Rechtsprechung
| BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1972, 198
- MDR 1972, 123
- GRUR 1972, 180
Wird zitiert von ... (79) Zitiert selbst (17)
- BGH, 03.11.1959 - I ZR 120/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
In dessen ist die Feststellungsklage trotz an sich möglicher Leistungsklage gegeben, wenn sie durch prozeßökonomische Erwägungen geboten ist (BGHZ 2, 250, 253; BGH GRUR 60, 193, 196 - Frachtenrlickvergütung -).Das ist hier, wie im allgemeinen im gewerblichen Rechtsschutz, der Fall, da selbst nach erteilter Auskunft die Begründung des Schadensersatzanspruchs Schwierigkeiten bereitet und noch einer eingehenden tatsächlichen Prüfung bedarf, während die Feststellungsklage den Verletzten vor einer drohenden Verjährung schützt (BGH GRUR 60, 193, 196 - Frachtenrückvergütung - mit der Klarstellung der "Perglutan"-EntScheidung des BGH in GRUR 56, 93, 96).
- BGH, 10.01.1968 - Ib ZR 149/65
Warenzeichenmäßige Benutzung von Dessinbezeichnungen - Benutzung eines …
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Vielmehr kann im Einzelfall die Wahrscheinlichkeit einer solchen Schadensentstehung zu verneinen sein, wenn die Rechtsverletzung von so kurzer Dauer und so geringer Intensität war, daß von einer ernsthaften Verletzung der Interessen des Zeicheninhabers keine Rede sein kann (BGH GRUR 68, 367, 369 - Corrida -).Die Wahrscheinlichkeit eines Schadens kann zwar auch darin liegen, daß der Klägerin auf Grund der Verletzung shandlung und einer dadurch eingetretenen Beeinträchtigung der Kennzeichnungskraft ihres Warenzeichens dessen Verwertung durch eine entgeltliche Gebrauchsüberlassung, etwa anläßlich einer Lizenzfertigung erschwert worden ist (vgl. BGH GRUR 68, 367, 369 - Corrida -).
- BGH, 17.11.1960 - I ZR 110/59
Warenzeichen für Exportwaren
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Der Bundesgerichtshof ist zwar in seiner Entscheidung vom 17. November I960 (BGHZ 34, 1,12 Mon Cheri I) noch davon ausgegangen, daß das Zeichen "Mon Cheri" der damaligen Beklagten in seinem Gesamteindruck von dem Wort "Cheri" beherrscht werde.Maß gebend für die Beurteilung des vorliegenden Rechtsstreits ist der Umstand, daß es sich ungeachtet der zwischen "Cheri" und "Mon Cheri" bestehenden Gemeinsamkeiten im Gesamteindruck (vgl. BGHZ 34, 1 ,12 - Mon Cheri' I) um zwei selbständige Warenzeichen handelt, wobei die Klägerin nach den Feststellungen des Berufungsgerichts durch ihre umfangreiche, diesbezügliche Werbung erreicht hat, daß der Verkehr ihr Warenzeichen "Mon Cheri" als zusammengehörige, einheitliche Wortverbindung auffaßt, inner halb deren der Zeichenbestandteil "Cheri" nicht mehr als allein kennzeichnend herausragt (oben Ziff. II, l).
- BGH, 28.10.1955 - I ZR 188/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Das ist hier, wie im allgemeinen im gewerblichen Rechtsschutz, der Fall, da selbst nach erteilter Auskunft die Begründung des Schadensersatzanspruchs Schwierigkeiten bereitet und noch einer eingehenden tatsächlichen Prüfung bedarf, während die Feststellungsklage den Verletzten vor einer drohenden Verjährung schützt (BGH GRUR 60, 193, 196 - Frachtenrückvergütung - mit der Klarstellung der "Perglutan"-EntScheidung des BGH in GRUR 56, 93, 96). - BGH, 08.07.1955 - I ZR 201/53
Lagerhalterhaftung. Verjährung
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
folgung vorausgesetzten Rechtsschutzinteresses (vgl. BGHZ 18, 98, 106). - BGH, 11.11.1958 - I ZR 152/57
Sinngehalt eines Zeichens und Verwechslungsgefahr
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Bei der hier gegebenen Warengleichartigkeit ist daher für einen Verwässerungsschutz kein Raum (vgl. BGHZ 28, 320, 330 - Quick -). - BGH, 06.06.1951 - II ZR 24/50
Feststellungsklage gegen offene Handelsgesellschaft
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
In dessen ist die Feststellungsklage trotz an sich möglicher Leistungsklage gegeben, wenn sie durch prozeßökonomische Erwägungen geboten ist (BGHZ 2, 250, 253; BGH GRUR 60, 193, 196 - Frachtenrlickvergütung -). - BGH, 25.06.1954 - I ZR 7/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Es ist erforderlich, aber auch genügend, wenn nach den Erfahrungen des Lebens der Eintritt des Schadens in der Zukunft mit einiger Sicherheit zu erwarten steht (RGZ 97, 118, 120; RG GRUR 42, 258, 260 - Sämereiauslese - BGH GRUR 54, 457, 459 - Irus/Urus -). - RG, 28.06.1888 - III 151/87
Schadensersatzklagen.
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Da nur eine Feststellung der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach verlangt wird, kommt es auf die Schadens höhe nicht an (vgl. bereits die Vereinigten Zivilsenate des Reichsgerichts im Beschluß vom 28.6.1888, RGZ 21, 382 sowie die nachfolgende Rspr.). - BGH, 23.11.1956 - I ZR 104/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 72/70
Dabei können, wie in der Rechtsprechung anerkannt ist (BGH aaO, ferner BGH GRUR 57, 222, 223 - Sultan - 68, 367, 369 - Corrida -), grundsätzlich keine Bedenken daraus hergeleitet werden, daß das verletzte Zeichen derzeit und möglicherweise auch in unmittelbarer Zukunft nicht benutzt wird. - RG, 06.11.1919 - VI 300/19
Umfang der Rechtskraft.
