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Weitere Entscheidung unten: BGH, 24.09.1996

Rechtsprechung
   BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,898
BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95 (https://dejure.org/1996,898)
BGH, Entscheidung vom 24.09.1996 - XI ZR 227/95 (https://dejure.org/1996,898)
BGH, Entscheidung vom 24. September 1996 - XI ZR 227/95 (https://dejure.org/1996,898)
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Hotelgrundstück

§§ 1150, 268 Abs. 3, 1157 S. 2, 892, 893 BGB, kein gutgläubiger einredefreier Erwerb bei Übergang einer Grundschuld kraft Gesetzes;

der Ablösende hat keine über § 268 Abs. 3 BGB hinausgehenden Rechte gegen den Schuldner;

§ 1157 S. 2, § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB, Bereicherungsausgleich bei Verfügung über eine einredebehaftete Grundschuld

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Prof. Dr. Lorenz

    (Kein) gutgläubiger einredefreier Erwerb von Grundschulden bei gesetzlichem Erwerb; Pflicht zur Herausgabe des Erlöses bei der Verschaffung gutgl. einredefreien Erwerbs durch Verfügung eines Nicht(so)berechtigten

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Sicherungsgrundschuld - Zwangsversteigerung - Bereicherungsanspruch - Gutgläubiger Erwerb

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 268, § 816 Abs. 1, § 893, § 1150, § 1157
    Gutgläubiger einredefreier Erwerb einer Grundschuld kraft Gesetzes; Verfügung eines Nichtberechtigten über eine teilweise nicht valutierte Grundschuld

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 190
  • NJW-RR 1997, 399 (Ls.)
  • ZIP 1996, 1981
  • MDR 1997, 134
  • DNotZ 1997, 383
  • WM 1996, 2197
  • DB 1997, 91
  • Rpfleger 1997, 121
  • JR 1998, 414
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 12.12.1985 - IX ZR 15/85

    Rechtsfolgen der Befriedigung des die Zwangsvollstreckung in das Grundstück …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Beim Übergang einer Grundschuld kraft Gesetzes auf den Ablösungsberechtigten wird, wie das BerufungsG im Anschluß an das Urt. des BGH v. 12.12.19851 (IX ZR 15/85, WM 1986, 293/294 = NJW 1986, 1487ff.) ausgeführt hat, der gute Glaube des Erwerbers nicht geschützt.

    Entgegen der Ansicht der Revision besteht zur Aufgabe dieser Rechtsprechung, die in der Literatur teils Zustimmung (…Staudinger/Scherübl, BGB, 12. Aufl., § 1157 Rdn. 10;… MünchKommBGB/Eickmann, 2. Aufl., § 1157 Rdn. 18;… Erman/Räfle, BGB, 9. Aufl., § 1157 Rdn. 6;… Palandt/Bassenge, BGB, 55. Aufl., § 1157 Rdn. 3;… Clemente, Recht der Sicherungsgrundschuld, 2. Aufl., Rdn. 193;… Gaberdiel, Kreditsicherung durch Grundschulden, 5. Aufl., Rdn. 12.3.4;… Scholz/Lwowski, Das Recht der Kreditsicherung, 7. Aufl., Rdn. 879; Reinicke/Tiedtke, WM 1986, 813/819 f.; Rehbein, WuB I F 3.-8.89) und teils Ablehnung (…Soergel/Konzen, BGB, 12. Aufl., § 1157 Rdn. 5;… Baur/Stürner, Lehrbuch des Sachenrechts, 16. Aufl., S. 403;… Westermann/Eickmann, Sachenrecht, Bd. II, 6. Aufl., S. 269, unter Aufgabe der in MünchKomm vertretenen Ansicht; Canaris, NJW 1986, 1488ff.; Rimmelspacher, WM 1986, 809ff.; ders., WuB I F 3.-5.86; Clemente, EWiR 1986, 571/572) erfahren hat, kein Anlaß.

