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Weitere Entscheidungen unten: OLG München, 23.08.1999 | OLG Celle, 13.08.1999

Rechtsprechung
   BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,473
BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97 (https://dejure.org/1999,473)
BGH, Entscheidung vom 27.10.1999 - XII ZR 239/97 (https://dejure.org/1999,473)
BGH, Entscheidung vom 27. Oktober 1999 - XII ZR 239/97 (https://dejure.org/1999,473)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unterhaltsregelung - Einstweilige Anordnung - Außerkrafttreten - Unterhaltsurteil - Rechtskraft - Schadensersatz

  • RA Kotz

    Unterhalt: Einstweilige Anordnung - SE-Anspruch des Unterhaltsschuldners

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zuvielzahlung von Unterhalt aufgrund einer einstweiligen Anordnung zur Unterhaltsregelung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • BGHZ 143, 65
  • NJW 2000, 740
  • NJW-RR 2000, 667 (Ls.)
  • MDR 2000, 336
  • NJ 2000, 315
  • FamRZ 2000, 751
 
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Wird zitiert von ... (44)Zitiert selbst (16)

  • BGH, 22.04.1998 - XII ZR 221/96

    Rückforderung zuviel gezahlten Unterhalts

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Denn der Senat hat zwischenzeitlich entschieden, daß § 820 BGB auch auf Unterhaltsvereinbarungen, die den gesetzlichen Unterhaltsanspruch lediglich modifizieren, weder direkt noch entsprechend anwendbar ist (Senatsurteil vom 22. April 1998 - XII ZR 221/96 - FamRZ 1998, 951 f.).

    Diese Absicht des Gesetzgebers würde unterlaufen, und zwar sowohl dann, wenn ein Schadensersatzanspruch in analoger Anwendung der §§ 717 Abs. 2, 945 ZPO bejaht würde, als auch dann, wenn man eine verschärfte Bereicherungshaftung nach § 818 Abs. 4 BGB schon aufgrund einer rückwirkenden negativen Feststellungsklage gegen die einstweilige Anordnung eintreten ließe (…so insbesondere Senatsurteile vom 9. Mai 1984 aaO 769 …und vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93 aaO 189;… vgl. auch Senatsurteile vom 7. Mai 1986 aaO 793 für den Fall der Abänderungsklage gegen ein Unterhaltsurteil;… vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390; vom 22. April 1998 aaO S. 952, 953; und Senatsbeschluß vom 22. März 1989 - IVb ZA 2/89 - FamRZ 1989, 850).

    Der Unterhaltsberechtigte ist nach Treu und Glauben verpflichtet, sich auf eine solche Gestaltung einzulassen (Senatsurteile BGHZ 93 aaO S. 189 und BGHZ 118 aaO 391, 392 sowie Senatsurteil vom 22. April 1998 aaO S. 952).

  • BGH, 07.11.1990 - XII ZR 129/89

    Außerkraftsetzung einer einstweiligen Anordnung durch ein Feststellungsurteil

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Der Senat hat die Frage für Leistungsurteile bisher offengelassen und nur für Feststellungs- und klagabweisende Urteile entschieden, daß sie erst mit Eintritt der Rechtskraft wirksam werden und eine einstweilige Anordnung außer Kraft setzen können (Senatsurteil vom 7. November 1990 - XII ZR 129/89 - FamRZ 1991, 180 ff.).

    Daß der Gesetzgeber in § 620 f ZPO den Begriff der Wirksamkeit verwendet hat, beruht lediglich darauf, daß einstweilige Anordnungen nach § 620 ZPO nicht nur der Zivilprozeßordnung, sondern auch der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterliegende Gegenstände erfassen, bei denen bereits die Bekanntgabe an den Betroffenen zur Wirksamkeit führt (Senatsurteil vom 7. November 1990 aaO S. 182).

  • BGH, 09.05.1984 - IVb ZR 7/83

    Rückzahlungsanspruch von Unterhaltsbeträgen bei Verbrauch dieser Beträge für den …

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Weder das Anwaltsschreiben vom 6. September 1990 noch die vom Kläger erhobene negative Feststellungsklage vermochten die Rechtsfolgen der §§ 818 Abs. 4, 819 BGB herbeizuführen (vgl. Senatsurteile vom 9. Mai 1984 - IVb ZR 7/83 - FamRZ 1984, 767 f.; vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93, 183 f. = FamRZ 1985, 368 f.; vom 7. Mai 1986 - IVb ZR 49/85 - FamRZ 1986, 793 f.; …und vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390 f.).

