Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 11.05.2000 - Verg 1/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- IWW
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens betreffend Vergabeentscheidung; Vergabe von Architektenleistungen; Auslobung eines Architektenwettbewerbs; Widerspruch gegen Wettbewerbsentscheidung; Verstoß gegen Vergabevorschriften; Überschreitung der ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Rügeobliegenheit nach Architektenwettbewerb
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
GWB § 107 Abs. 3 S. 1
Formale und inhaltliche Anforderungen an eine Rüge
Verfahrensgang
- VK Brandenburg, 14.06.1999 - 1 VK 61/99
- VK Brandenburg, 28.01.2000 - 1 VK 61/99
- OLG Brandenburg, 18.04.2000 - Verg 1/00
- OLG Brandenburg, 11.05.2000 - Verg 1/00
Papierfundstellen
- NVwZ 2001, 10 (Ls.)
- NZBau 2001, 226
Wird zitiert von ... (44) Zitiert selbst (3)
- BGH, 23.06.1994 - VII ZR 163/93
Anforderungen an die Unverzüglichkeit einer Anzeige
Auszug aus OLG Brandenburg, 11.05.2000 - Verg 1/00
Eine Vorschrift der VOB/B (§ 2 Nr. 8 II), die das Erfordernis einer "unverzüglichen" Anzeige zusätzlicher Leistungen des Auftragnehmers vorsieht, hat der BGH ebenfalls in Anlehnung an § 121 BGB ausgelegt (BGH BB 1994, 2170 = NJW-RR 1994, 1108 f.). - OLG Düsseldorf, 13.04.1999 - Verg 1/99
Rechtsschutz für Bieter nach dem neuen Vergaberechtsänderungsgesetz: Erstes …
- VK Brandenburg, 28.01.2000 - 1 VK 61/99
Auszug aus OLG Brandenburg, 11.05.2000 - Verg 1/00
Die Beschwerde der Antragsteller gegen den Beschluß der 1. Vergabekammer des Landes Brandenburg vom 28.01.2000 (1 VK 61/99) wird zurückgewiesen.
- OLG Düsseldorf, 29.12.2001 - Verg 22/01
Hinreichende Aussicht auf Zuschlagserteilung als Voraussetzungen der …
Die vorgenannte Rüge der Antragstellerin entsprach entgegen der Auffassung des Antragsgegners auch den inhaltlichen Anforderungen, die das Oberlandesgericht Brandenburg in seiner in NZBau 2001, 226, 227 f. veröffentlichten Entscheidung in Anlehnung an die §§ 377, 378 HGB an die Rüge nach § 107 Abs. 3 S. 1 GWB aufgestellt hat. - OLG München, 02.08.2007 - Verg 7/07
Rüge der Ausschreibung eines verdeckten Leitfabrikats
Dabei ist zum Ausdruck zu bringen, welcher Sachverhalt konkret zugrunde gelegt und woraus im einzelnen ein Vergabeverstoß abgeleitet wird (…h.M. und Rspr., vgl. Byok in Byok/Jaeger GWB § 107 Rn. 991;… Summa in jurisPK-Vergaberecht GWB § 107 Rdn. 88; OLG Brandenburg vom 11.5.2000 Verg 1/00; BayObLG vom 12.12.2001 Verg 19/01). - OLG Brandenburg, 17.02.2005 - Verg W 11/04
Anforderungen an den Inhalt einer Vergaberüge; Übergang vom Offenen in das …
Die Rüge muß den vermeintlichen Vergabeverstoß bezeichnen und die Aufforderung an den Auftraggeber enthalten, den Verstoß zu beseitigen (Thüringer OLG VergabeR 2001, 52; Senat NZBau 2001, 226, 227).