- BGH, 11.11.1955 - I ZR 157/53
Gleichartigkeit von Waren
- BGH, 25.10.1957 - I ZR 136/56
Rechtsmittel
- BGH, 23.04.1969 - I ZR 129/67
Beanspruchung von Ausstattungsrechten an einem Katzen-Bildzeichen - Verletzung …
- BGH, 29.09.1965 - Ib ZR 88/63
Verwendung der Bezeichnung "multikord" - Beruteilung des Bestehens einer …
- BGH, 12.01.1960 - I ZR 52/59
Verbandsstoffe
- BGH, 27.06.1958 - I ZR 76/57
Rechtsmittel
- OLG Düsseldorf, 05.02.2020 - U (Kart) 4/19
Zulieferer gegen Automobilhersteller
Damit gehört aber die Wahrscheinlichkeit einer Schadensentstehung zur materiellen Klagebegründung; sie ist keine bloße Prozessvoraussetzung (vgl. zum Ganzen BGH…, Urteil vom 17.05.2001, I ZR 189/99 - Feststellungsinteresse II, Rn. 31 bei juris m.w.N.;… Urteil vom 06.03.2001, KZR 32/98, Rn. 9 bei juris m.w.N.;… Urteil vom 06.05.1993, I ZR 144/92, Rn. 16 bei juris m.w.N.;… Urteil vom 23.04.1991, X ZR 77/89, Rn. 7 bei juris; Urteil vom 19.11.1971, I ZR 72/70 - Cheri, Rn. 32 f. m.w.N.).Auch wenn diese Wahrscheinlichkeit nicht hoch zu sein braucht und insbesondere nicht festgestellt werden muss, dass ein Schaden bereits eingetreten ist oder worin dieser besteht, ist jedenfalls eine nicht lediglich entfernt liegende Möglichkeit eines Schadens erforderlich, d.h. aufgrund des festgestellten Sachverhalts muss der Eintritt eines Schadens zumindest denkbar und möglich erscheinen (vgl. zum Ganzen BGH…, Urteil vom 07.05.2013, X ZR 69/11 - Fräsverfahren, Rn. 21 bei juris;… Urteil vom 20.05.2008, X ZR 180/05 - Tintenpatrone, Rn. 26 bei juris;… Urteil vom 24.01.2006, XI ZR 384/03, Rn. 28 bei juris;… Urteil vom 06.03.2001, KZR 32/98, Rn. 9 bei juris;… Urteil vom 17.05.2001, I ZR 189/99 - Feststellungsinteresse II, Rn. 31 bei juris;… Urteil vom 06.05.1993, I ZR 144/92 - Apothekerzeitschriften, Rn. 16 bei juris;… Urteil vom 23.04.1991, X ZR 77/89, Rn. 7 bei juris; Urteil vom 19.11.1971, I ZR 72/70 - Cheri, Rn. 36 bei juris).
- BGH, 23.04.1991 - X ZR 77/89
Rechtliches Interesse einer Schadensersatzfeststellungsklage; Anforderungen an …
Die Wahrscheinlichkeit einer Schadensentstehung stellt keine Sachurteilsvoraussetzung dar, sondern gehört zur materiellen Klagebegründung (BGH NJW 1972, 198 = GRUR 1972, 180, 182 1.Sp. Cheri). - OLG Celle, 08.12.2020 - 13 U 65/19
Ansprüche aufgrund Beendigung eines Rahmenliefervertrages über Hintersitzlehnen
Dagegen gehört die Frage, ob das behauptete Rechtsverhältnis - hier die Schadensersatzpflicht - besteht, zur sachlichen Begründetheit der (Wider-)Klage (vgl. zum Ganzen BGH…, Urteil vom 17. Mai 2001 - I ZR 189/99 - Feststellungsinteresse II, juris, Rn. 31;… Urteil vom 6. März 2001 - KZR 32/98, juris, Rn. 9;… Urteil vom 6. Mai 1993 - I ZR 144/92, juris, Rn. 16;… Urteil vom 23. April 1991- X ZR 77/98, juris, Rn. 7; Urteil vom 19. November 1971 - I ZR 72/70 - Cheri, juris, Rn. 32 f.).Auch wenn diese Wahrscheinlichkeit nicht hoch zu sein braucht und insbesondere nicht festgestellt werden muss, dass ein Schaden bereits eingetreten ist oder worin dieser besteht, ist jedenfalls eine nicht lediglich entfernt liegende Möglichkeit eines Schadens erforderlich, d. h. aufgrund des festgestellten Sachverhalts muss der Eintritt eines Schadens zumindest denkbar und möglich erscheinen (vgl. zum Ganzen BGH…, Urteil vom 7. Mai 2013 - X ZR 69/11 - Fräsverfahren, juris, Rn. 21;… Urteil vom 20. Mai 2008 - X ZR 180/05 - Tintenpatrone, juris, Rn. 26: Urteil vom 24. Januar 2006 - XI ZR 384/03, juris, Rn. 28;… Urteil vom 6. März 2001 - KZR 32/98, juris, Rn. 9;… Urteil vom 17. Mai 2001 - I ZR 189/99 - Feststellungsinteresse II, juris, Rn. 31;… Urteil vom 6. Mai 1993 - I ZR 144/92 - Apothekenzeitschriften, juris, Rn. 16;… Urteil vom 23. April 1991 - X ZR 77/89, juris, Rn. 7; Urteil vom 19. November 1971 - I ZR 72/70 - Cheri, juris, Rn. 36).
- BGH, 23.03.1987 - II ZR 190/86
Beginn der Verjährung einer Schadensersatzforderung gegen ein Vorstandsmitglied …
Als dritte Gruppe kommen die Fälle in Betracht, in denen eine Verschlechterung der Vermögenslage im Sinne der vorstehenden Fallgruppe oder auch eine endgültiger Teilschaden eingetreten ist und mit der nicht entferntliegenden Möglichkeit des Auftretens weiterer, bisher noch nicht erkennbarer und zu berücksichtigender Schäden bei verständiger Würdigung gerechnet werden kann oder solche als spätere schädigende - vorauszusehende oder zu erwartende - Folge des zum Schadensersatz verpflichtenden Verhaltens eintreten (…BGH Urt. v. 2. Dezember 1966 - VI ZR 88/66 VersR 1967, 256, 257; Urt. v. 25. Januar 1972 - VI ZR 20/71 VersR 1972, 459, 460 = NJW 1972, 198;… Urt. v. 30. Oktober 1973 - VI ZR 51/72 VersR 1974, 248; RGZ 83, 354, 360; 87, 306, 312; RG JW 1932, 1648; RG HRR 1940, Nr. 980). - BGH, 24.10.1996 - VII ZR 98/94
Beweislast für Mängel vor Abnahme eines Bauwerks; Umfang des …
Die Feststellungsklage setzt in der Sache voraus, daß die Entstehung eines Schadens wahrscheinlich ist (BGH Urteile vom 25. November 1977 - I ZR 30/76 = NJW 1978, 544 und vom 19. November 1971 - I ZR 72/70 - NJW 1972, 198, vom 21. Oktober 1971 - II ZR 22/70 = ZZP 85 (1972), 245;… Zöller/Greger ZPO 19. Aufl. § 256 Rdn. 18). - BGH, 06.07.1995 - I ZR 58/93
Eis & Dynamit I - Getarnte Werbung, Feuer
Grundsätzlich werden zwar in der Rechtsprechung insoweit keine hohen Anforderungen gestellt; es genügt, daß nach der Lebenserfahrung der Eintritt des Schadens in der Zukunft mit einiger Sicherheit zu erwarten steht (BGH, Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 72/70, GRUR 1972, 180, 183 = WRP 1972, 309 - Cheri), ohne daß es - entgegen einzelnen Literaturmeinungen (…vgl. v. Gamm, Wettbewerbsrecht, 5. Aufl., Kap. 57 Rdn. 50) - hierfür einer hohen Wahrscheinlichkeit bedarf (…vgl. BGH, Urt. v. 5.7.1984 - I ZR 88/82, GRUR 1984, 741, 742 - PATENTED;… BGH, Urt. v. 20.6.1991 - I ZR 277/89, GRUR 1992, 61, 63 = WRP 1991, 654 - Preisvergleichsliste). - BGH, 17.10.1991 - IX ZR 255/90
Haftung des steuerlichen Beraters für verspätete Abgabe von Steuererklärungen
Eine Klage auf Feststellung einer Schadensersatzpflicht ist begründet, wenn ein Schadenseintritt hinreichend wahrscheinlich ist (RG GRUR 1932, 466, 468; BGH, Urt. v. 19. November 1971 - I ZR 72/70, LM § 24 WZG Nr. 69 = NJW 1972, 198;… Urt. v. 10. Mai 1974 - I ZR 80/73, LM § 16 UWG Nr. 69; Senatsurt. v. 28. September 1989 - IX ZR 180/88, FamRZ 1990, 37, 39; v. 21. Dezember 1989 - IX ZR 234/88, WM 1990, 695, 698). - BGH, 17.05.2001 - I ZR 189/99
Feststellungsinteresse II; Feststellungsinteresse bei Möglichkeit der Stufenklage