    Diese Absicht des Gesetzgebers würde unterlaufen, und zwar sowohl dann, wenn ein Schadensersatzanspruch in analoger Anwendung der §§ 717 Abs. 2, 945 ZPO bejaht würde, als auch dann, wenn man eine verschärfte Bereicherungshaftung nach § 818 Abs. 4 BGB schon aufgrund einer rückwirkenden negativen Feststellungsklage gegen die einstweilige Anordnung eintreten ließe (so insbesondere Senatsurteile vom 9. Mai 1984 aaO 769 …und vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93 aaO 189;… vgl. auch Senatsurteile vom 7. Mai 1986 aaO 793 für den Fall der Abänderungsklage gegen ein Unterhaltsurteil;… vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390;… vom 22. April 1998 aaO S. 952, 953; und Senatsbeschluß vom 22. März 1989 - IVb ZA 2/89 - FamRZ 1989, 850).

  • BGH, 07.05.1986 - IVb ZR 49/85

    Rechtshängigkeit einer Leistungsklage - Rechtshängigkeit einer Abänderungsklage - …

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Weder das Anwaltsschreiben vom 6. September 1990 noch die vom Kläger erhobene negative Feststellungsklage vermochten die Rechtsfolgen der §§ 818 Abs. 4, 819 BGB herbeizuführen (vgl. Senatsurteile vom 9. Mai 1984 - IVb ZR 7/83 - FamRZ 1984, 767 f.; vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93, 183 f. = FamRZ 1985, 368 f.; vom 7. Mai 1986 - IVb ZR 49/85 - FamRZ 1986, 793 f.; …und vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390 f.).

    Diese Absicht des Gesetzgebers würde unterlaufen, und zwar sowohl dann, wenn ein Schadensersatzanspruch in analoger Anwendung der §§ 717 Abs. 2, 945 ZPO bejaht würde, als auch dann, wenn man eine verschärfte Bereicherungshaftung nach § 818 Abs. 4 BGB schon aufgrund einer rückwirkenden negativen Feststellungsklage gegen die einstweilige Anordnung eintreten ließe (…so insbesondere Senatsurteile vom 9. Mai 1984 aaO 769 …und vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93 aaO 189; vgl. auch Senatsurteile vom 7. Mai 1986 aaO 793 für den Fall der Abänderungsklage gegen ein Unterhaltsurteil;… vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390;… vom 22. April 1998 aaO S. 952, 953; und Senatsbeschluß vom 22. März 1989 - IVb ZA 2/89 - FamRZ 1989, 850).

  • OLG Nürnberg, 15.11.1983 - 11 UF 1969/83
    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Diese Auffassung hat in Rechtsprechung und Literatur überwiegend Zustimmung gefunden (OLG Oldenburg NdsRpfl. 1984, 119, 120; OLG Nürnberg JurBüro 1984, 1097, 1098;… Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 58. Aufl. § 620 f Rdn. 7;… Musielak/Borth ZPO § 620 b Rdn. 12;… Musielak/Lackmann aaO § 717 Rdn. 7;… MünchKomm ZPO/Klauser § 620 Rdn. 54;… MünchKomm ZPO/Krüger § 717 Rdn. 12;… Stein/Jonas/Münzberg aaO § 717 Rdn. 70;… Stein/Jonas/Schlosser aaO § 620 f Rdn. 17;… Thomas/Putzo ZPO 22. Aufl. § 620 f Rdn. 2;… Zöller/Herget aaO § 717 Rdn. 5;… Heiß/Heiß Unterhaltsrecht I 8.3 Rdn. 8;Hassold FamRZ 1981, 1036, 1037).
  • BGH, 17.06.1992 - XII ZR 119/91

    Bereicherungsausgleich wegen nicht geschuldeter Unterhaltsleistungen

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Bei der Überzahlung von Unterhalt kommt es daher darauf an, ob der Empfänger die Beträge restlos für seinen Lebensbedarf verbraucht oder sich noch in seinem Vermögen vorhandene Werte - auch in Form anderweitiger Ersparnisse, Anschaffungen oder Tilgung eigener Schulden - verschafft hat (Senatsurteil vom 17. Juni 1992, BGHZ 118, 383, 386 = FamRZ 1992, 1152 m.w.N.).
  • BGH, 30.11.1995 - IX ZR 115/94