- OLG Karlsruhe, 10.08.2021 - 15 Verg 10/21
Realisierungswettbewerb
Demgemäß wurde auch unter Geltung der VOF ein Vergaberechtsschutz für Planungswettbewerbe allgemein angenommen (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 16.02.2011, 1 Verg 2/10 - juris; OLG Brandenburg, Beschluss vom 11.05.2000, Verg 1/00 juris; VK Sachsen, Beschluss vom 22.02.2013, 1/SVK/047-12 - juris; VK Lüneburg, Beschluss vom 06.07.2016, VgK-18/2016 in BeckRS 2016, 17359). - BayObLG, 20.08.2001 - Verg 9/01
Rügeobliegenheit des Empfängers einer Information nach § 13 VgV
Bewerber oder Bieter sollen Verfahrensverstöße im Vergabeverfahren in einer Weise mitteilen, die der Vergabestelle eine Korrektur im frühestmöglichen Stadium erlaubt (OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227; vgl. auch BayObLGZ 1999, 127/138 f.). - BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Antragsbefugnis für Nachprüfungsverfahren der Vergabekammer - unverzügliche Rüge …
Dementsprechend soll auch die Vergabekammer erst gar nicht mit Mängeln des Vergabeverfahrens befaßt werden, die im Fall einer rechtzeitigen Rüge möglicherweise schon durch die Vergabestelle hätten korrigiert werden können (vgl. BayObLGZ 1999, 127/138 f. und 2001, 221/224 f.; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227).Die danach für die Rüge zur Verfügung stehende Zeitspanne beträgt in der Regel höchstens zwei Wochen (vgl. BayObLGZ 2000, 109/115; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 45/47; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227;… Palandt/Heinrichs BGB 60. Aufl. § 121 Rn. 3).
- OLG Jena, 16.01.2002 - 6 Verg 7/01
Antragsbegründung; Antragsbefugnis; Rügefrist
Das Schreiben wird inhaltlich den an eine Rüge zu stellenden Anforderungen nicht gerecht, weil es schon an der Benennung eines konkreten Vergaberechtsverstoßes fehlt (vgl. OLG Brandenburg NZBau 2001, 226; Senat VergabeR 2001, 53). - OLG Naumburg, 25.01.2005 - 1 Verg 22/04
"Luftbild"; Anforderungen an die Unverzüglichkeit der Rüge eines vermeintlichen …
- VK Hamburg, 17.12.2002 - VgK FB 3/02
Ordnungsgemäße Rüge
Der gerügte Verstoß muss konkret benannt werden (BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001, Verg 19/01; Thüringer OLG, Beschluss vom 16.01.2002, 6 Verg 7/01; OLG Brandenburg, Beschluss vom 11. Mai 2000, Verg 1/00) und mit einer Sachverhaltsdarstellung verbunden sein (OLG Koblenz, Beschluss vom 10.08.2000, NZBau 2000, 535 f.;… Thüringer OLG, a.a.O.).Die Antragsbefugnis ist zu verneinen, wenn sich aus Gründen, die außerhalb der Rüge liegen, ergibt, dass dem Antragsteller der Zuschlag nicht erteilt werden kann (BayObLG, Beschluss vom 12.04.2000, Verg 1/00; Beschluss vom 21.11.2001, VergabeR 2002, 286 ff. (1) Eine Antragsbefugnis liegt insoweit nicht vor, als die Antragstellerin sich darauf stützt, die Vergabestelle habe es vergaberechtswidrig unterlassen, den im Verhältnis zum Angebot der Antragstellerin deutlich niedrigeren Angebotspreis der Beigeladenen hinreichend auf seine Kalkulation zu überprüfen (§ 25 Nr. 2 Abs. 2 VOL/A), und der Zuschlag dürfe nicht auf das Angebot der Beigeladenen erteilt werden, weil deren Preis im offenbaren Missverhältnis zur Leistung stehe (§ 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A).
- VK Sachsen, 03.03.2008 - 1/SVK/002-08
Aufklärung einer Mischkalkulation
Dies setze voraus, dass mit der Rüge konkrete Tatsachen benannt würden, aus denen sich der konkrete Vergaberechtsverstoß ergebe (OLG Brandenburg, B. vom 11.05.2000, Verg 1/00). - VK Niedersachsen, 18.06.2010 - VgK-22/10
Neukonzeption des Niedersächsischen Landtags
- VK Brandenburg, 19.03.2003 - VK 5/03
Keine Akteneinsicht bei unzulässigem Vergabeverfahren!
- OLG Düsseldorf, 26.09.2003 - Verg 31/03
Nachprüfungsantrag mangels rechtzeitiger Rüge unzulässig
- VK Thüringen, 20.06.2025 - 5090-250-4004/67
Planungswettbewerb ist kein (vergabe-)rechtsfreier Raum!
