Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,2341
BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06 (https://dejure.org/2007,2341)
BAG, Entscheidung vom 07.11.2007 - 7 AZR 820/06 (https://dejure.org/2007,2341)
BAG, Entscheidung vom 07. November 2007 - 7 AZR 820/06 (https://dejure.org/2007,2341)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,2341) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    Personalratsmitglied - Zusatzurlaub für Wechselschicht

  • openjur.de

    Personalratsmitglied; Zusatzurlaub für Wechselschicht

  • Judicialis

    BAT § 48a; ; BPersVG § 107

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erwerb eines Zusatzurlaubsanspruch ohne Freistellung auf Grund der Arbeitsleistung; Möglichkeit der Begrenzung einer Feststellungsklage auf einzelne Rechte, Pflichten oder Folgen; Erbringen von Personalratstätigkeit während der Normalarbeitszeit

  • Betriebs-Berater

    Zusatzurlaub eines Personalratmitglieds für Wechselschicht

  • Betriebs-Berater

    Zusatzurlaub eines Personalratmitglieds für Wechselschicht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BAT § 48a; BPersVG § 107
    Personalvertretungsrecht - Personalratsmitglied; Zusatzurlaub für Wechselschicht

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 124, 356
  • NZA 2008, 597
  • JR 2009, 219
  • PersV 2008, 266
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 18.09.1985 - 2 C 15.84

    Freigestelltes Personalratsmitglied - Zusatzurlaub - Krankenpfleger - …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    § 107 BPersVG ist eine Schutzvorschrift, die für die Länder unmittelbar gilt (BVerwG 18. September 1985 - 2 C 15.84 - DVBl. 1986, 148).

    Hierzu gehört bei einem Personalratsmitglied, das ohne die Freistellung Wechselschichtarbeit geleistet hätte, auch der Zusatzurlaub für Wechselschichtarbeit nach § 48a BAT (vgl. zum Zusatzurlaub nach § 6 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über den Urlaub der Bayerischen Beamten und Richter vom 6. April 1981: BVerwG 18. September 1985 - 2 C 15.84 - DVBl. 1986, 148).

  • BAG, 01.02.2006 - 5 AZR 187/05

    Widerruf einer Zusatzaufgabe

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Eine Feststellungsklage muss sich nicht auf ein Rechtsverhältnis im Ganzen beziehen, sondern kann auf einzelne daraus entstehende Rechte, Pflichten oder Folgen begrenzt sein (st. Rspr., vgl. etwa BAG 1. Februar 2006 - 5 AZR 187/05 - BAGE 117, 44 = AP BetrVG 1972 § 77 Betriebsvereinbarung Nr. 28 = EzA BGB 2002 § 310 Nr. 3, zu B I 1 der Gründe mwN).

    Dies gilt insbesondere, wenn eine Leistungsklage auf künftige Leistungen zu richten wäre (BAG 1. Februar 2006 - 5 AZR 187/05 - aaO).

  • BAG, 24.05.2007 - 6 AZR 706/06

    Tarifvertragsauslegung - Berücksichtigung bezahlter Kurzzeitpausen bei Krankheit …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Ausnahmsweise kann trotz der Möglichkeit der Leistungsklage ein Feststellungsinteresse bestehen, wenn durch die Feststellung der Streit insgesamt beseitigt und das Rechtsverhältnis der Parteien abschließend geklärt werden kann (st. Rspr., vgl. etwa BAG 24. Mai 2007 - 6 AZR 706/06 - Rn. 13, AP TVG § 1 Tarifverträge: DRK Nr. 24 mwN).

    Eine Feststellungsklage kann dann ein geeignetes Mittel sein, um die Streitfrage für die Zukunft grundsätzlich zu klären (BAG 24. Mai 2007 - 6 AZR 706/06 - aaO; 26. Januar 2005 - 10 AZR 331/04 - BAGE 113, 265 = AP LPVG Berlin § 87 Nr. 6, zu II 1 der Gründe; 15. August 2000 - 1 AZR 458/99 -, zu A I der Gründe).

  • BAG, 20.08.2002 - 9 AZR 261/01

    Urlaub für freigestellte Betriebsratsmitglieder - Umrechnung tarifvertraglich …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Ein freigestelltes Personalratsmitglied ist auf Grund des Benachteiligungsverbots urlaubsrechtlich so zu behandeln, als wäre es nicht freigestellt (BAG 20. August 2002 - 9 AZR 261/01 - BAGE 102, 251 = AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 27 = EzA BetrVG 2001 § 38 Nr. 1, zu I 1 der Gründe).
  • BAG, 16.02.2005 - 7 AZR 95/04

    Vergütung eines freigestellten Personalratsmitglieds

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Auf eine Begünstigungs- oder Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (vgl. zu § 8 BPersVG: BAG 16. Februar 2005 - 7 AZR 95/04 - AP BPersVG § 46 Nr. 26 = EzA BPersVG § 46 Nr. 3, zu I 1 der Gründe mwN).
  • BAG, 26.01.2005 - 10 AZR 331/04

    Widerruf einer Funktionszulage

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Eine Feststellungsklage kann dann ein geeignetes Mittel sein, um die Streitfrage für die Zukunft grundsätzlich zu klären (…BAG 24. Mai 2007 - 6 AZR 706/06 - aaO; 26. Januar 2005 - 10 AZR 331/04 - BAGE 113, 265 = AP LPVG Berlin § 87 Nr. 6, zu II 1 der Gründe; 15. August 2000 - 1 AZR 458/99 -, zu A I der Gründe).
  • BAG, 29.09.1999 - 7 AZR 378/98

    Benachteiligungsverbot bei Mitgliedern des Betriebsrats - Gewährung von …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Das Benachteiligungsverbot bewirkt, dass ein freigestelltes Personalratsmitglied, dem ohne die Freistellung ein tariflicher Anspruch auf Zusatzurlaub für Wechselschichtarbeit zustünde, auch dann einen Anspruch auf Zusatzurlaub erwirbt, wenn er wegen seiner Freistellung den mit der Wechselschichtarbeit verbundenen Erschwernissen nicht ausgesetzt ist (vgl. zum Zusatzurlaub für Schichtarbeit und dem Benachteiligungsverbot nach § 78 BetrVG: BAG 29. September 1999 - 7 AZR 378/98 -, zu II 2 der Gründe).
  • BAG, 15.08.2000 - 1 AZR 458/99

    Zulässigkeit des Widerrufs einer übertariflichen Zulage durch den Arbeitgeber - …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Eine Feststellungsklage kann dann ein geeignetes Mittel sein, um die Streitfrage für die Zukunft grundsätzlich zu klären (…BAG 24. Mai 2007 - 6 AZR 706/06 - aaO; 26. Januar 2005 - 10 AZR 331/04 - BAGE 113, 265 = AP LPVG Berlin § 87 Nr. 6, zu II 1 der Gründe; 15. August 2000 - 1 AZR 458/99 -, zu A I der Gründe).
  • BAG, 15.11.1994 - 5 AZR 522/93

    Zulässigkeit einer allgemeinen Feststellungsklage bei gleichzeitig möglicher …

    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Es ist zu erwarten, dass der Streit zwischen den Parteien durch ein Feststellungsurteil endgültig beigelegt wird (BAG 15. November 1994 - 5 AZR 522/93 - ZTR 1995, 324, zu 4 der Gründe).
  • LAG Berlin, 20.06.2006 - 12 Sa 494/06
    Auszug aus BAG, 07.11.2007 - 7 AZR 820/06
    Auf die Revision des beklagten Landes und die Anschlussrevision des Klägers wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin vom 20. Juni 2006 - 12 Sa 494/06 - aufgehoben.
  • BVerwG, 23.01.2020 - 2 C 22.18

    Regelmäßig kein Anspruch eines vom Dienst ganz freigestellten …

    Er erhält diejenigen Dienstbezüge, die der Dienstherr zu zahlen hätte, hätte der Beamte in seinem bisherigen Aufgabenbereich weiter Dienst geleistet (vgl. BVerwG, Urteile vom 18. September 1985 - 2 C 15.84 - Buchholz 238.3a § 107 BPersVG Nr. 3 S. 3 und vom 13. September 2001 - 2 C 34.00 - Buchholz 251.6 § 39 NdsPersVG Nr. 1 S. 2; Beschlüsse vom 27. Januar 2004 - 6 P 9.03 - Buchholz 250 § 44 BPersVG Nr. 33 S. 16 …und vom 30. Januar 2013 - 6 P 5.12 - BVerwGE 145, 368 Rn. 17, 24; s. a. etwa BAG, Urteile vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - BAGE 124, 356 und vom 16. November 2011 - 7 AZR 458/10 - PersR 2012, 176 ).

