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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 28.04.1981 | OLG Köln, 31.03.1981

Rechtsprechung
   BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,386
BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81 (https://dejure.org/1981,386)
BGH, Entscheidung vom 20.05.1981 - 3 StR 94/81 (https://dejure.org/1981,386)
BGH, Entscheidung vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81 (https://dejure.org/1981,386)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1975) §§ 266, 283 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2, § 52

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Tateinheit - Geschäftsführer - GmbH - Rechtsgeschäftliches Handeln - Vermögensbestandteile der Gesellschaft - Beiseiteschaffen

Papierfundstellen

  • BGHSt 30, 127
  • NJW 1981, 1793
  • MDR 1982, 683
  • NStZ 1981, 437 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (27)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 04.04.1979 - 3 StR 488/78

    Anforderungen an die Formvorschrift des § 344 Abs. 2 S. 2 Strafprozessordnung …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    "Zur Möglichkeit von Tateinheit zwischen Untreue und Bankrott, wenn der Geschäftsführer einer GmbH durch rechtsgeschäftliches Handeln als deren gesetzlicher Vertreter Vermögensbestandteile der Gesellschaft beiseite schafft (Ergänzung zu BGHSt 28, 371 ).«.

    Zwar durfte er auch unter diesen Umständen weder sich noch anderen willkürlich Vermögen der Gesellschaft zuschieben (BGH, Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Urteil vom 13. Dezember 1979 - 5 StR 814/78; BGHSt 28, 371, 372).

    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    b) Allerdings hat der Senat in der vom Landgericht angeführten Entscheidung BGHSt 28, 371 (374) offengelassen, ob der Geschäftsführer einer GmbH bei ausschließlich eigennützigen rechtsgeschäftlichen Handlungen, die den Tatbestand der Untreue erfüllen, auch wegen Bankrotts bestraft werden kann.

  • BGH, 21.05.1969 - 4 StR 27/69

    Strafrechtliche Beurteilung von Vermögensverschiebungen des Geschäftsführers …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Er hat sich aber darauf berufen, daß die ihm vorgeworfenen Entnahmen zur Erfüllung von ihm gegenüber bestehenden Verbindlichkeiten der GmbH gerechtfertigt gewesen seien (vgl. BGH NJW 1969, 1494 ), und die Ausführungen, mit denen das Landgericht diese Einlassung für unbegründet erachtet hat (UA S. 18 f), geben zu rechtlichen Bedenken Anlaß.

    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    Bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78) hat der Angeklagte ausschließlich eigennützig gehandelt, weil er die Vermögenswerte ohne Rücksicht auf die Belange der GmbH an sich brachte, nur um aus deren von ihm befürchteten Zusammenbruch "nicht mit leeren Taschen hervorzugehen".

  • BGH, 07.11.1978 - 5 StR 314/78

    Revision gegen Verurteilung wegen Bankrotts - Ablehnung eines Beweisantrags - …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    Bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78) hat der Angeklagte ausschließlich eigennützig gehandelt, weil er die Vermögenswerte ohne Rücksicht auf die Belange der GmbH an sich brachte, nur um aus deren von ihm befürchteten Zusammenbruch "nicht mit leeren Taschen hervorzugehen".

  • BGH, 15.04.1977 - 2 StR 799/76

    Rechtliche Würdigung von eigennützigen Handlungen eines Geschäftsführers zum …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    Bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78) hat der Angeklagte ausschließlich eigennützig gehandelt, weil er die Vermögenswerte ohne Rücksicht auf die Belange der GmbH an sich brachte, nur um aus deren von ihm befürchteten Zusammenbruch "nicht mit leeren Taschen hervorzugehen".

  • BGH, 15.04.1977 - 2 StR 800/76

    Rechtliche Würdigung von eigennützigen Handlungen eines Geschäftsführers zum …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    Bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78) hat der Angeklagte ausschließlich eigennützig gehandelt, weil er die Vermögenswerte ohne Rücksicht auf die Belange der GmbH an sich brachte, nur um aus deren von ihm befürchteten Zusammenbruch "nicht mit leeren Taschen hervorzugehen".

  • BGH, 11.03.1980 - 5 StR 56/80

    Strafbarkeit wegen einer fortgesetzten Untreue - Anforderungen an das Vorliegen …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.

    Tateinheit zwischen Untreue und Bankrott kommt nach alledem bei einem nur gesellschaftsfremden Zwecken dienenden, das heißt ausschließlich eigennützigen oder im Interesse eines Dritten liegenden Verhalten des GmbH-Geschäftsführers nicht in Betracht, selbst wenn es rechtsgeschäftlicher Art ist, er dabei nach außen als Gesellschaftsorgan auftritt und sein Handeln wegen der Vertretungsmacht zum Beispiel im Rahmen einer Geschäftsbeziehung zur Übernahme unangemessener vertraglicher Verpflichtungen durch die GmbH führt (vgl. BGH, Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80).