- VK Bund, 16.09.2003 - VK 2-70/03
Vergabe einer Baumaßnahme
- VK Berlin, 18.03.2009 - VK-B2-30/08
Ausschlussmöglichkeit eines Angebots bei fehlenden Nachweisen
- VK Südbayern, 06.05.2002 - 12-04/02
Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags; Antragsbefugnis …
- OLG Düsseldorf, 26.09.2003 - Verg 31/01
Notwendigkeit der Hinzuziehung eines Rechtsanwalts
- VK Hessen, 21.01.2003 - 69d-VK-62/02
Rüge: notwendiger Inhalt (konkrete Benennung des Vergabeverstoßes)
- VK Bund, 01.08.2002 - VK 2-52/02
Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen
- VK Südbayern, 28.07.2006 - Z3-3-3194-1-17-05/06
Gebot der Gleichbehandlung & der Chancengleicheit im Vergabeverfahren
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 120.3-3194.1-53-08/04
Wertung: keine Wertung nicht bekannt gemachter Unterkriterien
- VK Brandenburg, 15.09.2003 - VK 57/03
Keine eigenständige Bedeutung von § 27 VOL/A neben § 13 VgV
- VK Berlin, 02.05.2006 - VK-B2-10/06
Anspruch auf Ausschluss anderer Mitbewerber aus dem Grundsatz der …
- VK Mecklenburg-Vorpommern, 12.04.2005 - 1 VK 2/05
Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rüge in einem Nachprüfungsantrag; Fehlender …
- VK Brandenburg, 08.09.2004 - VK 33/04
Rüge: Grundsätze
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 53-08/04
Zwingender Ausschluss bei unvollständigem Angebot
- VK Brandenburg, 29.05.2002 - VK 24/02
Ausschreibung der Ausführung von Bauleistungen für den Neubau der …
- VK Südbayern, 17.02.2006 - Z3-3-3194-1-17-05/06
Beteiligung von Bietern mit einem Informationsvorsprung an einem Vergabeverfahren …
- VK Brandenburg, 24.09.2004 - VK 49/04
Maßstab der Erkennbarkeit im Sinn von § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 56-08/04
Unverzüglichkeit der Rüge
- VK Brandenburg, 17.12.2002 - VK 70/02
Unzuständige VK angerufen: Nachprüfungsantrag unzulässig!
- VK Südbayern, 06.05.2002 - 120.3-3194.1-12-04/02
Behauptete Unterangebote sind unverzüglich zu rügen!
- VK Südbayern, 08.02.2002 - 120.3-3194-1-41-11/01
Bedeutung der VOB/A
- VK Thüringen, 31.01.2002 - 216-4004.20-002/02-GTH
Notwendiger Inhalt der Information nach § 13 VgV
- VK Münster, 13.07.2006 - VK 9/06
Europaweite Ausschreibung eines Auftrages zur Durchführung des …
- VK Brandenburg, 18.06.2004 - VK 22/04
Vorsorgliche Rüge zulässig?
- VK Hessen, 15.09.2003 - VK 57/03
Ausschreibung der Betreibung und Bewachung einer Erstaufnahmeeinrichtung für …
- VK Sachsen, 05.08.2003 - 1/SVK/072-03
Wechsel zwischen Öffentlicher Ausschreibung und Offenem Verfahren?
- VK Rheinland-Pfalz, 25.04.2003 - VK 5/03
Kann eine Rüge wirksam telefonisch erhoben werden?
- VK Sachsen, 16.04.2003 - 1/SVK/027-03
Anforderungen an den Inhalt einer Rüge
- VK Brandenburg, 04.04.2002 - VK 12/02
Rüge als Zulässigkeitsvoraussetzung des Nachprüfungsverfahrens
- VK Brandenburg, 17.12.2003 - VK 71/03
Anforderungen an Rüge
- VK Brandenburg, 28.08.2002 - VK 49/02
Nachprüfungsantrag ohne rechtzeitige Rüge unzulässig!
