. BT-Drucksache 12/3961 5.4;… Palandt/Bassenge,§ 61 WEG Rdnr. 1; Seã�´ï¼Œ Wohnungseigentum 1994, 36; vgl. auch Der WohnungseigentUmer 1993, 140).

    Der Begriff der,, ErstverauBerung", der dem vom Gesetzgeber verwendeten Begriff entsã�³icht, ist in der Zeit bis zur er畦hnten Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Rechtsprechung und Schrifttum im Zusammenhang mit der Verwalterzustimmung nur fr die VerauBerung von Wohnungseigentum durch den GrundstUckseigentUmå�« der durch Teilung nach § 8 WEG Wohnungseigentum begrUndet hat, zum Zwecke der BegrUndung der Zustimmungsfreiheit in diesem Fall gepragt worden (so auch Senat NJW-RR 1988, 1426 und z. 13. BdrmannノPickノPv[erle,§ 12 Rdnr. 6;… HåŽ"itnauer,§ 12 Rdnr. 2), wahrend im Falle der Begrundung von Wohnungseigentum nach § 3 WEG seit jeher jede VerauBerung, also auch eine,, Erstveraå�©erung" als zustimmungsbedurftig angesehen wurde (vgl. Bç¿'ObLG …

  • BGH, 11.12.1989 - II ZR 117/89

    Zulässigkeit der vereinfachenden Kurzbezeichnung einer klagenden …

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    BGH WuM 1990, 128).
  • OLG Schleswig, 09.06.1994 - 2 W 52/94

    Eintragungsfähigkeit von bloßen Nebenleistungen zu einem dinglichen Wohnrecht

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    OW Schleswig, BeschluB vom 9.6.1994 äEUR 2 W 52/94 MittBç¿'Not 1994 Heft 6 Die Antragstellerin ist die Witwe des am 4.11.1992 verstorbenen A. R. Mit ihr war der Erblasser in zweiter Ehe verheiratet.
  • BVerfG, 21.05.1952 - 2 BvH 2/52

    Wohnungsbauförderung

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Nach sã�ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgeric風5 kommt es æ¯"r die Auslegung einer Gesetzesbestimmung allerdings nicht entscheidend auf die in der Entstehungsgeschichte und in den Gesetzesmaterialien ausgedruckte subj ektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten 0å °ane an; maBgebend ist vielmehr der im Gesetz zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, wie er sich aus dem Wortlaut der Bestimmung und aus dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (vgl. BVerfGE 1, 299/312 ff.; 11, 126/110 f.; 47, 109/127; 53, 115/147).
  • BGH, 18.05.1989 - V ZB 4/89

    Nichtigkeit eines Eigentümerbeschlusses; GbR als Verwalter; Berücksichtigung der …

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Soweit nach § 20 Abs. 2 WEG die Bestellung eines Verwalters unverzichtbar ist, geht das Gesetz davon aus, daB die Verwaltung aus GrUnden der erforderlichen Klarheit der Verantwortlichkeit nur einer einzelnen Person Ubertragen werden kann, bei der es sich auch um eine juristische Person oder um eine Personengesellschaft des Handelsrechts handeln kann ( BGHZ 107, 268 = NJW 1989, 2059).
  • BVerfG, 17.05.1960 - 2 BvL 11/59

    Nachkonstitutioneller Bestätigungswille

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Nach sã�ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgeric風5 kommt es æ¯"r die Auslegung einer Gesetzesbestimmung allerdings nicht entscheidend auf die in der Entstehungsgeschichte und in den Gesetzesmaterialien ausgedruckte subj ektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten 0å °ane an; maBgebend ist vielmehr der im Gesetz zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, wie er sich aus dem Wortlaut der Bestimmung und aus dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (vgl. BVerfGE 1, 299/312 ff.; 11, 126/110 f.; 47, 109/127; 53, 115/147).
  • BVerfG, 17.01.1978 - 1 BvL 13/76