  • BGH, 03.03.1977 - 2 StR 390/76

    Unerlaubter gewerbsmäßiger Waffenhandel - Verwertung einer Niederschrift über …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Auch Ablichtungen und Abschriften können Gegenstand des Urkundenbeweises sein (BGHSt 27, 135, 137;… Kleinknecht, StPO 35. Aufl. § 249 Rdn 3).
  • BGH, 20.12.1968 - 1 StR 508/67

    Durchführung des Grundsatzes der Spezialität im Auslieferungsverkehr - "Tat" im …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Die "Tat" im auslieferungsrechtlichen Sinne bestimmt sich nach dem prozessualen Tatbegriff des § 264 StPO ; sie ist also der einheitliche geschichtliche Vorgang, innerhalb dessen ein Beschuldigter einen Straftatbestand verwirklicht hat (BGHSt 22, 307, 308).
  • BGH, 13.02.1979 - 5 StR 814/78

    Fortgesetzter Bankrott infolge fortgesetzter Verletzungen der Buchführungs- und …

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Zwar durfte er auch unter diesen Umständen weder sich noch anderen willkürlich Vermögen der Gesellschaft zuschieben (BGH, Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Urteil vom 13. Dezember 1979 - 5 StR 814/78; BGHSt 28, 371, 372).
  • BGH, 21.10.1980 - 1 StR 407/80

    Abschluß eines fingierten Sicherungsübereignungsvertrages als Bankrotthandlung

    Auszug aus BGH, 20.05.1981 - 3 StR 94/81
    Das würde nach der ständigen, auch in BGHSt 28, 371 nicht aufgegebenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…vgl. BGH GA 1963, 307; BGH NJW 1969, 1494 ; BGH, Beschlüsse vom 15. April 1977 - 2 StR 799/76 und 2 StR 800/76; Beschluß vom 7. November 1978 - 5 StR 314/78; Beschluß vom 16. Januar 1979 - 5 StR 467/78; Urteil vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78; Beschluß vom 11. März 1980 - 5 StR 56/80; Urteil vom 11. März 1980 - 5 StR 731/79; Beschluß vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80) voraussetzen, daß er die Tathandlungen für die GmbH und (wenigstens auch) in deren Interesse vorgenommen hätte.
  • BGH, 16.01.1979 - 5 StR 467/78

    Strafbarkeit wegen Beihilfe zum gemeinschaftlichen Bankrott - Vornahme von …

  • BGH, 11.03.1980 - 5 StR 731/79

    Strafbarkeit wegen Bankrotts - Anforderungen an das Vorliegen einer …

  • BGH, 15.05.2012 - 3 StR 118/11

    Aufgabe der Interessentheorie (Merkmalsüberwälzung; Ziel des § 14 StGB; …

    a) Der Bundesgerichtshof ist bislang - die Rechtsprechung des Reichsgerichts (Urteil vom 29. März 1909 - III 877/08, RGSt 42, 278, 282; aA indes RG, Urteil vom 22. Dezember 1938 - 2 D 581/38, RGSt 73, 68, 70) fortführend - in ständiger Rechtsprechung davon ausgegangen, dass der Geschäftsführer einer GmbH sich wegen Bankrotts nach § 283 Abs. 1 Nr. 1, § 14 Abs. 1 Nr. 1 StGB nur strafbar machen könne, wenn er die Tathandlung für die GmbH und (zumindest auch) in deren Interesse vorgenommen hat (vgl. etwa BGH, Urteile vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128; vom 5. Oktober 1954 - 2 StR 447/53, BGHSt 6, 314, 316 f.; vom 6. November 1986 - 1 StR 327/86, BGHSt 34, 221, 223; Beschluss vom 14. Dezember 1999 - 5 StR 520/99, NStZ 2000, 206, 207, jeweils mwN;… s. auch LK/Tiedemann, StGB, 12. Aufl., Vor §§ 283 ff. Rn. 79 ff.; Arloth, NStZ 1990, 570 ff.).

    Nach der Interessentheorie ist er nicht des Bankrotts schuldig, obwohl er die Insolvenz gezielt herbeigeführt hat (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128 f.;… kritisch dazu LK/Tiedemann, StGB, 12. Aufl., Vor §§ 283 ff. Rn. 80, 85).