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 27.03.2000 - 13 U 192/99 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz sowie Feststellung der zukünftigen Ersatzpflicht aufgrund eines Unfalles; Durchführung eines unzulässigen Wendemanövers
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Zeugenaussage des Ehegatten im Zivilprozess
- rechtsportal.de (Leitsatz)
StVG § 7 Abs. 1 § 17 Abs. 1; StVO § 9 Abs. 5
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem entgegen kommenden Fahrzeug beim Wenden in einer unübersichtlichen Linkskurve; Beweiswürdigung bei Zeugnisverweigerung eines Ehegatten in zweiter Instanz
Verfahrensgang
- LG Hagen, 07.09.1999 - 2 O 111/99
- OLG Hamm, 27.03.2000 - 13 U 192/99
Papierfundstellen
- VersR 2001, 1169
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- BGH, 11.07.1989 - VI ZR 234/88
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
Auszug aus OLG Hamm, 27.03.2000 - 13 U 192/99
Es genügt, wenn eine nicht eben entfernt liegende Möglichkeit künftiger Verwirklichung der Schadensersatzpflicht durch Auftreten bisher noch nicht erkennbarer voraussehbarer Leiden besteht (BGH NJW-RR 1989, 1367; NJW-RR 1991, 917). - BGH, 19.03.1991 - VI ZR 199/90
Auswirkungen eines ärztlichen Behandlungsfehlers; Einholung eines ärztlichen …
Auszug aus OLG Hamm, 27.03.2000 - 13 U 192/99
Es genügt, wenn eine nicht eben entfernt liegende Möglichkeit künftiger Verwirklichung der Schadensersatzpflicht durch Auftreten bisher noch nicht erkennbarer voraussehbarer Leiden besteht (BGH NJW-RR 1989, 1367; NJW-RR 1991, 917). - OLG Köln, 15.06.1992 - 5 U 191/91
Rechtmäßigkeit der Verwertung von Niederschriften eines Zeugen aus dessen …
Auszug aus OLG Hamm, 27.03.2000 - 13 U 192/99
Dieses Verhalten schließt zwar die Verwertung einer früheren Aussage nicht aus (vgl. OLG Köln VersR 1993, 335, insoweit gilt § 252 StPO nicht analog).
- OLG Düsseldorf, 27.10.2015 - 1 U 46/15
Haftungsverteilung beim Auffahren eines Fahrzeugs des fließenden Verkehrs auf ein …
Zu wenden ist an günstigster Stelle und auf die schonendste Art; bei starkem Verkehr ist stattdessen ein Umweg zu fahren (Hentschel/König/Dauer a.a.O., § 9 StVO, Rdnr. 50 mit Hinweis auf OLG Hamm, VersR 2001, 1169). - OLG Saarbrücken, 15.03.2005 - 4 U 102/04
Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall: Kollision eines nachfolgenden …
Vielmehr tritt in der wohl überwiegenden Kasuistik, der sich der Senat anschließt, die nicht durch Sorgfaltsverstöße gesteigerte "einfache" Betriebsgefahr eines Motorrads gegenüber einem nachgewiesenen Verstoß gegen § 9 Abs. 5 StVO vollständig zurück (OLG Hamm, VersR 2001, 1169; OLG Düsseldorf, VRS 64, 10; KG, NZV 2002, 230; a.A. OLG Hamm, RuS 2002, 412, 413: anders als im vorliegenden Fall hat sich der Unfall im dort entschiedenen Fall bei Dunkelheit ereignet.). - OLG Karlsruhe, 21.09.2009 - 15 U 71/08
Haftungsverteilung zwischen einem auf einer Bundesstraße wendenden Pkw und einem …
Die vom Kläger herangezogene Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom 27.03.2000 (VersR 2001, 1169 ) ist in Folge dessen nicht einschlägig. - OLG Düsseldorf, 29.09.2015 - 1 U 151/14 Bei starkem Verkehr hat ein Wendevorgang an der beabsichtigten Stelle zu unterbleiben und der Verkehrsteilnehmer muss stattdessen einen Umweg fahren (Senat a.a.O. mit Hinweis auf Henschel/König/Dauer a.a.O., dort mit Hinweis auf OLG Hamm VersR 2001, 1169).
- OLG Düsseldorf, 11.08.2015 - 1 U 150/14
Haftungsverteilung bei Kollision eines wendenden Fahrzeugs mit einem Fahrzeug des …
Denn bei starkem Verkehr hat ein Wendevorgang an der beabsichtigten Stelle zu unterbleiben und der Verkehrsteilnehmer muss stattdessen einen Umweg fahren (Hentschel/König/Dauer a.a.O., § 9 StVO, Rdnr. 50 mit Hinweis auf OLG Hamm VersR 2001, 1169).
