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| BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96 |
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- BFH, 10.06.1997 - VII B 198/96
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Wie der Senat bereits entschieden hat (vgl. Senatsbeschluß vom 10. Juni 1997 VII B 198/96), setzt die Nichtanerkennung eines vom Einführer vorgelegten Ursprungsnachweises nicht in jedem Fall die Einleitung eines förmlichen Überprüfungsverfahrens nach Art. 13 VO Nr. 693/88 voraus.Unter Berücksichtigung der Senatsentscheidung vom 10. Juni 1997 VII B 198/96, BFH/NV 1998, 363 kann auch das von der Klägerin angeführte Urteil des FG München nicht zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen.
- EuGH, 06.10.1982 - 283/81
CILFIT / Ministero della Sanità
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Da der Senat die richtige Anwendung des Gemeinschaftsrechts im Streitfall für offenkundig hält, käme in einem künftigen Revisionsverfahren auch die Einholung einer Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) zur Auslegung der entscheidungserheblichen Normen des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 177 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften nicht in Betracht (EuGH- Urteil vom 6. Oktober 1982 Rs. 283/81, EuGHE 1982, 3415, und Senatsurteil vom 23. Oktober 1985 VII R 107/81, BFHE 145, 266). - BFH, 15.12.1989 - VI B 78/88
Eine Pauschalierung der Lohnsteuer nach § 40b EStG kann nicht bei der …
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Die Rechtsfrage ist deshalb nicht klärungsbedürftig, weil sie aufgrund der Systematik des Gemeinschaftsrechts und der Rechtsprechung des BFH offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG getan hat (vgl. zu diesem Kriterium die BFH-Beschlüsse vom 21. Dezember 1988 III B 15/88, BFHE 155, 386, BStBl II 1989, 409, [BFH 21.12.1988 - III B 15/88] und vom 15. Dezember 1989 VI B 78/88, BFHE 159, 196, BStBl II 1990, 344 [BFH 15.12.1989 - VI B 78/88]).
- BFH, 21.12.1988 - III B 15/88
Der Freibetrag des § 16 Abs. 4 EStG ist nicht auf Rentenzahlungen aus einer …
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Die Rechtsfrage ist deshalb nicht klärungsbedürftig, weil sie aufgrund der Systematik des Gemeinschaftsrechts und der Rechtsprechung des BFH offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG getan hat (vgl. zu diesem Kriterium die BFH-Beschlüsse vom 21. Dezember 1988 III B 15/88, BFHE 155, 386, BStBl II 1989, 409, [BFH 21.12.1988 - III B 15/88] und vom 15. Dezember 1989 VI B 78/88, BFHE 159, 196, BStBl II 1990, 344 [BFH 15.12.1989 - VI B 78/88]). - BFH, 23.10.1985 - VII R 107/81
Pflicht des Bundesfinanzhofs zur Einholung einer Vorabentscheidung des …
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Da der Senat die richtige Anwendung des Gemeinschaftsrechts im Streitfall für offenkundig hält, käme in einem künftigen Revisionsverfahren auch die Einholung einer Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) zur Auslegung der entscheidungserheblichen Normen des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 177 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften nicht in Betracht (EuGH- Urteil vom 6. Oktober 1982 Rs. 283/81, EuGHE 1982, 3415, und Senatsurteil vom 23. Oktober 1985 VII R 107/81, BFHE 145, 266). - BFH, 21.02.1996 - VII B 243/95
Erwerb eines "lebenden Unternehmens" - Nichtberücksichtigung einer …
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Dies muß in der Beschwerdeschrift unter eingehender Auseinandersetzung mit der vorhandenen Rechtsprechung und Literatur zu der aufgeworfenen Frage eingehend dargelegt werden (vgl. BFH-Beschluß vom 21. Februar 1996 VII B 243/95, BFH/NV 1996, 661). - FG München, 28.11.1990 - 3 K 224/88
Auszug aus BFH, 11.11.1997 - VII B 265/96
Auch weiche die Entscheidung des FG von einem Urteil des FG München vom 28. November 1990 3 K 224/88 (veröffentlicht in ZfZ 1991, 382) ab.