    Ähnliches gilt bei nicht eigennützigem Verhalten, etwa bei der Zerstörung von Vermögensbestandteilen (§ 283 Abs. 1 Nr. 1 Var. 3 StGB), da ein solches bei einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 18 19 - 11 - 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128 mwN) weder im Interesse des Vertreters noch des Vertretenen liegt (vgl. Brand, NStZ 2010, 9, 11).

    Dabei kann zwischen rechtsgeschäftlichem und sonstigem Handeln zu differenzieren sein (…vgl. MünchKommStGB/Radtke, 2. Aufl., § 14 Rn. 65 ff.;… S/S-Perron, StGB, 28. Aufl., § 14 Rn. 26; ausdrücklich anders noch BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 129).

  • BGH, 29.05.1987 - 3 StR 242/86

    Verschiebung von Vermögen der Gesellschaft; Zuweisung allgemeiner Strafsachen an …

    Strafrechtlich ohne Bedeutung und wirkungslos ist indes jedenfalls die gesetzwidrige oder selbst ungetreue Zustimmung von Organen des Geschäftsherrn, und zwar auch, wenn es sich um den geschäftsführenden Alleingesellschafter einer GmbH handelt (ständige Rspr. BGHSt 3, 32, 39 [BGH 24.06.1952 - 1 StR 153/52]/40; BGH wistra 1986, 262; 1984, 71; 1983, 71,NStZ 1982, 465; BGH, Urteile vom 24. Februar 1976 - 1 StR 602/75 -, vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81 - S. 7, insoweit nicht in BGHSt 30, 127 abgedruckt;… ferner Hübner a.a.O. Rdn: 87 m.w.N.;… Dreher-Tröndle StGB 43. Aufl. § 266 Rdn. 14;… Lackner StGB 17. Aufl. § 266 Anm. 7;… a.A. Lenckner in Schönke/Schröder StGB 2.2. Aufl. § 266 Rdn. 21;… differenzierend Kohlmann - Festschrift für Werner 1984 S. 387 ff. -, der die Zustimmung der Gesellschafter "als Organ" der GmbH als tatbestandsausschließend ansieht, sofern das Stammkapital nicht angegriffen wird).

    Der Senat braucht nicht zu der Frage Stellung zu nehmen, ob die Interessen der Gläubiger der eigenen Rechtspersönlichkeit GmbH, die durch die Untreuehandlungen selbst den Nachteil erleidet, unmittelbar nach § 266 StGB geschützt sind (…vgl. Lenckner a.a.O. und Kohlmann Werner-Festschrift a.a.O. S. 398) oder ob der strafrechtliche Schutz der Gläubiger der GmbH in §§ 283 ff. StGB abschließend geregelt ist (vgl. auch BGHSt 30, 127; 28, 371) [BGH 04.04.1979 - 3 StR 488/78].

    Wiederholt sind Fälle, und zwar ohne daß auf die Liquidität der GmbH oder deren späteren Konkurs abgehoben wurde, als Untreue beurteilt worden, in denen der geschäftsführende Alleingesellschafter einer GmbH sich oder anderen willkürlich Vermögen der Gesellschaft zuschob (BGHSt 28, 371, 372 [BGH 04.04.1979 - 3 StR 488/78]; BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81 - S. 7, insoweit nicht in BGHSt 30, 127 abgedruckt;… BGH in GA 1979, 311, 313; BGH, Urteile vom 27. März 1979 - 5 StR 836/78 - undvom 13. Februar 1979 - 5 StR 814/78 sowie BGH, Beschluß - nicht Urteil - vom 21. Oktober 1980 - 1 StR 407/80).

  • BGH, 10.02.2009 - 3 StR 372/08

    Bankrott (Ankündigung der beabsichtigten Aufgabe der Interessentheorie); …

    Liegen ausschließlich eigennützige Motive vor, so kann eine Strafbarkeit wegen Untreue nach § 266 StGB in Betracht kommen; eine Verurteilung wegen Bankrotts scheidet hingegen aus (sog. Interessentheorie, BGHSt 30, 127, 128 f.; 34, 221, 223;… BGHR StGB § 283 Abs. 1 Konkurrenzen 3; BGH NStZ 2000, 206, 207;… zustimmend Schünemann in LK 12. Aufl. § 14 Rdn. 50;… Fischer, StGB 56. Aufl. § 283 Rdn. 4 b;… im Ergebnis auch Kindhäuser in NK-StGB 2. Aufl. vor § 283 Rdn. 56;… aA Tiedemann aaO vor § 283 Rdn. 80; Hoyer in SK-StGB 116. Lfg.

    Ob eine Handlung wenigstens auch im Interesse des Vertretenen vorgenommen worden ist, bestimmt sich nach einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGHSt 30, 127, 128 f.).