    Verhängung eines Ordnungsmittels aufgrund eines Unterlassungstitels

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Die bloße Erwirkung des Urteils reicht hierzu noch nicht aus, vielmehr muß der Gläubiger hiervon auch Gebrauch machen (vgl. BGH, Urteil vom 30. November 1995 - IX ZR 115/94 - NJW 1996, 397 ff.).
  • BGH, 09.02.1983 - IVb ZR 343/81

    Anrechnung von Mehraufwendungen auf zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Er hat den Schutz des Unterhaltsschuldners ausreichend dadurch gewährleistet gesehen, daß dieser mit Erhebung der negativen Feststellungsklage den Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung aus der einstweiligen Anordnung verbinden könne (vgl. Senatsurteil vom 9. Februar 1983 - IVb ZR 343/81 - FamRZ 1983, 355, 357), ferner dadurch, daß er alsbald nach der Unterhaltsleistung und ohne Rücksicht auf die vorherige Aufhebung des Titels eine isolierte Klage auf künftige Rückzahlung erheben oder die negative Feststellungsklage bzw. Abänderungsklage mit dieser Rückforderungsklage verbinden könne (§§ 258, 260 ZPO).
  • BGH, 19.12.1984 - IVb ZR 51/83

    Keine verschärfte Bereicherungshaftung nach negativer Feststellungsklage

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Weder das Anwaltsschreiben vom 6. September 1990 noch die vom Kläger erhobene negative Feststellungsklage vermochten die Rechtsfolgen der §§ 818 Abs. 4, 819 BGB herbeizuführen (vgl. Senatsurteile vom 9. Mai 1984 - IVb ZR 7/83 - FamRZ 1984, 767 f.; vom 19. Dezember 1984 BGHZ 93, 183 f. = FamRZ 1985, 368 f.; vom 7. Mai 1986 - IVb ZR 49/85 - FamRZ 1986, 793 f.; …und vom 17. Juni 1992 BGHZ 118 aaO 390 f.).
  • BGH, 22.05.1957 - IV ZR 74/57

    Vollstreckungsgegenklage gegen einstweilige Anordnung

    Auszug aus BGH, 27.10.1999 - XII ZR 239/97
    Er bleibt vielmehr auf bürgerlich-rechtliche, insbesondere bereicherungsrechtliche Ansprüche gegen den Berechtigten beschränkt (BGHZ 24, 269, 273).
  • BGH, 22.03.1989 - IVb ZA 2/89

    Negative Feststellungsklage gegen einstweilige Anordnung über Ehegattenunterhalt

  • OLG Hamburg, 20.12.1995 - 12 UF 2/95
  • OLG Frankfurt, 17.07.1981 - 4 UF 76/81
  • OLG Hamm, 13.04.1984 - 6 WF 201/84
  • OLG Karlsruhe, 08.09.1982 - 16 WF 155/82
  • OLG Hamburg, 15.03.1984 - 12 WF 34/84

    Ehegatten-Unterhalt; Scheidung; Vorläufig vollstreckbares Urteil; Einstweilige …

  • BGH, 06.02.2008 - XII ZR 14/06

    Berücksichtigung späterer Änderungen des verfügbaren Einkommens bei der Bemessung …

    Bei der Überzahlung von Unterhalt kommt es daher darauf an, ob der Empfänger die Beträge restlos für seinen Lebensbedarf verbraucht oder sich noch in seinem Vermögen vorhandene Werte - auch in Form anderweitiger Ersparnisse, Anschaffungen oder Tilgung eigener Schulden - verschafft hat (Senatsurteile BGHZ 118, 383, 386 = FamRZ 1992, 1152, 1153 f. und vom 27. Oktober 1999 - XII ZR 239/97 - FamRZ 2000, 751).
  • BGH, 11.08.2010 - XII ZR 102/09

    Nachehelicher Unterhalt: Anforderungen an den Inhalt eines Berufungsurteils; …

    Der Unterhaltsberechtigte ist nach Treu und Glauben verpflichtet, sich auf eine solche Gestaltung einzulassen (Senatsurteil BGHZ 143, 65, 75 f. = FamRZ 2000, 751, 753).
  • BGH, 30.07.2008 - XII ZR 177/06