    Bestimmtheitsgebot

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Nach sã�ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgeric風5 kommt es æ¯"r die Auslegung einer Gesetzesbestimmung allerdings nicht entscheidend auf die in der Entstehungsgeschichte und in den Gesetzesmaterialien ausgedruckte subj ektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten 0å °ane an; maBgebend ist vielmehr der im Gesetz zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, wie er sich aus dem Wortlaut der Bestimmung und aus dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (vgl. BVerfGE 1, 299/312 ff.; 11, 126/110 f.; 47, 109/127; 53, 115/147).
  • BGH, 21.02.1991 - V ZB 13/90

    Zustimmungsbedürftigkeit der Veräußerung von Wohnungseigentum nach Entstehung der …

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Nach der amtlichen BegrUndung zum Entwurf des Gesetzes beruht die Einfgung der Vorschrift des§ 61 WEG darauf, daB bis zur gegenteiligen Entscheidung des Bundesgerichtshofs ( BGHZ 113, 374 = NJW 1991, 1613 ) in Rechtsprechung und Literatur bislang ganz u berwiegend (so z. B. auch Senat NJW-RR 1988, 1426 ) die Auffassung vertreten wurde, daB die nach§ 12 WEG erforderliche Zustimmung des Verwalters nicht erforderlich sei fr die ErstverauBerung des Wohnungseigentums durch denjenigen, welcher das Wohnungseigentum durch Teilung nach § 8 WEG begrundet hat; bei Zugrundelegung der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshofs hatten eine Vielzahl von Personen, die in der Vergangenheit als WohnungseigentUmer in das Grundbuch eingetragen worden sind, tatsachlich mangels der Verwalterzustimmung kein Eigentum erworben, obwohl sie auf die insbesondere auch durch Obergerichte vertretene Rechtsauffassung und die Praxis der Grundbuchamter vertraut hatten; es bestehe daher ein dringender AnlaB, die durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aufgetretene Rechtsunsicherheit mit Hilfe der Vorschrift des§ 61 WEG zu beheben, der bei Zugrundelegung der Rechtsauffassung des Bundesgerichtshof eine echte, verfassungsrechtlich jedoch zulassige 助ckwirkung zukame (vgl. BT-Drucksache 12/3961 5.4;… Palandt/Bassenge,§ 61 WEG Rdnr. 1; Seã�´ï¼Œ Wohnungseigentum 1994, 36; vgl. auch Der WohnungseigentUmer 1993, 140).
  • OLG Bamberg, 28.06.1994 - 1 W 35/94

    Vermächtnisweise Zuwendung eines Wohnrechts gibt keinen Anspruch auf dingliche …

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    (Leitsatz der SchråŠ leitung) OW Bambe稽, BeschluB vom 28.6.1994 äEUR 1 W 35/94 äEUR Aus 16.§ 1093 BGB (Dinglicher Inhalt eines Wohnungsrechtes) Die Ubernahme von Kosten ç®±r Sch6nheitsreparaturen, Strom, Wasser, Abwasser und Heizung in einer Wohnung durch die EigentUmer kann bloBe Nebenleistung zu einem drnglichen Wohnrect dessen Inhå�¯t im Grundbuch eingetragen werden AnschluB an 1980, 176 =DNotZ 1981 0I石 K6ln, MittRhNotK å�¯ otK 1992, 46, 47 je m. w. N. 1986, 264, und gegen Grundbuchrecht, 10. Aufl., Rdnr. 1253).
  • BVerfG, 16.01.1980 - 1 BvR 127/78

    Durchsetzung von Leistungsansprüchen bei Nichtigerklärung eines Gesetzes

    Auszug aus KG, 07.06.1994 - 1 W 6026/93
    Nach sã�ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgeric風5 kommt es æ¯"r die Auslegung einer Gesetzesbestimmung allerdings nicht entscheidend auf die in der Entstehungsgeschichte und in den Gesetzesmaterialien ausgedruckte subj ektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten 0å °ane an; maBgebend ist vielmehr der im Gesetz zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers, wie er sich aus dem Wortlaut der Bestimmung und aus dem Sinnzusammenhang ergibt, in den sie hineingestellt ist (vgl. BVerfGE 1, 299/312 ff.; 11, 126/110 f.; 47, 109/127; 53, 115/147).
  • BGH, 08.11.1985 - V ZR 113/84