    Das Einverständnis der Angeklagten mit der Rechnungsstellung und ihrer Begleichung war nicht ausreichend (vgl. BGHSt 30, 127, 128 f.; BGH bei Holtz MDR 1979, 806; BGH NStZ 1984, 118, 119; JR 1988, 254, 255 f.; vgl. die Nachweise bei Labsch wistra 1985, 1, 7); die Zustimmung der Gesellschafter einer juristischen Person löst - anders als bei einer Kommanditgesellschaft (vgl. BGHSt 34, 221, 223 f.) - den Interessenwiderstreit zwischen Geschäftsführer und Gesellschaft nicht auf.

    Nach der Interessentheorie ist er nicht des Bankrotts schuldig, obwohl er die Insolvenz gezielt herbeigeführt hat (vgl. BGHSt 30, 127, 128 f.;… kritisch dazu Tiedemann aaO vor § 283 Rdn. 80, 85).

  • BGH, 15.09.2011 - 3 StR 118/11

    Anfrageverfahren zur Aufgabe der Interessentheorie; GmbH; Bankrott; Untreue …

    Liegen ausschließlich eigennützige Motive vor, so kann eine Strafbarkeit wegen Untreue nach § 266 StGB in Betracht kommen; eine Verurteilung wegen Bankrotts scheidet hingegen aus (sog. Interessentheorie - vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128 f.; Urteil vom 6. November 1986 - 1 StR 327/86, BGHSt 34, 221, 223;… Urteil vom 17. Dezember 1991 - 5 StR 361/91, BGHR StGB § 283 Abs. 1 Konkurrenzen 3; Beschluss vom 14. Dezember 1999 - 5 StR 520/99, NStZ 2000, 206, 207;… zustimmend LK/Schünemann, StGB, 12. Aufl., § 14 Rn. 50;… im Ergebnis auch NK-StGB-Kindhäuser, 3. Aufl., vor § 283 Rn. 56;… aA LK/Tiedemann, StGB, 12. Aufl., vor § 283 Rn. 85;… SK-StGB/Hoyer, § 283 Rn. 103 f. (Stand: März 2002);… S/S-Perron StGB, 28. Aufl., § 14 Rn. 26;… Fischer, StGB, 58. Aufl., § 283 Rn. 4d;… differenzierend MünchKommStGB/Radtke, vor § 283 Rn. 55).

    Nach der Interessentheorie ist er nicht des Bankrotts schuldig, obwohl er die Insolvenz gezielt herbeigeführt hat (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128 f.;… kritisch dazu LK/Tiedemann aaO vor § 283 Rn. 80, 85).

    Der Senat gibt deshalb seine entgegenstehende Rechtsprechung (Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127) auf.

  • BGH, 14.12.1999 - 5 StR 520/99

    Untreue; Bankrott; Buchführungspflicht; Vorsatz; Bilanzierungspflicht; Konkrete …

    Dies hat der Bundesgerichtshof für den Tatbestand des Beseiteschaffens von Vermögenswerten nach § 283 Abs. 1 Nr. 1 StGB entschieden (BGHSt 30, 127, 129 f.).

    Hierzu kann aber ein Vergehen der Verletzung der Bilanzierungspflicht nur dann in Tateinheit vorliegen, wenn der Angeklagte wenigstens auch für die GmbH handeln wollte (BGHSt 30, 127, 129 f.; 28, 371, 372 ff.).

  • BGH, 06.11.1986 - 1 StR 327/86

    Eigennütziges Handeln des Geschäftsführers

    Zwar fällt nach ständiger Rechtsprechung der Geschäftsführer einer Handelsgesellschaft nur dann unter § 283 Abs. 1 Nr. 1 StGB, wenn er wenigstens auch im Interesse der Gesellschaft tätig wird; handelt er nur aus Eigennutz, so greift diese Vorschrift nicht ein (BGHSt 30, 127 m.w.Nachw.; BGH, Beschl. vom 10. Juli 1979 - 4 StR 270/79).

    Bei einem - aus wirtschaftlicher Sicht zu wertenden (BGHSt 30, 127 f.) - vollständigen Widerstreit der Interessen der Gesellschaft bzw. der Gesellschafter und des organschaftlichen Vertreters bzw. des Beauftragten ist dieses Merkmal nicht erfüllt.