    Personalratsmitglieder dürfen nicht besser oder schlechter behandelt werden als vergleichbare Beschäftigte ohne Personalratsamt (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 27. Januar 2004 - 6 P 9.03 - Buchholz 250 § 44 BPersVG Nr. 33 S. 14, vom 25. November 2004 - 6 P 6.04 - Buchholz 251.7 § 40 NWPersVG Nr. 3 S. 7…, vom 21. Mai 2007 - 6 P 5.06 - Buchholz 251.5 § 42 HePersVG Nr. 1 Rn. 25 …und vom 1. Februar 2010 - 6 PB 36.09 - Buchholz 251.92 § 8 SAPersVG Nr. 1 Rn. 4; s. a. etwa BAG, Urteile vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - BAGE 124, 356 und vom 16. November 2011 - 7 AZR 458/10 - PersR 2012, 176 ).

  • BVerwG, 28.07.2011 - 2 C 45.09

    Arbeitszeit; Arbeitszeitkonto; Kernarbeitszeit; Regelarbeitszeit; Gleitzeit; …

    Rn. 18 Der Begriff "Benachteiligung" erfasst jeden Nachteil, den der ehrenamtliche Richter gerade aufgrund des Ehrenamtes hinzunehmen hat; auf eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 1. Februar 2010 - BVerwG 6 PB 36.09 - Buchholz 251.92 § 8 SAPersVG Nr. 1 S. 1 f. Rn. 4 - 6 m.w.N. und BAG, Urteil vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - BAGE 124, 356 , jeweils zum Personalvertretungsrecht).

    Rn. 19 § 45 Abs. 1a Satz 1 Alt. 2 DRiG untersagt eine Schlechterstellung aufgrund des Ehrenamtes ohne sachlichen Grund (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 1. Februar 2010 a.a.O. und BAG, Urteil vom 7. November 2007 a.a.O.).

  • VG Osnabrück, 23.04.2015 - 3 A 102/14

    Beamter; ehrenamtlicher Richter; Gleitzeit; Kernzeit; Schöffe; …

    Rn. 40 Der Begriff "Benachteiligung" erfasst jeden Nachteil, den der ehrenamtliche Richter gerade aufgrund des Ehrenamtes hinzunehmen hat; auf eine Benachteiligungsabsicht kommt es nicht an (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 1. Februar 2010 - BVerwG 6 PB 36.09 - Buchholz 251.92 § 8 SAPersVG Nr. 1 S. 1 f. Rn. 4 - 6 m.w.N. und BAG, Urteil vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - BAGE 124, 356 , jeweils zum Personalvertretungsrecht).

    Rn. 41 § 45 Abs. 1a Satz 1 Alt. 2 DRiG untersagt eine Schlechterstellung aufgrund des Ehrenamtes ohne sachlichen Grund (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 1. Februar 2010 a.a.O. und BAG, Urteil vom 7. November 2007 a.a.O.).

  • BAG, 16.11.2011 - 7 AZR 458/10

    Vergütung eines freigestellten Personalratsmitglieds

    Auf eine Begünstigungs- oder Benachteiligungsabsicht kommt es - entgegen der Auffassung der Revision - nicht an (BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, BAGE 124, 356).

    Es dient der inneren und äußeren Unabhängigkeit der Personalratsmitglieder (vgl. BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, aaO;… 16. Februar 2005 - 7 AZR 95/04 - Rn. 15, AP BPersVG § 46 Nr. 26 = EzA BPersVG § 46 Nr. 3;… zum BetrVG 5. Mai 2010 - 7 AZR 728/08 - Rn. 28, BAGE 134, 233).

    Rn. 15 3. Hiernach hat ein Personalratsmitglied während der Freistellung Anspruch auf alles, was ihm bisher zur Abgeltung seiner Arbeitsleistung gewährt wurde (vgl. BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, BAGE 124, 356).

  • BAG, 26.05.2021 - 7 AZR 248/20

    Personalratsmitglied - Arbeitszeitkonto - Stundengutschrift - Begünstigung

    Rn. 34 a) Nach § 107 Satz 1 BPersVG, der für das Land Berlin nach Art. 125a Abs. 1 GG bis zu einer - bislang nicht erfolgten - Ersetzung durch eine landeseinheitliche Regelung weiter gilt (vgl. dazu BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 23, BAGE 124, 356), dürfen Personen, die Aufgaben oder Befugnisse nach dem Personalvertretungsrecht wahrnehmen, wegen ihrer Tätigkeit nicht benachteiligt oder begünstigt werden.

    Das Verbot einer Besserstellung dient der inneren und äußeren Unabhängigkeit der Personalratsmitglieder (…vgl. BAG 26. August 2020 - 7 AZR 345/18 - aaO;… 16. November 2011 - 7 AZR 458/10 - Rn. 14; 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, aaO; 16. Februar 2005 - 7 AZR 95/04 - zu I 1 der Gründe).

  • BAG, 27.07.2011 - 7 AZR 412/10

    Freigestellter Bezirksschwerbehindertenvertreter - Kostenerstattung für …

    Sie ist verboten, wenn sie im ursächlichen Zusammenhang mit der Wahrnehmung der Amtsaufgaben und Befugnisse steht und nicht aus sachlichen Gründen erfolgt (vgl. zu Personalratsmitgliedern BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, BAGE 124, 356).
  • BAG, 26.08.2020 - 7 AZR 345/18

    Personalratsmitglied - Leistungsvergütung

    Es dient der inneren und äußeren Unabhängigkeit der Personalratsmitglieder (…vgl. BAG 16. November 2011 - 7 AZR 458/10 - Rn. 14; 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24, BAGE 124, 356; 16. Februar 2005 - 7 AZR 95/04 - zu I 1 der Gründe).
  • BAG, 23.02.2011 - 10 AZR 579/09

    Tariflicher Zusatzurlaub - Nachtarbeit - Bereitschaftsdienst

    Rn. 15 aa) Ein tariflicher Zusatzurlaub etwa entsprechend der früheren Vorschrift des § 48a BAT/BAT-O dient dem Ausgleich der durch Wechselschicht-, Schicht- und Nachtarbeit verursachten besonderen Belastungen (…vgl. BAG 17. November 2009 - 9 AZR 923/08 - Rn. 21, AP TVöD § 46 Nr. 1 [Schichtarbeit, zu § 46 Nr. 7 TVöD-BT-V];… 15. Juli 2009 - 5 AZR 867/08 - Rn. 19, AP ArbZG § 6 Nr. 10 = EzA ArbZG § 6 Nr. 7 [Nachtarbeit, zu § 48a BAT-KF]; 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 21, BAGE 124, 356 [Wechselschichtarbeit, zu § 48a BAT]).
  • BAG, 18.06.2025 - 7 AZR 138/24