    Zum Unterhaltsbedarf und zum Rang der Ansprüche, wenn der Unterhaltspflichtige …

    Insbesondere bei unteren und mittleren Einkommen spricht dann nach der Lebenserfahrung eine Vermutung dafür, dass das Erhaltene für die Verbesserung des Lebensstandards ausgegeben wurde, ohne dass der Bereicherte einen besonderen Verwendungsnachweis erbringen müsste (Senatsurteil BGHZ 143, 65, 69 = FamRZ 2000, 751).
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Rechtsprechung
   OLG München, 23.08.1999 - 16 UF 1249/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,5058
OLG München, 23.08.1999 - 16 UF 1249/99 (https://dejure.org/1999,5058)
OLG München, Entscheidung vom 23.08.1999 - 16 UF 1249/99 (https://dejure.org/1999,5058)
OLG München, Entscheidung vom 23. August 1999 - 16 UF 1249/99 (https://dejure.org/1999,5058)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

  • AG Pfaffenhofen/Ilm - 50 F 131/99
  • OLG München, 23.08.1999 - 16 UF 1249/99

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2000, 667
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Schleswig, 30.05.2012 - 10 UF 276/11

    Ersetzung der Einwilligung eines Elternteils in die Einbenennung des Kindes durch …

    Gemäß ständiger Rechtsprechung ist im Zuge dieser Gesetzesänderung nach umfassender Interessenabwägung eine Ersetzung der Zustimmung nur noch in Ausnahmefällen vorzunehmen (…Palandt, 71. Auflage, § 1618 Rn. 17; BGH NJW 2002, 300 ; OLG München NJW-RR 2000, 667 ).
  • OLG Hamm, 11.01.2007 - 10 UF 112/07

    Voraussetzungen für eine Einbenennung

    Danach ist gemäß ständiger Rechtsprechung, auch des erkennenden Senats, nach umfassender Interessenabwägung eine Ersetzung der Zustimmung nur noch in Ausnahmefällen vorzunehmen (…Palandt-Diederichsen, § 1618 Rdz. 17; BGH NJW 2002, 300; OLG München NJW-RR 2000, 667).
  • OLG Naumburg, 02.12.1999 - 3 UF 172/99

    Zu den Voraussetzungen der Ersetzung der Einwilligung des nicht sorgeberechtigten …

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  • OLG Hamm, 05.05.2004 - 10 UF 334/03

    Voraussetzungen für Ersetzung der Zustimmung zur Einbenennung eines Kindes gemäß …

    Danach ist die Ersetzung der Zustimmung gem. § 1618 I 4 BGB nur in Ausnahmefällen vorzunehmen (…Palandt-Diederichsen, § 1618 Rdz. 17; OLG München NJW-RR 2000, 667).
  • OLG Frankfurt, 15.07.2014 - 5 UF 163/13

    Ersetzung der Einwilligung des anderen Elternteils bei der Einbenennung

    Die Ersetzung der Einwilligung kommt daher nur in Ausnahmefällen in Betracht (vgl. OLG München, NJW-RR 2000, 667).
  • OLG Brandenburg, 07.01.2002 - 9 UF 248/01

    Ersetzung der Zustimmung zur Einbenennung eines Kindes

    Die Zustimmung zur Einbenennung kann somit nur dann erfolgen, wenn das Wohl des Kindes, wurde es weiterhin seinen Geburtsnamen tragen, gefährdet wäre (dies entspricht - mit nur geringen Abweichungen im Detail - allgemeiner Ansicht OLG München NJW-RR 2000, 667, OLG Koblenz NJWE-FER 2000, 113, OLG Oldenburg NJW 2000, 367, OLG Köln NJW-RR 2000, 1102 und NJWE-FER 1999, 232, Oelkers/Oelkers a. a. O. S. 1270).
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Rechtsprechung
   OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,12380
OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99 (https://dejure.org/1999,12380)
OLG Celle, Entscheidung vom 13.08.1999 - 15 UF 142/99 (https://dejure.org/1999,12380)
OLG Celle, Entscheidung vom 13. August 1999 - 15 UF 142/99 (https://dejure.org/1999,12380)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 1618 S. 4 BGB; § 52 FGG
    Ersetzung der Zustimmung des Kindesvaters zur Namensgebung des Kindes; Anhörung als notwendige Voraussetzung für eine Ersetzung der Einwilligung; Einwilligungserfordernis als Schutz des Fortbestand des namensrechtlichen Bandes und Dokumentation des ...