Das für eine Klage auf Feststellung der Verpflichtung zum Schadensersatz nach § 256 Abs. 1 ZPO erforderliche Feststellungsinteresse entfällt im Wettbewerbsrecht - wie im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht überhaupt - in der Regel nicht schon dadurch, daß der Kläger im Wege der Stufenklage (§ 254 ZPO) auf Leistung klagen könnte (…Fortführung der bisherigen Rechtsprechung, vgl. BGH, Urt. v. 3.11.1959 - I ZR 120/58, GRUR 1960, 193, 196 = WRP 1960, 13 - Frachtenrückvergütung; Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 72/70, GRUR 1972, 180, 183 = WRP 1972, 309 - Cheri).Aufgrund dieser im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht bestehenden Besonderheiten entspricht es für diesen Bereich einhelliger Meinung, daß das für eine Klage auf Feststellung der Verpflichtung zum Schadensersatz nach § 256 Abs. 1 ZPO erforderliche Feststellungsinteresse grundsätzlich auch dann besteht, wenn der Kläger im Wege der Stufenklage (§ 254 ZPO) auf Leistung klagen könnte (st. Rspr.;… vgl. zum Wettbewerbsrecht: BGH, Urt. v. 3.11.1959 - I ZR 120/58, GRUR 1960, 193, 196 = WRP 1960, 13 - Frachtenrückvergütung; Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 72/70, GRUR 1972, 180, 183 = WRP 1972, 309 - Cheri;… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Aufl., Einl. Rdn. 501;… Jacobs in Großkomm.UWG, Vor § 13 Rdn. D 393;… Köhler in Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., Vor § 13 Rdn. 262;… Loewenheim in Pastor/Ahrens, Der Wettbewerbsprozeß, 4. Aufl., Kap. 69 Rdn. 4;… Melullis, Handbuch des Wettbewerbsprozesses, 3. Aufl., Rdn. 1057;… Speckmann, Wettbewerbsrecht, 3. Aufl., Rdn. 1877;… Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 7. Aufl., Kap. 52 Rdn. 16 f.;… zum Urheberrecht: Nordemann in Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 9. Aufl., § 97 UrhG Rdn. 43;… Lütje in Möhring/Nicolini, UrhG, 2. Aufl., § 97 Rdn. 285;… Schack, Urheber- und Urhebervertragsrecht, Rdn. 723;… Schricker/Wild, Urheberrecht, 2. Aufl., § 97 UrhG Rdn. 101;… zum Markenrecht: Fezer, Markenrecht, 2. Aufl., § 14 Rdn. 524;… Ingerl/Rohnke, MarkenG, Vor §§ 14-19 Rdn. 71;… zum Patentrecht: Benkard/Rogge, Patentgesetz, 9. Aufl., § 139 Rdn. 80;… Keukenschrijver in Busse, Patentgesetz, 5. Aufl., § 139 Rdn. 38; Meier-Beck, GRUR 1998, 276, 279).
Diese setzt die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts voraus (BGH GRUR 1972, 180, 182 - Cheri;… BGH, Urt. v. 23.4.1991 - X ZR 77/89, GRUR 1992, 559 - Mikrofilmanlage;… Baumbach/Hefermehl aaO Einl. Rdn. 500).
- BGH, 24.05.2000 - I ZR 222/97
Falsche Herstellerpreisempfehlung
Grundsätzlich werden zwar in der Rechtsprechung insoweit keine hohen Anforderungen gestellt; es genügt, daß nach der Lebenserfahrung der Eintritt des Schadens in der Zukunft mit einiger Sicherheit zu erwarten ist (BGH, Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 72/70, GRUR 1972, 180, 183 = WRP 1972, 309 - Chéri), ohne daß es hierfür einer hohen Wahrscheinlichkeit bedarf (…vgl. BGH, Urt. v. 5.7.1984 - I ZR 88/82, GRUR 1984, 741, 742 - PATENTED;… Urt. v. 20.6.1991 - I ZR 277/89, GRUR 1992, 61, 63 = WRP 1991, 654 - Preisvergleichsliste I; BGHZ 130, 205, 220 f. - Feuer, Eis & Dynamit I). - OLG München, 10.12.2003 - 21 U 2392/03
Haftung einer Bank auf Schadensersatz wegen Äußerung zur wirtschaftlichen Lage …
Diese Voraussetzung wird vom Bundesgerichtshof zum Teil verlangt oder angedeutet (vgl. etwa BGH LM § 256 ZPO Nr. 7; GRUR 1972, 180 - Cheri; GRUR 1974, 735/736; NJW-RR 1989, 1367; NJW-RR 1990, 1532; NJW-RR 1991, 917; NJW 1993, 648 (summarisch zu prüfen); NJW 1993, 2993; NJW 1998, 160 und NJW-RR 2002, 834). - BGH, 06.06.2002 - I ZR 79/00
Titelexklusivität
- OLG Hamm, 12.07.2023 - 11 U 148/22
Notarhaftung; Pflichtteilsverzichtsvertrag; Höfeordnung ; Formmangel; …
- BGH, 02.02.1995 - I ZR 16/93
Objektive Schadensberechnung - Aneignung; Schadensberechnung
- BGH, 26.09.1995 - KVR 25/94
"Stadtgaspreise" Zulässigkeit eines Feststellungsantrags; Umfang des …
- BGH, 07.10.1982 - I ZR 120/80
Rechtschutzbedürfnis für Unterlassungsklage bei einstweiliger Verfügung ohne …
- LAG Düsseldorf, 12.12.2006 - 6 Sa 913/06
Schadensersatzverpflichtung des Arbeitgebers für Steuerschaden bei verspäteter …
- OLG Dresden, 19.04.2000 - 6 U 3690/99
Verkehrssicherungspflicht aufgrund gemeindlicher Satzung, Räum- und Streupflicht …
- BGH, 29.02.1984 - IVa ZR 188/82
Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Vermächtnisses mit dem Gegenstand des …
- BGH, 17.07.1997 - I ZR 228/94
"ECCO"; Rechtserhaltende Benutzung einer Marke
- BGH, 08.07.1983 - V ZR 48/82
Zulässigkeit einer Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit eines …
- OLG Dresden, 11.07.2001 - 6 U 254/01
Amtspflicht; Leasingvertrag; Genehmigungspflicht; Selbstverwaltungsgarantie
- OLG Hamm, 21.10.2024 - 2 U 65/23
Langer Streit um Mops "Edda" beendet: Kein Schadensersatz für Käuferin
- LAG Baden-Württemberg, 27.07.2000 - 19 Sa 44/99
Schadenersatzanspruch; Erstattung von Bewerbungskosten
- BPatG, 20.04.2016 - 26 W (pat) 37/14
Markenbeschwerdeverfahren - "De-Mail" - ursprünglich als …
- BPatG, 02.06.2016 - 26 W (pat) 37/14
Umwandlung einer angemeldeten Gemeinschaftsindividualmarke in nationale …
- BGH, 25.11.1977 - I ZR 30/76
Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung eines Handelsvertretervertrags - …
- LG Hamburg, 28.03.2006 - 312 O 405/05
- OLG Brandenburg, 03.04.2025 - 12 U 5/24
Beachten der Ausgleichsfunktion bei der Bemessung des Schmerzensgeldes; Vornahme …
- BAG, 10.12.1992 - 8 AZR 134/92
Mutterschutz für Alleinerziehende - AGB-DDR 1990
- OLG Celle, 22.05.2024 - 14 U 120/23
Störungsbeseitigungsanspruch eines Grundstückseigentümers gegen die Gemeinde bei …
- OLG Hamburg, 12.06.2003 - 3 U 38/00
Zur Bestimmung des Schadensersatzes für eine Markenverletzung bei Parallelimport …
- BGH, 11.07.1975 - I ZR 77/74
- BGH, 31.05.1974 - I ZR 28/73
Anerkennung der abgewandelten Benutzungsform als Benutzung des eingetragenen …
- BGH, 17.04.1986 - I ZR 18/84
"Gaucho"; Benutzung eines Bildzeichens
- BGH, 28.02.1974 - VII ZR 127/71
Ansprüche wegen nicht erfolgter Abnahme eines Architektenwerkes - Verjährung von …
- LG Köln, 14.05.2024 - 31 O 165/22
- OLG Düsseldorf, 03.04.2003 - 6 U 147/02
Prüfung der internationalen Zuständigkeit im Berufungsverfahren; Beweiswürdigung …
- OLG Dresden, 06.04.2001 - 6 U 780/00
Ersatz des aus der Verzögerung und Ablehnung einer beantragten Baugenehmigung …
- BGH, 26.09.1995 - KVR 24/94
Anforderungen an die Bestimmtheit einer kartellrechtlichen …
- BGH, 03.03.1976 - VIII ZR 251/74
Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung - …
- OLG Hamm, 18.08.2015 - 24 U 76/13
Kein Schadensersatz ohne nachgewiesene Pflichtverletzung!