    Freigestelltes Personalratsmitglied - Wechselschichtzulage - Zusatzurlaub

    Ein freigestelltes Personalratsmitglied ist aufgrund des Benachteiligungsverbots urlaubsrechtlich so zu behandeln, als wäre es nicht freigestellt (vgl. - zum bundespersonalvertretungsrechtlichen Benachteiligungsverbot - BAG 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 - Rn. 24 mwN, BAGE 124, 356).
  • VGH Hessen, 03.05.2017 - 1 A 2795/15

    Gutschrift auf dem Lebensarbeitszeitkonto für Zeiten der Freistellung vom Dienst …

    Die Benachteiligung oder Begünstigung ist verboten, wenn sie im ursächlichen Zusammenhang mit der Wahrnehmung personalvertretungsrechtlicher Aufgaben und Befugnisse steht und nicht aus sachlichen Gründen erfolgt, ohne dass es auf eine Begünstigungs- oder Benachteiligungsabsicht ankommt (zum Ganzen BAG, Urteil vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 -, juris, Rdnr. 24).

    Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Beamte während seiner Freistellung für die Wahrnehmung der Aufgaben eines Personalrats besonderen Erschwernissen seiner Tätigkeit, für die eine Zusatzleistung - wie etwa Zusatzurlaub - gewährt wird, ausgesetzt war oder nicht (BVerwG…, Urteil vom 18. September 1985 - 2 C 15/84 -, juris, Rdnr. 15; BAG, Urteil vom 7. November 2007 - 7 AZR 820/06 -, juris, Rdnr. 24).

  • LAG Köln, 18.05.2010 - 12 Sa 38/10

    Verfallfrist des Urlaubs bei Wiedergenesung

  • BAG, 26.08.2020 - 7 AZR 346/18

    Personalratsmitglied - Leistungsvergütung

  • BAG, 23.03.2011 - 10 AZR 661/09

    Tariflicher Zusatzurlaub - Bereitschaftsdienst - Ausschlussfrist

  • BVerwG, 01.02.2010 - 6 PB 36.09

    Benachteiligungsverbot; kausale Verknüpfung zwischen Schlechterstellung und …

  • BAG, 14.09.2011 - 10 AZR 208/10

    Zusatzurlaub - Nachtarbeit - Bereitschaftsdienst - TV-Ärzte HELIOS

  • OVG Rheinland-Pfalz, 17.09.2025 - 7 A 10285/25

    Sonderleistung für Intensivpflegefachkräfte ("Corona-Prämie")

  • LAG Berlin-Brandenburg, 17.05.2018 - 10 Sa 1687/17

    Dienstvereinbarung - Benachteiligungsverbot - Ausschluss eines freigestellten …

  • LAG Berlin-Brandenburg, 17.05.2018 - 10 Sa 1688/17

    Dienstvereinbarung - Benachteiligungsverbot - Ausschluss eines freigestellten …

  • LAG München, 23.09.2015 - 5 Sa 235/15

    Anspruch auf Erteilung einer Versorgungszusage, Feststellungsklage, Bestimmtheit, …

  • LAG München, 06.08.2015 - 3 Sa 264/15

    Anspruch auf Erteilung einer Versorgungszusage; Rechtsverhältnis; …

  • VG Potsdam, 15.05.2012 - 21 K 95/10

    Personalvertretungsrecht der Länder

  • VG Berlin, 23.06.2016 - 5 K 262.14

    Beamtenrecht: Keine Entschädigung oder "sonstige Entschädigung" bei rechtswidrig …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BAG

Rechtsprechung
   BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,946
BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06 (https://dejure.org/2007,946)
BAG, Entscheidung vom 29.08.2007 - 4 AZR 561/06 (https://dejure.org/2007,946)
BAG, Entscheidung vom 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 (https://dejure.org/2007,946)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,946) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    Anerkennungs-TV - Kündigung des anerkannten TV

  • openjur.de

    Anerkennungs-TV; Kündigung des anerkannten TV

  • Judicialis

    Tarifvertrag über die Geltung des TdL-Tarifrechts für die Angestellten und die angestellten-rentenversicherungspflichtigen Auszubildenden der Stadt Bremerhaven vom 14. Mai 1996 (Üb... erleitungs-TV); ; BAT § 15 Abs. 1; ; BGB § 307 Abs. 1 Satz 2; ; TVG § 4 Abs. 5; ; ZPO § 256 Abs. 1; ; Bremisches PersonalvertretungsG § 52 Abs. 1; ; Bremisches PersonalvertretungsG § 63 Abs. 1 Buchst. f und Abs. 2

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Feststellung des Bestehens einzelner Ansprüche aus einem Rechtsverhältnis im Rahmen einer Feststellungsklage; Notwendigkeit eines fortbestehenden Feststellungsinteresses als Sachurteilsvoraussetzung im Revisionsverfahren; Nachwirkende Geltung von tariflichen Normen auf ...

  • rechtsportal.de

    Tarifrecht; Tarifauslegung - Auslegung eines Anerkennungstarifvertrages; Kündigung der in Bezug genommenen Tarifnormen; Geltungszustand der gekündigten Tarifnormen; Mitbestimmung des Personalrats bei arbeitsvertraglicher Vereinbarung über die regelmäßige wöchentliche ...

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA-RR 2008, 249
  • PersV 2008, 266
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (25)

  • BAG, 10.11.1982 - 4 AZR 1203/79

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Blankettverweisungen in Tarifverträgen, …

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    aa) Die Rechtsprechung des Senats, wonach es nicht zulässig ist, dass Tarifvertragsparteien Rechtsnormen im Nachwirkungszustand nach § 4 Abs. 5 TVG vereinbaren (zB 29. Januar 1975 - 4 AZR 218/74 - BAGE 27, 22, 26; 14. Februar 1973 - 4 AZR 176/72 - BAGE 25, 34, 40; 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 343 f.;… kritisch dazu ua. Däubler/Bepler TVG 2. Aufl. § 4 Rn. 895;… Kempen/Zachert/Kempen TVG 4. Aufl. § 4 Rn. 549;… Wiedemann/Wank TVG 7. Aufl. § 4 Rn. 365 f.), ist nicht einschlägig, denn der Überleitungs-TV hat bei seinem Abschluss am 14. Mai 1996 auf die zu diesem Zeitpunkt voll wirksamen tariflichen Regelungen im Bereich der KAV verwiesen.

    Nach der Rechtsprechung des Senats umfasst die Rechtssetzungsbefugnis der Tarifvertragsparteien nach Art. 9 Abs. 3 GG grundsätzlich auch das Recht, auf jeweils geltende andere tarifliche Vorschriften zu verweisen, sofern deren Geltungsbereich mit dem Geltungsbereich des verweisenden Tarifvertrages in einem engen sachlichen Zusammenhang steht, die Tarifvertragsparteien die Verweisungsbestimmungen jederzeit aufheben, modifizieren oder ersetzen können und nicht durch die Ausgestaltung der Kündigungsregelungen eine zeitlich zu lange Bindung eingehen (9. Juli 1980 - 4 AZR 564/78 - BAGE 34, 42, 50 f.; 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 335 ff.).