  • BGH, 24.10.1990 - 3 StR 16/90

    Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und Untreue - Fehlende …

    Für die neue Hauptverhandlung weist der Senat vorsorglich auf folgendes hin: Nach den bisher getroffenen Feststellungen hat das Landgericht den Sachverhalt im zweiten Tatkomplex im Ergebnis zu Recht unter dem Gesichtspunkt des § 266 StGB geprüft; aus dem Urteil sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, daß die Übernahme der Bürgschaft und die Ausstellung des Überweisungsträgers auch im Interesse der GmbH gelegen hätten (vgl. BGHSt 30, 127, 128 f.; BGH bei Holtz MDR 1979, 806; BGH NStZ 1984, 119; 1987, 279, 280; vgl. ferner BGH NJW 1969, 1494; BGHSt 34, 221, 223 f.).
  • BGH, 15.12.2011 - 5 StR 122/11

    Verletzung der Buchführungspflicht; Bankrott; Interessentheorie

    a) Eine Strafbarkeit könnte angesichts dessen namentlich bei Anwendung der von der Rechtsprechung entwickelten Interessentheorie zweifelhaft sein (vgl. hierzu nur BGH, Urteile vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81, BGHSt 30, 127, 128 f., vom 6. November 1986 - 1 StR 327/86, BGHSt 34, 221, 223).
  • BGH, 25.01.2023 - 6 StR 383/22

    Untreue (Vermögensbetreuungspflicht: Vorstandsmitglied einer …

    (2) Dementsprechend gehört es zu den typischen Fällen des Treubruchs, unbefugt Geld zu entnehmen oder es für eigene Zwecke zu überweisen (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1981 - 3 StR 94/81; Beschlüsse vom 23. Februar 2012 - 1 StR 586/11; vom 29. Januar 2015 - 1 StR 587/14, NStZ 2015, 517, 519).
  • BGH, 01.09.2009 - 1 StR 301/09

    Untreue; Bankrott (Aufgabe der Interessentheorie)

    Liegen ausschließlich eigennützige Motive vor, so kann nach dieser Auffassung zwar Untreue nach § 266 StGB in Betracht kommen; eine Verurteilung wegen Bankrotts scheidet hingegen aus (sog. Interessentheorie; vgl. nur BGHSt 30, 127, 128 f.; 34, 221, 223;… BGHR StGB § 283 Abs. 1 Konkurrenzen 3; BGH NStZ 2000, 206, 207).
  • BGH, 03.05.1991 - 2 StR 613/90

    Verurteilung wegen Diebstahls durch Entfernung von Gütern aus der Konkursmasse …

  • BGH, 17.03.1987 - 5 StR 272/86

    Kommanditgesellschaft - Gesellschafter - Untreue - Bankrott

  • OLG Karlsruhe, 07.03.2006 - 3 Ss 190/05

    Strafrechtliche Verantwortlichkeit des faktischen GmbH-Geschäftsführers

  • BGH, 03.02.1993 - 3 StR 606/92

    Auswirkungen einer Sequesterbestellung im Konkurseröffnungsverfahren - Untreue …

  • BGH, 29.11.1983 - 5 StR 616/83

    Vorliegen eines, im Rahmen des § 266 Strafgesetzbuch (StGB) relevanten, …

  • LG Saarbrücken, 22.04.2009 - 2 Qs 8/09

    Rechtmäßigkeit von Arrestbeschlüssen zum Zwecke der Rückgewinnungshilfe; …

  • BGH, 11.08.1989 - 3 StR 75/89

    Strafbarkeit wegen Untreue zum Nachteil einer GmbH

  • BGH, 14.01.1998 - 1 StR 504/97

    Untreue in Form des Treubruchstatbestands

  • BGH, 24.03.1982 - 3 StR 68/82

    Verurteilung wegen versuchter fortgesetzter Steuerhinterziehung und wegen …

  • BGH, 24.09.1986 - 3 StR 263/86

    Irrtum des Angeklagten über das Bestehen eines Anspruchs - Abgrenzung des …

  • BGH, 17.12.1991 - 5 StR 361/91

    Zulässigkeit der Ermittlung schwarz zugekauften Mineralöls allein anhand des …

  • BGH, 06.05.1986 - 4 StR 207/86

    Konkurs der GmbH - Beiseiteschaffen von Bestandteilen des GmbH-Vermögens - …

  • BGH, 17.11.1983 - 4 StR 662/83

    Missbrauch einer Befugnis, an eine Bank abgetretene Forderungen im eigenen Namen …

  • BGH, 07.06.1983 - 4 StR 140/83

    Bankrott und falsche Versicherung an Eides statt in Tateinheit - Untreue oder …

  • KG, 02.10.1989 - 5 Ws 296/89
  • AG Halle/Saale, 02.04.2001 - 320 Ds 1203 Js 35156/97

    Abgrenzung zwischen Untreue und Bankrott; Tatbestand des vorsätzlichen Bankrotts; …