- OLG Düsseldorf, 28.04.2010 - U (Kart) 4/10
Abwehransprüche gegen die Verteilung einer kostenlosen Software zur Abrechnung …
- OLG München, 18.12.1991 - 7 U 2496/91
Ausgleichs- und Schadensersatzanspruch des Eigenhändlers bei fristloser Kündigung
- BPatG, 28.10.1997 - 24 W (pat) 38/97
Markenschutz - Festlegung der Markenform in der Anmeldung, Fehlende …
- BPatG, 20.11.2013 - 28 W (pat) 29/13
Markenbeschwerdeverfahren - "IGA TEC - ON SPOT/IMATEC" - zur rechtserhaltenden …
- OLG Köln, 09.10.1998 - 20 U 13/98
- LG Mainz, 19.06.1992 - 7 O 384/91
Aufhebung einer atomrechtlichen Teilgenehmigung; Funktionslosigkeit von …
- OLG Köln, 19.09.1988 - 8 U 13/88
Steuerberatung; Verjährung eines Schadensersatzanspruchs
- OLG Hamm, 15.01.2013 - 4 U 121/12
Verwechslungsgefahr zweier Marken
- OLG Naumburg, 08.08.2002 - 7 U (Hs) 35/01
Anspruch eines benachteiligten Wettbewerbers auf Auskunft und Schadensersatz …
- BGH, 17.05.1984 - I ZR 5/82
Klage auf Unterlassen der Verwendung einer Warenbezeichnung - Widerklage auf …
- BGH, 19.09.1983 - VIII ZR 321/81
Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts - Bestimmtheitserfordernisse an ein …
- BGH, 04.07.1980 - I ZR 56/78
Anspruch auf Einwilligung zur Löschung eines Warenzeichens - Von der …
- BPatG, 25.06.2014 - 26 W (pat) 530/13
Markenbeschwerdeverfahren - "Bildmarke/SPORTARENA (Wort-Bildmarke)" - keine …
- BAG, 17.10.1991 - 8 AZR 278/90
Anspruch eines Arbeitgebers auf Schadensersatz auf Grund einer …
- BAG, 10.05.1990 - 8 AZR 482/89
Verwendung eines fehlerhaften Molekularsiebs als mögliche Ursache für …
- BGH, 07.10.1982 - I ZR 93/80
Bestellschreiben
- BPatG, 20.11.2013 - 28 W (pat) 49/12
Markenbeschwerdeverfahren - "IGA TEC - TOP SPOT/IMATEC" - zur rechtserhaltenden …
- OLG Köln, 18.08.1993 - 27 U 202/92
- OLG Köln, 27.06.1989 - 15 U 190/88
Klage auf Schmerzensgeld und den Ersatz des materiellen Schadens wegen …
- BGH, 10.07.1981 - I ZR 124/79
Unterlassungsanspruch wegen einer Verletzung von Warenzeichenrechten und …
- BGH, 11.05.1973 - I ZR 56/72
Voraussetzungen des wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruchs - Herstellung …
- LG Frankfurt/Main, 22.04.2004 - 3 O 341/03
Markenrechtlicher Schutz einer Internet-Domain
- OLG Köln, 19.05.1993 - 27 U 202/92
- BGH, 26.09.1995 - KVR 23/94
Rechtmäßigkeit des Verzichts der Weitergabe von Senkungen des …
- OLG Karlsruhe, 04.02.1994 - 15 U 114/93
Anspruch auf Schadensersatz wegen der verspäteten Zustellung einer Kuriersendung …
- OLG Düsseldorf, 04.02.1988 - 2 U 75/87
Unterlassungsverpflichtung; Rechtliches Interesse; Werbung; Gerichtliche …
- BGH, 10.04.1986 - BLw 28/85
Voraussetzungen für das Zustandekommen eines notariellen Erbvertrages - …
- BGH, 28.09.1979 - I ZR 53/74
Verletzung des Warenzeichens "TORCH" - Warengleichartigkeit von Gasfeuerzeugen …
- AG Aachen, 05.08.2005 - 84 C 477/03
Feststellung der Schadensersatzpflicht aufgrund einer zahnärztlichen …
- LG Paderborn, 23.10.1991 - 4 O 365/91
Zulässigkeit einer Feststellungsklage eines Arztes gegen die Kassenärztliche …
- BGH, 10.07.1973 - VI ZR 153/71
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Feststellungsinteresses im Zivilprozess - …
- BGH, 10.07.1973 - VI ZR 67/71
Sorgfaltspflichtverletzung eines Rechtsanwalts wegen Versäumung der Stellung …
- BPatG, 11.01.2006 - 26 W (pat) 74/03
- BPatG, 06.03.2002 - 32 W (pat) 111/01
- BGH, 12.10.1979 - V ZR 115/74
Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Kaufvertrags (Zahlung einer …
- BGH, 22.01.1976 - X ZR 3/73
Schadensersatz infolge positiver Vertragsverletzung eines Lizenzvertrags - …
- LG Düsseldorf, 23.11.2010 - 4b O 161/09
Separate Anmeldungen
- LG Berlin, 15.11.2002 - 5 O 317/01
Wer trägt das Risiko eines unklaren Auftrags?