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Rechtsprechung
| OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
BGB § 181; ; BGB § ... 607 Abs. 1; ; BGB § 259 Abs. 2; ; ZPO § 4 Abs. 1; ; ZPO § 288; ; ZPO § 290; ; ZPO § 426; ; ZPO § 530 Abs. 2; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 711; ; ZPO § 546 Abs. 2; ; GmbHG § 30 Abs. 1
- rechtsportal.de
Eigenkapitalersetzende Funktion eines Darlehens
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Urkundsprozess; Gesellschafterdarlehn; Darlehenskündigung; Darlehensrückzahlung; Eigenkapitalersatz
Verfahrensgang
- LG München I - 16 HKO 13652/98
- OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99
Papierfundstellen
- NZI 2001, 43
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- BGH, 13.03.1974 - VII ZR 65/72
Honorar nach den Gebührensätze der GOA
Auszug aus OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99
Ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis der hier vorliegenden Art schließt alle Einwendungen tatsächlicher und rechtlicher Natur für die Zukunft aus, die der Schuldner bei Abgabe kannte oder mit denen er jedenfalls rechnete (BGH WM 1974, 410). - BGH, 24.06.1987 - I ZR 127/85
Containertransport; Ersatzpflicht des Frachtführers im kombinierten Verkehr
Auszug aus OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99
Insbesondere Gehaltsansprüche bleiben bei Vertragsverletzungen wie z.B. Wettbewerbsverstößen grundsätzlich unberührt (vgl. BGH NJW-RR 88, 353). - BGH, 19.12.1994 - II ZR 10/94
Umqualifizierung einer Gesellschafterleistung in Eigenkapitalersatz bei …
Auszug aus OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99
Der BGH hat eine Frist von zwei Wochen in diesem Zusammenhang einmal als nicht unangemessen bezeichnet (BGH NJW 95, 658/9). - BGH, 16.04.1952 - II ZR 192/51
Abzahlungsgeschäft
Auszug aus OLG München, 03.05.2000 - 7 U 5367/99
Der Senat sieht keine Veranlassung, den Rechtsstreit über die "Hintertür" einer Hilfsaufrechnung in zweiter Instanz nun endgültig mit diesem komplexen Stoff zu befrachten, der letztlich nur durch eine umfassende Beweisaufnahme zu klären sein dürfte, zumal die Beklagte die zur Aufrechnung gestellte Gegenforderung erst während der Berufungsinstanz erworben haben will (vgl. BGHZ 5, 373;… Zöller, a.a.O., § 530 Rn. 22).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 17.12.1999 - 16 U 250/97 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
- Implantate und medizinische Geräte -, AA des HV, vereinbarter wichtiger Grund, Unterschreiten von Umsatzvorgaben, Störungen im Leistungsbereich, Erfordernis einer Abmahnung, ersparte Reise- und Übernachtungsspesen, Aufwendungen des U für Werbung, Prognosezeitraum 3 ...
Wird zitiert von ... (7)
- OLG Düsseldorf, 26.05.2017 - 16 U 61/16
Abgrenzung von haupt- und nebenberuflicher Tätigkeit eines Handelsvertreters
Wegen des Charakters der außerordentlichen Kündigung als unausweichlich letztes Mittel zur vorzeitigen Vertragsbeendigung und damit als ultima ratio, kann in einem von dem Kündigenden zu beeinflussenden Umstand, besonders in einer Pflichtverletzung, liegender Umstand erst nach einer Abmahnung die fristlose Kündigung rechtfertigen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Dezember 1998, Az.: VIII ZR 381/97, NJW-RR 1999, 539 - 540; Senatsurteil vom 17. Dezember 1999, Az.: I-16 U 250/97, zitiert nach juris, Rn. 87;… Löwisch, in: Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 3. Auflage, § 89a Rn. 25 ff.;… von Hoyningen-Huene, in: Münchner Kommentar, HGB, 5. Auflage, § 89a Rn. 29 ff. jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerfG, 26.06.2012 - 1 BvR 285/11
Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung der Rechtsschutzgarantie durch …
Dem stünden die von der Beklagten zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (…Urteil vom 28. April 1999 - VIII ZR 354/97 -, MDR 1999, S. 1076) sowie der Oberlandesgerichte Düsseldorf (Urteil vom 17. Dezember 1999 - 16 U 250/97 -, juris) und Stuttgart (Urteil vom 15. Juli 2008 - 10 U 16/08 -, juris) nicht entgegen, da diesen andere Vertragskonstellationen zugrunde gelegen hätten. - OLG München, 24.10.2012 - 7 U 4103/10
Handelsvertreterausgleich: Abgrenzung zwischen Alt- und Neukunden beim Vertrieb …
In den von den Oberlandesgerichten Stuttgart und Düsseldorf entschiedenen Fällen (vgl. BGH VIII ZR 354/97 = ZIP 1999, 1094; OLG Düsseldorf, Urteil vom 17.12.1999, Az: 16 U 250/97 in juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 15.07.2008 Az: 10 U 16/08 in juris) wurden in den den Handelsvertretern bereits vertraglich zugewiesenen Bereichen innerhalb eines bestehenden Handelsvertretervertrags jeweils neue Produkte/erweiterte Produktpaletten zum Vertrieb zugewiesen.
