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   BGH, 08.05.2014 - III ZR 371/12   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,11570
BGH, 08.05.2014 - III ZR 371/12 (https://dejure.org/2014,11570)
BGH, Entscheidung vom 08.05.2014 - III ZR 371/12 (https://dejure.org/2014,11570)
BGH, Entscheidung vom 08. Mai 2014 - III ZR 371/12 (https://dejure.org/2014,11570)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 1032 Abs 1 ZPO, Art 6 BGBEG, Art 33 Abs 2 BGBEG vom 21.09.1994, Art 1 Abs 2 Buchst e EGV 593/2008, Art 14 Abs 2 EGV 593/2008
    Einrede des Schiedsvertrags: Schiedsbindung des Zessionars bei gerichtlicher Geltendmachung eines abgetretenen Anspruchs aus einer Patentverletzung - Dreidimensionale rahmenartige Konstruktion

  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an die Erhebung der Einrede der Schiedsvereinbarung; Herausgabe patentverletzender Rahmenkonstruktionen

  • Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS)

    ZPO § 1025, 1059 Abs 2 Nr 2; EGBGB Art 33 Abs 2, Art 6, Art 11; UNÜ Art II Abs 1 und 2
    Einbeziehung Dritter in eine Schiedsvereinbarung; Verstoß gegen den deutschen ordre public; Anwendung des ausländischen Rechts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Erhebung der Einrede der Schiedsvereinbarung; Herausgabe patentverletzender Rahmenkonstruktionen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Anforderung an Erhebung der Einrede der Schiedsvereinbarung gilt auch für abgetretene Patentansprüche

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2014, 980
  • GRUR-RR 2014, 320
  • SchiedsVZ 2014, 151
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 09.01.2019 - XII ZB 188/17

    Anspruch auf Eintragung einer im Wege einer unter englischem Recht ("deed poll")

    Vielmehr kommt es darauf an, ob das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts im konkreten Einzelfall zu den Grundgedanken der deutschen Regelungen und den in ihnen enthaltenen Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, dass es nach inländischer Vorstellung untragbar erscheint (vgl. BGH Urteile vom 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 - SchiedsVZ 2014, 151 Rn. 29 mwN und BGHZ 104, 240, 243 = NJW 1988, 2173, 2174).
  • OLG Düsseldorf, 15.11.2017 - U (Kart) 8/17

    Gerichtliche Überprüfung eines Schiedsurteils des Welt-Bridge-Verbandes

    Fehlt es, wie im Falle einer Einredesituation (§ 1032 Abs. 1 ZPO) generell durchaus denkbar (vgl. hierzu MüKo- Münch , § 1029 Rz. 37), auch an einer Schiedsortwahl, ist richtigerweise, unbeschadet des Art. 1 Abs. 2 Buchst. e) Rom I VO, auf die Kollisionsregeln des Unionsrechts zurückzugreifen (vgl. im Sinne einer solchen Rückgriffsmöglichkeit: BGH, Urteil v. 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 , SchiedsVZ 2014, 151 Rz. 23 - Dreidimensionale rahmenartige Konstruktion [zu Art. 14 Abs. 2 Rom I VO]; MüKo- Münch , § 1029 Rz. 31) und in entsprechender Anwendung des Art. 4 Abs. 4 Rom I VO auf das Recht des Staates abzustellen, zu dem die Schiedsvereinbarung die engste Verbindung aufweist (so MüKo- Münch , § 1029 Rz. 37), wobei dies regelmäßig zur Geltung des Statuts des Hauptvertrages führt (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 8. Juni 2010 - XI ZR 349/08 , SchiedsVZ 2011, 46 = NJW-RR 2011, 548 Rz. 30 m.w.N. [zu Art. 28 Abs. 1 EGBGB a.F.]).