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schutzfähige Bearbeitung eines verfassten Bühnenwerkes - Begriff der "persönlichen geistigen Schöpfung" - Urheberrechtsschutz an Änderungen und Umgestaltungen des Schriftwerks selbst
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1972, 198
- MDR 1972, 124
- GRUR 1972, 143
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (15)
- BGH, 30.01.1959 - I ZR 82/57
Gasparone
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Diese Frage beantwortet sich allein nach der in den fraglichen Änderungen zutage getretenen schöpferischen geistigen Leistung, also objektiv nach dem persönlichen geistigen Schöpfungsgehalt wie er in den fraglichen Änderungen seinen Niederschlag und Ausdruck gefunden hat (vgl. BGH GRUR 59, 251 - Einheitsfahrschein; 59, 379, 381 - Gasparone).Es kommt allein darauf an, ob der entlehnte Teil eines Werkes als solcher den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügt, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellt (§§ 3, 2 Abs. 2 UrhG), wobei sich die besondere Eigenart des Werkes als Ganzes in diesem Teil nicht zu offenbaren braucht (…BGH aaO; ferner BGHZ 28, 234, 237 [BGH 17.10.1958 - I ZR 180/57] - Verkehrskinderlied; BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone).
Denn eine schutzfähige Bearbeitung erfordert eine eigene schöpferische Ausdruckskraft (§ 3 UrhG), die nur schwerer zu erzielen ist, wenn ein Werk von erheblicher Eigenprägung benutzt wird als wenn es sich um ein Werk von geringerer Individualität handelt (vgl. BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone).
Nach allgemeiner Meinung können rein handwerksmäßige Änderungen (etwa eine reine Textrevision, vgl. OLG München Schulze Rspr. OLGZ 7 S. 1, 5 - Säuglingspflege), insbesondere durch die Umsetzung in die bühnenmäßige Aufführung technisch bedingte und Jedem Regisseur ohne weiteres geläufige Änderungen (etwa den Werkgehalt und die Werkgestalt unberührt lassende Abweichungen von Regieanweisungen des Originals, vgl. BGH GRUR 71, 35, 37 - Maske in Blau), ferner bloße Weglassungen ohne individuelle gedankliche Leistung (…etwa einfache Streichung von für die Gedankenführung und Formgestaltung unwesentlichen Teilen, vgl. BGH aaO, ferner BGH GRUR 61, 631, 632 - Fernsprechverzeichnis; 65, 45, 47 - Stadtplan; RGZ 121, 357, 363, 364 - Universal-Rechner) oder umgekehrt einfache Beifügungen ohne eigenen geistigen Gehalt und ohne schöpferischen Einfluß auf den Werkinhalt und dessen Gestaltung (vgl. BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone) nicht als persönliche schöpferische Bearbeiterleistung anerkannt werden.
- BGH, 29.04.1970 - I ZR 30/69
Bühnenauffassung
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Dabei stellt sich im vorliegenden Rechtsstreit nicht die Frage, ob die vom Kläger vorbereitete, aber nicht zur Aufführung gelangte Inszenierung als solche urheberrechtsschutzfähig ist (vgl. BGH GRUR 71, 35, 37 - Maske in Blau).Nach allgemeiner Meinung können rein handwerksmäßige Änderungen (etwa eine reine Textrevision, vgl. OLG München Schulze Rspr. OLGZ 7 S. 1, 5 - Säuglingspflege), insbesondere durch die Umsetzung in die bühnenmäßige Aufführung technisch bedingte und Jedem Regisseur ohne weiteres geläufige Änderungen (etwa den Werkgehalt und die Werkgestalt unberührt lassende Abweichungen von Regieanweisungen des Originals, vgl. BGH GRUR 71, 35, 37 - Maske in Blau), ferner bloße Weglassungen ohne individuelle gedankliche Leistung (…etwa einfache Streichung von für die Gedankenführung und Formgestaltung unwesentlichen Teilen, vgl. BGH aaO, ferner BGH GRUR 61, 631, 632 - Fernsprechverzeichnis; 65, 45, 47 - Stadtplan; RGZ 121, 357, 363, 364 - Universal-Rechner) oder umgekehrt einfache Beifügungen ohne eigenen geistigen Gehalt und ohne schöpferischen Einfluß auf den Werkinhalt und dessen Gestaltung (vgl. BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone) nicht als persönliche schöpferische Bearbeiterleistung anerkannt werden.
- RG, 30.06.1928 - I 29/28
Urheberrecht; Rechentabellen
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Nach allgemeiner Meinung können rein handwerksmäßige Änderungen (etwa eine reine Textrevision, vgl. OLG München Schulze Rspr. OLGZ 7 S. 1, 5 - Säuglingspflege), insbesondere durch die Umsetzung in die bühnenmäßige Aufführung technisch bedingte und Jedem Regisseur ohne weiteres geläufige Änderungen (etwa den Werkgehalt und die Werkgestalt unberührt lassende Abweichungen von Regieanweisungen des Originals, vgl. BGH GRUR 71, 35, 37 - Maske in Blau), ferner bloße Weglassungen ohne individuelle gedankliche Leistung (…etwa einfache Streichung von für die Gedankenführung und Formgestaltung unwesentlichen Teilen, vgl. BGH aaO, ferner BGH GRUR 61, 631, 632 - Fernsprechverzeichnis; 65, 45, 47 - Stadtplan; RGZ 121, 357, 363, 364 - Universal-Rechner) oder umgekehrt einfache Beifügungen ohne eigenen geistigen Gehalt und ohne schöpferischen Einfluß auf den Werkinhalt und dessen Gestaltung (vgl. BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone) nicht als persönliche schöpferische Bearbeiterleistung anerkannt werden.Die Möglichkeit einer besonderen gedanklichen Leistung und einer individuellen Prägung des fraglichen Werks durch bloße Weglassungen läßt sich daher nicht allgemein in Abrede stellen, wie auch das Reichsgericht anerkannt hat (RGZ 121, 357, 364 - Universal-Rechner).