  • Wolters Kluwer

    Ersetzung der Zustimmung des Kindesvaters zur Namensgebung des Kindes; Anhörung als notwendige Voraussetzung für eine Ersetzung der Einwilligung; Einwilligungserfordernis als Schutz des Fortbestand des namensrechtlichen Bandes und Dokumentation des ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2000, 667
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • OLG Köln, 13.01.1999 - 14 UF 220/98

    Erforderlichkeit der persönlichen Anhörung aller Beteiligten im Verfahren zur …

    Auszug aus OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99
    Deshalb ist regelmäßig entsprechend § 52 FGG eine persönliche, das heißt mündliche Anhörung erforderlich (vgl. OLG Köln FamRZ 1999, 734 [OLG Köln 13.01.1999 - 14 UF 220/98]; 735) [OLG Köln 13.01.1999 - 14 UF 220/98].
  • OLG Celle, 03.02.1999 - 15 UF 259/98
    Auszug aus OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99
    Rn. 4 Das Einwilligungserfordernis gemäß § 1618 S. 3 BGB schützt das Interesse des anderen Elternteils am Fortbestand des namensrechtlichen Bandes und damit die Dokumentation des Verwandtschaftsverhältnisses zu seinem Kind; deshalb hat eine Prüfung dahin stattzufinden, ob eine Zerschneidung dieses Bandes aus Gründen des Kindeswohls unabdingbar notwendig ist oder ob ein milderer Eingriff, wie ihn die Voranstellung oder Anfügung des Ehenamens an den bisherigen Namen darstellt, ausreichend ist (vgl. Senat OLGR 1999, 141, 142).
  • OLG Oldenburg, 18.06.1999 - 11 UF 26/99

    Ersetzung der Zustimmung eines Elternteils zur Namensänderung minderjähriger …

    Auszug aus OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99
    Denn ob sich das Kind wegen des unterschiedlichen Nachnamens als Außenseiter im Familienverband fühlt, hängt entscheidend vom Funktionieren des innerfamiliären Beziehungsgeflechts ab, weshalb es dem Stiefeltern- und dem leiblichen Elternteil obliegt, gemeinsam darauf hinzuwirken, dass es - auch ohne die Bindung an den vom Sorgerecht ausgeschlossenen Elternteil auszuhöhlen - nicht zu einer Ausgrenzung des Kindes kommt (vgl. OLG Braunschweig OLGR 1999, 123, 124 = MDR 1999, 873 f.; OLG Oldenburg OLGR 1999, 237).
  • OLG Hamm, 09.02.1999 - 2 UF 517/98

    Antrag auf Ersetzung der Einwilligung eines Elternteils in die Namensänderung …

    Auszug aus OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99
    Die Erforderlichkeit für das Kindeswohl stellt eine hohe Schwelle für den mit der Einbenennung verbundenen Eingrif in das Elternrecht dar und muß positiv festgestellt werden (vgl. OLG Hamm FamRZ 1999, 736 [OLG Hamm 09.02.1999 - 2 UF 517/98]).
  • OLG Braunschweig, 25.11.1998 - 1 UF 178/98

    Ersetzung der Einwilligung des Kindesvaters zur Namenserteilung

    Auszug aus OLG Celle, 13.08.1999 - 15 UF 142/99
    Denn ob sich das Kind wegen des unterschiedlichen Nachnamens als Außenseiter im Familienverband fühlt, hängt entscheidend vom Funktionieren des innerfamiliären Beziehungsgeflechts ab, weshalb es dem Stiefeltern- und dem leiblichen Elternteil obliegt, gemeinsam darauf hinzuwirken, dass es - auch ohne die Bindung an den vom Sorgerecht ausgeschlossenen Elternteil auszuhöhlen - nicht zu einer Ausgrenzung des Kindes kommt (vgl. OLG Braunschweig OLGR 1999, 123, 124 = MDR 1999, 873 f.; OLG Oldenburg OLGR 1999, 237).
  • OLG Naumburg, 15.05.2002 - 3 UF 58/02

    Wiedereinsetzung in einem Einbennenungsverfahren bei unzutreffender …

    Jedoch ist eine persönliche Anhörung des Kindesvaters - wie sich bereits aus § 50 a Abs. 2 und 3 FGG ergibt - nicht ausnahmslos erforderlich (vgl. OLG Celle, NJW-RR 2000, Seite 667).
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