    Auch § 893 BGB, auf den sich ein Teil der Gegenmeinung zu stützen versucht, will den Eigentümer nicht schlechter stellen (Reinicke/Tiedtke, WM 1986, 813/820), sondern nur den guten Glauben desjenigen schützen, der sich mangels gebotener und zu erwartender Information seines Vertragspartners über die tatsächliche Rechtslage auf das Grundbuch verläßt.

    Dadurch unterscheidet sich der Fall wesentlich von dem eines gutgläubigen Hypothekenerwerbs bei Übertragung der Forderung und dem einer Vormerkung bei Zession der gesicherten Forderung, die von der Gegenmeinung (vgl. Canaris, NJW 1988, 1488 f.; Rimmelspacher, WM 1986, 809/810; ders., WuB I F 3.-5.86) als Beispiele für die Möglichkeit eines gutgläubigen Erwerbs bei einem Rechtsübergang kraft Gesetzes angeführt werden.

  • BGH, 28.09.1989 - V ZB 17/88

    Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung wegen eines "zuletzt zu zahlenden …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Da sich der Grundschuldgläubiger auf eine Teil-Ablösung nicht einlassen muß (RG, Gruchot 68, 306; BGHZ 108, 372 = NJW 1990, 258 mit Anm. Probst = DNotZ 1990, 586 mit Anm. Wolfsteiner), ist grundsätzlich die gesamte Grundschuld einschließlich der Zinsen abzulösen (…s. zu der schwierigen Frage, welche Zinsen abzulösen sind, Staudinger/Wolfsteiner &1996;, § 1150 BGB Rdn. 25).

    A.A. für eine etwas andere Konstellation BGHZ 108, 372 = NJW 1990, 258 mit Anm. Probst = DNotZ 1990, 586 mit abl.

  • BGH, 06.07.1989 - IX ZR 277/88

    rechtsgrundlos erteilte Grundschuld - § 1191 BGB, Pfändung des …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Der Rückgewähranspruch des Eigentümers setzt sich in diesem Fall an dem Teil des Versteigerungserlöses fort, der der Grundschuld zugeteilt wird (vgl. BGH, NJW 1980, 2198 = Rpfleger 1980, 337; NJW 1989, 2536).
  • BGH, 14.05.1996 - XI ZR 257/94

    Wirksamkeit einer formularmäßig vereinbarten Globalabtretung ohne …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Das ergibt sich aus § 1169 BGB, der den Grundschuldgläubiger solchenfalls zur Rückgabe der Grundschuld in Form des Verzichts verpflichtet, oder aus der einem jeden Sicherungsvertrag immanenten vertraglichen Rückgabeverpflichtung (s. zuletzt BGH, NJW 1996, 2092 = EWiR § 9 AGBG 20/96, 1009 mit Anm. Rehbein).
  • BGH, 27.02.1981 - V ZR 9/80

    Anmeldung von rückständigen Grundschuldzinsen im Versteigerungsverfahren - …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Sicher ist, daß der Grundschuldgläubiger auch bei niedrigerer Forderung die ganze Grundschuld mit allen Nebenleistungen dann zur Zwangsvollstreckung anmelden darf, wenn der Eigentümer einverstanden ist (BGH, DNotZ 1966, 98; NJW 1981, 1505; OLG Celle, WM 1985, 1112; Stöber, ZIP 1980, 976;… Palandt/Bassenge, aaO, § 1191 BGB Rdn. 29).
  • BGH, 09.05.1980 - V ZR 89/79

    Zu den Auswirkungen einer Zahlung auf die dingliche Schuld

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Der Rückgewähranspruch des Eigentümers setzt sich in diesem Fall an dem Teil des Versteigerungserlöses fort, der der Grundschuld zugeteilt wird (vgl. BGH, NJW 1980, 2198 = Rpfleger 1980, 337; NJW 1989, 2536).
  • BGH, 29.06.1965 - V ZR 83/63