- BGH, 03.07.1959 - I ZR 169/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Der Umstand, daß das Berufungsgericht den Rechtsstreit bezüglich des Schadensersatzanspruchs an das Landgericht zurückverwiesen hat, steht dem nicht entgegen, da die Zurückverweisung allein auf Grund der Geltendmachung dieses Anspruchs im Weg der Stufenklage erfolgt ist, nunmehr aber der Rechtsstreit insoweit in vollem Umfang zur Entscheidung reif ist (BGH GRUR 59, 552, 553 - Bundfitsche). - BGH, 30.05.1958 - I ZR 21/57
Kunstschutz einer Gehrauchsschrift
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Die Frage, welcher Eigentümlichkeitsgrad zur Zubilligung des Urheberrechtsschutzes erforderlich und ausreichend ist, bemißt sich nach der Auffassung der mit literarischen und künsterlischen Fragen einigermaßen vertrauten und hierfür aufgeschlossenen Verkehrskreise (vgl. BGHZ 22, 209, 218 [BGH 27.11.1956 - I ZR 57/55] - Morgenpost; 27, 351, 356 - Candida-Schrift). - BGH, 21.04.1953 - I ZR 110/52
Filmverwertungsvertrag und Filmschutz
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Denn nach der neueren Rechtsprechung, die auch nach dem Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte vom 9. September 1965 unverändert Anwendung findet, ist es bedeutungslos, ob das Entlehnte, gemessen am Gesamtwerk, als ein nach Umfang und inhaltlicher Bedeutung erheblicher Teil des ganzen Werks zu werten ist (BGHZ 9, 263, 267 [BGH 21.04.1953 - I ZR 110/52] - Schwanenbilder gegen RGZ 116, 292, 303 - Adreßbuch der Stadt Wiesbaden). - BGH, 17.10.1958 - I ZR 180/57
" Kleinzitat"
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Es kommt allein darauf an, ob der entlehnte Teil eines Werkes als solcher den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügt, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellt (§§ 3, 2 Abs. 2 UrhG), wobei sich die besondere Eigenart des Werkes als Ganzes in diesem Teil nicht zu offenbaren braucht (…BGH aaO; ferner BGHZ 28, 234, 237 [BGH 17.10.1958 - I ZR 180/57] - Verkehrskinderlied; BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone). - BGH, 27.11.1956 - I ZR 57/55
Gebrauchsgraphik und Kunstschutz
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Die Frage, welcher Eigentümlichkeitsgrad zur Zubilligung des Urheberrechtsschutzes erforderlich und ausreichend ist, bemißt sich nach der Auffassung der mit literarischen und künsterlischen Fragen einigermaßen vertrauten und hierfür aufgeschlossenen Verkehrskreise (vgl. BGHZ 22, 209, 218 [BGH 27.11.1956 - I ZR 57/55] - Morgenpost; 27, 351, 356 - Candida-Schrift). - BGH, 03.11.1967 - Ib ZR 123/65
Haselnuß
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Es trifft zwar zu, daß die Voraussetzungen für das Vorliegen einer persönlichen geistigen Schöpfung bei einer Bearbeitung (§ 3 UrhG) grundsätzlich die gleichen sind wie bei einem Originalwerk (§ 2 Abs. 2 UrhG; vgl. BGH GRUR 68, 321, 324 - Haselnuß; BGH Schulze Rspr. BGHZ Nr. 145 S. 6 - Gaudeamus igitur). - BGH, 03.07.1964 - Ib ZR 146/62
Stadtplan
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70
Nach allgemeiner Meinung können rein handwerksmäßige Änderungen (etwa eine reine Textrevision, vgl. OLG München Schulze Rspr. OLGZ 7 S. 1, 5 - Säuglingspflege), insbesondere durch die Umsetzung in die bühnenmäßige Aufführung technisch bedingte und Jedem Regisseur ohne weiteres geläufige Änderungen (etwa den Werkgehalt und die Werkgestalt unberührt lassende Abweichungen von Regieanweisungen des Originals, vgl. BGH GRUR 71, 35, 37 - Maske in Blau), ferner bloße Weglassungen ohne individuelle gedankliche Leistung (…etwa einfache Streichung von für die Gedankenführung und Formgestaltung unwesentlichen Teilen, vgl. BGH aaO, ferner BGH GRUR 61, 631, 632 - Fernsprechverzeichnis; 65, 45, 47 - Stadtplan; RGZ 121, 357, 363, 364 - Universal-Rechner) oder umgekehrt einfache Beifügungen ohne eigenen geistigen Gehalt und ohne schöpferischen Einfluß auf den Werkinhalt und dessen Gestaltung (vgl. BGH GRUR 59, 379, 381 - Gasparone) nicht als persönliche schöpferische Bearbeiterleistung anerkannt werden. - BGH, 30.11.1954 - I ZR 143/52
Verletzung des Bearbeiterurheberrechts
- BGH, 23.06.1961 - I ZR 105/59
Fernsprechbuch
- BGH, 15.11.1960 - I ZR 58/57
Notwendigkeit eines bezugnehmenden Warenvergleichs - Zulässigkeit des Teilurteils …
- BGH, 25.11.1958 - I ZR 15/58
Einheitsfahrschein
- RG, 16.03.1927 - I 385/26
Adreßbücher; Urheberrecht; Unlauterer Wettbewerb
- BGH, 02.07.2026 - I ZR 96/22
Zur Schutzfähigkeit des USM Haller Möbelsystems
Rn. 31 (1) Es entspricht der deutschen Rechtsprechung und Literatur, dass die Beurteilung einer persönlichen geistigen Schöpfung nach § 2 Abs. 2 UrhG nicht von der subjektiven Absicht oder Vorstellung des Schöpfers ausgeht, sondern objektiv nach dem persönlichen geistigen Schöpfungsgehalt erfolgt, wie er in dem Objekt seinen Niederschlag und Ausdruck gefunden hat (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1961 - I ZR 127/59, GRUR 1961, 635, 638 unter III 2 aE - Stahlrohrstuhl I; Urteil vom 19. November 1971 - I ZR 31/70, GRUR 1972, 143 [juris Rn. 15] - Biografie Ein Spiel, mwN; OLG Frankfurt am Main, GRUR 1993, 116, 117;… Bullinger in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 6. Aufl., § 2 Rn. 5 und 11;… A. Nordemann in Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 13. Aufl., § 2 Rn. 24 mwN;… Erdmann in Festschrift von Gamm, 1990, S. 389, 392 f.; Zech, ZUM 2020, 801, 802). - BGH, 21.12.2023 - I ZR 96/22
BGH legt Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zum urheberrechtlichen …
Rn. 28 (1) Es entspricht der deutschen Rechtsprechung und Literatur, dass die Beurteilung einer persönlichen geistigen Schöpfung nach § 2 Abs. 2 UrhG nicht von der subjektiven Absicht des Schöpfers ausgeht, sondern objektiv nach dem persönlichen geistigen Schöpfungsgehalt erfolgt, wie er in dem Objekt seinen Niederschlag und Ausdruck gefunden hat (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1961 - I ZR 127/59, GRUR 1961, 635, 638 unter III 2 aE - Stahlrohrstuhl I; Urteil vom 19. November 1971 - I ZR 31/70, GRUR 1972, 143 [juris Rn. 15] - Biografie Ein Spiel, mwN; OLG Frankfurt, GRUR 1993, 116, 117;… Bullinger in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 6. Aufl., § 2 Rn. 5;… A. Nordemann in Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 12. Aufl., § 2 Rn. 16 mwN;… Erdmann in Festschrift von Gamm, 1990, S. 389, 392 f.; Zech, ZUM 2020, 801, 802). - BGH, 21.11.1991 - I ZR 190/89
Leitsätze
Das Bearbeiterurheberrecht, wie es bei der Formulierung eines Leitsatzes zur Diskussion steht, erfordert neben der erkennbaren Wiedergabe der Vorlage eine eigenschöpferische Ausdruckskraft, sei es in der inneren oder in der äußeren Formgestaltung (BGHZ 5, 116, 119 - Parkstraße 13; BGH, Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 31/70, GRUR 1972, 143, 145 - Biografie: 'Ein Spiel').