- BGH, 01.10.2002 - XI ZR 71/02
Verfahrensrecht - Revision: Nichtzulassung trotz offensichtlicher Rechtsfehler
Dies entspricht im Grundsatz dem Wortverständnis, das dem bereits in § 546 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, § 554 b Abs. 1 ZPO a.F. sowie in zahlreichen Vorschriften über die Zulassung der Revision in anderen Verfahrensordnungen (§ 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 160 Abs. 2 Nr. 1 SGG, § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO, § 219 Abs. 2 Nr. 1 BEG, § 83 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG, § 100 Abs. 2 Nr. 1 PatentG, § 74 Abs. 2 Nr. 1 GWB) enthaltenen Begriff der grundsätzlichen Bedeutung durch die höchstrichterliche Rechtsprechung beigemessen worden ist (vgl. BGHZ 2, 396, 397; BAG, Beschluß vom 5. Dezember 1979 - 4 AZN 41/79, NJW 1980, 1812, 1813; BVerwGE 13, 90, 91 f.; BVerwG, Beschluß vom 19. August 1997 - 7 B 261/97, NJW 1997, 3328; BFH, u.a. Beschlüsse vom 11. November 1997 - VII B 265/96, BFH/NV 1998, 753, 754…, vom 18. Februar 1998 - VII B 253/97, BFH/NV 1998, 990 …und vom 30. Juli 1998 - VII B 73/98, BFH/NV 1999, 204). - FG Düsseldorf, 05.05.2000 - 4 K 2781/98
Einfuhrzoll; Nacherhebung; Festsetzungsverjährung - Verjährung bei Einspruch …
Der Klägerin ist entgegenzuhalten, dass ausweislich des ersten und fünften Erwägungsgrundes zur VO (EWG) Nr. 3832/95 die Inanspruchnahme der Zollpräferenz auf Grund des allgemeinen Präferenzsystems nicht auf einem die Gemeinschaft bindenden völkerrechtlichen Vertrag, sondern vielmehr auf einem einseitigen Zugeständnis der Gemeinschaft beruht (vgl. hierzu etwa: EuGH , Urteil vom 14. Mai 1996 - Rs. C-153/94 und C-204/94, - Slg. 1996, I-2465 (2522) BFH…, Beschluss vom 10. Juni 1997 - VII B 198/96 - BFH/NV 1998, 363 (364); Beschluss vom 11. November 1997 - VII B 265/96 - BFH/NV 1998, 753 (754)).Eine Zollpräferenz kann daher selbst ohne Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens versagt werden, wenn sich die Unrichtigkeit der in einem vorgelegten Ursprungszeugnis nach Formblatt A gemachten Angaben aus anderen Erkenntnisquellen - wie hier hinsichtlich der unter den Nrn. 4 bis 8, 10 bis 18, 20, 22 und 23 der Anlage 3 zum Prüfungsbericht der BpZ vom 13. Oktober 1993 aufgeführten Einfuhrvorgänge - erschließt (vgl.: BFH…, Beschluss vom 10. Juni 1997 - VII B 198/96 - a.a.O.; Beschluss vom 11. November 1997 - VII B 265/96 - a.a.O.).
- BFH, 09.08.2006 - VII B 200/05
Schlüssige Darlegung der Gründe für die Revisionszulassung der Divergenz, der …
Auch der Senatsbeschluss vom 11. November 1997 VII B 265/96 (BFH/NV 1998, 753), in dem es heißt, dass die Präferenz auch ohne Nachprüfungsverfahren versagt werden kann, wenn sich die Unrichtigkeit der in den Ursprungsnachweisen gemachten Angaben aus anderen Quellen zur Überzeugung der Behörde des Einfuhrstaates erschließt, steht der vom FG im Streitfall getroffenen Entscheidung nicht entgegen. - FG Düsseldorf, 04.12.1998 - 4 K 2029/98
Vorlage des Formblattes A als formelle Voraussetzung einer Zollpräferenz; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - FG Saarland, 13.08.2001 - 1 K 123/00
Betriebsübernehmerhaftung bei Übernahme eines Mandantenstammes (§ 75 Abs. 1 Sätze …
Dem gemäß verlangt eine die Erwerberhaftung nach § 75 Abs. 1 Satz 1 AO auslösende Unternehmensübereignung den Übergang einer lebenden organischen Zusammenfassung von Einrichtungen und dauernden Maßnahmen, die einem Unternehmenszweck dienen oder zumindest dessen wesentliche Betriebsgrundlagen ausmachen, so dass der Erwerber den jeweiligen Unternehmensgegenstand ohne nennenswerte finanzielle Aufwendungen fortführen und damit seine wirtschaftlich Kraft nutzen kann (…s. zu allem BFH-Urteile vom 26. März 1985 VII R 147/81, BFH/NV 1986, 64; vom 11. Mai 1993 VII R 86/92, BStBl II 1993, 700; BFH-Beschluss vom 3. Mai 1994 VII B 265/96, BFH/NV 1994, 762; Finanzgericht - FG - des Saarlandes, Urteil vom 23. Juni 1994 2 K 146/92, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1995, 148 m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung;… Tipke/Kruse, AO/Finanzgerichtsordnung - FGO -, 16. Aufl., § 75 AO, Tz. 1, 2, 5 und 16).
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