    Geltendmachung von besserem Recht am Verteilungserlös nach einer …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Sicher ist, daß der Grundschuldgläubiger auch bei niedrigerer Forderung die ganze Grundschuld mit allen Nebenleistungen dann zur Zwangsvollstreckung anmelden darf, wenn der Eigentümer einverstanden ist (BGH, DNotZ 1966, 98; NJW 1981, 1505; OLG Celle, WM 1985, 1112; Stöber, ZIP 1980, 976;… Palandt/Bassenge, aaO, § 1191 BGB Rdn. 29).
  • BGH, 17.06.1992 - XII ZR 119/91

    Bereicherungsausgleich wegen nicht geschuldeter Unterhaltsleistungen

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    § 818 Abs. 3 BGB will nur den "gutgläubig" Bereicherten schützen, der das rechtsgrundlos Empfangene im Vertrauen auf das (Fort-)Bestehen des Rechtsgrundes verbraucht oder bereicherungsmindernd verwendet (vgl. BGHZ 118, 383/386), nicht aber denjenigen, der wie die Beklagten vor Eintritt der durch den gutgläubigen Erwerb der Sparkasse bedingten Bereicherung und unabhängig davon Darlehensverpflichtungen eingeht (vgl. Senatsurt. v. 26.9. 1995 - XI ZR 159/94, WM 1995, 1950/1952).
  • BGH, 26.10.1990 - V ZR 22/89

    Belastung eines rechtsgrundlos erlangten Grundstücks mit Grundpfandrechten; …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    Von Caemmerer (…Festschrift für Lewald, S. 443/452), Schuler (NJW 1962, 1842/1843 und 2332/2333), Kohler (NJW 1991, 1999/2001) und Reuter (JZ 1991, 872/874) vertreten die Auffassung, der Konditionsanspruch gehe grundsätzlich auf Beseitigung der Grundstücksbelastung durch den Bereicherungsschuldner.Der BGH hat die Frage noch nicht entschieden; das Urteil BGHZ 112, 376/380 f.2 zur Herausgabe eines rechtsgrundlos erlangten Grundstücks, das der Bereicherungsschuldner mit Grundpfandrechten belastet hat, betrifft einen gesondert gelagerten Fall.
  • BGH, 26.09.1995 - XI ZR 159/94

    Pflichten der Bank bei Hereinnahme eines Inhaberverrechnungsschecks

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
    § 818 Abs. 3 BGB will nur den "gutgläubig" Bereicherten schützen, der das rechtsgrundlos Empfangene im Vertrauen auf das (Fort-)Bestehen des Rechtsgrundes verbraucht oder bereicherungsmindernd verwendet (vgl. BGHZ 118, 383/386), nicht aber denjenigen, der wie die Beklagten vor Eintritt der durch den gutgläubigen Erwerb der Sparkasse bedingten Bereicherung und unabhängig davon Darlehensverpflichtungen eingeht (vgl. Senatsurt. v. 26.9. 1995 - XI ZR 159/94, WM 1995, 1950/1952).
  • OLG Hamm, 30.10.1986 - 15 W 129/86