    Zulässigkeit von Bestimmungen zur Regelung des Gemeinschaftsverhältnisses bei …

  • BVerfG, 31.03.1965 - 2 BvL 17/63

    Verschollenheitsrente

  • BayObLG, 26.10.1994 - 1Z BR 159/93

    Erlöschen des Testamentsvollstreckeramtes

  • BGH, 19.09.1980 - V ZR 102/79

    Beurkundungspflichtiger Vertragsinhalt nach § 1 BeurkÄndG

  • OLG Celle, 15.10.1982 - 4 U 145/82
  • BayObLG, 12.01.1989 - BReg. 2 Z 123/88

    Keine Bestellung einer BGB-Gesellschaft zum Verwalter einer …

  • KG, 02.03.1984 - 1 W 169/83
  • OLG Hamburg, 24.08.1981 - 2 W 20/81

    Grundbuch; Eintragung; Wohnungseigentum; Eigentum; Erwerber; Eigentumserwerb; …

  • LG Trier, 21.09.1994 - 4 T 43/94
  • BGH, 26.01.2006 - V ZB 132/05

    Verwaltertätigkeit einer BGB -Gesellschaft

    a) Rechtsprechung und Schrifttum haben dies in der Vergangenheit nahezu einhellig so gesehen (Senat, BGHZ 107, 268 ff.; BayObLGZ 1989, 4, 5; KG NJW 1995, 62 ff.;… Staudinger/Bub, BGB, 12. Aufl., § 26 WEG Rdn. 95 m.w.Nachw. zur älteren Rspr.).
  • OLG München, 15.06.2020 - 34 Wx 144/20

    Zerlegung eines Miteigentumsanteil an einem Grundstück - Teilungsvertrag

    Rn. 17 c) Umstritten ist, ob auch im Rahmen einer bloßen Aufteilung nach § 3 WEG ein Miteigentumsanteil in mehrere selbstständige Anteile aufgespalten werden kann, die in einer Hand verbleiben und jeweils i.S.v. § 1 WEG mit Sondereigentum verbunden werden (KG NJW 1995, 62/64; LG Bochum NJW-RR 1999, 887;… BeckOGK/Müller § 3 Rn. 24;… Palandt/Wicke BGB 79. Aufl. WEG § 3 Rn. 2;… Schneider in Riecke/Schmid WEG 5. Aufl. § 2 Rn. 17;… Schöner/Stöber Rn. 2814;… Timme/Munzig § 2 Rn. 18; DNotI-Gutachten DNotI-Report 2015, 169/170), oder ob dies stets eine Teilungserklärung gemäß oder analog § 8 WEG, die ggf. auch in Kombination mit einem Teilungsvertrag nach § 3 WEG abgegeben werden kann, erfordert (…Bärmann/Armbrüster § 2 Rn. 12;… Staudinger/Rapp § 2 Rn. 4;… Weitnauer/Briesemeister § 2 Rn. 3).

    Rn. 20 bb) Argumentativ unergiebig ist auch der Verweis im Beschwerdevorbringen darauf, dass sich im Falle des § 8 WEG anders als bei einer Vereinbarung nach § 3 WEG die Eigentumsverhältnisse am Grundstück vor Teilung genau in der ursprünglichen Form und genau in den ursprünglichen Beteiligungsverhältnissen bzw. Miteigentumsquoten fortsetzen (so auch KG NJW 1995, 62/64, in dieser Form allerdings nicht wie angeführt Palandt/Wicke § 8 Rn. 4).