- BSG, 07.12.2006 - B 3 KR 2/06 R
Künstlersozialversicherung - Publizist - keine Versicherungspflicht einer …
Die Übersetzung und jede andere Form der Bearbeitung muss dabei zwar das Originalwerk erkennen lassen, sich aber durch eine eigene schöpferische Ausdruckskraft von ihm abheben (BGH GRUR 1972, 143, 144;… Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl 1999, § 3 RdNr 11). - OLG Düsseldorf, 08.09.2015 - 20 U 75/14
Ansprüche eines Architekten wegen Verletzung des Urheberrechts an einem Gebäude
Bearbeitungen sind nach § 3 UrhG durch den schöpferischen Eingriff in ein Werk und die verbleibende Nähe zu dem Werk eines anderen gekennzeichnet (vgl. BGH GRUR 1972, 143 (144) - Biografie: Ein Spiel). - OLG Dresden, 16.05.2000 - 14 U 729/00
Anspruch eines Opernregisseurs auf Unterlassung der Aufführung einer gegen seinen …
Die Bearbeitung muss zwar das Originalwerk erkennen lassen, sich aber durch eine eigene schöpferische Ausdruckskraft von ihm abheben, wobei grundsätzlich dieselben Anforderungen zu stellen sind wie bei einem Originalwerk (siehe BGH GRUR 1972, 143, 144 - Biographie: ein Spiel; BGH GRUR 1991, 533 - Brown Girl II;… Schricker/Loewenheim, a.a.O., § 3 Rdn. 11, m.w.N.).Dementsprechend werden reine Textrevisionen oder Sprachglättungen sowie technisch bedingte und jedem Regisseur ohne weiteres geläufige Änderungen als eine ausschließlich handwerksmäßige Betätigung bei der Wiedergabe des Originalwerkes angesehen und demzufolge nicht als urheberrechtschutzfähige Bearbeitung anerkannt (siehe BGH GRUR 1972, 143, 145 - Biographie: ein Spiel; BGH GRUR 1971, 35, 37 - Maske in blau;… Schricker/Loewenheim, a.a.O., § 3 Rdn. 23).
Der BGH hat diese Frage bisher offen gelassen (BGH GRUR 1971, 35, 37 - Maske in blau; BGH GRUR 1972, 143, 144 - Biographie: ein Spiel).
- OLG München, 15.03.1990 - 29 U 4346/89
Schutzfähigkeit eines Exposees zu einer Fernsehserie; Verletzung eines …
Entscheidend ist - wie oben ausgeführt - insoweit allein, ob das, was als entnommen beanstandet wird, urheberrechtlich schutzfähig ist, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellt (vgl. hierzu auch BGH, GRUR 1972, 143, 244 - Biographie.: Ein Spiel). - BGH, 27.01.1978 - I ZR 4/77
Freie Benutzung eines Filmdrehbuchs für ein weiteres Drehbuch für die Verfilmung …
Die Revision legt weiterhin den - vom Berufungsgericht in Bezug genommenen - Ausführungen des Landgerichts eine ihnen nicht zukommende Bedeutung bei, wenn sie meint, das Landgericht (Seite 18 der Urteilsbegründung) habe - in Abweichung von der Entscheidung des erkennenden Senats vom 19. November 1971 (GRUR 1972, 143, 144 - Biografie: Ein Spiel) - für maßgeblich angesehen, ob das Entlehnte, gemessen am Gesamtwerk als ein nach Umfang und inhaltlicher Bedeutung erheblicher Teil des ganzen Werkes zu werten sei.Entscheidend ist insoweit allein, ob das, was als entnommen beanstandet wird, urheberrechtlich schutzfähig ist, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellt (§ 2 Abs. 2 UrhG; BGH GRUR 1972, 143, 144 - Biografie: Ein Spiel).
- LG Stuttgart, 29.01.2004 - 17 O 679/03
Urheberrecht: Schutzfähigkeit der Revisionsfassung der Lutherbibel aus dem Jahre …
Maßgebend ist der Gesamteindruck des konkreten Werks unter Würdigung sämtlicher Umstände des Einzelfalles (BGH GRUR 1972 S. 143, 144 ff. "Biografie: Ein Spiel"; BGH GRUR 1981 S. 520, 522 "Fragensammlung"; BGH GRUR 1992 S. 382, 384 "Leitsätze").Dass die Eigenheiten und Unterschiede mitunter nur ganz fein sind und sich nicht jedem Leser oder Hörer sofort erschließen, ändert daran nichts, denn für das Vorliegen von urheberrechtlicher Schutzfähigkeit ist es nicht erforderlich, dass jedermann den schöpferischen Charakter eines Werkes erkennt (vgl. etwa BGH GRUR 1972, S. 143, 144 "Biografie: Ein Spiel"; BGHZ 22, 210, 218 "Morgenpost").
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.11.2017 - L 5 KR 490/15 Die Übersetzung und jede andere Form der Bearbeitung müsse dabei zwar das Originalwerk erkennen lassen, sich aber durch eine eigene schöpferische Ausdruckskraft von ihm abheben (BGH, Urteil vom 19.11.1971 - I ZR 31/70).
- LG Leipzig, 23.02.2000 - 5 O 556/00
- LG Leipzig, 08.02.2000 - 5 O 556/00
- OLG Frankfurt, 03.12.1996 - 11 U 58/94
Urheberrechtlicher Schutz eines Möbelstücks
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages - Einigung über den Übergang des Eigentums an einem Grundstück - Anforderungen an die Wirksamkeit eines Erbbaurechtsvertrags
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1972, 198
- MDR 1972, 223
- DNotZ 1972, 171
- DB 1972, 88
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (8)
- BGH, 05.02.1971 - V ZR 172/69
Beschränkte gerichtliche Überprüfung der Sachverständigenbewertung - …
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Der Senat hat diese Auffassung in der Entscheidung BGHZ 22, 220 näher begründet und seither in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten (vgl. dazu aus der neueren Zeit etwa die Senatsurteile vom 14. Juli 1971, V ZR 54/70, WM 1971, 1018, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen; vom 5. Februar 1971, V ZR 172/69, WM 1971, 356; vom 22. Mai 1970, V ZR 79/67, WM 1970, 1048).Diese Voraussetzung wäre dann gegeben gewesen, wenn die Festsetzung den Grundsatz von Treu und Glauben gröblich verletzt hätte und die Fehlsamkeit sich einem sachkundigen, unbefangenen Beobachter hätte aufdrängen müssen (Senatsurteil vom 5. Februar 1971, V ZR 172/69, WM 1971, 356, mit weiteren Nachweisen).
- BGH, 05.03.1965 - V ZR 195/62
Begründung eines dinglichen Wohnungsrechts - Abschluss eines Mietvertrages - …
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Die entsprechende Anwendung des § 571 BGB dahin, daß der Grundstückserwerber in ein zwischen dem Veräußerer und dem Erbbauberechtigten etwa bestehendes obligatorisches Rechtsverhältnis anstelle des Veräußerers eintritt, ist hiernach jedenfalls im Regelfall nicht gerechtfertigt (vgl. auch das Senatsurteil vom 5. März 1966, V ZR 195/62, BGH WarnRspr 1965 Nr. 82, wonach § 571 BGB auf die schuldrechtlichen Beziehungen zwischen dem Voreigentumer und dem dinglich Berechtigten nicht ohne weiteres angewendet werden kann). - BGH, 28.11.1956 - V ZR 40/56
Änderung des Erbbauzinse
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Der Senat hat diese Auffassung in der Entscheidung BGHZ 22, 220 näher begründet und seither in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten (vgl. dazu aus der neueren Zeit etwa die Senatsurteile vom 14. Juli 1971, V ZR 54/70, WM 1971, 1018, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen; vom 5. Februar 1971, V ZR 172/69, WM 1971, 356; vom 22. Mai 1970, V ZR 79/67, WM 1970, 1048).