    Eintragung einer Unterwerfungserklärung wegen eines Teiles der Grundschuld im …

  • RG, 21.07.1938 - V 19/38

    1. Zur entsprechenden Anwendung des § 2039 BGB. 2. Zur Rechtskraftwirkung des …

  • BGH, 11.05.2005 - IV ZR 279/04

    Pflichten des nachrangigen Grundschuldgläubigers gegenüber dem Vorrangigen

    Beim Übergang eines Grundpfandrechts kraft Gesetzes ist ein Vertrauen des Ablösenden, der bisherige Gläubiger werde ihn zuvor über bestehende Einreden in Kenntnis setzen, nicht gerechtfertigt, zumal der bisherige Gläubiger das dingliche Recht regelmäßig ohne sein Zutun verliert (vgl. BGH…, Urteil vom 12. Dezember 1985 aaO unter 3 b a.E.; ferner unter ausführlicher Auseinandersetzung mit kritischen Stimmen aus der Literatur BGH, Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 227/95 - NJW 1997, 190 unter II 1); es kann deshalb dahinstehen, ob die Vorschrift des § 1157 Satz 2 BGB über § 1192 Abs. 1 BGB auch auf Grundschulden Anwendung findet (…vgl. BGHZ aaO 66).
  • BGH, 13.12.2000 - IV ZR 239/99

    Beeinträchtigung des Grundeigentums durch Grundschuldbestellung durch …

    d) Die Klägerin leitet in ihrer Revisionserwiderung aus der Verpflichtung zur Herausgabe des Erlangten gemäß § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB eine Pflicht der Beklagten zur Beseitigung der Grundstücksbelastungen mit Rücksicht auf § 818 Abs. 1 BGB her (zum Meinungsstreit vgl. BGH, Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 227/95 - NJW 1997, 190, 191 unter II 3 a).
  • BGH, 04.02.2005 - V ZR 114/04

    Ansprüche der Nutzer von Erholungs- und Freizeitgrundstücken

    b) Das Berufungsgericht geht zu Recht davon aus, ist daß das im Sinne von § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB Erlangte der Gegenwert ist, der dem Nichtberechtigten auf Grund der Verfügung zugeflossen ist (BGH, Urt. v. 24. September 1996, XI ZR 227/95, NJW 1997, 190, 191;… Bamberger/Roth/Wendehorst, BGB, § 816 Rdn. 15 f.;… Erman/Westermann, BGB, 11. Aufl., § 816 Rdn. 19;… Palandt/Sprau, BGB, 64. Aufl., § 816 Rdn. 24).
  • OLG Karlsruhe, 24.10.2007 - 7 U 214/06

    Gewährleistung: Vereinbarung über zwei Systeme zum Bedrucken von Leiterplatten …

    Denn entgegen der Annahme der Beklagten trägt sie vor der Abnahme des Werkes, die hier weder ausdrücklich noch (angesichts der ständigen Mängelrügen der Klägerin) stillschweigend erfolgt ist - dies behauptet die Beklagte auch nicht - , die Beweislast für die Mängelfreiheit der Systeme (BGH NJW-RR 1997, 399; NJW-RR 1998, 1268, 1269; BGHZ 61, 42, 47 = NJW 1973, 1792).
  • BVerwG, 27.07.2006 - 3 C 31.05

    Erlös; Erlösauskehr; Auskehr; Auskehranspruch; Auskehrungsanspruch; …

    Erlangt im Sinne von § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB ist der Gegenwert, der dem Nichtberechtigten aufgrund des Rechtsgeschäfts, das seiner Verfügung zugrunde liegt, zugeflossen ist (vgl. u.a. BGH, Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 227/95 - NJW 1997, 190 m.w.N.).
  • OLG Dresden, 17.10.2001 - 6 U 1232/01

    Anspruch des Besserberechtigten auf lastenfreie Übertragung belasteten …

    Der Bundesgerichtshof hat im Falle der Belastung eines rechtsgrundlos erlangten Grundstücks entschieden, dass der Bereicherungsschuldner nach § 812 Abs. 1 S. 1 BGB nicht verpflichtet ist, die Belastung vor der Herausgabe des Grundstücks zu beseitigen, sondern vielmehr nur Wertersatz nach § 818 Abs. 2 BGB zu leisten hat (Urteil vom 26.10.1990, V ZR 22/89, BGHZ 112, 376, 380 = JZ 1991, 871, 872); im Übrigen hat er die Frage ausdrücklich noch nicht entschieden (Urteil vom 24.09.1996, Az.:VI ZR 227/95, ZIP 1996, 1981, 1983).
  • OLG Düsseldorf, 12.04.1999 - 9 U 112/98