    (2.2) Allerdings lässt Art. VII Abs. 1 UNÜ im Rahmen des sogenannten Meistbegünstigungsgrundsatzes ausdrücklich die Anwendung schiedsfreundlicheren nationalen Rechts zu (vgl. in diesem Sinne BGH, Beschluss v. 21. September 2005 - III ZB 18/05 , NJW 2005, 3499 [3500 f.] [unter II.2.c)], Rzn. 15 ff. bei juris; Urteil v. 8. Juni 2010 - XI ZR 349/08 , SchiedsVZ 2011, 46 = NJW-RR 2011, 548 Rz. 29; Urteil v. 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 , SchiedsVZ 2014, 151 Rz. 31 - Dreidimensionale rahmenartige Konstruktion ).

    Durchgreifenden Bedenken bezüglich der Formwirksamkeit unterliegt eine Vereinbarung daher grundsätzlich dann nicht, wenn sie den Anforderungen entweder der deutschen Formvorschriften im Sinne der §§ 1025 ff. ZPO oder desjenigen als Statut der Schiedsvereinbarung berufenen nationalen (ausländischen) Rechts standhält, das nach den in diesem Zusammenhang maßgeblichen (deutschen) Kollisionsregeln zu bestimmen ist (vgl. in diesem Sinne BGH, Beschluss v. 21. September 2005 - III ZB 18/05 , NJW 2005, 3499 [3500 f.] [unter II.2.c)cc)], Rzn. 18 f. bei juris; Urteil v. 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 , SchiedsVZ 2014, 151 Rz. 31 - Dreidimensionale rahmenartige Konstruktion ).

    Dies hindert, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, nicht an einer Übertragung der diesen Regelungen zu Grunde liegenden Rechtsgedanken auf ihnen entsprechende Fallkonstellationen (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 , SchiedsVZ 2014, 151 Rz. 23 - Dreidimensionale rahmenartige Konstruktion [zu Art. 14 Abs. 2 Rom I VO]; zust. MüKo- Münch , § 1029 Rz. 31 und - u.a. zu Art. 6 Rom I VO - Rz. 34).

  • BGH, 14.11.2018 - XII ZB 292/15

    Namensänderung mit Adelsbezeichnung nach englischem Recht (deed poll)

    Vielmehr kommt es darauf an, ob das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts im konkreten Einzelfall zu den Grundgedanken der deutschen Regelungen und den in ihnen enthaltenen Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, dass es nach inländischer Vorstellung untragbar erscheint (vgl. BGH Urteile vom 8. Mai 2014 - III ZR 371/12 - SchiedsVZ 2014, 151 Rn. 29 mwN und BGHZ 104, 240, 243 = NJW 1988, 2173, 2174).
  • LG Stuttgart, 14.12.2018 - 30 O 26/17

    Zur sekundären Darlegungslast des (mutmaßlich) Kartellgeschädigten beim

    Bei der Frage, ob eine Klage auf eigene oder abgetretene Ansprüche gestützt wird, handelt es sich nicht um verschiedene rechtliche Begründungen desselben prozessualen Anspruchs, sondern um verschiedene Streitgegenstände (st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 3. März 2016 - IX ZB 33/14, NJW 2016, 1818, 1821; Urteil vom 8. Mai 2014 - III ZR 371/12, BeckRS 2014, 11030; Urteil vom 23. Juli 2008 - XII ZR 158/06, NZM 2008, 686, 686; vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 14. Mai 2008 - VI-U (Kart) 14/07, Rn. 93 - juris).
  • LG Bonn, 06.04.2016 - 1 O 458/14

    Kammer weist Schadensersatzklage der EnBW Baden-Württemberg AG ab

    Der Bestimmtheitsgrundsatz verlangt, dass der Kläger bei einer Mehrheit von Streitgegenständen das Eventualverhältnis, in dem er die verschiedenen Ansprüche zur Entscheidung stellen will, klarstellt; er muss daher dem Gericht die Prüfungsreihenfolge der verschiedenen Streitgegenstände vorgeben (BGHZ 189, 56; BGH MDR 2014, 980; BGH ZIP 2014, 1016).