  • AG Halle/Saale, 10.04.2001 - 320 Ds 1203 Js 35156/97

    Strafbarkeit wegen vorsätzlichen Bankrotts durch Beiseitschaffen des Vermögens …

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Rechtsprechung
   BGH, 28.04.1981 - 5 StR 692/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,2654
BGH, 28.04.1981 - 5 StR 692/80 (https://dejure.org/1981,2654)
BGH, Entscheidung vom 28.04.1981 - 5 StR 692/80 (https://dejure.org/1981,2654)
BGH, Entscheidung vom 28. April 1981 - 5 StR 692/80 (https://dejure.org/1981,2654)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Herstellung mangelhafter Ware trotz Gewährung einer Ausfuhrerstattung für Perlgrauben der ersten Kategorie - Verurteilung wegen Betruges - Duldung der Entnahme von Proben durch den Zoll

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Subventionsbetrug in mittelbarer Täterschaft

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 1744
  • MDR 1981, 682
  • NStZ 1981, 437 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (1)

  • RG, 30.10.1930 - II 810/30

    1. Was bedeutet "wissentlich" im Sinne des § 314 Abs. 1 HGB.? 2. a) Kann Betrug …

    Auszug aus BGH, 28.04.1981 - 5 StR 692/80
    Ebenso wie Betrug (RGSt 64, 422, 425) kann auch Subventionsbetrug in der Tatform unrichtiger oder unvollständiger Angaben gegenüber dem Subventionsgeber (§ 264 Abs. 1 Nr. 1 StGB) in mittelbarer Täterschaft begangen werden (…Tiedemann in LK 10. Aufl. § 264 Rdn. 113;… Samson in SK § 264 Rdn. 54).
  • OLG Hamm, 07.04.2020 - 4 RVs 12/20

    EC-Karte; kontaktlose Zahlung; Point-of-sale-Verfahren; POS-Verfahren; PIN; …

    Zwar kommt eine solche grundsätzlich nicht in Betracht, wenn gemäß § 265 Abs. 1 StPO ein rechtlicher Hinweis nachgeholt werden muss (vgl. BGH NJW 1981, 1744, 1745).
  • BGH, 28.05.2014 - 3 StR 206/13

    Subventionsbetrug (Subventionsbegriff; zumindest auch wirtschaftsfördernde …

    Täter kann mithin nicht nur der Subventionsnehmer bzw. dessen gesetzlicher Vertreter (§ 14 Abs. 1 StGB), sondern jedermann sein (BGH, Urteil vom 28. April 1981 - 5 StR 692/80, NJW 1981, 1744, 1745).

    Im Falle deren Gutgläubigkeit wäre allerdings mittelbare Täterschaft gemäß § 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB zu bejahen, deren Annahme auch bei § 264 Abs. 1 Nr. 1 StGB nichts im Wege stünde (BGH, Urteil vom 28. April 1981 - 5 StR 692/80, NJW 1981, 1744, 1745).

  • OLG Brandenburg, 27.08.2025 - 1 ORs 22/25
    Dass die Kammer den Angeklagten nicht gemäß § 265 Abs. 1 StPO auf die Bestimmung des § 13 StGB hingewiesen hat, hindert die Schuldspruchberichtigung nicht, denn der Angeklagte konnte sich nicht anders als geschehen gegen den Vorwurf verteidigen (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 28. April 1981 - 5 StR 692/80 - Rz. 8, juris = NJW 1981, 1744, 1745; BGH…, Beschluss vom 21. Dezember 1978 - 4 StR 618/78 - Rz. 6, juris = VRS 56, 189, 191).
  • LG Saarbrücken, 14.01.2014 - 2 KLs 23/13

    Subventionsbetrug: Fördergelder als Subventionen ; rechtliche Bewertungseinheit

    Die Tatform des § 264 Abs. 1 Nr. 1 StGB setzt ihrem eindeutigen Wortlaut nach - anders als § 264 Abs. 1 Nr. 2 StGB - nicht voraus, dass der Täter selbst Subventionsnehmer ist (vgl. BGH, Urteil vom 28. April 1981 - 5 StR 692/80, [juris] Rn. 7).
  • BayObLG, 30.12.1981 - RReg. 5 St 85/81

    Subventionsbetrug durch unterlassene Veränderungsmitteilung an das Arbeitsamt; …

    Der Tatbestand des § 264 Abs. 1 Nr. 2 StGB kann an sich nur vom Subventionsnehmer selbst erfüllt werden (BGH NJW 1981, 1744/1745;… Dreher/Tröndle a.a.O. § 264 RdNr. 15 a.E.;… Göhler/Wilts a.a.O. S. 1615 oben).
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,1016
OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81 (https://dejure.org/1981,1016)
OLG Köln, Entscheidung vom 31.03.1981 - 1 Ss 122/81 (https://dejure.org/1981,1016)
OLG Köln, Entscheidung vom 31. März 1981 - 1 Ss 122/81 (https://dejure.org/1981,1016)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • MDR 1981, 953
  • NStZ 1981, 437
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (13)