    Wucher bei Verkauf von DDR-Grundstücken im Jahr 1990

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Rechtsprechung
   BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,590
BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95 (https://dejure.org/1996,590)
BGH, Entscheidung vom 24.09.1996 - XI ZR 244/95 (https://dejure.org/1996,590)
BGH, Entscheidung vom 24. September 1996 - XI ZR 244/95 (https://dejure.org/1996,590)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz für Verluste aus Börsentermingeschäften wegen Verschulden bei Vertragsabschluss - Aufklärungspflichten über Eigenarten und spezifischen Risiken bei gewerblicher Vermittlung von Börsentermingeschäften mit nicht mit Termingschäften vertrauten Kunden - Folgen ...

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 190
  • NJW-RR 1997, 176
  • ZIP 1996, 2064
  • WM 1997, 309
 
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Wird zitiert von ... (60)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 14.05.1996 - XI ZR 188/95

    Hinweispflicht der Vermittler von Termindirektgeschäften auf Folgen hoher …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95
    Der Umfang des ihm aufgebürdeten Verlustrisikos und der Umstand, daß der geleistete Einsatz bei einem intensiven Kontrakthandel durch die hohe Anzahl von Provisionen rasch zu einem erheblichen Teil aufgezehrt und die Chance, insgesamt einen Gewinn zu erzielen, dadurch erheblich beeinträchtigt wird und mit jedem weiteren Geschäft abnimmt, ist gerade auch dem flüchtigen Leser in unmißverständlicher Weise und in auffälliger Form ohne jede Beschönigung deutlich zu machen (Senatsurteile vom 17. März 1992 - XI ZR 204/91, WM 1992, 770, 771 [BGH 17.03.1992 - XI ZR 204/91] und vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, WM 1996, 1214, 1215 [BGH 14.05.1996 - XI ZR 188/95] jeweils m.w.Nachw.).

    Das Material stimmt inhaltlich weitgehend mit den Unterlagen überein, die der Senat in seinem Urteil vom 14. Mai 1996, a.a.O. als nicht geeignet angesehen hat, einem mit Termindirektgeschäften nicht vertrauten Leser einen realistischen Eindruck von den Eigenarten und spezifischen Risiken solcher Geschäfte zu vermitteln.

    Zur gehörigen Aufklärung eines im Terminhandel unerfahrenen Kunden reicht es nicht aus, Broschüren, Geschäftsbedingungen, Informationsblätter, Hinweise und sonstige Unterlagen zu übersenden und es dem Kunden ohne besondere Anleitung zu überlassen, die darin verstreut enthaltenen Informationen und Risikohinweise, die für die von ihm in Betracht gezogenen Geschäfte wichtig sind, zusammenzusuchen (Senatsurteil vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, a.a.O. S. 1215).

    Die vorvertragliche Aufklärungspflicht dient nicht dem Zweck, einen Kunden, der seinen Geschäftspartner über seine Erfahrungen täuscht, vor sich selbst zu schützen (Senatsurteil vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, a.a.O. S. 1216).

  • BGH, 17.03.1992 - XI ZR 204/91

    Schadensersatzanspruch aus der Vermittlung von Warentermindirektgeschäften - …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95
    Der Umfang des ihm aufgebürdeten Verlustrisikos und der Umstand, daß der geleistete Einsatz bei einem intensiven Kontrakthandel durch die hohe Anzahl von Provisionen rasch zu einem erheblichen Teil aufgezehrt und die Chance, insgesamt einen Gewinn zu erzielen, dadurch erheblich beeinträchtigt wird und mit jedem weiteren Geschäft abnimmt, ist gerade auch dem flüchtigen Leser in unmißverständlicher Weise und in auffälliger Form ohne jede Beschönigung deutlich zu machen (Senatsurteile vom 17. März 1992 - XI ZR 204/91, WM 1992, 770, 771 [BGH 17.03.1992 - XI ZR 204/91] und vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, WM 1996, 1214, 1215 [BGH 14.05.1996 - XI ZR 188/95] jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.06.1996 - XI ZR 172/95