  • BAG, 09.03.2005 - 5 AZR 385/02

    Arbeitszeit, Arbeitsbereitschaft, Überstundenvergütung - Ausschlussfristen

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Der Umfang der Leistungspflicht des Arbeitnehmers ist zulässiger Inhalt einer Feststellungsklage (BAG 14. Oktober 2004 - 6 AZR 564/03 - AP BAT SR 2r § 2 Nr. 3; 9. März 2005 - 5 AZR 385/02 - EzA TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 177).

    Wird die Klage auf Feststellung eines vergangenen Rechtsverhältnisses gerichtet, so ist sie nur dann zulässig, wenn sich aus der Feststellung noch Rechtsfolgen für die Gegenwart oder Zukunft ergeben (Senat 24. September 1997 - 4 AZR 429/95 - AP TVG § 1 Tarifverträge: Reichsbund Nr. 1 = EzA ZPO § 256 Nr. 48 mwN; BAG 23. April 1997 - 5 AZR 727/95 - BAGE 85, 347, 349; 9. März 2005 - 5 AZR 385/02 - EzA TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 177).

  • BAG, 05.06.2003 - 6 AZR 277/02

    Feststellungsinteresse bei möglicher Leistungsklage

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Wird nach Erlöschen des Rechtsverhältnisses die Hauptsache nicht für erledigt erklärt, sondern die Feststellungsklage fortgeführt, bedarf es der Ableitung konkreter Rechtsfolgen für die Gegenwart oder Zukunft (…Senat 24. September 1997 - 4 AZR 429/95 -aaO; BAG 5. Juni 2003 - 6 AZR 277/02 - AP ZPO 1977 § 256 Nr. 81 = EzA ZPO 2002 § 256 Nr. 2).

    Ungeachtet einer möglichen Leistungsklage besteht ein Feststellungsinteresse, wenn durch die Feststellungsklage der Streit insgesamt beseitigt und das Rechtsverhältnis abschließend geklärt werden kann (BAG 5. Juni 2003 - 6 AZR 277/02 - AP ZPO 1977 § 256 Nr. 81 = EzA ZPO 2002 § 256 Nr. 2 mwN).

  • BAG, 24.09.1997 - 4 AZR 429/95

    Feststellungsinteresse bei vergangenem Rechtsverhältnis

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Wird die Klage auf Feststellung eines vergangenen Rechtsverhältnisses gerichtet, so ist sie nur dann zulässig, wenn sich aus der Feststellung noch Rechtsfolgen für die Gegenwart oder Zukunft ergeben (Senat 24. September 1997 - 4 AZR 429/95 - AP TVG § 1 Tarifverträge: Reichsbund Nr. 1 = EzA ZPO § 256 Nr. 48 mwN; BAG 23. April 1997 - 5 AZR 727/95 - BAGE 85, 347, 349; 9. März 2005 - 5 AZR 385/02 - EzA TVG § 4 Ausschlussfristen Nr. 177).

    Wird nach Erlöschen des Rechtsverhältnisses die Hauptsache nicht für erledigt erklärt, sondern die Feststellungsklage fortgeführt, bedarf es der Ableitung konkreter Rechtsfolgen für die Gegenwart oder Zukunft (Senat 24. September 1997 - 4 AZR 429/95 -aaO; BAG 5. Juni 2003 - 6 AZR 277/02 - AP ZPO 1977 § 256 Nr. 81 = EzA ZPO 2002 § 256 Nr. 2).

  • BAG, 22.07.2003 - 1 ABR 28/02

    Einigungsstellenspruch zur Höchstarbeitszeit

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Für diese dem Wortlaut entsprechende Auslegung spricht auch, dass sie der Rechtslage nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BetrVG (vgl. zB BAG 22. Juli 2003 - 1 ABR 28/02 - BAGE 107, 78, 83 mwN) und nach § 75 Abs. 3 Nr. 1 BPersVG (zB BVerwG 9. Oktober 1991 - 6 P 21.89 - PersR 1992, 20) entspricht.
  • BAG, 14.03.2007 - 5 AZR 630/06

    Bezugnahme auf Arbeitszeit vergleichbarer Beamter

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    c) Bedenken gegen die Wirksamkeit der Änderung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit durch den Änderungsvertrag ergeben sich auch dann nicht, wenn man davon ausgeht, dass es sich dabei um Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne der §§ 305 ff. BGB handelt (zB BAG 14. März 2007 - 5 AZR 630/06 - Rn. 20, AP TVG § 1 Bezugnahme auf Tarifvertrag Nr. 45 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 18 mwN mit ausführlicher Begründung zu einer nahezu wortgleichen arbeitsvertraglichen Verweisung).
  • BAG, 23.02.2005 - 4 AZR 186/04

    Vergütungsabrede unterhalb des Tariflohnes

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    a) Eine nachwirkende Tarifnorm wie vorliegend § 15 Abs. 1 BAT kann durch eine arbeitsvertragliche Vereinbarung, also auch den Änderungsvertrag der Parteien vom 17./21. Juni 2004 als "andere Abmachung" iSv. § 4 Abs. 5 TVG abgelöst werden (vgl. Senat 23. Februar 2005 - 4 AZR 186/04 - AP TVG § 4 Nachwirkung Nr. 42 = EzA TVG § 3 Verbandsaustritt Nr. 2 mwN).
  • BAG, 03.05.2006 - 4 AZR 795/05

    Teilkündigung eines Anerkennungstarifvertrages

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Das ist aber tarifrechtlich unbedenklich, weil es der Situation entspricht, die bei einer Teilkündigung eintritt, die grundsätzlich zulässig ist, wenn die Tarifvertragsparteien eine solche Möglichkeit vorsehen (zB Senat 3. Mai 2006 - 4 AZR 795/05 - AP TVG § 1 Kündigung Nr. 8 = EzA TVG § 1 Nr. 47 mwN).
  • BAG, 09.07.1980 - 4 AZR 564/78

    Wahrung der Schriftform bei Bezugnahme auf einen verweisenden Tarifvertrag

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Nach der Rechtsprechung des Senats umfasst die Rechtssetzungsbefugnis der Tarifvertragsparteien nach Art. 9 Abs. 3 GG grundsätzlich auch das Recht, auf jeweils geltende andere tarifliche Vorschriften zu verweisen, sofern deren Geltungsbereich mit dem Geltungsbereich des verweisenden Tarifvertrages in einem engen sachlichen Zusammenhang steht, die Tarifvertragsparteien die Verweisungsbestimmungen jederzeit aufheben, modifizieren oder ersetzen können und nicht durch die Ausgestaltung der Kündigungsregelungen eine zeitlich zu lange Bindung eingehen (9. Juli 1980 - 4 AZR 564/78 - BAGE 34, 42, 50 f.; 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 335 ff.).
  • BVerwG, 09.10.1991 - 6 P 21.89

    Aufhebung einer dienstlichen Anordnung - Mitbestimmung des Personalrates - …

    Auszug aus BAG, 29.08.2007 - 4 AZR 561/06
    Für diese dem Wortlaut entsprechende Auslegung spricht auch, dass sie der Rechtslage nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BetrVG (vgl. zB BAG 22. Juli 2003 - 1 ABR 28/02 - BAGE 107, 78, 83 mwN) und nach § 75 Abs. 3 Nr. 1 BPersVG (zB BVerwG 9. Oktober 1991 - 6 P 21.89 - PersR 1992, 20) entspricht.
  • BAG, 18.02.2003 - 1 AZR 142/02