  • OLG Köln, 09.03.1976 - Ss 368/75

    Jugendstrafrecht: Reifeverzögerungen bei andauerndem Rauschgiftgenuß

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Anders kann es sich aber jedenfalls verhalten, wenn eine langjährige "Drogenkarriere" mit mehrjähriger Abhängigkeit von "harten" Drogen (Heroin), verbunden mit teilweiser Beschaffungskriminalität vorliegt (vgl. SenE ZblJR 1980, 296 m.w.N.; NJW 1976, 1801 ; OLGSt S. 11 zu § 20 StGB ;… OLG Köln - 3. Strafsenat - Beschluß vom 2. April 1980 - 3 Ss 111/80 - Dreher-Tröndle, a.a.O.).

    Die Strafkammer wird daher der Unterstützung durch die Fachkunde eines in Drogensachen erfahrenen ärztlichen Sachverständigen bedürfen (vgl. SenE NJW 1976, 1801 ; ZblJR 1978, 487; MDR 1980, 161 [162]; Bay0bLG in OLGSt, S. 11 zu 51 StGB a.F.; SenE MDR 1980, 245 und vom 18.November 1988 - 1 Ss 957/80 - in NJW 1958, 1596).

  • OLG Köln, 21.09.1979 - 1 Ss 761/79
    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Allerdings soll eine bloße Drogenabhängigkeit für sich allein noch keine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit begründen (vgl. BGH bei Holtz MDR 1978, 109; Schmidt, MDR 1978, 5, 7; SenE ZblJR 1980, 296 m. Anm. Molketin in ZblJR 1981, 115;… BGH bei Dreher-Tröndle, 40. Aufl., § 21 StGB Rdn. 4).

    Anders kann es sich aber jedenfalls verhalten, wenn eine langjährige "Drogenkarriere" mit mehrjähriger Abhängigkeit von "harten" Drogen (Heroin), verbunden mit teilweiser Beschaffungskriminalität vorliegt (vgl. SenE ZblJR 1980, 296 m.w.N.; NJW 1976, 1801 ; OLGSt S. 11 zu § 20 StGB ;… OLG Köln - 3. Strafsenat - Beschluß vom 2. April 1980 - 3 Ss 111/80 - Dreher-Tröndle, a.a.O.).

  • BGH, 21.03.1979 - 2 StR 743/78

    Unterbringung eines Drogensüchtigen in einer Entziehungsanstalt - Voraussetzungen …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Die Anordnung der Unterbringung dürfte nicht schon unterbleiben, wenn der Unterbringungserfolg nur ungewiß, aber nicht mit Sicherheit auszuschließen ist (OLG Hamm, JMBl NRW 1980, 226;… Dreher-Tröndle, § 64 StGB , Rdn. 7), oder weil Mangel an Vollzugseinrichtungen herrscht (vgl. BGH NJW 1979, 1941 ).
  • OLG Köln, 20.09.1977 - Ss 362/77
    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Die neue Hauptverhandlung könnte Anlaß für die Prüfung geben, ob die Voraussetzungen des § 64 StGB gegeben sind, die hier abzuurteilenden Taten also auf einen Hang des Angeklagten zurückgehen, berauschende Mittel im Übermaß zu sich zu nehmen (zum Begriff des Hanges vgl. SenE NJW 1978, 2350 m.w.N.;… Hanack in LK, 10. Aufl. § 64 StGB , Rdn. 40), und die Gefahr besteht, daß der Angeklagte infolge seines Hanges weitere rechtswidrige Taten begehen wird.
  • OLG Schleswig, 12.11.1979 - 1 Ss 573/79

    Ekennende Gericht; Entscheidung; Gewährung; Zahlungserleichterungen; Von Amts …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Denn die Fähigkeit des Angeklagten, die von den Vorverurteilungen ausgehende Warnungswirkung zu beachten, kann durch seine Suchtkrankheit und eine hierdurch verursachte Schuldminderung beeinträchtigt gewesen sein (vgl. OLG Schleswig in MDR 1980, 334 ; SenE in MDR 1976, 685;… GA 1978, 84; MDR 1980, 510).
  • BGH, 21.04.1970 - 1 StR 45/70

    eingestecktes Geld - § 242 StGB, Sachherrschaft, für Gewahrsamswechsel genügt …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Hingegen hat die Strafkammer, wie geboten, eigenständig die zum Strafmaß gehörende Frage geprüft (vgl. BGHSt 23, 254 ; BayObLG …
  • BGH, 21.10.1980 - 1 StR 262/80