    Um mehrere Streitgegenstände handelt es sich in der Regel auch dann, wenn der Kläger den auf ein einheitliches Klageziel gerichteten Anspruch kumulativ oder sukzessiv aus eigenem Recht und später auf Grund einer Abtretung des Berechtigten oder auf Grund verschiedener Abtretungen oder Prozessführungsermächtigungen geltend macht oder umgekehrt (BGH NJW 86, 1046 f; 2007, 2414, 2415; 2007, 2560, 2561; MDR 2014, 980; BGH NJW 2008, 2922; Vollkommer in: Zöller, Zivilprozessordnung, 31. Aufl. 2016, EINLEITUNG, Rn. 74).

  • OLG München, 27.11.2014 - 1 U 781/13

    Amtspflichtverletzung, Beschlagnahme

    Die vom Kläger geltend gemachten Ansprüche aus eigenem Recht und aus abgetretenem Recht stellen zwei unterschiedliche Streitgegenstände dar, da trotz des einheitlichen Klageziels der Antrag auf unterschiedliche Lebenssachverhalte gestützt wird (vgl. Vollkommer in Zöller, ZPO, 29. Auflage, Einl. Rn. 74; BGH MDR 2014, 980; BGH NJW-RR 2006, 275 bei juris Rn. 15; BGH NJW 2007, 2414 bei juris Rn. 8).
  • OLG München, 24.11.2016 - 34 SchH 5/16

    Prüfung des Bestehens einer Schiedsvereinbarung - prima facie Beurteilung

    Unabhängig davon, ob für die Auslegung der Schiedsklausel letztlich auf Art. 8 Abs. 1 CISG als lex causae (vgl. BGH WM 2010, 2025/2028 Rn. 30; Stürner/Wendelstein IPRax 2014, 473/478 f. m. w. N.) oder - gegebenenfalls unter Zugrundelegung des Rechtsgedankens von Art. 4 Abs. 3 oder Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14.6.2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I; vgl. BGH SchiedsVZ 2014, 151/153; Staudinger/Magnus BGB [2016] Rom-I-VO Art. 1 Rn. 73 f. sowie 78; Schütze SchiedsVZ 2014, 274/275) - auf § 133 BGB (Senat vom 7.7.2014, 34 SchH 1/13 = SchiedsVZ 2014, 262; auch Schlosser Das Recht der internationalen privaten Schiedsgerichtsbarkeit Rn. 254; Staudinger/Magnus Wiener UN-Kaufrecht [2013] Einl Rn. 29, 42; König SchiedsVZ 2012, 129/132 f.) abzustellen ist, wird es auf den übereinstimmenden Willen oder den unter Berücksichtigung der Gesamtumstände festzustellenden objektiven Erklärungswert ankommen.
  • OLG Saarbrücken, 23.11.2017 - 4 U 44/16

    Ermittlung des persönlichen Anwendungsbereichs einer Schiedsvereinbarung

    Das nach den oben dargestellten Grundsätzen zu ermittelnde Schiedsvereinbarungsstatut gilt auch für die Einbeziehung Dritter in eine Schiedsvereinbarung, an deren Abschluss sie selbst nicht beteiligt waren (BGH, Urteil vom 8. Mai 2014 - III ZR 371/12, MDR 2014, 980; Geimer, in: Zöller, a.a.O., § 1029 Rn. 107).
  • OLG Köln, 12.05.2017 - 19 Sch 4/17

    Zulässigkeit eines schiedsgerichtlichen Verfahrens vor dem deutschen

    Eines "Beitritts" der Antragsgegnerin in der Form des § 1031 ZPO bedarf es nicht (vgl. Zöller-Geimer, ZPO, 31. Aufl. 2016, § 1031 Rz. 18; BGH, Urteil vom 08.05.2014, III ZR 371/12, juris Rz. 31 a.E.).
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