    Streik um Verbandstarifvertrag gegen Außenseiter-Arbeitgeber

  • BAG, 14.12.2006 - 8 AZR 628/05

    Schadensersatzanspruch wegen einer Hepatitis-C-Infektion - Ausschlussfrist

  • BAG, 15.03.2006 - 4 AZR 75/05

    Bezugnahme auf Tarifvertrag

  • BAG, 29.09.2004 - 5 AZR 528/03

    Betriebliche Übung - Einheitliche Vergütung in Berlin

  • BAG, 14.10.2004 - 6 AZR 564/03

    Tarifliche Wochenarbeitszeit für Hausmeister

  • BAG, 23.04.1997 - 5 AZR 727/95

    Arbeitnehmerstatus einer Propagandistin

  • BAG, 14.12.2005 - 4 AZR 522/04

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage

  • BAG, 29.01.1975 - 4 AZR 218/74

    Tarifvertrag: Fortgeltung nach Auslaufen

  • BAG, 15.03.2006 - 4 AZR 132/05

    Einzelvertragliche Verweisungsklausel als Gleichstellungsabrede - Bindung des …

  • BAG, 03.12.1985 - 4 ABR 7/85

    Vergütung - Tarifvertrag - Teilkündigung - Öffentlicher Dienst - …

  • BAG, 30.01.1990 - 1 ABR 98/88

    Mitbestimmung bei Eingruppierung

  • BAG, 07.06.2006 - 4 AZR 485/05

    Auslegung einer Tarifvereinbarung

  • BAG, 14.02.1973 - 4 AZR 176/72

    Nachwirkung

  • BAG, 13.08.1986 - 4 ABR 2/86

    Verweisungstarifvertrag zum BAT - Forschungsgesellschaft - Kündigung der …

  • LAG Bremen, 05.10.2005 - 2 Sa 83/05
  • BAG, 14.10.2020 - 7 AZR 286/18

    Betriebsratsmitglied - Personalgestellung - equal-pay

    Zweifel an der Zulässigkeit der Anerkennung der Regelungen des TVöD in § 2 MTV-F als Delegation tariflicher Rechtssetzungsbefugnis bestehen nicht (zu den Kriterien ua. BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28).
  • BAG, 11.11.2020 - 4 AZR 210/20

    Anerkennungshaustarifvertrag - Reichweite der Verweisung auf …

    Darüber hinaus müssen die Tarifvertragsparteien die Verweisungsbestimmungen jederzeit aufheben, modifizieren oder ersetzen können und durch die Ausgestaltung der Kündigungsregelungen darf nicht eine zu lange zeitliche Bindung ohne Lösungsmöglichkeit eingegangen werden (BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28; 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 343)..
  • BAG, 15.06.2016 - 4 AZR 805/14

    Haustarifvertrag - Verschmelzung - Gesamtrechtsnachfolge

    In der Bezugnahme auf Tarifverträge in einem Anerkennungs-Haustarifvertrag sind die Tarifvertragsparteien nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts jedenfalls insoweit frei, als deren Geltungsbereich mit dem Geltungsbereich des verweisenden Tarifvertrags in einem engen sachlichen Zusammenhang steht, die Tarifvertragsparteien die Verweisungsbestimmungen jederzeit aufheben, modifizieren oder ersetzen können und nicht durch die Ausgestaltung der Kündigungsregelungen eine zeitlich zu lange Bindung eingehen (BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28; 9. Juli 1980 - 4 AZR 564/78 - BAGE 34, 42, 50 f.; 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 335).
  • BAG, 27.09.2017 - 4 AZR 630/15

    Anerkennungstarifvertrag - Gewerkschaftseintritt im Nachwirkungszeitraum

    Ist mit der Verweisung eine Gleichstellung mit der Entwicklung der in Bezug genommenen Tarifnormen - wie häufig bei einem Anerkennungstarifvertrag - in der Weise gewollt, dass der Verweisungstarifvertrag (lediglich) die Verbandszugehörigkeit des Arbeitgebers ersetzen soll, spricht das in der Regel dafür, dass auch der Geltungszustand der in Bezug genommenen Tarifnormen auf die Arbeitsverhältnisse im Geltungsbereich des Verweisungstarifvertrags durchschlägt (…BAG 7. Mai 2008 - 4 AZR 229/07 - Rn. 27; 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 21).

    Zum anderen kann sie sich auch auf den Geltungszustand erstrecken mit der Folge, dass die durch den Ablauf des in Bezug genommenen Tarifrechts eintretende Nachwirkung auf die dem Verweisungstarifvertrag unterliegenden Arbeitsverhältnisse durchschlägt (vgl. BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 23).

    Bei Formulierungen wie "in ihrer jeweiligen Fassung" (wie hier), "in der jeweils geltenden Fassung" (wie im Fall BAG 16. Juni 2010 - 4 AZR 944/08 -) oder "in der jeweils gültigen Fassung" (wie im Fall BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 -) handelt es sich bloß um sprachlich leicht differierende Bezeichnungen zur Charakterisierung einer zeitdynamischen Regelung.

  • BAG, 16.06.2010 - 4 AZR 944/08

    Auslegung einer tarifvertraglichen Verweisungsklausel

    Rn. 15 2. Es bestehen keine Zweifel an der Zulässigkeit der Verweisung in § 2 Nr. 1 Anwendungs-TV als Delegation tariflicher Rechtssetzungsbefugnis (zu den Kriterien ua. BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28, AP TVG § 4 Nr. 27 = EzA TVG § 4 Nachwirkung Nr. 41). Der betriebliche, fachliche und persönliche Geltungsbereich des Bezirkslohn-TV und des Anwendungs-TV stimmen überein und die Bezugnahme ist hinreichend bestimmt.

    Mit einer insoweit zulässigen Verweisung geht jedoch die jederzeit bestehende Möglichkeit der Tarifvertragsparteien einher, die Delegation oder Verweisung wieder aufheben (vgl. BAG 10. November 1982 - 4 AZR 1203/79 - BAGE 40, 327, 335), modifizieren oder ersetzen zu können und nicht durch die Ausgestaltung der Kündigungsregelungen eine zeitlich zu lange Bindung einzugehen (BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28 mwN, AP TVG § 4 Nr. 27 = EzA TVG § 4 Nachwirkung Nr. 41).

    Dies ist Inhalt ihrer allgemeinen Rechtssetzungsbefugnis (29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 28, AP TVG § 4 Nr. 27 = EzA TVG § 4 Nachwirkung Nr. 41; 18. Februar 2003 - 1 AZR 142/02 - zu D II der Gründe, BAGE 105, 5; 13. August 1986 - 4 ABR 2/86 - AP MTV Ang-DFVLR § 2 Nr. 1 = EzA TVG § 1 Auslegung Nr. 15; 3. Dezember 1985 - 4 ABR 7/85 - BAGE 50, 277, 285, 287; vgl. auch 24. November 1999 - 4 AZR 666/98 - zu I 1 e bb der Gründe, BAGE 93, 34; anders noch 30. Januar 1990 - 1 ABR 98/88 - zu B II 1 der Gründe, BAGE 64, 94, 98). Darin eingeschlossen ist auch der Geltungszustand der Nachwirkung iSv. § 4 Abs. 5 TVG.

  • BAG, 30.04.2008 - 5 AZR 502/07

    Arbeitspflicht der Lehrer - Lernstundenaufsicht

    Die Verweisungsklausel im Arbeitsvertrag ist wirksam (…Senat 19. Dezember 2007 - 5 AZR 260/07 -, Rn. 8) und hält einer AGB-Kontrolle stand (…Senat 14. März 2007 - 5 AZR 630/06 -, Rn. 19 ff., AP TVG § 1 Bezugnahme auf Tarifvertrag Nr. 45 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 18; BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 -, Rn. 34).
  • BAG, 27.06.2017 - 4 AZR 630/15

    Verweisung eines Tarifvertrages auf einen anderen Tarifvertrag

    Ist mit der Verweisung eine Gleichstellung mit der Entwicklung der in Bezug genommenen Tarifnormen - wie häufig bei einem Anerkennungstarifvertrag - in der Weise gewollt, dass der Verweisungstarifvertrag (lediglich) die Verbandszugehörigkeit des Arbeitgebers ersetzen soll, spricht das in der Regel dafür, dass auch der Geltungszustand der in Bezug genommenen Tarifnormen auf die Arbeitsverhältnisse im Geltungsbereich des Verweisungstarifvertrags durchschlägt (…BAG 7. Mai 2008 - 4 AZR 229/07 - Rn. 27; 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 21).