  • BGH, 20.07.2012 - V ZR 241/11

    Beschlussanfechtungsklage im Wohnungseigentumsverfahren: Klagebefugnis eines …

    Es kann dahinstehen, ob die Vorschrift ihrem Wortlaut entsprechend auch dann eingreift, wenn es - wie hier - um eine Erstveräußerung nach einer Teilung gemäß § 3 WEG geht (so Pause, NJW 1994, 501, 502), oder ob ihr Anwendungsbereich auf Teilungen gemäß § 8 WEG beschränkt werden muss (KG, NJW 1995, 62, 63 f.;… Pick in Bärmann, aaO, § 61 Rn. 4).
  • OLG Frankfurt, 18.08.2005 - 20 W 182/05

    Wohnungseigentum: Wirksamkeit der Bestellung einer GbR als Verwalter

    Dieser Auffassung war auch bereits das BayObLG (Wohnungseigentümer 1990, 60) gewesen, auf dessen Vorlage hin die zitierte BGH-Entscheidung ergangen ist, außerdem in der obergerichtlichen Rechtsprechung das KG (WuM 1994, 499, 500) sowie das OLG Köln (Beschl. v. 12.07.1988 -16 Wx 58/88).
  • KG, 08.06.2023 - AR 2/22

    Verpflichtungsklage auf Neubewertung von zwei schriftlichen Prüfungsarbeiten im …

    Diese kann nicht allein über § 8 WEG erreicht werden, weil sich die Eigentumsverhältnisse an dem zu bildenden Sondereigentum dann entsprechend denen am Grundstück fortsetzten (KG, 1. ZS, Beschluss vom 7. Juni 1994 - 1 W 6026/93 - NJW 1995, 62, 64;… Hügel/Elzer, WEG, 3. Aufl., § 8, Rdn. 7), die Schwestern also in jedem der anzulegenden Wohnungs- und Teileigentumsgrundbücher in Abt. I zu je ½ einzutragen wären.
  • KG, 15.03.2016 - 1 W 79/16

    Wohnungseigentümergemeinschaft: WEG-Beschluss über die gleichzeitige Bestellung …

    Rn. 10 Im Ausgang zu Recht hat das Grundbuchamt zugrunde gelegt, dass die Verwaltung einer Wohnungseigentümergemeinschaft aus Gründen der erforderlichen Klarheit und Verantwortlichkeit nur einzelnen (natürlichen oder juristischen) Personen oder Personengesellschaften des Handelsrechts übertragen werden kann (BGHZ 107, 268; BGH, NJW 2006, 2189; ZMR 1990, 188; OLG Bremen, ZWE 02, 416; Senat, NJW 1995, 62;… Bub in Staudinger, BGB, 2005, § 26 WEG Rdn. 66;… Engelhardt in Münchener Kommentar zum BGB, 6. Aufl., § 26 Rdn. 2).
  • LG Offenburg, 20.01.2022 - 4 OH 15/21

    Gebühren bei gleichzeitiger Begründung von Wohnungseigentum und Übertragung von …

    Die entsprechende Beurkundung und grundbuchliche Umsetzung uno actu ist inzwischen wohnungseigentumsrechtlich anerkannt (vergleiche BGH…, Beschluss vom 10.02.1983 - V ZB 18/82 - Juris, Rn. 12, 13; KG, Beschluss vom 07.06.1994 - 1 W 6026/93 - Juris, Rn. 12;… Bärmann/Pick, WEG, 20. Aufl. 2020, Rn. 9, 10 zu § 3 WEG;… Grüneberg-Wicke, BGB, 81. Aufl. 2022, Rn. 2 zu § 3 WEG).
  • AG Brandenburg, 06.01.2004 - 52 II 873/03

    Ermächtigung durch das Gericht zur Einberufung einer außerordentlichen …

    Das mit besonderer Verantwortung verbundene Amt eines WEG-Verwalters kann auch nicht nur einer natürlichen Person, sondern auch - wie hier - einer juristischen Person bzw. Handelsgesellschaft übertragen werden (BGH, NJW 1989, Seiten 2059 f.; KG Berlin, NJW 1995, Seiten 62 f.; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1990, Seiten 1299 f.).
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