- OLG Düsseldorf, 12.03.2004 - 16 U 44/03
Zum Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB bei einer nach Kündigung des …
Der Senat zinst in ständiger Rechtsprechung (vgl. z. B. Urt. v. 17.12.1999 - 16 U 250/97, OLGR 2000, 354, 358) nach der Hoffmann'schen Formel ab, deren Anwendung der Bundesgerichtshof für zulässig erachtet (BGH WM 1992, 27 = NJW 1991, 3274, 3275): [Schuldsumme x 100] [100 + (Zinssatz x Zahl der abzuzinsenden Jahre des Prognosezeitraums)] Dabei ist von einem Zinssatz von 5 % auszugehen. - OLG Düsseldorf, 16.09.2005 - 16 U 128/04
Kündigungsfrist eines Handelsvertretervertrages - Zur Vertragsdauer nach § 89 …
Nimmt eine Vertragspartei einen vom Vertragspartner zu beeinflussenden Umstand zum Anlass für eine außerordentliche Kündigung, ist diese im Hinblick darauf, dass sie unausweichlich das letzte Mittel - die ultima ratio - sein muss, um einem pflichtwidrigen Verhalten des anderen Vertragsteils wirksam zu begegnen, grundsätzlich erst dann gerechtfertigt, wenn dem zu Kündigenden mittels einer Abmahnung die möglichen Konsequenzen eines erneuten Verstoßes aufgezeigt worden sind und ihm Gelegenheit zur Änderung des beanstandeten Umstandes gegeben worden ist (BGH NJW-RR 1999, 539, 540; BGH BB 2001, 645, 646; Senatsurteil vom 17. Dezember 1999, OLGR 2000, 354, 355). - OLG Düsseldorf, 23.04.2004 - 16 U 8/03
Zeitpunkt der Beendigung eines Handelsvertretervertrages als maßgeblicher …
Rn. 51 Nimmt eine Vertragspartei einen vom Vertragspartner zu beeinflussenden Umstand zum Anlass für eine außerordentliche Kündigung, ist diese im Hinblick darauf, dass sie unausweichlich das letzte Mittel - die ultima ratio - sein muss, um einem pflichtwidrigen Verhalten des anderen Vertragsteils wirksam zu begegnen, grundsätzlich erst dann gerechtfertigt, wenn dem zu Kündigenden mittels einer Abmahnung die möglichen Konsequenzen eines erneuten Verstoßes aufgezeigt worden sind und ihm Gelegenheit zur Änderung des beanstandeten Umstandes gegeben worden ist (BGH NJW-RR 1999, 539, 540; BGH BB 2001, 645, 646; Senatsurteil vom 17. Dezember 1999, OLGR 2000, 354, 355). - OLG Düsseldorf, 16.12.2005 - 16 U 45/05
Außerordentliche Kündigung durch vertretenen U, vorherige Untersagung, grobe …
Nimmt eine Vertragspartei einen vom Vertragspartner zu beeinflussenden Umstand zum Anlass für eine außerordentliche Kündigung, ist diese im Hinblick darauf, dass sie unausweichlich das letzte Mittel - die ultima ratio - sein muss, um einem pflichtwidrigen Verhalten des anderen Vertragsteils wirksam zu begegnen, grundsätzlich erst dann gerechtfertigt, wenn dem zu Kündigenden mittels einer Abmahnung die möglichen Konsequenzen eines erneuten Verstoßes aufgezeigt worden sind und ihm Gelegenheit zur Änderung des beanstandeten Umstandes gegeben worden ist (BGH NJW-RR 99, 539, 540; BGH BB 01, 645, 646; BGH NJW-RR 03, 981; Senatsurteil vom 17. Dezember 1999, OLGR 00, 354, 355).
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