    Zum anderen kann sie sich auch auf den Geltungszustand erstrecken mit der Folge, dass die durch den Ablauf des in Bezug genommenen Tarifrechts eintretende Nachwirkung auf die dem Verweisungstarifvertrag unterliegenden Arbeitsverhältnisse durchschlägt (vgl. BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 23).

    Bei Formulierungen wie "in ihrer jeweiligen Fassung" (wie hier), "in der jeweils geltenden Fassung" (wie im Fall BAG 16. Juni 2010 - 4 AZR 944/08 -) oder "in der jeweils gültigen Fassung" (wie im Fall BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 -) handelt es sich bloß um sprachlich leicht differierende Bezeichnungen zur Charakterisierung einer zeitdynamischen Regelung.

  • BAG, 07.05.2008 - 4 AZR 229/07

    Tarifvertragliche Verweisung auf mehrgliedrigen Tarifvertrag

    Wenn mit der Verweisung eine Gleichstellung mit der Entwicklung der in Bezug genommenen Tarifnormen gewollt ist, wie zB bei einem Anerkennungstarifvertrag, spricht das in der Regel dafür, dass auch der Geltungszustand der in Bezug genommenen Tarifnormen auf den Verweisungstarifvertrag durchschlagen soll (BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 21 ff., NZA-RR 2008, 249 = ZTR 2008, 309).
  • BAG, 25.05.2022 - 4 AZR 454/21

    Sanierungstarifvertrag - Auslegung - Redaktionsversehen

    Rn. 19 (1) Die Tarifvertragsparteien konnten die unter § 3 Zukunfts-TV vereinbarten Bestimmungen von dem weiteren Bestand tatsächlicher Umstände abhängig machen und mit einer auflösenden Bedingung (§ 7 (1) Satz 1 Zukunfts-TV) verknüpfen (…vgl. BAG 26. August 2009 - 4 AZR 280/08 - Rn. 22). Das war vorliegend die Veräußerung aller Gesellschaftsanteile der Beklagten zu 1. durch die Alleingesellschafterin, die Beklagte zu 2. Der Eintritt dieser Bedingung ist hinreichend bestimmt und kann durch die Tarifgebundenen ohne Weiteres festgestellt werden (zu diesem Erfordernis BAG 29. August 2007 - 4 AZR 561/06 - Rn. 29).
  • LAG Köln, 21.08.2020 - 4 Sa 412/20

    Haustarifvertrag; Anerkennungstarifvertrag; Anlage; Gesamtrechtsnachfolge auf …

    Änderungen des Bezugnahmeobjekts finden daher automatisch Eingang in den Verweisungs- bzw. Anerkennungstarifvertrag, ohne dass es einer neuerlichen Bezugnahme bedarf (vgl. BAG, Urteil vom 29.08.2007 - 4 AZR 561/06, Rn. 23, juris).

    Daher hätte die Beklagte jederzeit, wenn sie eine bestimmte Tarifentwicklung aufgrund der sich aus § 1 ergebenden sog. großen (zeit-)dynamischen Bezugnahmeregelung hätte verhindern wollen, die Tarifvereinbarung vom 20.05.1983 - mit der Folge der Nachwirkung (siehe hierzu: BAG, Urteil vom 29.08.2007 - 4 AZR 561/06, Rn. 21 ff., juris) - kündigen können.

  • LAG Köln, 21.08.2020 - 4 Sa 82/20

    Haustarifvertrag; Anerkennungstarifvertrag; Anlage; Gesamtrechtsnachfolge auf …

  • LAG Köln, 21.08.2020 - 4 Sa 413/20

    Haustarifvertrag; Anerkennungstarifvertrag; Anlage; Gesamtrechtsnachfolge auf …

  • LAG Köln, 21.08.2020 - 4 Sa 411/20

    Haustarifvertrag; Anerkennungstarifvertrag; Anlage; Gesamtrechtsnachfolge auf …

  • LAG Düsseldorf, 01.10.2008 - 12 Sa 1073/08

    Tarifliche Weiterverweisungsklausel - und nach wirkungsloser Aufhebung einer in …

  • LAG Sachsen, 24.09.2015 - 1 Sa 155/15

    Unbegründete Differenzlohnklage einer Verkäuferin bei Gewerkschaftsbeitritt im …

  • LAG Düsseldorf, 04.06.2008 - 2 TaBV 2/08

    Nachwirkung von Betriebsvereinbarungen; dynamische Verweisung auf einen …

  • LAG Hessen, 27.02.2008 - 18 Sa 767/07

    Tarifauslegung - tarifliche Absicherung nach dem Entgelttarifvertrag und …

  • LAG Hamm, 06.11.2018 - 12 Sa 755/18

    Auslegung der tarifvertraglichen Verweisung auf einen anderen Tarifvertrag

  • LAG Hamburg, 24.10.2008 - 3 Sa 54/08

    Zahlungsanspruch aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis bei Vorliegen …

  • LAG Hessen, 22.10.2008 - 18 Sa 1054/07

    Fluglotsen - tarifliches Vorruhestandsgeld - Übergangsversorgung

  • LAG Düsseldorf, 28.05.2008 - 12 Sa 185/08

    Tarifliche Verweisung auf die - durch den TVöD ersetzte - BAT-Regelung zum …

  • LAG Bremen, 13.01.2010 - 2 Sa 104/09

    Auslegung einer arbeitsvertraglichen Bezugnahmeklausel als große dynamische …

  • ArbG Siegburg, 10.11.2021 - 3 Ca 1142/21
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BAG

Rechtsprechung
   LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,6946
LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07 (https://dejure.org/2007,6946)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 03.08.2007 - 10 Sa 112/07 (https://dejure.org/2007,6946)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 03. August 2007 - 10 Sa 112/07 (https://dejure.org/2007,6946)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,6946) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    TzBfG § 9; BetrVG § 38 Abs. 4 § 78 Satz 2
    Verlängerung der Arbeitszeit für freigestelltes Betriebsratsmitglied

  • juris (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • dbb.de PDF, S. 21 (Leitsatz)

    Benachteiligungsverbot - Anspruch eines teilzeitbeschäftigten, freigestellten Betriebsratsmitglieds auf Erhöhung der Arbeitszeit

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch eines teilzeitbeschäftigten, freigestellten Betriebsratsmitglieds auf Verlängerung der Arbeitszeit; Benachteiligung eines Betriebsratsmitglieds bei einer Auswahlentscheidung auf Grund der Betriebsratstätigkeit; Verurteilung zur rückwirkenden Annahme eines ...

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • PersV 2008, 266
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (6)

  • BAG, 08.05.2007 - 9 AZR 874/06

    Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Dieser Zweck wird nur erreicht, wenn der Arbeitnehmer einen durchsetzbaren Anspruch gegen den Arbeitgeber auf vertragliche Verlängerung seiner Arbeitszeit hat (BAG 15.08.2006 - 9 AZR 8/06 - AP TzBfG § 9 Nr. 1; BAG 08.05.2007 - 9 AZR 874/06 - DB 2007, 2207).