    Verbindlichkeit von Börsentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95
    Daß diese Schrift den Anforderungen des § 53 Abs. 2 Satz 1 BörsG zur Herstellung der Termingeschäftsfähigkeit kraft Information genügt (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658 f. [BGH 14.02.1995 - XI ZR 218/93] und vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1262), besagt insoweit nichts.
  • BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93

    Anforderungen an die Aufklärung über die Verlustrisiken bei …

    Auszug aus BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95
    Daß diese Schrift den Anforderungen des § 53 Abs. 2 Satz 1 BörsG zur Herstellung der Termingeschäftsfähigkeit kraft Information genügt (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658 f. [BGH 14.02.1995 - XI ZR 218/93] und vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1262), besagt insoweit nichts.
  • BGH, 22.03.2011 - XI ZR 33/10

    Zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines Zinssatz-Swap-Vertrages

    Zum einen hat der Bundesgerichtshof bereits mehrfach entschieden, dass die berufliche Qualifikation des Kunden allein nicht ausreicht, um Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit Finanztermingeschäften zu unterstellen, solange keine konkreten Anhaltspunkte bestehen, dass er diese im Zusammenhang mit der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit tatsächlich erworben hat (Senatsurteile vom 24. September 1996 - XI ZR 244/95, WM 1997, 309, 311, vom 21. Oktober 2003 - XI ZR 453/02, ZIP 2003, 2242, 2244 f. und vom 28. September 2004 - XI ZR 259/03, WM 2004, 2205, 2206 f.), was vom Berufungsgericht nicht festgestellt worden ist.
  • BGH, 19.12.2017 - XI ZR 152/17

    Zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines strukturierten Darlehens

    Rn. 47 Wie der Senat bereits in anderem Zusammenhang entschieden hat, reicht auch im Rahmen einer Finanzierungsberatung die berufliche Qualifikation des Kunden oder Verhandlungspartners der Bank allein nicht aus, um Kenntnisse und Erfahrungen mit finanzwirtschaftlichen Fragen zu unterstellen, solange keine konkreten Anhaltspunkte bestehen, dass er diese im Zusammenhang mit der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit tatsächlich erworben hat (vgl. Senatsurteile vom 24. September 1996 - XI ZR 244/95, WM 1997, 309, 311, vom 21. Oktober 2003 - XI ZR 453/02, ZIP 2003, 2242, 2244 f., vom 28. September 2004 - XI ZR 259/03, WM 2004, 2205, 2206 f. …und vom 22. März 2011 - XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 25).
  • BGH, 20.01.2015 - XI ZR 316/13

    Zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines Währungsswap-Vertrages

    Denn nach dieser Rechtsprechung ist nicht generell über Provisionen aufzuklären, sondern nur dann, wenn Aufschläge auf Prämien erhoben werden, die geeignet sind, den Gewinn zu einem erheblichen Teil aufzuzehren und die Chance auf einen Gewinn erheblich zu beeinträchtigen (BGH, Urteile vom 6. April 1981 - II ZR 84/80, NJW 1981, 1440, 1441 und vom 11. Juli 1988 - II ZR 355/87, BGHZ 105, 108, 109 ff.; Senat, Urteile vom 16. November 1993 - XI ZR 214/92, BGHZ 124, 151, 155 f., vom 24. September 1996 - XI ZR 244/95, WM 1997, 309, 310, vom 21. Oktober 2003 - XI ZR 453/02, NJW-RR 2004, 203, 204 und vom 30. März 2004 - XI ZR 488/02, WM 2004, 1132, 1133).
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