    Bindung des Berufungsgerichts an die Feststellungen des erstinstanzlichen Urteils …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    1 Satz 2 Nr. 1 ergibt, als bindend (rechtskräftig) angesehen, vgl. BGH in NJW 1981, 589 .
  • BGH, 10.07.1958 - 4 StR 211/58

    Ablehnung eines Beweisantrages auf Vernehmung eines Sachverständigen trotz …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Die Strafkammer wird daher der Unterstützung durch die Fachkunde eines in Drogensachen erfahrenen ärztlichen Sachverständigen bedürfen (vgl. SenE NJW 1976, 1801 ; ZblJR 1978, 487; MDR 1980, 161 [162]; Bay0bLG in OLGSt, S. 11 zu 51 StGB a.F.; SenE MDR 1980, 245 und vom 18.November 1988 - 1 Ss 957/80 - in NJW 1958, 1596).
  • BGH, 27.08.1979 - StbSt (R) 7/79

    Abgrenzung zwischen innerberuflichem und außerberuflichem Bereich - Ausrichtung …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Die Strafkammer wird daher der Unterstützung durch die Fachkunde eines in Drogensachen erfahrenen ärztlichen Sachverständigen bedürfen (vgl. SenE NJW 1976, 1801 ; ZblJR 1978, 487; MDR 1980, 161 [162]; Bay0bLG in OLGSt, S. 11 zu 51 StGB a.F.; SenE MDR 1980, 245 und vom 18.November 1988 - 1 Ss 957/80 - in NJW 1958, 1596).
  • BGH, 22.04.1976 - 2 StR 777/75

    Widerruf einer wirksamen Zurücknahme der Revision durch einen von den Eltern des …

    Auszug aus OLG Köln, 31.03.1981 - 1 Ss 122/81
    Allerdings soll eine bloße Drogenabhängigkeit für sich allein noch keine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit begründen (vgl. BGH bei Holtz MDR 1978, 109; Schmidt, MDR 1978, 5, 7; SenE ZblJR 1980, 296 m. Anm. Molketin in ZblJR 1981, 115;… BGH bei Dreher-Tröndle, 40. Aufl., § 21 StGB Rdn. 4).
  • OLG Köln, 18.11.1980 - 1 Ss 957/80

    Rechtmäßigkeit einer strafrechtlichen Verurteilung wegen fortgesetzten Verstoßes …

  • OLG Köln, 04.07.1980 - 3 Ss 464/80
  • OLG Köln, 19.08.1980 - 1 Ss 538/80
  • OLG Köln, 22.10.1985 - Ss 629/85
    Dabei begründet allerdings eine bloße Drogenabhängigkeit ohne weitere Auffälligkeiten oder sonstige besondere Umstände in der Regel noch keine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit (vgl. SenE NStZ 1981, 437 ; Holtz MDR 1978, 109; Schmidt, MDR 1978, 5 [7]; 1981, 115; Körner, StV 1982, 92; Schoreit NStZ 1982, 64 ).

    Hierzu dürfte es sich empfehlen, einen in Drogensachen erfahrenen ärztlichen Sachverständigen zur Frage einer etwaigen Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit hinzuzuziehen (vgl. SenE MDR 1976, 684; NStZ 1981, 437 [438]; ZblJR 1981, 278; 1982, 425; s.a. BGH StV 1983, 414 [415]).

    Dabei wird sich die Prüfung aufdrängen, ob es infolge chronischen Rauschmittelmißbrauchs zu einer schweren Persönlichkeitsveränderung des Angeklagten, zu einer toxischen Verwahrlosung oder zu cerebralen Funktionsstörungen mit Leistungsausfällen nach Entgiftungen oder nach deutlichen Entzugserscheinungen gekommen ist (vgl. SenE ZblJR 1981, 278; NStZ 1981, 437 je m.w.N.).

  • OLG Köln, 24.11.1981 - 3 Ss 864/81
    Denn langjähriger Drogenmißbrauch kann zu schwerwiegenden Persönlichkeitsveränderungen und damit einer Einschränkung der Steuerungsfähigkeit führen (vgl. Täschner-Warnke, MSchrKrim 1974, 151 f, insb. 155 f.;… Witter in: Handbuch der forensischen Psychiatrie, Band II, 1972, S. 1039 ff.; vgl. auch OLG Köln - 1. Strafsenat - NStZ 1981, 437 [438]).

    Das Landgericht wird deshalb einen in Drogensachen erfahrenen ärztlichen Sachverständigen zuziehen müssen (vgl. OLG Köln - 1. Strafsenat - NJW 1976, 1801 ; MDR 1980, 245 und NStZ 1981, 437 [438]).

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