    Eine ausreichende Vergleichbarkeit ist nur dann gegeben, wenn beide Tätigkeiten die gleichen Anforderungen an die Eignung der Arbeitnehmer stellen (BAG 08.05.2007 - 9 AZR 874/06 - DB 2007, 2207).

    Eine solche liegt nur vor, wenn der Arbeitsplatz dem vertraglich vereinbarten Tätigkeitsbereich des Arbeitnehmers, seiner Eignung, Qualifikation und Leistung entspricht (vgl. BAG vom 08.05.2007 - 9 AZR 874/06 - DB 2007, 2207).

    Ebenso kann der vorrangigen Auswahl des teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmers entgegenstehen, dass er zum dringend betrieblich notwendigen Zeitpunkt der Besetzung der Vollzeitarbeitsplatzes noch nicht zur Verfügung steht (vgl. BAG 08.05.2007 - 9 AZR 874/06 - DB 2007, 2207ff, 2209).

  • LAG Berlin, 02.12.2003 - 3 Sa 1041/03

    Schadensersatz bei Verstoß des Arbeitgebers gegen § 9 TzBfG

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Anhaltspunkt ist insofern, ob der Arbeitgeber den Arbeitsplatz dem betroffenen Arbeitnehmer auch im Wege des Direktionsrechts zuweisen könnte (…Rolfs, TzBfG, § 9 Rn. 3;… Sievers, TzBfG, § 9 Rn. 9; LAG Berlin vom 02.12.2003 - 3 Ca 1041/03 - AuR 2004, 468 ff.;… a.A. Boewer, TzBfG, § 9 Rn. 26).

    Weist ein Bewerber eine nur geringfügig, aber dennoch objektiv feststellbar bessere Qualifikation auf als der Arbeitnehmer, der die Verlängerung begehrt, liegt keine gleiche Eignung vor (LAG Berlin 02.12.2003 - 3 Sa 1041/03 - AuR 2004, 468 ff, 469).

  • BAG, 15.08.2006 - 9 AZR 8/06

    Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Dieser Zweck wird nur erreicht, wenn der Arbeitnehmer einen durchsetzbaren Anspruch gegen den Arbeitgeber auf vertragliche Verlängerung seiner Arbeitszeit hat (BAG 15.08.2006 - 9 AZR 8/06 - AP TzBfG § 9 Nr. 1; BAG 08.05.2007 - 9 AZR 874/06 - DB 2007, 2207).
  • BAG, 12.09.2006 - 9 AZR 686/05

    Teilzeitarbeit - Antrag auf befristete Verringerung

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Ein Vertrag ist danach selbst dann nicht nichtig, sofern er hinsichtlich der Vergangenheit tatsächlich nicht mehr durchgeführt werden könnte (vgl. BAG 27.4. 2004 - 9 AZR 522/03 - AP TzBfG § 8 Nr. 12; BAG 12.9. 2006 - 9 AZR 686/05 - DB 2007, 525).
  • BAG, 27.04.2004 - 9 AZR 522/03

    Anspruch auf Teilzeitarbeit - Orchestermusikerin

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Ein Vertrag ist danach selbst dann nicht nichtig, sofern er hinsichtlich der Vergangenheit tatsächlich nicht mehr durchgeführt werden könnte (vgl. BAG 27.4. 2004 - 9 AZR 522/03 - AP TzBfG § 8 Nr. 12; BAG 12.9. 2006 - 9 AZR 686/05 - DB 2007, 525).
  • BAG, 26.09.1990 - 7 AZR 208/89

    Personalratsmitglied/Benachteiligung in der berufl. Entwicklung

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.08.2007 - 10 Sa 112/07
    Deshalb dürfen Unterschiede in den Eignungs-, Befähigungs- und Leistungsbildern der jeweiligen Bewerber grundsätzlich nur berücksichtigt werden, wenn sie nicht durch die Betriebsratstätigkeit und insbesondere die Freistellung entstanden sind, weil anderenfalls eine Benachteiligung des Betriebsratsmitglieds aufgrund des Betriebsratsamtes einträte (vgl. BAG 26.09.1990 - 7 AZR 208/89 - AP BPersVG § 8 Nr. 4 zu §§ 8, 46 Abs. 3 Satz 6 BPersVG).
  • LAG Hessen, 28.11.2014 - 14 Sa 465/12

    Aufstockungsanspruch; Fehlzeiten; Schadensersatz; betriebliche Gründe

    Ob der jeweilige Arbeitnehmer persönlich in der Lage ist, die längere Arbeitszeit zu verrichten, ist eine Frage des Vorliegens von dringenden betrieblichen Gründen, die der Arbeitszeitverlängerung entgegenstehen, nicht eine Frage gleicher Eignung mit Mitbewerbern ( ebenso LAG Düsseldorf, 3. August 2007 - 10 Sa 112/07 - [...]; LAG Berlin-Brandenburg, 18. November 2009 - 24 Sa 1610/09 - [...] ).

    Ein solcher ist auch anzunehmen, wenn der Anspruchsteller aus persönlichen Gründen nicht in der Lage ist, die verlängerte Arbeitszeit zu verrichten ( LAG Düsseldorf, 3. August 2007 - 10 Sa 112/07 - [...]; LAG BerlinBrandenburg, 18. November 2009 - 24 Sa 1610/09 - [...] ).

  • ArbG Cottbus, 05.03.2019 - 3 Ca 608/18

    Schadensersatz wegen Verletzung der Informationspflichten über freie …

    Ob der jeweilige Arbeitnehmer persönlich in der Lage ist, die längere Arbeitszeit zu verrichten, ist eine Frage des Vorliegens von dringenden betrieblichen Gründen, die der Arbeitszeitverlängerung entgegenstehen, nicht eine Frage gleicher Eignung mit Mitbewerbern (ebenso Hessisches Landesarbeitsgericht…, Urteil vom 28. November 2014, Az. 14 Sa 465/12, Rn. 33; LAG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 18. November 2009, Az. 24 Sa 1610/09, Rn. 34; LAG Düsseldorf, 3. August 2007 -10 Sa 112/07, Rn. 71).

    Ein solcher ist auch anzunehmen, wenn der Anspruchsteller aus persönlichen Gründen nicht in der Lage ist, die verlängerte Arbeitszeit zu verrichten (Hessisches Landesarbeitsgericht…, Urteil vom 28. November 2014 - 14 Sa 465/12, Rn. 35; LAG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 18. November 2009, Az. 24 Sa 1610/09, Rn. 34; LAG Düsseldorf, 3. August 2007 -10 Sa 112/07, Rn. 71).

  • LAG Düsseldorf, 28.04.2015 - 3 Sa 13/15

    Bemessung des Arbeitsentgelts eines freigestellten Mitglieds des Betriebsrats

    Rn. 4 ( - 10 Sa 112/07 - ) einen Vollzeitarbeitsplatz, von dem sie freigestellt ist.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht LAG Düsseldorf

Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,27378
OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04 (https://dejure.org/2005,27378)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27.04.2005 - 5 L 5/04 (https://dejure.org/2005,27378)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27. April 2005 - 5 L 5/04 (https://dejure.org/2005,27378)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,27378) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    LSA § 9 II; ; LSA § 9 IV

  • bibliotheksurteile.de

    Weiterbeschäftigung eines Jugend- und Auszubildendenvertreters | Arbeitsrecht, Spezialbibliothek

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Weiterbeschäftigungsanspruch nach Beendigung der Ausbildung; Haushaltsrechtlicher Einstellungsstopp als Hinderungsgrund für die Übernahme in ein Dauerarbeitsverhältnis; Voraussetzungen für die Begründung eines Arbeitsverhältnisses auf unbestimmte Zeit; Unzumutbarkeit ...