- BGH, 14.07.1971 - V ZR 54/70
Leistungsbestimmung durch Dritte
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Der Senat hat diese Auffassung in der Entscheidung BGHZ 22, 220 näher begründet und seither in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten (vgl. dazu aus der neueren Zeit etwa die Senatsurteile vom 14. Juli 1971, V ZR 54/70, WM 1971, 1018, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen; vom 5. Februar 1971, V ZR 172/69, WM 1971, 356; vom 22. Mai 1970, V ZR 79/67, WM 1970, 1048). - RG, 08.05.1926 - V 239/25
Beifügung. Vormerkung. Verfügungsbeschränkung
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
In der Verfügung über das Grundstück war er dadurch jedoch nicht beschränkt (RGZ 55, 340, 342; 113, 403, 407;… BGB-RGRK, 11. Aufl. § 873 Anm. 105;… Staudinger/Seufert, BGB 11. Aufl. § 873 Nr. 46 a;… Soergel/Baur, BGB 10. Aufl. § 873 Nr. 29;… Erman/Westermann, BGB 4. Aufl. § 873 Anm. 13). - BGH, 22.05.1970 - V ZR 79/67
Kopplung der Erbbauzinshöhe an das Gehalt eines Staatsbeamten …
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Der Senat hat diese Auffassung in der Entscheidung BGHZ 22, 220 näher begründet und seither in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten (vgl. dazu aus der neueren Zeit etwa die Senatsurteile vom 14. Juli 1971, V ZR 54/70, WM 1971, 1018, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen; vom 5. Februar 1971, V ZR 172/69, WM 1971, 356; vom 22. Mai 1970, V ZR 79/67, WM 1970, 1048). - BGH, 10.11.1967 - V ZR 105/65
Begriff der"grundlegenden Veränderungen der "Wirtschaftsverhältnisse" - …
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
Die Auffassung des Landgerichts steht mit der von der Revision angeführten Senatsentscheidung vom 10. November 1967, V ZR 105/65, LM ErbbauVO § 9 Nr. 3, nicht in Widerspruch. - RG, 10.10.1903 - V 142/03
Vormerkung und Widerspruch.
Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 88/69
In der Verfügung über das Grundstück war er dadurch jedoch nicht beschränkt (RGZ 55, 340, 342; 113, 403, 407;… BGB-RGRK, 11. Aufl. § 873 Anm. 105;… Staudinger/Seufert, BGB 11. Aufl. § 873 Nr. 46 a;… Soergel/Baur, BGB 10. Aufl. § 873 Nr. 29;… Erman/Westermann, BGB 4. Aufl. § 873 Anm. 13).
- BGH, 03.07.1981 - V ZR 100/80
Anpassung eines Vertrages an veränderte tatsächliche Umstände
Nach gefestigter Rechtsprechung (im Anschluß an BGHZ 22, 220 = NJW 1957, 98) kann eine Erbbauzinsanpassungsklausel nur mit schuldrechtlicher Wirkung vereinbart werden; sie wirkt daher nur unter den Vertragsparteien, nicht aber für und gegen Einzelrechtsnachfolger (vgl. auch Senatsurt., LM § 571 BGB Nr. 18 = NJW 1972, 198). - BGH, 24.01.1992 - V ZR 267/90
Übergang eines schuldrechtlichen Erbbauzinsanspruchs bei Veräußerung des …
Eine entsprechende Anwendung dieser Vorschrift kommt nur in Betracht, wenn der Erbbauberechtigte das mit seinem Recht belastete Grundstück vermietet und dann das Erbbaurecht an einen Dritten veräußert, nicht hingegen bei einem Eigentümerwechsel für das Verhältnis des neuen Eigentümers zu dem Erbbauberechtigten (Senatsurt. v. 19. November 1971, V ZR 88/69, NJW 1972, 198, 199). - BGH, 20.12.1985 - V ZR 96/84
Erhöhung des Erbbauzinses wegen Wegfall der Geschäftsgrundlage
Es kann insoweit nichts anderes gelten als in den Fällen, in denen die Parteien des Erbbaurechtsvertrags eine (schuldrechtlich wirkende) Anpassungsklausel vereinbart haben; auf eine solche Klausel kann sich ein späterer Grundstückseigentümer (der nicht Gesamtrechtsnachfolger des Erbbaurechtsbestellers ist) auch nur berufen, wenn ihm die Rechte aus dieser Klausel abgetreten worden sind (st. Rspr. des Senats, s. etwa Urteile v. 19. November 1971, V ZR 88/69 , LM BGB § 571 NR. 8 = NJW 1972, 198 sowie v. 14. Juli 1982, V ZR 88/81 , LM Nr. 14 zu § 9 ErbbauVO Bl. 2 unter II. A. 1 m. w. Nachw.; ebenso OLG Hamm MDR 1974, 931 [OLG Hamm 20.12.1973 - 5 U 57/73] ).Der Erhöhungsanspruch selbst ist zwar nur schuldrechtlicher Art, er richtet sich aber auf Erhöhung "des Erbbauzinses« und jedenfalls dann, wenn wie hier, der Gläubiger des schuldrechtlichen Erhöhungsanspruchs identisch wäre mit dem dinglich Erbbaurechtsverpflichteten, ist bei Fehlen konkreter Anhaltspunkte für das Gegenteil davon auszugehen, daß der durch Eintragung mit dinglicher Wirkung ausgestattete Erbbauzins im Sinn des § 9 Abs. 1 ErbbauVO erhöht werden soll (für die Fälle des Auseinanderfallens zwischen dinglicher Erbbaurechtsverpflichtung und schuldrechtlichem Erhöhungsanspruch vgl. etwa Senatsurteile v. 14. Juli 1982, V ZR 88/81 , LM Nr. 14 zu § 9 ErbbauVO Bl. 2 unter II. A. 1. m. w. Nachw. = NJW 1983, 986, 987 und v. 19. November 1971, V ZR 88/69 , LM Nr. 18 zu § 571 BGB = NJW 1972, 198 sowie OLG Hamm, MDR 1974, 931 [OLG Hamm 20.12.1973 - 5 U 57/73] ).
- BGH, 18.02.1998 - XII ZR 39/96
Fortsetzung eines Grundstücksmietvertrages mit einer BGB -Gesellschaft bei …
Die Bestimmung gehört nämlich zu den "sich auf Grundstücke beziehenden Vorschriften", die nach § 11 Abs. 1 Satz 1 ErbbauVO auf das Erbbaurecht entsprechend anzuwenden sind (BGH, Urteil vom 19. November 1971 - V ZR 88/69 - NJW 1972, 198 f. m.N.). - BGH, 14.07.1982 - V ZR 88/81
Bestellung eines Erbbaurechts - Schenkweise Übertragung eines Erbbaugrundstücks …
Wie auch das Berufungsgericht nicht verkannt hat, gehen die Rechte, die aus einer im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages hinsichtlich des Erbbauzinses schuldrechtlich vereinbarten Anpassungsklausel dem Grundstückseigentümer erwachsen, bei Veräußerung des Grundstücks nicht ohne weiteres auf den Erwerber über (Senatsurteile vom 19. November 1971, V ZR 88/69, NJW 1972, 198; vom 3. Juli 1981 V ZR 100/80, WM 81, 899, 901 unter c; vom 11. Dezember 1981, V ZR 222/80, WM 1982, 236).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".