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • PersV 2008, 266
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 02.11.1994 - 6 P 39.93

    Personalvertretung - Behördlicher Einstellungsstopp - Weiterbeschäftigung von …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Beruht der Einstellungsstopp dagegen auf einer Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers, berührt dies die Zumutbarkeit der Weiterbeschäftigung auch dann, wenn der Haushaltsgesetzgeber sich auf globale Vorgaben zur Personaleinsparung in bestimmten Ressortbereichen beschränkt hat (BVerwG, Beschl. v. 2.11.1994 - 6 P 39.93 -, Buchholz 250 § 9 Nr. 10).

    Dies ist regelmäßig nur dann der Fall, wenn es sich um wirkliche Ausnahmefälle handelt, die sachlich mit übergeordneten Gesichtspunkten begründet und deren Wirkungsbereich eindeutig definiert ist, etwa durch verbindliche Pläne für die mit dem Personalabbau zu schaffenden Strukturen oder aber durch Eingrenzungen nach regionalen Gesichtspunkten und/oder nach Berufssparten (BVerwG, Besch. v. 2.11.1994 - 6 P 39.93 -, Buchholz 250 § 9 Nr. 10).

  • BVerwG, 09.09.1999 - 6 P 5.98

    Weiterbeschäftigung; Jugend- und Auszubildendenvertretung; Bestenauslese; …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts muss für den Jugend-und Lehrlingsvertreter ein auf Dauer angelegter Arbeitsplatz zur Verfügung stehen, der seiner Ausbildung entspricht und ihn sowohl hinsichtlich der rechtlichen Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses als auch der Vergütung und der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten einem Beschäftigten gleichstellt, der vom Arbeitgeber für eine vergleichbare Tätigkeit ausgewählt und eingestellt worden ist (BVerwG, Beschl. v. 9.9.1999 - 6 P 5.98 -, BVerwGE 109, 295).
  • BVerwG, 15.10.1985 - 6 P 13.84

    Mitglied einer Jugendvertretung - Personalvertretung - …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Der Einstellungsanspruch aus § 9 Abs. 2 PersVG LSA besteht nicht landesweit, sondern nur gegenüber der Dienststelle oder Einrichtungen des Landes, bei der das Mitglied der Jugend-und Auszubildendenvertretung seine Berufsausbildung nach dem Berufsausbildungsgesetz erhalten hat (BVerwGE 72, 154, 160; OVG LSA, Beschl. v. 9.4.2003 - 5 L 4/02 -).
  • BVerwG, 30.10.1987 - 6 P 25.85

    Wiederbesetzungssperre - Haushaltsrecht - Gemeindebereich - Hindernis der …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Dies würde auf eine unzulässige Begünstigung des Jugend-und Auszubildendenvertreters hinauslaufen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 30.10.1997 - 6 P 25.85 - PersR 88, 47 = E 87, 123).
  • BVerwG, 13.09.2001 - 6 PB 9.01

    Zumutbarkeit der Weiterbeschäftigung eines Mitglieds der Jugend- und …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Nach dem weiteren Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. September 2001 - 6 PB 9.01 - ist die Weiterbeschäftigung des Jugend-und Lehrlingsvertreters auch dann unzumutbar i. S. des § 9 Abs. 4 PersVG LSA, wenn im Zeitpunkt der Beendigung der Ausbildung eine durch den Haushaltgesetzgeber veranlasste Stellenbesetzungssperre besteht, von der nur im Falle eines "unabweisbar vordringlichen Personalbedarfs" Ausnahmen zulässig sind.
  • BVerwG, 09.10.1996 - 6 P 21.94

    Personalvertretungsrecht - Beschlussverfahren, Fristwahrung durch …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Die beiden Antragsarten gem. § 9 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 PersVG LSA unterscheiden sich nur in zeitlicher Hinsicht voneinander (BVerwG, Beschl. v. 9.10.1996 - 6 P 21.94 -, Buchholz 250 § 9 Nr. 17).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 09.04.2003 - 5 L 4/02

    Jugendvertreter, Lehrlingsvertreter, Weiterbeschäftigung, Unzumutbarkeit, …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 5/04
    Der Einstellungsanspruch aus § 9 Abs. 2 PersVG LSA besteht nicht landesweit, sondern nur gegenüber der Dienststelle oder Einrichtungen des Landes, bei der das Mitglied der Jugend-und Auszubildendenvertretung seine Berufsausbildung nach dem Berufsausbildungsgesetz erhalten hat (BVerwGE 72, 154, 160; OVG LSA, Beschl. v. 9.4.2003 - 5 L 4/02 -).
  • VGH Bayern, 09.03.2015 - 17 P 14.1220

    Teilt der für Erklärungen im Arbeitsverhältnis Zuständige (hier der Kanzler der …

    Eine Stelle, die einer solchen Sperre unterliegt, kann einem nach Art. 9 Abs. 2 BayPVG Weiterbeschäftigungsberechtigten nicht übertragen werden (BVerwG, B.v. 30.10.1987 - 6 P 25.85 - BVerwGE 78, 1988; OVG LSA, B.v. 27.4.2005 - 5 L 5/04 - PersV 2008, 266).

    Der Antragsteller hat die Vorgaben des Haushaltsrechts zu beachten, ihm kann ebenso wie beim Fehlen einer freien Stelle nicht zugemutet werden, das Weiterbeschäftigungsverlangen zu erfüllen (BVerwG, B.v. 30.10.1987 - 6 P 25.85 - BVerwGE 78, 1988; OVG LSA, B.v. 27.4.2005 - 5 L 5/04 - PersV 2008, 266).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Sachsen-Anhalt

Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 1/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,31074
OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 1/04 (https://dejure.org/2005,31074)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27.04.2005 - 5 L 1/04 (https://dejure.org/2005,31074)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27. April 2005 - 5 L 1/04 (https://dejure.org/2005,31074)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,31074) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Judicialis

    LSA § 27 I; ; LSA § 26 I 4; ; LSA § 20 I; ; LSA § 23 I 2; ; LSA § 22; ; WO § 12; ; WO § 30

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Dienststelle als Beteiligte im Wahlanfechtungsverfahren nach der Neuwahl des Gruppenvertreters der Beamten; Gewerkschaften und Berufsverbände der jeweiligen Dienststelle als Wahlanfechtungsberechtigte; Vertretung der Dienststelle durch früheren Hauptwahlvorstand; ...

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • PersV 2008, 266
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 17.12.2003 - 6 P 7.03

    Nachwirkung einer gekündigten Dienstvereinbarung; Vereinbarkeit mit europäischem …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 1/04
    Beteiligter des Beschlussverfahrens ist, wer nach materiellem Recht durch die Entscheidung unmittelbar in seiner personalvertretungsrechtlichen Stellung berührt ist (BVerwG, Beschl. v. 17.2.2003 - 6 P 7.03 -, vgl. auch BAG, Urt. v. 4.12.1986, E 83, 385).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.03.2002 - 5 L 7/01
    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 27.04.2005 - 5 L 1/04
    Die Neuwahl des Gruppenvertreters wurde erforderlich, nachdem der Senat mit Beschluss vom 6. März 2002 - 5 L 7/01 - die vorangegangene periodische Wahl zum Allgemeinen Hauptpersonalrat - Gruppe der Beamten - vom 15./16. Mai 2001 für ungültig erklärt hatte.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Sachsen-Anhalt
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht